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Nachrichten - Xandila

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Eine Kultbeschreibung von Vangara findest du in einer Mephisto-Ausgabe:
https://splittermond.de/neues-zusatzmaterial-im-mephisto-magazin-64/

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Magische Rüstung kannst du lange vor möglichen Kämpfen vorbereiten, braucht also im Kampf gar keine Ticks.
Und wenn es primär zur Verteidigung gedacht ist: wie wäre es mit etwas, was das Merkmal "Defensiv" hat, und damit die Aktive Abwehr verbessert? Der Kriegsfächer ist zB eine Handgemengewaffe, die das hat (und nebenbei eine sehr elegant aussehende Waffe ;) )
Ganz wichtig auch: Rüstungen! Es gibt beim Zaubern keine Nachteile, wenn man sich eine Rüstung zulegt, weil die Behinderung (wenn überhaupt eine vorhanden ist) nur auf allgemeine Fertigkeiten und die Geschwindigkeit Auswirkungen hat.

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Allgemeines / Re: Große Schlachten
« am: 31 Aug 2019, 09:27:00 »
Im Miniregionalband Unreich ist auch ein schönes Abenteuer, was du für diese Zwecke nutzen kannst.

Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.

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Viel interessanter wäre doch folgende Frage:
Hätte ich wesentliche Probleme, wenn ich mit dir spielen würde und es gäbe keine Halbelfen und Co.?
Oder hättest du wesentliche Probleme, wenn es umgekehrt wäre?
Wenn du bei mir spielen würdest, würde ich wie schon weiter vorne gesagt, nicht alles, was Spieler vielleicht gern hätten, auch zulassen. Selbstgebaute nicht offizielle Sachen müssen in das passen, was ich vorhabe zu leiten, damit es an meinem Tisch möglich wäre. Und wie ja schon gesagt, lasse ich auch nicht jede theoretisch denkbare Kombination von offiziellen Sachen zu, wenn das Ergebnis für das Abenteuer, was ich vorhabe, zu unpassend wäre.
Wenn offiziell etwas einbaut werden würde, dann hoffe ich, daß das auf eine Weise passiert, die weitaus eleganter ist als manche nachträglichen Änderungen in anderen Welten - wenn es sich mit bis dahin Bestehendem aus meiner Sicht zu sehr beißt, dann will ich nicht ausschließen, daß das dann eine Publikation wäre, die ich ignorieren würde.
Wenn ich an Spieltischen anderer Leute bin, die über Hausregeln, Eigenbauten oder Hintergrundänderungen Sachen deutlich anders machen würden, als das bei mir der Fall wäre, dann kommt es stark auf die konkrete Situation und die konkreten Änderungen an, ob ich das für das für diese Runde als "naja, find ich zwar seltsam, aber ist dann jetzt mal so" akzeptiere oder ob ich mir doch lieber eine andere Runde suche, die mehr zu meinem Spielstil passt.
Um jetzt mal in ganz ausführlich die schon öfter hier von verschiedenen Leuten gegebene Aussage "was jede Runde am eigenen Spieltisch macht, ist sowieso deren Sache" darzustellen.


Vielleicht habe ich es überlesen. Aber ich sehe nicht, dass hier im Thread dafür eine "ingame" Antwort gegeben wurde.
Eine dramaturgische gab es nach dem Motto "Manche schöne Plots wären dann unseres Erachtens nicht mehr möglich". Kann ich n Stückweit nachvollziehen.
Ansonsten hieß die Antwort "Ist so, weil Setzung!". Das ist aber eine Design-Antwort, wenn überhaupt.
"Ingame" hingegen...

Ich vermute, wir kommen hier schlichtweg nicht weiter. Weder kann ich dir eine zufriedenstellende Antwort liefern, warum es innerlorakisch zwingend eine Lösung geben muss, noch kannst du mir eine zufriedenstellende Antwort liefern, warum es innerlorakisch zwingend keine Lösung geben kann.
Meinst du jetzt eine innerlorakisch biologisch-magisch-wasauchimmer-theoretische Antwort als Begründung?
Falls ja finde ich diese Forderung mehr als nur etwas befremdlich, weil man dort dann sich in diversen Fragen, die gar nicht alle explizit festgelegt sind, auf wissenschaftlichem Wege bewegen müßte, was schlicht unmöglich ist.
Ja, es ist richtig, daß "es gibt auf Lorakis keine Mischlingskinder bei Sex zwischen zwei unterschiedlichen der Spielerrassen" eine Setzung ist. Genauso wie ganz vieles andere von Lorakis eine Setzung ist, die Magieverfügbarkeit, die Geographie, das Vorhandensein und die Wirkung der Mondsplitter, ... Ob einem das nun gefällt oder nicht, ist wie Yinan schon sagt, schlicht eine Geschmackssache.
Innerhalb dieser Setzung - und nur innerhalb davon argumentiere ich innerlorakisch - finde ich es stimmig und logisch, wie die Fragestellung "wenn nun aber zwei Personen unterschiedlicher Spielerrassen sich lieben bzw ein gemeinsames Kind haben wollen" im darauf aufbauenden Hintergrund beantwortet wird. Innerhalb davon können wir auch gerne weiter argumentieren.
Wenn du aber schon bei "die Setzung finde ich unlogisch" ansetzt, dann bringt das Argumentieren gar nichts, weil es eben Geschmackssache ist.

Ich persönlich finde dabei auch, es ist ok, wenn es jemandem nicht gefällt, ich würde mich aber daran stören, wenn zum jetztigen Zeitpunkt (Dauer, die Splittermond schon in der Form auf dem Markt ist und Anzahl der Hintergrundbände, die alle auf den existierenden Setzungen aufbauen) eine von diesen Setzungen so gravierend geändert würde, wie du es dir wünscht, weil das dann eben vielen bestehenden Hintergrundbücher widerspricht, wenn es nicht wirklich sehr geschickt eingebaut wird, so daß es sinnvoll erklärt, warum ingame alle bis dahin falsch lagen.

Auch ansonsten wäre ich ehrlich gesagt kein Freund von der Idee eines Rassen-/Speziesbaukasten, wenn ich mir anschaue, wie kompliziert und vom Balancing teils problematisch der Kreaturenbaukasten geraten ist ...
Bisher nur als NSC-Rassen vorhandene auch Spielern zugänglich zu machen, das ist eine Sache, die sind alle schon mehr oder weniger in die Welt eingebaut und haben damit einen Platz darin, auch wenn sie nicht in jede Kultur und Gegend gleich gut passen würden. Aber komplette Eigenbauten? Falls ja wie gesagt, mit großer Wahrscheinlichkeit nicht an meinem Tisch.

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Erstmal danke, daß du auf unsere Antworten so ausführlich eingehst, TrollsTime!

Nur leider ist ein ganz zentraler Punkt auch nach diesen Antworten für mich mich immernoch nicht klar: was vom Hintergrund es für dich zwangsläufig macht, daß Mischlinge existieren müßten.
Liebe zwischen verschiedenen Rassen wird ja thematisiert, auch Kinderwunsch (oder Kindernotwendigkeit, wenn es um die Erbfolge geht), und Liebe ist ja möglich (dynastische Gründe mal außen vor, aber die machen ja auch so manch andere Liebe innerhalb derselben Rasse unmöglich), für Kinder wurden auch einige Lösungen gefunden (wie gesagt, Seleniaband)
Daß es den Wunsch nach leiblichen Kindern bei Paaren unterschiedlicher Rassen geben kann in einer Welt, wo die Rassen so eng beieinander leben - keine Frage, das halte ich auch nicht nur für plausibel sondern für wahrscheinlich.

Aber daraus ergibt sich doch nicht automatisch, daß mit genug Geld, Macht oder Magieeinsatz das dann zum einen auch zwingend machbar sein muß und zum anderen auch gesellschaftlich soweit akzeptiert würde, daß dieser Mischling sich nicht verbergen müßte.
Um mal einen irdischen Vergleich zu ziehen - auch wenn ich das bei Fantasywelten normalerweise nicht so gut finde: gleichgeschlechtliche Paare gibt es. Unter ihnen gibt es auch viele mit Kinderwunsch. Es gibt dafür Lösungen, nur eben keine, wo das Kind dann ein leibliches Kind beider Elternteile ist. Sicherlich gibt es aber auch Paare, die sich das trotzdem wünschen würden. Auch mit noch so viel Geld und Macht ist das aber (zumindest derzeit) nicht möglich.
Wieder zurück in Lorakis finde ich es also absolut passend zum Hintergrund, daß es diesen Wunsch geben kann - gerne auch daß an seiner Umsetzung geforscht wird - aber daß es dafür keine Lösung gibt.

Irgendeine Methode schienen die Drachlinge zu kennen, wie man ja an den Naga sieht, stimmt. Aber die Drachlinge hatten ganz andere Methoden und Möglichkeiten bei der Magie, die im aktuellen Lorakis weitgehend vergessen sind. Und ob das eine ganzbare Methode für Paare mit gemeinsamem Kinderwunsch wäre, ist auch nochmal dahingestellt.

Von daher ist deine schlichte Aussage: die Hintergrundsetzung sei eben ein Teil des Problems für dich noch keine Erklärung für die Frage nach dem "Warum", die ich dir ja gestellt hatte.
Vor allem, weil zumindest hier du der einzige zu sein scheinst, für den es sich "zwangsläufig" aus Teilen des Hintergrund ergibt, daß es Mischwesen geben müßte - es ist also augenscheinlich etwas, was für andere sich nicht zwingend in dieser Form logisch ergibt, weitere Erklärungen wären also sinnvoll, damit wir eine Chancen haben, das zu verstehen.
Ansonsten drehen wir uns nämlich im Kreis, wenn du nur sagst: "vom Hintergrund her muß das aber so sein" und die meisten anderen hier "der ist aber aktuell stimmig und manches wäre es nicht mehr, wenn es welche gäbe", und dafür auch Beispiele/konkrete Argumente/... gebracht haben.

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Ich bleibe dabei: In einer Welt mit Magie, wie sie in Lorakis dargestellt wird, müsste es zwangsläufig irgendwann irgendwo ein paar Halbelfen geben. Und ja: Ich bleibe dabei, dass sich daher die derzeitige Hintergrundsetzung beißt.
Und da stellen sich für mich zwei Fragen (bzw bleiben immernoch offen, weil sie teils schon gestellt wurden, und du sie bisher noch nicht für mich zufriedenstellend beantwortet hast):
Punkt 1: Warum ist es für dich zwangsläufig, daß es das gibt, wenn der Hintergrund wie du selber feststellst, eindeutig sagt, daß es das nicht gibt?
Und btw, die meisten von uns schließen ja gar nicht aus, daß es mit irgendwelchen obskuren Feen- oder Göttermagie oder seltenen, komplizierten Ritualen möglich ist, fortpflanzungsfähige Chimären zu erschaffen - schon allein, weil das ja wie man an den Naga sieht, bei den Drachlingen eben schonmal passiert ist. Nur würde das dann eben so, wie der Hintergrund beschrieben ist, etwas sein, das so selten, so abwegig oder so verboten ist, daß es solch ein Wesen nicht oft geben kann und es auch in vielen Fällen nicht offen unterwegs sein kann. Was es für mich zu etwas macht, was ich mir vielleicht noch als NPC vorstellen kann, aber eben nicht als Spielerchar.
Punkt 2: Warum unbedingt Halbelfen? Was macht die für dich hier so erstrebenswert gegenüber all den anderen Möglichkeiten Exoten zu haben, die zum einen hintergrundkonform wären und zum anderen gegenüber anderen Fantasywelten auch sogar tatsächlich exotisch. Denn irgendwie scheint es für dich immer nur um die zu gehen, nicht um Mischwesen unter den anderen Rassen. Btw, was ist eigentlich deine Sicht dazu? Sind die Halbelfen für dich nur Stellvertreter für alle anderen Mischungen der anderen Spielerrassen oder willst du wirklich nur Halbelfen bzw genauer gesagt Mensch-Alb-Mischungen und die anderen nicht? Und wenn ja, warum? Und warum sind die für dich so wichtig, daß du dafür bereit bist einen bisher stimmigen Hintergrund in Teilen über den Haufen zu werfen?

Ich würd mich echt freuen, wenn du auf diese Fragen konkret antworten könntest.

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Der wichtige Unterschied für zB mich bei Rassen die schon erwähnt wurden nur bisher keine Spielerrassen sind wie Rattlingen, Naga, Jaguarmenschen, ... und bisher offiziell ausgeschlossenen Rassen wie Mischlingen zwischen zwei Spielerrassen ist, daß der Umgang mit diesen Punkten von verschiedenen Kulturen halt teilweise explizit gesetzt ist.
Wenn man nun Zwergen-Elfen, Gnom-Menschen, Mensch-Varge, ... einführt, dann widerspricht das zB ganz deutlich einem Kapitel in der Beschreibung vom Seleniaband (dem von mir schon weiter vorne erwähnten, wie dort gemischtrassige Ehen mit Nachwuchswunsch geregelt werden), und auch der Bürgerkrieg in Dalmarien könnte ganz anders aussehen, wenn Nachwuchs unter den Rassen möglich wäre.
Das ist also nicht nur etwas, was den einen oder anderen, dem man bei einem Abenteuer begegnet, seltsam gucken läßt, sondern es würde halt entweder deutliche Widersprüche zu existierenden Regionsbeschreibungen beinhalten oder Änderungen an ihnen erfordern.
Und sowas finde ich im besten Fall überaus unelegant, und lehne es daher in den meisten Fällen ab. Vor allem, weil es hier meiner Ansicht nach gar nicht notwendig ist.

Exoten kann man sich doch so auch schon basteln, wie du selber weiter vorn argumentierst, TrollsTime! Und spezielle Rassen, die ganz selten in vielen Ecken unterwegs sind, werden auch wahrscheinlich kommen. Wenn man es unbedingt will, kann man auch mit irgendwelcher Feenmagie sich relativ hintergrundkonform noch ganz andere Sachen basteln, die bisher gar nicht existent waren. Also warum ist noch eine andere Exotenvariante notwendig, die sich mit dem bisherigen Hintergrund beißt, und die wenn man sich die Masse der Fantasyrollenspiele anschaut, gar nicht so exotisch ist, sondern eher total üblich und damit - aus meiner Sicht - deutlich langweiliger als gehörnte Gnome, Varge und eventuell auch Nagas.

Was ist konkret der Mehrwert von Halbelfen gegenüber all den anderen hintergrundkonformen Optionen?

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Wer das bei sich gerne hausregeln mag, daß es anders ist, kann das ja gern tun. Ich sehr das aber wie einige der anderen, daß sich das nicht nur mit den Regeln, sondern auch mit manchem aus den Beschreibungen bestehender Kulturen mal mehr mal weniger stark beißen kann, wenn plötzlich die Rassen untereinander fruchtbar sein können.
Von daher ist es etwas, was es an meinem Spieltisch nicht geben wird.

Was den Wunsch nach gemeinsamen Kindern angeht, da hat wie gesagt der Seleniaband ja schon einige Ideen genannt.
Magie ist sicherlich dafür auch denkbar, aber aber das wäre dann eben etwas, wo ich mir sinnvoll in den Kontext der bisher beschriebenen Welt passend nur Lösungen wie mächtige Verwandlungsmagie und Kind ist dann von einer der Rassen der Eltern vorstellen könnte.

Magisch erzeugte Mischwesen zweier Rassen wären bei mir keine Lösung für einen unbändigen Kinderwunsch, weil diese Wesen sich in den meisten Kulturen zeitlebens verbergen oder tarnen müßten, weil offensichtlich wäre, daß sie durch massive magische Manipulation vernunftbegabter Wesen entstanden sind. Denkbar für mich also vielleicht als NSC irgendwo verborgen/getarnt oder etwas offensichtlicher in Gegenden wie Nuum, aber nicht als Spielerchar.

Und was das "gerecht" angeht: wenn ich leite, schaue ich mir Chars kurz an und habe auf Cons dabei auch schon mehr als einmal mir zu unpassende oder zu exotische (oder zumindest für das geplante Abenteuer zu unpassende) Chars abgelehnt. Von daher: auch alles, was jetzt regeltechnisch machbar ist, ist bei mir nicht immer spielbar. Gerade manche der Eigenschaften durch Feen- oder Götterbotenvorfahren können da je nach Kombination oder Abenteuer drunter fallen, und auch die inoffiziellen selber gebauten Rassen. Natürlich kann man da ungerecht oder Willkür schimpfen, aber wem das nicht gefällt, der kann ja gerne bei jemand anderem spielen, der diese Chars zuläßt.

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Nicht nur Adoption, auch Leihmutterschaft oder "Samenspende" gibt es gelegentlich, wenn ein Erbe nötig ist. Im  Seleniaband wird zB auf das Thema "adeliges Paar aus verschiedenen Rassen"  innerhalb dieser Kultu genauer eingegangen und neben Adoption eben auch das als Lösung erwähnt. Für 2. oder 3. Kinder dagegen ist es teils sogar ein praktischer Nutzen, daß dort keine unerwünschte Nebenlinie mit eventuellen Erbansprüchen entstehen kann.

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Puh, ich schwanke gerade auch, daß ich mich einerseits freue, daß es eine Möglichkeit gibt, wie der Uhrwerkverlag bestehen bleibt und damit auch eine Zukunft für Splittermond da ist, und der bangen Frage, wie diese Zukunft aussehen wird, wenn die Truppe, die Splittermond gestaltet hat, und dem System und der Welt überhaupt ihr Gesicht gegeben hat, erstmal in alle Winde zerstreut wird :(
Auch für euch, Quendan, ist das so gar nicht die Lösung, die ich mir erhofft hatte :(

Ich wünsche dir und allen anderen, die davon betroffen sind, alles Gute!

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Also eigentlich hast du noch gar keinen richtigen Plot, sondern diese Doppelgängeridee und willst je nachdem, was für einer das ist, dann die Geschichte basteln?

Du hast jetzt ja ein paar Ideen und Kommentare zum Thema Doppelgänger bekommen, kannst du dich damit vielleicht schon festlegen, in welche Richtung das gehen soll? Dann wäre das für uns auch einfacher, dir bei den noch offenen Fragen zu helfen und weitere konkretere Ideen zu geben.

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Super, vielen Dank!

Zitat
Ob und wann diese Produkte auch gedruckt zu erwerben sein werden, klären wir parallel mit dem Insolvenzverwalter. Eine Entscheidung hierzu kann möglicherweise noch einige wenige Wochen dauern. Wir halten euch dazu natürlich auf dem Laufenden.
Das klingt sogar noch besser, das diese Chance besteht, es wäre genial, wenn auch diese beiden Bände ihren Weg ins Bücherregal schaffen könnten! :)

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Es zwingt dich doch keiner, mit irgendwem zu spielen, der deinen Vorstellungen nicht folgen will, barbarossa!
Nur leider willst du gerade dem Rest des Forums deine sehr restriktive Auslegung einer Aussage aufzwingen.
Es wäre sehr schön, wenn du akzeptierst, daß es auch andere Wege des Spiels gibt als deinen, und daß auch wenn du dir das nichtmal ansatzweise vorstellen kannst, es Leute geben kann, denen ein böser Charakter gelegentlich Spaß machen kann.

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Wir kommen hier vom Thema ab!

Ihr mögt alle irgendwie recht haben, aber von den offiziellen Regeln, den offiziellen Abenteuern her, wird eigentlich klar, dass wirklich absolut böse SCs nicht vorgesehen sind. Wer eine böse Kampagne spielen will, muss da viel hausregeln, da entsprechende Elemente fehlen. Und hier geht es ja um offiziellen Angaben für Angehörige einer bösen Organisation als SC.
Vom Regelwerk her sehe ich nicht, daß böse Handlungen behindert oder gar verboten wären und daher dafür Hausregeln nötig wären. Man kriegt doch eine Menge Werkzeug an die Hand in Form von Kampfregeln, Zaubern, Meisterschaften, ... aber wofür man sie konkret inhaltlich dann einsetzt, das wird nicht festgelegt.
(btw, weil Sturmkorsar es erwähnt hat: Nekromantie ist nicht zwingend böse bei Splittermond! ;) Sie ist ein Werkzeug, was je nach Gegend sogar gesellschaftlich anerkannt ist, wenn es entsprechend der kulturellen Regeln eingesetzt wird.)

Was die Abenteuer angeht, gebe ich dir recht, barbarossa: die gehen im Allgemeinen davon aus, daß man mehr oder weniger etwas Gutes tun will oder wird. Wobei ja aber auch böse Chars nicht automatisch jede Agenda eines Antagonisten teilen müssen, sondern schon aus Eigennutz seine Pläne vereiteln wollen können, und dadurch dann eben doch zumindest in Teilen offizielle Abenteuerideen nutzen können. Aber selbst wenn nicht: Ein Rollenspielsystem verlangt doch nicht, daß jeder nur offizielle Abenteuer spielt - wie langweilig wäre das denn auch!

Schon bei den Hintergrundinformationen kann man aber problemlos sich Ideen holen, wie man stattdessen dann vorgehen mag. Dann guckt man im Feinde und Schurken-Band eben nicht auf die Szenarioideen für Helden sondern auf die Pläne und Vorhaben des Schurken, und bastelt daraus etwas, wo die SCs Helfer sind.

Ja, wenn man sich streng wörtlich an der Frage des Threadtitels aufhängt, dann sind wir schon etwas über das Thema hinaus. Aber du hast dich ja auch schon von der Frage zu Grundsätzlicherem wegbewegt.
Ich gehe nicht davon aus, daß Häscher von Finn als offizielle Ausbildungsvariante kommen werden (unabhängig davon, was evtl durch die Insolvenz jetzt vielleicht nicht kommt, aber mal angedacht war), aber wer einen spielen möchte, findet auch jetzt schon alle nötigen Informationen, genau das zu tun (Kulturmodul ist da, Kämpfer- und Schurkenausbildungen sind vorhanden, Informationen zu anderen, die für Finn arbeiten, gibt es u.a. in Feinde und Schurken oder in Abenteuern wie Fluch der Hexenkönigin, ...)

Ich kann diese "Fazination des Bösen", die Leute verleitet absolut böse Charaktere zu spielen oder absolut bösen Charakteren eine eigentlich nicht existierende menschliche Seite zu geben, nicht verstehen. Ich lehne sie sogar ab!
Du mußt es ja auch nicht verstehen oder mit Leuten spielen, die das machen wollen.
Nur behauptest du hier, es GEHT nicht von den offiziellen Regeln her, und das stimmt eben nicht.
Ja, Orks gehen nicht. Aber jede der Spielerrassen kann man auch so vom Charakter ausgestalten, daß die Figur absolut böse ist. Viele potentielle Handlungen sind vom Regelwerk abgedeckt. Abenteuerausgänge meist nicht. Aber das müssen sie ja auch nicht.

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Du widersprichst Sturmkorsar aber gerade nicht, sondern redest an ihm vorbei, barbarossa.
Richtig, offizielle Ausbildungen für bewußt und ausschließlich böse Chars gibt es nicht, was in offiziellen Abenteuern ja auch überaus ungünstig wäre.
Aber böse Chars aus den verfügbaren Spielerrassen sind problemlos zu basteln und zu spielen. Ja, es ist nicht jedes mögliche Detail jeder möglichen Organisation, von der sie Teil sein könnten, festgelegt - aber es gibt ja auch genug spielbare Kulte und Organisationen, für die das auch nicht gilt, und man etwas improvisieren oder sich an vorhandenen orientieren muß.

Wenn Spieler und Sl sich einig sind, spricht daher tatsächlich gar nichts dagegen, eine Gruppe böser Chars zu spielen.
Da die Generierung auch freie Ausbildungen vorsieht und wie du ja schon bemerkst, NSCs denselben Regeln folgen, ist das auch regeltechnisch kein Problem, jemand Bösen zu basteln, der einer der fünf vorgesehen Rassen angehört. Tatsächlich gibt es auch jetzt schon einige Ausbildungen, deren Fähigkeiten und deren Textbeschreibung erstmal nichts darüber aussagt, ob die Person damit Gutes oder Böses tut.

Orks sind tatsächlich eine andere Geschichte, wenn man die spielen will, muß man sich erst einiges zusammenbasteln. Aber auch dazu gibt es mittlerweile einige Ideen im Forum.

Aber was deine Formulierung "zum Glück gibt es diese nicht" angeht:
Soll doch jeder so spielen, wie er Spaß daran hat! Du mußt ja nicht mit jedem spielen oder jeder mit dir, auch auf Cons nicht ;) (und spricht nichts dagegen, für Cons grobe Tischregeln festzulegen, was in dem Abenteuer erlaubt und erwünscht ist und was nicht)
Eine überaus spaßige Gruppe hatte ich zB mal, als meine heimische Runde eine zeitlang bei DSA Magierschüler in Brabak gespielt hat, und da wirklich böse Dinge gemacht hat - oder es zumindest versucht, vieles ist nicht an der nicht vorhandenen Boshaftigkeit der Adepten, sondern an ihren noch mangelnden Fähigkeiten gescheitert.

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