Autor Thema: Magiesystem statt Zauberlisten  (Gelesen 28720 mal)

ChaoGirDja

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Re: Magiesystem statt Zauberlisten
« Antwort #45 am: 19 Jun 2013, 16:03:18 »
Aber "kanalisieren"? Hat irgendjemand den Benefit hinter diesem Status erkannt? Ich nicht. Weg damit!
Zauber mit Wirkungsdauer "solange aufrechterhalten wird". Das ist der Vorzug genau jenes Systems. Und das ist auch genau der Vorzug, den z.B. ich so Ultragenial an dem System finde.
Ich lese als einzigen Sinn aus dem "Kanalisieren" heraus, dass die eingesetzten Fokuspunkte sich nicht regenerieren dürfen, solange der Dauerzauber wirkt. Das bekommt man aber auch einfacher hin als mit einem dritten Fokus-Status:

Solange ich einen Zauber wirke (aufrecht erhalte), regeniere ich keinen Fokus. Punkt. Dann kannst Du die Fokuspunkte ganz normal abstreichen und fertig. Kein dritter Status nötig.
Dir ist hoffentlich bewusst, das diese Effekte nicht vergleichbar sind?
Du verbietest die Reg. komplett, währen im Aktuellen System nur(!) der kanalisierte Fokus nicht Regeneriert werden kann.
Das diese Effekte sich erheblich unterschieden, ist hoffentlich offensichtlich...

Feyamius

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Re: Magiesystem statt Zauberlisten
« Antwort #46 am: 19 Jun 2013, 21:18:55 »
Ich finde das von maggus vorgeschlagene Magiesystem deutlich zu grobkörnig. Zauber, die sich nach einem bestimmten Schema zusammensetzen wie von Quendan erläutert, sind aber super. Dann hat man nicht sinnlose Zauber hohen Grades und totale Knallerzauber, die leicht und billig sind. Mit dem myranischen Formelsystem haben die Uhrwerkler da natürlich schon eine ordentliche Vorlage. ;)

(irgendwie hoffe ich gerade ganz fies, dass die Neuauflage der Myranischen Magie von den Erfahrungen aus der Splittermond-Zaubererschaffung profitiert ... aber das nur am Rande ::) )

Grimrokh

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Re: Erschöpfen, kanalisieren und verzehren
« Antwort #47 am: 19 Jun 2013, 22:55:19 »
Gleich vorweg und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Danke für deine vernünftig und ausführlich ausformulierten, konstruktiven Gedanken und Ideen, die du hier immer mit uns teilst.

Ebenfalls gefällt mir diese Abstufung von einfacher und verzehrender Nutzung. Ich nutze die Magie kraft meiner mir gegebenen Fähigkeit - oder ich setzte einen drauf und zwinge die Magie, damit sie kraftvoller, mit mehr Druck wirkt.
Ja, das kam auch bei meinen Spielern gut an.


Zitat
Aber "kanalisieren"? Hat irgendjemand den Benefit hinter diesem Status erkannt? Ich nicht. Weg damit!
Ich finde auch, dass es reichen würde zu sagen: 'Du kannst einen Zauber, der nicht augenblicklich wirkt, so lange aufrecht halten wie du möchtest. Für diese Zeit ist der Fokus allerdings in den Zauber gebunden und kann weder regeneriert noch anderweitig verwendet werden. Sobald du den Zauber fallen lässt, kannst du den Fokus normal regenerieren indem du eine halbe Stunde rastest/deinen Geist ausruhst.'

Zitat
Wann und vor allem warum setze ich den verzehrenden Fokus bei einem Zauberspruch ein? Der Schnellstarter zeigt vor allem eins: Es ist immer anders. Bei jedem Zauber muss einzeln nachgeschlagen werden, ob ein zusätzlicher Einsatz von verzehrendem Fokus möglich ist und welche Wirkung ich damit erziele.
Das kam bei mir am Spieltisch jedoch gut an. Man hat vielleicht nur 2 oder 3 Zaubersprüche auf dem Blatt stehen aber wenn es einen deutlichen Unterschied zwischen erschöpfen und verbrennen gibt und ich so in einer Notsituation deutlich mehr herausholen kann, ist das schon nett. Ich wäre sogar dafür, dass jeder Zauber die Möglichkeit bietet, Fokus zu verbrennen und damit einen (kleinen oder größeren) wow-Effekt hervorrufen kann, den die Basisvariante des Zaubers nicht bietet. Du musst bedenken, dass verbrannter Fokus im Verhältnis (!) zu erschöpftem Fokus viel länger nicht verfügbar ist. Das sollte sich auch in der Mächtigkeit des Effektes klar widerspiegeln.

Zitat
Zauberdauer, Reichweite und Wirkungsdauer

Letzte Aspekte. Wie sieht die Praxis aus? Einen Zauber zu wirken dauert eine bestimmte Zeit. Er wirkt mal mehr und mal weniger weit. Und er hält mal mehr und mal weniger lange an. Einheitliches System? Ich konnte keines entdecken...
- Die Zauberdauer (casting time) kann von mir aus wie im Schnellstarter angegeben bei 2 Ticks pro Fokuspunkt bleiben.
- Was die Wirkungsdauer betrifft würde ich einfach nur unterscheiden zwischen augenblicklich wirkenden Zaubern (zB Schadenszaubern wie Blitzstrahl) und andauernden Zaubern, die solange halten solange ich die Fokuspunkte dafür reserviert halte (also was ich oben geschrieben habe).
- Die Reichweite ist mMn vollkommen entbehrlich. Warum nicht einfach die Sichtweite heranziehen. Was ich sehe kann ich be-, an- und verzauberen, was ich nicht sehe eben nicht. Einfach line of sight und gut ist.

Zitat
Der Zauber steigt von Stufe zu Stufe

Warum so viele Zauber, lange Listen, viel Nachschlagen? Ein Zauber entwickelt sich von der ersten Stufe 0 als "Gimmick" hin zu einem mächtigen, ehrfurchterheischenden Zauber. Ein Beispiel: Der Zauber "Flamme" ist ein (manchmal nützliches) Gimmick. Aber was ist der Kern dieses Zaubers? Der Zauberwirkende erschafft ein Feuer aus Magie. Es ist zunächst nur klein, ein "Feuerzeug" und nicht lange präsent. Aber wenn ich diesen Zauber weiter ausbaue, dann kann ein ganzer Feuerball daraus werden, den ich weit von mir schleudere. Oder gar ein ganzes Flammeninferno, das auf den Schlachtfeldern von Lorakis wütet.
Da bin ich skeptisch (wenn ich dich richtig verstehe worauf du hinaus willst). Die Idee hat schon was, aber warum sollte ich dann noch andere Schadenszauber lernen, wenn sich mein 'Magischer Schlag' ohnehin von alleine immer verbessert und am Ende so viel Schaden anrichtet wie 'Zorn der Götter', der mächtigste Kampfzauber den es in Lorakis gibt? Ich finde es eigentlich ok, wenn 'Flamme' auch bei einem Erzmagier nicht zum 'Flammenden Sturm der Feuersbrunst' wird. Es ist ein kleiner Zaubertrick und das soll er auch bleiben. Oder meist du einfach nur, dass der Zauber als Schablone für mächtigere "Verwandte" (höhere Stufe) verwendet werden soll, die dann aber weiterhin separat erworben werden müssen?

Deine Grundidee, eine vernünftige Schablone zu erschaffen auf deren Basis Zauber erschaffen werden und nachvollziehbar sind, begrüße ich jedenfalls sehr. Ich habe selbst schon vor einiger Zeit angemerkt, dass ich es toll fände, wenn das SMond Team ihre Schablone ins GRW stellt, mit der die Zauber ausgetüftelt werden. Es muss eine Nachvollziehbarkeit geben und die Möglichkeit selbst Zauber zu kreieren, die denselben Richtlinien folgen wie die offiziellen.

Zitat von: flippah
Auf einer der frühen Testrunden gab es keine Wirkungsdauer für kanalisierte Zauber. Die hielten halt, bis man sie fallen ließ.
Meine Reaktion darauf: nach dem Aufstehen Buff-Zauber anwerfen. Wenn sie nicht gut gelingen: Pause machen um den Fokus zu regenerieren und nochmal versuchen.
Und was war daran schlimm? Solange die Buffzauber wirken sind die Fokuspunkte gebunden und du kannst sie nicht für andere Zauber einsetzen. Das passt doch.
Und wenn du genug Zeit hast nach einem misslungenen Zauber 30 Minuten zu rasten, dann ist es auch legitim, dass du wieder die vollen Fokuspunkte hast. Manchmal wirst du aber auch Zeitdruck haben und dann geht das sowieso nicht. Ich sehe hier jedenfalls nichts, was es nötig machen würde, dass es eine eigene Wirkungsdauer für Buffzauber gibt. In manchen Systemen muss man für Buffs nicht einmal würfeln ob sie gelingen. Das Balancing machst du damit jedenfalls nicht kaputt wenn du nach einem misslungenen Zauber rastest und ihn erneut versuchst, solange du keinen Zeitdruck hast.

Zitat von: flippah
Ich hoffe eher auf eine Vereinheitlichung auf Spruchstufen.
Sowas nach dem Motto: Ein Spruch hat eine Stufe.
Die Kosten sind Stufe*2, die Zauberdauer ist Stufe*4 Ticks, der Zielwert ist X+(Stufe-1)*3 usw.
Ja, genau so etwas in der Art sollte es sein. Und das nennen wir dann Schablone und die kommt ins Regelbuch :)

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Drakon

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Re: Magiesystem statt Zauberlisten
« Antwort #48 am: 19 Jun 2013, 23:38:18 »
Oh wow, da wird hier DSA4 als Negativbenchmark immer wieder mal hergenommen und dann das. Drei verschiedene Arten, Zauberpunkte loszuwerden. Während sie bei DSA beim  zaubern weg sind. Also eine Art. Und zwar immer. Sportlich.
Kleine Korrektur: Wenn man bei Splittermond Erschöpfen, Kanalisieren und Verzehren von Fokus unterscheidet, muss man für einen realistischen Vergleich bei DSA auch zwischen AsP und pAsP differenzieren.
Dann hat Splittermond zwar immer noch einen "Ressourcentyp" mehr, aber 2:3 ist schon etwas anderes als 1:3
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Re: Magiesystem statt Zauberlisten
« Antwort #49 am: 19 Jun 2013, 23:53:11 »
und (A)-Zauber und andere. Und schon haben wir auch nicht weniger Varianten, sondern gleichviele
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derPyromane

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Re: Magiesystem statt Zauberlisten
« Antwort #50 am: 20 Jun 2013, 07:01:39 »
Die drei Ressourcen finde ich im Prinzip nicht schlecht. Hier kann man Zauber wirklich schön differenzieren. Aktuellm muss ich aber zugeben, dass die vorhandenen Zauber noch nicht so viel aussagen, um darüber etwas aussagen zu können. Was für ein schöner Schluss in sich. Außerdem ist es ja Alpha. Einzig Kanalisieren muss irgendwie gefixt werden. Die Wirkungs-Dauer muss sinnvoll werden.
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Chan

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Re: Magiesystem statt Zauberlisten
« Antwort #51 am: 20 Jun 2013, 07:52:36 »
Ich bin auch dafür, das Sprüche solange dauern, wie die Energie dafür bereit gestellt wird.
Ist logisch und einfach. Also grimrokh +1!

Bei der Reichweite hängt es davon ab, wie das in der schablone sich auswirkt.
Meinetwegen kann nan ja mit unterschiedlichen reichweitenstarken Arbeiten, die durch erfolgsgrade erhöht werden können. Aber auch Sichtlinie reicht mir.

flippah

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Re: Magiesystem statt Zauberlisten
« Antwort #52 am: 20 Jun 2013, 09:04:18 »
Vielleicht, da ja so viele sagen, sie sehen das Frühstücks-Buffer-Problem nicht, sollte ich es nochmal erläutern:

Mal angenommen ich spiele einen reinen Buff-Zauberer, der hat Zauber, mit denen kann er folgende Dinge tun:
- Eine Waffe verzaubern, dass sie mehr Schaden macht
- Seinen und anderer Leute Abwehrwert verbessern
- ein Attribut hochziehen

Seine Zauber sind so ausgewählt, dass er mit seinem Fokus genau einmal alle diese 3 Zauber wirken kann und dann war es das.

Wenn jetzt diese Zauber quasi unbegrenzt anhalten, bis er sie fallen lässt, bewusstlos wird oder schläft, wird er sie zum Frühstück einmal alle anwerfen, wobei er darauf achtet, dass sie auch alle gut funktionieren, sonst wird halt der Aufbruch wegen der Regeneration + nochmaligem Wirken verschoben. Dann gehts los und bis zum Schlafengehen wirken alle diese Wirkungen durchgehend.

Damit haben diese Zauber eine enorme wirksamkeit.
Muss man hingegen die Zauber sagen wir mal alle Stunde erneuern, ergibt sich ein verzaubert-/unverzaubert-Zeitverhältnis von 2:1, d.h. es ist nicht mehr möglich, durchgehend verzaubert herumzulaufen, sondern man muss sagen: ok, hier wird es gefährlich, jetzt zaubere ich wirklich.

Das heißt auch, dass Hinterhalte, in die die Charaktere geraten, hin und wieder auf nichtverzauberte Charaktere treffen.

Ich stimme durchaus zu, dass Wirkungsdauern von 5-15 Minuten zu kurz sind, aber keine maximale Wirkungsdauer für Kanalisierte Zauber anzugeben, macht diese enorm mächtig. Mächtiger, als sie zumindest nach meinem Dafürhalten sein sollten.
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TecnoSmurf

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Re: Magiesystem statt Zauberlisten
« Antwort #53 am: 20 Jun 2013, 09:08:19 »
Und um den Shadowrun Vergleich zu ziehen: Derselbe Magier hätte in SR -6W6 auf alle Proben. Das ist ein deutlicher Unterschied zu: Ich habe keinen Fokus mehr, könnte mich aber zumindest mit meinem Rapier noch verteidigen,  weil ich damit umgehen kann.
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Re: Magiesystem statt Zauberlisten
« Antwort #54 am: 20 Jun 2013, 09:33:36 »
Zitat
Kleine Korrektur: Wenn man bei Splittermond Erschöpfen, Kanalisieren und Verzehren von Fokus unterscheidet, muss man für einen realistischen Vergleich bei DSA auch zwischen AsP und pAsP differenzieren.
Dann hat Splittermond zwar immer noch einen "Ressourcentyp" mehr, aber 2:3 ist schon etwas anderes als 1:3

Aber auch nur, wenn die Kosten für magische Gegenstände bei Splittermond anders gelöst wird.  ;)
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Re: Magiesystem statt Zauberlisten
« Antwort #55 am: 20 Jun 2013, 09:51:26 »
Ja, das mit dem mindestwurf malus stimmt so, da muss man sich was überlegen, vielleicht einfach -1 Pro kanalisierten Zauber? Oder ein Spruch kann kanalisiert werden, mehrer Sprüche zu kanalisieren braucht zuviel Konzentration, so das dies nicht möglich ist, bzw  -3 Pro Spruch bringt, oder so etwas. Dann ist man das Problem des Frühstücksbuffer mit mehreren zaubern los.

Ich verstehe auch was ihr meint, persönlich finde ich aber dieses Zeitmanagement dann noch nerviger.
Da denke ich als Leiter nie dran, bzw da muss drauf geachtet werden, mag ich nicht. Im Kampf, ja okay. Grade so. Aber das ist ne persönliche Meinung.
Gegen die Frühstücksbuffer kann ich als Leiter ja auch Frühstücksbuffer gegensetzen.

Awatron

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Re: Magiesystem statt Zauberlisten
« Antwort #56 am: 20 Jun 2013, 09:58:15 »
Wo war nochmal das Problem mit den Frühstücksbuffern?
"Allerdings ist absolute Vereinfachung in allen Bereichen auch gar nicht ein Ziel von Splittermond, es soll kein Light-Regelsystem werden. " Quendan

flippah

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Re: Magiesystem statt Zauberlisten
« Antwort #57 am: 20 Jun 2013, 10:24:35 »
Wo war nochmal das Problem mit den Frühstücksbuffern?
Übermächtigkeit kanalsierter Zauber.
Punkt.
"In allen anderen Fällen gehen Sie so schnell wie möglich in See und, ohne sich auf eine Schlacht einzulassen, sofern dies möglich ist, nach Wladiwostok" (Jewgeni Iwanowitsch Alexejew)

Feyamius

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Re: Magiesystem statt Zauberlisten
« Antwort #58 am: 20 Jun 2013, 10:47:14 »
Ich bin auch dafür, das Sprüche solange dauern, wie die Energie dafür bereit gestellt wird.
Entweder das. Gegen "Frühstücks-Buffer" könnte man insofern vorgehen, dass die kanalisierten Kosten recht hoch sind. Dann muss man sich genau überlegen, ob man sich wirklich den ganzen Tag lang einen relevanten Teil seines Gesamtfokus' sperren möchte.
Oder man arbeitet weiterhin mit Wirkungsdauern. Diese sollten dann aber länger sein als eine Regenerationsrate, damit der Mechanismus des Kanalisierens überhaupt Sinn ergibt. ;)

Das heißt auch, dass Hinterhalte, in die die Charaktere geraten, hin und wieder auf nichtverzauberte Charaktere treffen.
Nee, das heißt nur, dass Hinterhalte sowieso je nach Spielleiter entweder immer gerade dann stattfinden, wenn die Charaktere gerade nicht gebuffed sind, oder halt eben, wenn er nett ist ( ;) ), immer dann, wenn sie gerade gebuffed sind.
Ein Frühstücksbuffen würde hier die Frustrationsgefahr deutlich senken. ;)
« Letzte Änderung: 20 Jun 2013, 11:47:37 von Feyamius »

Belfionn

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Re: Magiesystem statt Zauberlisten
« Antwort #59 am: 20 Jun 2013, 10:49:25 »
Die Übermächtigkeit ist das eine. Das andere ist, dass ich persönlich es vor allem furchtbar langweilig fände, wenn sich die Fähigkeit des Charakters darauf beschränkt morgens dreimal zu zaubern, und ansonsten läuft er halt nur so mit, damit die anderen in den Genuss dieser Buffs kommen. Ich finde es viel spannender, wenn der Spieler nach Situation entscheiden muss, ob und wann und welche Zauber er einsetzt.