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Nachrichten - JohnLackland

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Von daher stellt sich mir die Frage, welchen Zweck dann der Beitrag zum Thread-Thema hat.


Weil ich ins schwaffeln gekommen bin ;-)


Der Grund warum ich so kompromisslos war, ist der Vertrauensbruch und das ich dadurch den Spaß verloren habe. "as will ich mit einer Gruppe spielen die mir nicht vertraut, damit prallt wie schnell sie ein Monster legen können, was eine ganze Gegend in seinen Bann gezogen hat und damit Monatelanges spielen innerhalb von wenigen Minuten zerstört wurde und mich um nen geiles Abenteuerende gebracht hat... ich spiele nicht für die SCs ich spiele mit den SCs und für den Spaß. Ich hätte weiter geleitet, wenn es da nur ansatzweise ein Verständnis gegeben hätte warum das für mich schlimm war.


Dies kann dir immer passieren und das Argument was du anführst @ShadowAsgard. Meine Anekdote zeigt auf das es jetzt schon geht, da braucht es keine App. Mit einer App mag es leichter sein, aber dann bringen die Spieler sich selbst um den Spielspaß, genauso wenn sie vorher sich ein Kaufabenteuer hohlen und es lesen, um zu wissen was passiert. Betrügen kannst du mit oder ohne App. Jeder der eine App nicht nutzen kann oder will, der muss es auch nicht, solange das System was man spielen will es in oder auch in Gedruckter Form gibt. Blöd nur wenn es irgendwann mal wirklich Pen & Apps gibt die cool sind...

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Das kann einen immer passieren, egal ob mit App und Ohne und vielleicht ist die Gefahr mit einer App größer. Du versuchst alle Argumente dagegen zu finden oder?

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Verstehe ich das richtig das du quasi eine ganze Runde geschmissen hast nur weil zwei Spieler sich außerhalb der Runde überlegt haben, wie man einen Gegner besiegen kann und das dann letztendlich ingame auch umgesetzt haben?

Die gesamte Gruppe, 5 Spieler und Ja, dann brauch ich mich auch nicht auf nen spannenden Kampf vorzubereiten, dann können sie nen MMORPG zocken wo man vorher überlegt wie ein Monster besiegt wird. Sie haben sich extra ein Buch gekauft und genau den Dämon sich angeschaut und überlegt wie ihre Taktik sein muss so schnell wie möglich ihn zu besiegen, eine Szene die ich als Höhepunkt einer kleinen Kampagne vorbereitet habe. Haben auch darüber danach diskutiert und als sie mein Problem damit nicht verstanden haben, war es das für mich.

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Was ich nicht will, ist ein Computerspiel oder ein automatisiertes Abenteuer wo ich als SL nicht eingreifen kann. Ich will mich einfach mit vielen nicht beschäftigen.

Wobei ein spielleiterloses Abenteuer à la T.I.M.E Stories über so eine App auch sehr gut gehen müsste. Allgemein denke ich, dass ein App-unterstütztes PnP-System die immer kleiner werdende Lücke zwischen Gesellschafts- und Rollenspielen vollständig füllen könnte.


Genau in die Richtung geht die App von den StartUp in Berlin. Wir können ja mal gemeinsam zur Gamestorm gehen, das ist ein monatliches MeetUp von GameDesigner in Berlin.

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Ich schreibe nirgendwo das ich keine Regeln will. Ich will mich damit nicht viel beschäftigen.


Bleiben wir bei SpliMo, Was die App können sollte:


- Die Kämpfe abhandelt.
- Die Charakter generiert und Charakterbögen verwaltet, Zustände , LP und FP verwaltet, dann auch entsprechen Mali gleich berechnet für die Charaktere, Ausrüstung verwaltet und Begleiter (das machen dann die Spieler alles selber), also die ganzen RAW Regeln.
- Gegner die ich durchsuchen kann und genauso verwalten wie die Charakterbögen als SL verwalte und die Boni und Mali entsprechend auch festhält enthält.
- Wenn ich auf nen Zauber oder Meisterschaft klicke bekomme ich diese erklärt in nen PopUp.
- Dazu enthält es  Abenteuer in den ich Anmerkungen machen kann und Marker setzen und einen Ablaufplan der mich führt und ich kann jederzeit zu meinen Markierungen springen oder den die das Abenteuer selbst vorgibt. An den Szenen aus den Abenteuern automatisch Hintergrundmusik einspielt via BlueNose^^.
- Komm es zu einen Kampf wird verwaltet die App die Tickleiste ich als SL die Monster und die Spieler ihre Charaktere und sie werden automatisch gerückt. Würfeln tut jeder am Tisch und erzählen genauso.

Was ich nicht will, ist ein Computerspiel oder ein automatisiertes Abenteuer wo ich als SL nicht eingreifen kann. Ich will mich einfach mit vielen nicht beschäftigen.

Ich glaube so ein bissel das denken hier viele bei App...

Zitat
Das Spiel findet eben nicht nur im Tisch statt. Idealerweise findet es auch nach der Session in den Köpfen der Spieler weiter statt, wenn sie zum Beispiel darüber nachdenken, wohin die Geschichte beim nächsten Mal noch weiter gehen wird und was ihre Charaktere machen könnten, um ein Problem zu lösen. Sie setzen sich in Chats, Small Talk und andere Gespräche bis zum nächsten Termin fort. Gedanken und Gespräche über Regeln, die Organisation einer Session, usw. sind für mich genauso ein Teil des Spiels, wie das Erzählen der Geschichte am "Tisch" selbst.

Bei mir findet das Spiel immer am Tisch statt. Wenn Outtime geplant wird und nicht intime, z.B. outtime ein Kampf geplant wird im Vorfeld und überlegt wird wie ein Monster gelegt werden kann z.B. oder eine Situation beherrscht wird, kam es vor das ich ich das Abenteuer nicht weiter geleitet habe. Es gab den Fall bei Earthdawn,  Spieler mal das Dämonen Buch sich gekauft haben und genau überlegt haben wie sie diesen einen dann legen können und zack, 20 min Kampf gegen ein mächtiges Wesen das normalerweise ein sehr spannender Moment gewesen wäre, weg weil sie es einfach legen wollten. Das war das Ende der Earthdawn Runde mit mir als SL. Alles passiert am Tisch, ansonsten spielt nen MMOPRG. Es kann gerne danach über Regeln oder das Abenteuer resümiert werden,oder abgesprochen werden wie wer in der Gruppe steigert. Aber planen wie es weiter gehen soll, das passiert Ingame in der Charakterrolle. Das Spiel heißt Rollenspiel, nicht Planspiel.

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Für mich steht aber das Erzählen und Erleben im Vordergrund, nicht das Regel auswendigkennen und Optimieren. Das würde mir so eine App abnehmen. Man kann sich dann damit beschäftigen wir man gute Storys erzählt, gut in Charaktere schlüpft. Das ist das was für mich das Hobby ausmacht. Nicht das ich jede Regel kenne. Mit einer App fällt dann auch die Nachschlagerei weg im Spiel, wenn jemand meint das ist aber so wieso. (O.K. in meinen Runde darf man das erst nach den Spiel.)

Wenn die Hintergrundwelt / Setting toll ist, kann es genauso eine Bindung haben, ich bekomme die Bindung durch die Hintergrundwelt. Das ist auch der Grund warum ich SpliMo mag. Aus Gameistischer Sicht sind Komplexe Systeme für mich eine Katastrophe.

Dazu kommt, nicht jeder hat soviel Zeit und Lust, wie du SeldomFound darein zu wühlen, die Regen auswendig zu lernen usw.

Was mich gerade aufregt, das sich dein Beitrag so liest was ein guter Rollenspieler ist und was nicht. Sorry ich halte mich für einen Guten, aber zu viele Regeln finde ich Scheisse und da würde eine App helfen.

Ansonsten findet das Spiel weiterhin am Tisch statt, die soziale Interaktion, was das wichtigste ist m.M. nach im Leben wie im Rollenspiel geht nicht verloren, da ich weiterhin mit netten Menschen spiele.

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Ich arbeite in der Software Entwicklung und weiß, was Mediamarkt aktuell für unsere Software Erweiterung bezahlt. Das ist deutlich mehr, als sich der Deutsche vorstellt an Kosten. Es ist eher so, daß den meisten Deutschen nicht bewusst ist, daß Firmen durchaus mal 5 bis 8 Stellige Investitionen machen können, ohne dass es ihnen weh tut. Und man darf auch nicht vergessen, daß bereits 10 Kunden den Preis um die erste Stelle runter treiben.

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Ich habe zum Teil andere Erfahrungen was Entwicklungskosten betrifft. Aber ne Diskussion zu den Thema ist müssig an der Stelle.


Wenn ein StartUp, (die oft Selbstausbeutung betreiben, mein erster Job war in einen) sowas erstellt und die Infrastruktur zu Verfügung stellt, Dann spricht doch wenig dagegen. Wie oben geschrieben, ich habe solch eine App bei nen StartUp gesehen und es war ganz gut gemacht. Geht mal von den es geht Szenario aus und nicht von den es geht nicht weil A, B und C nicht gegeben sind. Was ist dann. Innovation oder nicht? Neue Märkte oder Nicht?

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Bestehende Apps, die ebenfalls das Produkt teurer Softwareentwicklung sind, können so billig sein, weil der Markt so riesig ist und man daher mit wesentlich kleineren Gewinnen pro verkaufter App arbeiten kann. Pen and Paper Apps würden von dem gleichen Vorteil profitieren. Außerdem eröffnen sich ganz neue Finanzierungsmöglichkeiten, wie z. B. - aber nicht nur - Microtransactions.
Wieso gehst du davon aus, daß der Spielerzustrom so massiv zu nimmt, daß sich damit die Entwicklungskosten so stark aklimatisieren? P&P selbst mit App kann ich mir nicht weniger Nischig vorstellen als ohne. Auch Roll20 und Genesis hat an der Spieler Anzahl nicht besonders viel geändert. Würde da gerne deinen Gedankengang verstehen

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Werbung, Viral-Marketing usw. Aktuell kann ich es mir bei DSA, Pathfinder, D&D und Numenera  gut vorstellen. Dungeonslayer wäre Ideal zum Testen ;-) Aber eine Selbstentwickeltes System die für diesen Markt ausgerichtet ist, wäre genial. Dann kann man im zweiten Stepp die Printversionen verkaufen.

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Smartphone und C.o als Hilfsmittel, ja als Komplettes System am Tisch einzusetzen ist für die Rollenspiel Generation 30+ verpönt, das zeigen auch viele Kommentare hier und Gespräche mit Freunden und Bekannten. Für die jüngere Generation wäre das ein Guter Weg.


Ich kann oft nicht nachvollziehen was das tolle ist Komplexe sperrige Regelsysteme zu lesen (SpliMo finde geht noch, aber mit jeder Crunch Erweiterung wird es schwieriger) und würde mich freuen wenn ich beim Ruleset unterstützt werde. Mich nervt bis heute bei SpliMo der Kampf an... wenn ich da ne App hätte, Super!!! Das würde auch viel schneller abhandeln (Muss mal meine weiter schreiben dafür, ach ja die Zeit).


Ich finde gerade den Einsatz von neuen Technologien faszinierend und wie einfach neue Generationen die adaptieren und annehmen.


Wenn man wirklich Geld verdienen will, glaube ich das man um eine Mehrsprachige Version nicht drumherum kommt. Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch. Geld verdient man durch Minitransaktionen. Monster set X, Abenteuer / Kampagne Y usw.


Softwareentwicklung ist nicht so teuer wie viele Denken und man nimmt dafür wenig Deutsche Entwickler als Head incl. Codereview, Qualitätsmanagment und Testing bleibt komplett in Deutschland,rest wird outgesourct. Geht gut bei Projekten wenn man gutes Projektmanagement und Qualitätssicherung betreibt. Das ist harte Realität.


Dazu kommt, wenn man den Massenmarkt durchdringen will, dann wenig Geld für die App. Vielleicht sogar Kostenlos.

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Ich würde "Phönix und Affe" verschenken und alle beiden andere Nicht, vor allem den zweiten Nicht. Der erste ist ganz nett, aber sehr schwach geschrieben. Der dritte ist der Beste und macht sehr neugierig auf Lorakis finde ich. Es ist aber Geschmackssache wie so vieles.

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Meiner Meinung nach muss ein Puplisher für Zukunftstauglichkeit in Digitalgeschäft investieren und nicht auf mögliche Lizenszprodukte hoffen, im Zweifel hängt da ein größerer Fisch dann am Haken in Deutschland.

Das geht davon aus, dass Rollenspielverlage a) die nötige Expertise zur App-Entwicklung haben (haben sie nicht) oder b) das Geld haben, um da in großem Stile in Entwicklung zu investieren (haben sie auch nicht). ;)


Die Argumente kenn ich. Zu sagen wir haben nicht das Geld oder die Expertise in Appentwicklung finde ich schwierig. Vielleicht braucht man beides gar nichtmal so sehr sondern manchmal reichen irgendwelche irren Entwickler und Kreative die nen Statup machen wollen und den Zugriff auf ein Tolles System oder Lizens und so bekommt man wieder ne Win, Win hin ;-)- Wie das dann funzt wenn es läuft ist abzuwarten aber das Risiko ist da vielleicht sogar recht klein für nen klassischen Puplisher und gut so die ersten Gehversuche in die Richtung zu machen.

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Wenn sowas von einer App festgelegt wird, gerade auch in den unscharfen Bereichen, dann schneidest du damit auch manche Kreativität ab, wenn die App dir dann sagt "geht nicht, steht hier so", wo ein SL aber vielleicht gesagt hätte "hm, unüblicher Weg, aber gute Idee und schlüssige Begründung, mach mal"


hemm vielleicht ist dann beim Gemosche alles nur noch RAW und es gibt kein RAI, weil es macht die App. Alles andere läuft aber wie sonst auch und da kann es dann auch RAI geben.

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Auf den ersten Blick klingt eine Pen&App salopp gesagt wie ein Segen für Narrativisten, aber am Ende triumphieren könnten dabei die Gamisten. Ich erinnere mich z. B. noch gut an dutzende Seiten lange statistische Auswertungen der Mechanismen von Diablo II. :D


Ich glaube es ist für beiden etwas und win, win wie man so schön sagt. Die SL kann aktiv unterstützt werden wie sie welchen SC Gegner das leben schwer machen und die Spieler spielen ja eh zusammen egal ob Narrativisten oder Gamisten. Und klar können die Gameisten seitenweise forenvollschreiben welches der beste Build ist um gegen Dämonen Z zu kämpfen, passt und am Tisch spielen alle zusammen.... und keiner kann sagen das ist RAW oder RAI das sagt die App.

Pen & Paper ist nochmal was anderes als nen Diablo oder nen Tapeltop, auch wenn das Thema Kampf am meisten natürlich hier auch die Regelpuristen anzieht. Kann da auch sein.

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Ne das geht bissel weiter... der Content für die SL usw. ist alles in der App, genauso der Charaktergenerator. Wenn das alles klappt was die vorhaben hat die SL ein Client (App) und die SCs auch und die SCs sehen online ihr Charakterbogen... und die SL auch seine Story, Monster und dann wird Verbal kommuniziert und Regelanwendungen mit der App geregelt und die SL hat nen Abenteuerleitpfaden incl. Monster, Karten usw... braucht man keine Bücher mehr. Wenn man damit die Generation Pokemon und E-Sports bekommt super...


Die erzählerische verbale Kommunikation inkl eigener Vorstellungskraft das das wichtigste ist im Pen & Paper m.M. nach bleibt erhalten, alles andere wird auf die App gebracht... selbst wenn die es verbocken, irgendjemand macht das dann mal richtig und es schauen ne menge von den Gamedesignstudenten in Berlin darauf....

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Hallo,

ich war vor paar Tagen bei nen Startup in Berlin, sie entwicklen ein Pen & App. Zitat: "Wir von Gryzzly wollen ein Pen&App entwickeln, in der schwere Regelbücher der Vergangenheit angehören und komplizierte Prozesse von der App übernommen werden! So kannst Du Dich auf den Spielspaß konzentrieren." Zum Beispiel ein MMORPG-artiges Kampfsystem... klingelt da was bei SpliMo?

Was ich sah, begeisterte mich und wenn das funktioniert gehören Regelbücher bald in den Schrank oder zum Altpapier und nur ein paar 30 bis 50 jährige lesen darin ;-). Leider hat bisher noch kein Verlag so richtig verstanden habe ich das Gefühl das die Zukunft und der größte Markt wo ganz anderes ist als im Print Verkauf und ganz neue Zielgruppen ansprechen können.

Meine Meinung nun zu den Thema:
Habe das Thema ja schon mal vor ein paar Jahren hier im Forum angesprochen. Da kam wenig Interesse auf. SmartPhones hat jeder, das gibt ganz neue Publishing Möglichkeiten. Kann sein das die Entwicklung als Pen & App nach hinten losgeht, aber wenn nicht, gewinnt derjenige der ein gutes Produkt an vorderster Front präsentiert und das kann den Pen& Paper Markt mal komplett durcheinander bringen und vielleicht gehen dann auch viele Verlage flöten. Maybee... die Zukunft wird Smart und wer Smart ist entscheidet jeder Unternehmer selbst durch sein Angebot und der Kunde durch seine Nachfrage.

Meiner Meinung nach muss ein Puplisher für Zukunftstauglichkeit in Digitalgeschäft investieren und nicht auf mögliche Lizenszprodukte hoffen, im Zweifel hängt da ein größerer Fisch dann am Haken in Deutschland.

Was meint ihr?

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