Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - Xandila

Seiten: [1] 2 3 ... 62
1
Der wichtige Unterschied für zB mich bei Rassen die schon erwähnt wurden nur bisher keine Spielerrassen sind wie Rattlingen, Naga, Jaguarmenschen, ... und bisher offiziell ausgeschlossenen Rassen wie Mischlingen zwischen zwei Spielerrassen ist, daß der Umgang mit diesen Punkten von verschiedenen Kulturen halt teilweise explizit gesetzt ist.
Wenn man nun Zwergen-Elfen, Gnom-Menschen, Mensch-Varge, ... einführt, dann widerspricht das zB ganz deutlich einem Kapitel in der Beschreibung vom Seleniaband (dem von mir schon weiter vorne erwähnten, wie dort gemischtrassige Ehen mit Nachwuchswunsch geregelt werden), und auch der Bürgerkrieg in Dalmarien könnte ganz anders aussehen, wenn Nachwuchs unter den Rassen möglich wäre.
Das ist also nicht nur etwas, was den einen oder anderen, dem man bei einem Abenteuer begegnet, seltsam gucken läßt, sondern es würde halt entweder deutliche Widersprüche zu existierenden Regionsbeschreibungen beinhalten oder Änderungen an ihnen erfordern.
Und sowas finde ich im besten Fall überaus unelegant, und lehne es daher in den meisten Fällen ab. Vor allem, weil es hier meiner Ansicht nach gar nicht notwendig ist.

Exoten kann man sich doch so auch schon basteln, wie du selber weiter vorn argumentierst, TrollsTime! Und spezielle Rassen, die ganz selten in vielen Ecken unterwegs sind, werden auch wahrscheinlich kommen. Wenn man es unbedingt will, kann man auch mit irgendwelcher Feenmagie sich relativ hintergrundkonform noch ganz andere Sachen basteln, die bisher gar nicht existent waren. Also warum ist noch eine andere Exotenvariante notwendig, die sich mit dem bisherigen Hintergrund beißt, und die wenn man sich die Masse der Fantasyrollenspiele anschaut, gar nicht so exotisch ist, sondern eher total üblich und damit - aus meiner Sicht - deutlich langweiliger als gehörnte Gnome, Varge und eventuell auch Nagas.

Was ist konkret der Mehrwert von Halbelfen gegenüber all den anderen hintergrundkonformen Optionen?

2
Wer das bei sich gerne hausregeln mag, daß es anders ist, kann das ja gern tun. Ich sehr das aber wie einige der anderen, daß sich das nicht nur mit den Regeln, sondern auch mit manchem aus den Beschreibungen bestehender Kulturen mal mehr mal weniger stark beißen kann, wenn plötzlich die Rassen untereinander fruchtbar sein können.
Von daher ist es etwas, was es an meinem Spieltisch nicht geben wird.

Was den Wunsch nach gemeinsamen Kindern angeht, da hat wie gesagt der Seleniaband ja schon einige Ideen genannt.
Magie ist sicherlich dafür auch denkbar, aber aber das wäre dann eben etwas, wo ich mir sinnvoll in den Kontext der bisher beschriebenen Welt passend nur Lösungen wie mächtige Verwandlungsmagie und Kind ist dann von einer der Rassen der Eltern vorstellen könnte.

Magisch erzeugte Mischwesen zweier Rassen wären bei mir keine Lösung für einen unbändigen Kinderwunsch, weil diese Wesen sich in den meisten Kulturen zeitlebens verbergen oder tarnen müßten, weil offensichtlich wäre, daß sie durch massive magische Manipulation vernunftbegabter Wesen entstanden sind. Denkbar für mich also vielleicht als NSC irgendwo verborgen/getarnt oder etwas offensichtlicher in Gegenden wie Nuum, aber nicht als Spielerchar.

Und was das "gerecht" angeht: wenn ich leite, schaue ich mir Chars kurz an und habe auf Cons dabei auch schon mehr als einmal mir zu unpassende oder zu exotische (oder zumindest für das geplante Abenteuer zu unpassende) Chars abgelehnt. Von daher: auch alles, was jetzt regeltechnisch machbar ist, ist bei mir nicht immer spielbar. Gerade manche der Eigenschaften durch Feen- oder Götterbotenvorfahren können da je nach Kombination oder Abenteuer drunter fallen, und auch die inoffiziellen selber gebauten Rassen. Natürlich kann man da ungerecht oder Willkür schimpfen, aber wem das nicht gefällt, der kann ja gerne bei jemand anderem spielen, der diese Chars zuläßt.

3
Nicht nur Adoption, auch Leihmutterschaft oder "Samenspende" gibt es gelegentlich, wenn ein Erbe nötig ist. Im  Seleniaband wird zB auf das Thema "adeliges Paar aus verschiedenen Rassen"  innerhalb dieser Kultu genauer eingegangen und neben Adoption eben auch das als Lösung erwähnt. Für 2. oder 3. Kinder dagegen ist es teils sogar ein praktischer Nutzen, daß dort keine unerwünschte Nebenlinie mit eventuellen Erbansprüchen entstehen kann.

4
Puh, ich schwanke gerade auch, daß ich mich einerseits freue, daß es eine Möglichkeit gibt, wie der Uhrwerkverlag bestehen bleibt und damit auch eine Zukunft für Splittermond da ist, und der bangen Frage, wie diese Zukunft aussehen wird, wenn die Truppe, die Splittermond gestaltet hat, und dem System und der Welt überhaupt ihr Gesicht gegeben hat, erstmal in alle Winde zerstreut wird :(
Auch für euch, Quendan, ist das so gar nicht die Lösung, die ich mir erhofft hatte :(

Ich wünsche dir und allen anderen, die davon betroffen sind, alles Gute!

5
Also eigentlich hast du noch gar keinen richtigen Plot, sondern diese Doppelgängeridee und willst je nachdem, was für einer das ist, dann die Geschichte basteln?

Du hast jetzt ja ein paar Ideen und Kommentare zum Thema Doppelgänger bekommen, kannst du dich damit vielleicht schon festlegen, in welche Richtung das gehen soll? Dann wäre das für uns auch einfacher, dir bei den noch offenen Fragen zu helfen und weitere konkretere Ideen zu geben.

6
Super, vielen Dank!

Zitat
Ob und wann diese Produkte auch gedruckt zu erwerben sein werden, klären wir parallel mit dem Insolvenzverwalter. Eine Entscheidung hierzu kann möglicherweise noch einige wenige Wochen dauern. Wir halten euch dazu natürlich auf dem Laufenden.
Das klingt sogar noch besser, das diese Chance besteht, es wäre genial, wenn auch diese beiden Bände ihren Weg ins Bücherregal schaffen könnten! :)

7
Es zwingt dich doch keiner, mit irgendwem zu spielen, der deinen Vorstellungen nicht folgen will, barbarossa!
Nur leider willst du gerade dem Rest des Forums deine sehr restriktive Auslegung einer Aussage aufzwingen.
Es wäre sehr schön, wenn du akzeptierst, daß es auch andere Wege des Spiels gibt als deinen, und daß auch wenn du dir das nichtmal ansatzweise vorstellen kannst, es Leute geben kann, denen ein böser Charakter gelegentlich Spaß machen kann.

8
Wir kommen hier vom Thema ab!

Ihr mögt alle irgendwie recht haben, aber von den offiziellen Regeln, den offiziellen Abenteuern her, wird eigentlich klar, dass wirklich absolut böse SCs nicht vorgesehen sind. Wer eine böse Kampagne spielen will, muss da viel hausregeln, da entsprechende Elemente fehlen. Und hier geht es ja um offiziellen Angaben für Angehörige einer bösen Organisation als SC.
Vom Regelwerk her sehe ich nicht, daß böse Handlungen behindert oder gar verboten wären und daher dafür Hausregeln nötig wären. Man kriegt doch eine Menge Werkzeug an die Hand in Form von Kampfregeln, Zaubern, Meisterschaften, ... aber wofür man sie konkret inhaltlich dann einsetzt, das wird nicht festgelegt.
(btw, weil Sturmkorsar es erwähnt hat: Nekromantie ist nicht zwingend böse bei Splittermond! ;) Sie ist ein Werkzeug, was je nach Gegend sogar gesellschaftlich anerkannt ist, wenn es entsprechend der kulturellen Regeln eingesetzt wird.)

Was die Abenteuer angeht, gebe ich dir recht, barbarossa: die gehen im Allgemeinen davon aus, daß man mehr oder weniger etwas Gutes tun will oder wird. Wobei ja aber auch böse Chars nicht automatisch jede Agenda eines Antagonisten teilen müssen, sondern schon aus Eigennutz seine Pläne vereiteln wollen können, und dadurch dann eben doch zumindest in Teilen offizielle Abenteuerideen nutzen können. Aber selbst wenn nicht: Ein Rollenspielsystem verlangt doch nicht, daß jeder nur offizielle Abenteuer spielt - wie langweilig wäre das denn auch!

Schon bei den Hintergrundinformationen kann man aber problemlos sich Ideen holen, wie man stattdessen dann vorgehen mag. Dann guckt man im Feinde und Schurken-Band eben nicht auf die Szenarioideen für Helden sondern auf die Pläne und Vorhaben des Schurken, und bastelt daraus etwas, wo die SCs Helfer sind.

Ja, wenn man sich streng wörtlich an der Frage des Threadtitels aufhängt, dann sind wir schon etwas über das Thema hinaus. Aber du hast dich ja auch schon von der Frage zu Grundsätzlicherem wegbewegt.
Ich gehe nicht davon aus, daß Häscher von Finn als offizielle Ausbildungsvariante kommen werden (unabhängig davon, was evtl durch die Insolvenz jetzt vielleicht nicht kommt, aber mal angedacht war), aber wer einen spielen möchte, findet auch jetzt schon alle nötigen Informationen, genau das zu tun (Kulturmodul ist da, Kämpfer- und Schurkenausbildungen sind vorhanden, Informationen zu anderen, die für Finn arbeiten, gibt es u.a. in Feinde und Schurken oder in Abenteuern wie Fluch der Hexenkönigin, ...)

Ich kann diese "Fazination des Bösen", die Leute verleitet absolut böse Charaktere zu spielen oder absolut bösen Charakteren eine eigentlich nicht existierende menschliche Seite zu geben, nicht verstehen. Ich lehne sie sogar ab!
Du mußt es ja auch nicht verstehen oder mit Leuten spielen, die das machen wollen.
Nur behauptest du hier, es GEHT nicht von den offiziellen Regeln her, und das stimmt eben nicht.
Ja, Orks gehen nicht. Aber jede der Spielerrassen kann man auch so vom Charakter ausgestalten, daß die Figur absolut böse ist. Viele potentielle Handlungen sind vom Regelwerk abgedeckt. Abenteuerausgänge meist nicht. Aber das müssen sie ja auch nicht.

9
Du widersprichst Sturmkorsar aber gerade nicht, sondern redest an ihm vorbei, barbarossa.
Richtig, offizielle Ausbildungen für bewußt und ausschließlich böse Chars gibt es nicht, was in offiziellen Abenteuern ja auch überaus ungünstig wäre.
Aber böse Chars aus den verfügbaren Spielerrassen sind problemlos zu basteln und zu spielen. Ja, es ist nicht jedes mögliche Detail jeder möglichen Organisation, von der sie Teil sein könnten, festgelegt - aber es gibt ja auch genug spielbare Kulte und Organisationen, für die das auch nicht gilt, und man etwas improvisieren oder sich an vorhandenen orientieren muß.

Wenn Spieler und Sl sich einig sind, spricht daher tatsächlich gar nichts dagegen, eine Gruppe böser Chars zu spielen.
Da die Generierung auch freie Ausbildungen vorsieht und wie du ja schon bemerkst, NSCs denselben Regeln folgen, ist das auch regeltechnisch kein Problem, jemand Bösen zu basteln, der einer der fünf vorgesehen Rassen angehört. Tatsächlich gibt es auch jetzt schon einige Ausbildungen, deren Fähigkeiten und deren Textbeschreibung erstmal nichts darüber aussagt, ob die Person damit Gutes oder Böses tut.

Orks sind tatsächlich eine andere Geschichte, wenn man die spielen will, muß man sich erst einiges zusammenbasteln. Aber auch dazu gibt es mittlerweile einige Ideen im Forum.

Aber was deine Formulierung "zum Glück gibt es diese nicht" angeht:
Soll doch jeder so spielen, wie er Spaß daran hat! Du mußt ja nicht mit jedem spielen oder jeder mit dir, auch auf Cons nicht ;) (und spricht nichts dagegen, für Cons grobe Tischregeln festzulegen, was in dem Abenteuer erlaubt und erwünscht ist und was nicht)
Eine überaus spaßige Gruppe hatte ich zB mal, als meine heimische Runde eine zeitlang bei DSA Magierschüler in Brabak gespielt hat, und da wirklich böse Dinge gemacht hat - oder es zumindest versucht, vieles ist nicht an der nicht vorhandenen Boshaftigkeit der Adepten, sondern an ihren noch mangelnden Fähigkeiten gescheitert.

10
Oh, ich hoffe, das klappt mit der Druckversion!
Und auf jeden Fall: ich freu mich, daß die beiden geplanten Bände erscheinen!

11
Charaktererschaffung / Re: Gunwar und Todesmagie
« am: 03 Jul 2019, 16:08:57 »
Zitat
Es gibt in Lorakis (leider) keine per se böse Magieschule (z.B. in Form von dämonischen oder blutmagischen Zaubern).
Ich würde eher sagen: es gibt keine den Spielern bisher bekannte Magieschule oder Zaubermethodik, die zwingend auf solchen Komponenten aufbaut. Es wurde ja mehrfach gesagt, daß die Liste der Zauber nicht umfassend ist und NPCs weitaus mehr bekannt sein können. Warum sollten dann die Magieschulen oder die Methodiken des Zaubers umfassend beschrieben sein?
Die Art und Weise, wie die Orks zaubern zB ist ja definitiv böse, weil sie das Land viel stärker auslaugt und verdirbt.

12
Charaktererschaffung / Re: Gunwar und Todesmagie
« am: 25 Jun 2019, 22:16:16 »
Außer Esmoda und Nuum fallen mir nicht wirklich Regionen ein, an denen Untote "normal" sind.
Wie gesagt, zumindest für Teile von Farukan wird es auch explizit erwähnt, daß die Belebung von Untoten für gesellschaftlich anerkannte Zwecke praktiziert wird (eben Grabwache oder Schuldsklaverei als Beispiele)

13
Charaktererschaffung / Re: Gunwar und Todesmagie
« am: 25 Jun 2019, 04:34:53 »
Ich habe nicht gesagt, daß Nekromantie von Gunwarpriestern durchgeführt würde, im Gegenteil, steht doch dort deutlich. Ich wollte nur klarstellen, daß es nicht zwingend ein Frevel sein muß, eben weil es nicht zwingend böse ist. (Außer in Banden und Orden steht explizit etwas anderes, das Buch hab ich noch nicht gelesen)
Wenn das Erheben von Toten in Banden und Orden für die Gunwarkirche nicht behandelt ist, würde ich es von den Priestern nicht praktizieren lassen, würde es aber auch - sofern die Toten respektvoll behandelt werden und keine bösen Taten mit ihnen vollbracht würden - auch nicht ausdrücklich verfolgen. In Selenia ist das, wie du schreibst, sowieso unüblicher.

Und wer von uns hat gesagt, daß du vor einer OP Geister befragen solltest?
Das hat doch gar nichts miteinander zu tun. Und als Orakel o.ä. dienen sie auch nicht.
Geister wären für mich da mehr oder weniger komplett eigene "Patienten". Wer noch lebt, der wird profan, mit Alchemie oder mit Heilmagie behandelt, aber wer schon tot ist und als Geist trotzdem Probleme hat, der wird eben mittels Totenmagie in Bezug auf Geister erstmal gesucht, befragt und dann geschaut, was man machen kann.

14
Charaktererschaffung / Re: Gunwar und Todesmagie
« am: 24 Jun 2019, 22:47:48 »
Geister sind doch nicht nur Naturgeister, sondern in vielen Fällen eben ehemalige Lebende. Warum sollte das also das Spezialgebiet von Naturreligionen und Schamanismus sein? Die Geisterwelt ist bei Splittermond existent und nicht nur ein Gedankenkonstrukt, bei dem man sich eine belebte Natur vorstellt (und viele belebte Natur dürfte hier auch eher ein Feenwesen sein ;) )

Seelsorge für bereits Verstorbene finde ich ein perfektes Aufgabengebiet für Gunwarpriester wie Yinan schon schreibt, und dafür findest du eine ganze Menge geeignete Zauber.

Was Nekromantie angeht: zu Gunwar finde ich es tatsächlich nicht so passend, aber vergiss auch hier nicht: Nekromantie ist in Lorakis nicht automatisch böse. In Farukan hast du zB von der dortigen Kirche des Totengottes zur Wache auf Friedhöfen belebte Untote, und auch das Abarbeiten von Schulden nach dem Tod ist etwas, was dort vorkommen kann.
In vielen Fällen ist weniger der Zauber an sich etwas Böses, sondern eher das, was man damit tut.

15
Kampfregeln / Re: Schildabwehr Verteidiger
« am: 10 Jun 2019, 17:10:23 »
Danke für die deutliche Klarstellung, daß RAW hier auch RAI ist!

Dann werd ich das in Zukunft "richtig" machen :)

Seiten: [1] 2 3 ... 62