Splittermond Forum
Regeln => Allgemeine Regelfragen => Thema gestartet von: Chanil am 08 Jul 2016, 07:13:32
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Die Diskussion ist nicht ganz ernst zu nehmen, es geht mir eher um ein Phänomen in unserer Runde, welches leider bei fast jedem unserer Spielabende auftritt!
Letztes Spiel am letzten Sonntag: 10 Patzer 5 mal einen Triumph...
Und nein, davor sieht es nicht viel besser aus... Wir sind 5 Spieler und ein Spielleiter... ich habe 3 Patzer beigesteuert 1 Triumph...
Bei den Zahlen oben ist unser Spielleiter nicht inkludiert, denn der würfelt eher umgekehrt, meist hohe Zahlen und öfter einen Triumph als einen Patzer...
Geht Euch das genau so?
Ich meine, meist bekommen wir bei uns nicht die Probleme weil wir uns doof verhalten, sondern weil wir im entscheidenden Moment immer einen Patzer hinlegen!
"Ja, ich schleicht mich an der Türe des Oberkultisten vorbei! (Gut, war nur ne Wache)... " Patzer...
"Ich identifiziere die Leiche der vermissten Frau!" Patzer...
"Ich heile die verletzte!" Patzer...
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Da gibt es mehrere Erklärungen für:
1. Eure Würfel sind nicht ausbalanciert, weshalb sie häufiger zu diesen extremen Ergebnissen neigen.
2. Ihr würfelt überdurchschnittlich hoch, wodurch auch häufiger mal Patzer und Triumphe kommen
3. Ihr würfelt häufig Risikowürfe, wo soetwas fast zu erwarten ist (1/3 Chance auf ein besonderes Ergebnis wie Patzer oder Triumph)
Das ist es, was mir auf Anhieb einfällt.
Ansonsten könntet ihr auch einfach nur Pech gerade haben...
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Hier scheint mir das eindeutige Problem vorzuliegen, dass ihr zu wenige Gummitiere rituell an den Würfelgott opfert. Dadurch entsteht natürlich ein massives Ungleichgewicht zwischen der Stärke der Meisterpersonen und den Spielercharakteren.
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In unserer Gruppe läuft das seltsam anders ab: große Gegner/Bosse und schwierige Situationen werden nebenbei wegtriumphiert, während ne handvoll Rattlinge o. Ä. die Gruppe fast aufreibt ( und alle Splitterpunkte des Abends weg sind ) oder man bricht sich beim Durchsuchen von Sonstigem den Finger(-nagel) ab......
Ghaast
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während ne handvoll Rattlinge o. Ä. die Gruppe fast aufreibt ( und alle Splitterpunkte des Abends weg sind )
Da werden eindeutig nicht genug Sicherheitsproben verwendet ^^
Rattlinge haben nur VTD/KW/GW von 19/13/13, gerade wenn man ein Manöver wie "Umreißen" oder so hat sollte man die noch ohne weiteres mit Sicherheitsproben schaffen und dann hat man auch keine Probleme mit Patzer ^ ^
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In meiner Gruppe hab ich einen Vargen der sich regelmäßig lang macht... In Kombination mit einer WGS von 13 haut er im Schnitt einmal pro Kampf zu ^^
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Uns gefällt die größere Häufigkeit besonderer Effekte bei Splittermond (im Vergleich zu DSA4/5). Machen das Abenteuer interessanter und eröffnen manchmal ganz neue Plot-Wege.
Ich erinnere mich an lustige Szenen, bei der die Magierin durch einen verpatzten "Stoß"-Zauber selbst ein paar Meter nach hinten geschleudert wurde und der Halbelfen-Künnstler beinahe in der Badewanne ertrunken wäre, weil das Luft-Anhalten beim Verstecken vor, den ihn verfolgenden Wachen, in der eingelassenen Wanne des Schlossherren verpatzt wurde ;D
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Och eine Gruppe von mir bekommt es fertig, den Endgegner (Mensch, kein Monster) fast totzuprügeln um ihn dann bei der Heilkunde-Probe mit einem Patzer zu töten :D
Alternativ funktionieren auch Patzer durch Ansage:
Umreißen-Manöver wird angekündigt.
SL: "Och, der hat so gute Werte, da brauche ich die Athletik-Probe doch gar nicht würfeln."
Ich: "Doch, du könntest patzen."
SL: "Stimmt, das ist kein Taktiker. Naaa guuuut... *würfelt* oh."
Und der Gegner lag am Boden.
Manchmal ist das halt so. :) Ich finde solche Häufungen auch immer interessant, aber einen Grund wird man wohl selten feststellen können.
Oft sind es ja sowohl unterschiedliche Würfel, Würfelnde und nicht unbedingt der inflationäre Einsatz von Risikowürfen.
Dazu kommt noch die Komponente, dass man Patzer in ... nennen wir sie "interessanten Situationen" sehr gut in Erinnerung behält :)
Das sind meist die besten Anekdoten ;)
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Dazu kommt noch die Komponente, dass man Patzer in ... nennen wir sie "interessanten Situationen" sehr gut in Erinnerung behält :)
Das sind meist die besten Anekdoten ;)
Eben. Es ist fast immer nur Psychologie!
Den einen Spieler, "der immer gut würfelt" gibt es nicht. Bzw, wenn es ihn gäbe, würfelt er wohl nicht richtig!
Aus ebenso naheliegenden Gründen kann ich auch Spieler nicht verstehen, die ihre Würfel "testen" oder "einwürfeln".
Entweder ist es Aberglaube oder der eine Würfel, würfelt tatsächlich besser... DANN wäre er aber gefälligst auch auszutauschen!
Falls ihr bei eurem nächsten Abend also tatsächlich, ganz wirklich, zu schlecht oder zu gut würfelt,
schmeißt eure Würfel in den Müll und kauft euch neue!!!
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Ach ja, Risikowürfe machen wir nicht so oft. Und es wurden schon Patzer nur dank Sicherheitswürfen verhindert... vielleicht sind die Würfel einfach schlecht ausbalanciert...
Ich brauche die mit Schwerpunkt auf der 10...
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Eher auf der 1... mit Schwerpunkt auf der 10 würdest du nämlich häufiger das bekommen, was auf der anderen Seite der 10 steht, was im Normalfalle die 1 sein sollte :P
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Dazu kommt noch die Komponente, dass man Patzer in ... nennen wir sie "interessanten Situationen" sehr gut in Erinnerung behält :)
Das sind meist die besten Anekdoten ;)
Eben. Es ist fast immer nur Psychologie!
Den einen Spieler, "der immer gut würfelt" gibt es nicht. Bzw, wenn es ihn gäbe, würfelt er wohl nicht richtig!
Oh doch, es gibt sie, die Spieler mit "Kacke an der Hand" ;) (oder sie SL)
Ich habe sogar einmal probiert, nachdem ich ständig 0er würfelte (obwohl ich 1er bräuchte) per Deal mit dem SL die Zahlen auf dem Würfel einmal "umzukehren" (1=0, 2=9, 3=8 etc.)
Das Ende: Mein nächster Wurf war eine 1 / 1 :o
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Eher auf der 1... mit Schwerpunkt auf der 10 würdest du nämlich häufiger das bekommen, was auf der anderen Seite der 10 steht, was im Normalfalle die 1 sein sollte :P
Klugscheißer ;)
Du weißt ja was ich meinte ;D
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@ Drarsus
Aberglaube
oder falscher Ansatz
Im Besten Fall würfelst du nicht richtig.
Im schlechtesten Fall ist der Würfel kaputt.
Oder irgendwas dazwischen.
Ich bleibe dabei:
"Wer allen Ernstes der Meinung sei, er würfle schlecht (oder "gut"), soll den Würfel wegschmeißen!"
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Klugscheißer ;)
Du weißt ja was ich meinte ;D
Musste einfach sein :P
@Trolls
Bei Wahrscheinlichkeit muss man auch beachten, dass dies meist nur über eine hohe Anzahl an Versuchen eine Verteilung angibt.
Es kann ohne weiteres sein, das rein durch Zufall, jemand wesentlich häufiger sehr gute oder sehr schlechte Ergebnisse hat im Vergleich zu allen anderen.
Wenn man mal bedenkt, das man bestimmt weniger als 1000 Proben pro Jahr machen wird (vermutlich noch weniger, aber hey) dann wird man erst nach etwa 10 bis 100 Jahren ein gute Verteilung bekommen.
Insofern ist das nicht wirklich Aberglaube, dass irgend jemand besonders gut oder besonders schlecht würfelt auch über einen längeren Zeitraum hinaus.
Es ist einfach Zufall.
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Klugscheißer ;)
Du weißt ja was ich meinte ;D
Musste einfach sein :P
@Trolls
Bei Wahrscheinlichkeit muss man auch beachten, dass dies meist nur über eine hohe Anzahl an Versuchen eine Verteilung angibt.
Es kann ohne weiteres sein, das rein durch Zufall, jemand wesentlich häufiger sehr gute oder sehr schlechte Ergebnisse hat im Vergleich zu allen anderen.
Wenn man mal bedenkt, das man bestimmt weniger als 1000 Proben pro Jahr machen wird (vermutlich noch weniger, aber hey) dann wird man erst nach etwa 10 bis 100 Jahren ein gute Verteilung bekommen.
Insofern ist das nicht wirklich Aberglaube, dass irgend jemand besonders gut oder besonders schlecht würfelt auch über einen längeren Zeitraum hinaus.
Es ist einfach Zufall.
Eben. Darauf will ich ja hinaus: Es ist Zufall!
Und wenn es kein Zufall mehr sei, gehören die Würfel in den Müll!
Alles andere ist Aberglaube!
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Ich meine, meist bekommen wir bei uns nicht die Probleme weil wir uns doof verhalten, sondern weil wir im entscheidenden Moment immer einen Patzer hinlegen!
"Ja, ich schleicht mich an der Türe des Oberkultisten vorbei! (Gut, war nur ne Wache)... " Patzer...
"Ich identifiziere die Leiche der vermissten Frau!" Patzer...
"Ich heile die verletzte!" Patzer...
Ich kenne das Problem in meinen Runden auch, aber die 3% Chance einen Patzer zu würfeln bekommt man leider nicht weg, wenn die Probe zu schwierig für einen Sicherheitswurf ist. Bei Risikowürfen (Patzerwahrscheinlichkeit 14%) bin ich ganz klar der Meinung, dass der Spieler selbst schuld ist, wenn er sich einen Patzer einhandelt, aber bei Standardproben ist das schon oft unangenehm und nervig. Meist fängt es ja schon bei den Buffzaubern am Morgen an und frisst dadurch auch immer wieder Spielzeit auf.
Ein möglicher Lösungsansatz wäre vielleicht folgende zusätzliche Splittergabe:
Für einen Splitterpunkt kann eine Standardprobe, die als Ergebnis einen Patzer zeigt, wiederholt werden. Gelingt die ursprüngliche Probe beim Wiederholungswurf, so gilt die Probe lediglich als 'Misslungen' (-2 EG) und etwaige Patzertabellen oder sonstige zusätzliche negative Auswirkungen kommen nicht zur Geltung.
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Es sind doch nur 3%! Also statistisch jeder 33. Wurf. Bei dem einen - durch Zufall - vielleicht jeder 20. und bei dem anderen vielleicht jeder 50.
Echt, ich versteh das Problem nicht!
Oder sind euch 3% zu viel?
Wenn das so ist, reduziert den Patzer auf die Doppel-1 per Hausregel...
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Was dringend erwähnt werden sollte: Außer bei Kampf und Magie sind Patzer nicht gleich Verheerende Ergebnisse. Erst wenn der eigene Fertigkeitswert mehr als 7 Punkte unter der Schwierigkeit liegt, ist es möglich, das tatsächlich katastrophale Dinge passieren. Bei entsprechenden Spezialisten schützt das zumeist recht gut vor der absoluten Lächerlichkeit.
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TrollsTime, ich glaube du versteht nicht, was einige Leute hier sagen.
Es geht darum, das bei einigen Leuten in der Runde es passiert ist, das weit überdurchschnittlich häufig Patzer oder auch Triumphe gekommen sind.
Wir hatten auch mal bei uns in der Onlinerunde mehrere Abende, wo von einem Spieler nur jeder 3. Wurf KEIN Triumph war. Der hat zwar auch andauernd Risiko-Würfe gemacht, hatte aber halt eine gefühlte Chance von 70%, einen Triumph zu bekommen.
Das ist natürlich nur Zufall, inzwischen ist das auch nicht mehr so (das waren halt nur 2-3 Abende wo das zufällig so war), aber das sind dann halt die Momente, an die man sich erinnert, wo das halt unwahrscheinlich häufig passiert ist.
Und in der schlimmen Variante halt, wenn es dann Patzer statt Triumphe sind ^^
Edit:Was dringend erwähnt werden sollte: Außer bei Kampf und Magie sind Patzer nicht gleich Verheerende Ergebnisse. Erst wenn der eigene Fertigkeitswert mehr als 7 Punkte unter der Schwierigkeit liegt, ist es möglich, das tatsächlich katastrophale Dinge passieren. Bei entsprechenden Spezialisten schützt das zumeist recht gut vor der absoluten Lächerlichkeit.
Wobei ich sagen muss, das es mich sehr wundert, warum das im Kampf nicht einfach genauso gemacht wird.
Ich sehe wirklich keinen Grund, warum man es hier anders machen musste als ansonsten. Im Kampf sind Patzer deswegen halt meist noch schlimmer, als außerhalb.
Man hätte die Patzer-Tabelle einfach etwas gefährlicher machen sollen und dafür dann die Regel, das man im Kampf immer auf die Patzer-Tabelle würfelt, wegstreichen können. Hätte meiner Meinung nach genauso funktioniert und würde für weniger Slapstick sorgen (denn ich sehe es als nichts anderes, wenn man, egal wie knapp man daran vorbei ist, man nur durch einen schlechten Würfelwurf plötzlich am Boden liegt oder die Waffe kaputt ist oder man sich selbst verletzt).
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Oder sind euch 3% zu viel?
Wenn das so ist, reduziert den Patzer auf die Doppel-1 per Hausregel...
Nein, die 3% sind mAn grundsätzlich nicht zu viel, 2% wären mir persönlich zu wenig. Es ist nur einfach manchmal mühsam, dass bei uns ziemlich oft schon beim "Frühstückszaubern" jemand mit einem Patzer dabei ist, in Tabellen rumgesucht werden muss, geheilt wird, nochmal gerastet wird, usw.
Ist jetzt alles kein Beinbruch aber die Möglichkeit, in wirklich unpassenden Momenten einen Patzer auch mal abwenden zu können, fehlt halt manchmal doch irgendwie.
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@Yinan
Wobei ich sagen muss, das es mich sehr wundert, warum das im Kampf nicht einfach genauso gemacht wird.
Ich sehe wirklich keinen Grund, warum man es hier anders machen musste als ansonsten. Im Kampf sind Patzer deswegen halt meist noch schlimmer, als außerhalb.
Man hätte die Patzer-Tabelle einfach etwas gefährlicher machen sollen und dafür dann die Regel, das man im Kampf immer auf die Patzer-Tabelle würfelt, wegstreichen können. Hätte meiner Meinung nach genauso funktioniert und würde für weniger Slapstick sorgen (denn ich sehe es als nichts anderes, wenn man, egal wie knapp man daran vorbei ist, man nur durch einen schlechten Würfelwurf plötzlich am Boden liegt oder die Waffe kaputt ist oder man sich selbst verletzt).
Ich wäre geneigt, daraus eine Meisterschaft (evt. 2. HG) zu machen, ähnlich wie man sich bei Magie ja auch per Meisterschaft die schlimmsten Auswirkungen wegkaufen kann.
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Naja dann würde ich eher ne Stärke daraus machen...
Wobei es mir ja auch um Magie darum geht. Es sollte halt da genauso sein, dass ein Patzer nicht automatisch zu einem Wurf auf die Patzertabelle führt.
Insofern würde ich das einfach als eine Grundregel eher sehen, das dem so ist und nicht etwas, das man sich erst freischalten muss.
Die -3 EG sind halt schon schlimm genug, warum noch ein gezwungener Wurf auf die Patzertabelle sowohl bei Magie als auch im Kampf?
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@ Yinan
Ich höre hier halt immer wieder "ziemlich oft" und "Patzer abwenden?"
Wenn es hier nur um einen "Ach, bei uns ist mal folgendes lustiges ganz unwahrscheinlich passiert, haha (oder buhu)!" ginge, wäre ich ja bei dir.
Aber nein:
Genug Teilnehmer stört ihre angeblich höhere Häufigkeit von Patzern und sie versuchen dann eine Regel zur Abmilderung zu finden.
Und dabei wird vollkommen ignoriert, dass das nur ein "zufälliger Schlenker" war.
3% PUNKT. Wenn es mal häufiger passiert, ja und? Das ist vollkommen normal! Bei anderen passiert das halt mal seltener...
Deshalb sollte man diese negativen Schlenker auch nicht durch ne feste Regel ausgleichen, erst recht nicht so einaugblind.
Es käme doch auch niemand auf die Idee, jemandem einen Triumpf extra zu gönnen (weil er zu selten Triumphe gewürfelt hat) oder jemandem, der durch Zufall mal "zu viele" Triumphe gewürfelt hätte, welche zu streichen.
Was ist mit denen, die seltener als 3% Patzer würfeln? Verlangt man bei denen mehr Patzer???
EDIT:
Rückblickend bitte ich um Entschuldigung für den etwas unangemessenen Tonfall!
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3% PUNKT.
Nobody cares.
Und du versteht noch immer nicht, worum es geht.
Nur weil die wahrscheinlichkeit bei 3% liegt, heißt dass nicht, dass es an einigen Terminen sehr viel häufiger als die 3% vorkommen kann.
Es wird dabei nicht im geringsten ignoriert, dass dass jetzt "nur ein 'zufälliger Schlenker' war", es wird schlichtweg angemerkt, dass das für den Termin ziemlich Spaßhindernd sein kann, wenn quasi andauernd alles schief geht, was halt durchaus passieren kann.
Und für solche Situationen kann man sich dann halt überlegen, wie man dass vermindern kann.
Und wenn du sowas nicht haben willst, bitte. Zwingt dich keiner dazu. Lass doch diejenigen darüber reden, die darüber reden wollen.
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Die -3 EG sind halt schon schlimm genug, warum noch ein gezwungener Wurf auf die Patzertabelle sowohl bei Magie als auch im Kampf?
Weil es unserer Erfahrung aus frühen Tests nach sonst bei Kampf und Magie zu einer Inflation von Risikowürfen kam, gerade bei niedrigeren Schwierigkeiten. Es gäbe in vielen Situationen kaum noch einen Grund gegen Risikowürfe, wenn damit quasi keine Gefahr für ein verheerendes Ergebnis existieren würde. Und das entsprach gerade für diese beiden zentralen und wichtigen Regelbereiche nicht unserer Zielsetzung. Das nur als Einschub, weil du explizit danach gefragt hast.
Sollten weiterführende Diskussionen dazu gewünscht sein, dann führt sie bitte nicht in diesem Topic.
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Ach ja, Risikowürfe machen wir nicht so oft. Und es wurden schon Patzer nur dank Sicherheitswürfen verhindert... vielleicht sind die Würfel einfach schlecht ausbalanciert...
Ich brauche die mit Schwerpunkt auf der 10...
Wenn man die Balance von Würfeln selber testen will, braucht man dazu übrigens nur ein Glas Wasser und eine gute Portion Salz: How to check the balance of your D20 (https://youtu.be/VI3N4Qg-JZM). :) Manche Würfel sind für diese Methode aber leider zu schwer.
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Sollten weiterführende Diskussionen dazu gewünscht sein, dann führt sie bitte nicht in diesem Topic.
Weiterführung hier: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=4419.msg89379
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Also um es klarzustellen, wir hatten 10 Patzer, keine 300 Würfe gemacht und sehr wenige Risikowürfe. Es gibt enfach Leute die weniger 1er Würfeln und an den Würfeln liegt es nicht. (Wir haben mal die Würfel getauscht). Natürlich sind wir alle nicht im signifikanten Bereich, schwaches Gesetz grosser Zahlen und so, aber darum ging es hier wirklich nicht ;)
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Und ich glaube immer noch, dass ihr dem Würfelkönig zu wenig Augen geopfert habt... 8)
Seitdem ich Augen opfere, haben sich meine Triumphe signifikant erhöht!
Hail to the Würfelkönig!!!111einseinseins...
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und an den Würfeln liegt es nicht. (Wir haben mal die Würfel getauscht).
Du wirst nicht glauben, wie viele Würfel nicht richtig ausbalanciert sind. Beispielsweise sind von meinen grob zwei Dutzend W20 die Hälfte schlecht ausbalanciert.
Wenn Würfel zweifarbig sind, dann sind sie beispielsweise fast immer schlecht ausbalanciert. :(
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und an den Würfeln liegt es nicht. (Wir haben mal die Würfel getauscht).
Du wirst nicht glauben, wie viele Würfel nicht richtig ausbalanciert sind. Beispielsweise sind von meinen grob zwei Dutzend W20 die Hälfte schlecht ausbalanciert.
Wenn Würfel zweifarbig sind, dann sind sie beispielsweise fast immer schlecht ausbalanciert. :(
Ich würde gerne wissen, was du als schlecht ausbalanciert bezeichnest?
den der Salzwassertest zeigt für einen Würfelergebnisanalyse recht wenig,
(selbst bei Casinowürfel, hast du eine Seite welche schwerer ist als alle Anderen)
Aber falls ihr nicht in einem Bereich der Schwerelosigkeit spielt,
sind die üblichen anderen Faktoren wie Schwerkraft, welche bei jeder Kantenbewegung überwunden werden muss, viel relevanter.
und die Üblichen W 10 sind noch nicht mal Würfel (Mathematisch) gesehen.
macht euch mal die Mühe, das Subjektive zu streichen (jeden Würfelwurf zu Notieren)
Falls dann wirklich eine Verschiebung der Häufung auftritt, mal die anderen Faktoren betrachten.
Würfeln im Becher/ von Hand, Unterlage. (Würfeltricks schließe ich mal aus)
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sind die üblichen anderen Faktoren wie Schwerkraft, welche bei jeder Kantenbewegung überwunden werden muss, viel relevanter.
Und jetzt rate mal, welchen Faktor eine etwas schwerere Seite betrifft?
Genau, die Schwerkraft!
Der Punkt, der du sagst, dass er viel relevanter ist, obwohl das exakt gleiche betroffen ist.
Eine Seite ist schwerer -> der Würfel braucht mehr Kraft, um von dieser Seite eine Katenbewegung zu machen, wenn die Seite unten liegt und umgekehrt weniger Kraft, wenn sie oben liegt.
Folglich, auf Grund der Schwerkraft (und noch andere Kräfte) sorgt so ein unbalancierter Würfel dafür, dass eine bestimmte Seite häufiger unten liegt, als sie es statistisch sollte.
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Ein leichtes Ungleichgewicht macht nur wenig aus, ansonsten müsste man alle W6 mit Augen , die nicht nach Kasino-Regeln gebaut wurden (also je weniger Augen um so tiefer gebohrt), sofort in den Müll werfen.
Aber ja rein physikalisch betrachtet wird die schwerere Seite eher unten liegen bleiben.
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Genau so funktionieren schließlich auch Schummelwürfel, nur dass das bei denen Absicht ist. :)
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hattet ihr gewichtet Würfel schon mal in der Hand?
bis diese ein deutlich verschobene Ergebnishäufung herbeiführen,
ist das Gewicht sehr deutlich und man sieht es sogar beim Würfeln.
(Diese bleiben dann deutlich abgebrochen liegen).
nicht ohne Grund greifen "Magier" auf Taschenspielertricks und Fingerfertig
selbst mit der Würfelwurftechnik kann das Ergebnis beeinflusst werden,
um Würfelmanipulationen durchzuführen, aber keine gewichteten Würfel.
Schreibt euch mal die Würfelergebnisse auf,
denn der Pater im Kampf bleibt deutlich besser im Gedächtnis als der
Kritt beim befragen der Dorfbewohner, wo er nichts bewirkte hängen.
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Ausserdem wird ein Würfel bei jedem Wurf ein winziges bisschen abgenutzt und es ist quasi unvorhersagbar wo, vom Transport mal ganz zu schweigen. Selbst wenn ein Würfel anfangs perfekt gewichtet war, ist er es nach einem Weilchen ganz bestimmt nicht mehr.
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Ich glaube, manche haben hier die Idee, es würde um den perfekten Würfelwurf gehen. Es geht aber nur darum, möglichst viele ungünstige Faktoren so gut es geht zu eliminieren. ;)
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Och, wir haben jeden Triumph und jeden Patzer aufgelistet.
10 Patzer 5 mal Triumph.
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Och, wir haben jeden Triumph und jeden Patzer aufgelistet.
10 Patzer 5 mal Triumph.
Es ging glaube ich darum, auch die NICHT Patzer/Triumphe aufzuschreiben und die Anzahl zu vergleichen ^^
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Stimmt...
Beim nächsten Mal... ;D
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Bei uns in der Gruppe würfelt einer immer nebenbei, wenn er gerade nichts zu tun hat und es kommt ein Triumph nach dem nächsten. Sobald das Würfeln wichtig für eine Probe wird, sind dann die Würfe immer 10, 11, 12.
Vielleicht würfelt er auch einfach extrem oft und ich kriege immer nur die Triumphe mit? 😀
Gesendet von meinem GT-I9195 mit Tapatalk
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ist doch ganz einfach, der große Würfelkönig erlaubt sich mit eurem Spieler einen Spaß!
Deswegen muss man auch aufpassen, ihn nicht mit zu wenig nichtigen Nebenbeiwürfen zu verärgern, sonst werden bei den ernsten Proben aus den 10, 11,12er schnell mal 2,3er!
Alle Augen für den Würfelkönig!
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3% PUNKT.
Nobody cares.
Und du versteht noch immer nicht, worum es geht.
Nur weil die wahrscheinlichkeit bei 3% liegt, heißt dass nicht, dass es an einigen Terminen sehr viel häufiger als die 3% vorkommen kann.
Es wird dabei nicht im geringsten ignoriert, dass dass jetzt "nur ein 'zufälliger Schlenker' war", es wird schlichtweg angemerkt, dass das für den Termin ziemlich Spaßhindernd sein kann, wenn quasi andauernd alles schief geht, was halt durchaus passieren kann.
Und für solche Situationen kann man sich dann halt überlegen, wie man dass vermindern kann.
Und wenn du sowas nicht haben willst, bitte. Zwingt dich keiner dazu. Lass doch diejenigen darüber reden, die darüber reden wollen.
Danke an Yinan für die Maßregelung.
Mein letzter Post war tatsächlich etwas herb.
Tatsächlich schreiben hier zwei Seiten anbeinander vorbei:
1) Der ersten Seite ist vollkommen bewusst, dass es sich um "zufällige Schlenker" handelt. ABER ihr Spielgefühl leidet unter diesen zufälligen Schlenkern.
2) Die andere Seite schreibt zum xten Male, dass A immer gut würfelt oder B immer Triumphe würfelt, wenn es gerade nicht wichtig ist, uswusf.
Zu 1): Da bin ich bei euch!
Einfachste Lösung: Einen Triumph für den nächsten Patzer opfern oder umgekehrt. Gerne auch per "Gruppenpool": "Ich verzichte auf diesen Triumph, dafür kann einer von euch beim nächsten Mal seinen Patzer ignorieren!"
Zu 2): Da bin ich raus...
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Triumphe und Patzer bleiben dir besser in Erinnerung, weil sie zu besonderen Momenten am Spieltisch führen. Sowohl schönen als auch schmerzvollen. Wenn man bedenkt, wieviel einen Abend über gewürfelt wird, dann bleiben die Wahrscheinlichkeiten wohl die meiste Zeit im Lot. Aber wenn dann mal eine Triumph- oder Patzerserie kommt und zu einem Besonderen Ergebnis führt, spricht man auch noch ein oder zwei Sessions danach darüber. Und drum kommt es einem halt so vor ... :)
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@TrollsTime
Ich sehe um ehrlich zu sein niemanden ausser dir, der ernsthaft von 2) redet...
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@Yinan:
Hier:
Bei uns in der Gruppe würfelt einer immer nebenbei, wenn er gerade nichts zu tun hat und es kommt ein Triumph nach dem nächsten. Sobald das Würfeln wichtig für eine Probe wird, sind dann die Würfe immer 10, 11, 12.
Vielleicht würfelt er auch einfach extrem oft und ich kriege immer nur die Triumphe mit? 😀
Gesendet von meinem GT-I9195 mit Tapatalk
In den Anfangsposts gab es noch mehr Richtung "würfelt immer schlecht". Jedenfalls hörte es sich für mich so an...
@Tom_Lukas
Ist nicht "ad personam" gemeint, nur als Beispiel. OK?
@All
Wenn es um die "akute Häufung an diesem einen Tag" bzw "mir ist voll und ganz klar, dass das Zufall war, aber es nervt halt, wenn es dann doch mal gehäuft auftritt", bin ich doch ganz bei euch!
Habe ja auch einen Lösungsvorschlag angeboten:
Tausch gegen zukünftige Triumphe...
Eine Alternative wäre auch
"Dramaturgischer Patzerpool für den SL":
Oft kommt es vor, dass der SL aus dramaturgischen Gründen mal eine Niederlage fingieren will oder muss.
Wie schön wäre es, wenn er dafür sagt: "Dafür könnt ihr den nächsten Patzer ignorieren"
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Also gerade in dem Zitat von tom_lukas sehe ich echt nicht, wie man auf so eine Schlussfolgerung kommen kann, wie du es hier tust, TrollsTime.
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Also gerade in dem Zitat von tom_lukas sehe ich echt nicht, wie man auf so eine Schlussfolgerung kommen kann, wie du es hier tust, TrollsTime.
"immer" + "ein Triumph nach dem nächsten"... wie auch immer...
:o Dann kommen wird da halt nicht zusammen.
Einer von uns beiden liest/interpretiert einen Großteil der Posts falsch...
Da der Thread aber wohl kreativere Früchte reifen lässt, wenn ich mich deiner Lesart unterwerfe als umgekehrt,
bin ich bereit, nunmehr das von mir "uU hineingelesene in Sachen Würfeaberglaube und Pechgläubigkeit" zu ignorieren.
Bringt ja nichts...
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Was mir an den Kampfpatzern gefällt:
Zwar ist die Waffe uU nur eingeschränkt (-3) oder gar gar nicht nutzbar,
aber dank Lebenshaltungsstil muss man sich über die Reparatur keine größeren Gedanken machen.
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Um es ganze Würfel-ist-unbalanced, Einer-würfelt-anders etc zu vermeiden, auch wenn ich die Lösung nicht gut finde (Ich mag das Gefühl von Würfel am Abend), könntet ihr eine der vielen Würfelapps benutzen. Vielleicht macht ihr damit bessere Erfahrung.
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Würfel-Apps sind nicht besser. Je nachdem, wie die Zufalls-Funktion implementiert ist bzw. welche verwendet wird, kann es gut und gerne sein, dass bestimmte Werte wesentlich häufiger kommen als andere.
Denn echten Zufall gibt es in Programmen nicht. Nur Approximationen.
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Schaltungskreisrauschen ist eigentlich zufällig genug, um es Zufall zu nennen. Zufälliger als ein realer Würfel auf alle fälle. Alternativ hilft QRNG, was mit einem Nokiagerät und einem LED nachstellbar ist, wenn mans noch zufälliger braucht
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Um es ganze Würfel-ist-unbalanced, Einer-würfelt-anders etc zu vermeiden, auch wenn ich die Lösung nicht gut finde (Ich mag das Gefühl von Würfel am Abend), könntet ihr eine der vielen Würfelapps benutzen. Vielleicht macht ihr damit bessere Erfahrung.
Ist alles ne Zeitfrage oder Vertrauensfrage oder Frage des kleinsten Übels.
I)
Wenn einfach nur ein zufällige Häufung von Patzern das Problem ist, bringen alle "Ersatzwürfel" oder "Ersatzwürfelprogramme nichts. Das kann dann ja immer noch auftauen und dem Spielgefühl bzw der Dramaturgie schaden.
Da würde ich dann eher mit einer Hausregel gegensteuern.
II)
Wenn aber eine nicht-zufällige Häufung von Patzern das Problem sein sollte,
sind Ersatzwürfel, Ersatzwürfelprogramme oder ein Gespräch mit dem "komisch würfelnden Spieler" natürlich das Mittel der Wahl.
Da sollte man vielleicht mehrere Spielabende mal beobachten ob das tatsächlich* der Fall ist oder nur "gefühlt" **
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* gemeint "hinreichend schlüssig". Dass man da keine ordentlichen Testreihen mit 100.000 Würfelprozeduren fährt, ist mir klar.
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** Aber Vorsicht: Da verbrennt man schnell viel Vertrauen
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Geil... unterhalten wir uns echt darüber, dass uns Würfelwürfe nicht zufällig genug sind? Ich habe jetzt alles gesehen, glaube ich und kann beruhigt in Rente gehen XD
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Geil... unterhalten wir uns echt darüber, dass uns Würfelwürfe nicht zufällig genug sind? Ich habe jetzt alles gesehen, glaube ich und kann beruhigt in Rente gehen XD
Paradoxerweise auch über das Gegenteil:
Zu viel Zufall in Form von gehäuften Patzern. ;)