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Nachrichten - Xandila

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Allgemeine Regelfragen / Re: Mondzeichen: Synergien
« am: 24 Nov 2020, 23:30:33 »
Zur Erklärung: Mein Gnomberserker ist über das Drogen kochen (Aufputschmittel) zur Medizin gekommen. Das erklärt so einiges.
Ich glaub die meisten, die hier schon etwas länger lesen, kennen Pippin ;)
Ich dachte bei "Heiler unplanmäßig (mal wieder) stärker verletzt" grad eher an meine letzte DSA-Kampagne, wo der Heiler friendly fire fast magisch angezogen hat (aber da hatten wir zum Glück für den Notfall den einen oder anderen Balsam, Talentwerte übertragen geht da ja leider nicht)

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Allgemeine Regelfragen / Re: Mondzeichen: Synergien
« am: 24 Nov 2020, 15:22:22 »
Heilkunde ist auch ein sehr guter Einsatz. Deshalb habe ich vor kurzem diese Fertigkeit (nach dem Erwerb von Knochensäge und Co. aus Mondstahl) gesteigert. Dann kann auch mal der Heiler geheilt werden.
(Der ja dummerweise gleichzeitig das Frontschwein ist).
Oh ja, sowas ist ja auch wenn der Heiler eigentlich nicht vorne stehen sollte, gern mal das Problem - daß ausgerechnet der, der jetzt am besten geeignet wäre, selber diese Hilfe braucht.

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Schwer ja, unmöglich - kommt drauf an.
Mann kann durchaus einen Charakter bauen der keinerlei Kampffertigkeit hat. [...] Wenn der jetzt aufbricht eine Gruppe aus Räubern zu stellen dann ist das ein konsequentes Konzept. Das er dabei recht wahrscheinlich verreckt ist aber halt eben auch Konsequent.
Keine einzige Kampffähigkeit zu haben ist nicht zwingend abenteueruntauglich!
Wir spielen hier ja alle üblicherweise keine Soloabenteuer, sondern mit anderen zusammen. Und nur weil jemand nicht aktiv mitarbeitet in Kämpfen, heißt das ja nicht, daß er an anderer Stelle nicht überaus hilfreich sein kann. Wenn so ein Char ganz alleine losgeht, Räuber zustellen, klar, ist dumm und sterben dabei konsequent. Aber das tut doch auch keiner. Und Fallen stellen, Ablenkungen inszenieren, nach einem Kampf Wunden versorgen, ... all das kann man auch ganz ohne Kampffähigkeit, und damit auch wenn der Hauptplot der Kampf gegen Räuber ist, für die Gruppe ein Gewinn sein - je nach Situation Ideen sogar während des Kampfes.
Btw gibt es zB sogar Archetypen, die ziemlich untauglich im aktiven Kampf sind ... Über Nene Purpurnick wurde darüber sich hier im Forum auch schonmal beklagt, und mit Danuar würde ich auch mich aus den meisten bewaffneten Konflikten fernhalten.

Die Sache die sich mir nicht erschließt ist wo das ganze eine besondere Herangehensweise sein soll die eine eigene Definition benötigt. Für mich ist bei all diesen Variationen kein eklatanter Unterschied zu sehen außer das die PCs unterschiedliche Hintergründe haben. Hauptsache sie werden als passende PCs für die entsprechende Kampagne gebaut, fertig.

So ziemlich jedes Regelwerk gibt dem Spieler die Frage an die Hand sich zu überlegen: Wo kommt denn der Charakter her? Um als Antwort darauf jetzt beispielsweise "Krämer" zu sagen braucht es doch keine spezielle Methodik oder Herangehensweise? Man muss halt nur einen PC spielen wollen der mal Krämer war.

Vielleicht verstehe ich auch einfach nicht wie etwas mMn selbstverständliches einen eigenen Namen/Definition/Kategorie/Methodik braucht.
Geht mir auch so - und wenn ich mir anschaue, daß die Ideen und Beispiele für "BauerngamingPLUS"-Chars fast alle von TrollsTime kommen, scheint diese Abgrenzung zu einem "normalen" Char mit Hintergrundgeschichte für die meisten auch gar nicht so sehr Thema zu sein. Manche Ideen dort sind ja auch gar nicht so weit weg von tatsächlichen Charakterklassen aus den Regelwerken.

Vielleicht daher etwas provokativ, aber:
Was genau hebt bei Splittermond einen BauerngamingPLUS-Char so eindeutig von einem anderen Char mit Nicht-Berufskämpfer/-Abenteurer/-Magier-Hintergrund und ausgearbeiteter Hintergrundgeschichte und daraus Erklärungen für die Fertigkeiten ab, daß das ein völlig eigenes Konzept mit eigenem Namen ist?

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@Xandila
Ein weiterer Punkt ist, dass ich beim Bauern gar nicht das Gefühl habe, dass der keine abenteuertauglichen Fähigkeiten hat. Überleben, Natur, uU Handwerk, ggfs Zähigkeit sind alles passende Fertigkeiten
Aber damit ist es dann ein zu anderen gleichwertiger Startchar nur eben vielleicht mit anderen Schwerpunkten und mit einem anderen Hintergrund.
Und das ist ja gerade mein Punkt: so einen gar nicht für Abenteuer ausgelegten Char, wie man es in manchen Geschichten anfangs hat, den kriegt man bei Splittermond kaum gebaut, wenn du nicht Punkte für später "zurücklegst".
Auch deine Bauern und anderen "Nicht-Helden" können hier ja was, wie SeldomFound ja auch festgestellt hat. Deine Normalos, die du bisher irgendwo beschrieben hast - egal ob als fertiger Char oder als Konzeptidee - die haben alle schon die passenden abenteuerrelevanten Fähigkeiten, sie haben sie nur bisher vielleicht noch nicht genau so eingesetzt.

Die Schere bei den Fähigkeiten kann bei Splittermond später gewaltig auseinander gehen, gerade auch, wenn man Magie und Ausrüstung optimal einsetzt. Aber bei einem Startchar sind die Unterschiede einfach noch nicht so groß und jemanden in jeder Hinsicht völlig untauglichen zu bauen ist praktisch unmöglich.

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Natürlich gibt es in Filmen und Büchern viele Beispiele von Bauern und Co, die viel schaffen und die über sich herauswachsen.
Aber oft haben sie eben entweder Hindernisse, die genau auf das zugeschnitten sind, was sie gerade können/finden/haben oder eben Helfern an ihrer Seite, die stärker sind. In dem Herr-der-Ringe-Beispiel haben sie beides. Gibt auch die Variante, daß die Figur angeblich "nur" ein Bauer/Knappe/... ist, aber tatsächlich so viel kann und es so viel besser als andere kann, daß sie im Rollenspiel unmöglich auf dem selben Level wie der Rest sein kann oder nach anderen Regeln erstellt sein müßte (oder der Spieler schummeln müßte :D ) - Kurik bei David Eddings Elenium-Saga ist ein perfektes Beispiel dafür. Garion aus seiner Belgarionsaga ist anfangs tatsächlich nur ein Küchenjunge mit wenig Kenntnissen und Fähigkeiten, der im Laufe der Saga tolle Fähigkeiten entwickelt. Der hat dafür aber wieder eine ganze Gruppe aus den besten Helden und Zauberern der Welt um sich herum, würde Anfangs ohne sie nix schaffen, und wird nur aufgrund seiner Abstammung und seines Potentials, was aber nur den beiden mächtigsten Gruppenmitgliedern bekannt ist, mitgenommen.

Also von daher: ich verstehe durchaus, woher du den Reiz in solchen Figuren siehst. Aber daß sie in Film und Buch oder auch in Märchen und Sagen funktionieren, das liegt daran, daß die Geschichten um sie herum gesponnen wurden. Und das bedeutet nicht, daß diese Konzepte genau so auch im Rollenspiel funktionieren - weder vom Spielen noch vom Erstellen. Du kannst bei Splittermond ja schlicht keinen erstellen, der wirklich nur das kann, was ein Bauernjunge können würde und nicht wenigstens irgendwas, was irgendwie abenteuertauglich wäre. Bei DSA geht das schon eher, aber auch da mußte ein Bekannter seinem recht abenteueruntauglichen Kontoristen manche wirklich beeindruckende Fähigkeiten verpassen, um GP und AP auszugeben.

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Die beiden Ideen mit Dschinn und Teppich sind cool, aber so richtig passen die doch nicht zum Thema Sammlung von Charkonzepten, vor allem nicht zu dem von dir bezeichneten "Bauerngaming Plus".
Haben wir eigentlich irgendwo einen Thread zu "coole Ressourcen-Ideen"? Mir fällt grad keiner ein, und DAHIN würden die beiden perfekt passen und motivieren vielleicht auch andere zu tollen Ideen!

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Allgemeine Regelfragen / Re: Relikte
« am: 23 Sep 2020, 23:44:59 »
B) Stärke: Literat
Ich muß grad an eine Lesebrille im wörtlichsten Sinne denken :D

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Magieregeln / Re: Gestalt des Vertrauten
« am: 20 Sep 2020, 11:26:18 »
Zu 3:
Bei DSA4 ist mein Verwandlungsmagier das Thema "Wann überkommt den Löwen der Hunger?" + "Wann leckt sich der Mops am Hintern?" dadurch umgegangen, dass er grundsätzlich vor jeder Tierverwandlung gegessen hatte und aund auch austreten war.
Und meine Firnelfe hat auch in elfischer Form den Fisch anfangs eh meistens roh gegessen, nicht nur als Möwe :D

Wobei ich bei den meisten Dingen, die man als Tier verzehren könnte, für die eigentliche Gestalt maximal Übelkeit ansetzen würde. Unbekömmlich könnte da ja manches schon sein, wirklich gefährlich, giftig oder gar tödlich aber eher weniger. Ist ja auch die Frage, wie kleinteilig will man das machen. Manches, was Gnome essen, kann ja auch für Wölfe unbekömmlich sein, willst du das dann auch berücksichtigen?

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Als kleine Ergänzung zu TrollsTimes ausführlichen und tollen Ausführungen:
Man muß auch nicht alles, was man sich für eine Figur als Hintergrund überlegt hat, direkt schon in ein Regelgerüst und Werte gießen. Manches kann auch erstmal (oder generell) erzählerisch abgehandelt werden, dem SL Aufhänger für Abenteuer geben, später sich erst in Werten widerspiegeln, ...

Bei Splittermond hab ich mich als SL immer gefreut, wenn Figuren Schwächen haben, die ihnen auch die Chance geben, damit etwas im Abenteueralltag anzufangen, was doofe Folgen haben kann, die aber dennoch nicht die ganze Gruppe töten oder Abenteuer unmöglich machen.
zB bei meiner Morkaipriesterin Ungeduld mit Dummheit (was sich meist in unterschiedlichen Arten von Unhöflichkeiten äußert) und Detailverliebtheit (wodurch ihre Prioritäten sich gelegentlich von denen der anderen deutlich unterscheiden können) oder bei meinem Ruhmsucher (der auch meist der Beschützer seiner Gruppe war) sind es Übereifrigkeit, Selbstüberschätzung (tolle Kombi übrigens, um Handlung voranzubringen, wenn zu viel im Kreis diskutiert wird von der Gruppe!) und Leichtgläubigkeit (mit einer Dienerin als kleinem Korrektiv dafür, die gelegentlich eingreift, wenn ihr Dienstherr sich zu viel Blödsinn erzählen lässt)

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Allgemeines / Re: Psychische Probleme und Rollenspiel
« am: 13 Sep 2020, 09:19:48 »
Insofern sehe ich das Hobby nicht als Therapie aber dennoch etwas das der Psyche im ganzen gut tun kann und andere Prozesse unterstützt.
Würde ich so auch unterschreiben.
Und man kommt unter Leute (was je nach Krankheit ja auch hilfreich sein kann) und kann dennoch eine "Pause" von der eigenen Problemwelt haben, weil man statt mit den eigenen Alltagsängsten und -problemen erstmal gegen Monster, Räuber oder anderes antritt. Feste Verabredungen zu regelmäßigen Terminen mit sozialer Verbindlichkeit können zudem bei der Antriebslosigkeit, die mit manchen der Krankheiten einhergeht, nützlich sein.

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Es wird übrigens weitaus übersichtlicher, wenn ihr für Neuigkeiten, Interviews und Co jeweils eigene Themen aufmacht, als das hier zu diskutieren - und damit dann auch einfacher, sich darauf zu beziehen, was für die Forenaktivität zudem auch sinnvoller sein kann ;)

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Produkte / Re: Untertitel gesucht! (Arkuri/Süd-Arkuri)
« am: 03 Sep 2020, 12:02:05 »
Befinden sich nicht an fast jedem Mondportal Städte?
Das schon, aber die anderen sind nicht so verbunden von ihrer Entstehung und Kultur. Am ehesten sind da noch Altfeste und Wüstentrutz mit den beiden Arkuris vergleichbar, weil Wüstentrutz ja eine Gründung der Zwerge ist. Alben und Tarr, die nicht von der anderen Seite des Mondportals kommen, haben den Charakter von Wüstentrutz ja auch deutlich mitgeprägt. Die anderen Städte, die durch ein Portal verbunden sind (Sarnburg und Palitan, sowie Ioria und Siprangu) sind zwar verbunden, aber doch auch eigenständig und haben vieles, was eben nicht durch die jeweils andere Stadt geprägt ist, von daher nichts, was ich als Zwilling bezeichnen würde, nichtmal als zweieiigen ;)

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Produkte / Re: Untertitel gesucht! (Arkuri/Süd-Arkuri)
« am: 02 Sep 2020, 08:58:03 »
Sehr cool, auf die Beschreibungen dieser beiden Orte bin ich schon sehr gespannt!

Untertitelidee hab ich spontan nicht, vielleicht fällt mir noch was ein. Auf jeden Fall schöne Idee, dazu hier zu fragen :)

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Vielen lieben Dank für diese ausführliche Rückmeldung!

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Umso weniger verstehe ich es wenn man sich das aus allen möglichen verschiedenen Medien zusammenkramen muss.
Eine zentrale Anlaufstelle die gegebenenfalls auf andere verweisst wäre jedenfalls sehr willkommen.
Ja, und auch dann am besten praktische Diskussionsmöglichkeiten - wenn etwas nur im "Splittermond in den Blogs"-Sammelthread steht, lese ich das vielleicht mal, aber viel diskutiert wird dazu nicht. Hat etwas einen eigenen Neuigkeitenthread (was ja für offizielle Themen oder Beiträge von/mit Redaktionsmitgliedern auch bei eigentlich woanders primär verkündeten Sachen gemacht werden könnte), steigt die Chance, daß in diesem Thread auch direkt etwas dazu kommentiert oder diskutiert wird und damit auch wieder die Chance auf mehr Aktivität.

Edit:
btw würde die zentrale Anlaufstelle auch dem Punkt entgegenkommen, was hier ja einige gesagt haben, daß die Zeit eben durch RL bei vielen fehlt, sich viel online rumzutreiben.

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