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Nachrichten - Herr Zwerg

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Charaktererschaffung / Re: Mandalorian / Din Djarin
« am: 06 Mai 2022, 13:31:28 »
Zitat
Allerdings sollte man hier nicht vergessen, dass zum Werte-Set auch das zugrundeliegende Material gehört.
Nein, eigentlich nicht. Für soetwas müsste es dann ein Merkmal geben wie "Metallrüstung" oder so.
Nebenbei: Daher ist z.B. auch der Zauber "Magnetismus" irgendwie unsinnig.

Was besondere Materialien angeht, diesen optionalen Regelerweiterungsatz nutze ich nicht, und lasse es auch in den von mir geleiteten Runden nicht zu. Ich habe auch MSK nicht, daher kann es sein, daß es dazu irgendwelche Regeln gibt, die ich nicht kenne.
Man könnte analog zu GRW S.143 blauer Kastern oben rechts, nur den hauptsächlichen Werkstoff als besonderes Material zulassen, aber auch daß ist teilweise schwierig zu definieren.

Zitat
"Patalische Preister-Plattenrüstung" mit dem Werte-Set der Schweren Lederrüstung
Wenn die jetzt ein Ledermantel ist, auf den im Torso- und Schulterbereich dünne Eisenplatten genietet oder genäht sind, was ist da der haupsächliche Werkstoff? Kann ich da jetzt nicht irgendein besonderen Lederstoff nehmen? Warum sollte ich für die verstärkenden Metallplatten nicht Totenerz  nehmen können? Aber wenn ich das tue, mit welcher Last muß ich dann für die Kosten rechnen? Darf ich beides machen? Die Nähte aus Stoff durch Djinnenseide zu ersetzen sollte dann allerdings sicherlich keinen Bonus geben.

Die von Dir bestellen Fragen werden im MSK beantwortet.
Wenn Du die Regeln zu besonderen Materialien nicht kennst, macht es auch in meinen Augen wenig Sinn, dazu Aussagen zu treffen.
Ich dachte, ich habe mit ,"Plattenrüstung" deutlich genug gemacht, dass es nicht um Leder mit ein paar Metallplättchen gehen soll, sondern ne Metallrüstung mit vielleicht ein paar Riemen aus Leder.
Und es ist immer nur die regeltechnische Berücksichtigung vom dominantesten Material möglich. Also Stahl, Leder, Stoff... (Siehe MSK)

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Charaktererschaffung / Re: Mandalorian / Din Djarin
« am: 01 Mai 2022, 16:20:05 »
Da hast Du völlig Recht, es sind nur Werte-Sets. Allerdings sollte man hier nicht vergessen, dass zum Werte-Set auch das zugrundeliegende Material gehört.
Also das man daran denkt, die "Patalische Preister-Plattenrüstung" mit dem Werte-Set der Schweren Lederrüstung, nur weil sie jetzt "Platte" heißt und "aus Metall ist", immernoch nicht aus Totenerz bauen kann, da das ursprüngliche Werteset das nicht hergibt. Oder würdet Ihr eine Lederrüstung aus Totenerz oder ein Kettenhemd aus Djinnenseide erlauben? ;-)

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Charaktererschaffung / Re: Mandalorian / Din Djarin
« am: 25 Apr 2022, 14:30:09 »
Von mir auch nochmal zwei Anmerkungen.

1. Zur Rüstung. Du kannst für Lunare oder einen Punkt Relikt die Rüstung aus besonderem Material sein lassen. Ich empfehle Dir hier Totenerz.  ;)

2. Zum Blaster - der ist mit Splittermondregeln umsetzbar. Außer Dein SL oder die Mispieler haben damit grundsätzlich ein Problem.
    Guck Dir im Mondstahlklingen auf Seite 102 besondere Schadensart an.
    Da steht nicht, wie eine solche Reliktwaffe auszusehen hat. Sie hat nur die Werte der Basiswaffe.
    Also Handarmbrust - Einhändiger Blaster und Schwere Armbrust - Blastergewehr.
    Ich würde dem "Gerät" dann jeweils die üblichen 20 Schuß eines normalen Schützen geben (oder was bei Euch so üblich ist)
    und eine Wiederaufladung per Ritual/Gebet/Wasauchimmer in jedem Dorf mit Hilfe der dort erhältlichen nötigen Kräuter (Werte wie entsprechende Munition der Basiswaffe)
    möglich machen. Dann hast Du vom Balancing her keinen Unterscheid zu einer normalen Waffe.


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Aber es gibt doch sonst keine Stellen, wo zwei unterschiedliche Dinge mit dem gleichen Namen benannt wurden bei Splittermond!
Ach warte, die Meistersschaft Kind der Finsternis und die Stärke Kind der Finsternis? - Mist...

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@13thDoomdrake:
Alle Regeln in den Büchern sind von der Redaktion vorgegebene Regelvorschläge. Mach es in Deinen Runden doch einfach so, wie es für Euch bzw. Dich besser passt.
Die Redaktuere können nunmal nur versuchen, eine Schiene zu fahren. Hier ist halt meist das Balancing ausschlaggebend. Damit erreicht man nicht alle.
Ich persönlich hätte aus dem Bauch heraus das Thema für mich auch anders bewertet. Aber mit der Antwort von Adrian kann ich auch gut leben.
Ist ja auch kein riesiger Punkt. Und kam bei uns tatsächlich auch noch nie vor in den ganzen Jahren.

Vielen Dank Adrian für die schnelle Antwort.

Weitere Diskussionen darüber, ob uns das Ergebnis gefällt oder Anderes sollten wir allerdings wieder in den ursprünglichen Thread verlegen.
Das ist hier in Regelfragen an die Regelredaktion ja nicht richtig.

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Kampfregeln / Re: Verteidiger und Schildverbesserungen
« am: 09 Feb 2022, 13:15:39 »
Der Nahkämpfer ist kein Objekt.
Wenn er gerne als Deckung fungieren möchte, warum nicht?
Nicht vergessen, dass ein erreichen des VTD des Zieles ohne die zusätzlichen EG die Deckung trifft. ;-)
Das wäre dann ein Treffer, egal welche VTD der Nahkämpfer hat.
Und da der Wurf nicht ihn zum Ziel hatte,

Außerdem Zitiere ich mal das GRW auf Seite 162 unter "Deckung":

"Sollte ein Schild jedoch nicht aktiv
geführt werden, sondern (etwa im Falle eines Turmschilds) ledig-
lich als Deckung für einen dahinter kauernden Abenteurer ge-
nutzt werden, kann der Spielleiter in diesem Fall auch entschei-
den, dass stattdessen die Regeln für Deckung angewendet werden."

Deshalb keine aktive Führung, sondern nur noch ein in der Hand halten.
Keine Boni für den haltenden, Deckung für den Anderen.
Aber sind ja nur meine fünf Cent.

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Kampfregeln / Re: Verteidiger und Schildverbesserungen
« am: 09 Feb 2022, 12:46:24 »
Ich sehe wenig unterschied zwischen einem Schützen, de hinter einer brusthohen Wand steht, oder einem Schützen, der hinter einem Schild steht.
Oder hinter einem Schild läuft, oder hinter einem rollenden Wagen herläuft.

Dann schieß halt aufs Gefolge. Innerweltlich nur sinnvoll.
Dann hast Du als Spieler Punkte investiert für das Gefolge,
Geld für die Ausrüstung und musst Dich um das heilen kümmern.
Sehe nicht, dass das zum Megatrent wird...

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Kampfregeln / Re: Verteidiger und Schildverbesserungen
« am: 09 Feb 2022, 09:46:02 »
Ich als SL würde jemand mit einem entsprechend großen Schild im verhältnis der zu beschützenden Person eine Aktion "Gegenstand verwenden" für 5 Ticks, danach kontinuierlich fortgeführt bei maximal Lauftempo erlauben, um den Schild in eine Richtung vor denjenigen zu bringen. Dann gibt es Deckung. Dafür braucht für mich der Schild auch nicht das Merkmal. Ein Varg kann auch so hinter seinem Rundschild einem Gnom Deckung bieten. Wenn das gut beschrieben wird, würde ich da aus der richtigen Richtung sogar über schwere Deckung (2 EG) nachdenken.

In dem Zeitraum würde ich den Schildträger aber auch, bis er es wieder lässt und den Schild in eine "normale" Position bringt, der Vorteile des Schildes berauben. Also Kein VTD-Bonus, wenn er überraschend doch angegriffen wird.

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Blutahornholz wirkt allerdings nur auf Zauber.  ;)

Aber eine Klärung wäre trotzdem interessant, da es ja evtl. andere Kombinationen mit unerbittlich gibt.
Es hieß ja "eine der wenigen" nicht "die Einzige" Möglichkeit(en).

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Kampfregeln / Re: Verteidiger und Schildverbesserungen
« am: 08 Feb 2022, 08:20:45 »
Ich stimme Splittermoonmoon zu. Es zählt nicht.

Das entscheidende, schon gebrachte, Argument ist in meinen Augen GRW S. 186:

Deckung: Ein Schild mit diesem Merkmal zählt, sofern er geführt wird, als Leichte Deckung im Fernkampf.

Hervorhebung durch mich.

Also RAW ein klares nein, da der Charakter, der verteidigt wird, den Schild nicht führt.

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Danke Gorakar, die Stelle hatte ich nicht auf dem Schirm.

Das würde dann ja im Zweifel auch für die Variante mit mehr verzehrtem Fokus bei den Zaubern sprechen, die mehr brauchen, als noch da ist.
Halt wegen Bannmagie oder Fokusfalle.

Was die -2 EG angeht, kann ja auch ein Patzer gewesen sein.
Ansonsten geht Magieschule 1, Attribute 2 + 2 macht effektiv 5. Gewürfelte 4 macht 9. Wären -2 EG.
Ansonsten können auch noch Umstände bzw. Wundabzüge "unterstützend" mithelfen. ;-)

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Das Konzept "wir nehmen was noch da ist und sind dann auf null" gibt es meines Wissens in Splittermond nicht.


Naja, bei "zu viel" Betäubungsschaden gehst Du auch "bis auf Null" und der Rest wird verzehrt.
Würde ich hier tatsächlich als mögliche Alternative sehen.

Aber Raw gibt es somit nichts, was Eure Auffassung unterstreicht, richtig?
Sprich, ich habe nichts überlesen?

Wie würdet Ihr mit einem Grad 0 Zauber umgehen, der bei einem Punkt Restfokus mit -2 EG scheitert?

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Hallo Liebe Leute,

die Frage die ich hier einmal stellen wollte - was passiert eigentlich, wenn ich zu beginn des Zaubervorganges noch genug Fokus für den Zauber habe,
damit den Zauber anfange, den Fokus sammle, allerdings zum Zeitpunkt des Auslösens nicht genug Fokus habe.

Möglich wäre dies durch einen Bannzauber, der mir Fokus blockiert oder auch eine Zielwahl, die zum Beispiel durch den Zauber Fokusfalle einen erhöhten Fokusaufwand erfordert.

Laut Reihenfolge der Schritte des Zauberns im GRW prüfe ich am Anfang, ob ich genug Fokus habe.
Später folgt erst die Zielwahl. Dann die Wirkung. Danach das abstreichen des Fokus.

Demnach würde die Wirkung des Zaubers definitiv eintreten - auch wenn ich zu dem Zeitpunkt gar keinen Fokus mehr frei hätte.
Das würde ich erst bei Schritt 6 "bemerken".

Habe ich hier eine Regelung irgendwo übersehen?

Schönen Gruß

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Hallo Scythe,

vielen Dank für den guten und ausführlichen Beitrag.
Er hat mir in einigen Punkten eine neue Sichtweise vermittelt.

Zwei kleine Anmerkungen hätte ich noch.

 


Wenn das nun gesteigert werden soll, weil sich weiter spezialisiert wird, dann ist Verstand des Zerstörers nutzlos, weil bereits (k)2 die angegebenen Mindestkosten sind und Blut des Zerstörers verleiht +1 Schaden.


Man könnte mit Verstand des Zerstörers immerhin die Kosten auf 1v1 reduzieren. Die Mindestkosten sind hier bei der Meisterschaft zwar 2v1, aber da keine Reihenfolgen festgelegt sind, kann der Spartalisman oder Sparsamer Zauberer ja danach greifen. ;-)


Hier liegt hier eine Schwierigkeitsdifferenz von 19 vor (mal mehr, mal weniger). Das wird schnell der Unterschied sein zwischen Treffen und Daneben oder einem normalen Treffer und einem Herausragenden Erfolg, also insbesondere -4v1 Fokus aus EG und -1T wegen Herausragend.


Ein hervorragender Erfolg bei einer Zauberprobe reduziert nicht die Ticks um einen (wie bei einem Angriff sonst), sondern reduziert laut Seite 198 GRW die Fokuskosten zusätzlich um 1(v1). Dies kann auch auf Verstärkungen angerechnet werden (keine reduktion durch EGs). Wenn nur kanalisierte Kosten da sind, hilft es nichts. Wurde von Autorenseite bestätigt. Nur Erschöpft oder Verzehrt.

Klugscheißermodus aus. ;-)

P.S.: Aber wirklich eine sehr schön strukturierte Aufarbeitung und Darstellung.

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Ich persönlich nutze mit meinem Kampfmagier auch imme rlieber die günstigen 1-Fokus-Zauber. Meist Scharfer Wind. Sogar lieber als den Flammenstrahl. Geht auch schneller.

Flächenzauber haben in meinen Augen wirklich einen guten Nutzen, wenn man einen Hinterhalt legt. Oder die Gegebenheiten entsprechend sind. Gegner verteidigen geballt einen strategischen Punkt bzw. eine Engstelle. "Ich fange an zu casten, mal sehen, ob sie stehen bleiben..."

Wenn man die Patei ist, die den Kampf beginnt, kann es auch sinnig sein, als Vorbereitung den Zauber zu fokussieren und dann mit der entsprechenden Meisterschaft "bereit zu halten". Dann hat man immerhin 15 Ticks, um spontan auf eine gute Gelegenheit mit nur 3 Ticks auslösen reagieren zu können. Wenn sich diese Sitaution nicht beitet, hat man auch keinen Fokus verloren. So als Idee.

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