Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - Nephilim

Seiten: 1 2 [3] 4 5 6
31
Abenteuer und Kampagnen / Von Dakardsmyr nach Catley?
« am: 15 Jul 2017, 16:19:45 »
Hallo zusammen,
meine Gruppe hat gerade für einen sehr hohen Preis das Abenteuer "Bis zum Hals" bestanden. Sie müssen zurück in die Stadt. Hättet ihr Ideen und Vorschläge, warum die Gruppe nach Catley gelangen könnte? Ein Farukanischer Kapitän, ein verbannter, junger "Adliger" aus dem Städtebund, (s)ein Leibwächter und Protektor, eine Iorische Gauklerin. Dakardsmyr ist ihnen zu Dank verpflichtet, wobei die Oberen gerade so erst mitbekommen haben, dass etwas nicht stimmen könnte. Die Gruppe hat sich mehr oder weniger gerade erst gefunden und noch keinen sehr starken Zusammenhalt.
Viele Grüße
Neph

32
Um mal wieder ein wenig in Richtung Kriegskunst/Heere zu wandern: Es würde befürchtet, dass einzelne Spezialisten in der Lage wären, ganze Heere auszulöschen und ein Heerzug deswegen sinnlos sei.
Ich würde dem widersprechend: Ich schätze, dass es sehr wenige Lorakier gibt, die Grad 4/5 Zauber und Rituale beherrschen. Und auch nur ein kleiner Teil davon kann und möchte in einen Krieg ziehen. Ein großes Heer ist auch deswegen sinnvoll, weil sehr viele einfache Soldaten zur Verfügung stehen.

Das Fokusproblem bekommt man sicherlich durch Disziplin und Umgebungskenntnis in den Griff. zusätzlich verstärken kriegerische Priester die Soldaten nach Ihren Möglichkeiten. Das macht das Heerlager noch interessanter  :) Geschossmagie(Sonderfertigkeit) ist sicherlich sehr gefragt, da sie sehr variable Effekte ermöglicht und das Bezahlen des Fokus verschiebt. Schützeneinheiten werden so extrem mächtig. Außerdem kann das Heerlager wieder Erweitert werden: Geschossspezialisten.

Vielleicht ist ein Feenherrscher auch sehr an der Verschiebung von Machtverhältnissen interessiert. Bei der Vorberitung eines Krieges, oder vielleicht sogar als Auslöser können Feen ihre Finger im Spiel haben.

33
Ok, dann hat die Fauligschöne Herrin einen Plan, der im Regionalband keine Rolle spielt. Wichtig ist, dass sie existiert und dass die Stadtväter von Dakadsmyr einen Pakt mit ihr geschlossen haben. Details sind nicht bekannt. Ihre offensichtliche Motivation ist - ohne Spoiler verwenden zu müssen - Schutz und Kontrolle.
Die Stechginsterkönigin hat jedoch mehrere Pakte mit Einzelpersonen, Dörfern, Städten, ... kann sie bei Paktbruch einfach nur eine leere Drohung aussprechen, oder kann sie wirklich irgendwann mit ihrer wilden Jagt einfach so ein Dorf niedermachen... ? Edit: zum Zweck der Machtdeemonstration, damit andere Dörfer nicht auch einfach mit ihr brechen...?

34
Habe mein JDG gerade nicht griffbereit, aber da werd ich auf jeden Fall einen Blick reinwerfen. D.h. Die Hauptmotivation ist die Einbindung von Sterblichen in Machtkämpfe in der Feenwelt. Das erklärt die Motivation in Sommersonnenwende ziemlich gut.  :)

35
3 ist ein extrem witziger Vergleich  ;)

Allerdings bleibt bei mir die Frage: Was wollen Feen langfristig im Diesseits. Warum einen Pakt mit Dakadsmyr schließen? Sind einzelne Opfer aus dem Siesseits in der Feenwelt so unglaublich wertvoll?

36
Hallo zusammen,
Ich spiele mit meiner Gruppe gerade bis zum Hals und würde dann gerne in Richtung Sommersonnenwende wandern. Beide Abenteuer beinhalten wesentliche, umfassende Feenpakte und die eventuellen Brüche dieser. Diese betreffen nicht nur eine Einzelperson, sondern Dörfer, Städte oder Regionen. Um das ganze etwas Glaubwürdig hinzubekommen:

1) warum schließen Regionen/Feen so umfassende Pakte ab? Welchen Vorteil haben beide Seiten davon?
2) Warum nehmen sich die relativ mächtigen Feen nicht einfach so, was sie von den sterblichen brauchen?
3) Wie funktioniert der Wortlaut dieser Pakte? Beschütze meine Stadt vor... ?
4) Haben die Diesseitigen überhaupt eine Wahl? Die Stechginsterkönigin scheint einige Anleihen bei der Mafia zu haben oder passender Weise wie ein Gott verehrt zu werden. Ein Paktbruch ist dann schon fast ein episches Ereignis, oder? Das erinnertmich ein wenig an den Stargate-Film.
5) Gibt es viele, so langlebige Pakte? Werden noch welche geschlossen?
6) wie langlebig sind Pakte?

Ich würde mich über jegliche Inspiration freuen.
Viele Grüße
Neph


37
Vielleicht ein wenig "Grundlagenforschung" ... eher Ideen, was grundsätzlich aufgrund der sehr magischen Welt anders ist, als in der irdischen Kriegsführung im passenden Zeitraum.

Heerlager und Trosslager müssen in eine Dimension mehr abgesichert werden. Gezielte Angriffe mit Zauberei oder das gezielte lenken magischer Wesen muss bedacht werden.

Die Zusammensetzung eines Heeres beinhaltet Magier in allen Einheiten. Es wird nicht nur kontrolliert, ob die Uniform und Rüstung sitzt, oder die Waffe gepflegt ist, sondern es werden auch Strafen verhängt, wenn die Leichte Infantrie ohne Katzenreflexe, die schwere Reiterei ohne Aura der Entschlossenheit oder die Fernkämpfer ohne verzauberte Geschosse zum Appell antreten. Ein penibler Zeitplan sorgt für das unterschreiten der Fokusüberbeanspruchung.

Boten und Kommunikation werden magisch unterstützt. Entweder durch beschworene Wesen, oder durch Geschwindigkeit beeinflussende Zauber. Vielleicht können Befehle auch über magische Standarten weitergegeben werden

Beim Thema Versorgung fällt mir ein, dass Nahrungsmittel- und Rohstoffquellen kurzfristig aus den nahen Feenwelten erschlossen werden könnten. Bei Knappheit könnte gezielt nach Übergängen gesucht werden.

Je nach Interesselage der Feenfürsten könnte während des Krieges der ein oder andere Pakt geschlossen werden.

Ich weiß, alles nicht sehr Detailliert, aber ich hoffe, ihr freut euch über die Denkanstöße  :)


38
Man sollte auch nicht vergessen, dass es tatsächlich Städte in Lorakis gibt, wo die Überanspruchung der Magie ihre Spuren hinterlassen hat, wie etwa Nuum oder Esmoda.

Ansonsten ist die Überanspruchung der Magie vor allen Dingen im Kriegswesen eine wichtige Frage der Logistik und wird in die Taktik mit einbezogen. Aber das ist nun auch nicht mehr ein Teil des Alltages.

Naja, Magie im Heerlager sollte zwar nicht alltäglich sein, aber so ein Kriegszug kann ne Weile dauern. Da lohnt es, den ein oder anderen Gedanken zu ver(sch)wenden  ;)

Vielleicht gibt es detaillierte Gesetze zur Nutzung von Magie im Heer. Offiziere befehlen, wann gezaubert werden darf oder soll.
Vielleicht gibt es Erstschlag-Taktiken zum Thema "Schnell Fokus verbrauchen, bevor es der Feind tut"
Schulungen zum Thema Schuz vor Fokus-Nebenwirkung


39
Eine Weihe würde nicht bedeuten, dass man sofort die Form des Gottes für alle "gelernten Zauber" beherrscht und sich alles gelernte sofort umwandelt.
Du missverstehst glaube ich was die Weihe macht.
Die Weihe ändert schlichtweg die Quelle deiner Magie. Alles andere ist gleich bzw. kann gleich bleiben.

Du kannst also noch exakt so wie vorher zaubern, nur ziehst du deine Magie nicht mehr von der Umgebung, sondern von deiner Gottheit. Mehr macht die Weihe zum Priester nicht.
Insofern gibt es gar keinen Bedarf für "alles gelernte sofort umwandelt", weil nach der Weihe alles noch genauso funktioniert wie vorher.

Rein regeltechnisch hast du völlig recht. Die Quelle ändert sich. Aaaaaaber: Stellen die Götter einfach nur Fokus zur freien Verfügung bereit? Bedingungslos? Ich fände es stimmungsvoller, wenn nicht nur die Patzertabelle anders ist. Natürlich darf das jeder für sich interpretieren. Ich stelle mir einen deutlichen Unterschied zwischen Wunder und Zauberwirken vor. Insbesondere die Durchführung (obwohl es nur das Verbrauchen von Fokus ist)

40
1-3 finde ich interessant und passend.
4 (Zwangsweihe) kommt mir unpassend vor. Bisher gibt es (leider) keinen Magieband und damit keine Inspiration, wie Magie gelehrt und gelernt wird, wie sie genutzt und ausgeführt wird. Ich würde es so interpretieren, dass der gleiche Zauber (z.B. Licht) viele verschiedene Ausführungsformen hat. Es also verschiedene Möglichkeiten gibt, Fokus zu formen. Eine Weihe würde nicht bedeuten, dass man sofort die Form des Gottes für alle "gelernten Zauber" beherrscht und sich alles gelernte sofort umwandelt. Oder findet sich dazu was im Götterband?

41
Hallo zusammen,
Ich habe mal das Fokusproblem angefangen auszulagern: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5338.msg111123#msg111123

Wäre es möglich, immer mal wieder alle Ideen dieses Posts im Ersten zu sammeln?

Viele Grüße

42
Hallo zusammen,
In dem wunderbaren Faden http://forum.splittermond.de/index.php?topic=3589.0 zum Thema Alltagsmagie wurde gebeten, dieses Thema auszulagern.
Auf der einen Seite kann tatsächlich jeder Bewohner Lorakis potentiell Magie wirken. Auf der anderen Seite ist das gefährlich. Wie wird also damit umgegangen?
  • In Großstädten ist Zauberei zunächst (Fremden) verboten. Die Auswirkungen zu Erkennen wird geschult und man kann eine Lizenz erwerben. (Nach Magieschule/Grad/Fokusverbrauch)
  • Zauberschulen jeglicher Art forschen an diesem Phänomen und sorgen sich teilweise um längerfristige Auswirkungen auf die Umwelt
  • Klimaschutzaktivisten in allerlei Radikalitätsstufen
  • Handwerker und Gilden haben ein strenges Regelwerk für Magie am Arbeitsplatz
  • Forschung an Architektur bezüglich Fokuskontrolle
So, mehr fällt mir erstmal nicht ein  :)

43
Thea kam mir ungefähr so groß vor wie Europa ;) sehr cooles erzähsystem übrigens.

Ich kenn das nur von mir früher, wenn ich mir Abenteuer ausgedacht habe, ohne auch nur überhaupt irgendjemanden zu fragen. Da existiert ein cooles Thema oder ein Titel an dem ich mich festbeiße ohne das System oder die Spielwelt zu beachten. (Irgendwie bringst du mich gerade auf die Idee, das 80 Tage Thema in Shadowrun auszuprobieren... oder drüber nachzudenken)

Ich würde tatsächlich Eine "bringt mir Gegenstände aus X Ländern" oder eine Prophezeiungssuche daraus machen. Sollte in Lorakis am besten passen


44
Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.

Jetzt muss ich meine Gruppe nur von Dakadsmyr (nach Bis zum Hals) oder nach Sommersonnenwende ins Unreich bringen. Glaubhaft ohne Zeitsprung. Eine Idee?

45
Ich glaube, die "80 Tage" sind hier auch weniger relevant als viel mehr die große Rundfahrt um Lorakis herum. Zumal die Idee der Weltreise in 80 Tage auch darauf basierte, dass diese erst durch das Zeitalter der Dampfmaschinen möglich geworden sei.

Würde diese Motivation in Lorakis funktionieren? Wenn man das auf die Mondpfade ummünzt, könnte man auf die Idee kommen, dass zwei reiche Spinner mit zu vielen Solaren in der Schatzkammer auf die Idee kommen, in einer relativ unrealistischen Zeitspanne den Kontinent zu bereisen. (Oder eben ohne Mondpfadnutzung durch die Wildnis)

Seiten: 1 2 [3] 4 5 6