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Fanprojekte / Re: Splittermond in Genesis - Die Neuauflage
« Letzter Beitrag von Dshafir am Heute um 08:15:42 »
Ich danke Dir!
In der Staging-Version tauchen meine aventurischen Sprachen jetzt auf.
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Fanprojekte / Re: Splittermond in Genesis - Die Neuauflage
« Letzter Beitrag von taranion am 29 Nov 2025, 19:35:53 »
Ah, spannend.

Also, die Fehlermeldung besagt soviel wie "Ein Language File - keine Ahnung was ich damit tun soll" ... was im Prinzip bedeutet "Eigene Sprachen werden nicht unterstützt."

Irritierend tut mich das insofern, weil ich das eingebaut habe ... am 12. Februar 2025. Das wurde auch im Mai zusammen mit den Frynjord veröffentlicht.

Aber ich sehe gerade, dass das finale Ausrollen seit 6 Monaten "hängt" und es keine Fehlermeldung dazu gab. :(
Bis auf weiteres probier mal die Genesis Staging Version - da sollte es gehen.
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Fanprojekte / Re: Splittermond in Genesis - Die Neuauflage
« Letzter Beitrag von Dshafir am 29 Nov 2025, 18:36:42 »
Logfile von heute enthält
Custom------------------------------------------
2025-11-29 16:11:27.186 ERROR [babylon.custom] (CustomDataHandlerImpl.java:143) - Expect custom data help property file C:\Users\Dshafir\Documents\Rollenspiel\Splittermond\Genesis\custom\splittermond\language_DSA-help.properties
2025-11-29 16:11:27.194  WARN [splittermond.data] (SplittermondDataPlugin.java:519) - Don't know how to deal with custom data C:\Users\Dshafir\Documents\Rollenspiel\Splittermond\Genesis\custom\splittermond\language_DSA.xml
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Fanprojekte / Re: Splittermond in Genesis - Die Neuauflage
« Letzter Beitrag von taranion am 29 Nov 2025, 18:18:33 »
C:\Users\Dshafir\Documents\Rollenspiel\Splittermond\Genesis\custom\splittermond

ist eigentlich korrekt für den Fall und - sofern die Daten geladen wurden - sollte es auch möglich sein in XML-Dateien der Charaktere die IDs der Sprachen auszutauschen.

Hast Du mal in ein Logfile den Startvorgang von Genesis angeschaut?
Such mal nach START -------------------------------Custom------------------------------------------ - ab da beginnt das EInladen deiner Daten. Und achte auf den Zeitstempel.
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Fanprojekte / Re: Splittermond in Genesis - Die Neuauflage
« Letzter Beitrag von Dshafir am 29 Nov 2025, 17:38:40 »
Hilfe!

Ich bin damals mit den eigenen Magieschulen nicht klargekommen.

Jetzt benötige ich eigene Sprachen und Kulturkunden (wir wollen in Aventurien spielen).

Ich finde einfach nicht heraus, wo ich die xml und die properties-Datei ablegen muss.

Mein Datenverzeichnis laut Genesis-Einstellungen lautet:
C:\Users\Dshafir\Documents\Rollenspiel\Splittermond\Genesis

Also habe ich es mit dem Unterordner
C:\Users\Dshafir\Documents\Rollenspiel\Splittermond\Genesis\custom\splittermond
versucht.

Meine Dateien sehen wie folgt aus:
language_DSA.xml
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<languages>
    <language id="garethi" />
    <language id="thorwalsch" />
    <language id="isdira"/>
    <language id="asdharia"/>
    <language id="nivesisch"/>
    <language id="mohisch"/>
    <language id="zayad"/>
</languages>
und
languages_DSA.properties
language.garethi        = Garethi
language.thorwalsch = Thorwalsch
language.isdira         = Isdira
language.asdharia       = Asdharia
language.nivesisch      = Nivesisch
language.mohisch        = Mohisch
language.zayad          = Zayad

Sind die Dateien schonmal korrekt? Und hat jemand eine Idee, wo ich die platzieren muss?

Wenn ich den Weg gehe, händisch Sprachen in der Charakter-xml zu ändern, zerschieße ich den Charakter.

Es wäre total toll, wenn ich nicht erst in einem pdf-Charkterbogen solche Dinge ändern müsste.
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Magieregeln / Re: Marionette vs Willenloser Diener
« Letzter Beitrag von Lorthar am 28 Nov 2025, 21:57:39 »
Würde ich auch so handhaben ^^ Ich wäre vielleicht etwas strenger und würde vielleicht, je nach Körper eine Behinderung oder einen Malus einbauen für körperliche Aktivitäten, aber es ansonsten wie die Verwandlung in Tiere behandeln :D
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Leider ist zu diesem Gott(?) der Jaugarkrieger ja bis auf ein paar Zeilen in dem "Feinde und Schurken"-Band nichts bekannt. Die Informationen finden sich dankenswerterweise auch in der Splitterwiki, aber eine Frage hätte ich da:
In den Informationen zu ihm ist einer seiner Tempel erwähnt, dessen Altar mit schlangenköpfigen Kolibris geschmückt ist. Bedeutet das, dass der Gott selber diese Gestalt hat? Überraschen würde es mich ja nicht, die Ma'Ua (stark an den Azteken und anderen mesoamerikanischen Kulturen orientiert, wie mir scheint), sind da ja recht fantasievoll...

aber ich würde es gerne wissen. Ich mag die Ma'Ua 8hatte zu ihnen selber einiges überlegt) und spiele mit dem Gedanken, den Kult vielleicht irgendwann mal etwas näher auszuleuchten. Aber bevor ich selbst die Gestalt des Gottes falsch mache... ;)
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Kampf um Palitan oder Der Krieg der fünf Tage: Teil II
Atasato und Palitan (Ren und Luo)

Nach ihrer Rückkehr ins Schwertalbenviertel ließ die Generalin alle Zugänge abriegeln. Zumindest befand man sich in einer strategisch günstigen Lage, auf einer Insel zusammen mit dem selenischen „Hirschviertel“. Zugang war nur mit Booten oder über zwei Brücken möglich. Die verwundete Suguri Jun wurde versorgt. Die Kugel erwies sich als ein scheußliches Projektil mit scharfen Kanten und Rillen. Eine genaue Untersuchung bestätigte Rens Vermutung, dass das Projektil vergiftet war. Es handelte sich um ein exotisches feeisches Waffengift namens „Blutiger Regen“, welches verhinderte, dass das Blut der Verletzten gerann. Im Schwertalbenviertel waren die Bestandteile eines Gegenmittels nicht verfügbar. Die geschwächte Botschafterin schlug einen Kontakt mit dem Fürstenpalast vor, und Ren beschwor einen Botengeist.

In der Ferne waren Alarmglocken und -gongs zu hören, dazu stiegen vereinzelt Rauchsäulen auf. In der Stadt waren Unruhen ausgebrochen. Luo hatte Mühe, ins Viertel zurückzukommen. Nach seiner Ankunft untersuchte er die von ihm gefundene Waffe: Sie war anscheinend in Kintai gefertigt worden. Jemand hatte sie für den persönlichen Gebrauch angepasst. Die Zeichnung von Suguri Jun und Ranku Kane war hingegen im zhoujiangischen Stil.
Luo half, die Zugänge zur Kanalisation gegen Überraschungsangriffe zu sichern. Die Generalin machte sich währenddessen auf, um mit dem Vorsteher des Hirschviertels zu verhandeln, wobei Ren sie begleitete. Da beide Viertel sich eine Insel teilten, war die Kooperation der Selenier für die Verteidigung essentiell. Botschafter Alwyn vom Hohenturm erwies sich als ein verlebter, von der Situation überforderter Adliger, während sein Begleiter Irvan Fuchsquell ein durchtriebener Händler zu sein schien. Gegen einige ökonomische Zugeständnisse ließen sich die Selenier überreden, bei der Sicherung des Viertels zu helfen – zumal sie sich kaum darauf verlassen konnten, dass der Mob zwischen ihnen und den Kintarai unterscheiden würde.

Die improvisierte Verteidigung wurde schon bald getestet. Luo half, den eher halbherzigen Angriff einiger Schläger zurückzuwerfen. Daraufhin ließ Ranke Kane an den Zugängen zum Viertel Barrikaden errichten.
Rens Botengeist war inzwischen aus dem Fürstenpalast zurückgekehrt. Die designierte Fürstin Zo Zo drückte – diplomatisch gesagt – ihre Verwunderung über die Gerüchte von einem Massaker aus, das von den Kintarai an friedlichen Einwohnern angerichtet worden sein sollte. Sie riet von jeder weiteren Provokation ab. Der Handelsrat würde am nächsten Tag beraten. Die Generalin war ob der impliziten Zurechtweisung alles andere als zufrieden. Sie postierte ihre Drachenrohr-Schützen im Zentrum des Viertels, um schnell auf Angriffe aus allen Richtungen reagieren zu können, während Nahkämpfer die beiden Brücken bewachten. Auch an den die Insel umfließenden Kanälen wurden Wachposten aufgestellt.

Suguri Jun war zwar stabilisiert worden, dennoch wollte Luo ein echtes Heilmittel beschaffen. Er hoffte, dass die Portalgilde mit ihrer Erfahrung in den Feenwelten würde helfen können. Luo verschaffte sich eine Schwimmhilfe, durchschwamm den Kanal zur Portalinsel und schlich durch die fast verlassenen nächtlichen Straßen. Er brauchte eine Weile, bis man ihn zu Chen Hong vorließ, einer abtrünnigen Angehörigen der bei den Roten Karpfen einflussreichen Chen-Familie, die der Portalgilde-Niederlassung von Palitan vorstand. Hong wollte auf keinen Fall in die Konflikte hineingezogen werden. Doch sie stellte Luo die Bestandteile eines Heilmittels zur Verfügung. Mit einiger Mühe gelang es dann, das Heilmittel zuzubereiten und Suguri Jun von der Wirkung des Giftes zu befreien.
Während Luos Abwesenheit übermittelten die Belagerer eine Botschaft von Wanjun Lu Nagonobu, der Anführerin der 13 Blätter. Diese forderte die Auslieferung aller, die „friedliche Bewohner Palitans umgebracht und Brände gelegt hatten“. Natürlich gingen die Einwohner des Schwertalbenviertels nicht darauf ein.

Am folgenden Morgen herrschte angespannte Ruhe. Niemand betrat das Viertel. In der Ferne waren weiterhin Alarmgongs und manchmal auch Schreie zu hören. Immer noch stieg hier und da Rauch von brennenden Gebäuden auf.
Die Generalin bereitete die Verteidigung vor, während Luo die Streiter aufmunterte. Ren half bei der Vorbereitung eines improvisierten Hospitals, der Revidierung der Vorräte und beim Einkauf im Hirschviertel, wo die Preise bereits deutlich angestiegen waren.
Am späten Nachmittag näherten sich Bewaffnete, diesmal angeführt von der Herrin der 13 Blätter persönlich. Sie überbrachte die Nachricht, dass der Handelsrat das von den Kintarai vorbereitete „Ultimatum von Seide und Stahl“ vehement zurückweise. Den Kintarai stünde der Abzug über den Fluss offen, doch bei einem Verbleib in Palitan könne man nicht für ihre Sicherheit garantieren. Binnen 24 Stunden sei das „Ultimatum von Seide und Stahl“ offiziell zurückzuziehen.
Weder Suguri Jun noch Ranku Kane wollten klein beigeben oder gar flüchten. Ranku Kane war fest entschlossen, wenn irgend möglich den Einfluss der Kungaiki zu  begrenzen, während Suguri Jun für Kintai immer noch einen Platz im Handelsrat wollte (und die Zurückdrängung der 13 Blätter). Die Botschafterin, der es etwas besser ging, berichtete von einer Botschaft My-Meis, die bedauerte, im Moment nichts tun zu können. Die beiden Kintarai konnten sich nicht einigen. Ren argumentierte für ein partielles Nachgeben, und für eine zhoujiangische Ermittlung unter Vorsitz der für ihre Unbestechlichkeit bekannten obersten Richterin Meifeng. Sie verhinderte, dass Ranku Kane sich gegenüber der Botschafterin durchsetzen konnte, aber eine Einigung wurde nicht erzielt. Die beiden Kintarai-Anführerinnen gingen verärgert auseinander.

Bei der Verteidigung des Viertels schien die Generalin gewillt, zu unorthodoxen Mitteln zu greifen. Sie bat Luo, ein Seidentuch mit Drachenfisch-Stickereien in die Gärten der Asche bringen, die von Magie und Verfall geprägten Brandstätten im Norden Palitans. Der Abenteurer sagte zu, auch wenn es ihn belastete, die Mission sogar vor seiner Cousine Ren geheim halten zu müssen. Luo registrierte, dass die Stickereien Tätowierungen von Madame Jia ähnelten.
Zu den Gärten der Asche zu gelangen, würde nicht leicht werden: inzwischen patrouillierten sporadisch Boote mit Bewaffneten auf den Kanälen um die belagerten Fremdenviertel. Luo entschloss sich, ein Boot im Hirschviertel zu mieten und sich in das Drachenmaul (das Hafenviertel) schmuggeln zu lassen. Allerdings wurde das Boot kontrolliert, und Luo geriet in einen Kampf mit drei Triadenkämpfern. Er gewann den Kampf knapp und musste sein Boot verlassen. Mit viel Mühen und Zeitaufwand, über eine halbverbrannte Brücke balancierend und nur knapp einem Sumpfloch ausweichend, erreichte Luo schließlich sein Ziel. Wie aufgetragen platzierte er das Tuch auf einem kleinen Altar und trat den Rückweg an. Er ließ seine Wunden von einem Heiler in der Stadt verarzten, wartete bis zum Einbruch der Dunkelheit, schlich sich zurück und durchschwamm Luo den Kanal zum Schwertalbenviertel.

Allerdings erwartete ihn eine Überraschung, als er kurz nach seiner Rückkehr gerufen wurde, um für einen Neuankömmling zu bürgen: Seine Mitschülerin Sun Lin, in die er nicht-so-heimlich verliebt war, hatte sich in das belagerte Viertel durchgeschlagen. Sie und ihre Tante (Lins und Luos Lehrerin Sun Chen) machten sich Sorgen um ihn. Sun Chen hatte im Palast angeheuert, da Zo Zo angesichts der explosiven Situation weitere Klingen brauchte. Die erfahrene Kampfkünstlerin ging davon aus, dass die Zusammenstöße mit den Kintarai von Teilen der Triaden langfristig vorbereitet worden waren. Luo pflichtete der Einschätzung bei, wollte aber das Schwertalbenviertel nicht verlassen – aus Loyalität gegenüber Ren, weil Prinzessin Amui seine Cousine und ihn als Begleitung mit Ranku Kane gesandt hatte, und weil er einen offenen Krieg zwischen den Triaden und Kintai für potentiell verheerend hielt. Ob er freilich dazu beitragen konnte, dies zu verhindern…

Das Ultimatum des Handelsrates (oder zumindest der radikalen Fraktionen) war noch nicht abgelaufen, als in den umliegenden Viertel Trommeln erklangen, in die sich Hörner und Gongs mischten. Generalin Kane ermutigte ihre Soldaten und Freiwilligen in einer kurzen Ansprache: Man habe eine gute Verteidigungsposition und kämpfe für den Göttlichen Kranich, während auf der anderen Seite nur Banditen und Gesindel stünden.
Luo und Ren postierten sich an der westlichen Brücke. Luo befehligte einen Trupp Soldaten. Sun Lin kämpfte an seiner Seite, auch wenn sie von der Sache nicht überzeugt war. Ren beschwor ihren „Höllenhund“, um die feurige Bestie im geeigneten Moment auf den Feind loszulassen.
Der Angriff erfolgte gleichzeitig von Westen und von Osten, wo Generalin Kano das Kommando hatte. Unter einem Hagel von Pfeilen, Bolzen, Steinen und einzelnen Gewehrschüssen stürmten zahlreiche Angreifer die Brücken. Alle hatten ein gelbes Band um Arm oder Stirn gewunden. Zwar handelte es sich nicht um reguläre Soldaten oder Söldner, doch sie kämpften entschlossen. Sowohl Luo als auch Ren mussten Pfeiltreffer einstecken. Luo kreuzte die Klingen mit einem feindlichen Streiter, den er aber rasch von den Beinen holte und tötete. Nicht zuletzt dank des Eingreifens von Rens beschworener Kreatur wichen die Angreifer schließlich, und Luo konnte eine regellose Verfolgung verhindern, die seine Soldaten gefährlich exponiert hätte. Die Waffen und Rüstungen der feindlichen Toten wurden eingesammelt, und Ren half bei der Versorgung der Verwundeten. Auch der noch stärkere Angriff im Osten war unter hohen Verlusten an Ranku Kanes Verteidigung gescheitert, nicht zuletzt dank ihrer Drachenrohr-Schützen. Die Kämpfe flauten vorerst zu sporadischen Schusswechseln ab, bei denen die Kintarai Munition sparen mussten. Man besserte die Barrikaden aus und harrte der Dinge, die da kommen mochten.

Der Sieg stärkte jene unter den Kintarai, die für ein unbeugsames Auftreten plädierten. Doch die selenischen „Verbündeten“ waren weit weniger zuversichtlich. Alwyn vom Hohenturm berichtete, dass Gerüchten zufolge reguläre Truppen und Söldner im Anmarsch seien. Sogar das Schildkrötenschiff habe den Anker gelichtet.
Bedauerlicherweise erwiesen sich die Sorgen der Selenier als berechtigt, als mit einem dumpfen Donnerschlag eine Kanonenkugel in einen nahen Kanal einschlug. Im Minutentakt folgten weitere Schüsse. Die Belagerten konnten dem nichts entgegensetzen. Das feindliche Schiff war zu weit entfernt für Schusswaffen, und über weitreichende Magie oder Geschütze verfügten die Kintarai nicht. Ren scheuchte möglichst viele Zivilisten in festere Gebäude, dennoch gab es etliche Verwundete, bei deren Versorgung sie mithalf. Auch Luo wurde durch Splitter verletzt. Allerdings war der Beschuss wenig zielgenau. Etliche Kugeln landeten im Wasser, schlugen im Hirsch- oder anderen angrenzenden Vierteln ein. Vielleicht auch deshalb verstummte der Beschuss nach einer halben Stunde. Der Angriff war dennoch ein heftiger Schlag gegen die Moral der Belagerten. Es war klar, dass der Feind ein noch viel heftigeres Bombardement entfesseln konnte. Eine bald darauf eintreffende Botschaft der Belagerer kündigte genau dies an. Würden die Kintarai nicht bis zum nächsten Vormittag klein beigeben, würde der Beschuss wiederaufgenommen und ein Großangriff erfolgen.

Die Abenteurer (nicht aber Sun Lin) durften an der folgenden Beratung teilnehmen. Suguri Jun hatte auf verschlungenen Wegen erneut von My-Mei Nachricht erhalten. Die Anführerin der Triade des Fließenden Steins bekundete noch einmal ihr Bedauern, verlangte aber nach „Anreizen“ für vernünftige Mitglieder des Handelsrates. So sei das Verbot der Kooperation mit den Kungaiki ebenso inakzeptabel wie eine rechtliche Sonderstellung der Kintarai. Über Handelsabkommen und einen Sitz im Rat könne man hingegen reden. Ranku Kane war nicht gewillt einzulenken, doch Suguri Jun sah dies anders. Ren und Luo schlugen sich auf Seiten der Botschafterin. Sie konnten so dazu beitragen, die Generalin zu überzeugen. Allerdings blieb das Problem bestehen, dass jede Vermittlung Zeit benötigen würde – und wenn das Schwertalbenviertel bis dahin überrannt würde, wäre es zu spät.
Das Schildkrötenschiff lag momentan gut 100 Schritte von der Küste des Hirschviertels entfernt. Es war deshalb mit den zur Verfügung stehenden Schusswaffen kaum erreichbar, und durch seine dicke Bordwand gut geschützt. Über schwere Waffen oder weitreichende zerstörerische Magie verfügten die Kintarai nicht, und der selenische Zirkel der Zinne wollte nicht direkt in den Kampf eingreifen. Die Fahrrinnen mit Booten und Pfählen zu blockieren war unmöglich, da die Triadenschützen die Wasserwege bestreichen konnten. Das feindliche Schiff mit einem Feuerschiff zu erreichen schied aus, da es von kleineren Booten abgeschirmt wurde. Man hatte auch keine Zauber, um einen Saboteur ans Ziel zu bringen. Die beste Option mochte ein gezielter Angriff aus kurzer Distanz sein, sobald das feindliche Schiff für einen Direktbeschuss in einen Kanal einlief. Dann mochten auch Feuerzauber etwas bringen. Ren würde mit Sicherheit zu dem Stoßtrupp gehören, und Luo würde sie begleiten. Doch wenn dies scheiterte und zeitgleich die Triaden über die Brücken angriffen…

Die Stimmung unter den Belagerten war ernst. Ren zermarterte sich den Kopf, was sie noch tun könne. Luo und Lin diskutierten in Luos Zimmer, wie sie überhaupt in dieser Situation gelandet waren. Lin wies darauf hin, dass manche von Luos Gegnern durchaus seine früheren Nachbarn oder Bekannten sein könnten. Er sollte sich besser sicher sein, ob er wirklich für die Kintarai fechten wollte. Luo stimmte ihr grundsätzlich zu, glaubte aber, dass es der beste Weg sei, einen echten Krieg zwischen Kintai und Zhoujiang zu verhindern. Er wollte zudem verhindern, dass die 13 Blätter und andere Hardliner sich durchsetzen konnten. Dazu kam seine Loyalität Ren gegenüber, die in die politischen Intrigen zwischen Kintai, Palitan und Sentatau verwickelt war. Und zu guter Letzt schätzte er Generalin Ranku Kane. Er schlug Lin vor, im Hirschviertel unterzutauchen, aber sie wollte ihn nicht im Stich lassen. Lin wollte lieber bedauern, was sie getan, als das was sie unterlassen hatte. Das war auch ein Grund, warum sie sich entschloss, die Nacht mit Luo zu verbringen.

Die Sonne war erst wenige Stunden untergegangen, als ein dumpfer Knall vom Fluss herüberdröhnte. Die Helden eilten zum Ufer (wobei Ren nicht entging, dass Luo und Lin aus demselben Zimmer kamen). Trotz der Dunkelheit erkannten sie, dass das Schildkrötenschiff in eine dicke Rauchwolke gehüllt war. Eine Glocke schlug Alarm. Offenkundig war ein Feuer ausgebrochen. Schließlich zog sich das Schildkrötenschiff in Richtung des Hafenviertels zurück. Der unerwartete Glücksfall hob die Stimmung der Belagerten enorm. Die Kintarai glaubten an einen Gunstbeweis ihrer Göttlichen Kaiserin, während Ren den Angriff einer rivalisierenden Triade vermutete. Luo glaubte an einen Zusammenhang mit seiner Geheimmission – immerhin hatte er den mysteriösen Schleier in den Gärten der Asche hinterlegt, die von Feuergeistern heimgesucht wurden.
Der nächste Morgen sah die Kintarai in Erwartung des angedrohten Großangriffs. Ren half bei den letzten Vorbereitungen. Auch Luo war früh auf den Beinen. Bevor er sich zu seinem Trupp begab, gestand er Lin seine Gefühle. Zwar küsste die junge Kämpferin ihn zur Antwort, meinte aber, er solle der Sache zwischen ihnen nicht zu viel Gewicht zumessen. Das war nicht ganz die Antwort, die Luo sich erhofft hatte.
Das Ultimatum der Triaden lief ab, doch der angedrohte Großangriff blieb vorerst aus. Zwar waren wieder Trommeln, Gongs und Hörner zu hören, doch schwächer und uneinheitlicher als am Tag zuvor. Nach einer Weile verklangen die Signale.

Am Nachmittag wurden Bewegung im Osten und Westen gemeldet. Dann flogen auch schon Feuerpfeile und Brandsätze. Viele landeten im Wasser, doch mehr als genug trafen ihr Ziel. Da das Schwertalbenviertel zumeist aus leichten Holzhäusern bestand, hatten die Flammen leichtes Spiel. Luo half, die Löscharbeiten zu koordinieren, obwohl weiterhin Pfeile flogen. Eine noch größere Hilfe war Ren, die mit ihrer Magie das Feuer abschwächte. Allerdings konnte sie nicht verhindern, dass eine Reihe Häuser zerstört und weit mehr beschädigt wurden. Generalin Ranku Kane hatte genug und plante einen Gegenangriff. Suguri Jun setzte mit Hilfe der Abenteurer durch, dass dieser gen Westen statt in Richtung der Insel mit dem Gagamba-Tempel geführt werden würde. Falls der Tempel Schaden nahm, würde das etwaige Verhandlungen zusätzlich erschweren. Auf Anregung Luos wurden allerdings ein paar Ablenkungsmanöver in Richtung Osten inszeniert.
Der Ausfall sollte erfolgen, so lange der Feind die Kintarai geschwächt glaubte. Die Generalin hielt eine kurze Ansprache, versicherte ihren Soldaten die Gunst der Gottkaiserin schärfte ihnen strikte Disziplin ein: Kein Plündern oder Brandschatzen, keine Kopfjagd und keine regellose Verfolgung in die verwinkelten Gassen der Portalinsel – stattdessen ein gezielter Angriff auf die feindliche Barrikade, um so viele Gegner wie möglich zu töten.

Der Angriff begann mit zwei Salven der Drachenrohr-Schützen der Kintarai. Pulverqualm wallte auf, und während über die Köpfe des Stoßtrupps eine dritte Salve hinweg krachte, stürmten sie die Brücke. Die Triadenkämpfer wurden überrascht, und die Kintarai erreichten rasch die gegnerische Barrikade. Geführt von Generalin Kane fegten die Schwertalben die Gegenwehr rasch beiseite. Während Ren ihren „Höllenhund“ in den Kampf sandte, stand Luo zusammen mit Lin in vorderster Front. Beide waren siegreich, auch wenn sie Verletzungen davontrugen. Obwohl er in den letzten Tagen mehrfach Landsleute getötet hatte, verspürte Luo keine Gewissensbisse. Er schob das darauf, dass er die 13 Blätter verachtete und schon mehrfach mit ihnen aneinander geraten war. Aber vielleicht lag es auch an der blutdurstigen magischen Klinge, die er führte…
Nachdem alle Verteidiger niedergemetzelt worden waren, ordnete die Generalin die Zerstörung der Barrikade und den anschließenden Rückzug an. Ren, die einmal mehr bei der Versorgung der eigenen Verwundeten half, hatte ausreichend zu tun. Der demoralisierte Feind versuchte vorerst nicht, die verwüstete Barrikade wiederaufzubauen – auch weil die Schützen der Kintarai jeden, der sich vorwagte, unter Beschuss nahmen.

Nach diesem kurzen, aber blutigen Zwischenspiel stabilisierte sich die Lage vorerst. Die Triadenkämpfer hielten sich zurück, ohne die Belagerung aufzuheben. Allerdings gelangte dennoch eine weitere Nachricht von My-Mei zu den Belagerten. Sie gratulierte zu den Abwehrerfolgen, wies aber auch auf die im Schwertalbenviertel entstandenen Schäden hin. Die Rückschläge der Belagerer hatten My-Mei zufolge im Handelsrat die Kompromissbereitschaft gestärkt. Allerdings sei ein Friedensschluss nur denkbar, wenn die Kintarai etwas zurücksteckten. Der Generalin passte dies nicht, doch Suguri Jun konnte sich – mit Unterstützung Rens – durchsetzen, zumal Munition und Vorräte knapp wurden. Auch das feindliche Schildkrötenschiff würde bald wieder einsatzbereit sein.
Letztlich gelang es My-Mei, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Vielleicht waren die 13 Blätter und andere Feuerköpfe durch die hohen Verluste entmutigt worden. Es kam zu keinen weiteren Kämpfen. Nach einigen Tagen angespannter Ruhe rückten reguläre Soldaten unter dem Banner des Fürstenhauses sowie Söldnerverbände an. Nicht wenige davon waren Kintarai, die mit Hilfe des Daimyo Gankoda Saburo rekrutiert worden waren. Diese Kontingente stellten die Ruhe wieder her.

Ren und Luo hofften, dass ihr Handeln nicht den Interessen von Prinzessin Hui Amui entgegenlief, die Ren umgehend mit einem magischen Botenvogel informierte. Zumindest waren diejenigen Triaden, die dem Kaiserhaus feindselig gegenüber eingestellt waren, durch die Kämpfe geschwächt worden. Andererseits bedeutete das Abkommen des Handelsrates mit Kintai eine Legitimation des Gremiums und damit der Triadenherrschaft.
Luo hörte sich um, wie es den Kastenlosen Kintarai Palitans ergangen war. Wie er erfuhr, hatte es Übergriffe gegeben, doch waren diese schnell unterbunden wurden – von den 13 Blättern. Damit war abzusehen, dass die Kastenlosen nun der Triade folgen würden. Luo informierte Suguri Jun, die sich in ihren Vorurteilen bestätigt sah. Sie sann darüber nach, wen sie künftig für die im Schwertalbenviertel anfallenden niederen Arbeiten würde einsetzen können. Luo vermittelte ihr Kontakte zu den Nezumi Palitans. Erfolglos blieben seine Nachforschungen nach dem Attentäter. Manche vermuteten, der Anschlag sei eine Inszenierung der Kintarai gewesen, doch das schien den Abenteurern unwahrscheinlich. Die Kintarai verdächtigten die Gojoshu, der Gagamba verschworene Meuchler aus dem Kwanshai-Wäldern Sadus, die für Anschläge auf hochrangige Kintarai berüchtigt waren.

Der Handelsrat und die designierte Fürstin Zo Zo sandten den Kintarai eine Entschuldigung für die entstandenen „Missverständnisse“, die großmütig akzeptiert wurde. Weniger gut kam die Generalamnestie für alle an den Kämpfen Beteiligten (außer die unbekannt bleibenden Attentäter) an. Der Brand des Gagamba-Tempels wurde offiziell als Unfall deklariert.
Generalin Ranku Kane hatte trotz ihrer militärischen Erfolge an Ansehen verloren, sogar bei ihren Landsleuten, die sie mit dem provokanten Ultimatum ausgesandt hatten. Angesichts des Blutvergießens war die Generalin in Palitan nicht länger willkommen. Ihr wurde naheleget, nach Kintai zurückzukehren. Nun sah sie niemand mehr als Kandidatin für das Amt eines der „Fünf himmlischen Generäle“ der Gottkaiserin, von denen jeder eine Himmelsrichtung behütete.
Suguri Jun hingegen hatte durch ihr Verhandlungsgeschick an Ansehen gewonnen und würde Kintai als stimmberechtigte Beobachterin im Handelsrat vertreten. Ebenfalls profitiert hatte Gankoda Saburo. Vermutlich wollte der Handelsrat die von ihm organisierten Kintarai-Söldner auch als ein Gegengewicht zu den Kungaiki nutzen, um sich nicht zu sehr von der Handelsrepublik abhängig zu machen. Der Brand des Schildkrötenschiffs (und das mäßige Abschneiden ihrer Golems bei früheren Testkämpfen) hatte das Ansehen Kungaitans etwas geschwächt. Der selenische Botschafter Alwyn vom Hohenturm hatte aufgrund seinen wenig tatkräftigen Agierens ebenfalls an Prestige eingebüßt, anders als Irvan Fuchsquell.
Zu den Gewinnern zähle auch die designierte Fürstin Zo Zo, deren besonnenes Verhalten gelobt wurde. Zudem schien sie zu einer Übereinkunft mit My-Mei gekommen zu sein, die ihren nicht-so-heimlichen Widerstand gegen Zo Zos Krönung nun aufgab. Das klang nach einem Kuhhandel der bisher konkurrierenden Frauen, zumal My-Mei dem Vernehmen nach im Rahmen der anstehenden Krönung Zo Zos einer Erhebung in den Adelsstand und der Ernennung zur Beraterin, vielleicht gar Kanzlerin der Fürstin entgegensah. My-Mei hatte insgesamt am meisten von der Situation profitiert.
Die radikale Shu-Fraktion der Triaden, die nichts von My-Meis „legalisierenden“ Methoden hielt, hatte in Palitan an Macht verloren. Das galt besonders für die 13 Blätter. Bedrohlich war, dass dies eine Intensivierung ihrer Aktivitäten im Westen, namentlich auf dem Maishi-See bedeuten mochte. Da sie dabei vermutlich mit den Kungaiki kooperieren würden, brachte sie das auf Kollisionskurs sowohl mit den Kintarai als auch mit General Wu.
Aus ihrer neuen Position der Stärke heraus fühlte sich die zukünftige Fürstin Zo Zo sicher genug, um die von General Wu unterbreiteten politischen Avancen höflich zurückgewiesen. Allerdings bot sie dem kaiserlichen Prinzen Hui Han, dessen Position am Hofe Wus zwischen einem Gefangenem und einem Protegé schwankte, offiziell an, seinen Wohnsitz im verwaisten Fürstenpalast zu nehmen. Allerdings würde Wu seinen „Schützling“ wohl kaum aus den Augen lassen. Dem Vernehmen nach war Fürstin Liu Lulis Antwort an Wu weniger diplomatisch. 

Luos alten Meisterin Sun Chen gelang es, sich eine Anstellung als Ausbilderin der fürstlichen Streitkräfte zu sichern. Leider stand das ihrer Nichte Lin nicht offen, denn sie hatte sich – wie die Abenteurer – mit ihrem Einsatz für die Kintarai unbeliebt gemacht. Ihnen wurde nahegelegt, die Stadt zu verlassen. So begleiteten Ren, Luo und Lin Generalin Ranku Kane zurück nach Atasato. Die Generalin war noch verschlossener als sonst, auch wenn sie den Helden für ihre Hilfe dankbar war. Luo erhielt ein Empfehlungsschreiben, das ihm bei der Suche nach den Drachenklingen und deren Schmiede behilflich sein konnte – Kane hatte großen Einfluss in der Grenzregion zwischen Kintai und Sadu. Sie warnte den jungen Krieger allerdings, dass beim Herumwühlen in alten Ruinen und Tempeln selten etwas Gutes herauskäme.
Lin und Luo hielten ihre Beziehung aufrecht, auch wenn Lin der Sache weniger Bedeutung beimaß als Luo. Sie weigerte sich zudem, in seinem Zimmer zu übernachten, da sie das Gefühl hatte, dass dort „Etwas“ Unsichtbares anwesend sei. Luo vermutete, dass das mit seinem „beseelten“ Drachenschwert zusammenhing. Manchmal erschien ihm diese Waffe als ein fragwürdiger Gewinn.
In Atasato hatten sich die Dinge für Prinzessin Hui Amui nicht zum Besseren entwickelt. Da sie sich auch auf die Ranku gestützt hatte, stellte sie der Ansehensverlust der Generalin vor ein Problem. Offenbar wollte man sie und die von ihr rekrutierte Truppe loswerden. So brach sie zusammen mit der Generalin gen Westen auf, angeblich um mit ihrer Exilantentruppe Piraten zu bekämpfen. Lin schloss sich der Prinzessin an, während Ren und Luo mit einem Auftrag Generalin Kanes gen Süden aufbrachen, um sich ihren Kameraden anzuschließen.
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Magieregeln / Re: Marionette vs Willenloser Diener
« Letzter Beitrag von Loki am 28 Nov 2025, 17:40:26 »
Ja, das ist eine interessante Frage, die ich mir beim Formulieren meiner Antwort auch gestellt habe.

Soweit ich weiß, ist das in dieser Detailtiefe nicht geregelt, würde also dementsprechend auf SL-/Gruppenentscheid hinauslaufen.

Ich für meinen Teil würde dem Zauberer hier "das Beste aus beiden Welten" anbieten. Sprich, er kann sich des Fähigkeitswertes bedienen, der höher ist - seiner oder der des Ziels. Es ist immerhin ein Grad 5-Zauber und da wäre ich als SL großzügiger als bei schwächeren Zaubern.

Alternativ könnte man sich an den Angaben für die Übernahme von Werten aus "Verwandlung in Tiergestalt" (Regeln, S. 218) orientieren: Zauberei wäre uneingeschränkt möglich (das Formel & Geste-Argument würde hier ja nicht zutreffen), ebenso wie der Einsatz von Mondsplitter-Fähigkeiten. Körperliche Attribute würden vom Ziel übernommen, bei Fertigkeiten wird der gesamte Fertigkeitswert des Zauberziels übernommen.

LG

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Magieregeln / Re: Marionette vs Willenloser Diener
« Letzter Beitrag von Lorthar am 28 Nov 2025, 17:03:46 »
Das hilft schon, führt mich aber zu einem weiteren Problem :( Was "kann" der verzauberte Betroffene bei Marionette? Welcher Fertigkeitswert gilt hier? Oder übernimmt man nur Fertigkeitspunkte? Als Beispiel möchte ich folgendes Dilemma aufzeigen: Angenommen unser Beherrschungsmagier ist auch ein extrem durchtrainierter Sportler, Turner oder so etwas in der Art, vielleicht ein Akrobat. Wenn er nun die Kontrolle über einen anderen Körper übernimmt, der völlig anders ist (vielleicht ein gemächlicher Händler, der etwas mehr isst, als gut für ihn wäre), wie akrobatisch oder athletisch ist er dann? Was übernimmt er von seinem Können und wie limitiert ihn der "neue" Körper? Erhält er vielleicht Zugriff auf instinktive Fähigkeiten? Zum Beispiel Fingerfertigkeit, wenn sei Opfer sehr gut im herauswinden aus Fesseln ist?
Bei reinen Wissensfragen (Geschichte & Mythen oder Arkane Kunde) würde ich die Werte des Zauberers nehmen, aber bei physischen Aktivitäten ist man doch sehr vom Körper abhängig. Oder gelten hier ähnliche Regeln wie bei der Verwandlung in Tiere? Da wird ja auch manches von dem "Ziel" übernommen während anderes erhalten bleibt.
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