Autor Thema: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler  (Gelesen 3348 mal)

Darian

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Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« am: 27 Sep 2015, 22:57:27 »
Moin Moin,

ich hab jetzt nix passendes in der Suche gefunden, fand einen ordentlichen Betreff auch schwer zu entwickeln,
aber denke das passt ganz gut.
Ich habe gerade auf Facebook in einer P&P Gruppe einen Beitrag eines "geplagten" Spielleiters gelesen.
Dieser ist mit seiner Gruppe in eine Stadt eingekehrt und da hatte jeder Spieler seine eigenen Wünsche,
Einkauf und Verkauf, Amusement, Lehrmeister Suche und und und.
Dabei fühlte sich wohl der ein oder andere benachteiligt und so sein ruf um "Hilfe".
Da kam auch ein Post auf den ich sehr interessant fand, andere Spieler mitnutzen, wenn ein jeweils anderer
z.b. etwas ein- oder verkauft. Dabei nehmen die anderen Spieler die Rollen von NSCs wie dem Händler oder Kunden ein.

Ich hab das ganze dann sogar noch weiter gesponnen im Kopf, im Vorfeld ein Repertoire an Namen,
Charakterblätter für z.b. Händler vom Straßenhehler bis zum Waffenschmied mit kaufmännischem Hintergrund vorzubereiten.
Da aber noch angemerkt das ich von meinen Spielern erbitten würde, sich im Vorfeld zu äußern was sie im Groben in der Stadt wollen,
so kann man sich auch etwas vorbereiten.

Wie findet ihr so eine Idee, hat jemand so etwas schon gemacht?
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SeldomFound

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Re: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« Antwort #1 am: 27 Sep 2015, 23:19:44 »
Nein, eine solche Idee habe ich noch nicht ausprobiert, doch sie klingt für mich überzeugend. Ich werde es beim nächsten Mal versuchen.
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Darian

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Re: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« Antwort #2 am: 27 Sep 2015, 23:31:44 »
Nein, eine solche Idee habe ich noch nicht ausprobiert, doch sie klingt für mich überzeugend. Ich werde es beim nächsten Mal versuchen.

Kannst du dann einen "Bericht" abliefern?
Ich hab leider keine Gelegenheit das Zeitnah zu testen, da meine Gruppe frühestens Ende Oktober zusammen kommt und ich
nicht das leitende Organ sein werde.
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Re: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« Antwort #3 am: 28 Sep 2015, 07:42:47 »
Ich habe das bereits gemacht.
Wie so häufig hängt das ganze auch wieder stark von den Spielern ab. Ich habe viele Runden gehabt wo die Spieler das mal ganz interessant fanden. Ich habe dann meist spontan kleine Merkzettel geschrieben und verteilt.
Beispiel:
Waffenhndler: alt, alles 10% teurer, verhandelt hart (Feilschen 11 13/12/11) hat so gut wie alles da. Exotische Sachen sind 50% teurer

Oder:
junge Frau, jagt gerne Abenteurern hinterher, ist eigentlich eine Hexe und auf die Tränen eines Heimatlosen aus

Damit gibt es dann einen Rahmen den ich in das spätere Abenteuer einfließen kann und ich behalte als Spielleiter noch ein wenig die Kontrolle.
Ich habe es aber auch schon einmal erlebt das Spieler den ganzen Abend nichts anderes mehr gemacht haben. Das war ein cooler Abend. Aber eher selten denke ich, denn die meisten Spieler wollen nicht irgendwelche generischen NPCs spielen sondern ihren Charakter. Und so gibt es auch Spieler die das Konzept genau so langweilig finden wie nichts tun und anderen Spielern zuzuhören.

Darian

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Re: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« Antwort #4 am: 28 Sep 2015, 08:21:13 »
Ich habe das bereits gemacht.
Wie so häufig hängt das ganze auch wieder stark von den Spielern ab. Ich habe viele Runden gehabt wo die Spieler das mal ganz interessant fanden. Ich habe dann meist spontan kleine Merkzettel geschrieben und verteilt.
Beispiel:
Waffenhndler: alt, alles 10% teurer, verhandelt hart (Feilschen 11 13/12/11) hat so gut wie alles da. Exotische Sachen sind 50% teurer

Oder:
junge Frau, jagt gerne Abenteurern hinterher, ist eigentlich eine Hexe und auf die Tränen eines Heimatlosen aus

Damit gibt es dann einen Rahmen den ich in das spätere Abenteuer einfließen kann und ich behalte als Spielleiter noch ein wenig die Kontrolle.
Ich habe es aber auch schon einmal erlebt das Spieler den ganzen Abend nichts anderes mehr gemacht haben. Das war ein cooler Abend. Aber eher selten denke ich, denn die meisten Spieler wollen nicht irgendwelche generischen NPCs spielen sondern ihren Charakter. Und so gibt es auch Spieler die das Konzept genau so langweilig finden wie nichts tun und anderen Spielern zuzuhören.
Genau sowas hab ich mir gedacht, ist son Satz dann alles was du mitlieferst oder steht noch mehr auf dem Zettel?
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Gargyl

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Re: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« Antwort #5 am: 28 Sep 2015, 14:23:44 »
ein wirtschafts system ist aber wirklich eine große herrausfoderung,
ganz wie weit du es treiben möchtest, kannst du die preise nach Jahreszeiten und
Umständen anpassen,
 Krieg verteuert Waffen, und in lang anhaltenden Friedenszeiten braucht das groh des Volkes keine waffen,
Wobei als Held könnte man da bestimmt Marktregulierend eingreifen,
grundsätzlich ALLE waffen einsammeln, und güntig unsers Volk bringen, oder
nur noch mit Schild zermettern Schilde und auch Waffen zerbrechen und dann den Gegner entkommen lassen,  das Krubelt die Waffenindustrie an

Darian

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Re: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« Antwort #6 am: 28 Sep 2015, 14:36:42 »
ein wirtschafts system ist aber wirklich eine große herrausfoderung,
ganz wie weit du es treiben möchtest, kannst du die preise nach Jahreszeiten und
Umständen anpassen,
 Krieg verteuert Waffen, und in lang anhaltenden Friedenszeiten braucht das groh des Volkes keine waffen,
Wobei als Held könnte man da bestimmt Marktregulierend eingreifen,
grundsätzlich ALLE waffen einsammeln, und güntig unsers Volk bringen, oder
nur noch mit Schild zermettern Schilde und auch Waffen zerbrechen und dann den Gegner entkommen lassen,  das Krubelt die Waffenindustrie an

Es geht hier um keinerlei wirtschaftliche Aspekte, sondern darum was man mit den anderen Helden macht, wenn einer meint er muss jetzt stand alone zum schmied laufen und einen Einkaufsbummel zu starten. So das man temporär die anderen Helden zu NSCs macht damit sie mitagieren können
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Nevym

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Re: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« Antwort #7 am: 28 Sep 2015, 15:28:15 »
[..]
Kannst du dann einen "Bericht" abliefern?
[...]
ein wirtschafts system ist aber wirklich eine große herrausfoderung,
ganz wie weit du es treiben möchtest, kannst du die preise nach Jahreszeiten und
Umständen anpassen,
 Krieg verteuert Waffen, und in lang anhaltenden Friedenszeiten braucht das groh des Volkes keine waffen,
Wobei als Held könnte man da bestimmt Marktregulierend eingreifen,
grundsätzlich ALLE waffen einsammeln, und güntig unsers Volk bringen, oder
nur noch mit Schild zermettern Schilde und auch Waffen zerbrechen und dann den Gegner entkommen lassen,  das Krubelt die Waffenindustrie an

Es geht hier um keinerlei wirtschaftliche Aspekte, sondern darum was man mit den anderen Helden macht, wenn einer meint er muss jetzt stand alone zum schmied laufen und einen Einkaufsbummel zu starten. So das man temporär die anderen Helden zu NSCs macht damit sie mitagieren können
Ok, ich versuch mal meine Erfahrungen damit ein wenig zusammenzufassen:
Es kommt echt total auf die Leute an! Meistens sind "Einkaufs-, Reparatur, und Equipment-Push-Touren" nervenaufreibend für SL und wenig beteiligte Spieler, welche wiederum eher "Verweigerer" des Mikro-Ausrüstungsmanagements sind. Spaß haben idR die "Gimmik-Freaks" einer Gruppe und die "Mega-Wummen-Träger". Auch dem einen oder anderen "Wissensmangager" oder "Mulle-Mulle-Fuzzi" kann man mit speziellen Angeboten eine Freude machen.
Bleibt aber idR ein P2P-Spiel bei dem sich meistens die Meahrzahl der Grupper tendentiell langweilt, und wie gesagt, es ist verdammt aufwendig oder extrem impro-geprägt.
Zum Glück ist mMn das SpliMo-Regelwerk KEIN Rahmen, der (Mikro-)Ausrüstungsmanagement (Im erweiterten Sinn incl. Artefalte, Wissen, allchemie und Zauberzeugs) fördert sondern eher unnötig macht, insbesondere die Welt selbst.
Deshalb empfehle ich für die "Besitzergreifenden Hort-Drachen" unter den Spielern, daß diese selbst eine "Liste der gewünschten Gegenstände", möglichst mit Herkunfts- oder Vergleichtsangaben (z.B. Bennung von Regelwerk, Seiten, Werten, Beschreibungen) vorlegen müssen. Da kann dann der SL norfallls bis zur nächsten Sitzung überlegen was er "auffindbar" zugesteht, Preise, und was sonst noch so bei und rund um den Erwerb stattfinden könnte. Es läßt auch die Variante zu, daß die Liste nur um Kosten ergänzt wird und fertig.
Genauso kann man es mit anderen "Verbesserungsquellen" wie Lehrer halten oder auch der Suche nach einem angemessenen Amusement oder Quartier für die nächste(n) Nachte, Tage, Wochen.

So hat der SL "Platz, Freiheit und Kapazität" die "plotrelevanten Ereignisse" in der Stadt auszugestalten.
Wenn man Glück hat und die Spieler es zu schätzen wissen, kann man auch den einen oder anderen NSC in die Einkauftour einbauen oder "zufällig" beim nächste "Lehrer" auftauchen lassen, dann habe auch die "Puristischen Einkaufs- und Loot-Verweigerer" einen Anreiz wenigstens mitzugehen.
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Re: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« Antwort #8 am: 28 Sep 2015, 15:35:52 »
"Mulle-Mulle-Fuzzi"?

Edit: Habe ich gerade gegoogelt.
« Letzte Änderung: 28 Sep 2015, 15:44:51 von Anmar »
Verbreite nur auf Fakten basierende Gerüchte.
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Nevym

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Re: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« Antwort #9 am: 28 Sep 2015, 15:58:32 »
"Mulle-Mulle-Fuzzi"?

Edit: Habe ich gerade gegoogelt.
Und was isses Ergebnis  8) ::) ;D

Edit:
ÄÄÄHHHHHMMM!!!! Bitte nicht nachmachen, sofern in gewissen zwischenmenschlichen Bereichen zart besaitet...
Nein, das Goggele-Ergebnis bezeichnet NICHT was man bei uns drunter versteht.
« Letzte Änderung: 28 Sep 2015, 16:03:35 von Nevym »
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Re: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« Antwort #10 am: 28 Sep 2015, 17:09:20 »
 :o Auf was für Seiten treibst Du Dich sonst rum?

Ich hatte einen Treffer bei Mundmische.de
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Re: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« Antwort #11 am: 29 Sep 2015, 20:19:47 »
Ich habe das bereits gemacht.
Wie so häufig hängt das ganze auch wieder stark von den Spielern ab. Ich habe viele Runden gehabt wo die Spieler das mal ganz interessant fanden. Ich habe dann meist spontan kleine Merkzettel geschrieben und verteilt.
Beispiel:
Waffenhndler: alt, alles 10% teurer, verhandelt hart (Feilschen 11 13/12/11) hat so gut wie alles da. Exotische Sachen sind 50% teurer

Oder:
junge Frau, jagt gerne Abenteurern hinterher, ist eigentlich eine Hexe und auf die Tränen eines Heimatlosen aus

Damit gibt es dann einen Rahmen den ich in das spätere Abenteuer einfließen kann und ich behalte als Spielleiter noch ein wenig die Kontrolle.
Ich habe es aber auch schon einmal erlebt das Spieler den ganzen Abend nichts anderes mehr gemacht haben. Das war ein cooler Abend. Aber eher selten denke ich, denn die meisten Spieler wollen nicht irgendwelche generischen NPCs spielen sondern ihren Charakter. Und so gibt es auch Spieler die das Konzept genau so langweilig finden wie nichts tun und anderen Spielern zuzuhören.
Genau sowas hab ich mir gedacht, ist son Satz dann alles was du mitlieferst oder steht noch mehr auf dem Zettel?

Nö. Kann man aber machen. Meist muss das aber ja schnell und spontan gehen. Allerdings habe ich sowas schon lange nicht mehr gemacht. Was aber auch einfach daran liegt das meine aktuellen Gruppe da keine Bedürfnisse zu haben scheinen.
Du kannst aber auch das ganze ohne Zettel den Spielern in die Hand geben und darauf bauen das sie schon keine Aushebelungstricks versuchen. So wie "Wenn Dein NPC mir gleich den Superzauberstab Stufe 20 für nen Kupferstück verkauft kann Dir meiner den alles vernichtenden Zauber Stufe 40 für 5 Erfahrungspunkte beibringen".

Darian

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Re: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« Antwort #12 am: 29 Sep 2015, 20:40:44 »
Nö. Kann man aber machen. Meist muss das aber ja schnell und spontan gehen. Allerdings habe ich sowas schon lange nicht mehr gemacht. Was aber auch einfach daran liegt das meine aktuellen Gruppe da keine Bedürfnisse zu haben scheinen.
Du kannst aber auch das ganze ohne Zettel den Spielern in die Hand geben und darauf bauen das sie schon keine Aushebelungstricks versuchen. So wie "Wenn Dein NPC mir gleich den Superzauberstab Stufe 20 für nen Kupferstück verkauft kann Dir meiner den alles vernichtenden Zauber Stufe 40 für 5 Erfahrungspunkte beibringen".

Das wäre schon argh böse finde ich, da würde ich direkt meine göttliche Hand in Aktion treten lassen :D
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Gilandilas

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Re: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« Antwort #13 am: 30 Sep 2015, 05:03:57 »
Das ist interessant, weil sich hier wieder einmal der neudeutsche "Gruppenkonsens" zeigt und wie verschieden die Leitstiele sein können.

Bei Stress ist es enorm hilfreich mal kurz anzuhalten und zu besprechen, was die Gruppe in der Stadt eigentlich erwartet. Wollen wirklich alle Spieler bei jedem Einkauf feilschen und wissen, wie der Händler heisst?

Einkäufe handelt meine Gruppe so abstrakt wie möglich ab, alle PCs haben sich zumindest Vermögen 1 gekauft, damit sie sich um "Krimskrams" keine Gedanken machen müssen.
Als Leiter bin ich froh darum, Stimmungsvignetten (oder halt NPCS die im Gedächtnis bleiben) auf Lager zu haben und gut ist - das erfüllt seinen Zweck eigentlich schon ausreichend.
Nun bin ich aber auch kein Simulationist, mein Leitstil stammt eher aus der HKAT Zeit (wer das game noch kennt) - man suche sich eine "Szene" als Aufhänger und schaue dann, wie die PCs dorthin kommen können.

Witzigerweise geht ein anderer Leiter meiner Gruppe genau anders herum vor und versucht eine möglichst "lebendige/echte" Welt zu erstellen - dort steht fest, welcher NPC in welchem Ort steht usw.

TLDR: Check erstmal mit Deiner Gruppe ab, ob überhaupt die Mehrzahl Bock darauf hat und wie Du die Sache mit Deinem Leitstil vereinbaren kannst!

Darian

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Re: Städte und die bedürfnisse einzelner Spieler
« Antwort #14 am: 30 Sep 2015, 10:36:51 »
Das ist interessant, weil sich hier wieder einmal der neudeutsche "Gruppenkonsens" zeigt und wie verschieden die Leitstiele sein können.

Bei Stress ist es enorm hilfreich mal kurz anzuhalten und zu besprechen, was die Gruppe in der Stadt eigentlich erwartet. Wollen wirklich alle Spieler bei jedem Einkauf feilschen und wissen, wie der Händler heisst?

Einkäufe handelt meine Gruppe so abstrakt wie möglich ab, alle PCs haben sich zumindest Vermögen 1 gekauft, damit sie sich um "Krimskrams" keine Gedanken machen müssen.
Als Leiter bin ich froh darum, Stimmungsvignetten (oder halt NPCS die im Gedächtnis bleiben) auf Lager zu haben und gut ist - das erfüllt seinen Zweck eigentlich schon ausreichend.
Nun bin ich aber auch kein Simulationist, mein Leitstil stammt eher aus der HKAT Zeit (wer das game noch kennt) - man suche sich eine "Szene" als Aufhänger und schaue dann, wie die PCs dorthin kommen können.

Witzigerweise geht ein anderer Leiter meiner Gruppe genau anders herum vor und versucht eine möglichst "lebendige/echte" Welt zu erstellen - dort steht fest, welcher NPC in welchem Ort steht usw.

TLDR: Check erstmal mit Deiner Gruppe ab, ob überhaupt die Mehrzahl Bock darauf hat und wie Du die Sache mit Deinem Leitstil vereinbaren kannst!

Das ich sowas nicht im Alleingang mach ist schon klar^^, aber mich hat auch mal allgemein die Meinung der Leute hier interessiert.

PS: NPC und PC ist mir klar, wobei ich beim PC kurz überlegen musste ob du das N vergessen hast, aber dann hast du nochmal PC verwendet.
Aber was steht für TLDR und HKAT... ? *verwirrt vom Abkürzungswahn*
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