Autor Thema: Warum bin ich ein Fanboy?  (Gelesen 5480 mal)

Awatron

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Warum bin ich ein Fanboy?
« am: 06 Jun 2013, 12:01:41 »
Hi Leute!

Okay, ein provokanter Threadtitel. Aber wir haben jetzt viel Kritik zu Splittermond gesehen. Ich habe auch ordentlich gemeckert. Aber es gibt ja auch Leute, die hemmungslos begeistert sind. Wollen diese und vielleicht sagen, was genau ihnen an Splittermond gefällt? Weswegen seid ihr von Splittermond überzeugt? Was am System/der Welt bringt euch dazu, über eventuelle Schwächen hinwegzusehen?

Damit wir (und vor allem die Autoren) nicht nur wissen, woran es hapert, sondern auch, was sie schon super getroffen haben.
"Allerdings ist absolute Vereinfachung in allen Bereichen auch gar nicht ein Ziel von Splittermond, es soll kein Light-Regelsystem werden. " Quendan

Rumspielstilziel

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Re: Warum bin ich ein Fanboy?
« Antwort #1 am: 06 Jun 2013, 12:07:47 »
Ich bin zwar kein Fanboy, dafür missfällt mir viel zu viel (in meinen Augen umständliches Probensystem, der doch sehr DSA-mäßige, in meinen Augen etwas biedere Stil der Fluff-Texte, insgesamt schon im Schnellstarter zu viel Klein-Klein). Ich finde es aber schlicht und einfach enorm anregend, bei einer Betatestphase mitzudiskutieren. Und darüber hinaus gefällt mir die Aussicht, vielleicht ein spielbares System zu erhalten, dass von der Komplexität her irgendwo zwischen Cthulhu und Pathfinder liegen könnte und vom Prinzip her ziemlich oldschoolig (oder sagen wir 90er) ist, weil so was mir nämlich noch fehlt. Aus der Indie-Ecke gibt es inzwischen für mich mit FATE, Monsterhearts, Fiasko, Prime Time Adventures nämlich genug Auswahl.

Wolfhunter

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Re: Warum bin ich ein Fanboy?
« Antwort #2 am: 06 Jun 2013, 12:33:48 »
Hab dazu grad was in Splittermond in den Blogs geschrieben, weiß nur nicht, wie ich dass hierher verlinken kann...

[Edit1:] Laut Tsu also so, ja? http://forum.splittermond.de/index.php?topic=74.msg7858#msg7858

[Edit2:] Cool, hat geklappt ;) Danke, Tsu!
« Letzte Änderung: 06 Jun 2013, 12:41:41 von Wolfhunter »
... some things never change...

Tsu

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Re: Warum bin ich ein Fanboy?
« Antwort #3 am: 06 Jun 2013, 12:36:31 »
Hab dazu grad was in Splittermond in den Blogs geschrieben, weiß nur nicht, wie ich dass hierher verlinken kann...

Die Überschriften über einzelnen Posts sind Links zu genau diesem :)
„Die wahren Helden leben 24 Stunden am Tag und nicht 2 Stunden in irgendeinem großen Spiel.“ - Tennessee Williams

maggus

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Re: Warum bin ich ein Fanboy?
« Antwort #4 am: 06 Jun 2013, 12:45:52 »
Hey, Awatron, schönes Thema. Nabelschau hatte mir hier bisher gefehlt. Dann will mal auch meinen Senf dazu geben...

Zunächst treibt mich derselbe Grund wie Rumspielstilziel: Einmal mit anderen interessierten und kompenten Leuten zusammen an einem RPG rumbasteln können, das macht mir riesigen Spaß. Ich finde es großartig, dass das Splittermond-Team diesen Schritt in die Öffentlichkeit gewagt hat, auch wenn allen klar sein musste, dass man niemals Everybodys Darling werden kann und mitunter ein Shitstorm aushalten muss. Und ich nehme von den vielen Kritiken, Anregungen und Ideen der Teilnehmer für mich jede Menge mit. Die Diskussionen hier erweitern meinen Horizont.

Bin ich Fanboy? Nicht (noch nicht), was das Regelwerk betrifft, aber da schrauben hier ja viele gemeinsam mit rum. Jedoch das Setting gefällt mir ausgesprochen gut, ich habe heute schon große Lust, mich durch Lorakis zu bewegen. Warum? Neben ein paar coolen Einzelideen sind es vor allem die Setzungen, welche mir die Welt als Abenteuerwelt plausibel machen. Die SC's sind per se herausragende Persönlichkeiten, weil sie Splitterträger sind. Die Rassen sind per se weit über den Kontinent gestreut, weil die Herrschaft der Drachlinge diesen Zustand erzwungen hat. Magie ist per se allgegenwärtig, weil potenziell jeder zaubern kann. Bei den Religionen ist per se alles möglich, weil es kein fixes Pantheon gibt. Ach ja, die Orks sind echte Orks. Das tröstet mich über das Vorhandensein von Schwarzpulver hinweg. In diesem Sinne jedenfalls bin ich Fanboy des Welt-Konzeptes.
"Befreien Sie das Unreich!"

flippah

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Re: Warum bin ich ein Fanboy?
« Antwort #5 am: 06 Jun 2013, 13:27:16 »
Mich reizt, dass hier wirklich Mainstream kommen kann. Ich bin z.B. von DSA (und nicht erst DSA4) nicht gerade angetan. Als regelmäßiger Congänger hoffe ich darauf, dass Splittermond sich in diesem Umfeld durchsetzen kann.
Außerdem finde ich die Welt interessant und auch die Ansätze des Regelwerks gut.
Ich erwarte nicht, dass Splittermond genau das System wird, das herauskäme, wenn ich selbst eines schreibe. Aber ich habe den Eindruck, dass es immer, wenn es um Designentscheidungen geht, man sich so entscheidet, dass ich die Entscheidung mitgehen kann. Das ist z.B. bei DSA völlig anders, da hat man sich fast immer genau gegen meine Vorstellung entschieden.
"In allen anderen Fällen gehen Sie so schnell wie möglich in See und, ohne sich auf eine Schlacht einzulassen, sofern dies möglich ist, nach Wladiwostok" (Jewgeni Iwanowitsch Alexejew)

Eyb in the box

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Fanboy? Was ist das?
« Antwort #6 am: 06 Jun 2013, 13:55:08 »
Schöööner Titel...  8)

Also was ich bisher gut an Spittermond + Umfeld finde:
  • mutiges Autorenteam mit verdammt viel Rollenspielerfahrung
  • für Anregung offenes Autorenteam (Kritikfähig)
  • Mainstream-P&P aus Deutschland
  • bisher überschaubares, aber dennoch verbesserungswürdiges Regelwerk (und wehe ihr macht das Ding zu kompliziert, dann gibt´s Aua vom Varg!  ;) )
  • jeder kann auf Lorakis zaubern
  • Mondpfade
  • gut ausbalancierte SC´s (hier hat jeder Char seine Vor- und Nachteile und selbst aus einem Gnom kann noch was vernünftiges werden... ähm, ausnahmsweise meine ich jetzt nicht als zweibeinige Futterquelle *scronsch* um es in Worten von Obelix auszurücken)
  • riesige Welt (bisher ist nur ein Kontinent grob umrissen)
  • mutige Farbwahl bei den geplanten Publikationen
  • einen hoffentlich vernünftigen Ork zum verkloppen
  • ich mag Varge, Gnome und Alben - besonders die untoten Alben!
  • nettes Forum hier
  • man erhält den Eindruck, als ob man Splittermond mit entwerfen kann/darf... (ist natürlich alles Blödsinn, die Regel und der andere Quark ist schon komplett fix und fertig...  ;) )
  • gute Zeichnungen (abgesehen von wenigen Ausnahmen)
  • Name: Splittermond und Lorakis
  • die Aussicht auf untote Alben  8)
  • Schwarzpulver & Co.
  • Lorakis macht einen positiven Eindruck, also keine düster-düster-urböse Welt
  • jetzt schon viele Abenteuermöglichkeiten (Mondpfade, Göttinenavatar, Verschwinden der Drachlinge, Splittern des Mondes, unbekannte und Massen an Göttern, einen coolen Zoo, usw.)
  • Papier und EBook
  • Wenige Würfelarten (W6 und W10 - ob ich meinen DSA W20 vermissen werde...?)
  • Tick System

Was mag ich bisher nicht unbedingt:
  • Teile des Layouts (z.B. im Schnellstarter: Außenrahmen, als auch im Text die Steinoptikrahmen)
  • humanoide Krähenbestie (bitte nicht zu viel Monster humanoid werden lassen)
  • Erscheinungstermin: Oktober (aber wahrscheinlich genau der richtige Zeitpunkt, denn bis dahin können noch ein paar Dinge geRegelt werden)
  • es soll (angeblich) keinen Zoo geben (Hier steckt noch verdammt viel Potential drin!!! Hallo!!! Hört mich jemand?!  ;) )

Fazit:
  • Bin ich jetzt ein Fanboy? Keine Ahnung, mit der Bezeichnung an sich kann ich nicht allzu viel anfangen... gagagga :o
    Mir gefällt jedenfalls bisher was ich gelesen habe und daher vergebe ich zum jetzigen Zeitpunkt ein +1 für Splittermond. In der Hoffnung das es so bleibt.


Awatron, wie sieht´s bei Dir so aus? Ein paar haben hier ja schon die Hose runtergelassen.

Grimrokh

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Re: Warum bin ich ein Fanboy?
« Antwort #7 am: 06 Jun 2013, 15:10:33 »
Ganz ehrlich: Eigentlich bin ich, wenn man hier Ausdrücke wie Barbiespieler oder Fanboy unbedingt strapazieren möchte, obwohl die tendenziell im negativen Sinn verwendet werden, Pathfinder-Fanboy und Earthdawn-Fanboy. Das sind die Systeme, die mich in den vielen Jahren, in denen ich die unterschiedlichsten Rollenspiele ausprobiert habe, am meisten in ihren Bann ziehen konnten. Und ich habe das Gefühl, dass Splittermond auch in diese Richtung gehen könnte. Zumindest entdecke ich immer wieder Details, die mich an diese Systeme erinnern. Und somit drücke ich beide Daumen, dass das Projekt gelingt und die vielen interessanten Teile zu einem gelungenen Gesamtwerk vervollständigt werden können, was zugegeben im QS noch nicht überzeugend gelungen ist.

Vielleicht stellt sich dann noch die Frage, warum ich nicht einfach die oben erwähnten RPGs spiele und Splimo links liegen lasse. Einerseits finde ich es wie einige Vorredner hier spannend, bei der Geburt eines neuen deutschsprachigen (!) Rollenspiels dabei zu sein und andererseits scheinen einige der Kritikpunkte die ich zB bei Pathfinder sehe (starres Klassensystem, starres Stufensystem, in die Jahre gekommenes Magiesystem, inkonsistente Welt) hier tendenziell besser angegangen. Dabei sehe ich vieles bisher über Splimo bekannt gewordene sehr kritisch, vieles gefällt mir aber auch sehr gut. Das perfekte RPG wird es wohl nie und für niemanden geben, aber was die verwendeten Grundbausteine betrifft habe ich einfach ein gutes Gefühl bei Splittermond.

Das heißt aber natürlich noch nicht viel, weil ich das Endprodukt nicht kenne. Ich möchte zB gut strukturierte und ausführliche Regeln, an denen man sich festhalten kann. Keine Handwedelei, kein über den Daumen peilen, keine Meisterwillkür. Wenn ich mir ein Regelbuch kaufe, dann möchte ich, dass es für die in Rollenspielen relevanten Situationen Regeln gibt und nicht, dass ich mir dauernd selbst etwas aus den Fingern saugen muss, weil nicht angegeben ist wieviel ich würfeln muss um zB mit Anlauf eine 4 m breite Schlucht zu überwinden, um nur ein ganz banales Beispiel zu nennen.

Wenn es Splimo nicht schafft, ein für mich gut ausformuliertes Regelwerk zusammenzubauen (weil es plötzlich ausschließlich auf die Zielgruppe der Rollenspielneueinsteiger umschwenkt oder sich doch breitschlagen lässt ein Storytellingsystem zu werden), dann bin ich aber sofort weg. Ich habe absolut nichts gegen stundenlanges kooperatives Erzählspiel von Spielleiter und Spielern ohne dass auch nur ein Würfel in die Hand genommen werden muss und das soll in jedem Rollenspiel seinen Platz haben aber ich mag auch ordentlich durchdachte Kampf(sub)systeme die dann eher taktisch als ausschließlich erzählerisch ablaufen.

Abschließend: Ich kenne niemanden, der nur hemmungslos begeistert ist. Jeder stimmt eben zu, wenn etwas seinem Geschmack entspricht und äußert Kritik, wenn er von einer Idee nicht so überzeugt ist. Dass manchen dabei mehr von dem was die Entwickler bekannt geben gefällt und manchen eben weniger ist doch völlig legitim. Nur weil es jemandem nicht gefällt, dass man etwas gut findet, was er selbst nicht mag, heißt das nicht, dass man willenlos alles toll findet, sondern einfach, dass man in diesem oder jenen Bereich einen anderen Geschmack hat als der Nörgler.
When you think all is forsaken listen to me now: You need never feel broken again. Sometimes darkness can show you the light.

Awatron

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Re: Warum bin ich ein Fanboy?
« Antwort #8 am: 06 Jun 2013, 15:36:05 »
Hö? Wieso ich? Ich wollte ja von den anderen wissen, was sie toll finden und wobei sie sofort in ekstatischen Zuckungen zu Boden fallen.

Aber gut, wenn man meine Meinung hören will, sagen ich sie.

Okay, was ich an Splittermond nicht mag, weiß man vielleicht mittlerweile.

Was mag ich denn?

- Eine neue Welt. (Aber hey, ich mag grundsätzlich neue Welten, zumindest die Tatsache, dass es eine neue gibt)
- EDO
- Orks als Gegner (Ohne missverstandene Orks)
- bartlose Zwergenfrauen
- eventuelle Mitbestimmung während der Entstehung
- die Chance, dass es gut wird
- nach anfänglichem Misstrauen die Kästchen (das ist ja eigentlich Lebenspunkte^^ Aber man kann da vll. besser nichttödlichen Schaden darstellen á la Shadowrun oder WoD)

Prinzipiell bin ich gespannt auf Splittermond. Weil ich nichts gegen ein neues System habe, sofern es mir gefällt.

Was ich nicht mag:

- Das Ticksystem (so gar nicht)
- Das "Jeder kann Zaubern"
- Varge
- Keine Attributsproben
- keine echte aktive Abwehr


Wenn das System halbwegs spielbar wird, und für mich annehmbar, werden in meinen Runden die Varge rausfliegen und die Magieverteilung wird anders geregelt. Die Fertigkeiten finde ich bisher nicht zu viel und auch nicht zu kompliziert. Aber hey, ich mag ja auch DSA.^^

Aber da das Ticksystem anscheinend unverrückbar ist, wird Splittermond wohl nur einfach Teil meiner Sammlung im Regal. Wie Contact.
da aber keiner sagen soll, ich gebe dem System nicht mal eine Chance, werde ich mein endgültiges Fazit erst zum GRW fällen. Bis dahin heißt es abwarten und mit dem Finger auf alles zeigen, was mir nicht gefällt.

Fanboy des Systems bin ich somit nicht. Aber ein Basher auch nicht.
« Letzte Änderung: 06 Jun 2013, 15:42:51 von Awatron »
"Allerdings ist absolute Vereinfachung in allen Bereichen auch gar nicht ein Ziel von Splittermond, es soll kein Light-Regelsystem werden. " Quendan

Wolfhunter

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Re: Warum bin ich ein Fanboy?
« Antwort #9 am: 06 Jun 2013, 15:38:54 »
Ich hab den anderen Post heftig zusammen gestrichen - ich alter Labersack ;), damit's nicht so lang wird. Weil du aber so lieb fragst, Awatron, kriegste noch 'ne Liste von dem, was mir gefällt ;D

  • riesige Spielwelt
  • kreative Kulturen und Regionen aller Coleur, auch mal quer gedacht
  • ansprechende Rassen und Charakterkonzepte
  • die große Vielfalt an Charaktergestaltungsmöglichkeiten
  • das Meisterschaften-System
  • die starke Einbindung der Magie in die Welt
  • das Mondsetting und die enge Verknüpfung mit der Welt
  • die freundlichen Farben und der heroische Ansatz (entgegen einem düsteren, wie auch immer apokalyptischen Verzweiflungs-Monster-Szenario)
  • die Möglichkeit, weiße Flecken zu gestalten, die aber in einem festen Setting verankert werden können
  • der Grundwurf und die - hoffentlich weitere - konsequente Orientierung daran
  • das Ticksystem und seine taktischen Möglichkeiten
  • die Möglichkeit, über konstruktives Feedback mitzugestalten

UND:
Bisher vermittelt mir Splittermond den Eindruck, dass ich mit einem sehr einfachen Regelgrundgerüst spielen kann, selbst wenn ich in erweiterte Regelbereiche vordringe.
Das ist für mich sehr wichtig, denn ich komme nur alle 4-6 Wochen zum Spielen. Weil ich Kopf und Terminkalender sehr voll mit anderen Dingen habe, kann ich meinen internen Speicher nicht noch mit einem komplizierten Regelwerk belegen. Da die anderen aus meiner Gruppe eher Gelegenheitsspieler sind, liegt die dedizierte Regelkenntnis aber bei mir. Und jedesmal vor einem Spieleabend nochmal Regeln überfliegen, nervt, wenn ich als SL die Zeit eigentlich in die Gestaltung des Abenteuers stecken könnte.
Splittermond scheint mir das zu liefern, was ich mir wünsche - ein tolles Weltkonzept mit einem Regelkorpus, in dem ich - ganz persönlich - mich schnell zurecht finde und auch kniffligere Regelsubsysteme nutzen kann.
« Letzte Änderung: 07 Jun 2013, 11:45:07 von Wolfhunter »
... some things never change...

Xasch

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Re: Warum bin ich ein Fanboy?
« Antwort #10 am: 06 Jun 2013, 16:13:11 »
Setting:
♥ Jeder kann Magie wirken
♥ Magie kommt aus der Umwelt oder direkt von den Göttern
♥ Ausnahmslos alles was mit der Anderswelt zu hat: Feenwesen, die Mondpfade, Gnome/Orks, Feenwelten unterschiedlichster Natur
♥ Der Splittermond an sich
♥ Die Tatsache, dass die SCs allesamt etwas besonderes darstellen, vom Schicksal auserkorene "Helden" Lorakis'
♥ Die Größe von Lorakis, inkl. der vielen Wildnis und weißen Flecken
♥ Die geographisch-klimatische Korrektheit von Lorakis!
♥ Die Gleichberechtigung der Rassen, dass Varge und Zwerge eine völlig normale Sache sind
♥ Vulkanzwerge, Schwertalben, gehörnte Gnome, die Dämmeralben... Alle abgefahrenen Kulturen die Lorakis am Ende ausmachen werden.
♥ Die Hintergrundgeschichte mit den Drachlingen
♥ Der Wächterbund um das Verheerte Land
♥ Dass Pash Anar mesopotamisch inspiriert ist
♥ Dass Takasadu und Umgebung von mehreren asiatischen Kulturen inspiriert wurde
♥ Die Stadt Ioria!
♥ Feuer, Wasser, Luft und Fels als Grundelemente

Regeln:
♥ Eine gekürzte Fertigkeitenliste und Meisterschaften als Spezialisierungen
♥ Das Ticksystem
♥ Ein hoffentlich auch für meine sehr regelfaulen Spieler bequemes und einfaches weil logisches Regelsystem im Allgemeinen
♥ Ein Schwert macht 1W6+4, das geht irgendwie runter wie Öl...
♥ Ich baue auch auf gute BattleMap-Regeln in Kombi mit dem Ticksystem um alles elegant darzustellen, klang aber letztens so
♥ Risiko- und Sicherheitswurf als permanentes Gimmick
♥ Splitterpunkte

Sonstiges:
♥ Ein Metaplot den ich von Anfang an mitverfolgen darf
♥ Der geplante reichliche Output an Material
♥ Florian Stitz' Artwork
♥ Ein Team das mir, soweit ich es bisher kennenlernen durfte, ein Gefühl gibt, dass ganz viel Herzblut und Euphorie in Splittermond steckt!

[Edit: Ich mag wie mich Splittermond allgemein an Final Fantasy erinnert!]
« Letzte Änderung: 06 Jun 2013, 17:46:46 von Xasch »
Im Esten nichts Neues.

Alagos

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Re: Warum bin ich ein Fanboy?
« Antwort #11 am: 06 Jun 2013, 17:02:51 »
Yay. Auf diesen Thread habe ich irgendwie gewartet um mal wieder aktiv zu werden :D.

Was fand ich gut?
  • Neue Welt. Ich liebe neue Welten. Davon kann es gar nicht genug geben.
  • Die Rassen: Menschen die nicht nur 08/15 sind. Elfen, die nicht komplett overpowered sind. Zwerge die zaubern können. Gnome <3 und coole Varge für diejenigen, die es ungewöhnlich haben möchte.
  • Die High Fantasy Aspekete. Mondtore, die Anderswelt und Magie, die jedem zugänglich ist.
  • Einfache Regeln. Nicht für jeden Mist Sonderregeln sondern schön strukturiert.
  • Das Magiesystem.
  • Das Ticksystem(ja wirklich) und die Gesundheitsstufen. Schön von Exalted geklaut. Gefällt mir(ja wirklich!) gut.
  • Gemeinsame Regeln für Priester und Zauberer.
  • Den 80er Jahre Ansatz ohne wirklich 80er Jahre zu sein ;).

Die Liste wird sicherlich noch länger. Jetzt muss es nur endlich Oktober werden, verdammt! :)
Ich leite aktuell: Der Fluch der Hexenkönigin.

Risverathine

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Re: Warum bin ich ein Fanboy?
« Antwort #12 am: 06 Jun 2013, 21:44:36 »
Was mir gut gefällt:


  • Jeder kann Magie wirken
  • Riesiger Kontinent mit den verschiedensten Regionen, alle auf ihre Art und Weise sehr interessant
  • damit verbunden auch die wirklich coolen Kulturen (Inselzwerge, Dämmeralben und co.)
  • Gnome!
  • Artwork, genau mein Stil :>
  • Ticksystem (zumindest ansatzweise, ist noch verbesserungswürdig, aber ich mag die Grundidee)
  • Meisterschaften
  • umfassendes Crafting-System (wovon ich bisher zwar nicht viel gesehen habe, aber ich steh auf sowas)
  • Ausbildungen und Hybridkonzepte (Schattenklinge, Arkaner Krieger, Magischer Unterhändler usw)
  • Charaktererschaffung mit Modulen
  • Mondpfade
  • keine Mischlingsrassen


Negatives lass ich einfach mal ganz weg, das soll ja hier nicht Thema werden :)

Belzhorash

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Re: Warum bin ich ein Fanboy?
« Antwort #13 am: 07 Jun 2013, 11:38:12 »
Ich habe aus familiären Gründen nur eine Spielgruppe, die jedoch bereits seit vielen Jahren. Ich mag auch DSA. Was ich an DSA nicht mag, ist die inzwischen zu detaillierte Welt und der zu starre Metaplot.
Wir haben einen Spieler in der Gruppe, der sich bislang mit keinem anderen Spiel anfreunden konnte - und ihn habe ich immerhin mit Verweis auf die alten DSA-Autoren überzeugen können, SpliMo immerhin eine Chance zu geben. Soviel zum Grundgerüst.

Also, was mag ich an SpliMo?

  • Jeder kann Magie wirken
  • Riesiger Kontinent mit den verschiedensten Regionen, alle auf ihre Art und Weise sehr interessant
  • damit verbunden auch die wirklich coolen Kulturen (Inselzwerge, Dämmeralben und co.)
  • Ticksystem (zumindest ansatzweise, ist noch verbesserungswürdig, aber ich mag die Grundidee)
  • Meisterschaften
  • umfassendes Crafting-System (wovon ich bisher zwar nicht viel gesehen habe, aber ich steh auf sowas)
  • Ausbildungen und Hybridkonzepte (Schattenklinge, Arkaner Krieger, Magischer Unterhändler usw)
  • Charaktererschaffung mit Modulen
  • Mondpfade
  • keine Mischlingsrassen
  • Gemeinsame Regeln für Priester und Zauberer
  • Den 80er Jahre Ansatz ohne wirklich 80er Jahre zu sein
  • Ein Metaplot den ich von Anfang an mitverfolgen darf
  • Der geplante reichliche Output an Material
  • Der Wächterbund um das Verheerte Land
  • Dass Pash Anar mesopotamisch inspiriert ist
  • Dass Takasadu und Umgebung von mehreren asiatischen Kulturen inspiriert wurde
  • Die Stadt Ioria!
  • Feuer, Wasser, Luft und Fels als Grundelemente
  • Ich kann ohne den Metaplot zu beschädigen oder innerweltich unglaubwürdig zu sein, Elemente aus anderen Systemen klauen und zu einer eigenen Welt zusammensetzen
Ach, Mist... jetzt hab ich die blöden Herzen vergessen... ♥♥♥♥♥♥♥