Autor Thema: Weitere Neuerungen in der Redaktion  (Gelesen 5749 mal)

Morgunin

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #15 am: 17 Okt 2019, 00:14:31 »
Bitte keine Mammutkampagnen mit drastischen Auswirkungen auf den Hintergrund wie die "G7" (DSA).
Da habe ich panische Angst vor. Geht zu schnell schief.

EDIT: Verneinung mittels "k" eingefügt.

Zu spät - wir hatten schon die Version mit "eine" gelesen und dann angefangen zu planen ;)

 :lol:

Habe heute das Interview von der Hamburger Spielemesse beim Orkenspalter gesehen. Schön ein Gesicht zum Namen cat zu haben. :)
Ganz ehrlich finde ich es gar nicht schlimm wenn die Frequenz der VÖs geringer wird. Vor der Insolvenz hatte ich es aufgegeben mitzuhalten. Das war einfach zu viel, und ich spiele ja auch noch andere Spiele.
Freut mich erstmal, dass es weiter geht.
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derKönigVomLegoland

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #16 am: 17 Okt 2019, 07:33:36 »

Shednazar

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #17 am: 17 Okt 2019, 11:24:11 »
Ganz ehrlich finde ich es gar nicht schlimm wenn die Frequenz der VÖs geringer wird. Vor der Insolvenz hatte ich es aufgegeben mitzuhalten. Das war einfach zu viel, und ich spiele ja auch noch andere Spiele.
Freut mich erstmal, dass es weiter geht.

Schlimm ist es natürlich nicht. Aber ich fand den hohen Output sehr willkommen, da für jeden etwas dabei war, ohne (!) dass man etwas verpasste, wenn man nicht alles in seiner Sammlung hatte. Hätte die Qualität der Veröffentlichungen darunter gelitten, dann wär das natürlich etwas anderes, aber das Gefühl hatte ich nicht.
Mit auch ein Grund für mich, dass Splittermond so gut gepasst hat, da es nicht wie andere Rollenspielsysteme, die nicht zu den Big Playern D&D oder DSA gehören, eine nur überschaubare Auswahl an Quellenbüchern, Regionalbänden oder Abenteuer anzubieten hatte.

Morgunin

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #18 am: 17 Okt 2019, 11:49:28 »
Hätte die Qualität der Veröffentlichungen darunter gelitten, dann wär das natürlich etwas anderes, aber das Gefühl hatte ich nicht.

Lies doch bitte mal die Reviews zum Sadu Band hier im Forum nach, oder besser den Band selber. Nein, es gab durchaus berechtigte Kritik und gefühlt unfertige Produkte in letzter Zeit vor der Insolvenz.

Ich mag die Welt und kaufe mir nach und nach alles was erschienen ist, aber man muss sich schon fragen in wie fern ein Nischenprodukt wie Mahaluu jetzt dringend notwendig ist, wenn eine Region wie die vom Wächterbund noch unveröffentlicht vor sich hin dümpelt, und es nach wie vor keinen Alchimie Band gibt.
Vielleicht kann man sich ja auch wieder auf Produkte fokussieren die von der Community auch öfters mal angefragt werden, so quasi bedarfsorientierte Produktion.
So viel Kritik erlaube ich mir mal.
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cat

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #19 am: 17 Okt 2019, 13:15:11 »
Und die Kritik ist gehört und übrigens durchaus erwünscht. Man kann seine eigene Arbeit nur verbessern, wenn jemand ehrlich konstruktive Kritik übt.
Natürlich hängt die Auswahl der Bände auch immer ein wenig davon ab für welches Gebiet sich ein Bandredakteur besonders begeistert. Wer einen solchen Band in freier Arbeit übernimmt, tut dies
aus Liebe zum Produkt, nicht aus irgendwelchen finanziellen gründen, und nicht zuletzt fällt die gesamte Produktion natürlich leichter, wenn man für eine Region wirklich brennt. Dann kommen die Ideen quasi von ganz allein ;).
Aber wir haben die von dir genannten Bände natürlich auch auf unserer Liste. Und in diesem Fall sind es auch noch beides Themen, für die ich persönlich eine Vorliebe habe ;).

Loki

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #20 am: 17 Okt 2019, 13:38:41 »
Dass der Verlag Regionalbände zu Regionen veröffentlicht, in die sich wohl eher selten Abenteurergruppen verirren werden, war schon lange vor der Insolvenz so (Stichwort Flammensenke). Mir ist durchaus klar, dass kreative Menschen in der Regel am besten arbeiten, wenn man ihnen weitestgehend freie Hand lässt, aber ich schließe mich da Morgunin zumindest in einer Hinsicht an: Ich würde es auch sehr begrüßen, wenn man bei den zukünftigen Veröffentlichungen den spieltechnischen Nutzen einer Veröffentlichung stärker in Betracht zöge.

LG
« Letzte Änderung: 17 Okt 2019, 17:06:07 von Loki »
„Erfahrung ist fast immer die Parodie auf die Idee.“
- Johann Wolfgang Goethe

Harry

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #21 am: 17 Okt 2019, 13:59:16 »
Schöne Grüße von einem, dessen Charakter gestern wieder die Flammensenke verlassen hat  ;)

Quendolino

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #22 am: 17 Okt 2019, 15:15:57 »
Lies doch bitte mal die Reviews zum Sadu Band hier im Forum nach, oder besser den Band selber. Nein, es gab durchaus berechtigte Kritik und gefühlt unfertige Produkte in letzter Zeit vor der Insolvenz.

Sadu hat gemischte Kritiken und vor allem die Wortmeldungen waren nicht positiv, ja. Notenschnitt von 2,94.

Aber zum Rest der Proddukte von 2018 und 2019: Die Suderinseln haben einen Schnitt von 2,0 (also: gut). Alle anderen 2018 und 2019 erschienenen Spielhilfen haben einen Notenschnitt von mindestens 1,82 (Fahrende Völker) oder besser.

Während es beispielsweise auch in den Jahren davor auch immer Produkte gab, die schlechter als 2,0 bewertet werden (2017: Das Unreich; 2016: Die Götter, Bestienmeister).

Ja, Sadu hat die schlechteste Bewertung aller Spielhilfen. Aber den Schuh "gefühlt unfertige Produkte in letzter Zeit vor der Insolvenz" (also Plural, mehrere Produkte) muss sich die bisherige Redaktion und Autorenschaft denke ich nicht anziehen. Denn sobald da ein größeres Bild als einfach nur "Sadu ist von einem Großteil der Leute als schlechter bewertet worden als die übrigen Produkte" hintersteht, sprechen die einsehbaren Daten da eine ganz andere Sprache.

Kann auch jeder selbst überprüfen: https://rollenspiel-bewertungen.de/splittermond/spielhilfen/
(sortieren nach Erscheinungsjahr gibt die bessere Übersicht)

Denn grundsätzlich muss man dabei ja auch bedenken: Die Insolvenz kam für jeden in der Redaktion plötzlich. Die Qualität der im letzten oder auch in diesem Jahr erschienenen Bücher hat überhaupt nichts damit zu tun (wie auch die Insolvenz nichts mit der Qualität der Bücher zu tun hat). Davon ab, dass wie oben dargelegt, die Qualität über die ganze Produktpalette im Schnitt der vorherigen Jahre liegt.

Klar verstehe ich, wenn ihr Bücher wie der Wächterbund oder Ioria gerne früher als später auf den Tischen gehabt hättet. Aber das manche Bücher eben länger dauern oder bewusst nach hinten geschoben werden, liegt eben an den Qualitätsstandards die wir haben. Das sind keine Themen die man "nebenher" bearbeiten kann oder für die bisher ein verlässlicher und erfahrener Bandredakteur gesagt hätte "Ich mach es, her damit!".

Und Ioria wäre bereits in Arbeit, wenn die Insolvenz nicht passiert wäre (das erste größere Meeting dazu war wenige Tage, bevor wir die Nachricht der Insolvenz gekriegt haben). Der Wächterbund wäre danach dran gewesen. Der Alchemieband wartete darauf, dass die dafür am besten qualifizierten Leute mit ihrem aktuellen Projekt fertig sind.

Mahaluu zu verschieben, als der zuständige Redakteur anmerkte, er würde den Band gerne machen, hätte keinen dieser Bände beschleunigt. Denn mitunter gilt einfach: Nicht jeder Autor oder Redakteur kann/will jeden Band betreuen. Das ist kein sinistrer Plan, euch bestimmte Themen vorzuenthalten und es ist auch nicht so, dass die bisherige Redaktion da saß und dachte "Lol, lass mal Mahaluu machen, Wächterbund ist eh doof" (gut, davon ging vermutlich auch niemand aus, dass unsere Besprechungen so abliefen ;) ) Es ist eine Frage von Kapazitäten und Umsetzbarkeit.

Insofern überfrachtet jetzt Claudia und das neue Redaktionsteam auch nicht mit Erwartungen. Wie sie im Video schon sagte, muss sie jetzt alleine als Freelancer das stemmen, was vorher mehrere Festangestellte gemacht haben. Ja, auch ihr werden die Themen wichtig sein. Das heißt aber nicht, dass sie auch alle schnell umsetzbar sein werden. Denn wichtig waren sie auch der alten Redaktion.

War mir nur wichtig dazu kurz was zu sagen, da ich nicht stehen lassen wollte, vor der Insolvenz sei die Qualität irgendwie merkbar nach unten gegangen, nur weil eine Spielhilfe schlechter gelungen ist (was natürlich auch Überinterpretation des zitierten Teils meinerseits sein kann, aber so las es sich für mich :) ).

« Letzte Änderung: 17 Okt 2019, 15:42:18 von Quendolino »

Wandler

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #23 am: 17 Okt 2019, 18:08:09 »
Eine Frage die sich mir stellt - und nicht erst seit gestern: Splittermond ist bis jetzt, von meiner Warte mit eingeschränkter Sicht her - eine ziemlich statische Welt. Sie ist enorm breit aufgestellt, in Teilen detailliert beschrieben, aber wie ich die Redaktion verstehe bewusst nicht überdetailliert.
Es wäre meines Erachtens Zeit etwas Bewegung in die Welt zu bringen. Es gibt unzählige scheinbar deutlich angelegte Meta- und Megaplots von denen Spielleiter nur eingeschränkt profitieren: Ja, es gibt drei große Parteien in Zhoujiang, ich liebe das Land, die Konflikte, die Kultur, aber es fühlt sich so an als würde das ganze Land am Vorabend von etwas Großen stehen - das dann nicht kommt.
Das nur als Einleitung zum Vorschlag: Es braucht nicht die Kampagne in der die Orks Zwingard vollkommen überrennen, General Wu die Prinzessin besiegt um dann von den Triaden überlistet zu werden, bis hin zur neuen Triadenherrschaft in Zhoujiang.
Eine Kampagne aber die eines der großen Themen aufgreift und es in mehren Abenteuern vorantreibt wäre schön.
Meine ganz persönliche Meinung: Wenn das in einer der "großen beliebten Regionen" geschähe könnte ich gut und gerne auf eine Menge Regionalbände verzichten. Außerdem können Abenteuer durchaus ebenfalls mehr als einen flüchtigen Blick auf eine Kultur werfen ...

P.S.: Es ist mir sehr wohl bewusst dass eine solche Kampagne nicht nur die Königsklasse im Rollenspiel darstellt, sie bindet auch Ressourcen.

EDIT: P.S. hinzugefügt
« Letzte Änderung: 17 Okt 2019, 18:10:38 von Wandler »

Morgunin

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #24 am: 17 Okt 2019, 18:58:30 »
Ich möchte Claudia und auch Uli für ihre sachliche Auseinandersetzung mit meiner Kritik danken. Die Argumente sind einleuchtend, aber für einen Außenstehenden leider nicht auf den ersten Blick ersichtlich.

Ja, ein Stück weit ist da schon durchaus etwas Polemik in der Aussage zu Sadu enthalten gewesen. Wenn man da etwas viel hineininterpretiert kann das durchaus daran liegen. Ein Stück weit war das ein Reaktion auf die gefühlte vollkommen abwesende Differenzierung in der Betrachtung.

In Summe möchte ich sagen, dass ich da niemanden angreifen wollte, aber vielleicht ist es ja auch ganz hilfreich zu wissen wie die Konstellation auf jemanden außerhalb der Filterblase wirkt, bzw. gewirkt hat.
Man wartet auf ein Produkt, dass einem irgendwie jede Session fehlt und dann kommen Quellenbände zu Gegenden, die man gar nicht auf dem Schirm hatte. Ich hoffe, dass man hier das im ersten Schritt aufkommende Unverständnis des nicht eingeweihten ebenfalls nachvollziehen kann.

Ansonsten nix fur ungut. :)
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Wulfson

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #25 am: 17 Okt 2019, 23:48:47 »
Eine Frage die sich mir stellt - und nicht erst seit gestern: Splittermond ist bis jetzt, von meiner Warte mit eingeschränkter Sicht her - eine ziemlich statische Welt. Sie ist enorm breit aufgestellt, in Teilen detailliert beschrieben, aber wie ich die Redaktion verstehe bewusst nicht überdetailliert.
Es wäre meines Erachtens Zeit etwas Bewegung in die Welt zu bringen. Es gibt unzählige scheinbar deutlich angelegte Meta- und Megaplots von denen Spielleiter nur eingeschränkt profitieren: Ja, es gibt drei große Parteien in Zhoujiang, ich liebe das Land, die Konflikte, die Kultur, aber es fühlt sich so an als würde das ganze Land am Vorabend von etwas Großen stehen - das dann nicht kommt.
Das nur als Einleitung zum Vorschlag: Es braucht nicht die Kampagne in der die Orks Zwingard vollkommen überrennen, General Wu die Prinzessin besiegt um dann von den Triaden überlistet zu werden, bis hin zur neuen Triadenherrschaft in Zhoujiang.
Eine Kampagne aber die eines der großen Themen aufgreift und es in mehren Abenteuern vorantreibt wäre schön.
Meine ganz persönliche Meinung: Wenn das in einer der "großen beliebten Regionen" geschähe könnte ich gut und gerne auf eine Menge Regionalbände verzichten. Außerdem können Abenteuer durchaus ebenfalls mehr als einen flüchtigen Blick auf eine Kultur werfen ...

P.S.: Es ist mir sehr wohl bewusst dass eine solche Kampagne nicht nur die Königsklasse im Rollenspiel darstellt, sie bindet auch Ressourcen.

EDIT: P.S. hinzugefügt

Und so unterschiedlich kann man es auffassen. Du siehst Metakampagnen als die Königsklasse und meine Gruppen und ich sehen Sie als eines der größten Übel im Rollenspiel.
Da werden Dinge die lieb gewonnen sind über den Haufen geworfen, ganze Landstriche und/oder Länder existieren nicht mehr... Gegenden in welche man noch als Gruppe reisen wollte existieren nicht mehr und alte Bände werden hinfällig, weil der neue Status Quo in neuen Regionlbänden beschrieben wird, weil dann bspw. die Kriegsherren in Sadu nicht mehr um Jadesiegelfragmente kämpfen, da Sadu mit Zhoujang wiedervereint ist. Und wenn man so etwas machen möchte würde ich mir doch zumindest wünschen, das zuvor wenigstens der Status Quo der Welt vollumfänglich beschrieben wird und da gehören für mich dann auch Sachen wie Mahaluu dazu.
Ich möchte zumindest erstmal die ganze Welt kennen, bevor Sie sich verändert.

Deine Meinung, um das klarzustellen, sei Dir ungenommen und Du sollst Sie auch haben und vertreten dürfen. Ich wollte nur gern eine Gegendarstellung mit anderer Sichtweise geben :)
Wir sind gekommen um zu bleiben!
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Wandler

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #26 am: 18 Okt 2019, 08:52:46 »
Eine Frage die sich mir stellt - und nicht erst seit gestern: Splittermond ist bis jetzt, von meiner Warte mit eingeschränkter Sicht her - eine ziemlich statische Welt. Sie ist enorm breit aufgestellt, in Teilen detailliert beschrieben, aber wie ich die Redaktion verstehe bewusst nicht überdetailliert.
Es wäre meines Erachtens Zeit etwas Bewegung in die Welt zu bringen. Es gibt unzählige scheinbar deutlich angelegte Meta- und Megaplots von denen Spielleiter nur eingeschränkt profitieren: Ja, es gibt drei große Parteien in Zhoujiang, ich liebe das Land, die Konflikte, die Kultur, aber es fühlt sich so an als würde das ganze Land am Vorabend von etwas Großen stehen - das dann nicht kommt.
Das nur als Einleitung zum Vorschlag: Es braucht nicht die Kampagne in der die Orks Zwingard vollkommen überrennen, General Wu die Prinzessin besiegt um dann von den Triaden überlistet zu werden, bis hin zur neuen Triadenherrschaft in Zhoujiang.
Eine Kampagne aber die eines der großen Themen aufgreift und es in mehren Abenteuern vorantreibt wäre schön.
Meine ganz persönliche Meinung: Wenn das in einer der "großen beliebten Regionen" geschähe könnte ich gut und gerne auf eine Menge Regionalbände verzichten. Außerdem können Abenteuer durchaus ebenfalls mehr als einen flüchtigen Blick auf eine Kultur werfen ...

P.S.: Es ist mir sehr wohl bewusst dass eine solche Kampagne nicht nur die Königsklasse im Rollenspiel darstellt, sie bindet auch Ressourcen.

EDIT: P.S. hinzugefügt

Und so unterschiedlich kann man es auffassen. Du siehst Metakampagnen als die Königsklasse und meine Gruppen und ich sehen Sie als eines der größten Übel im Rollenspiel.
Da werden Dinge die lieb gewonnen sind über den Haufen geworfen, ganze Landstriche und/oder Länder existieren nicht mehr... Gegenden in welche man noch als Gruppe reisen wollte existieren nicht mehr und alte Bände werden hinfällig, weil der neue Status Quo in neuen Regionlbänden beschrieben wird, weil dann bspw. die Kriegsherren in Sadu nicht mehr um Jadesiegelfragmente kämpfen, da Sadu mit Zhoujang wiedervereint ist. Und wenn man so etwas machen möchte würde ich mir doch zumindest wünschen, das zuvor wenigstens der Status Quo der Welt vollumfänglich beschrieben wird und da gehören für mich dann auch Sachen wie Mahaluu dazu.
Ich möchte zumindest erstmal die ganze Welt kennen, bevor Sie sich verändert.

Deine Meinung, um das klarzustellen, sei Dir ungenommen und Du sollst Sie auch haben und vertreten dürfen. Ich wollte nur gern eine Gegendarstellung mit anderer Sichtweise geben :)

Danke für die konstruktive Rückmeldung. Es gibt einen Grund warum ich gute Kampagnen als Königsklasse ansehe. In einer guten Kampagne bewegt sich etwas, die Charaktere haben Einfluss auf das Geschehen und teilweise auf die Welt - ohne dass das mit der Abrissbirne gemacht wird. Es gibt Abstufungen zwischen "statischem Hintergrundgemälde" und "ständiger vollständiger Umwälzung". Für eine HG1 Gruppe braucht es keine Neubesetzung ganzer Königshäuser.
Als Beispiel für eine (aus meiner Sicht) gelungenen Kampagne sei die Symbaroum "Dornenthronkampagne" genannt. Da geht es zur Sache, Beziehungen ändern sich, Positionen von Gruppierungen ändern sich, und doch können die Spielercharaktere selbst unterschiedliche Positionen beziehen. Es gibt eine Übersicht über den Verlauf der Kampagne (vorab!) - und doch bleibt die Spannung über die einzelnen Abenteuer hinweg erhalten.

Ein Grund warum ich das hier so ausbreite ist die Hoffnung dass die Diskussion auch der Redaktion hilft Stimmungen, Bedürfnisse und Argumente einzufangen. Kampagnen entstehen nicht in 5 Minuten, es ist eine sehr bewusste Entscheidung dahinein Zeit, Geld und Herzblut zu stecken.

Grayheart

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #27 am: 18 Okt 2019, 09:17:48 »
Ein Grund warum ich das hier so ausbreite ist die Hoffnung dass die Diskussion auch der Redaktion hilft Stimmungen, Bedürfnisse und Argumente einzufangen. Kampagnen entstehen nicht in 5 Minuten, es ist eine sehr bewusste Entscheidung dahinein Zeit, Geld und Herzblut zu stecken.

Ich denke, ich lehne mich da nicht allzu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass uns als Redaktion diese Diskussion in der Tat hilft, eure Stimmungen und Wünsche besser zu verstehen - mir persönlich hilft's auf jeden Fall - und auch, wenn ich erst seit kurzem aktiv poste (bin eher der stille Forentyp), lese ich hier auch schon ein paar Jährchen mit und bin daher sehr zuversichtlich, dass wir hier brauchbaren Input von euch allen bekommen  :)

Daher: Immer her mit euren Wünschen und Ideen, wir hören zu (vielleicht dann aber besser in einem eigenen Thread)
Bestiae sumus ut non bestiae simus
(Tiere sind wir, damit wir nicht zu Tieren werden)

Jan van Leyden

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #28 am: 18 Okt 2019, 11:07:07 »
Dann werfe ich doch mal einen meiner großen, unerfüllten Wünsche zum Thema Rollenspiel-Hintergrund in die Runde:

Ich hätte gerne eine grobe Liste von bedeutenden Veränderungen, die in den nächsten zehn, zwanzig Jahre eintreten.

Mit solchen Veränderungen meine ich nicht, ob es in Midstad einen neuen König gibt, Wenn es dort jedoch zu einer Revolution kommt, aus der ein ganz neues Staatsgebilde hervorgeht, gehört es in die Liste. Führen wir das als an den Haaren herbeigezogenes Beispiel doch mal aus.

Projekt Danton: In Midstadt kommt es nach einer Volksrevolution zu einer Terror-Herrschaft. Selenia und die Nachbarn halten sich militärisch zurück.

Jetzt habe ich Aufhänger für Abenteuer, seien es kleine, die mit dem Thema spielen, sei es die große Kampagne, die die Vorgänge thematisiert. Ich kann hier Romane einhängen und und und.

Alle Produkte dazu werden mit Projekt Danton gekennzeichnet; nicht in voller Pracht auf dem Titel, sondern bescheiden auf der Rückseite.

Als SL kann ich entschieden, ob das ein Thema für mich ist oder ich mit Midstad unter seinem miesen kleinen Potentaten weitermachen will. Im zweiten Fall meide ich alles, was zu Projekt Danton gehört. Im ersten Fall kann ich mich mit den (offiziellen) Entwicklungen dazu synchronisieren.

Vor allem weiß ich, dass das offizielle Midstad in zehn Jahren anders aussieht, dass es dort Umwälzungen geben wird. Und was ist, wenn Projekt Danton auf dass ich mich rattlingisch gefreut habe, realweltlich betrachtet scheitert? Dann habe ich Pech gehabt, kann mich selbst daran versuchen oder Gleichgesinnte finden, die Projekt Danton für sich durchziehen.

Huldvoll winkend

---Jan van Leyden

flandorturkas

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Re: Weitere Neuerungen in der Redaktion
« Antwort #29 am: 18 Okt 2019, 12:30:48 »
Ich möchte ebenfalls eine Lanze für Kampagnen brechen, aus mehreren Gründen:
- Komplexere Handlungsstränge, die sich nicht kurzfristig zusammenfinden müssen
- Kombination von Plots (pro Abenteuer) und einem Metaplot (Kampagne)
- "Liebgewonnene" Verbündete und Gegner lassen sich parallel entwickeln und können über die gesamte Kampagne mitwirken

Meines Erachtens muss eine Kampagne nicht unbedingt halb Lorakis dramatisch verändern, aber:
Wenn man eine eher episch angelegte Spielgruppe leitet, ist eine (epische) Kampagne m.E. die bessere Alternative als eine Aneinanderreihung von Einzelabenteuern ohne Metaplot.

Daher bin ich sehr dafür, dass Kampagnen / epische Kapmagnen durchaus im Fokus stehen sollten.

Ansonsten schließe ich mich denjenigen Meinungen an, dass Regionen wie Mertalis und die Verheerten Lande / Wächterbund eine höhere Prio haben sollten als exotische wie Mahaluu.