Das wäre definintiv zu stark und ich denke auch nicht im Sinne des Zaubers. Letztend Endes soll der Wahrnehmung ja etwas hinzugefügt werden was nicht da ist und nicht dem Ziel ein Sinn (sein Augenlicht) genommen werden. Ich würde es so handhaben, dass der Zauberer dann extrem genau darauf achten müsste, dass sich die beschworene Augenbinde mit dem Ziel mitbewegt. Ich verstehe den Zauber so, dass etwas im Sichtfeld des Ziels platziert werden kann, das, was platziert wurde, aber nicht zwingend auf die Bewegungen des Ziels reagiert, sondern sich nur so bewegt, wie es der Zauberer will. Es ist ja keine echte Augenbinde. Das heißt, ähnlich wie ein Schwert durch einen so platzierten Zombie durchschwingen würde, ohne Schaden zu hinterlassen, so würde sich auch der Kopf des Ziels durch die Augenbinde durchbewegen. Sobald er die Bind quasi hinter seinen Augen hat, sieht er oder sie wieder völlig normal. Eine Probe, dass der Zauberer einen vermutlich in Panik geratenen, wild um sich bewegenden Kämpfer perfekt mit einer Augenbinde oder einem Sack oder dergleichen die Sicht nehmen kann, würde ich selbst für HG 4 als fast unmöglich werden lassen (sprich eine Schwierigkeit von 50). Außerdem müsste er dies als eine kontinuierliche Aktion aufrecht erhalten undwäre damit selber nicht mehr aktiver Teil des Kampfgeschehens. Damit wäre es technisch gesehen nicht unmöglich, aber da es wie gesagt, nicht Sinn des Zaubers ist, sollte es auf keinen Fall einfach sein.