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« Letzter Beitrag von Takur am 31 Jan 2026, 10:49:21 »
Der Weg nach Senrai (kleine Spoiler zu den Abenteuern „Die Seidene Stadt“ und „Tempel der tausend Tore“)
Nördliches Kintai (Ren und Luo)
Generalin Ranku Kane hatte Atasato zügig verlassen, was von kaum einem der örtlichen Entscheidungsträger bedauert wurde. Ähnliches galt für die Abreise der zhouhjiangischen Prinzessin Hui Amui. Beide waren gen Westen in Richtung Maishi-See aufgebrochen. Allerdings begleiteten nicht alle Angehörigen ihres Gefolges die beiden: Ranku Nobunaga, der Knappe der Generalin, sollte in Senrai, der Hauptstadt des Kranich-Kaiserreiches, Bericht erstatten. Kane hatte die Abenteurer gebeten, ihn zu begleiten, und da Prinzessin Amui ihre Hilfe im Moment nicht benötigte, hatten sie zugesagt.
Der erste Abschnitt der Reise verlief problemlos. Die Route war ein wenig anders als jene, welche die „Seidene Stadt“ genommen hatte und umging den Machtbereit der Gankoda. Unterkunft fand man in den in Halb-Tagesreisen errichteten Weggaststätten, die staatlich reglementiert und deren Preise festgelegt waren, und die im Allgemeinen einen sauberen Eindruck machten. Die beiden Abenteurer wurden als Nicht-Kintarai, Nichtalben und Nichtadlige nicht ganz so respektvoll behandelt wie ihr Begleiter, aber doch mit angemessener Höflichkeit.
Gerüchte besagten, dass die „Seidene Stadt“ auf ihrer Reise mit Komplikationen hatte kämpfen müssen. Angeblich war es zu einem Überfall von Banditen gekommen – ein gewagtes Unterfangen. Etwa eine Woche südlich von Atasato gerieten dann auch die reisenden in eine etwas angespannte Lage: Zu den Gästen in der heutigen Wegherberge gehörte eine Handvoll Ashigaru, die von den Wirtsleuten wie den Reisenden mit gewisser Nervosität betrachtet wurden. Die Grenze zwischen arbeitslosen Kämpfern und Banditen war wohl nicht immer ganz eindeutig. Die Bewaffneten machten einen verwahrlosten Eindruck, die Kleidung war verstaubt, die Haare und bei den Männer die Bärte ungepflegt. Tatsächlich „fragten“ einige der Kämpfer, ob man ihnen als Ranku-Veteranen nicht Essen und Wein spendieren wolle. Ranku Nobunaga schien dicht davor zu stehen, eine heftige Antwort zu geben, aber Luo besänftigte die Gemüter und gab den Kämpfern eine Mahlzeit und Wein aus. Offenbar waren die Kämpfer Veteranen des Vorstoßes eines Ranku-Vasallen in die „Umstrittenen Lande“ nördlich der Hauptstadt, der wie frühere Feldzüge verschiedener Clans wenig erfolgreich geendet hatte. Sie waren aber wenig interessiert, auf ihre Felder zurückzukehren – als zweite oder dritte Kinder hatten sie wenig zu erwarten. Luos Vermittlung verhinderte jedenfalls eine Eskalation und die Ex-Soldaten ließwn auch die Pferde der Helden im Stall (was man von einigen Hühnern in der Nachbarschaft nicht sagen konnte).
Wenige Tage darauf erreichten die drei ihr Etappenziel, die Ranku-Burg Toryo. Auch wenn dies nicht der Zentralsitz des Klans war, handelte es sich doch um ein imposantes Bauwerk mit einem dominanten Wohnturm im Zentrum der sich über mehrere Terrassen erstreckenden Anlage. Der Empfang war höflich. Man brachte die Reisenden in einem Gästehaus unter und teilte ihnen mit, dass sie sich am Abend Shibata Kaito vorstellen würden, einem Karo der Ranku. Dabei handelte es sich um den höchsten Rang, den ein Bannermann, ein Hatamoto, erreichen konnte. Männer wie Kaito hatten oft mehr Einfluss als viele Familienmitglieder des Klanherren. Der Haushofmeister der Burg, ein gewisser Shingen, achtete darauf, dass die Gäste sich angemessen vorbereiteten, inklusive einem ausgedehnten Badebesuch (auf Wunsch getrennt) mit der Hilfe von Bediensteten und der Zurverfügungstellung erlesener Höflingskleidung aus Spinnenseide, die sie behalten durften. Freilich räumte man bei der Gelegenheit auch dezent ihre alten Kleidungsstücke, Waffen und magischen Artefakte beiseite. Ren und Luo achteten darauf, sich gegenüber den Bediensteten nicht zu vertraut zu benehmen. Ihnen war klar, dass diese wahrscheinlich für die Gastgeber spionierten.
Shingen und zwei Bewaffnete eskortierten die drei Reisenden das Innere der Burg. Die Anlage wirkte vergleichsweise leer. Das einzige Geräusch war das an leises Vogelzwitschern erinnernde Knarren der Bodendielen – vermutlich eine der Sicherheitsmaßnahmen gegen Eindringlinge.
Der Karo erwartete die Ankömmlinge in einem kleinen Saal – sowohl seine vier Wachen als auch jene, welche die Abenteurer eskortiert hatten, blieben zusammen mit dem Haushofmeister zurück. Kaito war ein bereits älterer Alb mit langem silbernem Haar, gepflegten Bart und einem von zahlreichen Falten durchzogenen Gesicht. Nobunaga kniete sich hin und verneigte sich tief, und die beiden Helden taten es ihm gleich. Nach kurzem Smalltalk befragte der Karo die drei eingehend zu den Ereignissen in Atasato und vor allem in Palitan, auch wenn er bereits gut informiert war. Es gelang ihm sogar, Luo Generalin Ranku Kanes Geheimkontakte zu entlocken, mit der diese während der Schlacht um Palitan Hilfe gegen das Schildkrötenschiff der Triaden rekrutiert hatte. Der Karo machte seinerseits aus seinem Herzen keine Mördergrube und ließ durchblicken, dass er die Entsendung Kanes zur Piratenjagd für eine Verschwendung hielt. Ihm wäre es lieber gewesen, sie im Einsatz gegen die schwärende Wunde im Norden Sadu zu sehen. Überhaupt schien er weit eher am Südosten Kintais als an den Zuständen in Zhoujiang interessiert, und hielt nicht viel von den Ambitionen des „jungen“ Daimyo Gankoda Saburo. Ob Yi oder Wu regierten, war ihm relativ egal, und so könne Ranke Kane im Moment bestenfalls dem „kleineren Übel“ Vorschub leisten. Das war etwas, was vor allem Ren anders sah.
Die Reisenden blieben einige Tage in der Burg. Sie wurden höflich behandelt, aber sie bekamen den Karo wenig zu Gesicht. Ren wurde indes mehrmals vom Haushofmeister ausgehorcht, der an ihrer Familie und ihren magischen Leistungen interessiert war. Er ließ durchblicken, dass es zhoujiangische Familien gab, die davon profitierten, die Interesse Kintais zu vertreten, nahm aber Rens höfliche Ablehnung ohne Verärgerung zu Kenntnis. Andererseits wies er ebenso höflich ihre Sondierungen zurück, die Ranku als Unterstützer zu gewinnen, um einige nachrangige Söhne und Töchter für Sumpfburgen in der Kranich-Provinz zu interessieren (Rens hoffte, so diese Provinz gegen mögliche Bedrohungen seitens General Wu zu stärken und sie vielleicht irgendwann auf Seite der Kaiserlichen zu ziehen). Luo durfte sich im Bogenschießen und im Kampf mit dem Holzschwert beweisen. Er schlug sich gut – sogar vor den Augen des Karo und gegen einen Gegner, der ihm an Erfahrung einiges voraushatte. Der Karo lud den jungen Kämpfer sogar zu einer Privataudienz ein, diesmal in einem Teil der Burg, der eindrucksvoll mit prunkvollen Klingen und Panzern geschmückt war. Kaito äußerste bei dieser Gelegenheit Interesse an Luos Klinge. Offenbar wusste er sie als wertvolles Artefakt zuzuordnen und bot im Gegenstück an, eine Klinge oder auch zwei nach Wunsch fertigen zu lassen. Er nahm Luos höfliche Absage gelassen hin, warnte aber, dass eine solche Klinge durchaus Interesse von Personen wecken könnte, die ein „Nein“ schwerlich als Antwort akzeptieren würden. Zudem würde das Schwert Luo als gefährlich markieren, nicht nur wegen seiner Qualität, sondern auch wegen dem unheilvollen Ruf der „Drachenklingen“. Genaueres wusste (oder verriet) er freilich nicht.
Dann setzten die drei Reisenden ihren Weg fort. Zunächst verlief ihre Reise problemlos – anders als die der „Seidenen Stadt“, von der es hieß, es habe weitere Probleme und sogar den einen oder anderen Todesfall gegeben (was manche darüber mutmaßen ließ, ob dies ein bösen Omen oder Zeichen für niederträchtige Intrigen war).
Wenige Tage von Senrai entfernt freilich kam es noch einmal zu einem Zwischenfall. Die Reisenden waren in einem Weggasthaus in einem kleinen Dorf untergekommen. Zusammen mit ihnen hielten sich dort auch einige Händler mit ihrem Geleitschutz auf. Das Dorf hatte außer einer Schmiede, einem Schrein und dem Gasthaus nur zwei Dutzend Gebäude. Am Morgen wurde die Stille durch Schreie und Unruhe gestört. Offenbar war es zwischen dem Schmied und einem der Söldner wegen einer Klinge zu einem blutigen Streit gekommen. Der Mann hatte sich in der Schmiede verbarrikadiert und die Familie des Schmieds als Geisel genommen. Die heranrückende Miliz machte keinen sehr wehrhaften Eindruck. Die Abenteurer bemühten sich zu helfen, doch stand das Vorhaben unter keinem guten Stern. Der von Ren entsandte geisterhafte Spionagevogel wurde entdeckt, und so blieb nichts als ein rascher Zugriff. Ren zerstörte das Schloss der Tür mit einem Zauberspruch und Luo stürmte hinein. Er überwand den Söldner rasch, doch der Schmied und seine Frau lagen bereits in ihrem Blute. Es gelang Ren trotz eines sofortigen Stabilisierungszaubers nicht, das Leben des Schmiedes zu bewahren, sie konnte aber dessen Frau retten. Naturgemäß war die Stimmung danach angespannt. Der Schuldige – verwundet und bewusstlos – wurde weggeschafft, sehr wahrscheinlich der baldigen Exekution entgegensehend. Nobunaga spendete etwas Geld für die verletzte Witwe, und Ren half dabei, den Brotherrn des Schuldigen zu einer angemessenen Zahlung zu nötigen. Dennoch war es nicht nur für die Schmiedefamilie, sondern auch für den ganzen Ort eine Tragödie.
Wenige Tage darauf erreichte die drei schließlich Senrai, die beeindruckende, nach idealisierten Gesichtspunkten geplante und unter dem Bann der Gottkaiserin stehende Hauptstadt. Sie betraten das Zentrum des Kranichreiches von Norden kommend, und die Helden waren von der wohlgeplanten Stadt mit ihren zahlreichen Prachtbauten tief beeindruckt. Senrai war größer und prunkvoller als Inani, die Hauptstadt Zhoujiangs, und auch wenn es an Bevölkerungszahl und Alter nicht mit Palitan mithalten konnte, stellte sein makelloses Erscheinungsbild die weitläufige, aber oft chaotische und zum Teil heruntergekommene Insel- und Sumpflandmetropole am Jadeband in den Schatten.
Die Abenteurer kamen in den Randbezirken unter, und lernten rasch, dass die mehrheitlich albischen Bewohner Senrais sich noch mehr auf das eigene Reich, ja auf die eigene Stadt bezogen, als andere Kintarai. Luo realisierte, dass Benehmen und Dekorum hier noch mehr galten als sonst. Folglich konzentrierte er die Bemühungen, sein Kontaktnetzwerk auszuweiten, auf die Randbezirke und die niederen Kasten.
Ihr Weggefährte Ranku Nobunaga musste rasch erkennen, dass die Ereignisse in Palitan auf nur geringes Interesse stießen. Sein Bericht wurde zur Kenntnis genommen, aber nicht einmal seine Gefährten zu ihren Erfahrungen befragt. Der junge Knappe schied in Freundschaft von seinen Begleitern, die wieder zu ihren Kameraden stießen, die auf der Reise mit der „Seidenen Stadt“ viel erlebt hatten.
Ren konzentrierte sich in den folgenden Tagen zunächst darauf, für die Unterstützung des neu zu besetzenden „Tempels der tausend Tore“ im Kamioku-Wald Propaganda zu machen. Dabei musste sie darauf achten, dass dieser gleich mehrere der großen Häuser etwas anging. Übernatürliche Dinge lagen natürlich in der Zuständigkeit des Uome-Klans, doch der Kampf gegen Monster wie den vom Tempel gefangengehaltenen Dämonen Kokumo tangierte auch die Verantwortung von Haus Momoku – Rituale wiederrum jene von Klan Zakur. Zumindest hatten frühere Eingaben der Abenteurer (bzw. die von ihnen angestoßenen Anfragen aus Miari) das Feld bereitet, und Ren konnte die Häuser für eine materielle und personelle Unterstützung interessieren. Die Häuser Ranku und Suguri zeigten weniger Interesse, wollten aber vermutlich nicht hinter den anderen Klans zurückstecken. Letztendlich wurde am Hof beschlossen, dass der „Tempel der tausend Tore“ künftig von jeweils einem Vertreter der fünf großen Klans betreut werden sollte. Deren Rolle im Tempel würde die Aufgaben spiegeln, die ihre Klans im Reich übernahmen (Momoku: Kampf gegen Monster, Ranku: Verteidigung und Befestigung, Suguri: Diplomatie, Uome: Umgang mit Geistern und jenseitigen Wesen, Zakur: Einhaltung der Riten und Bräuche). Die Gesandten würden jeweils von vier Gefolgsleuten begleitet werden. Allerdings würde es dauern, bis der Beschluss auch umgesetzt wurde. Zudem fehlte es immer noch an Freiwilligen, die die „Ewige Wacht“ im Tempel anzutreten bereit waren, um den im Tempel eingekerkerten Dämon aufzuhalten, falls er erneut auszubrechen versuchte. Zwar wollte man nach geeigneten Kandidaten suchen – namentlich in den Reihen der Geisterwesen und Feen, die Kintai bevölkerte. Und vielleicht würden sich auch sterbliche Freiwillige finden, die beispielsweise eine Schuld zu sühnen hatten. Die Helden beschlossen, sich auf ihren künftigen Reisen nach geeigneten Kandidaten umzusehen.
Sehr viel weniger Erfolg hatte Ren hingegen mit ihren Versuchen, adlige Kintarai-Häuser für die verlassenen Sumpfburgen in der Kranichprovinz zu interessieren. Nicht zuletzt wegen der isolationistischen Politik des Kaiserhauses fanden sich dafür kaum Kandidaten. Einige Ranku und Suguri waren nicht vollkommen abgeneigt, äußerten aber Bedenken. Rens Versuche, generell für Prinzessin Yi und gegen General Wu und die Triaden Propaganda zu betreiben, kamen ebenfalls nicht weit. Generell waren die Kintarai eher prokaiserlich, auch wenn einige Suguri in den Triaden potentielle Handelspartner sahen und manche Ranku General Wus militärische Erfolge beeindruckten. Aber grundsätzlich vertrat man eine Politik der Nichteinmischung und lehnte solche Initiativen wie die von Gankoda Saburo für die Triaden organisierten Söldner ab. Einig war man sich freilich in der Zurückweisung der Einmischung Kungaitans im Phönix-Reich. Die jüngsten Ereignisse in Palitan wurden mit einer Mischung aus gekränktem Stolz und herablassender Häme gegenüber den Kintarai-Händlern und Adligen kommentiert, die mit ihrem Ultimatum weitgehend gescheitert waren.
Luo versuchte mit Hilfe seiner Cousine mehr über die Schmiede der Drachenklingen im nördlichen Sadu zu erfahren. Allerding zeigte sich, dass nur wenige Dokumente aus der Zeit der Reichsgründung überliefert waren. Diese waren wohl eher in Inani oder im Kaiserlichen Archiv von Palitan gelandet, und man interessierte sich in Senrai auch nicht sehr für frühere Zeiten. Es gab allerdings eine eigne Abteilung der Kaiserlichen Akademie, die sich mit mächtigen Artefakten und besonderen Klingen beschäftigte, und sehr wahrscheinlich über Material zu den Drachenklingen verfügte. Dort allerdings Aufmerksamkeit zu erregen, mochte Konkurrenten hervorlocken, die an den alten Klingen, ihren Geheimnissen, vielleicht sogar an Luos eigener Waffe interessiert waren.
Ren trieb immerhin einige Informationen zu Akita Shan auf, einem Beamten, der sich einst für die Schmiede und den früheren Träger von Luos Schwert interessiert hatte – angeblich weil dieser sich an seiner Familie vergangen hatte. Shan war indes auch selber allem Anschein nach eine zwielichtige Gestalt. Als Beamter war er für die Sicherheit und Instandhaltung der Überlandstraßen verantwortlich gewesen – im alten Zhoujiang gerade in den südlichen Reichsteilen eine herausfordernde Aufgabe. Es hieß, dass unter seiner Obhut eine größere Zahl Arbeitskräfte verstorben oder verschwunden war, was möglicherweise auf eine Verwicklung in den Sklavenhandel hindeutete. Nach der Errichtung von Myurikos Reich hatte es ein Attentat auf seine Familie gegeben, vielleicht ein Racheakt. Die Familie galt als erloschen, und sein eigenes Schicksal war ungewiss. Es hieß, er sei vor Jahrhunderten verschollen, verstorben oder gar hingerichtet worden. In den Jahren kurz vor oder nach Errichtung des Kranich-Reiches hatte er wohl Expeditionen in die Zanshi-Berge organisiert. Von einer dieser Unternehmungen hatten zwei Überlebende das Schwert mitgebracht, das sich nun in Luos Besitz befand. Die Söldner hatten sich mit ihrem Auftraggeber über die Bezahlung zerstritten und dieser hatte vergeblich versucht, das Schwert für sich einzuklagen. Es bestand also wenig Hoffnung, noch einen lebenden Zeugen zu finden – und Ren gab auch die Hoffnung auf, den Geist eines der Beteiligten zu beschwören. Immerhin gab es Hinweise, die die Lage der geheimnisvollen Schwertschmiede weiter eingrenzten. Allerdings war zweifelhaft, dass die Abenteurer so weit in den Süden reisen würden, da sich doch gleichzeitig im Norden die Dinge zuspitzten. Sowohl Ren als auch Luo hatten beide Motive, sich eher für die Lebenden zu interessieren, als für die lange Verstorbenen. Luo begann darüber nachzudenken, ob man mit Hilfe der Ritualhinweise, die man in Palitan gefunden hatte, die Waffe stärken könnte ohne unter ihren Bann zu fallen. Dies würde freilich sorgsame Recherchen und einen magisch Kundigen erfordern…