Autor Thema: [Spielbericht]Zweiwöchige TS-Runde am Donnerstag (FdH)  (Gelesen 1580 mal)

SeldomFound

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Hier findet ihr die Spielberichte zu der Gruppe, die sich in diesem Thread hier gebildet hat:

http://forum.splittermond.de/index.php?topic=2159.0


Momentan spielen wir "Der Fluch der Hexenkönigin" in folgender Besetzung jeden zweiten Donnerstag:

Spielleiter - SeldomFound
Yinan - Kantoku Hasaki (gnomische Schattenklinge)
Kreggen - Tostan vom Blauen Ufer (Wogenbote)
wlfn - Toshiro Momoku (schwertalbischer Myuriko-Priester / Schwertkämpfer)
wusch - Wolfgar (?) (vargischer Kämpfer / Waldläufer)
Wolfhunter - Pidias Velandis (iorischer Wahrheitsfinder)


Prolog:

Frisch aus seiner Reise in das Land der Schwertalben zurückgekehrt, erhält der Wahrheitsfinder Pidias eine Nachricht, sich bei der Zweigstelle seines Ordens in Sarnburg einzufinden, am besten mit einer Gruppe von Experten zum persönlichen Schutz und anderen besonderen Fähigkeiten.

Zufällig hatte Pidias in Kintai einige faszinierende Charaktere kennen lernen können, als er dem Myuriko-Priester Toshiro dabei half, das Geheimnis eines alten Grabes zu lüften. So schloss er einen Vertrag mit dem geschickten Gnomen-Kämpfer Hasaki, der ihn fortan beschützt, und Freundschaft mit dem Vargen-Krieger Wolfgar und dem seealbischen Diplomaten Tostan. Diese Vier boten bereitwillig ihre Hilfe an, Pidias bei seiner Aufgabe zu unterstützen.

In Sarnburg erklärte man Pidias die Lage: In Ioria hatte das Orakel von sich aus ein Prophezeihung gesprochen, was nur höchst selten vorkam. Diese verwies auf die Ankunft eines vom Schicksal gezeichneten Kindes in gebeutelten Midstad. Man warnte aber Pidias davor, dass dieses Schicksalskind als Gefahr für den Thron angesehen werde und es schon oft zu Kindstötungen kam. Pidias sollte also bei seiner Aufgabe möglichst verdeckt vorgehen.

Nachdem die Gruppe noch ein wenig den Orakelspruch analysiert hatte (insbesondere die im Orakelspruch genannten Namen Belara und Helana waren ihnen ein Rätsel), begaben sie sich auf die Reise nach Midstad. Man begleitete einen Handelszug, der auf der Reise aber von Räubern überfallen wurde. Doch durch die tatkräftige Unterstützung der Gruppe konnten die Räuber überwältigt und festgenommen werden.

In Harreburg, der Hauptstadt von Midstad, merkte man rasch die Unterdrückung durch König Finn. Man verweilte auch nicht lange. Einem Gerücht über ein seltsames Phänomen im Westen der Kynigsmark folgend, begab man sich nicht einen Tag später wieder auf die Reise.

Auf dem Weg nach Westen, vorbei an den teils gut benutzten Galgenbäumen in der Nähe von Harreburg, stieß man auf einen heimlichen Schrein der dreigesichtigen Göttin Hekaria. Als die Gruppe hier eine Rast einlegte und sich ein wenig über die Göttin der Kreuzwege unterhielt und ihren drei Erscheinungen fiel ihnen auf, dass man die über das Schicksal wachende Göttin auch als "Prüfstein der Götter", einer der Begriffe aus der Prophezeihung, nannte.

Den Gerüchten über merkwürdige Blumenkreisen folgend, kam man schließlich kurz vor dem Dörfchen Dunkelbach an einem Hain vorbei, aus dem ein Schluchzen zu hören war. Neugierig schaute die Gruppe nach und stieß auf einen furchtbaren Anblick. Ein dreizehnjähriges Mädchen bemühte sich nach Kräften auf ihren Schulter ihren Vater zu stützen, so dass dieser nicht von dem Strang, der an seinem breiter Hals hing, erwürgt wurde.

Kurz bevor das Mädchen vor Anstrengung zusammenbrach, konnte Wolfgar ihr den Mann abnehmen. Die Gruppe schnitt den kräftigen Mann los, der sich mit rauer Stimme bei ihnen bedankte. Er verriet ihnen, dass ein Adliger mit 12 königlichen Soldknechten an seiner Seite aufgehangen habe, nachdem seine Tochter den Adligen beleidigt hatte, als er ihren Vater nach den Blumenkreisen befragte. Diese hatten alle als Gemeinsamkeit, dass sie nur auf den Feldern eines hiesigen Großbauern, den guten, alten Hilmer wuchsen.

Nachdem sichergestellt hatte, dass Tochter und Vater unverletzt waren, ließ man die beiden nach Dunkelbach weiterziehen, während sich die Gruppe in Richtung von Hilmers Hof begab, um dort nach den Rechten zu schauen.

(Hierbei fragte sich die Gruppe schon, ob es sich bei der Tochter, um das Schicksalskind handeln könnte)

Auf dem Weg aber wurden sie von mysteriösen Schattenwesen angegriffen, gewaltigen Skorpionen, die sich aus Schwärmen von nachtschwarzen Schmetterlingen zusammensetzten. Die Gruppe entging rechtzeitig einem Überraschungsangriff der finsteren Wesen und obwohl die Kreaturen mit gewaltigen Scheren und einem gefährlichen Schwanz gesegnet waren, wurden sie von den vereinten Kräften der Gruppe regelrecht zermalmt.

Das erste Wesen erlitt sofort einen schweren Schwerthieb von Toshiro. Es packte den Schwertalben, aber da kam ihm Pidias zu Hilfe, der seinen Stab geradewegs in die frische Wunde steckte und mit einer geschickten Hebelbewegung einen Teil des Panzers aufbrechen konnte. Aus dem Inneren leuchtete ihm ein kaltes Licht entgegen. Pidias begriff, dass es sich bei diesen Wesen, um eine Art Götterboten handeln musste. Zusammen mit Hasato bezwang Toshiro unterdessen seinen Gegner, während Wolfgar das andere Wesen von der Gruppe fern hielt. Auch dieser fiel unter den vereinten Kräften der Gruppe sehr schnell.

Dann hörte die Gruppe einen lauten Schrei. In einem nahen Wald fanden sie zwei Mädchen, die eine 6 Jahre alt und die andere 16, die von einem der Schattenwesen angegriffen wurden. Doch so schnell, dass weder die Kreatur noch die Mädchen begriffen, wie ihnen geschah, wurde die Kreatur von den mächtigen Hieben der Gruppe zerlegt.

Die beiden Mädchen stellten sich ihren Rettern vor: Das kleine Kind hieß Meli, die Ältere Lanara. Lanara bat die Kämpfer darum, ihrem Herrn Hilmer zu Hilfe zu eilen, der sie beauftragte Meli vor einer Gruppe von bewaffneten Männer in Sicherheit zu bringen. Inzwischen war ihr nämlich auch die Rauchwolke aufgefallen, die vom Hof her wehte und deutlich machte, dass wohl ein Feuer gelegt worden war. Während sich der Wogenbote Tostan um die beiden Mädchen kümmerte, begab sich der Rest möglichst unauffällig zum Hof.

Aus der Deckung der hohen Büsche und Weizenfelder sahen sie, wie die Soldknechte die Bediensteten des Hofes in Schach in hielt und alle Gebäude bis auf den brennenden Gutshof absuchten. Mitten auf dem Hof, hoch zu Ross, saß ein gut aussehender Adliger, der alles gelangweilt beobachtete.

Die Gruppe besprach schnell einen Plan. Während Toshiro und Hasaki sich heimlich von den Seiten anschlichen, nahm der eher auffällige Wolfgar einen weiten Umweg um den Hof herum. Pidias aber lief geradewegs offen auf die Soldaten und ihren Anführer zu und lenkte ihre Aufmerksamkeit auf sich.

Die List gelang, doch Pidias merkte schnell, dass der Adlige, obwohl dieser ihm gegenüber sich sehr höflich und freundlich verhielt, nicht wohlgesonnen war. Etwas unheimliches ging von dem Mann, der sich selbst Radek von Erlenfeld nannte, aus, der sich jeden und allem überlegen zu fühlen schien. Doch Pidias ignorierte die Gefahr und verwickelte den Adligen in ein Gespräch, das genug Deckung für die anderen bot, um sich heimlich auf das Gelände des Hofes zu begeben.

Da schrie plötzlich eine der Mägde laut auf und bat unter Tränen, dass Pidias doch ihrem Herrn helfe, der im Gutshof zu verbrennen drohte. Toshiro gab diese Information an Wolfgar weiter, der etwas später dazu stieß, und dieser schlich sich durch ein Fenster in das brennende Gebäude. Im dichten Qualm sah der Varg, die Hand vor Augen nicht, stolperte und fiel zu Boden (Patzer). Doch er war dabei buchstäblich über Hilmer gestolpert (Triumph). Ohne zu zögern packte er sich den bewusstlosen Mann und sprang wie ein Blitz aus die brennende Wohnung (Triumph). Trotz des dichten Qualms und der enormen Hitze kokelte er sich dabei nur leicht das Fell an.

Während sich Wolfgar um Hilmer kümmerte, schien Radek auf einmal sein Interesse am Hof verloren zu haben. Er ließ die Bediensteten des Hofes in eine Scheune einsperren und befahl drei Soldknechten, Pidias in die Stadt Vinsalt zu eskortieren und ihm einen "Gastfreundschaft angedeihen zu lassen, die ihn gar nicht mehr gehen lassen möchte". Mit den restlichen neun Leuten, begab der Mann sich in Richtung des Wäldchens, in denen sich die Mädchen versteckt hielten.

Pidias machte keinen Aufstand, obwohl er die versteckte Anspielung durchaus verstanden hatte. Im Gegenteil, er schaffte es sogar seine drei Wachen mit seinem Charme davon zu überzeugen, in ihm keine Gefahr zu sehen und ließ sich von ihnen ohne Murren abführen. Auf dem Weg aber bat er um eine Pinkelpause, die ihm auch gewährt wurde. Eine der Wachen begleiteten ihn, weil sie auch austreten musste und wurde mitten beim Pinkeln von Hasaki überrascht, der ihnen heimlich gefolgt war. Hasaki schlug den Soldknecht mit einem einzigen präzisen Schlag zusammen und machte sich zusammen mit Pidias aus dem Staub. Die anderen beiden Wachen, die weiter abseits gewartet hatten, bemerkten nichts.

Währenddessen hatten Toshiro und Wolfgar die Bedientesten befreit und auf Bitten von Hilmer begaben sie sich auch zum Wäldchen, wo sich Meli, Lanara und Tostan versteckt hielten. Inzwischen hatte Radek eine großflächige Durchsuchung angeordnet, aber doch die Soldknechte suchten nur lustlos und sehr grob die Gebüsche durch. So konnte sich Toshiro mit Leichtigkeit an ihren Patrollien vorbeischleichen und das Versteck von Tostan und den Mädchen finden. Zusammen mit den dreien verbarg er sich für einige Zeit, bis schließlich die überlisteten Wachen von Pidias bei Radek ankamen und ihm von der Flucht des Wahrheitsfinder berichteten. Wütend brach Radek die Suche ab und zog die Männer zusammen, um mit ihnen nach Spuren von Pidias zu suchen.

Zusammen mit den Mädchen verließen Tostan und Toshiro den Hain. Endlich konnte Hilmer seine kleine Tochter Meli wieder in die Arme schließen, doch die Gruppe fing dann an, den beiden Mädchen zahlreiche Fragen zu stellen: Wann haben sie zum ersten Mal gezaubert? War irgendetwas ungewöhnliches in ihrem Leben schon mal passiert? Hatten sie irgendeine Verbindung mit den Blumenringen?

Keine der Antworten der Mädchen half den Suchenden weiter und als Hilmer sie etwas genervt fragte, was sie mit der ganzen Fragerei denn erreichen wollten, erzählte die Gruppe ihm von ihrer Mission.

Hilmer konnte ihnen auch nicht bei ihrer Suche weiter helfen, doch er bat sie darum, seine Tochter Meli vor weiteren Nachstellungen durch Leute wie Radek zu beschützen. Die Gruppe versprach Meli und Lanara nach Ioria zu bringen, doch sein Angebot auf eine Belohnung lehnte man einstimmig ab. Zu guter Letzt aber beschloss man fürs erste, zuerst Hilmer zu dem Versteck einer befreundeten Rebellengruppe zu bringen. Von dort aus, wollte man die weitere Reise planen, wobei Hilmer die Küstenstadt Karing vorschlug, da dort der Einfluss von König Finn am Schwächsten sei und die Stadt unter Schutz der großen Hexe Ilyra stehe.

Fortsetzung folgt...

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Re: [Spielbericht]Zweiwöchige TS-Runde am Donnerstag (FdH)
« Antwort #1 am: 06 Jan 2015, 21:35:02 »
....

Das Versteck der Rebellen war die Burg des hiesigen Barons, die allerdings von den Rebellen unterwandert worden ist. Der Anführer der Rebellen lud die Gruppe zu einem mehr oder weniger ausgiebigen Abendessen ein und ließ sich dazu überreden, die Gruppe mit Verpflegung und einer Führerin zu unterstützen. Bei der besagten Führerin handelte es sich um die albische Bardin Timanis, die als heimlicher Bote für die Aufsässigen in Midstad Nachrichten verteilte.

Sie führte die Gruppe zusammen mit Meli und Lanara abseits der großen Handelsstraßen und dank guter Zusammenarbeit war man auch schon nach nur 2 Wochen bei einem Lager der Rebellen im tiefsten Gehölz angekommen. Die Anführerin Verja die Einäugige gewährte die Begleitern von Timanis Schutz und weitere Vorräte, doch blieben Hasaki und Toshiro gegenüber den Widerstandskämpfer vorsichtig.

Im Lager konnte die Gruppe eine leichte Erkältung von Meli auskurieren, während sich Garond an einer Bärenjagd beteiligte und als Dank auch das (leider stark ramponierte) Fell behalten durfte.

Nach diesem kurzem Zwischenstop reiste man weiter gen Süden und erreichte schließlich einen kleinen Tagesmarsch von Karing entfernt einen kleinen Weiler, in dem eine Hochzeit von dem Enkel eines alten Bekannten von Timanis abgehalten wurde.

Pidias wurde mehr oder weniger unfreiwillig dazu auserkoren, dem Brautpaar das Eheversprechen abzunehmen, während sich der Rest der Gruppe schon auf die schöne Feier danach freuten. Zu dem Hochzeitsritual gehörte ein Scheiterhaufen, über den das Ehepaar zusammenspringen mussten. Doch schon kurz nachdem der Sprung (nicht zuletzt mit Hilfe eines Segens von Pidias) gelungen war, fiel Garond ein seltsamer Duft nach Anis auf. Etwas besorgt versuchte er mit dem Mann zu sprechen, der das Feuerholz geliefert hatte, doch schon bald musste er feststellen, dass ihm aus irgendeinen Grund immer wieder schöne Frauen, die ihm zuvor auf der Feier nicht aufgefallen waren, den Weg versperren. Auch die anderen aus der Gruppe wurden von Damen umlagert, die sich von Dorfschönheiten hin zu exotischen Schönheiten ihrer jeweiligen Kultur hin verwandelten.

Während Hasaki auf das Dach stieg um einen bessern Überblick zu gewinnen (und dort oben immer noch von Frauen gestört wurde), konnte Garond zwar den Mann finden, der ihn aber immer mit einer schönen Frau zu verwechseln schien. Inzwischen hatte auch der Rest der Gruppe festgestellt, dass Meli von einem kleinen, süßen Jungen immer weiter vom Festplatz weggeführt wurde.

Als Garond und Toshiro diesen aufhalten wollten, erschienen am Himmel grässliche, schwarze Schlieren, die sich zu drei der entsetzlichen Schattenmonstern zusammensetzten, welche die Gruppe schon vor Hilmers Hof begegnet waren. Zwei der skorpionartigen Wesen griffen die beiden Kämpfer an, während die Dritte die Flucht des Jungen mit Meli deckte. Durch die Halluzinationen gestört, war es nun für Garond und Toshiro wesentlich schwieriger mit ihren Gegner fertig zu werden, doch Hasaki vermochte es den Jungen zu überraschen und ihn mit einem geschickten Angriff umzuwerfen, bevor der zurückgebliebene Schattenjäger dies verhindern konnte.

Der Junge hielt aber im Fall sich noch an Meli geklammert und nutze das Mädchen als lebendes Schutzschild. Mit der Stimme von Radek versuchte es einen Zauber gegen Hasaki zu wirken, doch der Zauber erwies sich als nutzlos gegen den willensstarken, gnomischen Leibwächter. Dann kam auch noch Tostan und Pidias dazu, die zuvor Lanara in Sicherheit gebracht hatten, und während Tostan Toshiro zu Hilfe kam, verpasste Pidias dem verschleierten Radek einen derart heftigen Schlag auf den Kopf, dass dieser aus Angst um sein Leben, einen Waffenstillstand anbot.

Er ließ Pidias auf seinen Gott Eughos schwören, dass man ihm seine Flucht gewähre und er würde dafür die Schattenjäger zurückrufen und Meli freigeben. Zähneknirschend ging Pidias auf den Handel ein und die Gruppe ließ Radek ziehen. So blieben sie in den Trümmern der ruinierten Hochzeit zurück.

Trotz allem waren die Dorfbewohner, die die wahren Umstände des Angriffes nicht kannten und von einem Fluch von Feen ausgingen, den Reisenden sehr dankbar. Man verpflegte die beiden Verletzten, Garond und Toshiro, mit Heilkräutern und unterstützte Hasaki bei seiner Nachtwache. Zusammen mit einem Vettern des Bräutigams, der in Karing seine Werkstatt hatte, reiste man schließlich am nächsten Morgen weiter.

Meli wollte sich erst überhaupt nicht von Timanis trennen, die ihr immer wieder allerlei lustige Geschichten erzählt hatte, doch diese konnte schließlich die Kleine davon überzeugen, dass man sich nächstes Jahr auf jeden Fall wiedersehen werde. Dennoch hellte Melis Stimmung erst gegen Abend auf, als man kurz von Abenddämmerung an einer alten Linde an der letzten Weggablung vor Karing vorbei kam.

Als Lanara Meli wieder zurückholen wollte, wurde die Gruppe Zeuge einer seltsamen Vision. Für einen kurzen Moment meinten sie für einen Moment die drei Gesichter Hekarias vor sich zu sehen. Für einen Moment diskutierte die Gruppe (wieder einmal) darüber, wer nun von Lanara und Meli jetzt das Schicksalskind sei, das man suche, wobei auch die Theorie vertreten wurde, dass vielleicht das Schicksalskind nicht nur eine Person sein könnte...

Als man am Abend in Karing schließlich eintraf, ließ man Garond und Tostan die beiden müden Mädchen in ein Gasthaus einquartieren, während Pidias, Toshiro und Hasaki sich zum Hekaria-Tempel von Karing begaben. In der düsteren Gebetskammer fanden sie die Tempelhüterin Jelania Nebelblick und konnten über sie eine Nachricht an Ilyra ausrichten lassen.

Am nächsten Morgen wurden die Gruppe auch schon von Ilyra zum Abendessen eingeladen. Man schaute sich noch ein wenig Karing an, bevor man schließlich gegen Abend sich zur Residenz des Stadtherrn begab. Dabei fiel der Gruppe auf, dass man in Karing sich wesentlich entspannter bewegen konnte, als in Harreburg.

Ilyra hatte sich im Nordosten der Residenz, in einem kleinen, von Wasser umgebenen Pavillion eine Art Edel-Hexenhäuschen eingerichtet. Hier servierte sie der Gruppe einen guten Tee aus Pashtar und einige Knabereien aus Arakea, bevor sie schließlich direkt zum Punkt kam.

Ilyra hatte schon geahnt, was einen Wahrheitsfinder dazu bringen könnte nach Midstad zu kommen und dann sich mit zwei Mädchen und einer bunt gewürfelten Gruppe heimlich durch die Wälder zu schlagen. Sie zeigte Pidias einen Auszug aus der Chronik von Midstad in der der Fluch der Hexenkönigin wortgetreu notiert worden ist.

In der darauffolgenden Diskussion konnte Ilyra eine Menge Fragen für die Gruppe klären. Unter anderem vermochte sie es zu klären, ob nun Meli oder Lanara das Schicksalskind sei. Ilyra war in der Lage das "Gewicht des Schicksals" einer Person zu erspüren und stellte fest, dass nicht nur auf Lanara, sondern auch auf der Gruppe ein große Verantwortung lastet. Aus ihrer eigenen Erfahrung wusste Ilyra, dass es irgendeinen Zusammenhang mit den fallenden Splittern des Mondes gab, denn Lanara und alle Mitglieder der Gruppe sowie auch Ilyra selbst waren in einer solchen Nacht geboren worden...

Nachdem nun feststand, dass Lanara das Schicksalskind war und Ilyra versprach auf Meli aufzupassen und sie mit ihrem Vater wieder zu vereinen,  stand Ioria als nächstes Ziel an. Ilyra bot der Gruppe als Unterstützung eine sichere Schiffspassage, ein wenig Silber und ein Amulett zum Schutz vor Einflüssen auf den Geist an, dass die Gruppe an Lanara weiter reichte.

Nun galt es, sich auf die bevorstehende Schiffsreise vorzubereiten.
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Re: [Spielbericht]Zweiwöchige TS-Runde am Donnerstag (FdH)
« Antwort #2 am: 27 Mär 2015, 17:53:05 »
Ich habe jetzt leider ziemlich lange diesen Thread allein gelassen, aber ich werde ihn nun mal kurz aktualisieren:

"Fluch der Hexenkönigin" wurde nun erfolgreich abgeschlossen!

Letztendlich war es ein harter Kampf und mit vielen Mühen verbunden:

- Pidias musste einen Handel mit Harkem dem Spieler abschließen, als dieser von dem Kult auf die Gruppe angesetzt wurde.

- Toshiro Momoku musste einen schwierigen Kampf gegen ein fast übermächtig wirkendes Feenwesen streiten

- Tostan verließ die Gruppe in Mieela, doch vielleicht werden sich ihre Wege bald wieder kreuzen

- Garond ist es zu verdanken, dass Radek das Abenteuer kopflos beendete.

- Jedoch konnte er nicht verhindern, dass Radek zuvor Lanaras Blut vergoss

- Hasaki wäre im letzten Gefecht beinahe in Erfüllung seiner Pflicht verstorben, doch sein Opfer stählte schließlich Lanaras Entschlossenheit und ihre Tränen wuschen ihr Blut davon

- Bevor Iosaris Lanara mit sich nehmen konnte, schritt Hekaria ein und vertrieb die dunkle Göttin zurück in den Abgrund aus dem sie gekrochen kam

- Lanara wurde von den Gesichtern Hekarias in Empfang genommen. Ihr letzter Wunsch als Mensch, dass Leben von Hasaki zu retten, wurde gewährt und so fand sich die Gruppe gesund und munter auf dem Orakelpfad wieder.


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