Autor Thema: [Lagerfeuer] In-Time Gespräche der Drachenzwinge-TS Gruppe [enthält Spoiler]  (Gelesen 7827 mal)

wlfn

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Nachdem niemand Einwände erhebt sagt Toshiro: "Gut, wenn ihr mich nun entschuldigt, werde ich mich ein wenig zum Meditieren zurückziehen." Er erhebt sich, blickt noch einmal in die Runde und macht sich dann mitsamt Katana auf den Weg an Deck.

wusch

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Garond strich über seine Bandagen, als er nocheinmal über den Verlauf des Kampfes nachdachte. Der Verband verdeckte lediglich 2 Wunden und zu seinem eigenen Missfallen hatte er sich die schwerste davon auch noch bei einem Unglücklichen Angriffsversuch selbst zugefügt. Immerhin lief es danach so gut wie es begonnen hatte. Er hatte die Schattenjäger und auch das Schattenwesen ohne nennenswerte Schwierigkeiten mit nur wenigen, schweren Treffern ins Jenseits befördert. Er beschloss sich eindeutig nicht zu erwähnen wo die große blutende Wunde hergekommen war solange man ihn nicht gezielt danach fragte, denn die Tatsache, dass er selbst schuld war, war einfach zu dämlich.
Nun jedoch stand er an Deck und ließ seinen Blick auf Lanara fallen. Sie war zwar immernoch ängstlich aber begann sich wieder zu fassen und war an sich unversehrt.
Ich weiß nicht wie es euch geht Leute aber ich bin mir sicher, dass ich gesehen habe, wie ihr dieser verfluchte Kerl die Kehle durchgeschnitten hat. Ich war zwar mit Kämpfen beschäftigt aber ich bin mir auch recht sicher das weder sie noch jemand von uns irgendetwas magisches auf sie gewirkt hat. Kann es vielleicht sein dass sie nicht einfach nur das Schicksalskind, sondern sogar eine Splitterträgerin ist? Ich habe zumindest Geschichten gehört, nachdem manche Splitterträger soetwas können. sagte Garond schließlich, nachdem er sicher war, dass Lanara außer Hörweite war.

Wolfhunter

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"Ich weiß nicht viel über die, die durch die Splitter der Monde gesegnet sind. Grade mal das, was Ilyra von Karing uns erzählt hat," gesteht Pidias ein.
"Aber ich halte deine Vermutung für die wahrscheinlichste... Sobald sich die Gelegenheit bietet, werde ich versuchen, mehr über die Mondgesegneten zu erfahren!"
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wlfn

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"Ich dachte auch, das gesehen zu haben" stimmt Toshiro Garond zu. "Ich kenne aber auch nur das was Ilyra-sama uns erzählt hat, wenn man von ein paar Legenden absieht. Deine Vermutung kann also durchaus der Wahrheit entsprechen. Auch wenn das eher noch mehr Fragen aufwirft, gerade in Bezug auf das was wir in Karing erfahren haben. Es wäre gut wenn wir mehr über diese Mondgesegneten erfahren könnten."
Nach einer kurzen Pause fährt er fort: "Wir sollten aber vorsichtig sein und unsere Aufgabe möglichst schnell zu einem Ende führen. Unsere Verfolger haben uns hier in Samutia erwartet. Sie konnten unsere Lebensmittel vergiften und selbst die Weißen Wächter waren ihnen ausgeliefert. Ich fürchte wir haben es mit einem gefährlichen Gegner zu tun, der sich hier gut eingenistet hat. Der Kult scheint den meisten gänzlich unbekannt zu sein, andernfalls würde der Schreiberling" Toshiro deutet auf eine der Leichen "seinen Siegelring nicht offen tragen. Oder nicht?" Dabei schaut er fragend in die Runde.

Wolfhunter

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"Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass die Weißen Wächter von den Anhängern der Iosaris korrumpiert werden können!" wirft Pidias fast etwas zu hitzig ein. "Ihre unbedingte Loyalität gegenüber Eughos, Jarakah und dem Orden, ja gegenüber allem, wofür Ioria steht, ist seit Jahrhunderten tausendfach bewährt und ungebrochen!"
Er holt tief Luft und müht sich sichtbar um Beherrschung. Nach einem kurzen Moment spricht er ruhiger weiter:
"Bitte verzeiht meine ungestümen Worte. Sicherlich kann ich nicht für jeden Einzelnen sprechen, aber ich bin mir sicher: wenn wir erst den Machtbereich der Wächter erreicht haben, sind wir vorerst in Sicherheit.
Und doch stimme ich Euch auch zu - wir sollten sobald wie möglich den Mondpfad betreten, um Lanara zum Stein ihrer Entscheidung zu begleiten.
Und ebenso habt ihr Recht, dass der Orden sobald wie möglich über den mächtigen Einfluss des Kultes erfahren muss! Wenn ihre Macht bis in den Hafen Samutias reicht und ihre Siegel dennoch keinem bekannt sind, dann ist die Gefahr, die von Ihnen ausgeht, größer als ich jemals geglaubt hätte."
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wusch

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Garond nickte langsam als Pidias erregt seine Worte einwarf.Ich hoffe dass du recht hast und bin mir auch recht sicher dass dem so sein wird. Du darfst allerdings auch nicht vergessen was uns passiert ist, sowohl mit Radek als auch hier. erwiederte Garond und deutete mit seiner Klauenbewehrten Hand  auf einen der toten. Wir müssen auf der Hut sein, denn wer auch immer Lanara in seine Hände bekommen will, er hat einiges an Einfluss und Geld. Wir müssen also damit rechnen, dass wir auch an dem vermeintlich sichersten Ort Entführern begegnen. Auch habt ihr ja sicher bemerkt dass unsere Wiedersacher beginnen uns ernster zu nehmen, denn die Kämpfe werden nicht einfacher. Nicht dass ich nicht mit meinen Gegnern fertig werden würde aber es war schon knapp dieses mal, zu knapp wenn wir an Lanaras Hals denken. Garond hielt inne und warf noch einen Blick auf Lanara.
Wir sollten ihr beibringen wie man kämpft und ihr eine passende Waffe und vielleicht eine leichte Rüstung, Leder vielleicht, besorgen, allein damit sie sich im Notfall verteidigen kann. Wir sind alle hier in der einen oder anderen Waffe gut genug ausgebildet um ihr etwas beizubringen und wenn wir zusammen legen, werden wir ihr auch besagte Ausrüstung besorgen können ohne dass jeder einzelne zu viel Geld ausgeben muss.

wlfn

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An Pidias gewandt verneigt sich Toshiro ganz leicht: "Verzeiht Pidias-san, ich wollte keinenfalls unterstellen, dass die Wächter nicht Loyal wären. Ich wollte lediglich auf die Tatsache hinweisen, dass unsere Wachen ... nutzlos waren, der Kult ist also einflussreich genug um die Versorgungsgüter der Wächter zu vergiften. Gleichzeitig aber leben die Wächter noch, unsere Gegenspieler scheuen sich also vor großer Aufmerksamkeit. Das wiederum ist zumindest ... wie sagt ihr hier ... der Silberstreif am Horizont?"
Er blickt Pidias kurz versöhnlich an, bevor er sich an Garond wendet: "Was mir fast noch mehr Sorgen bereitet als ihre zunehmende Kampfstärke, ist ihr Wille" er blickt sich kurz um, um sicher zu gehen, dass Lanara ihn nicht hören kann "Lanara-chan lieber zu töten als uns zu überlassen. Was auch immer da unten passiert ist, wir dürfen es nicht nochmal soweit kommen lassen."
In selbstkritischem Tonfall fährt er fort: "Im Nachhinein betrachtet hätte unser Plan auch deutlich besser sein können. Wir haben das Gelände z.B. nicht optimal genutzt, den Engpass der Treppe hätten wir wessentlich effektiver nutzen können." Toshiro schüttelt den Kopf und schaut dann in Richtung Lanara bevor er weiter redet: "Ihr das Kämpfen beibringen? Hm... Ich weiß nicht ob das eine gute Idee ist. Ihr liegt so schon genug auf den Schultern, ich glaube auch nicht das Lanara-chan das möchte. Außerdem, wieviel könnten wir ihr in so kurzer Zeit schon beibringen? Und die letzten Zeilen der Prophezeiung lassen mich da auch zögern." Toshiro blickt etwas unsicher in die Runde.

Wolfhunter

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Noch immer überrascht von Garonds Überlegungen sammelt sich Pidias für einen Moment, dann wendet er sich mit einer leichten Verbeugung an Toshiro: "Werter Toshiro-san, auch ich möchte mich noch einmal entschuldigen und Euch versichern, dass die Schuld ganz bei mir liegt. Im Grunde habt ihr völlig recht. Doch bitte ich zu bedenken, dass die Wachen hier im Hafen keine Weißen Wächter sind, sondern lediglich Büttel der Hafenmeisterei. Im Machtbereich der Weißen Wächter sind wir leider erst in der Inneren Stadt."
Er wendet sich an Garond: "Was allerdings Euren Vorschlag angeht, lieber Garond, würde ich Toshiro-san uneingeschränkt zustimmen. So sehr es mich beruhigen würde, Lanara trainiert und bewaffnet zu sehen, so sehr hätte ich immense Bedenken, sollte sie je Blut vergiessen müssen. Ich wünsche mir und dieser Welt ein Kind des Schicksals, dessen Stärke darin liegt, Not und Grausamkeit mit der Kraft der Tränen zu begegnen und nicht mit einer blutigen Klinge. Eure Gedanken gründen in Sorge und gutem Willen, dessen bin ich mir sicher. Doch selbst aus diesem Boden ist schon der größte Schrecken erwachsen."

Pidias tritt an die Reling und blickt sorgenvoll auf den fernen Gipfel, auf dem das Manteion strahlend weiß in der Sonne glänzt. "Meine Hoffnungen liegen ganz bei Eughos und meinem Orden..."
Nach einem kurzen Moment reißt er sich los und dreht sich entschlossen um. "Doch da letzterer uns bisher nicht helfen konnte und zunächst unerreichbar scheint, sollten wir uns vielleicht an das Naheliegende halten - Yorik!"
Mit einem etwas theatralischen Ruck zieht er den Brief aus dem Gewand, den ihnen Ilyra für den midstadischen Händler mitgegeben hatte.
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wusch

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Abseits des eigentlichen Mondpfades, am Ende eines Nebenpfades, wenn man es so nennen wollte standen die beiden gnomischen Führer und die Heldengruppe, welche es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Lanara, das Schicksalskind, zu beschützen, mit ihrem Leben wenn notwendig. Viel hatten sie schon erlebt seit sie aus der selenischen Hauptstadt aufgebrochen waren. Anfangs schien der Auftrag zwar gefährlich aber überschaubar zu sein, das Schicksalskind finden und nach Ioria bringen. Das Finden war noch normal abgelaufen doch danach war mehr aus dem Auftrag geworden. Wahrschenlich hätten sie Lanara nicht auf den Mondpfad begleiten müssen und es anderen überlassen können. An diese Möglichkeit hatten sie nicht den geringsten Gedanken verschwendet, sie hatten sofort beschlossen es bis zum Ende, wie auch immer dies aussehen würde, zusammen mit Lanara durchzustehen.
Nun da sie die 3 Schlüssel hatten um die Tür zu öffnen, machten sie sich bereit  sie zu durchqueren und es wahr wahrscheinlich allen klar, dass was auch immer am ENde geschehen würde, nicht mehr lange auf sie warten lassen würde. Garond nahm einen Schluck aus seinem Wasserschlauch und begann seine Ausrüstung zu überprüfen, insbesondere bei seiner Axt ließ er sich Zeit sie auf Rost oder eine stumpfe Klinge zu überprüfen. An sich machte dies nicht den geringsten Sinn, da er dies erst am Tag vor dem Verlassen von Ioria getan hatte, doch er brauchte etwas um seine Nervosität zu verbergen. So, gleich geht es los und ich glaube wir haben es bald hinter uns, was auch immer dieses 'es' dann am Ende sein mag. Ich hoffe jedoch das wir dort keinen Feinen begegnen werden, auch wenn es mich nicht überraschen würde. Ich kann mich zwar so machem Angriff erwehren und viel aushalten, aber es muss bessere Wege geben es zuende zu bringen als ein großes Schlachten. sagte er mit einem Blick auf Lanara und einem Teil der Prophezeihung im Hinterkopf.

Yinan

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Mich macht es noch immer stutzig, das wir Radek bisher nicht weiter begegnet sind... ich kann mir nicht vorstellen, das er nach all der Mühe sich nicht irgend etwas überlegt hat. Vlt. erwartet er ja uns bereits irgendwo hier. Wir sollten definitiv auf der Hut sein.
Wenn nicht anders gesagt, dann befassen sich meine Aussagen zu Regeln niemals mit Realismus oder Simulationismus, sondern nur mit Balancing.
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wusch

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Garond nickte nachdenklich. Da stimme ich dir zu, irgendetwas wird noch kommen, warum sollten sie einfach aufgeben? Ich bin aber der Meinung das wir im Vorteil sind, denn bisher konnten wir unsere Feinde noch immer überwinden, ob durch Waffengewalt, Diplomatie oder List. Außerdem ist es ihnen nicht gelungen Lanara zu entführen.

Yinan

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Ich würde es nicht gerade einen Vorteil nennen, das wir die bisherigen Probleme überstanden haben. Ein Vorteil wäre es, wenn wir wüssten, wann wir es mit Radek zu tun bekommen und was er sonst noch so alles zu bieten hat, so dass er uns nicht überraschen kann und wir uns Gegenmaßnahmen überlegen könnten. So ist derzeit Radek in Vorteil, da er uns jederzeit überraschen könnte...
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wusch

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Garond saß mit den anderen zusammen in ihrer Unterkunft. Da es bereits sicher war, dass es sehr bald wieder auf Reisen gehen würde, hatte er die einzelnen Teile seiner Plattenrüstung vor sich gelegt und sich mit seinem Pflegeset bewaffnet um seine erst wenige Wochen alte Rüstung zu pflegen. Hier und da war etwas schmutz aber an sich war sie noch in einem sehr guten Zustand. Sobald die Rüstung fertig war, würde er sich auch seiner Axt widmen. Auch diese würde mit Sicherheit wieder Verwendung finden.
Also Freunde, es geht ja wieder auf große Fahrt. Ich bin ja wirklich gespannt ob es wieder so wird wie beim letzten mal mit Lanara. meinte Garond nachdenklich, nachdem er seinen Helm fertig poliert hatte. Das war der Nachteil daran ein Varg zu sein. Man war sehr groß und brauchte daher auch eine große Rüstung, an der es unvermeidlicherweise auch viel zu polieren gab. In dieser Hinsicht beneidete er seine Mitstreiter ein wenig. Wenn ich allerdings ganz ehrlich sein soll, dann muss ich gestehen, dass dunkle Göttinen gestohlen bleiben können. ergänzte er und kam um ein Grinsen nicht herum.

Wolfhunter

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"Ich wünschte, irgendjemand würde sie einfach stehlen und Lorakis von ihr befreien", brummte Pidias, der mal wieder kurz im Quartier vorbei schaute. Die meiste Zeit verbrachte er mit der Nase in den Büchern der Bibliothek oder im Gespräch mit erfahrenen Kollegen und Reisenden.
"Doch offenbar haben die Götter des Schicksals uns eine nette kleine Rolle in diesem Drama zugestanden..."
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wlfn

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Toshiro kniet etwas abseits und arbeitet seit einiger Zeit an einer Kalligraphie. Konzentriert zieht er die letzten Pinselstriche, froh darüber, dass sich Garond zumindest darum bemüht nicht zu viel Lärm zu veranstalten. Dann legt er den Pinsel vorsichtig beiseite und betrachtet sein Werk. Hmm... Nein, das ist ... nicht richtig... Genauso unscharf wie meine Entscheidungen der letzen Wochen...

Als Garond Lanara erwähnt blickt Toshiro auf. "Uns sollte diesmal niemand auf den Versen sein und dass wir auf Niemanden aufpassen müssen dürfte unsere Nachforschungen auch einfacher gestalten. Ich kann gut auf einen Wahnsinnigen der uns seine Schattenwesen auf den Hals hetzt verzichten." Er beginnt Pinsel und Tusche und den Rest aufzuräumen. Bei der Bermerkung von Pidias muss Toshiro schmunzeln, wird dann aber wieder ernst: "Das Schicksal mag uns eine Rolle zugestanden haben, wie ihr sagt Piadias-san. Doch hatten wir nicht immer die Möglichkeit umzukehren? Zu sagen: 'Ich will nicht'? Das Schicksal ist eine Weggabelung. Allein an uns ist es zu entscheiden welcher Weg der richtige ist. Unsere Götter mögen uns leiten, aber entscheiden müssen wir. Denkt an Lanara und den Orakelpafad." In Gedanken fügt er hinzu: Hoffentlich entscheide ich richtig. Hoffentlich erweise ich mich als gut genug für sie... Nein 'gut genug' reicht nicht. Ich muss besser sein... Sein Blick geht zurück zur Kalligraphie. Mit einer schnellen Bewegung nimmt sie und reißt die Arbeit der letzten Stunde in zwei Stücke.
Als ihm klar wird was er gerade getan hat sagt er ruhig: "Verzeiht meinen Gefühlsausbruch." Er steht auf und räumt seine Sachen beiseite. Die zerissene Kalligraphie bleibt vorerst am Boden liegen.