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Nachrichten - Xandila

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Ist schon richtig, daß der Verlag am Ende seine Kosten decken können muß.
Ist aber trotzdem für mich dann auch die Frage, wie viel der Kostenunterschied von so einer Schmuckausgabe zu einer normalen Taschenbuchausgabe ist, die eigentlich schon alles bieten würde, was ich brauche. Wenn der Mehrpreis für Sachen, die ich gar nicht brauche, zu hoch ist, werde ich diesen Mehrpreis zwingend nicht als Spende für den Verlag verbuchen und es trotz des Preises sofort kaufen.
Denn ganz ehrlich: mein Mann und ich sind zwar genug Splittermond-Fans, um bisher alle Publikationen zu kaufen, auch wenn wir jetzt schon länger leider keine aktive Runde mehr haben und auch nicht klar ist, ob wir da nach der Pandemie wieder eine haben werden - aber ich habe auch genug andere Sachen, die ich kaufen möchte und kaufen muß, so daß ich mir das bei Dingen, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis für mich überhaupt nicht mehr passen sollte, das dann eben zwei oder dreimal überlege und vielleicht eben doch nicht mehr kaufe.
Naja, aber dann erstmal abwarten, wie hoch der Mehrpreis zu den bisherigen Romanen konkret sein wird ...

Und noch eine Anmerkung: Ich erwarte auf keinen Fall, daß auf meine Meinung und Wünsche immer Rücksicht genommen wird - aber da hier im Forum zumindest bisher ja der Austausch mit den Splittermondspielern gewünscht war, gebe ich hier eben auch meinen Senf dazu. Ich kann nachvollziehen, wenn das Team gern seine Traumvorstellung eines Buchs gestalten will. Aber Vorstellungen des Teams müssen sich ja nicht immer mit allen Vorstellungen der Zielgruppe der potentiellen Käufer decken.

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Ich persönlich find es etwas schade, daß der Roman derzeit nur als limitierte HC-Version geplant ist. Ich habe bei Reihen gerne ähnlich aussehende Bücher im Regal stehen, und die bisherigen Splittermondromane sind ja alles Taschenbücher.
Ist eigentlich da schon was über die (grobe) Preisvorstellung für den Roman bekannt? HC ist ja normal eh schon teurer als TB, und bei HC-Schmuckausgabe fürchte ich, daß es nochmal drüber liegt ...
Ich mein, klar, tolles Aussehen und vor allem auch Illustrationen, das klingt schon cool - aber für mich ist es trotzdem auch die Frage, wie viel ich dafür dann mehr zahlen muß als bisher für ein TB, was mir fürs Lesen an sich (und das ist mir bei einem Rollenspielroman weiterhin das Wichtigste) ausreichen würde.

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TrollsTime hat mich gerade (zu Recht) darauf aufmerksam gemacht, daß ich für Diskussionsbeiträge zu dem Thema im falschen Thread war, daher poste ich das hier nochmal:

Zitat
Wobei es dadurch für Ex-Priester einer Gottheit ja durchaus anderes Handlungspotential gibt: zum einen der Versuchung durch die Diener der Gefallenen zu widerstehen, aber auch vielleicht selber eine aktive Suche nach einer anderen Gottheit, der sie sich statt ihrer bisherigen verschreiben möchten.
Genug Götter hat Lorakis ja, so daß auch wenn man sich mit seinem bisherigen nicht mehr versteht und den nicht mehr unterstützen mag, es irgendwo doch einen geben sollte, der noch für einen passen kann.
(aus https://forum.splittermond.de/index.php?topic=7549.msg149493#msg149493)

Und ja, er hat mit seiner Antwort durchaus recht, wenn man das aus Spielersicht sieht:
In Splittermond könnten andere Chars tatsächlich theoretisch im Laufe der Zeit vollständig umgebaut werden durch anderes Steigern, während man die Stärke Priester nicht völlig loswird.
Wobei andererseits: auch der Umbau wird je nachdem, was aus was werden soll, nicht zu 100% klappen, weil man schon EP in anderen Sachen, die jetzt vielleicht unnötig sind, gebunden hat, während jemand, der von Anfang an in diese Richtung ging, keinen "Ballast" mit sich rumschleppt. Während rein von der Stärke Priester her ja nix dagegen spricht, daß man als Heilpriester Fleadynes anfing und irgendwann zu einem Glaubenskrieger von Nahid zu werden. Nur irgendeinem Gott muß man weiterhin dienen, damit man weiterhin zaubern kann. Eine 180°-Wende im Char ist dort demnach auch möglich. Oder eben das schon erwähnte Feenritual oder sowas. Und im schlimmsten Fall macht man eben das, was man in anderen Rollenspielsystemen, wenn man mit der Ausrichtung des Chars nicht mehr konform geht, meist in viel mehr Fällen tun muß: man baut eben einen neuen Char.

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Wobei es dadurch für Ex-Priester einer Gottheit ja durchaus anderes Handlungspotential gibt: zum einen der Versuchung durch die Diener der Gefallenen zu widerstehen, aber auch vielleicht selber eine aktive Suche nach einer anderen Gottheit, der sie sich statt ihrer bisherigen verschreiben möchten.
Genug Götter hat Lorakis ja, so daß auch wenn man sich mit seinem bisherigen nicht mehr versteht und den nicht mehr unterstützen mag, es irgendwo doch einen geben sollte, der noch für einen passen kann. :)

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Produktbewertungen / Re: Das Prisma / Bewertung & Rezensionen
« am: 11 Apr 2021, 09:15:48 »
Derzeit habe ich keine aktive Splittermondrunde, von daher auch keinen, mit dem ich die Abenteuer spielen kann. Und Abenteuer bewerte ich nicht vom Lesen alleine, sondern erst nach dem Spielen, um auch den Praxistest mit SL und Gruppe gesehen zu haben, von daher kann ich derzeit keine Abenteuer bewerten ...
Und ich könnt mir vorstellen, da bin ich nicht die einzige - wird sicherlich nicht jeder auf Onlinerunden ausgewichen sein derzeit ...

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Richtig, die reinen Albenkulturen erinnern stark an verschiedene klassische Fantasyvorbilder (auch das Streben nach Eleganz und Perfektion in allem, was man tut, bei den Schwertalben findet man ja oft in klassischen Hochelfenkulturen). Aber wie ich schon geschrieben hab: das steckt damit ja eben nicht im Alb an sich, sondern in der Kultur, in der er aufwächst. Von daher ist es nicht direkt vererbbar.
Natürlich ist es plausibel, daß in einer Kultur, in der bestimmte Eigenschaften und Charakterzüge besonders gewünscht oder typisch sind, auch besonders oft auftreten, und damit für Alben dieser Kultur teilweise eben doch vererbbar sind. Aber das sind dann individuelle und nicht allgemein für alle Alben von Lorakis geltende vererbbare Eigenschaften.

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Romantische Beziehungen sind ja möglich ;)
Nur leibliche Kinder gibt es eben daraus dann nicht, wenn man nach den offiziellen Regeln spielt.

Aber wenn man es bei sich unbedingt einbauen will, könnt ich mich noch am ehesten damit anfreunden, wenn tatsächlich kein Mischwesen, sondern ein Kind einer der beiden Rassen dabei rauskommt.

Im Rollenspiel und bei der Charaktererstellung kann man ihnen ja albische EIgenschaften verleihen (zum Beispiel die Liebe zur Poesie, Romatik oder magischen Affinität).
Vergiss nicht, das, was du da nennst, sind größtenteils Klischees aus anderen Rollenspielwelten, nicht aus Splittermond!
Magische Affinität zB hat hier eigentlich jeder. Und auch Poesie und Romantik sind keine typischen Albeneigenschaften hier. Alben bewegen sich etwas eleganter und geschmeidiger, haben charakteristische optische Merkmale (spitze und gute Ohren, feingliedrige Gesichter mit hohen Wangenknochen, große Augen mit der Fähigkeit Dämmersicht), leben vergleichsweise lang und haben dadurch ggf eine etwas andere Sicht auf die Welt und haben selten mehr als ein Kind gleichzeitig. Das sind die Hauptunterschiede von Alben zu den anderen Völkern. Andere Eigenschaften mögen mit den Kulturen der Albenreiche zu tun haben, die aber jeweils eher von dem Reich (Harmonie mit Naturgeistern und Tieren bei den Dämmeralben zB, das Streben nach Perfektion und Vollkommenheit bei den Schwertalben, ...) geprägt sind. Und Alben, die in anderen Kulturen aufwachsen, werden durch die geprägt sein.

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Wenn du noch weitere tatsächlich gespielten selenische Chars kennenlernen willst:
Für ein Seleniaabenteuer wär meist meine erste Char-Wahl meine zwergische Morkaipriesterin.
Hohe Motivation, Dinge zu untersuchen und neugierig in Sachen reinzustolpern. Diverse Fähigkeiten im Bereich Wissen und Erforschung. Ein Haufen nützlicher Dinge im Rucksack. Dank improvisierter Hiebwaffen kann sie sich zur Not mit fast jedem ihrer Werkzeuge wehren (schlechtere Werte als echte Kämpfer natürlich, trotzdem trifft sie oft genug, und wenn, tut die Spitzhacke auch ordentlich weh). Nur mit anderen Lorakiern kommt sie dank ausgeprägter Ungeduld mit Dummheit oder dem, was sie gerade als das empfindet, nicht immer gut aus. Aber es gibt ja meist zum Glück auch andere in der Gruppe, die besser mit Lorakiern umgehen können ;)

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Allgemeine Regelfragen / Re: Mondzeichen: Synergien
« am: 24 Nov 2020, 23:30:33 »
Zur Erklärung: Mein Gnomberserker ist über das Drogen kochen (Aufputschmittel) zur Medizin gekommen. Das erklärt so einiges.
Ich glaub die meisten, die hier schon etwas länger lesen, kennen Pippin ;)
Ich dachte bei "Heiler unplanmäßig (mal wieder) stärker verletzt" grad eher an meine letzte DSA-Kampagne, wo der Heiler friendly fire fast magisch angezogen hat (aber da hatten wir zum Glück für den Notfall den einen oder anderen Balsam, Talentwerte übertragen geht da ja leider nicht)

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Allgemeine Regelfragen / Re: Mondzeichen: Synergien
« am: 24 Nov 2020, 15:22:22 »
Heilkunde ist auch ein sehr guter Einsatz. Deshalb habe ich vor kurzem diese Fertigkeit (nach dem Erwerb von Knochensäge und Co. aus Mondstahl) gesteigert. Dann kann auch mal der Heiler geheilt werden.
(Der ja dummerweise gleichzeitig das Frontschwein ist).
Oh ja, sowas ist ja auch wenn der Heiler eigentlich nicht vorne stehen sollte, gern mal das Problem - daß ausgerechnet der, der jetzt am besten geeignet wäre, selber diese Hilfe braucht.

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Schwer ja, unmöglich - kommt drauf an.
Mann kann durchaus einen Charakter bauen der keinerlei Kampffertigkeit hat. [...] Wenn der jetzt aufbricht eine Gruppe aus Räubern zu stellen dann ist das ein konsequentes Konzept. Das er dabei recht wahrscheinlich verreckt ist aber halt eben auch Konsequent.
Keine einzige Kampffähigkeit zu haben ist nicht zwingend abenteueruntauglich!
Wir spielen hier ja alle üblicherweise keine Soloabenteuer, sondern mit anderen zusammen. Und nur weil jemand nicht aktiv mitarbeitet in Kämpfen, heißt das ja nicht, daß er an anderer Stelle nicht überaus hilfreich sein kann. Wenn so ein Char ganz alleine losgeht, Räuber zustellen, klar, ist dumm und sterben dabei konsequent. Aber das tut doch auch keiner. Und Fallen stellen, Ablenkungen inszenieren, nach einem Kampf Wunden versorgen, ... all das kann man auch ganz ohne Kampffähigkeit, und damit auch wenn der Hauptplot der Kampf gegen Räuber ist, für die Gruppe ein Gewinn sein - je nach Situation Ideen sogar während des Kampfes.
Btw gibt es zB sogar Archetypen, die ziemlich untauglich im aktiven Kampf sind ... Über Nene Purpurnick wurde darüber sich hier im Forum auch schonmal beklagt, und mit Danuar würde ich auch mich aus den meisten bewaffneten Konflikten fernhalten.

Die Sache die sich mir nicht erschließt ist wo das ganze eine besondere Herangehensweise sein soll die eine eigene Definition benötigt. Für mich ist bei all diesen Variationen kein eklatanter Unterschied zu sehen außer das die PCs unterschiedliche Hintergründe haben. Hauptsache sie werden als passende PCs für die entsprechende Kampagne gebaut, fertig.

So ziemlich jedes Regelwerk gibt dem Spieler die Frage an die Hand sich zu überlegen: Wo kommt denn der Charakter her? Um als Antwort darauf jetzt beispielsweise "Krämer" zu sagen braucht es doch keine spezielle Methodik oder Herangehensweise? Man muss halt nur einen PC spielen wollen der mal Krämer war.

Vielleicht verstehe ich auch einfach nicht wie etwas mMn selbstverständliches einen eigenen Namen/Definition/Kategorie/Methodik braucht.
Geht mir auch so - und wenn ich mir anschaue, daß die Ideen und Beispiele für "BauerngamingPLUS"-Chars fast alle von TrollsTime kommen, scheint diese Abgrenzung zu einem "normalen" Char mit Hintergrundgeschichte für die meisten auch gar nicht so sehr Thema zu sein. Manche Ideen dort sind ja auch gar nicht so weit weg von tatsächlichen Charakterklassen aus den Regelwerken.

Vielleicht daher etwas provokativ, aber:
Was genau hebt bei Splittermond einen BauerngamingPLUS-Char so eindeutig von einem anderen Char mit Nicht-Berufskämpfer/-Abenteurer/-Magier-Hintergrund und ausgearbeiteter Hintergrundgeschichte und daraus Erklärungen für die Fertigkeiten ab, daß das ein völlig eigenes Konzept mit eigenem Namen ist?

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@Xandila
Ein weiterer Punkt ist, dass ich beim Bauern gar nicht das Gefühl habe, dass der keine abenteuertauglichen Fähigkeiten hat. Überleben, Natur, uU Handwerk, ggfs Zähigkeit sind alles passende Fertigkeiten
Aber damit ist es dann ein zu anderen gleichwertiger Startchar nur eben vielleicht mit anderen Schwerpunkten und mit einem anderen Hintergrund.
Und das ist ja gerade mein Punkt: so einen gar nicht für Abenteuer ausgelegten Char, wie man es in manchen Geschichten anfangs hat, den kriegt man bei Splittermond kaum gebaut, wenn du nicht Punkte für später "zurücklegst".
Auch deine Bauern und anderen "Nicht-Helden" können hier ja was, wie SeldomFound ja auch festgestellt hat. Deine Normalos, die du bisher irgendwo beschrieben hast - egal ob als fertiger Char oder als Konzeptidee - die haben alle schon die passenden abenteuerrelevanten Fähigkeiten, sie haben sie nur bisher vielleicht noch nicht genau so eingesetzt.

Die Schere bei den Fähigkeiten kann bei Splittermond später gewaltig auseinander gehen, gerade auch, wenn man Magie und Ausrüstung optimal einsetzt. Aber bei einem Startchar sind die Unterschiede einfach noch nicht so groß und jemanden in jeder Hinsicht völlig untauglichen zu bauen ist praktisch unmöglich.

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Natürlich gibt es in Filmen und Büchern viele Beispiele von Bauern und Co, die viel schaffen und die über sich herauswachsen.
Aber oft haben sie eben entweder Hindernisse, die genau auf das zugeschnitten sind, was sie gerade können/finden/haben oder eben Helfern an ihrer Seite, die stärker sind. In dem Herr-der-Ringe-Beispiel haben sie beides. Gibt auch die Variante, daß die Figur angeblich "nur" ein Bauer/Knappe/... ist, aber tatsächlich so viel kann und es so viel besser als andere kann, daß sie im Rollenspiel unmöglich auf dem selben Level wie der Rest sein kann oder nach anderen Regeln erstellt sein müßte (oder der Spieler schummeln müßte :D ) - Kurik bei David Eddings Elenium-Saga ist ein perfektes Beispiel dafür. Garion aus seiner Belgarionsaga ist anfangs tatsächlich nur ein Küchenjunge mit wenig Kenntnissen und Fähigkeiten, der im Laufe der Saga tolle Fähigkeiten entwickelt. Der hat dafür aber wieder eine ganze Gruppe aus den besten Helden und Zauberern der Welt um sich herum, würde Anfangs ohne sie nix schaffen, und wird nur aufgrund seiner Abstammung und seines Potentials, was aber nur den beiden mächtigsten Gruppenmitgliedern bekannt ist, mitgenommen.

Also von daher: ich verstehe durchaus, woher du den Reiz in solchen Figuren siehst. Aber daß sie in Film und Buch oder auch in Märchen und Sagen funktionieren, das liegt daran, daß die Geschichten um sie herum gesponnen wurden. Und das bedeutet nicht, daß diese Konzepte genau so auch im Rollenspiel funktionieren - weder vom Spielen noch vom Erstellen. Du kannst bei Splittermond ja schlicht keinen erstellen, der wirklich nur das kann, was ein Bauernjunge können würde und nicht wenigstens irgendwas, was irgendwie abenteuertauglich wäre. Bei DSA geht das schon eher, aber auch da mußte ein Bekannter seinem recht abenteueruntauglichen Kontoristen manche wirklich beeindruckende Fähigkeiten verpassen, um GP und AP auszugeben.

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Die beiden Ideen mit Dschinn und Teppich sind cool, aber so richtig passen die doch nicht zum Thema Sammlung von Charkonzepten, vor allem nicht zu dem von dir bezeichneten "Bauerngaming Plus".
Haben wir eigentlich irgendwo einen Thread zu "coole Ressourcen-Ideen"? Mir fällt grad keiner ein, und DAHIN würden die beiden perfekt passen und motivieren vielleicht auch andere zu tollen Ideen!

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Allgemeine Regelfragen / Re: Relikte
« am: 23 Sep 2020, 23:44:59 »
B) Stärke: Literat
Ich muß grad an eine Lesebrille im wörtlichsten Sinne denken :D

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