Splittermond Forum
Regeln => Magieregeln => Thema gestartet von: qivis am 30 Sep 2015, 15:45:19
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Hallo zusammen,
der Zwerg in meiner Runde ist mit allerlei Buffzaubern ausgestattet und bufft sich damit jeden Morgen erneut. Das nimmt leider aber immer wieder Zeit in Anspruch, die ich zwar meist mit erzählerischem Fluff zu überbrücken versuche, wirklich wichtige Dinge kann ich dabei aber auch nicht erzählen, weil der Spieler sie sonst verpassen könnte. Und auch ihn selbst nervt es eigentlich, dass er jeden Morgen so oft würfeln und rechnen muss.
Wir haben über verschiedene Möglichkeiten nachgedacht, dies abzukürzen
- Die Proben als geschafft hinzunehmen (die Möglichkeit zu patzen/misslungen zu ignorieren, dafür aber auch keine EG um Fokus zu sparen)
- einen Würfelwurf für alle Proben eines Tages (was aber dazu führt, dass an einem Tag alle Buffs extrem gut oder extrem schlecht sind)
- die Buffs einmal pro Spielabend auswürfeln und so den ganzen Abend nutzen (auch irgendwie unbefriedigend, weil extreme Würfe über ihre eigentliche Dauer hinaus wirken)
Ich vertraue daher einfach darauf, dass mit der Zeit (sind noch recht frisch), das Buffen schneller geht, weil das Fokus berechnen aus EG und abstreichen dann im Schlaf geht. Habt ihr eine andere Lösung? Ist das bei euch vielleicht gar kein Problem?
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Eine Idee ist, dass die Spieler grundsätzlich festlegen, welche Buff-Zauber sie täglich anwenden. Die Summe der normalen Fokus-Kosten darf natürlich die tägliche Regeneration nicht übersteigen. Die Kosten werden pauschal von den verfügbaren Fokus-Kosten abgezogen. Gewürfelt wird dann kurz vor der Szene, in der die Buff-Zauber zu Tragen kommen (natürlich ohne entsprechenden Tick-Verlust.). Dann muss man wenigstens nur an den Tagen würfeln, an denen der Buff-Zauber auch einen Nutzen bringt.
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Und mal die Frage erörtern, warum er überhaupt bufft?
Der Spieler mag ja das Abenteuer erahnen, der Charakter aber längst nicht.
Warum sollte sich dieser die Mühe machen?
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Ich handhabe es bei meinen Charakteren üblicherweise so, dass ich ansage, welche Zauber sie normalerweise wirken. Wenn der Tag vergeht, ohne dass diese relevant werden bzw. die Restmenge an Fokus relevant wird, werden sie nicht gewürfelt, weil ... sie eben nicht relevant waren.
Mit dieser Lösung kann man gut klarkommen, sofern nicht täglich Kämpfe stattfinden.
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Naja, warum tragen die meisten Kämpfer fast immer ihre Rüstungen? Es hängt natürlich von der Art des Buffs ab, mit einem kontinuierlichen Feuerschild machst du dich eher unbeliebt...
Ich denke, der Lösungsansatz erst zu würfeln, wenn es relevant wird passt.
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Der Spieler mag ja das Abenteuer erahnen, der Charakter aber längst nicht.
Warum sollte sich dieser die Mühe machen?
Kurze Antwort: Weil er es kann.
Längere Antwort:
In einer Welt, in der ich den ganzen Tag über einen Zauber auf mich wirken lassen kann ohne das mich dies auch nur im geringstens beeinflusst und jeder dieser Zauber mich verbessert, da werde ich das natürlich jeden Tag machen.
Alleine schon um Vorbereitet zu sein FALLS dann doch mal irgend etwas passiert.
Vor allem ist hier auch die Frage, mit was für Zaubern er sich denn bufft. Viele Zauber sind auch einfach für den Alltag nützlich, so dass man damit immer rumlaufen will und das nicht nur aus reiner Vorsicht macht.
Dazu kommt noch, dass das ganze verdammt schnell ist.
"Warum die Mühe machen" ist bei einer Sache, die nicht mal eine Minute dauern, vlt. nicht gerade die sinnvollste Frage.
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Ich denke, für den typischen buffigen Lorakier ist das Auflegen der Buff-Zauber so eine Routine, dass es kein Problem macht.
Ich persönlich würde einfach eine "nimm 10"-Regel nutzen: Der Spieler hat die Wahl, ob er einfach von einer gewürfelten 10 (also minimal unter Durchschnitt) ausgehen will, oder unmittelbar vor der Actionszene würfeln will.
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Eine Möglichkeit wäre, einmal mit dem Spieler die Standard-Buffsequenz abzusprechen (also: Katzenreflexe wenn möglich verstärken, Eiserne Aura mit Magischen Zeichen, Rindenhaut ebenfalls Verstärkt) und dann ein paar mal vorzuwürfeln. Wenn sich wer von euch mit Excel auskennt, kann man das auch entsprechend automatisieren und dann zum Spieltag eine Liste mit 10 Bufftagen ausgeben und ausdrucken lassen.
Der Spieler mag ja das Abenteuer erahnen, der Charakter aber längst nicht.
Warum sollte sich dieser die Mühe machen?
Kurze Antwort: Weil er es kann.
Längere Antwort:
In einer Welt, in der ich den ganzen Tag über einen Zauber auf mich wirken lassen kann ohne das mich dies auch nur im geringstens beeinflusst und jeder dieser Zauber mich verbessert, da werde ich das natürlich jeden Tag machen.
Alleine schon um Vorbereitet zu sein FALLS dann doch mal irgend etwas passiert.
Vor allem ist hier auch die Frage, mit was für Zaubern er sich denn bufft. Viele Zauber sind auch einfach für den Alltag nützlich, so dass man damit immer rumlaufen will und das nicht nur aus reiner Vorsicht macht.
Dazu kommt noch, dass das ganze verdammt schnell ist.
"Warum die Mühe machen" ist bei einer Sache, die nicht mal eine Minute dauern, vlt. nicht gerade die sinnvollste Frage.
Jup. Warum schnall ich mich jedes Mal an, wenn ich ins Auto steige? Bisher hat's mir in meinem ganzen Leben noch kein einziges Mal genützt, aber irgendwie mach ich's trotzdem weiter.
Ich denke, für den typischen buffigen Lorakier ist das Auflegen der Buff-Zauber so eine Routine, dass es kein Problem macht.
Ich persönlich würde einfach eine "nimm 10"-Regel nutzen: Der Spieler hat die Wahl, ob er einfach von einer gewürfelten 10 (also minimal unter Durchschnitt) ausgehen will, oder unmittelbar vor der Actionszene würfeln will.
Die Splittermondsche "nimm 10"-Regel nennt sich allerdings Sicherheitswurf und produziert niedrigere Ergebnisse. Und unmittelbar vor der Actionszene kann es einem passieren, dass man dann feststellt, schon seit dem Morgen mit zwei Gesundheitsstufen weniger unterwegs zu sein.
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Lass ihn sagen was er hat, achte darauf das er es bezahlen kann und er soll selbst sagen, wo er Erhöhungen möchte.
Ich lasse Erhörungen sogar weg, da die Kosten zu hoch sind.
Nur wenn er unbedingt einsparen will, muss er halt Würfeln und dann kannst du das ja auch einmal Pro Spielsitzung am Anfang machen und das gilt dann für den gesamten Spieltag.
Gruß
Dom
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Der Spieler mag ja das Abenteuer erahnen, der Charakter aber längst nicht.
Warum sollte sich dieser die Mühe machen?
Was Yinan und Cifer sagen. ;)
Ansonsten: "Nimm 10" eliminiert das Patzerrisiko, geht aber von einem Standardwurf aus. Ich würde mich da einfach am Sicherheitswurf orientieren, wenn man so eine Regel nutzen will.
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Ich würde sogar eher mit einer 7 gehen. Das ist der Erwartungswert bei einer Sicherheitsprobe.
Zumal man bedenken muss, das man auf höheren Graden gerade die niedrigeren Zauber fast nurnoch mit Sicherheitswürfen machen wird und man trotzdem gute Chancen auf mehrere EG hat.
Rechenbeispiel (wer mich kennt wird das schon erwartet haben, als wenn ich mir die Chance entgehen lassen würde hier was vorzurechnen :P):
Durchschnittlicher Charakter mit 2 auf den Attributen für die Magieschule. Magieschule wird immer aufs Maximum gesteigert, die Attribute ebenfalls.
HG1: Attribute sind auf je 3, Magieschule auf 6 => 3+3+6 = 12. Durchschnitt bei normaler Probe ist 23, bei Sicherheitswurf ist es 19. Minimum ist 13 bei Sicherheitswurf.
HG2: Attribute sind auf je 4, Magieschule auf 9 => 4+4+9 = 17. Durchschnitt bei normaler Probe ist 28, bei Sicherheitswurf ist es 24. Minimum ist 18 bei Sicherheitswurf.
HG3: Attribute sind auf je 5, Magieschule auf 12 => 5+5+12 = 22. Durchschnitt bei normaler Probe ist 33, bei Sicherheitswurf ist es 29. Minimum ist 23 bei Sicherheitswurf.
HG4: Attribute sind auf je 6, Magieschule auf 15 => 6+6+15 = 27. Durchschnitt bei normaler Probe ist 38, bei Sicherheitswurf ist es 34. Minimum ist 28 bei Sicherheitswurf.
Und das mit nur durchschnittlichen Startattributen und das weglassen von buffenden Zaubern sowie Meisterschaften (z.B. Schwerpunkte). Da kommt man dann nochmal auf wesentlich bessere Werte.
Spätestens mit HG3 wird man also eigentlich nurnoch Sicherheitswürfe für die Frühstückszauber nehmen, da die niedrigeren Zauber bereits ein Großteil der maximalen Grenze für die Zauber (5 auf HG3) erreichen können und sie wesentlich billiger sind und man somit ohne weiteres mehrere davon sprechen kann. Mit entsprechenden Meisterschaften kommt man bis Grad 1 immer auf (K)1 Fokuskosten und auf ähnlich wenige bei manchen Grad 2 Zaubern (z.B. Bewegungsmagie und Stärkungsmagie die neben Sparsamer Zauberer nochmal weitere Spar-Meisterschaften haben... vlt. haben es auch noch andere aber nur bei denen erinnere ich mich gerade daran ^^).
Insofern würde ich für HG1 und 2 das bereits vorgeschlagene verwenden.
1) Entweder man nimmt einfach immer 7 als Ergebnis und kann damit sich auf einen Zettel schreiben, welches Ergebnis man jeden Tag hat und welche Kosten.
2) Oder man kann einfach eine Reihe von Zaubern ansagen die maximal so viele Fokuspunkte kosten, wie man über Nacht regenerieren kann und würfelt diese dann, wenn es für die Situation relevant wäre, das dieser Zauber aktiv ist.
Ab HG3 kann man dann einfach den Sicherheitswurf nehmen bzw. das minimal mögliche Ergebnis oder etwas in der Art. Also eher eine Variante von Möglichkeit 1.
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ja, das stimmt. Nimm 7 als Erwartungswert des sicherheitswurfes ist besser als Nimm 10.
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Und mal die Frage erörtern, warum er überhaupt bufft?
Der Spieler mag ja das Abenteuer erahnen, der Charakter aber längst nicht.
Warum sollte sich dieser die Mühe machen?
Nur als Ergänzung zum schon Gesagten: Ich habe mich auch nicht ganz präzise ausgedrückt, es ist nicht wirklich jeder Morgen, aber zum Beispiel in eh schon recht würfellastigen Zusammenhängen wie Reisen, wo volles vorbuffen auch durchaus inhaltlich nachvollziehbar ist :)
Danke für die bisherigen Anregungen, werde ich mit in die nächste Runde nehmen. Weitere Meinungen sind natürlich erwünscht ^^
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Für uns hat sichg die bereits erwähnte Variante des "Würfeln, wenn es relevant wird" bewährt. Oftmals ist dies ja eine Kampfsituation, d.H. ich als SL male mir ein paar LP Felder auf, bereite INI der Gegner vor, überdenke die Situation, wer steht wo, male eine Umgebungsskizze...
3 der 4 Spieler würfeln in der Zeit Ihre Buffs aus, der 4te macht sowas nicht (also buffen), bastelt aber schon mal die Tickleiste fertig. Klappt gut für uns bis jetzt, wir sind ca. alle zur gleichen Zeit "fertig" :)
Ähnlich verfahren wir auch mit MS, welche nur unter besonderen Bedingungen einen Würfelwurf fordern, der dann die z.B. gerade geforderte Probe erleichtern könnte. Gibt bei Fallensuchen so eine MS, Aufmerksamkeit, glaube ich.
"Nimm 7" scheint mir aber auch eine sehr praktikable Lösung zu sein, wenn man nicht explizit Wert auf mögliche EG Verteilungen schon auf HG1 legt. Soll es ja geben...
Grundsätzliches Duchbuffen sehe ich auch als weniger problematisch in der Spielweltt an, aber wir haben uns ganz klar geeinigt, dass jeder die automatischen Frühstücksbuffs festlegt und dem SL mitteilt... einige Spieler möchten das lieber situativ entscheiden und es muss einfach klar sein, wer was wann gemacht hat, sonst gilt: Nicht gesagt ist nicht getan.
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Hier im Forum wurde auch eine Meisterschaft vorgestellt, durch die man einen Zauber auch im Schlaf aufrecht erhalten kann. Der wird dann nur beendet, wenn der Charakter ihn fallen lässt, oder wenn der Zauber gebannt wird. Hat auch was für sich.
Zudem, wenn die Spieler sagen "Wir buffen uns gerade mal!" Dann kann man das ingame kurz überspringen und keiner muss länger warten als die Würfelei braucht.
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Eigentlich sind nur die Verzehrten Foki wichtig. Solange man ein paar Fokuspunkte mehr hat als der Zauber kostet kann man ruhig Nimm 6 bis Nimm 10 am Sicherheitswurf annehmen. Wenn der Wurf nicht geschafft wäre würde man sich ja nur 1-2 Fokuspunkte erschöpfen, und es gleich nochmal versuchen können.
Wichtig hierbei ist nur, dass man zusätzlich zu den Zauberkosten noch Fokuspunkte übrig hat, damit man es wirklich sofort nochmal versuchen kann, und nicht nach jedem Versuch eine 30 minütige Verschnaufpause braucht.
Ich würde sagen für NimmX (Sicherheitswurf) braucht man Y Punkte zusätzlich, um es mit ziemlicher Sicherheit sofort Buffen zu können:
Achtung, das sind geschätzte Werte, könnte man mit Wahrscheinlichkeitsberechnung besser berechnen!
Nimm6: 1 Punkt übrig
Nimm7: 1 Punkte übrig
Nimm8: 3 Punkte übrig
Nimm9: 6 Pukte übrig
Nimm10: 10 Punkte übrig
Wenn man weniger Punkte übrig hat muss man eventuell damit rechnen sich leergespellt zu haben, und braucht dementsprechend 30/60/90 Minuten länger um sich morgens zu buffen. Und 30 Minuten nach dem Buffen muss man damit rechnen ein paar Punkte mehr verbraucht zu haben als die reinen Zauberkosten.
Für Sachen bei denen EG wichtig sind, und die in den Basiskosten schon Verzehrte Fokuskosten haben würd ich generell nur Nimm 1(evtl. noch 2) beim Sicherheitswurf verwenden.
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3 Möglichkeiten:
1. er soll es machen wenn er Zeit dafür hat. Quasi nebenbei bei der Geschichte.
2. er nimmt die Ergebnisse vom Vortag (egal wie sie waren und wenn er da einen Splitterpunkt ausgegeben hat, hat er es eben wieder getan.
3. er nutzt ein Tool.
Das Tool kann Maptools sein, welches er lokal auf seinem Smartphone ausführt, da muss man nichts zusammenrechenen, es zeigt einem sofort die Erfolgsgrade an. (Es braucht auch nur java zum laufen, sollte also eigentlich auch auf Smartphones ausführbar sein.)
Oder eine einfach Tabellenkalkulation, welches ihm auch die Erfolgsgrade automatisch ausrechnet. Gerade bei Frühstücksmagie ist es hilfreich diese wiederholenden Aufgaben "zu automatisieren". Einfach weil es nichts spannendes mehr ist. (Naja ich bin einfach mal ruhig, ist die ersten 80 EP dank Zauberpatzer nie voll geheilt herumgelaufen XD) und die Sache beschleunigt.
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Notieren, welchen Wert ich würfeln muss um den Zaubber so zu schaffen, wie ich ihn brauche (z.B. 9 bei verstärktem Schattenmantel, oder 4 bei einem einfachen Geschoss verzaubern; Werte Schattenmagie 12, Kampfmagie 14).. Schnell drei-vier mal dir Würfel werfen, gewürfelte Zahl mit dem vergleichen, die man würfeln muss und fertig. Dauer: ca 5 bis 10 Sek pro Stärkungszauber.
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Und mal die Frage erörtern, warum er überhaupt bufft?
Der Spieler mag ja das Abenteuer erahnen, der Charakter aber längst nicht.
Warum sollte sich dieser die Mühe machen?
Nur als Ergänzung zum schon Gesagten: Ich habe mich auch nicht ganz präzise ausgedrückt, es ist nicht wirklich jeder Morgen, aber zum Beispiel in eh schon recht würfellastigen Zusammenhängen wie Reisen, wo volles vorbuffen auch durchaus inhaltlich nachvollziehbar ist :)
Danke für die bisherigen Anregungen, werde ich mit in die nächste Runde nehmen. Weitere Meinungen sind natürlich erwünscht ^^
Insoweit signed.
Ich kritisiere nur den LazyPick des "och, dann buffe ich wie jeden Morgen Erdpanzer, kostet ja nichts".
Ein Mindestmaß an Konzentration kostet das ja weiterhin.
Das ist auch ein Form von "Anstrengung".
Man muss halt den Einzelfall betrachten.
Ein Krieger zieht auch nicht JEDEN Morgen seine Rüstung an, weil es ja zum Kampf kommen müsste.
Und wer auf den Markt geht, nimmt auch nicht grundsätzlich seine Hellebarde mit.... oder seine 200 Lunare
EDIT: Ja, mir fällt auf, der meine ist ein simulationistischer/authentischer Ansatz. Wer lieber einen gamistischen verfolgt, hat natürlich meinen Segen ;)
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EDIT: Ja, mir fällt auf, der meine ist ein simulationistischer/authentischer Ansatz.
Habe es mal korrigiert.
Was du hast in ein subjektiver Ansatz der deiner Meinung nach simulationistisch/authentisch ist.
Ich jedoch finde "ich ziehe mir jeden Tag die Rüstung an" und vor allem "ich Buffe mich jeden Morgen" mindestens genauso authentisch und entsprechend simulationistisch.
Bitte nicht etwas als objektiv darstellen, wenn es doch vollkommen subjektiv ist. "Jeden morgen Buffen" ist genauso simulationistisch/authentisch wie dein "nur in ausgewählten Situationen das machen".
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Wobei ich hier mal ernsthaft die Frage stellen muss, was denn da überhaupt so lange dauert? Er sollte doch kaum mehr als 4 sinnvolle Buffzauber wirken können, die entsprechenden Zielwerte sollte man nach ein paar Anwednungen auswendig können, ebenso wie die möglichen Effekte von Erfolgsgraden.
Wieso entsteht da also überhaupt ein Problem, dass du als Meister nicht in deiner Geschichte fortfahren kannst?
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EDIT: Ja, mir fällt auf, der meine ist ein simulationistischer/authentischer Ansatz.
Habe es mal korrigiert.
Was du hast in ein subjektiver Ansatz der deiner Meinung nach simulationistisch/authentisch ist.
Ich jedoch finde "ich ziehe mir jeden Tag die Rüstung an" und vor allem "ich Buffe mich jeden Morgen" mindestens genauso authentisch und entsprechend simulationistisch.
Bitte nicht etwas als objektiv darstellen, wenn es doch vollkommen subjektiv ist. "Jeden morgen Buffen" ist genauso simulationistisch/authentisch wie dein "nur in ausgewählten Situationen das machen".
Wie sollte es?
-- Ritter: Warum sollte der seine Rüstung anziehen, wenn es nur ins Theater oder auf den Markt geht.
-- randomKämpfer: Warum sollte der schwerbewaffnet auf den Markt gehen
-- Zauberer: Warum sollte der "auf gut Glück" einen Erdpanzer wirken, wenn mit einem Kampf nicht zu rechnen ist.
Ich sage nicht, es gibt nie gute Gründe, sich schwer zu bewaffnen oder voll zu rüsten oder morgends zu buffen,
aber dieses "per se", was hier teilweise unterstellt wird (jdfs wirkt das so), ist einfach nicht authentisch.
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-- Ritter: Warum sollte der seine Rüstung anziehen, wenn es nur ins Theater oder auf den Markt geht.
Theater ist mir noch nicht untergekommen, auf dem Markt tragen die meisten sehr gerne eine Art von Rüstung, meist nicht komplett Platte, aber Ein Kettenhemd oder ähnliches definitiv.
-- randomKämpfer: Warum sollte der schwerbewaffnet auf den Markt gehen
Um bewaffnet zu sein wenn jemand versucht ihn auszurauben?
Wir sind hier in einer mittelalterlichen Gesellschaft, da sieht das ganze dann doch etwas anders aus als wenn du in unserer Zeit zum Einkaufen gehst.
Eine Waffe würde ich mir da auch immer mit nehmen.
-- Zauberer: Warum sollte der "auf gut Glück" einen Erdpanzer wirken, wenn mit einem Kampf nicht zu rechnen ist.
Wie gesagt, weil er es kann. Es dauert nur ein paar Sekunden und erfordert den Tag über in etwa genauso viel Konzentration, wie wenn du Atmest. Das wird über kurz oder lang zum Automatismus das aufrecht zu erhalten, das du das gar nicht mehr bemerkst.
aber dieses "per se", was hier teilweise unterstellt wird (jdfs wirkt das so), ist einfach nicht authentisch.
Und ich sage nochmal, dass das einfach nur deine subjektive Meinung ist die nicht allgemeingültig ist.
Du magst es nicht authentisch finden, das heißt aber nicht, das es deshalb auch nicht authentisch ist. Denn ich finde es schon authentisch.
Was ist also der objektiuve Maßstab dafür, ob etwas authentisch ist oder nicht, das du überhaupt die Behauptung aufstellen kannst, das etwas nicht authentisch ist.
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Teilweise stimme ich zu, das manche Stärkungszauber einfach nicht "alltäglich" sind. Andere sind hingegen einfach praktisch. Somit hängt es meiner Meinung sehr vom Zauber ab. Jemand, der sich jeden Morgen mit Verhüllung und Schattenmantel verzaubert, ist anderen Leuten im Normalfall suspekt. Jemand, der permanent mit einer Steinhaut herumläuft, trifft das allgemeine ästhetische Wohlbefinden seiner Umgebung wohl auch nicht. Was aber nicht heißen muss, dass der Zauber beim Leibwächter des Botschafters Zuyuzing fehl am Platz ist. Der Arbeiter, der sich aus Gewohnheit "morgens beim Zähneputzen" mit Ausdauer stärken verzaubert, ist in der Welt von Splittermond mMn ebenso normal, wie der Gelehrte, der sich morgens mit Eulengespühr verzaubert oder der Akrobat, der die Katzenreflexe nutzt. Ebenso sind Zauber zu nennen, die die allgemeinen Fertigkeiten verbessert - Sicht verbessern für Wachmänner oder Händler, usw usw...
Insgesamt kann man sagen, dass die Zauber meistens sehr situativ sind. Wenn sie zur Rolle des Chars passen und die Umgebung nicht bedrohen (mit Brennende Waffe und Kälteschild durch die Straßen zu laufen bedroht durchaus die Leute), sehe ich keine Probleme darin sich morgens nach dem Aufstehen oder zum Dienstantritt mit den wichtigsten Zaubern zu belegen.
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-- Ritter: Warum sollte der seine Rüstung anziehen, wenn es nur ins Theater oder auf den Markt geht.
Theater ist mir noch nicht untergekommen, auf dem Markt tragen die meisten sehr gerne eine Art von Rüstung, meist nicht komplett Platte, aber Ein Kettenhemd oder ähnliches definitiv.
Dann sind wir ja schon einer Meinung. "Mehr" (also weniger) wollte ich ja nicht
-- randomKämpfer: Warum sollte der schwerbewaffnet auf den Markt gehen
Um bewaffnet zu sein wenn jemand versucht ihn auszurauben?
Wir sind hier in einer mittelalterlichen Gesellschaft, da sieht das ganze dann doch etwas anders aus als wenn du in unserer Zeit zum Einkaufen gehst.
Eine Waffe würde ich mir da auch immer mit nehmen.
Ich sprach von "schwerbewaffnet". Gegen Degen/Schwert und dergleichen spricht natürlich nichts.
-- Zauberer: Warum sollte der "auf gut Glück" einen Erdpanzer wirken, wenn mit einem Kampf nicht zu rechnen ist.
Wie gesagt, weil er es kann.
Er kann vieles, warum nicht einen anderen Zauber, der nichts mit "Kampf" zu tun hat? Es dauert nur ein paar Sekunden und erfordert den Tag über in etwa genauso viel Konzentration, wie wenn du Atmest. Das wird über kurz oder lang zum Automatismus das aufrecht zu erhalten, das du das gar nicht mehr bemerkst.
Vielleicht gehen wir von unterschiedlichen Voraussetzungen aus. Ich würde alles meiden, was unnötige Konzentration braucht. Leichte Kopfschmerzen, eine lästige Fliege oder hier halt ein Zauber, der im Hintergrund "summt"/whatever. Auch wenn das nur eine Kleinigkeit wäre... warum sich das antun?
Lassen wir den Rest objektiv/subjektiv mal weg, denn darüber gehen die Meinungen halt "subjektiv" auseinander..
Ich bin schon der Meinung, dass viele Zauber gelegentlich nur deshalb gebufft werden, weil der Spieler weiß, dass er sich bereits im Abenteuer befindet. Der Abenteurer weiß das aber nicht...
Vielleicht wird so mein Gedankengang klarer...
(Und natürlich ist das auch von Zauber zu Zauber verschieden, keine Frage)
Friede? Bin aber dennoch an weiterem Austausch interessiert.
Sorry, Gromzek's Post habe ich zu spät gelesen, der dezidiert die unterschiedlichen SVe schon schön auseinander...
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Vielleicht gibt es auch Gegenden oder Orte wo man mit einen Zauber auf sich gelegt als unhöflich erscheint.
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Ich bin schon der Meinung, dass viele Zauber gelegentlich nur deshalb gebufft werden, weil der Spieler weiß, dass er sich bereits im Abenteuer befindet. Der Abenteurer weiß das aber nicht...
Was nicht bedeuten würde, das er es nicht trotzdem machen würde.
Ich jedenfalls würde das in so einer Welt so ziemlich immer machen.
Dazu kommt noch, das diese Anmerkung (also "Warum macht er das überhaupt?") in diesem Thread von Anfang an nicht wirklich passend war. Der Spieler macht es, der SL hat damit offensichtlich keinerlei Problem, wieso also mit diese subjektive Aussage überhaupt machen, die für diesen Thread keinerlei Mehrwert hat?
Das ist es, was ich mich hier gerade vor allem Frage.
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Ich bin schon der Meinung, dass viele Zauber gelegentlich nur deshalb gebufft werden, weil der Spieler weiß, dass er sich bereits im Abenteuer befindet. Der Abenteurer weiß das aber nicht...
Was nicht bedeuten würde, das er es nicht trotzdem machen würde.
Ich jedenfalls würde das in so einer Welt so ziemlich immer machen.
Ich halte es da eher wie Gromzek.
Dazu kommt noch, das diese Anmerkung (also "Warum macht er das überhaupt?") in diesem Thread von Anfang an nicht wirklich passend war. Der Spieler macht es, der SL hat damit offensichtlich keinerlei Problem, wieso also mit diese subjektive Aussage überhaupt machen, die für diesen Thread keinerlei Mehrwert hat?
Das ist es, was ich mich hier gerade vor allem Frage.
Wie im Eingangspost ersichtlich, hat der Spieler damit ein Problem. Zwar eher mit dem zeitlichen Aufwand, als mit dem "ob".
Aber ersteres kann ja das Folgeproblem von zweiterem sein.
Deshalb ja: Das Infragestellen des täglichen Buffens mag auf eine alternative Lösung hindeuten.
Daher ist meine Fragestellung auch für den Thread legitim, zumindest als Gedankenansatz.
Ob der TE ihn dann aufgreift oder nicht, bleibt ihm überlassen.
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Dazu kommt noch, das diese Anmerkung (also "Warum macht er das überhaupt?") in diesem Thread von Anfang an nicht wirklich passend war. Der Spieler macht es, der SL hat damit offensichtlich keinerlei Problem, wieso also mit diese subjektive Aussage überhaupt machen, die für diesen Thread keinerlei Mehrwert hat?
Das ist es, was ich mich hier gerade vor allem Frage.
Ich muss da mal TrollsTime beistehen, klar vom Crunch her geht das, aber was ist mit den Fluff. Vielleicht gilt so etwas in Kulturen als unehrenhaft in anderen werden die Krieger vielleicht ihre Morgendlichen Schwertübungen abschließen mit einer kurzen Mediation wo sie die Zauber auf sich legen. Das weil sie es können, auch gemacht werden muss ist nicht so. Ist wieder eine Spilstilfrage, aber eine berechtigte und ein netter Denkanstoß.
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Das weil sie es können, auch gemacht werden muss ist nicht so.
Das habe ich auch nicht behauptet.
Ich sage nur das "Weil sie es können" ist genug Grund dafür, das sie es tun. Ob man es dann tut oder nicht ist jedem selbst überlassen.
Der Spieler von Pik tut es offensichtlich, Grund dafür ist auch da (Er kann es und hat damit Grund genug, es auch zu tun, wenn er will), insofern ist die Frage halt nicht sonderlich zielführend, wenn es darum geht eine Möglichkeit zu finden, den Vorgang zu beschleunigen.
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Das weil sie es können, auch gemacht werden muss ist nicht so.
Das habe ich auch nicht behauptet.
Ich sage nur das "Weil sie es können" ist genug Grund dafür, das sie es tun. Ob man es dann tut oder nicht ist jedem selbst überlassen.
Der Spieler von Pik tut es offensichtlich, Grund dafür ist auch da (Er kann es und hat damit Grund genug, es auch zu tun, wenn er will), insofern ist die Frage halt nicht sonderlich zielführend, wenn es darum geht eine Möglichkeit zu finden, den Vorgang zu beschleunigen.
"wenn er will" = "Wenn der Charakter es will"
S.a. mein letzter Post.
Offensichtlich belastete das ganze Buffen die Dramaturgie, wie der TE schon schrieb.
Und sei es über den reinen Zeitverlust.
Da kann man jetzt versuchen, am Zeitverlust zu drehen, oder gleich an der Wurzel anpacken und das morgendliche Gebuffe in Frage stellen...
... beides spart Zeit...
Geschmacksache
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oder gleich an der Wurzel anpacken und das morgendliche Gebuffe in Frage stellen...
Wo auch immer das "Die Wurzel" sein soll, aber naja.
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oder gleich an der Wurzel anpacken und das morgendliche Gebuffe in Frage stellen...
Wo auch immer das "Die Wurzel" sein soll, aber naja.
Mir fiel keine bessere Formulierung ein.
Vielleicht wäre "uU Wurzel des Problems, aber nicht zwingend" besser gewesen.
Lass uns jetzt nicht um linguistischen Kleinkram streiten.
Für Missverständnisse entschuldige ich mich aber gerne...
Edit:
Meine aktuelle Meinung ist
-- Morgendlicher Buff kann sehr stimmungsvoll sein, muss aber nicht
-- kann ingame authentisch sein, muss aber nicht
-- im Zweifel macht es die Masse
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Ich finde es absolut unrealtistisch, in einer Welt in der Magie etwas alltägliches ist, zu sagen, Magie macht man nicht täglich.
Ich finde Frühstücksmagie ganz gut gelungen. Meine akrobatische, schurkische "Tänzer"albin wirkt natürlich jeden Morgen die Zauber Katzenrefelexe, Beschleunigung und Sanfter Fall. Sie ist nun man beweglich und mag es bis zum umfallen gelenkiger zu sein als andere und schneller, da sie das Mondzeichen Spieler hat, ist sanfter Fall in seiner verstärkten Form einfach auch ein Muss, wer weiß wie viele Knochen sie sich ohne den Zauber bei ihren Waghalsigen Stunts schon gebrochen hätte ohne den Zauber.
Meine Speermaid hatte auch die Zunge des Diplomaten jeden Tag aktiv, sie war eine Kämpferin, aber eben auch eine Priesterin. Den blendenden Schild hat sie hingegen nur angemacht wenn es nötig war, und das nicht nur im Kampf. Weil es einfach beeindruckend ist. Ausmachen war dagegen eine eher schwierige Entscheidung.
Gerade bei Abenteurern sehe ich es als absolut unrealistisch an, wenn sie sagen:
Achja ich bin in einer fremden Stadt, ich weiß ich bin ein Held und allzeit bereit. Ach heute gehe ich nur auf den Markt. Waffe und Rüstung lass ich daheim. Bin ja nur Abenteurer in einer fremden Stadt. Solange die Stadtwache ihm nicht verbietet seine Helebarde ab zu legen, wird es wohl auch nicht tun.
Das selbe bei Zaubern. Ich gehe davon aus, dass zauber keine großartige Konzentration brauchen zum aufrechterhalten. Sonst wäre bei jedem Schadenspunkt den man bekommt Entschlossenheitsproben fällig. Die Zauber brauchen konzentration beim sprechen. Dann sind sie erstmal aktiv. Solange sie nicht willentlich beendet werden halten sie sich selbst aufrecht. Beim Schlafen ist das wieder etwas anderes. Da sind sie dann zuende. Aber ich gehe ernsthaft nicht von einer starken Konzentrationsleistung aus.
Priestermessen sehe ich als einziges Argument. Aber da fehlt uns ja noch der Magieband um zu wissen wie Magie und Wunder miteinander interagieren, wie die Götter Zaubern verhindern ...
Von daher stimme ich Yinans Einschätzung bei, dass dies kein simulatorischer oder authentischer Ansatz ist, sondern lediglich ein Ansatz, den ich für die Welt Lorakis als "unpassenden Ansatz" ansehe.
Schön wäre es noch, wenn die ganze Diskussion aus dem Thema abgetrennt werden könnte in einen neuen Thread, da es einfach ein neues Thema ist und dem Threadersteller Glaube gar nicht hilft ;)
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Da die Buffs halt so wirken wie sie es eben tun, macht es leider keinen Sinn auf den Zeitpunkt X zu warten. Im Kampf die Steinhaut zu wirken, grenzt schon an eine gewisse Unprofessionalität oder sogar Dummheit. Schließlich hätte man es ja vorher machen können und verliert so vielleicht wertvolle Zeit - gerade in Überfall-Szenarien.
Klar muss man sich nicht buffen, wenn man in seinem Stadthaus wohnend lediglich seine Mutter zum Mittagessen besuchen will und ansonsten faulenzt, aber doch nicht wenn man auf einer Überlandreise ist oder weiß, dass an dem Tag Nachforschungen in der Unterstadt anstehen.
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...
Achja ich bin in einer fremden Stadt, ich weiß ich bin ein Held und allzeit bereit. Ach heute gehe ich nur auf den Markt. Waffe und Rüstung lass ich daheim. Bin ja nur Abenteurer in einer fremden Stadt. Solange die Stadtwache ihm nicht verbietet seine Helebarde ab zu legen, wird es wohl auch nicht tun.
1) Nein, weißt du nicht, jedenfalls nicht zwingend
2) Selbst, wenn du das weißt, musst du nicht "allzeit bereit" sein
3) Warum den Kram die ganze Zeit mitschleppen??? Man hat noch eine Identität jenseits seiner Hellebarde... und das Ding ist einem im Weg.
...Ich gehe davon aus, dass zauber keine großartige Konzentration brauchen zum aufrechterhalten. Sonst wäre bei jedem Schadenspunkt den man bekommt Entschlossenheitsproben fällig. Die Zauber brauchen konzentration beim sprechen. Dann sind sie erstmal aktiv. Solange sie nicht willentlich beendet werden halten sie sich selbst aufrecht. Beim Schlafen ist das wieder etwas anderes. Da sind sie dann zuende. Aber ich gehe ernsthaft nicht von einer starken Konzentrationsleistung aus.
Habe ich auch nicht behauptet, deshalb oben auch mein Vergleich mit der lästigen Fliege. Allein, dass sie beim Schlafen ausgehen, unterstützt meine These eher...
(EDIT: Zumal ja auch ein gewisser Fokus "geblockt" ist, den ich anders nicht nutzen kann. )
...
Klar muss man sich nicht buffen, wenn man in seinem Stadthaus wohnend lediglich seine Mutter zum Mittagessen besuchen will und ansonsten faulenzt, aber doch nicht wenn man auf einer Überlandreise ist oder weiß, dass an dem Tag Nachforschungen in der Unterstadt anstehen.
Exakt von diesen Fällen spreche ich doch seit Posts...
Wenn ich Gefahren erwarte (als Abenteurer, nicht als Spieler) sieht das selbstredend anders aus.
Aber DANN (oder in den schön fluffigen Beispielen von Saalko) habe ich auch einen Anlass!
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Okay also können wir uns einigen, sobald die Abenteurer in ihrem Zuhause sind, bei ihrer Mutter Suppe schlürfen, buffen sie nciht, sobald die Abenteurer aber IHRE Stadt verlassen und in eine Fremde gehen, wie in eine andere Stadt, oder ein Dorf macht es Sinn zu Buffen. Sprich 99% der Zeit. Lorakis ist maximal in den Hauptstädten sicher, ansonsten haben wir eine zu 95% unerforschte Welt vor uns, die maximal an den alten Slavenstraßen besiedelt ist und auf deren Friedhöfen Ghule und Spuks auftauchen können, zusätzlich natürlich zu den Räuberbanden die sich mit leichtigkeit in die Wildnis zurück ziehen können.
Gerade wegen der Magie würde ich mich in einer fremden Stadt unsicher fühlen, wer weiß wo die nächste Fee auftaucht oder ein ork aus der Feenwelt gespuckt wird?
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Und den Anlass hat man so ziemlich jeden Tag in einem Abenteuer, weshalb man Frühstücksmagie betreibt.
Reise von A nach B, Untersuchungen, Kämpfe, Verhandlungen etc. pp.
Du hast eigentlich immer einen Grund am Morgen einige deiner kanalisierten Zauber zu sprechen.
Insofern ist die Frage nicht "sollte ich morgens buffen", weil die Antwort ist "ja, sollte man bzw. ja, tut man", sondern eher "mit wie vielen Zaubern buffe ich mich morgens".
Und dann kommen wir wieder dazu, dass uns das alles nicht bei der Frage weiterhilft, wie man den Vorgang verkürzen kann.
Und nein, kanalisierte Zauber stören definitiv nicht so wie eine "lästige Fliege".
Du kannst 10 oder mehr Zauber gleichzeitig kanalisieren und hast dabei keinerlei negative Auswirkungen, egal was du tust.
Eine einzige "lästige Fliege" kann aber schon dafür sorgen das du dich nicht mehr vernünftig konzentrieren kannst. Hatte ich schon gehabt wenn ich irgend etwas gerechnet habe und da ne Fliege war das ich erstmal dafür sorgen musste, das diese Fliege nicht mehr lebend in meinem Raum ist, da ich vorher nicht vernünftig weiter machen konnte.
Insofern ist da deine These nicht wirklich unterstützt. Die "Konzentration" die du da benötigst ist so minimal das du sie gar nicht wirklich mitbekommst. Wie halt z.B. Atmen. Solange du nicht daran denkst, das du Atmest, bemerkst du es auch nicht. Und auf ähnlicher Ebene würde ich das Aufrechterhalten von kanalisierten Zaubern sehen. Oder meinetwegen auch mit hören. Wenn du bewusstlos bist hörst du auch nichts mehr (bzw. du verarbeitest das gehörte nicht mehr). Aber wenn du Wach bist hörst du automatisch ohne Konzentration. Nur das Verstehen des gehörten erfordert meist Konzentration und das wäre hier halt das Äquivalent zu "Zauber sprechen".
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Okay also können wir uns einigen, sobald die Abenteurer in ihrem Zuhause sind, bei ihrer Mutter Suppe schlürfen, buffen sie nciht, sobald die Abenteurer aber IHRE Stadt verlassen und in eine Fremde gehen, wie in eine andere Stadt, oder ein Dorf macht es Sinn zu Buffen. Sprich 99% der Zeit. Lorakis ist maximal in den Hauptstädten sicher, ansonsten haben wir eine zu 95% unerforschte Welt vor uns, die maximal an den alten Slavenstraßen besiedelt ist und auf deren Friedhöfen Ghule und Spuks auftauchen können, zusätzlich natürlich zu den Räuberbanden die sich mit leichtigkeit in die Wildnis zurück ziehen können.
Gerade wegen der Magie würde ich mich in einer fremden Stadt unsicher fühlen, wer weiß wo die nächste Fee auftaucht oder ein ork aus der Feenwelt gespuckt wird?
Nein, wie kommst du auch nur annähernd auf 99% oder dass in fremden Städten ständig Feen und Orks auftauchen?
Wäre dem so, gäbe es diese Städte SO nicht. Da leben Leute, die nicht täglich zitternd durch die Gegend huschen.
In folgend Fällen gebe ich dir ja recht
-- Wildnis, abseits von Hobbithausenromantik = Check
-- verfluchter Friedhof = Check
-- unmittelbarer Auftrag in der Stadt = Check
-- Zauber nützlich für tägliche Arbeit/Haushalt whatever = Check
Ich will ja nur, dass man mal spiegelt, "womit der Abenteurer oder Durchschnittslorakier überhaupt rechnet" und nicht ständig seine Spielerperspektive vorschiebt.
That's all
@ Yinan
Wir sind schon näher beieinander als du denkst.
Zur lästigen Fliege noch:
Es heißt "Fokus" ergo "fokussieren", was die Konzentration schon impliziert.
Dass das nicht nichts ist, ergibt sich auch daraus, dass ich "Fokus verbrauche" oder anders zumindest bei kanalisierten Zaubern: "Solange du dich darauf konzentrierst, kannst du dich nicht auf andere/allzuviele andere Zauber konzentrieren"
Mich stört hier nur dieses schwarzweiß.
Aber davon sind wir ja schon weg...
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Zur lästigen Fliege noch:
Es heißt "Fokus" ergo "fokussieren", was die Konzentration schon impliziert.
Dass das nicht nichts ist, ergibt sich auch daraus, dass ich "Fokus verbrauche" oder anders zumindest bei kanalisierten Zaubern: "Solange du dich darauf konzentrierst, kannst du dich nicht auf andere/allzuviele andere Zauber konzentrieren"
Mich stört hier nur dieses schwarzweiß.
Aber davon sind wir ja schon weg...
Nein das heißt Fokus weil's ein Wort war, welches den Autoren gefallen hat. könnte also auch Chicken McNugget heißen (das fände aber McDonalds wohl nicht so toll).
Der Name eines Regelbegriffes hat keine Auswirkung auf seine regeltechnische Wirkung.
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Zur lästigen Fliege noch:
Es heißt "Fokus" ergo "fokussieren", was die Konzentration schon impliziert.
Inzwischen sollten wir eigentlich gelernt haben das die Bezeichnungen jetzt nichts sind, was man auf die Goldwaage legen sollte. Wenn deine Argumentation darauf basiert, dann bewegst du dich aber auf sehr dünnen Eis.
Zumal du hier fokussieren mit kanalisieren verwechselst, was zwei unterschiedliche Dinge sind und deine Argumentation mit der Bezeichnung nun wirklich keinerlei Bedeutung mehr hat.
Worauf du sehen solltest sind die Auswirkungen.
10 Zauber kanalisiert und du hast noch immer keinerlei regeltechnische Auswirkungen bei Proben. Nicht mal einen leichten negativen Umstand.
=> Beim kanalisieren von Zaubern musst du dich so wenig darauf konzentrieren, das du eigentlich gar nicht mehr bemerkst / es zum Automatismus wird.
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Der Hintergrund von dem Begriff Fokus:
In Lorakis benutzt man nicht wie zum Beispiel in Aventurien ein persönliches Reservoir von magischer Kraft, sondern bedient sich direkt aus der Umgebungsmagie. Diese muss der Zaubernde ähnlich wie Lichtstrahlen mit einer Lupe "fokussieren", um den gewünschten Effekt zu erzeugen.
Die Fähigkeit, wie oft man Magie fokussieren kann, zeigen die Fokuspunkte: Sie stellen die Verfassung der magischen "Leitungen" da, durch die der Zauberer die Magie leitet.
Bei kanalisierten Zaubern "öffnet" der Zauberer einen Teil seiner "Kanäle", um den Zauber fortwährend mit immer neuer Energie zu versorgen. Das erfordert in nur sofern Konzentration wie zum Beispiel zu Gehen oder Fahrrad zu fahren.
Nur mal so am Rande.
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Zum xten Male:
Deshalb mein Beispiel mit den Fliegen....
Seldoms mit dem Fahrrad fahren ist auch sehr schön...
Manche machen das aus Spaß
andere aus Notwendigkeit
manche brauchen einen Anlass
wieder anderen ist selbst diese Lappalie zu anstrengend.
So oder so ist Zaubern eine Handlung wie ein Buch lesen oder eine Waffe abfeuern.
Sicher gibt es auch Leute, die aus Spaß zaubern oder sich an dem Akt des Zauberns an sich erfreuen.....
Aber stets den gleichen Zauber.... nur weil der Spieler weiß, dass das Abenteuer schon angefangen hat... ne tut mir leid.
Ich zitiere mich mal selbst:
...
In folgend Fällen gebe ich ...-ja recht
-- Wildnis, abseits von Hobbithausenromantik = Check
-- verfluchter Friedhof = Check
-- unmittelbarer Auftrag in der Stadt = Check
-- Zauber nützlich für tägliche Arbeit/Haushalt whatever = Check
Ich will ja nur, dass man mal spiegelt, "womit der Abenteurer oder Durchschnittslorakier überhaupt rechnet" und nicht ständig seine Spielerperspektive vorschiebt.
That's all
Saalko u.a. andere haben auch sehr schöne Beispiele gebracht, wo der morgendliche Buff passt oder in welchen Situationen er passt.
Das hängt vom Buff und der Situation ab.
Ein "per se" gibt's nicht.
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Nein das heißt Fokus weil's ein Wort war, welches den Autoren gefallen hat. könnte also auch Chicken McNugget heißen (das fände aber McDonalds wohl nicht so toll).
Nicht ganz. Es heißt Fokus, weil man die Magie in der Tat durch seinen Körper fokussiert. Chicken McNugget drückt das nicht ganz so gut aus. ;)
Aber im Kern stimmt deine Aussage dennoch: Man braucht keine gesonderte Konzentration (zumindest nicht so weit, dass es Auswirkungen auf das tägliche Leben hat). Denn wenn das so wäre, müsste es explizit dabeistehen. Und zur Sicherheit nochmal: Das ist von uns auch explizit nicht gewünscht.
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Was bedeutet das die Diskussion noch immer überflüssig ist, weil die Prämisse "Es wird gebufft" ja nicht widerlegt ist sondern immer noch da ist und jetzt die Frage ist "Wie kann man den Vorgang beschleunigen".
Und nochmal, man sollte Zaubern und kanalisieren unterscheiden.
Ja, Zaubern ist anstrengend und erfordert Konzentration.
Nein, kanalisieren ist nicht anstrengend und erfordert nur einen so geringes Maß an Konzentration, das man es so ziemlich gar nicht bemerkt, eben weil man keinerlei negative Auswirkungen hat egal wie viele Zauber man kanalisiert.
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Was bedeutet das die Diskussion noch immer überflüssig ist, weil die Prämisse "Es wird gebufft" ja nicht widerlegt ist sondern immer noch da ist und jetzt die Frage ist "Wie kann man den Vorgang beschleunigen".
Und nochmal, man sollte Zaubern und kanalisieren unterscheiden.
Ja, Zaubern ist anstrengend und erfordert Konzentration.
Nein, kanalisieren ist nicht anstrengend und erfordert nur einen so geringes Maß an Konzentration, das man es so ziemlich gar nicht bemerkt, eben weil man keinerlei negative Auswirkungen hat egal wie viele Zauber man kanalisiert.
Keine Auswirkungen und keine negativen regeltechnischen Auswirkungen ist einfach nicht das gleiche.
Bei Mittagshitze auf dem Marktplatz habe ich auch keine regeltechnischen Auswirkungen, aber zweifelsohne "Auswirkungen".
Ist mein Abenteurer hungrig, hat er auch keine regeltechnischen Auswirkungen, aber nichtdestotrotz das gefühl des Hungers, das zweifelsohne "nicht schön" ist.
Trage ich 15 KG mit mir rum, habe ich auch keine regeltechnischen Auswirkungen, aber zweifelsohne ist es angenehmer mit weniger Gewicht rumzulaufen.
Von nichts anderem spreche ich beim Zaubern, kanalisieren und fokussieren.
Und ja: Die meisten Lorakier zaubern deshalb "nicht einfach so" oder "weil sie es können" (sie können auch laufen, dennoch gehen sie lieber gemessenen Schrittes; man läuft in der Wildnis auch nicht stundenlang mit gezogenem Schwert rum, nur weil das keine regeltechnisch schlechten Auswirkungen hat und scheidet es deshalb lieber),
sondern weil sie einen spezifischen Grund haben.
Und bei einem Charakter, der sich mit diversen Zaubern zubufft, liegt die Vermutung nahe, dass vielleicht der Spieler diesen spezifischen Grund sieht ("holla, das Abenteuer könnte anfangen"), aber eben nicht der Charakter.
Und JA DANN wäre es eine sinnvolle Methode, mal an den Char zu appelieren, buffen und damit Zeit zu sparen.
Die Argumentation bleibt also legitim...
Das es Situationen gibt, in denen ein "Massenbuff" sehr sinnvoll oder auch nur flufftechnisch stimmig ist, bezweifel ich nicht.
Aber nach wie vor bezweifel ich das "per se, weil isso/weil kann er halt".
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Und nach wie vor ist dein Zweifel in irgend einer Weise Hilfreich für die Frage "Wie beschleunigt man den Vorgang des Frühstückszaubern".
Edit:
Ok, um das nicht so alleine dastehen zu lassen:
Mir geht es darum das die Prämisse "Ein Spieler hat ein Char der mehrere Zauber zum Frühstück zaubert" weiterhin gegeben ist. Ob das nun einmal alle paar Abenteuer, jedes Abenteuer, jeden Morgen im Abenteuer oder irgendwo dazwischen passiert, ist dabei vollkommen egal. Es gibt Situationen, wo er das macht und wo es auch sinnvoll ist.
Diese Prämisse wird von dir nicht im geringsten widerlegt, weshalb dein "Zweifel" an dem "per/se" für diese Fragestellung nicht im geringsten Hilfreich ist, das sie die Notwendigkeit des Frühstückzauberns nicht im geringsten in Frage stellt.
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Und nach wie vor ist dein Zweifel in irgend einer Weise Hilfreich für die Frage "Wie beschleunigt man den Vorgang des Frühstückszaubern".
A) Indem man die Frühstückszauber reduziert, pauschal oder indem man die ingame-Relevanz in Frage stellt
B) Indem man mit Sicherheitswürfen arbeitet
C) Indem man stillschweigend davon ausgeht, dass bestimmte Zauber immer klappen
A ist genauso legitim wie B oder C
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A ist genauso legitim wie B oder C
Siehe mein Edit (=> nein, A ist nicht genauso legitim zur Beantwortung der Frage).
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A ist genauso legitim wie B oder C
Siehe mein Edit (=> nein, A ist nicht genauso legitim zur Beantwortung der Frage).
:) So schon klarer. Dann ist A "nicht ganz so legitim wie B und C", check.
Meine Erfahrungen sind halt andere. Dass eher unnötig viel gebufft wurde, und dass diese Anzahl sich - auch in Verweis auf ingame-Relevanz- reduzieren ließe.
Aber mein Name ist nicht "statistische Relevanz", deshalb magst du recht haben und A wäre für den TE keine Lösungsalternative.
Solange sich der TE dazu nicht äußert....
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So ihr beiden, Schluss jetzt. Tragt das per PM aus, wenn ihr euch gerne im Kreis drehen wollt. Aber ihr tragt hier gerade nicht zur sinnvollen Beantwortung der Frage bei (was ihr jeweils zu dem diskutierten Teil sagen wolltet habt ihr jeweils schon mehr als einmal gesagt).
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Ich nehme mal das Beispiel meines eigenen "Frühstückbuffers".
Alienor Mainardis ist Ritterin und kann vorallem Reitkunststücke. Dummerweise hat sie mal versucht, bei einem Turnier bei der Tjoste teilzunehmen und dabei ihr Pferd eingebüßt und ist jetzt "Sattelschlepper".
Da ist es gut, dass sie mit dem Zauber "Leichtigkeit" das Gewicht ihrer Satteltaschen - die sonst echt unangenehm zu tragen sind - reduzieren kann.
An Tagen, an denen keine Weiterreise ansteht, unterlässt sie den Zauber natürlich. Aber sonst ist selbstverständlich dieser Zauber dran.
Ferner kann sie mit "Sanfter Fall" dafür sorgen, dass Stürze weniger weh tun. An Tagen mit Reitübungen - oder auch nur allgemein, an denen sie reitet, klettert oder sonstwie sich in nennenswerte Gefahr eines Sturzes begibt - eine überaus gute Idee. Wenn sie hingegen nur zu Fuß ein bisschen geht, lässt sie den Zauber meistens weg.
Vom Konkreten zum Allgemeinen:
Ich vermute, dass es für fast jeden "Frühstücksbuffer" Situationen gibt, in denen er den einen oder anderen Zauber weglässt. Jedoch geht es hier primär um solche Tage, an denen man davon ausgehen muss, dass der Tag unangenehme Überraschungen bereit hält. Sei es, weil man auf Reisen ist - und Reisen per se einfach gefährlich und unangenehm sind. Sei es, weil man weiß, dass man den Hinweisen auf eine Tat nachgeht und vielleicht irgendjemand etwas dagegen hat.
Die Tage, an denen man morgens aufsteht, sich gemütlich sein Pfeifchen stopft, sich in die Sonne setzt und darauf wartet, dass sie wieder untergeht, sind meistens nicht die, welche im Abenteuer behandelt werden. Und spätestens in dem Moment, an dem man feststellt, dass aus einem harmlosen freien Tag ein nicht ganz so harmloser, bemerkenswerter Tag wird, wird ein Buffer ein zweites Frühstück einlegen und sich erstmal ein bisschen vorbereiten.
Ob an einem Tag, an dem der Abenteurer davon ausgeht, dass wirklich garantiert nichts anliegt, er sich zum Frühstück gleich aufbufft oder nicht, hängt sicherlich von der Erfahrung/Paranoia des Einzelnen ab. Wer schon mit "heruntergelassenen Hosen" erwischt wurde, wird sicherlich vorsichtiger sein als jemand, bei dem das bisher immer gut gegangen ist.
Daher halte ich es für eine sinnvolle und zielführende Frage, ob und wie man den regeltechnischen Aufwand des "jeden (spielrelevanten) Morgen macht mein Abenteurer folgende Zauber und kanalisiert sie bis zum Schlafengehen" reduzieren kann.
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Danke an Quendan für die Ermahnung, geschluckt.
Flippah vielen Dank für die schönen Beispiele. Das ist etwa das, was ich ausdrücken wollte, aber vielleicht nicht richtig auf den Punkt gebracht habe.
Ich habe daher keinen Anlass mehr auf "Ingame-Relevanz" einzugehen.
An Yinan ein "Handreich"
Vorschläge, die verbleiben:
1.) Sicherheitswürfe
2.) Handwedeln.
3.) Sich auf "Durchschnittsergebnisse" einigen.
4.) Ganz wichtig: Dem Spieler nicht beim Würfeln zugucken, kostet nur Zeit.
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Warum nicht einfach nebenher würfeln und den kanalisierten/verbrauchten Fokus notieren? Soviel Vertrauen sollte zwischen SL und Spielern schon herrschen, das die einfach nebenher ihre Proben würfeln, wenn gerade mal keine Szene ausgespielt wird. Und für die drei, vier oder fünf Zauber sollte das jetzt nicht allzuviel Zeit kosten. Zumal wie oben vorgeschlagen durchaus Spickzettel genutzt werden können um Zeit zu sparen. Dazu kommt, das bei fünf Spielern nicht jeder gleichzeitig aktiv sein kann (jedenfalls stelle ich mir das sehr, sehr chaotisch vor. )
Aber ganz ehrlich? Fünfmal würfeln dauert normalerweise keine Minute, lasst es wegen mir zwei sein mit berechnen und Fokus abstreichen, weshalb will man da noch optimeren?
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Das kann in der Praxis schon länger dauern. 5 Minuten kann ich da schon sehen, die verbraucht werden, vor allem wenn du nicht alle zugehörigen Regeln in und auswendig kennst.
Und das ganze nebenher machen wurde ja vom TE schon gesagt das er das nicht mag, da der Spieler dadurch abgelenkt ist und damit vlt. auch Sachen vom Plot nicht mitbekommt, was dann auch eher störend wäre.
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Und das ganze nebenher machen wurde ja vom TE schon gesagt das er das nicht mag, da der Spieler dadurch abgelenkt ist und damit vlt. auch Sachen vom Plot nicht mitbekommt, was dann auch eher störend wäre.
Dann lass ich den Spielern als SL die Zeit... der Plot kommt schon zu den... ob sie wollen oder nicht ;-) Will sagen als SL bekommt man das doch mit. Irgendwie finde ich das Problem langsam immer mehr konstruiert als wirklich wichtig. Eine Spielerin zaubert immer vor dem Schlafen gehen Alarm... das darf sie immer auswürfeln, freut sich schon darauf wenn sie 14 Punkte in der Fertigkeit hat, dann klappt der immer ohne wüfeln... (Sicherheitswurf und dann kann man darauf verzichten). Es mag nerven, aber so ist es nun mal und genauso würde ich es mit den Buffs halten...
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Ich zitiere da nochmal den TE:
der Zwerg in meiner Runde ist mit allerlei Buffzaubern ausgestattet und bufft sich damit jeden Morgen erneut. Das nimmt leider aber immer wieder Zeit in Anspruch, die ich zwar meist mit erzählerischem Fluff zu überbrücken versuche, wirklich wichtige Dinge kann ich dabei aber auch nicht erzählen, weil der Spieler sie sonst verpassen könnte. Und auch ihn selbst nervt es eigentlich, dass er jeden Morgen so oft würfeln und rechnen muss.
Sowohl dem SL als auch dem Spieler gefällt halt sowohl die viele Würfelei und Rechnerei als auch die nötige Zeit dafür nicht.
Das mag dich vlt. nicht betreffen, aber die Gruppe des TE betrifft es nun einmal.
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Dann sein lassen ;-) oder wie vorgeschlagen handeln, gibt ja einige Vorschläge 8)
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5 Minuten zum Buffen?
ich habe gerade mal durchgeguckt und einen Charakter rausgesucht, der morgens mittels Magische Zeichen etc. beim Morgengebet extrem viel betet. Für den kann man einfach folgende Liste erstellen:
1. Eiserne Aura: Stärkungsmagie 15, Schwierigkeit 21, Kosten K6V1 (Magische Zeichen), Verstärkung uninteressant
> Verbesserung: ab 27 K5V1, ab 30 K5V0, ab 33 K4V1, bei Triumph (wie 33) K3V0
2. Aura der Entschlossenheit: Stärkungsmagie 15, Schwierigkeit 18, Kosten K2 (Magische Zeichen), Verstärkung uninteressant
> Verbesserung: ab 24 K1V0, ab 27 K2V0 + 10 Meter Wirkungsbereich, ab 33 K1V0 + 10 Meter Wirkungsbereich, bei Triumph (wie 33) + 15 Meter Wirkungsbereich
3. Kleiner Magieschutz: Schutzmagie 12, Schwierigkeit 15, Kosten K1/K2V1
> Verbesserung: ab 18 K2V1 (verstärkt), ab 24 K1V1 (verstärkt), weitere Verstärkung nicht möglich
4. Steinhaut: Schutzmagie 12, Schwierigkeit 21, Kosten: K8V2/K10V4
> Verbesserung: ab 27 K10V4 (verstärkt), bei Triumph K8V4 (verstärkt) oder K8V0/K6V1/K5V2 (unverstärkt)
optional, falls verletzt
5. Schmerzen widerstehen: Stärkungsmagie 15, Schwierigkeit 21, Kosten K6V1 (Magische Zeichen)/K8V3
> Verbesserung:
>> -1/-2 durch Wunden [unverstärkt] ab 27 K5V1, ab 30 K5V0, ab 33 K4V1, Triumph (wie 33) K3V0
>> -4 oder mehr durch Wunden [verstärkt] ab 24 K8V3, ab 30 K7V3, ab 33 K7V2, Triumph (wie 33) K6V1
Damit geht das Buffen selbst für nicht so rechen- oder regelfitte Leute vergleichsweise schnell und diese muss meist 1-2x pro Heldengrad zwischen den Spielsitzungen aktualisiert werden.
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Sorry aber wo bitte in Lorakis gibt es Hobbitromantik, Wildnis ist Wildnis.
Die Arwinger Mark, ich würde mal behaupten, dieses Stückchen Land im reichen und beschaulichen Selenia ist das was am ehestens an Hobbitromantik errinnert. Gibt es Heiler auf jedem Hof, im Gebirge werden sie sogar Wehrhöfe genannt. Feenwesen tauchen immer mal wieder auf ...
Ich weiß echt nicht welcher Abenteurer da ohne Waffe rumrennen will.
Wir sind in Lorakis, da kann jederzeit irgendwer einen Geist rufen oder eine "Waffe aus Licht" herbeizaubern.
Die Drachen sind zwar weg, aber ihre "Errungenschaften", ich sage nur Krähenwasser stehen in direkter Nachbarschaft.
Ich weiß ehrlich nicht wo man einen sicheren Ort in Lorakis vorfindet wo man seine Waffe ablegen würde. In Kirchen ja, weil man sich da auf den Schutz der Götter verlassen kann (Da wurde ja schon angedeutet das da Magie unterbunden werden kann, vielleicht) aber sonstwo nicht. Dafür ist die Welt von lorakis einfach zu magisch. Feenwesen können überall auftauchen wo für sie eine magische Stätte ist, dies eben auch innerstätich, auch wenn ich vermute, dass sie die weiten schwach besiedelten Stellen der Arwinger Mark vorziehen oder eben Gebiete wo tatsächlich noch kein mensch, Alb, Zwerg, Gnom oder Varg zuvor war.
Ich bleibe dabei in 99% der Fälle wird man seine Waffe und Zauber dabei haben und bereit (beziehungsweise kanalisiert NICHT fokussiert.)
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Dann sein lassen ;-) oder wie vorgeschlagen handeln, gibt ja einige Vorschläge 8)
Super Idee, einem Charakter ein Teil seines Konzepts einfach wegzunehmen -.-
Und oh Wunder, die Vorschläge stehen hier nur, weil ich das Thema erstellt habe. Wie ein Beitrag, der nur darauf hinweist, dass man diese Vorschläge doch nutzen kann, jetzt hilfreich ist, ist mir nicht klar … Und ob ein Problem in meinr Gruppe wichtig ist, überlass doch einfach mir und meiner Gruppe ;)
Insgesamt schade, wie sich manche hier aufführen und von oben herab urteilen, sorry. Da kann einem die Lust aufs Fragen fast vergehen :P
Und um es einfach nochmal klarzustellen: Es geht tatsächlich nicht um wirklich jeden Morgen ingame und es geht auch nur um relevante Zauber ingame. Ich fand es für die Frage aber nicht erheblich, nun genau aufzuschlüsseln, wann was gebufft wird ;)
Aber: Nochmal vielen Dank für die vielen konstruktiven Vorschläge
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qivis es ging mir dabei nicht von oben herab zu wirken, noch dich zu ärgern. Um ehrlich zu sein, ich habe den Anfang der Diskussion nicht mal gelesen sondern bin dann reingesprungen, deshalb wußte ich gar nichts von deinen Befindlichkeiten.
Ich habe den Satz auch deshalb reinegschrieben weil viele gute Vorschläge dabei sind, konstruktive. Ich so etwas aber aus der rosaroten Brille eines Geschichtenerzählers oft sehe, auch Regeln. Seis drum, hast ja tolle Antworten bekommen.
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Also ich fand die Diskussion insgesamt sehr inspirierend. In meinen Runden war bisher niemand auf die Idee gekommen, die kanalisierten Zauber so zu verwenden. Ich kann es aber nachvollziehen. Und die Regeln lassen es zu. Es passt auch zu der Art und Weise, wie Magie funktioniert. Am Ende kann ja jeder in seiner Runde entscheiden, was er zulässt (Stichwort Hausregeln). Für mich macht es aber durchaus Sinn.
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Sorry aber wo bitte in Lorakis gibt es Hobbitromantik, Wildnis ist Wildnis.
Die Arwinger Mark, ich würde mal behaupten, dieses Stückchen Land im reichen und beschaulichen Selenia ist das was am ehestens an Hobbitromantik errinnert. Gibt es Heiler auf jedem Hof, im Gebirge werden sie sogar Wehrhöfe genannt. Feenwesen tauchen immer mal wieder auf ...
Ich weiß echt nicht welcher Abenteurer da ohne Waffe rumrennen will.
Wir sind in Lorakis, da kann jederzeit irgendwer einen Geist rufen oder eine "Waffe aus Licht" herbeizaubern.
Die Drachen sind zwar weg, aber ihre "Errungenschaften", ich sage nur Krähenwasser stehen in direkter Nachbarschaft.
Ich weiß ehrlich nicht wo man einen sicheren Ort in Lorakis vorfindet wo man seine Waffe ablegen würde. In Kirchen ja, weil man sich da auf den Schutz der Götter verlassen kann (Da wurde ja schon angedeutet das da Magie unterbunden werden kann, vielleicht) aber sonstwo nicht. Dafür ist die Welt von lorakis einfach zu magisch. Feenwesen können überall auftauchen wo für sie eine magische Stätte ist, dies eben auch innerstätich, auch wenn ich vermute, dass sie die weiten schwach besiedelten Stellen der Arwinger Mark vorziehen oder eben Gebiete wo tatsächlich noch kein mensch, Alb, Zwerg, Gnom oder Varg zuvor war.
Ich bleibe dabei in 99% der Fälle wird man seine Waffe und Zauber dabei haben und bereit (beziehungsweise kanalisiert NICHT fokussiert.)
Och Mensch, wir hatten das Fass doch fast wieder zu...
Kurz:
1) Sie können auftauchen, tun es aber nicht regelmäßig
2) Selbstverständlich sind die meisten Städte relativ sichere Orte.
3) Der druchschnittliche Lorakier, der sich keine vernünftige Waffe leisten kann (oder Zauber) läuft auch nicht ständig zitternd durch die Gegend.
4) Auch in randomStadt sterben die meisten Leute an Krankheit oder Alter und nur in Ausnahmefällen durch Werwolf, Fee und wasweißich.
Soll kanalisieren und buffen, wer und was er will, den Streit habe ich schon ad acta gelegt (Gruß an Yinan und Quendan).
Aber hier eine "ständige Gefahr" hochzudramatisieren, halte ich für haltlos übertrieben. Die meisten Bewohner Lorakis' leben in relativer Ruhe....
Aber vielleicht sollten wir das in einem gesonderten Thread namens "Wann nehmen eure Abenteurer ihre Waffen mit? Und wenn ja, welche?" erörtern. Gehört hier nicht hin.
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BTT:
Da ich mich durchaus überzeugen lasse, überlege ich, meinen Gnomenberserker grundsätzlich "Katzenreflexe" zu buffen.
Hat einen Haken: hat nur 8 Foki....
Wie bufft ihr denn bei Abenteurern mit "Wenig Foki".
Gar nicht morgends?
Nur im Notfall?
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Leute mit wenig Fokus haben meist auch nur wenig Zauber. Dementsprechend werden diese meist auch eher mit ihrem einen Buff rumlaufen und das wars.
Wenn du mehr Zauber hast dann musst du natürlich schauen was dir wichtiger ist. Willst du lieber einen +2 Bonus auf jegliche Proben, in denen BEW vorkommt, oder situativ einen größeren Vorteil haben, aber diesen nur ein einziges mal?
Das soll jetzt keine Wertung oder so beinhaltet, auch wenn es vlt. so klingt. Der situative größere Vorteil kann sehr entscheidend sein, ist aber wie gesagt sehr situativ und kann auch gut und gerne nie eintreten.
Ich würde jedenfalls empfehlen mehr in Fokuspunkte zu investieren... Willenskraft braucht sowieso jeder Kämpfer (Widerstände erhöhen) und bringen auch noch Fokuspunkte mit sich, insofern würde hier eine Steigerung empfehlenswert sein.
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@ Yinan
Man muss mit seinem Kämpfer Prioritäten setzen:
Bei meinem Gnomberserker sind diese
Schnelligkeit
hoher Schaden
VTD
Fokus hat er 8!
Da scheint es mir sinnvoller nicht morgends zu buffen, sondern nur bei Bedarf, oder?
Ganz anders verhielte es sich bei nem Char mit vielen Foki.
Vielleicht macht ja gerade das den Reiz aus, dass sich je nach Char andere Strategien und Taktiken aufdrängen.
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3) Der druchschnittliche Lorakier, der sich keine vernünftige Waffe leisten kann (oder Zauber) läuft auch nicht ständig zitternd durch die Gegend.
Weil es Leute um ihn herum gibt die sowas können. Wie gesagt ich wüsste nicht welche Stadt sicher sein soll, in einer Welt in der jeder Magier ist und theoretisch eine Waffe aus Licht jederzeit herbeizaubern kann, oder einen Geist rufen ... und zu sagen: Städte sind sicher, da kann ich nur das gegenargument bringen, sie sind es nicht. Hat die selbe Wertigkeit. Ausser das ich noch sage, dass überall Leute mit Waffen aus Licht, oder sonst was für Wesen auftauchen können.
Warum SOLL man nun jeden Zauber buffen?
Mein Dämmeralbischer Heilmagier hat nur 1 Zauber der kanalisiert werden kann, dieser senkt die Wundstufen. Den kanalisiert er aber nicht, weil er seinen Fokus für Heilung braucht. Auch die "Magier" die mehrere Magieschulen haben, werden nicht alle Zauber kanalisieren die sie können. Da ist einfach ihr Fokus zu gering.
Der Armbrustschütze schießt ja auch nicht einfach weiter obwohl ihm die Bolzen ausgegangen sind.
Meine Tänzerin muss sich mit ihrem (nach dem buffen) weiteren Fokus auch stark überlegen, ob sie nun ihre Wurfwaffen verstärkt oder ihn für Sachen wie die Zauber Sprung, Telekinese, Stoß ... einsetzt. Wenn ein krieger zwar viele Zauber hat, aber keinen Fokus, dann kann er die Magie halt nicht so verschwenderisch einsetzen.
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3) Der druchschnittliche Lorakier, der sich keine vernünftige Waffe leisten kann (oder Zauber) läuft auch nicht ständig zitternd durch die Gegend.
Doch tut er, was meinst du, warum der einfache Bauer nicht gereist ist? Weil er Angst hatten und weil Überfälle, Mord und Schändung an der Tagesordnung waren.
Und so ist es auch in Lorakis, sonst bräuchte es keine Helden.
Warum zieht ein Polizist eine Kugelsichere Weste an? Es wird ja auch nicht jeden Tag beschossen.
Die Buffs sind wie die Rüstung die ich anziehe, wenn ich sie brauche und nicht habe, ist es zu spät.
Gruß
Dom
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Verschoben da es nicht zum Thema passt. Danke Quendan für den Hinweis.
http://forum.splittermond.de/index.php?topic=3481.msg69713#new
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Och Mensch, wir hatten das Fass doch fast wieder zu...
Und ihr LASST es zu, kapiert? >:(
Glaubt ihr eigentlich meine moderativen Anweisungen sind freundliche Vorschläge, denen man folgen kann oder nicht? Nein, sind sie nicht. Ich versuche mich freundlich auszudrücken, aber wenn das nicht ankommt, dann muss ich scheinbar andere Seiten aufziehen. Das ist NICHT Teil des Themas hier. Also macht ein anderes auf, wenn ihr darüber reden wollt. Und vor allem hört verdammt nochmal auf mich, wenn ich Anweisungen gebe.
Und kommt mir jetzt nicht mit "Aber der hat weitergemacht." JEDER der das Thema hier nicht ruhen lässt hat dazu beigetragen. Und damit ist jetzt Schluss. Keine letzten Worte mehr dazu oder ähnliches. Alles weitere lösche ich. Und wer dazu Fragen hat oder sich beschweren will oder sonstwas tun möchte, der kann mir eine PM schreiben. Hier geht es einzig und alleine darum, wie man Buffzauber zum Frühstück verkürzen kann. Nicht darum, ob in Lorakis es realistisch oder plausibel ist, es überhaupt zu machen. Also SCHLUSS damit.
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Um die Buchstabenflut wie etwas einzudämmen, würde ich noch mal die gemachten Vorschläge zusammenfassen. Ich hoffe, ich vergesse keinen.
1) "Nimm 7": Der Sicherheitswurf ergibt im Durchschnitt ca. 7. Für die Täglichen Buffzauber verwenden wir standardmäßig diesen Wert als Würfelergebnis. Alternativ geht auch "Nimm 6" oder "Nimm 5", wenn das Weglassen des Wurfes zu stark erscheint.
2) Benötigtes Würfelergebnis aufschreiben: Als Notiz wird beim Zauber aufgeschrieben, welches Ergebnis ich werfen muss um den Zauber zu schaffen. Ich kann also schnell würfeln, das Ergebnis mit dem benötigten vergleichen und kann so das Ganze gut verkürzen.
3) Würfelergebnisse vorbereiten: Vor dem Spielabend wird jeder Buffzauber kurzerhand 20 mal ausgewürfelt und notiert. Dann braucht man nur noch in die Liste schauen und hat seinen Zauber. Notiert werden sollte dabei Würfelergebnis, Effekt (Verstärkt oder nicht?) und Kosten.
4) Buffzauber beschränken: Nicht jeder Zauber macht zu jedem Zeitpunkt Sinn. Darum sollte sich jeder Spieler überlegen, welche Zauber praktische "Alltaszaber" sind (z.B. Sicht verbessern oder Katzenreflexe) und welche Zauber weniger ins Alltagsleben passen (Schattenmantel, Untote schwächen,...). Hier kommt es ein wenig auf die Situation an - Wer weiß, dass er am Mittag in den finsteren Dungeon geht oder die verlassene Stadt erreicht wird sich anders vorbereiten, als jemand der grade zu Besuch bei Mutti ist und gemütlich auf dem Markt ne Runde Shoppen will. Hier lautet die Deviese: So viel wie nötig, so wenig wie möglich!
5) Zauber, die mit einem Sicherheitswurf automatisch geschafft werden (Magieschule wird mit einem Punkt weniger beherrscht als die Schwierigkeit des Zaubers) müssen überhaupt nicht gewürfelt werden, sie werden automatisch geschafft. Dies betifft aber primär Helden in HG2 und höher.
6) Es wurde eine Hausregel vorgeschlagen, mit der eine Meisterschaft eingeführt wird, die es dem Charakter erlaubt die Zauber auch beim Schlafen aufrecht zu erhalten.
Habe ich etwas vergessen?
-
Du hast meine Vorschläge übersehen:
7) Einfach aussuchen und Fertig, der Magier muss entscheiden ob mit oder ohne EG.
8) Am Anfang einmal für den gesamten Spielabend Würfeln und Ende.
Und ja, wir Spielen nach 7, ich behalte mir zwar immer vor, das sie doch Würfeln müssen (Was ich bisher nicht gemacht habe ;D ) aber es ist am einfachsten und schnellsten.
Gruß
Dom
-
!Dom! dein 7) ist wohl sein 3)
...
2. er nimmt die Ergebnisse vom Vortag (egal wie sie waren und wenn er da einen Splitterpunkt ausgegeben hat, hat er es eben wieder getan.
3. er nutzt ein Tool.
Das Tool kann Maptools sein, welches er lokal auf seinem Smartphone ausführt, da muss man nichts zusammenrechenen, es zeigt einem sofort die Erfolgsgrade an. (Es braucht auch nur java zum laufen, sollte also eigentlich auch auf Smartphones ausführbar sein.)
Oder eine einfach Tabellenkalkulation, welches ihm auch die Erfolgsgrade automatisch ausrechnet.
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Mein 2. ist ähnlich der 6), aber der Zauber wird im schlafen aufgehoben und man muss zeitlich noch ein paar Ticks investieren, wodurch der Char nicht stärker wird.
3. kann ich nur empfehlen, da er einfach nur die Klicks machen muss und dann sofort seine Erfolgsgrade angezeigt bekommt. Ausserdem bleibt es ja in der Chathistorie ersichtlich (solange das Tool nicht geschlossen bleibt), was er geworfen hat. Bei der Tabellenkalkulation sowieso.
Wichtig wäre es, dass der Spieler das Smartphone nur dazu nutzt, ansonsten könnte er trotzdem abgelenkt sein ^^
Ausserdem mag ich meinen Post von Seite 3 nochmal hervorheben.
Schön wäre es noch, wenn die ganze Diskussion aus dem Thema abgetrennt werden könnte in einen neuen Thread, da es einfach ein neues Thema ist und dem Threadersteller Glaube gar nicht hilft ;)
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Zur Frage an sich: ich hätte in einem ersten Reflex auch dazu tendiert, dass bei "Frühstücksgewohnheitsbuffern" ein Wurf vor einer relevanten Spielsituation (zB Kampf) reichen würde.
Allerdings fehlen mir bei dieser Herangehensweise die kanalisierten Fokuspunkte, die ja bei jedem Buffvorgang zum Tragen kommen. Das mag in den meisten Fällen nicht relevant sein, in manchen Fällen übersieht man aber bei obiger Variante, dass ja im Moment Fokuspunkte "in Verwendung" sind. Insofern werde ich das in einer möglichen zukünftigen Runde bei mir wohl oder übel doch so handhaben, dass sich die Chars aktiv am Morgen buffen und sie nur den Effekt der Zauber nutzen können, wenn sie dies auch so angekündigt haben. Vielleicht übersehe ich in meiner Neulingsnaivität noch irgend etwas und ich gängle Spieler nur sehr ungerne sonst... aber hier nehme ich ein wenig Zeitverlust durchaus in Kauf denke ich. Dieser wird aber vor allem zu Beginn ein Problem darstellen wie ich annehme. Wenn das Ganze dann einmal eingespielt ist und die Spieler ihre Chars und Zauber kennen, sollte das dann ja meist relativ flott über die Bühne gehen (hoffe ich *hust*). Aber da fehlt es eben mir noch an etwas Erfahrung.
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Also auch wenn ich selbst ein großer Fan von Excel bin finde ich wohl die Variante mit dem vorher aufschreiben doch am besten. Ich würde evtl sogar soweit gehen, nicht die Gesamtschwierigkeit aufzuschreiben, sondern die Magieschule (und evtl Boni) rauszurechnen und nur den nötigen Würfelwurf zu notieren. Der sollte sich in den meisten Fällen auch nicht zu oft ändern.