Autor Thema: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)  (Gelesen 53734 mal)

!Dom!

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #75 am: 30 Jan 2016, 16:07:41 »
Ha, seht
Gundula zeigt auf den Neuankömmling
Noch ein Zeichen der Göttin.
Vielleicht musst du ja jetzt keine Fische mehr spucken.

Chalik

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #76 am: 30 Jan 2016, 16:21:31 »
Der Mann blickt irritiert auf die Gnomin. Danach sieht er zum Alb hinüber und erscheint noch irritierter.

"Hier spuckt jemand Fische? Das scheint mir Feenwerk im Spiel zu sein!"

Kurz zögert er und scheint über etwas nachzudenken.

"Ein Zeichen welcher Göttin soll ich sein? Ich glaube Ihr irrt Euch werte Dame. Ich bin sicher kein Zeichen einer Göttin. Ich bin Callogh an Hilaech aus Tir Durghachan."

Cherubael

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #77 am: 30 Jan 2016, 16:23:01 »
Ein stämmiger Zwerg schiebt sich durch die Tür, vorbei an einem sehnigen Mann mit vollen Locken, und sieht sich um.
Ganz schön voll... , denkt er sich.

Er ist etwas beleibt, aber noch nicht wirklich dick. Dazu trägt er gefütterte Kleidung, die seiner Figur nicht unbedingt zuträglich wirkt. Eine Plattenrüstung, darüber eine Art Wappenrock, alles ziemlich verschmutzt und abgewetzt, wie nach einer langen Reise.

Bei guter Beobachtungsgabe und etwas Länderkunde:
Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.

Über die Schulter hält er eine große, grob wirkende Axt, um den Körper trägt er eine große Reisetasche.
Seine Haut ist leicht gebräunt und wirkt vom Wetter gegerbt, bei genauerer Betrachtung geradezu furchig, gerade auf dem Kopf, wo er keine Haare hat, dafür aber einen kurzen aber vollen Bart, kann man das gut erkennen.

Nach einigen Sekunden erspäht er einen Platz an der Theke, begibt sich schnurstracks darauf zu und setzt sich.
"Werter Herr, was könnt ihr mir nach einer langen und beschwerlichen Reise empfehlen? Ich muss zu Kräften kommen.
Seine Stimme wirkt kräftig, fast schon laut. Falls ihm das zu viel Aufmerksamkeit bringt, scheint ihn das nicht zu stören.

Wie bin ich hier nur wieder hergeraten?.. Wundert er sich.
« Letzte Änderung: 31 Jan 2016, 18:46:30 von Cherubael »
"Ich wusste, dass sie wussten, dass ich es wusste.
...
Deswegen ist Ihr Stuhl mit dem Stromnetz verbunden." - Edward Nygma

Chalik

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #78 am: 30 Jan 2016, 16:28:38 »
Callogh blickt sich nochmals um wendet sich mit lauter fester Stimme an den Wirt: "Auf diesen Schock nehme ich erstmal einen Kräuterschnaps."

Danach wendet er sich wieder der Gnomin zu und fragt mit deutlich leiserer und fast schon sanfter Stimme: "Hatte derjenige, der hier Fische spuckt vielleicht etwas Rotes bei sich?"

!Dom!

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #79 am: 30 Jan 2016, 16:35:57 »
Werter Herr, meine Name ist Gundula Feenträne, dies ist Mirasha, Juvian Nebelkrähe, Beppo und Larsen Langshu.
Wer haben gerade über Mondreisen und den Segen und Zeischen der Göttin zum nassen Grab gesprochen und schwups kamt ihr herein und redet auch über Mondbrücken und das nach dem die Göttin unseren Kameraden mit zwei Fischen bestraft hat?
Nein, ihr müsst also auch ein Zeichen sein nicht war Kameraden?

Ihr Blick geht überzeugt von einem zum Anderen.

!Dom!

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #80 am: 30 Jan 2016, 16:37:30 »
Doch bevor sie die Runde volländet hat, reckt sie den Hals und mustrert den Neuankömmling.
Das zeischen kenne ich doch.
Murmelt sie leise

Chalik

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #81 am: 30 Jan 2016, 16:52:24 »
Callogh scheint langsam etwas mehr Verständnis für die Zusammenhänge der Situation zu gewinnen. "Nun gut. Dann mag ich vielleicht ein Zeichen dieser Göttin sein ohne es selbst zu wissen. Ich habe jedenfalls noch nie von einer solchen Göttin gehört. Könnt Ihr mir da mehr zu dieser Göttin sagen. Vielleicht kenne ich ...

Plötzlich guckt er fast etwas erschrocken zu Gundula. "Sagtet Ihr, dass Ihr Feenträne heißt? Habt Ihr ein genaueres Verständnis von Feen, oder seit ihr gar vertraut mit Feenwelten? Oder habt Ihr gar ..."

Mitten im Satz stockt Callogh. "Vielleicht ist es doch nicht der richtige Ort um über so etwas zu sprechen. Aber es beschäftigt mich da etwas. Nun ja, dieses Zeichen kommt mir auch bekannt vor." Leiser spricht er weiter. "Zu welcher Gemeinschaft gehört der Zwerg? Hat er auch etwas mit dieser Göttin zu tun?"

JohnLackland

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #82 am: 30 Jan 2016, 18:21:35 »
Juvian krächzt und er stöhnt laut auf als er seine Stimme hört: Nun, es verhält sich so. Beppo hier sucht einen Priester des feuchten Grabes weil sein Dorf anscheinend etwas gefrevelt hat. Er hat einen Dolch dabei und als ich den Dolch sah und eine nicht so passende Bermerkung sagt würgte ich einen Fisch heraus, danach einen zweiten Fisch als dieser nette Mann mir berichtete das jenseits des Mondpfades man mich von den Fluch befreien könnte. Haben die Herrschaften schon mal was von der Göttin des feuchten Grabes gehört? Meine neuen Freunde hier sind der  Meinung dies sei ein Omen und ich soll durch einen Ort des Frevels reisen, ein Mondtor in das Land des Kranichs.  Im übrigen finde ich Eure Ansicht gar nicht so schlecht Callogh. Beppo hat den  Dolch wieder weggepackt und ich habe nicht das Gefühl das ich  einen Fisch nochmal erbreche. Angeblich kann man auch Frösche und Kraken damit rufen. Wobei hier am Land einen Kraken... was meint ihr den Herr Zwerg, ihr tragt ein das Zeichen der Zirkels der Zinne auf Euren Wams.
« Letzte Änderung: 30 Jan 2016, 18:24:49 von JohnLackland »
Spielst du schon oder diskutierst du noch über die Regeln?

Cherubael

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #83 am: 30 Jan 2016, 22:47:15 »
"Watt? Fische ausspucken? Na so weit kommts noch, nee das hab ich noch nicht jehört...
Allerdings habt Ihr Recht, das ist mein Wappen, das des Zirkels. Hab aber ne Reise hinter mir, also komm nich von hier, komm aus Arwingen. Wenn ich nu noch wüsst, warum ich noch gleich hier bin.. Mein alter Herr Jalander hat mich geschickt, sagt immer, ich bin sein Zwerg fürs Grobe. Aber ich vergess manchmal was... Naja, werd wohl mich mal umschauen hier, wird ja nen Grund  haben hier zu sein, nicht?"


Er schnappt sich das Essen, welches der Wirt ihm bringt, sowie den Krug und langt zu. Er versucht aber halbwegs, sich seinem Gesprächspartner zu zu wenden. Die Axt lehnt neben ihm am Tresen, wenn er befürchtet, man könne sie ihm stehlen, so zeigt er es nicht. Er scheint eher nicht einmal auf solche Gedanken zu kommen.

Zwischen den Bissen fragt er:
"Was treibt euch hier her? Wenn Zwerg fragen darf?
Oh verzeiht, man nennt mich im Übrigen Taelgur, freut mich euch kennen zu lernen."
« Letzte Änderung: 31 Jan 2016, 18:46:58 von Cherubael »
"Ich wusste, dass sie wussten, dass ich es wusste.
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TrollsTime

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #84 am: 31 Jan 2016, 10:35:59 »
Zu Juvian: "Klar gilt das Omen nicht mir direkt. Ich bin ja auch nur das Medium. Nichtsdestotrotz werde ich euch auf Eurer Queste begleiten, Herr äh Freund!"

"Und Ihr, Herr Zwerg, verratet uns doch euren Namen! Ich bin der tapfere Beppo. "Tapfer ist der, der noch steht, wenn alle einen Schritt zurücktreten!" Eher in diesem Sinne.... Und nein, niemand muss Angst haben vor mir oder der "Herrin des feuchten Grabes", zumal ich es eher mit der Windsbraut und der Erdmutter halte... bei dem Weg: Wie heißen die beiden in euren Landen?
Die Herrin wiederum hat mich bis jetzt nicht ersoffen oder in Fischmensch oder Wasserleiche verwandelt, was ich schon mal als gutes Zeichen werte.
Allerdings ist sie auch nicht für ihren Humor bekannt, deshalb wundert mich das mitte gespuckte Heringe schon...."

"Sei es, wie es ist: Wann wollen die Herren und Damen denn aufbrechen? Oder sollen wir hier noch palavern.... hummm..... kann ja auch kein Zufall sein, dass wir so dermaßen unterschiedlichen Leute hier aufeinander treffen.... EIN ZEICHEN!"
Quendan zu TrollsTime: "Du musst nicht alle überzeugen!"

Skavoran

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #85 am: 31 Jan 2016, 11:07:23 »
Malgus kehrt wieder zu Jine zurück. "Es hat vorübergehend aufgehört. Vielleicht war es ja nur ein Trick des Barden um Werbung für seine Auftritte zu machen."
Wild ist Lorakis schwer ist der Beruf

SeldomFound

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #86 am: 31 Jan 2016, 11:36:34 »
"Wahrscheinlich", antwortet Jinne.
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Chalik

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #87 am: 31 Jan 2016, 13:27:33 »
Callogh sieht Juvian überrascht an. "Welche meiner Ansichten meint Ihr denn? Ich bin es gar nicht gewohnt, dass Personen in diesem Land irgendwelche meiner Ansichten nicht merkwürdig finden. Bisher wurde ich immer als abergläubischer, hinterwäldlerischer Spinner abgetan."

Callogh nimmt direkt einen kräftigen Schluck von dem Schnaps, den der Wirt ihm gerade hingestellt hat.

"Ein sehr guter Kräuterschnaps Herr Wirt. Ich glaube nicht, dass dieser Fischvorfall irgendwie als Hinweis auf seine Auftritte war. Wie gesagt, für mich sieht das eindeutig nach Feenwerk aus! Irgendjemand treibt da einen üblen Scherz mit Juvian. Wenngleich ich diese Geschichte mit der Göttin auch nicht auszuschließen vermag. Allerdings wirkt es mir doch insgesamt eher nach einem üblen Feenscherz."

Keshka

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #88 am: 31 Jan 2016, 19:05:32 »
Grübelnd verfolgt Mirasha einige Zeit die zwei schwimmenden Fische im Humpen.
Erst als die Wirtin Mei die beiden dampfenden Becher auf den Tisch stellt hebt sie den Blick und murmelt leise: „Oh …, weitere Gäste“.

"Sei es, wie es ist: Wann wollen die Herren und Damen denn aufbrechen? Oder sollen wir hier noch palavern.... hummm..... kann ja auch kein Zufall sein, dass wir so dermaßen unterschiedlichen Leute hier aufeinander treffen.... EIN ZEICHEN!"

„Ich bin doch kein Zeichen Beppo! Mir war nur nach einem guten Essen und einem Bett. Außerdem von der 'Herrin des feuchten Grabes' habe ich, bis vorhin, noch nie etwas gehört.“
Leiser, nur für die Ohren der umstehenden hörbar fährt die Gnomin fort: „Und ich finde sie ein bisschen unheimlich, wer weiß was Juvian oder wir bald noch so ausspucken ...“.

Rumo

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Re: "Hirsch und Phönix" (Plotfreies Gasthaus in Sarnburg.)
« Antwort #89 am: 31 Jan 2016, 21:24:51 »
Alleine am Tisch

Immer wieder richtet Halen seinen Blick auf die Tür, wenn sich diese öffnet. Die Erwartung scheint jedoch immer wieder enttäuscht zu werden. Bis schließlich zwei in schlichte Kleidung gehüllte Menschen eintreten. Die jüngere der beiden Frauen trägt eine große Kippe, aus der klägliche Vogellaute dringen und die immer wieder von heftige Bewegung, aus dem Inneren des Weidekorbs, erschüttert wird. Die älterer Frau hat einen prall gefüllten Leinensack auf der Schulter und beide gehen zielstrebig auf den einäugigen Midstader zu.

Dieser erhebt sich sich von seinem Platz und kommt den beiden Frauen entgegen. Seine Miene verfinstert sich bei jedem der kläglichen Vogellauten mehr und eilt ihnen nur noch schneller entgegen.
"Wie könnt ihr es wagen...," zischt er ihnen entgegen und windet die Kippe von der Schulter der jüngeren und öffnet, diese sofort. Ein wenig unbeholfen krabbelt ein hundegroßer junger Greif heraus und faucht mit weit gespreizten Flügeln die beiden Frauen an. Bevor es sich einer Katze nicht unähnlich an Halens Bein reibt und von dem Midstader den Kopf gestreichelt wird.

"Das Tier hat  keine Ruhe gegeben und eure..."
Mit einer einfachen Geste schneidet Halen der Frau, das Wort ab und tritt so nah an sie heran das sich ihre Gesichter fast berühren. Leise und bedrohlich spricht er mit ihr:

"Das sie hier trotz meiner Bitte nicht persönlich erscheint und mir weder Gastfreundschaft noch Zuflucht gewährt ist mir gleichgültig aber was sie Thalie angetan hat, nehme ich persönlich. Ich hoffe sie kann auch im Wissen das Greifenrast niedergebrannt und geschliffen ist, weiterhin auf den feinen Hirschhöfen flanieren...und jetzt aus meinen Augen!"

Die Alte drückt Halen noch den Sack in die Hand und hat es sehr eilig damit, das "Hirsch und Phönix" zu verlassen. Mit einem resignierenden Blick betrachtet der Midstader, all jene die dieser ungewollte Posse beobachtet haben und macht sich wieder zu seinem Tisch auf, während das Greifenküken glücklich trillernd hinterher eilt. Sichtlich erschöpft stellt er den Sack auf und die Kippe neben den Tisch und lässt den Wirt verstehen, dass er noch eine Schale Eintopf , Bier und eine Schale Wasser haben möchte. Der kleine Greif klettert auf den Stuhl neben Halen und beobachtet aufmerksam wie sein Herrchen, verschiedene Sachen aus dem Leinensack auf den Tisch packt.