Autor Thema: [Eigenes Abenteuer] Der Schattenhammer  (Gelesen 1206 mal)

Meister Hildebrand

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[Eigenes Abenteuer] Der Schattenhammer
« am: 02 Mär 2020, 10:35:50 »
Verena, Tommy und Jojo bitte verlasst diesen Thread.

Voraussetzungen:

Wieder einmal liegt es an mir das nächste Abenteuer unserer Runde zu meistern.
Ich probiere dieses Mal ein eigenes Abenteuer zu gestalten.

Die Gruppe:
Die Gruppe führt für das das Orakel von Ioria Botengänge durch, liefert Gegenstände aus und holt Personen ab.
Zu Beginn haben die Charaktere gerade Heldengrad 2 abgeschlossen dh jede(r) hat 300 XP. (Es sind die gleichen Charaktere, die bereits mit der Seidenen Stadt gereist sind.)

- Galeth ap Glynn Brugail: ein Herbstfeuerkind aus Tir Drughachan, dass eine zeitlang im Feenreich der Stechginsterkönigin war und dann mit einem feeischen Rabenschnabel in die Welt geschickt wurde. (Der Krieger und Wildnischarakter der Gruppe.) Er hat inzwischen Rang 4 beim Orakel.

- Rijin der Gnom: ein Gnom mit einem verdrehten Horn, der als magischer Heiler als die wissensreichste Person der Gruppe gilt.
(Der Wissenscharakter der Gruppe.)

- Calsandre und ihre Katze Jin-Yu: Eine Dämmeralbe, die zwar auch mit Bogen und Schwert umgehen kann, aber ihre Stärken inzwischen auch Magie und Arkaner Kunde hat.
(Der Magiecharakter sowie weitere Stärken in der Wildnis.)

- Sukara: eine vargische Tänzerin aus dem mert. Städtebund, die als Künstlerin mit dem Zusatz "die Füchsin" auftritt. Sie ist sehr versiert im sozialen Umgang mit anderen Wesen und kann immer wieder verlorene Gegenständie aufspüren. Seit der Reise mit der Seidenen Stadt tritt sie als Blüte des Westens oder Ostens auf je nach Landeslage auf Lorakis.
(Der Sozialcharaktere der Runde, der auch im Schatten aktiv sein kann.)


Kurzzusammenfassung der Geschichte:
Ab hier viele MI zum SpliMo-Hintergrund:

Die Nebelherrin möchte in Tir Drughachan endlich ihren Teil der Herrschaft sichern und von den bestehenden 2 Jahreszeiten (Stechginsterkönign / Crym) die Jahreszeiten auf 4 erweitern, wobei sie dann den Herbst übernehmen will.
Dazu hat sie vor das derzeit gesicherte Tor zum Schattenfeenreich Oidche Dorch zu öffnen. (s. "Ruinen & Paläste" - s. 42 "Heol Ar Gau")
Sie "manipuliert" einen Weissager des Orakels mit einer echten Prophezeihung.
Dazu soll mit dem Galeths Relikt und 2 Schattenessenzen der schützende Stein zerschlagen werden.
Sobald das Tor zu Oidche Dorch geöffnet ist, bietet sie ihre Hilfe im Austausch für eine eigene Jahreszeit an.

Leider offenbart die Prophezeihung doch einen größeren Zusammenhang der Schattenfeenreiche in Lorakis.
Allerdings wurde die Hebel in Gang gesetzt und die Ereignisse beginnen...

Prophezeihung:
So höre das Orakels Stimme
auf dass die Prophezeihung nun beginne:

Wenn ein König vor dem Schatten schützt,
aber einer der drei ihre Kräfte nützt.
Dann zeig der Königin Hammer vor
nimm die Essenz aus dem Schatten Tor.

Wenn der Widder vor dem Schatten schützt,
aber die Gemeinschaft deren Kräfte nützt.
Dann zeig der Köninig Hammer vor
nimm die Essenz aus dem gebrochenen Tor.

Wenn der Heol Ar Gau vor dem Schatten schützt,
aber Gwynrachs Blut den Kristall noch nützt.
Dann brich der Königin Hammer entzwei
und misch der Schatten Essenz dann bei.

Aus Oidche Dorch die Möglichkeit entsteht,
dass Tir Durghachan aus vielen Jahreszeiten besteht.


Anmerkungen zu der Prophezeihung:
Wenn ein König vor dem Schatten schützt,
aber einer der drei ihre Kräfte nützt.
Dann zeig der Königin Hammer vor
nimm die Essenz aus dem Schatten Tor.

> Der Absatz bezieht sich auf Esmoda.
> Auch dort versucht die Nebelherrin gewisse Personen zu manipulieren.
> "... die Essenz aus dem Schatten Tor" bezieht sich dann nicht auf das Tor selbst, sondern auf den Kristall des Fliegenkönigs.


Wenn der Widder vor dem Schatten schützt,
aber die Gemeinschaft deren Kräfte nützt.
Dann zeig der Köninig Hammer vor
nimm die Essenz aus dem gebrochenen Tor.

> Der Absatz bezieht sich auf Nuum.
> Auch dort versucht die Nebelherrin gewisse Personen zu manipulieren.
> "... die Essenz aus dem gebrochenen Tor" bezieht sich auf ein bestimmtes Ordensmitglied in den höchsten Kreisen.


Wenn der Heol Ar Gau vor dem Schatten schützt,
aber Gwynrachs Blut den Kristall noch nützt.
Dann brich der Königin Hammer entzwei
und misch der Schatten Essenz dann bei.

> Der Absatz bezieht sich auf das Bauwerk in Heol Ar Gau.
> Auch dort versucht die Nebelherrin gewisse Personen zu manipulieren.
> Der Rabenschnabel und die Steine sollen dann den schützenden Kristall zerstören.


Aus Oidche Dorch die Möglichkeit entsteht,
dass Tir Durghachan aus vielen Jahreszeiten besteht.

> Welche Jahreszeiten das sind und wie die dann aussehen, schauen wir erst mal.
> Mir ist auch bewußt, dass die Gruppe gewisse Sachen nicht bekommt oder auch hinausgeworfen wird usw., aber genau das soll das Gefühl "nähren", dass sie nur Steine in einem großen Spiel sind.


Jetzt lautet mal die Frage zu Beginn: Was habe ich übersehen? ;)




« Letzte Änderung: 02 Mär 2020, 10:39:09 von Meister Hildebrand »

Ravenking

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Re: [Eigenes Abenteuer] Der Schattenhammer
« Antwort #1 am: 03 Mär 2020, 18:02:10 »
Kannst du vielleicht etwas präzisieren, was du genau als Feedback erwartest? Mir ist deine Frage leider nicht ganz klar...

Die Prophezeiung klingt für mich erstmal sehr mysteriös - wie Prophezeiungen ja auch sein sollen.
Als Spieler täte ich mich sehr schwer, damit etwas konkretes anzufangen, aber ich gehe ja mal davon aus, dass das nur der Auftakt ist und die Spieler Stück für Stück Hinweise bekommen, um die Inhalte zu enträtseln und tätig zu werden?

Da du aber außer der Prophezeiung noch nicht viel schreibst, z.B. welche Hinweise es noch geben wird, wie sich die Ereignisse dann entwickeln werden und welche konkreten Aufgaben es für die Gruppe zu lösen gilt usw., fällt es mir gerade schwer, sinnvolles Feedback dazu zu geben.
The rain made a door for me and I went through it, the stones made a throne for me and I sat upon it.
[Jonathan Strange & Mr Norrell]

Meister Hildebrand

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Re: [Eigenes Abenteuer] Der Schattenhammer
« Antwort #2 am: 05 Mär 2020, 17:14:58 »
@Ravenking:

Mir ging es in erster Linie darum, ob man die Prophezeihung auch falsch interpretieren kann,
ob meine Überlegungen einen "Pferdefuß" haben, den ich übersehen habe.

Insofern hilft mir dein Feedback folgendermaßen:
Der Empfänger des Rätsels formuliert selbst noch ein paar Hinweise um was sich es bei den Absätzen handeln könnte
und gibt mögliche Interpretationen von Orten und Personen ab.

Leider war ich leider mehr im Stress und bin erst jetzt zum Antworten gekommen,
aber ich werde heute trotzdem ins Abenteuer "starten".

Belfionn

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Re: [Eigenes Abenteuer] Der Schattenhammer
« Antwort #3 am: 05 Mär 2020, 17:46:03 »
Ich habe den Esmoda-Band vor einiger Zeit gelesen, Ruinen und Paläste überflogen und den Band zum mertalischen Städtebund noch nicht.

Ich muss gestehen, dass ich zwar die Prophezeiung wundervoll mysteriös klingend finde, aber ohne Hinweise überhaupt gar keine Zusammenhänge erkennen oder erahnen könnte. Von daher wäre es aus meiner Sicht in der Tat wichtig, dass die Spieler Personen treffen können, die ihnen die Hinweise nach und nach entschlüsseln.

Und da das dein erstes eigenens Abenteuer ist, möchte ich noch eine andere Warnung hinterherschicken: übernimm dich nicht. Das ganze hört sich für mich ziemlich groß und episch an und die Schauplätze liegen auch sehr weit voneinander entfernt. Ich finde solche Kampagnen toll, aber vielleicht musst du ja nicht alles an einem Stück spielen/leiten. Vielleicht kann es für dich entlastend sein, das SL-Amt zwischendurch für davon unabhängige Abenteuer oder die Reisen zwischen den Orten an jemand anderen abzugeben.

Meister Hildebrand

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Re: [Eigenes Abenteuer] Der Schattenhammer
« Antwort #4 am: 07 Mär 2020, 10:39:44 »
Nach ein paar Tagen in einem Wohntrakt des Bewahrerordens in der Nähe des Manteion schauten das Leben in Lorakis wieder rosiger aus. Die Geschichte aus Zwingard und dem Herbeiführen einer Prophezeihung wurde von Diener des Bewahrerordens mit einem wissenden Nicken zur Kenntnis genommen und von Schreibern festgehalten. Der harzige Wein aus Ioria, das herzhafte Essen mit den Gewürzen und Oliven verfeinert und vor allem das weiche, daunige Bett sowie Kissen ließen die Entbehrungen schon wieder etwas ferner erscheinen.

Es war noch früh am Morgen, denn die Sonne war noch nicht lange am Himmerl. Im Wohntrakt und auch in der Umgebung war es noch ruhig, als es plötzlich an den Türen von Calsandre, Sukara und Rijin klopte. Dann hörte man mit bestimmter Sprache:"Die Priesterin Melandris wünscht euch zu sehen. Bitte, beeilt euch." Müde kämpften sich Rijin und Calsandre aus ihren Betten, warfen sich etwas über und begaben sich vor die Tür. Jeweils zwei weiße Wächter warteten vor der Tür um die jeweilige Person zu begleiten. Nur bei Sukara blieb die Türe geschlossen. Schließlich trat einer der weißen Wächter vor und öffnete die Tür. Sogleich flog ein Kissen in Richtung Tür. Die beiden Wächter betraten den Raum und wiederholten den Satz:"Die Priesterin Melandris wünscht euch zu sehen. Bitte, beeilt euch." Sukara warf wieder etwas in Richtung der Wächter und machte keine Anstalten sich anzuziehen. Ruhig und wiederholten sie wieder den Satz:"Die Priesterin Melandris wünscht euch zu sehen. Bitte, beeilt euch." Dadurch wurde Sukara immer noch aufgebrachter und versuchte die Wächter zu verjagen. Als Calsandre am Gang hörte, wie es in Sukaras Zimmer zu ging, drehte auch sie um um im Zimmer der Vargin etwas zur Beruhigung bezutragen. Die Tänzerin redete immer noch auf die stoischen, weißen Wächter ein. Schließlich verließen alle bis aus Sukara nochmal den Raum um ihr Zeit zum Anziehen zu geben. In Begleitung der jeweiligen weißen Wächter traten dann alle drei den Weg zu Priesterin Melandris an.

Als sie Räumlichkeiten der Priesterin betraten, wartete Galeth schon dort auf sie und begrüßte sie. Die Priesterin lag mit geschlossenen Augen auf einer Liege und nickte zur Begrüßung nur mit dem Kopf. Galeth wies mit dem Arm noch auf ein paar Schälchen mit Frühstück hin und fing dann an:"Priesterin Melandris hatte eine Prophezeihung, die eventuell mich beziehungsweise sich auf einen Gegenstand in meinem Besitz beziehen könnte. Aber ich erzähle zu viel. Hört sich euch an."
Langsam öffnete die Priesterin ihre Augen und setzte sich auf. Dann erhob sie ihre Stimme:"Nachdem sich die Nebel immer mehr lichten, so höre das Orakels Stimme auf dass die Prophezeihung nun beginne... [siehe Prophezeihung oben].
Bevor ich aber meine Überlegungen dazu preisgebe. Mit was würdet ihr das in Verbindung bringen?"

Die Dämmeralbin erhob als erstes ihr Wort:"Wurde dir nicht dein Rabenschnabel von der Stechginsterkönigin geschenkt, aber andererseits er ist auch kein Hammer."
Das Krieger mit den roten Haaren aus Tir Drughachan löste seinen Rabenschnabel und hielt ihn empor, während er hastig antworte:"Ja, der Rabenschnabel ist von Stechginsternkönigin. Der Rabenschnabel hat am Kopf auf der einen Seite eine Spitze und auf der anderen Seite hat er einen Hammerkopf. Ich teile eure Meinung, dass es um diese Waffe geht."
Die vargische Tänzerin hakte nach:"Aber wer könnte mit dem ersten Absatz gemeint sein? Gibt es mit Hektaria nicht eine dreiköpfige Göttin auf die die Beschreibung zutreffen könnte?"
Galeth blickte zu der Priesterin und diese führte an:"Nun, Hektaria ist eine Göttin, aber keine Königin. Ich wiederhole die Prophezeihung nochmal gerne..."
Darauf hakte Calsandre nochmal nach:"Und es heißt wirklich - Nimm die Essenz aus dem Schatten Tor - oder könnte es auch - Nimm die Essenz aus dem Schatten, du Tor - heißen?"
Melandris blickte etwas verwundert und meinte dann:"Nein, es heißt - aus dem Schatten Tor. Da ist kein Du dazwischen."

Gemeinsam wurde von Calsandre, Sukara, Rijin und Galeth über die jeweiligen Länder Lorakis gesprochen und ob der erste Absatz auf sie zutreffen könnte.
Schließlich erwähnte Sukara, dass doch die Zitadelle der Unsterblichkeit gibt, wo nur Untote hausen und die doch auch Könige haben. Melandris nickte und zeigte auf ein Buch am anderen Ende Raums. Der Gnom ging und öffnete das Buch beim eingelegten Bändchen und schlug die Seite zu Esmoda auf. Laut trug er die aufgelisteten Punkte dazu vor. s. http://94.130.75.213/wiki/Esmoda
Vor allem der Absatz über den König der Knochen, dem König des Fleisches und dem König der Fliegen sorgte für zustimmendes Nicken.

Rijin stellte zum Abschluß noch folgende Punkte in die Runde:"Dann würde das wohl auf Esmoda zutreffen. Aber wenn einer davor schützt und einer es nützt, dann wissen wir nicht, an wen der drei Könige wir uns wenden sollen. Vor allem wenn wir den falschen erwischen. Und wie ist das Verhältnis zwischen dem Bewahrerorden und Esmoda? Sind wir oder seine Gesandten dort auch gut gelitten?"
Wieder antwortete die Priester darauf:"Der Bewahrerorden und auch das Orakel haben Verbindungen nach Esmoda. Wir stehen seit der Öffnung der Stadt für den Handel im Austausch. Natürlich muss man sich an deren Rechte und Pflichten halten, aber grundsätzlich solltet ihr als Gesandete gut aufgenommen werden. Vielleicht versucht ihr noch in Erfahrung zu bringen, was man neben dem Schreiben des Ordens mitbringen könnte. Ihr werdet im Auftrag des Bewahrerordens reisen und wir werden für die Reise versorgen."

Kurz darauf endete die Unterredung und man einigte sich darauf, dass jeder nach seinem Talent seine Vorbereitungen treffen sollte:
Rijin las so viel über Esmoda, wie er konnte. Dabei entdeckte er auch, dass die möglichen Geschenke für die Könige sich von den Geschenken der Untoten unterscheiden würde. So bevorzugte die Knochenkönig wohl Stücke die lange erhalten bleiben - zum Beispiel Texte auf Steintafeln oder Prophezeihungen. Der Fleischkönig war zugänglich für edle Materialien für den Golembau - zum Beispiel Olivenholz aus Ioria von einem alten Baum. Der Fliegenkönig war wohl für profanere Geschenke zugänglich - Tiere aus Lorakis oder edle Gewürze.
Sukara ging in den Hafen um mit dem Fernhändlern zu sprechen und konnte auch einiges in Erfahrung bringen. (s. Ergebnisse oben zu den Königen.) Beim Fleischkönig auch, dass der Marmor aus Ioria gefragt ist.
Galeth brachte den Eselskarren mit dem Wasserfass wieder in Schuß und schaute, dass die Ausrüstung wieder vollständig war.

Als man Abend zusammensass und die Informationen austauschte, einigte man sich auf die Geschenke für die 3 heiligen Könige Gold, Mhyrre und Weihrausch eine Abschrift einer Prophezeihung des Bewahrerordens für den Knochenkönig, altes Olivenholz für den Fleischkönig und edle Gewürze für den Fliegenkönig. Die Entscheidung wen man ansprechen wollte, soll erst in Esmoda getroffen werden.
Bei der Reiseroute wurde über die verschiedenen Möglichkeiten diskutiert, bevor man sich für die Variante über den Mondpfad Seidenstraße entschied. Proviant und Geschenke wurden in den Eselskarren verpackt und am nächsten Tag ging es dann zum Hafen. Die Taube brachte die Gruppe sicher in die Arwinger Mark, von wo die Reise sehr ereignislos bis vor die Tore von Sarnburg ging...


Skavoran

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Re: [Eigenes Abenteuer] Der Schattenhammer
« Antwort #5 am: 18 Mär 2020, 18:27:59 »
Jetzt lautet mal die Frage zu Beginn: Was habe ich übersehen? ;)

Ganz konkret wer die vierte Jahreszeit kriegt
Wild ist Lorakis schwer ist der Beruf

Meister Hildebrand

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Re: [Eigenes Abenteuer] Der Schattenhammer
« Antwort #6 am: 19 Mär 2020, 14:44:01 »
Ganz konkret wer die vierte Jahreszeit kriegt
Da hätte ich als Fee das "Blasse Kind" genommen.
Aber das sollte ich noch detailierter ausarbeiten...

Meister Hildebrand

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Re: [Eigenes Abenteuer] Der Schattenhammer
« Antwort #7 am: 20 Jul 2020, 15:11:36 »
In Sarnburg erklärte Rijin den anderen, dass er von einem Botschafter Esmodas gehört hatte, der auf einer Säule in Sarnburg seine Behausung hatte. Sie fragten sich durch und erreichten schließlich den Platz mit der Säule. Direkt unter Säule standen 2 Wachen die sich trotz der nachmittaglichen Hitze nicht rührten. Im Abstand von 3 Schritt standen 3 verschiedenen Personen und winkten mit Schreiben, während sie dabei in Richtung der oberen Ebene auf der Säule schrien. Calsandre nahm sich als erste ein Herz, trat vor einem der Wächter und gab an, dass sie vom Orakel von Ioria und wegen einer Reise nach Esmoda mit mit dem Botschafter sprechen würde. Die schweigsame Wache bewegte sich nicht, anhand dieser Worte, aber Galeth, der etwas Abstand hielt, sah wie eine vermummte Gestalt von oben mit dem Zeigefinger nach oben zeigte. Dann rollte eine Strickleiter nach unten und man kletterte nach oben. Die Dämmeralbin brachte ihr Anliegen in aller Ausführlichkeit vor und fragte ob es eventuell einen Ratschlag bezüglich Geschenke gab? Der Botschafter nickte nur, antwortete einsilbig, aber dafür in einem heiseren Ton und gab ihnen zum Schluß ein Medallion aus Stein mit, dass sie vorweisen sollten um dann einfacher zum Herrn der Fliegen zu kommen. Nach kurzer Dauer ging es dann wieder die Strickleiter hinunter.

Da lag es wieder vor Ihnen: Das Portal von Sarnburg. Drei Reisen auf dem Mondpfad lagen hinter Ihnen: Sie haben beim Vorbeireiten Tenkuri gesehen, haben den Schatten von Palitan am Mondpfad gejagt und seltsame Dinge erlebt. Wie damals beim Aufbruch zur Seidenen Stadt schloß man sich wieder bei der Mondpfadgilde einer Karawane an und folgte einer nuschelenden Gnomin und einer blonden, grummeligen Dämmeralbin als zum Aufbruch kam. Der Mondpfad der Seidenstraße kam allen vertraut vor und doch waren Kleinigkeiten anders: Die einen Blütenblätter waren jetzt blau statt gelb, Bäume standen anders,... Bis zum dritten Tag verlief die Reise auf dem Mondpfad recht ereignislos, als unsere 4 Personen eine bekannte Gestalt etwas 10 Schritte entfernt auf einer Anhöhe sahen: ein Esel mit 2 weißen Päckchen. (s. Sindars Frage zum Esel in der Abenteuerbeschreibung "Die seidene Stadt" link=topic=4838.msg101945#msg101945 date=1484823107] ;) Wieder gab es Überlegungen den Esel zu fangen und die ausgesetzte Belohnung zu kassieren. Die Gruppe schaffte es sogar den Esel auf 4 Schritte neben den Wegesrand zu locken, aber nicht weiter. Plötzlich machte es "puff" und anstatt dem Esel stand eine menschenähnliche Person vor Ihnen. (OT: Da hat leider jemand den ersten Glimmer durchschaut.) Das Wesen drehte sich um und rannte den Hügel hinauf und schnell aus der Sichtweise zu kommen. Calsandre konnte sich dann sogar erinnern an wen sie der Mensch erinnerte: An den Händler in Sarnburg, der für die Rückbringung des Esels damals die Belohnung ausgesetzt hatte. Ansonsten hielt man sich an die Vorschriften - dieses Mal traff man auch keine Tengu.

In Palitan war es laut, dampfig und interessant wie immer. Da aber alle Angst hatten, dass bei einem längeren Aufenthalt Ihre "Mitbringsel" für die 3 Herrscher Esmodas verschwinden würden, zog man gleich an den Stadtrand um sich mittels Schiff über das Jadeband möglichst nahe an Esmoda heranbringen zu lassen. Auf dem Schiff lernte man 2 Händler kennen: Yerodim von Saradons Feste und seinen Sohn Yurin, die in Esmoda Totenerz erstehen wollten. Durch ein gemeinsames Ziel verbunden, beschloß man sich am "Ende" des Jadebandes sich um weitere Reisende nach Esmoda umzusehen und dann über Land dorthin zu reisen.

In der Nähe des Fluss lag ein Vierkanthof, der auf einem hölzernen Schild in verschiedenen Schriften auswies, dass es die letzte Station vor dem Reich Esmoda.