Autor Thema: Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")  (Gelesen 783 mal)

Shednazar

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Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")
« am: 24 Feb 2019, 01:24:38 »
Vielleicht ist es einfach grad zu spät, aber ich verstehe die Regeln zu den Trinkwettbewerben nicht so ganz, die in "Die Suderinseln" angegeben werden.
Also es wird erwähnt, dass die Trinkfestigkeit reduziert wird bzw. werden muss - aber ich finde den Abschnitt nicht, wo erklärt wird, wie nun die Trinkfestigkeit reduziert wird?
Wird die Trinkfestigkeit bei jedem Misserfolg reduziert? Oder für jede Stufe des Zustands Benommen? Da müsste man ja aber bei einem KW von 20+ ja über 20 Einheiten trinken..?

Außerdem:
Bei den Erfolgen bzw. Misserfolgen kommt überall der Zustand Benommen vor - außer bei Misslungen, da bekommt man den Zustand Erschöpfung.
Ist das absichtlich?
Abgesehen davon: Welche Auswirkung hat der Zustand Benommen auf die Trinkspiele? Das hab ich auch nicht so ganz verstanden. (Da sich ja beim Zustand Benommen nur die Handlungen verlangsamen - um jeweils 1 Tick pro Stufe.)

SeldomFound

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Re: Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")
« Antwort #1 am: 24 Feb 2019, 02:06:11 »
Vielleicht ist es einfach grad zu spät, aber ich verstehe die Regeln zu den Trinkwettbewerben nicht so ganz, die in "Die Suderinseln" angegeben werden.
Also es wird erwähnt, dass die Trinkfestigkeit reduziert wird bzw. werden muss - aber ich finde den Abschnitt nicht, wo erklärt wird, wie nun die Trinkfestigkeit reduziert wird?

Da habe ich auch erstmal gesucht, aber du findest die Senkung bei dem Ergebnis verheerend misslungen. In diesem Falle verliert der Abenteurer nämlich Trinkfestigkeit in Höhe der Stufe des Alkohols.

Das heißt, man muss erst schon einiges trinken, bevor die Trinkfestigkeit angekratzt wird. Ein Charakter mit Zähigkeit 12 zum Beispiel wird wohl erst nach 8 Humpen Starkbier bzw 5 Gläsern Höchstprozentigem anfangen, Trinkfestigkeit zu verlieren.


Zitat
Außerdem:
Bei den Erfolgen bzw. Misserfolgen kommt überall der Zustand Benommen vor - außer bei Misslungen, da bekommt man den Zustand Erschöpfung.
Ist das absichtlich?

Scheinbar ja. Denn anders als Benommen reduziert Erschöpft den Zähigkeitswert.


Zitat
Abgesehen davon: Welche Auswirkung hat der Zustand Benommen auf die Trinkspiele? Das hab ich auch nicht so ganz verstanden. (Da sich ja beim Zustand Benommen nur die Handlungen verlangsamen - um jeweils 1 Tick pro Stufe.)

Für die Trinkspiele hat er keine Bedeutung, für eine darauffolgende Schlägerei oder Überfall hingegen schon. Denn der "Gewinner" eines Trinkwettbewerbes hat wahrscheinlich danach für fünf Minuten wohl einige Stufen in Benommen und wahrscheinlich auch in Erschöpft und ist damit nur eingeschränkt handlungsfähig.

Ein Beispiel:

Cederion (Zähigkeit 11, Körperlicher Widerstand 19) nimmt an einem Trinkspiel teil. Er hatte ein reichhaltiges Mahl in den letzten zwei Stunden gehabt und erhält damit einen Bonus von 6 Punkten, allerdings trinkt er normalerweise kein Alkohol und erhält dafür eine Erschwernis von 9 Punkten. Damit bleibt ihm effektiv eine Trinkfestigkeit von 16.

Die ersten 3 Becher Wein (3x5 = 15) schafft der Schwertrichter noch ohne Probleme. Beim 5. Becher (5x5= 25) schwächelt Cederion schon etwas und erhält Benommen 1 (Trinkspiel), kann aber ansonsten die Wirkung des Weines unterdrücken. Dieser Zustand bleibt nun für fünf Minuten oder bevor er die nächste Stufe Benommen (Trinkspiel) erhält.

Dann wird der harte Likör serviert. Nach 4 Halbbechern (hier wird wieder von vorne angefangen, wenn ich das richtig verstanden habe, also 4x6 = 24) scheitert Cederion schließlich und erhält den Zustand Erschöpft 1.

Als schließlich Branntwein serviert wird, scheitert Cederion schon nach dem dritten Becherchen (3x7 = 21) und erhält Erschöpft 2. Sein Benommen (Trinkspiel) ist aber schon abgebaut. Doch für Cederion geht es ab diesem Zeitpunkt nur noch bergab. Die erste verheerend misslungene Probe wiederfährt ihm beim 5. Becherchen (5x7 = 35) und er verliert 7 Punkte von seiner Trinkfestigkeit (16-7 = 9) und erhält Benommen 1 (Trinkspiel). Dazu hat er schon Erschöpft 3. Auch das nächste Becherchen scheitert und Cederion hat nun Benommen 2 (Trinkspiel) und nur noch 2 Punkte Trinkfestigkeit übrig.

In diesem Moment stürmen Räuber das fröhliche Gelage. Cederion muss nun mit Benommen 2 und Erschöpft 3 in den Kampf ziehen.


(Ganz interessant: Je höher die Trinkfestigkeit, desto höher werden die Zustände schließlich werden. Hätte Cederion eine Trinkfestigkeit von 28, wären es wohl mindestens Benommen 4 und wahrscheinlich einige Stufen Erschöpft! Demzufolge sind also solche Trinkspiele unter Umständen eine gute Idee, um starke Gegner vor einem Kampf zu schwächen...)
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Shednazar

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Re: Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")
« Antwort #2 am: 24 Feb 2019, 09:45:35 »
Ahh, ok, vielen Dank!
Also Trinkfestigkeit wird nur bei den Verheerenden Misserfolgen abgezogen, alles klar!

Wird die Schwierigkeit der Probe aber wirklich pro Alkohol-Variante neu berechnet?
Logischer erscheint es mir, wenn alles zusammengerechnet wird, oder?
Denn warum sollte der 6. Becher Wein für Cederion fast unmöglich sein, 2 Becher Likör er aber danach problemlos schaffen können?
Also beim 1. Becher Likör wäre die Schwierigkeit dann schon 5x25 plus 1x7 = 32

derKönigVomLegoland

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Re: Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")
« Antwort #3 am: 25 Feb 2019, 07:36:55 »

Denn warum sollte der 6. Becher Wein für Cederion fast unmöglich sein, 2 Becher Likör er aber danach problemlos schaffen können?
Also beim 1. Becher Likör wäre die Schwierigkeit dann schon 5x25 plus 1x7 = 32

 
Ich habe mir bisher nur die Erklärung von Seldom durchgelesen, aber genau dieser Punkt ist mir auch aufgefallen.
Die Schwierigkeit bei jeder Alkohol-Variante neu zu berechnen ergibt gar keinen Sinn.
(Sonst wechselt der Charakter ständig zwischen einem Glas Wein und einem Humpen Bier und kann quasi unbegrenzt trinken?)
 :)


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Re: Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")
« Antwort #4 am: 25 Feb 2019, 08:28:38 »

Denn warum sollte der 6. Becher Wein für Cederion fast unmöglich sein, 2 Becher Likör er aber danach problemlos schaffen können?
Also beim 1. Becher Likör wäre die Schwierigkeit dann schon 5x25 plus 1x7 = 32

 
Ich habe mir bisher nur die Erklärung von Seldom durchgelesen, aber genau dieser Punkt ist mir auch aufgefallen.
Die Schwierigkeit bei jeder Alkohol-Variante neu zu berechnen ergibt gar keinen Sinn.
(Sonst wechselt der Charakter ständig zwischen einem Glas Wein und einem Humpen Bier und kann quasi unbegrenzt trinken?)
 :)
Das würde nach meiner Interpretation nichts bringen, da Bier und Wein seperat festgehaltet werden. Aber ich bin selbst da nicht sicher. Der Satz, auf dem ich mich beziehe,klingt eher danach, dass man immer nur denselben Alkohol trinkt.

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Re: Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")
« Antwort #5 am: 25 Feb 2019, 08:36:46 »
Warum wird überhaupt nach Art unterschieden?
Warum nicht nach Einheiten?

Dann schreibt man bei jeder "Art Alkohol" oder wzhauchimmer einfach die Einheiten hinter und fertig ist.
Wenn ein Humpen Bier und ein Stößchen Sekt die gleiche Menge Alkohol haben, ist nur das wichtig.
Ist die Menge an Alkohol unterschiedlich? Bitte sehr, schreibt es dahinter!

Ein Shot (2 cl) hochprozentigem Alkohol (50%) entspricht einem kleinen Glas (20 cl) Bier (5%), so schwer ist das doch nicht!

Wenn der Schnaps dann in größeren Größen oder gar im Becher serviert wird, hat er halt demenstprechend mehr Einheiten.
Ein kleines Bierglas Schnaps hat demnach 10 Einheiten, weil auch 10X so viel Alkohol drinne ist.
« Letzte Änderung: 25 Feb 2019, 08:46:16 von TrollsTime »
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Re: Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")
« Antwort #6 am: 25 Feb 2019, 09:16:06 »
Warum wird überhaupt nach Art unterschieden?
Warum nicht nach Einheiten?

Dann schreibt man bei jeder "Art Alkohol" oder wzhauchimmer einfach die Einheiten hinter und fertig ist.
Wenn ein Humpen Bier und ein Stößchen Sekt die gleiche Menge Alkohol haben, ist nur das wichtig.
Ist die Menge an Alkohol unterschiedlich? Bitte sehr, schreibt es dahinter!

Ein Shot (2 cl) hochprozentigem Alkohol (50%) entspricht einem kleinen Glas (20 cl) Bier (5%), so schwer ist das doch nicht!

Wenn der Schnaps dann in größeren Größen oder gar im Becher serviert wird, hat er halt demenstprechend mehr Einheiten.
Ein kleines Bierglas Schnaps hat demnach 10 Einheiten, weil auch 10X so viel Alkohol drinne ist.
Es funktioniert nach offiziellen Optionalregeln so: Die verschiedenen Alkoholsorten haben Stufen von 2 (Leichtbier)bis 8 (Höchstprozentiges). Zu jeder Sorte ist angegeben, wie viel eine übliche Einheit darstellt. Für Leichtbier ist es zum Beispiel ein Humpen zu je 300 ml, bei Höchstprozentiges ein Becherchen zu je 30 ml. Die Schwierigkeit der Probe berechnet sich aus der Menge des getrunkenen Alkohols mal dessen Stufe. Hier fehlt aber mir eine genaue Anweisung, was passiert, wenn man unterschiedliche Alkoholsorten trinkt. Doch vermutlich ist meine Interpretation des seperaten Festhaltens falsch.



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Quendan

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Re: Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")
« Antwort #7 am: 25 Feb 2019, 10:04:41 »
Nein, es ist nicht beabsichtigt, dass bei Wechsel des Alkohols man plötzlich es wieder einfacher hat. Bei Trinkspielen wird aber auch eher selten gewechselt.

Haben aber einfach nicht dran gedacht, dass das nötig sein würde. ;) Natürlich gilt: Die Schwierigkeit sinkt nicht, wenn man vom Schnaps zum Wein greift.

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Re: Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")
« Antwort #8 am: 25 Feb 2019, 10:43:02 »
Warum wird überhaupt nach Art unterschieden?
Warum nicht nach Einheiten?

Dann schreibt man bei jeder "Art Alkohol" oder wzhauchimmer einfach die Einheiten hinter und fertig ist.
Wenn ein Humpen Bier und ein Stößchen Sekt die gleiche Menge Alkohol haben, ist nur das wichtig.
Ist die Menge an Alkohol unterschiedlich? Bitte sehr, schreibt es dahinter!

Ein Shot (2 cl) hochprozentigem Alkohol (50%) entspricht einem kleinen Glas (20 cl) Bier (5%), so schwer ist das doch nicht!

Wenn der Schnaps dann in größeren Größen oder gar im Becher serviert wird, hat er halt demenstprechend mehr Einheiten.
Ein kleines Bierglas Schnaps hat demnach 10 Einheiten, weil auch 10X so viel Alkohol drinne ist.
Es funktioniert nach offiziellen Optionalregeln so: Die verschiedenen Alkoholsorten haben Stufen von 2 (Leichtbier)bis 8 (Höchstprozentiges). Zu jeder Sorte ist angegeben, wie viel eine übliche Einheit darstellt. Für Leichtbier ist es zum Beispiel ein Humpen zu je 300 ml, bei Höchstprozentiges ein Becherchen zu je 30 ml. Die Schwierigkeit der Probe berechnet sich aus der Menge des getrunkenen Alkohols mal dessen Stufe. Hier fehlt aber mir eine genaue Anweisung, was passiert, wenn man unterschiedliche Alkoholsorten trinkt. ...
Das ergibt doch nach dieser Rechnung keinen Sinn.
Wie ich bereits schrieb: Ob ich ein Bier mit 300 ml trinke oder ein zehn mal so starkes Getränk mit 30 ml macht keinen (wesentlichen Unterschied). rot markiert

Dass 300 ml Schnaps stärker wirken als 300 ml Bier ist hingegen klar.
Vielleicht meinst du das ja mit "Menge". grün markiert
Erbitte Klarstellung.
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Re: Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")
« Antwort #9 am: 25 Feb 2019, 11:46:08 »
Warum wird überhaupt nach Art unterschieden?
Warum nicht nach Einheiten?

Dann schreibt man bei jeder "Art Alkohol" oder wzhauchimmer einfach die Einheiten hinter und fertig ist.
Wenn ein Humpen Bier und ein Stößchen Sekt die gleiche Menge Alkohol haben, ist nur das wichtig.
Ist die Menge an Alkohol unterschiedlich? Bitte sehr, schreibt es dahinter!

Ein Shot (2 cl) hochprozentigem Alkohol (50%) entspricht einem kleinen Glas (20 cl) Bier (5%), so schwer ist das doch nicht!

Wenn der Schnaps dann in größeren Größen oder gar im Becher serviert wird, hat er halt demenstprechend mehr Einheiten.
Ein kleines Bierglas Schnaps hat demnach 10 Einheiten, weil auch 10X so viel Alkohol drinne ist.
Es funktioniert nach offiziellen Optionalregeln so: Die verschiedenen Alkoholsorten haben Stufen von 2 (Leichtbier)bis 8 (Höchstprozentiges). Zu jeder Sorte ist angegeben, wie viel eine übliche Einheit darstellt. Für Leichtbier ist es zum Beispiel ein Humpen zu je 300 ml, bei Höchstprozentiges ein Becherchen zu je 30 ml. Die Schwierigkeit der Probe berechnet sich aus der Menge des getrunkenen Alkohols mal dessen Stufe. Hier fehlt aber mir eine genaue Anweisung, was passiert, wenn man unterschiedliche Alkoholsorten trinkt. ...
Das ergibt doch nach dieser Rechnung keinen Sinn.
Wie ich bereits schrieb: Ob ich ein Bier mit 300 ml trinke oder ein zehn mal so starkes Getränk mit 30 ml macht keinen (wesentlichen Unterschied). rot markiert

Dass 300 ml Schnaps stärker wirken als 300 ml Bier ist hingegen klar.
Vielleicht meinst du das ja mit "Menge". grün markiert
Erbitte Klarstellung.
Mit Menge ist die Menge der Einheiten gemeint. Eine Einheit Leichtbier sind 300 ml, eine Einheit Höchstprozentiges sind 30 ml.

Wenn du 300 ml Höchstprozentiges trinkst, hast du zehn Einheiten getrunken, die Schwierigkeit wäre dann 8*10=80.

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Re: Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")
« Antwort #10 am: 25 Feb 2019, 12:21:43 »
Warum wird überhaupt nach Art unterschieden?
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Wenn ein Humpen Bier und ein Stößchen Sekt die gleiche Menge Alkohol haben, ist nur das wichtig.
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Wenn der Schnaps dann in größeren Größen oder gar im Becher serviert wird, hat er halt demenstprechend mehr Einheiten.
Ein kleines Bierglas Schnaps hat demnach 10 Einheiten, weil auch 10X so viel Alkohol drinne ist.
Es funktioniert nach offiziellen Optionalregeln so: Die verschiedenen Alkoholsorten haben Stufen von 2 (Leichtbier)bis 8 (Höchstprozentiges). Zu jeder Sorte ist angegeben, wie viel eine übliche Einheit darstellt. Für Leichtbier ist es zum Beispiel ein Humpen zu je 300 ml, bei Höchstprozentiges ein Becherchen zu je 30 ml. Die Schwierigkeit der Probe berechnet sich aus der Menge des getrunkenen Alkohols mal dessen Stufe. Hier fehlt aber mir eine genaue Anweisung, was passiert, wenn man unterschiedliche Alkoholsorten trinkt. ...
Das ergibt doch nach dieser Rechnung keinen Sinn.
Wie ich bereits schrieb: Ob ich ein Bier mit 300 ml trinke oder ein zehn mal so starkes Getränk mit 30 ml macht keinen (wesentlichen Unterschied). rot markiert

Dass 300 ml Schnaps stärker wirken als 300 ml Bier ist hingegen klar.
Vielleicht meinst du das ja mit "Menge". grün markiert
Erbitte Klarstellung.
Mit Menge ist die Menge der Einheiten gemeint. Eine Einheit Leichtbier sind 300 ml, eine Einheit Höchstprozentiges sind 30 ml.

Wenn du 300 ml Höchstprozentiges trinkst, hast du zehn Einheiten getrunken, die Schwierigkeit wäre dann 8*10=80.

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Und genau diese Rechnung ist falsch!
Die zehn Einheiten berücksichtigen ja schon das Hochprozentige...

Bzw die Rechnung ist nur dann richtig, wenn 300 ml Leichtprozentiges (hier 5% Alkohol) eine Schwierigkeit von 8*1= 8 hätten, da "eine Einheit".

Ich frage mal anders:
Haben 10 Bier a 300 ml die gleiche Schwierigkeit wie 10 Schnäpse a 30 ml?
(Falls ja, nehme ich alles zurück)
EDIT:
Ich vermute hier einen "kaskadischen" Denkfehler in der Regelauslegung (oder der Regelsetzung).
« Letzte Änderung: 25 Feb 2019, 12:25:28 von TrollsTime »
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Re: Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")
« Antwort #11 am: 25 Feb 2019, 12:39:50 »


Warum wird überhaupt nach Art unterschieden?
Warum nicht nach Einheiten?

Dann schreibt man bei jeder "Art Alkohol" oder wzhauchimmer einfach die Einheiten hinter und fertig ist.
Wenn ein Humpen Bier und ein Stößchen Sekt die gleiche Menge Alkohol haben, ist nur das wichtig.
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Es funktioniert nach offiziellen Optionalregeln so: Die verschiedenen Alkoholsorten haben Stufen von 2 (Leichtbier)bis 8 (Höchstprozentiges). Zu jeder Sorte ist angegeben, wie viel eine übliche Einheit darstellt. Für Leichtbier ist es zum Beispiel ein Humpen zu je 300 ml, bei Höchstprozentiges ein Becherchen zu je 30 ml. Die Schwierigkeit der Probe berechnet sich aus der Menge des getrunkenen Alkohols mal dessen Stufe. Hier fehlt aber mir eine genaue Anweisung, was passiert, wenn man unterschiedliche Alkoholsorten trinkt. ...
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Dass 300 ml Schnaps stärker wirken als 300 ml Bier ist hingegen klar.
Vielleicht meinst du das ja mit "Menge". grün markiert
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Mit Menge ist die Menge der Einheiten gemeint. Eine Einheit Leichtbier sind 300 ml, eine Einheit Höchstprozentiges sind 30 ml.

Wenn du 300 ml Höchstprozentiges trinkst, hast du zehn Einheiten getrunken, die Schwierigkeit wäre dann 8*10=80.

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Und genau diese Rechnung ist falsch!
Die zehn Einheiten berücksichtigen ja schon das Hochprozentige...

Bzw die Rechnung ist nur dann richtig, wenn 300 ml Leichtprozentiges (hier 5% Alkohol) eine Schwierigkeit von 8*1= 8 hätten, da "eine Einheit".

TT, lies die ganze Diskussion: Wir reden über die Optionalregeln zu Trinkspielen aus dem Suderinselband von S. 31f.

Du hast die Regeln nicht gelesen, daher gehst du von der falschen Grundannahme aus. Ein Eintrag in der Tabelle der Alkoholsorten sieht im Suderinsel-Band so aus:

Name: Leichtbier - Stufe 2 - übliche Einheit: Ein Humpen (300 ml) - Beispiele: Brotfruchtbier aus Gotor, Bernsteinklar aus Kesh

Kurz: Die Einheiten und Stufen unterscheiden sich je nach Sorte.

Du brauchst nach diesen Optionalregeln 20 Einheiten Leichtbier (6 Liter) um eine SG von 40 zu erreichen, aber mit Höchstprozentigen nur 5 Einheiten (150 ml).

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Re: Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")
« Antwort #12 am: 25 Feb 2019, 12:41:15 »
Und genau diese Rechnung ist falsch!
Die zehn Einheiten berücksichtigen ja schon das Hochprozentige...

Bzw die Rechnung ist nur dann richtig, wenn 300 ml Leichtprozentiges (hier 5% Alkohol) eine Schwierigkeit von 8*1= 8 hätten, da "eine Einheit".

Ich frage mal anders:
Haben 10 Bier a 300 ml die gleiche Schwierigkeit wie 10 Schnäpse a 30 ml?
(Falls ja, nehme ich alles zurück)
EDIT:
Ich vermute hier einen "kaskadischen" Denkfehler in der Regelauslegung (oder der Regelsetzung).

Darf ich fragen, ob du das besagte Regelwerk überhaupt kennst/gelesen hast? ; )
Abgesehen davon denke ich, dass das jetzt zu sehr in einen gewollten Realismus führen würde, den das Trinkspiel (und diese Diskussion hier) nicht unbedingt benötigt. 🤷🏻‍♂️

TrollsTime

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Re: Trinkwettbewerbe (aus "Die Suderinseln")
« Antwort #13 am: 25 Feb 2019, 15:09:52 »
@ Seldom
Danke für die Klarstellung

@ All
Ja, ich ging von anderen Grundannahmen aus. Aber da kann man ja fragen und um Klärung bitten

@Shednazar
Im Gegenteil. Ein uU aufgeblähtes Subregelwerk würde den Spielspaß mindern, wo einfache Mathematik schneller und realistischer zum Ziel führt (ohne dass Realismus zu irgendeinem Schaden führen würde in DIESEM Fall).

Da meine Befürchtungen (und die sind berechtigt, gab es nämlich schon in diversen Regelwerken anderer Systeme) aber sich nach Seldoms Korrektur wohl aufgelöst haben, blicke ich frohen Mutes in die Zukunft...…. mitsamt einer Anwendung eben dieses Trinkspieles.
« Letzte Änderung: 26 Feb 2019, 08:08:16 von TrollsTime »
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