Autor Thema: [Lagerfeuer] In-Time Gespräche der Drachenzwinge-TS Gruppe [enthält Spoiler]  (Gelesen 8200 mal)

wlfn

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Dieser Thread ist für In-Character-Gespräche der DZ-TS Gruppe aus diesem Thread gedacht. Kommentare, organisatorisches und sonstiges bitte dort klären.

Dieser Thread wird sehr wahrscheinlich Spoiler zu den gespielten Abenteuern enthalten, aktuell also Der Fluch der Hexenkönigin. Diese werden nicht gekennzeichnet.

Die Gruppe besteht aus:

SeldomFound - SL
wusch  -  Garond, vargischer Kämpfer aus dem nördlichen Selenia
Yinan  -  Kantoku Hasaki, gnomischer Leibwächter/Schattenklinge aus Kintai
Wolfhunter  -  Pidias Velandis, menschlicher Wahrheitsfinder aus Ioria
wlfn  -  Momoku Toshiro, schwertalbischer Myurikopriester/"Samurai"
Kreggen  -  Tostan vom blauen Ufer, seealbischer Diplomat

Gruß
wlfn
« Letzte Änderung: 16 Jan 2015, 13:53:38 von wlfn »

Wolfhunter

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Am Abend nach dem Kampf gegen die Schädelkorsaren wendet sich Pidias leicht angeschlagen und nachdenklich an seine Gefährten: "Meine Freunde, ich will Euch noch einmal von ganzem Herzen für Eure Treue und Euren Beistand danken! Dass dieser Auftrag nicht ganz leicht sein würde, war mir von Anfang an bewusst. Doch welchen Gefahren Ihr dabei ausgesetzt sein würdet, hätte ich niemals erwartet! Um so größer ist meine Dankbarkeit, Euch an meiner Seite zu wissen! Sollte ich jemals Euch von Nutzen sein können, so habt Ihr mein Wort, dass ich Euch beistehen werde, so gut ich vermag."
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wusch

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Nachdem sich das Schiff der ungleichen Heldengruppe vom Piratenschiff gelöst hatte und die Fahrt langsam weiter ging, hing sich garond sein neues Amulett um den Hals. Normalerweise hatte er es ja nichtt so mit Schmuck aber das hier war tatsächlich ein schönes Stück Glasarbeit. Er zog seinen Geldbeutel hervor und zählte die 10 Solare hinein die er als seinen Anteil an der Prise bekommen hatte. Er hätte auch geholfen wenn ihn kein einziger Telar erwartet hätte. Man konnte also mit Fug und Recht sagen: Gute Taten lohnen sich.
Als sie dann zu fünft am Abend zusammen saßen und Garond in Gedanken sein Kartendeck mischte, fing Pideas an zu sprechen.  "Gern doch Pideas. Es ist ein echtes Abenteuer das wir hier erleben, so wie ich es mir erträumt habe und gutes können wir noch dazu tun. Ich möchte noch sagen das ich euch nach den Wochen, die wir nun schon durch das Land ziehen als Freunde betrachte. Für mich gillt dasselbe  wie für Pideas: Ich bin für euch da. Auch weit über Axtdienste hinaus.

wlfn

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Nachdem Toshiros Kratzer versorgt wurden, setzt er sich zu den anderen und beginnt sein Katana zu reinigen, schleifen und polieren.
"Eure Aussagen ehren euch Freunde. Sollte ich euch auf irgendeine Art helfen können, zögert nicht zu fragen."
Er arbeitet eine zeitlang wortlos weiter.

"Wann immer die Götter im Weltenlauf eingreifen, werden Alben und Menschen, ja alle Völker ihr Schicksal aufs neue ordnen müssen. So war es und so wird es immer sein."
Er schaut ernst in die Runde.
"Alleine der Orakelspruch zeigt schon die Wichtigkeit unserer..." er zögert kurz, "Queste. Ja, ich glaube das ist das richtige Wort. Ich war mir am Anfang unserer Reise auch nicht der Bedeutung bewusst, doch mittlerweile ist mir einiges klar geworden. War das Schicksalskind für mich erst nur ein Stachel im Fleisch eines Tyrannen, das es zu schützen galt, so hat mir die Erscheinung kurz vor Karing eines deutlich gemacht." Er hält kurz inne und fährt dann etwas leiser fort, so das Lanara nichts hört: "Würde diese Aufgabe mein Leben fordern, ich würde keinen Wimpernschlag zögern oder es bereuen."

Dabei schaut er noch einmal in die Runde und beendet dann seine Arbeit mit dem Katana und lehnt es neben sich an die Wand.

EDIT: Orange ist auf die Dauer doch recht schwer zu lesen ::)
« Letzte Änderung: 21 Jan 2015, 13:08:43 von wlfn »

Yinan

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Hasaki ist sichtlich angeschlagen und verärgert, als seine Verletzungen verarztet werden. "Und genau deswegen war ich dagegen...", murmelt er vor sich hin.

Als sie mit ihm fertig waren, begibt er sich zu Pidias und dem Rest der Gruppe, die sich bereits zusammengesetzt haben, nun etwas weniger verärgert, da er den Gedanken an die Piraten-Kapitänin beiseite schiebt. Alles Teil der Aufgabe, es hat keinen Sinn sich darüber zu ärgern.

"Eure Dankbarkeit ist mir gegenüber nicht ganz Gerechtfertigt. In erster Linie wurde ich von euch und eurem Orden damit beauftragt, euch hier zu helfen. Der Kodex meines Clans verlangt es von mir, das ich niemals einen Auftrag, den ich angenommen habe, abbreche, komme was wolle. Einzig der Auftraggeber selbst kann dies tun. Das bedeutet aber ebenso, das sollte ich eines Tages einen Auftrag bekommen, der es erfordert, das ich euch Schaden zufüge, dann werde ich dies ohne zu zögern tun.
Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen euch oder einen anderen in der Gruppe hier, im Gegenteil, ist mir die Gesellschaft von euch allen recht Angenehm, aber der Kodex meines Clans geht für uns über alles. Ein Grund, warum ich es vermeide, emotionale Bindungen mit anderen einzugehen, egal welcher Art. Denn letztendlich kann der Freund von heute bereits morgen der Feind sein..."
Wenn nicht anders gesagt, dann befassen sich meine Aussagen zu Regeln niemals mit Realismus oder Simulationismus, sondern nur mit Balancing.
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Wolfhunter

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"Was euer Clan von euch verlangt, kann eine große Bürde sein," entgegnet Pidias. "So wie ich Euch, lieber Hasaki, in all der Zeit erlebt habe, seid Ihr nicht nur ein Begleiter mit vielen Fähigkeiten, sondern auch und vor allem ein Mann von großer Einsatzbereitschaft, Treue und Ehre. Für mich seid Ihr mehr Freund als Bediensteter oder Leibwächter. Der Kodex Eures Clans mag Euch daran hindern, Freundschaften aufzubauen, doch er kann mich nicht daran hindern, Euer Freund zu sein."
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wusch

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Hasaki, begann Garond nachdem er einen Moment lang über seine Worte nachgedacht hat. Ich kann verstehen dass du dein Leben diesem Kodex verschrieben hast. Ich habe ja auch meine Prinzipien nachdenen ich lebe. Warum sonst habe ich die Frau verarztet, die mich keine Minute vorher noch ohne mit der Wimper zu zucken umgebracht hätte? Garond trank kurz einen Schluck Rum bevor er weiter redete. Nur ein Leben ohne Freunde stelle ich mir schrecklich trostlos vor. Ich habe auch nicht das Gefühl, das unsere Wege sich so schnell trennen werden. Was spricht also dagegen das wir Freunde werden? Nicht zuletzt ürde uns ein enges Vertrauensverhältnis auch helfen, bestmöglich unseren Auftrag zu erfüllen Lanara zu beschützen. Mit diesen Worten füllte Garond seinen noch halbvolles Trinkgefäß nach, nahm einen Schluck und reichte es herum. Trinken wir auf die Freundschaft. sagte er mit einem beinahe feierlichen Ton.

Yinan

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"Nein, das kann er gewiss nicht. Eure Worte ehren euch sehr und ich hoffe, das ich euch niemals einen Grund geben muss, diese Worte vielleicht zu bereuen."
Er pausiert kurz und wendet sich dann an Garond.
"Nun, es ist letztendlich auch nicht so, als ob ich keine Freunde haben könnte. Nur graut es mir davor, wenn ich eines Tages in eine Situation kommen würde, wo ein angenommener Auftrag mich dazu zwingt, eben diesen Freunden schaden zuzufügen. Ich weiß nicht, ob ich das könnte, doch genau das ist es, was von einem Mitglied des Kantoku-Clans verlangt wird. Eines Tages bin ich vielleicht bereit, dieses Risiko einzugehen, aber heute ist das noch nicht der Fall. Ich hoffe ihr verzeiht mir."

Hasaki nimmt das Gefäß von Garond an und gibt es mit diesen Worten an den nächsten weiter, ohne davon zu trinken.

"Wie dem auch sei, die Zukunft ist ungewiss und es bringt nichts, sich all zu viele und unnötige Gedanken über so etwas zu machen, wenn wir doch derzeit so eine wichtige Queste vor uns haben, wie Toshiro es passend genannt hat."
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Wolfhunter

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"Selbstverständlich verzeihe ich Euch Eure Worte, denn sonst wären die meinigen nicht einmal den Atem wert, mit denen sie gesprochen wurden," entgegnet Pidias, als er den Trinkbecher in Empfang nimmt. "Und schließlich beweist Ihr auch hier wieder Ehre und Ehrlichkeit." Er nimmt einen Zug, reicht den Becher dann an Tostan weiter und wendet sich wieder an den Gnom.
"Ich habe Euch bisher nie gefragt, aber wie seid Ihr eigentlich zum Klan gekommen? Seid ihr als Kantoku geboren?"

Edit: Präsens verwendet...
« Letzte Änderung: 19 Jan 2015, 20:10:09 von Wolfhunter »
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Yinan

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"Ja. Ich gehöre zu einer Zweig-Familie des Kantoku-Clans. Auch wenn das nicht die einzige Art ist, so habe ich zu meiner Lebzeit nicht erlebt, das ein Außenseiter dem Clan beigetreten ist. Vor längerer Zeit, als der alte Clan fast zerschlagen wurde, war es nötig, Außenseiter in den Clan aufzunehmen. Doch heute sind wir bereits mehr als genug und streben eher danach, unseren alten Ruf wiederherzustellen, den wir eins vor langer Zeit einmal hatten."
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Kreggen

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Tostan nippte am Becher, sagte nichts und lauschte stattdessen den Gesprächen. Die Kultur der Schwertalben ist der meinigen ziemlich fremd, dachte er und schaute Toshiro an. Und überhaupt ... die Reise beginnt Ausmaße anzunehmen, die mir vorher kaum bewusst waren. Hekaria ... wie wird das Ende der Geschichte aussehen? Er reichte den Becher an Toshiro und wandte sich an Pidias: "Wie geht's in Ioria nun konkret weiter, werter Pidias? Ich selbst war noch nie dort, aber stimmt es, dass man gegebenfalls Tage braucht, um die Stadt zu durchqueren?"
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wlfn

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Toshiro nimmt den Becher in Empfang, nippt daran, verzieht kurz das Gesicht und gibt ihn dann wieder Garond.
Nachdem Hasaki die Zerschlagung seines Clans angesprochen hat, sollte es nicht mehr unhöflich sein, ihn darauf anzusprechen denkt Toshiro sich. Ich frage mich ja schon länger was damals vorgefallen ist. Naja, vielleicht besser nachher, unter vier Augen.

"Das ist gar nicht so falsch, man würde in der Tat sehr lange brauchen um Ioria komplett zu durchqueren. Zumindest wenn man nicht die Hauptstraße wählt. Von den Gefahren einzelner Bezirke dann mal ganz abgesehen." wendet Toshiro sich an Tostan. "Ich würde vorschlagen, dass wir uns auf dem schnellsten Weg in die obere Stadt begeben. Unter dem Schutz der weißen Wächter und eueres Ordens sollte unsere Aufgabe - zumindest bis wir den Mondpfad betreten - etwas einfacher sein oder nicht?" Er blickt Pidias dabei fragend an.
"Außerdem müssen wir ersteinmal den Hafen von Samutia und den Pilgerweg nach Ioria hinter uns bringen. Sollte dieser Radek oder einer seiner Verbündeten uns tatsächlich überholen oder dort erwarten, halte ich den Abschnitt für äußerst gefährlich."
« Letzte Änderung: 21 Jan 2015, 13:07:35 von wlfn »

Wolfhunter

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Pidias schreckt auf: "Verzeiht, ich war in Gedanken! ... Ioria ist gigantisch, quasi eine Welt für sich. Und der Sumpf aus Beziehungen, Intrigen, Abhängigkeiten, Verwandtschaften und all solcher Unwägbarkeiten ist unermesslich. Mein Orden und auch meine Familie haben viele Beziehungen und Einfluss und ich denke, ja ich bin mir fast sicher, dass wir ohne größere Probleme zum Mondtor gelangen sollten! Doch eben nur fast... Samutia ist nicht die Innere Stadt..."
« Letzte Änderung: 21 Jan 2015, 14:41:26 von Wolfhunter »
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wlfn

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"Hmm... Pidias-san, könntet ihr denn eine Eskorte für den Weg vom Schiff bis in die Innere Stadt organisieren? In Teil unserer Gruppe könnte solange mit Lanara-chan auf dem Schiff warten. Ich denke selbst Radek würde keine Eskorte der weißen Wächter und uns angreifen. Wenn ich mich richtige erinnere, steht zumindest der Hafen unter Kontrolle der Wächer oder nicht?" Bei den letzten Worten kräuselt Toshiro die Stirn als er versucht sich an seinen letzten Besuch in Ioria zu erinnern.

Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.
« Letzte Änderung: 14 Feb 2015, 16:34:11 von wlfn »

Wolfhunter

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Pidias überlegt kurz und entgegnet dann:
"Das wäre auf jeden Fall einen Versuch wert. Ich könnte zunächst allein oder mit einem von Euch an Land gehen und beim Hafenstützpunkt der Wächter vorsprechen. Eventuell erhalten wir gleich von dort Geleitschutz oder ich kann zumindest eine Nachricht in die Innere Stadt senden. Mindestens zwei sollten aber bei Lanara bleiben, denke ich."
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