Splittermond Forum
Allgemeines => Ankündigungen => Thema gestartet von: Noldorion am 06 Feb 2014, 12:21:22
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Und wieder einmal nehmen wir einen Teil von Lorakis unter die Lupe. Diesmal geht es in das Reich des Padishah: Farukan! Alles weitere im Blogbeitrag:
http://splittermond.de/unter-der-lupe-farukan/
“Und so vergossen die Götter Tränen des Mitleids für ihr geliebtes Volk, das zwar von den wärmenden Strahlen der Sonnenherrin genährt wurde, dessen Land aber karg und öde war. Aus diesen Tränen entstanden die Flüsse Ashur und Pardash, die unseren Vorfahren, wie auch uns heute noch, Leben und Reichtum spendeten. Darum heißt unsere Heimat Farukan, das ‘Tränenland’. Und jeden Tag danken wir den Göttern aufs Neue, indem wir ihren Geboten der Ehre folgen.”
—erzählt von einem farukanischen Geschichtenerzähler
Land der zwei Ströme
Inmitten Pash Anars, im Norden angrenzend an die Steppen Jagodiens, im Westen an die Kristallsee und im Osten an die Berge der Schattenwand, liegt Farukan, das Land der zwei Flüsse. Im Süden geht das Reich in die Wüstengebiete der Surmakar und die undurchdringlichen, dichten Dschungel der Smaragdküste über – doch den Kern Farukans bilden fruchtbare Ländereien rund um die beiden mächtigen Strömen Ashur und Pardash.
Auch wenn hier vor allem Menschen siedeln, leben doch auch andere Rassen Seite an Seite mit ihnen. Vor allem Varge sind seit dem Durchzug der Tarr vor mehreren hundert Jahren zahlreich und gut in die Kultur der Farukanis integriert. Allen Bewohnern dieser Lande ist ihre etwas dunklere Hautfarbe gemein, scheint die Sonne – hier als Sinnbild der obersten Göttin Tayru verehrt – doch mit großer Stärke auf das Land nieder.
Ehre und Ehrgeiz
Farukan ist ein reiches und kulturell hochstehendes Land, dessen Karawanen Ost und West miteinander verbinden, dessen Elementarrufer als große Meister von Fels, Feuer, Wasser und Wind gelten, dessen fliegende Teppiche in ganz Lorakis begehrt sind und dessen Basare vor fremden Gerüchen, Eindrücken und Sprachen wimmeln. Es ist ein lebensfrohes Land, dessen Bewohner die eigene Ehre als höchstes Gut betrachten – und darüber manchmal vergessen, dass es wichtigeres als das eigene Ansehen gibt.
Viele Traditionen und Konventionen drehen sich um die Ehre – und zu allem Überfluss unterscheiden sich diese Regeln auch noch je nach Provinz drastisch. Als Fremder kann man schnell den Überblick verlieren und unbeabsichtigt eine ehrlose Handlung begehen, die große Konsequenzen nach sich ziehen kann. Dieses System bringt jedoch auch mit sich, dass selbst Fremde und Personen von einfacher Geburt weit aufsteigen können, wenn sie sich nur ehrenvoll verhalten – denn zumindest in der Theorie bestimmen nicht Herkunft und Geburt über die soziale Position einer Person, sondern die Taten. Doch natürlich gibt es auch in Farukan Möglichkeiten, sich über Regeln hinwegzusetzen, so nur Einfluss oder Geldbeutel groß genug sind …
Alte und neue Herren
Nie unterjochten die Drachlinge die Ebenen von Ashur und Pardash, hielten hier doch jahrtausendelang die ehrwürdigen Lamassu Wacht. Diese zaubermächtigen Wesen mit Stierkörper und menschenähnlichem Haupt sahen die sterblichen Völker Pash Anars als ihre Schützlinge an und bewahrten sie vor der Sklaverei ihrer geschuppten Rivalen. In den Sagen Farukans wird heute noch die Zeit besungen, als unter der weisen Führung der Lamassu die Altvorderen sich das Land untertan machten, abscheuliche Monster erschlugen und die Gunst der Götter gewannen. Doch längst sind die Lamassu verschwunden, entflogen als der Splittermond barst.
An der Spitze Farukans steht der Padishah als allmächtiger und heiliger Herrscher – oder so glaubt zumindest das einfache Volk. In der Realität ist er nicht mehr als ein Gefangener in einem goldenen Käfig, der zwar höchstes Ansehen genießt, aber nur begrenzten Einfluss hat. Dies liegt auch daran, dass ganz Farukan schlimmes Unheil geweissagt wurde, wenn die Linie des Padishahs jemals aussterben sollte und keiner seiner Nachkommen auf dem Thron sitzen würde.
Ein riesiger Hofstaat kümmert sich seither darum, dem Herrscher jeden Wunsch von den Lippen abzulesen und ihn bloß keiner Gefahr auszusetzen. So lebt der Padishah weitab der Realität seiner Untertanen und erfährt nur das, was seine Berater und Wesire ihm mitteilen wollen. Die eigentliche Herrschaft liegt bei den Shahiren, den ihm untergebenen Herrschern der einzelnen Provinzen.
Die Shahirate – Das Rückgrat Farukans
Seit den Eroberungen der Altvorderen vor vielen tausend Jahren ist das Reich Farukan stetig gewachsen, sei es durch Krieg, Hochzeit oder geschickte Diplomatie. Auf die Shahirate im Kernland soll dabei an dieser Stelle ein knapper Blick geworfen werden. Zu einzelnen Provinzen mag es in Zukunft eigene Blogbeiträge geben, sind sie doch meist so groß wie Königreiche in anderen Regionen.
In Ashurmazaan wird das farukanische Ideal gelebt, hier ist selbst der Shahir durch große Taten auf seinen Posten gelangt. Hierher stammen auch die ruhmreichen Panzerreiter der Sipahi, die im Kampf gegen die riesenhaften Nephilim oder die verderbten Aschlinge Ruhm und Ehre zu erlangen versuchen. Im Gegensatz dazu steht Fedirin im Zentrum Farukans, eines der altehrwürdigsten Shahirate. Hier gilt Tradition alles, und wer durch seine Vorfahren Schuld auf sich geladen hat, wird diese in seinen Lebzeiten höchstens mildern, aber niemals ganz abtragen können. Wer hingegen aus einer langen und ruhmreichen Ahnenlinie stammt, der besitzt alleine aufgrund dieser Tatsache schon Ehre.
Im Westen, im Shahirat Pashtar kann nur derjenige Ehre besitzen, der auch die Wellen und den Wind meistert, denn dies ist ein Land von Seefahrern. Die Pashtaris bilden Farukans Verbindung zur Kristallsee, ist doch der Seehandel aufgrund des Mangelns von Mondportalen für den Handel von größter Bedeutung. Dies gilt auch für Aitushar im Süden Farukans, wo nicht nur der Flusshandel über den Pardash wichtig ist, sondern auch die Karawanenwege aus der Surmakar zusammentreffen. Hier gilt Reichtum alles, denn wer es nicht schafft Geld zu erlangen, der ist offensichtlich nicht von den Göttern gesegnet und damit ehrlos.
Geradezu zu einer Perversion des Ehrbegriffes kommt es in Demerai, im Osten Farukans. Seit dem Stillen Krieg der Götter vor etwa 30 Jahren gelten die Gebote der Ehre nur noch vordergründig. Stattdessen ist die Kunst der Intrige und Falschheit hier zu höchster Blüte getrieben worden. Sie stehen damit im Gegensatz zu den spirituell gesinnten Bewohnern Turubars, für die vor allem innere Vollkommenheit und Freigiebigkeit als Zeichen großer Ehre gelten. Böse Zungen behaupten, dass sich die Bewohner der Hochlande mit seinen Edelsteinminen solche Suche nach innerer Harmonie auch leisten können, müssen sie sich um weltlichen Wohlstand doch kaum sorgen.
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Ich bin eigentlich kein Freund von Oriantalischen Settings aber Farukan klingt hier durchaus sympathisch.
Unerwartet waren für mich die Minotauren als Beschützer des Landes und interessant fand ich den behüteten Padishah. Die kurzen Beschreibungen der Shahirate deuten an, dass hier viele Unterschiedliche Völker zuhause sind und nicht nur das typische Arabien-Mischmasch zelebriert wird.
Insofern: Gefällt mir ganz gut trotz nicht vorhandener Orient-Affinität.
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Na dann auf zu 1000 und eine Nacht...
Ist eigentlich auch nicht sooo mein Fall, aber, dass könnte sich diesmal ändern.
Vor allem der Schutz vor den Drachlingen macht mich schon neugierig. Oder der große Zug der Varge vor ein paar hundert Jahren ... aha. :)
Und wie war das noch mit diesen "Riesen"?
Ich glaube das Land hat so einiges zu bieten was entdeckt werden möchte.
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Unerwartet waren für mich die Minotauren als Beschützer des Landes
Ah, Missverständnis: Anders als der menschengestaltige und stierhäuptige Minotaurus sind Lamassu stierleibig mit Menschenkopf: https://www.google.de/search?q=lamassu&client=firefox-a&hs=8NP&rls=org.mozilla:de:official&channel=fflb&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=_XrzUoadMISItQa2hoGQDQ&ved=0CAkQ_AUoAQ&biw=1280&bih=916 (https://www.google.de/search?q=lamassu&client=firefox-a&hs=8NP&rls=org.mozilla:de:official&channel=fflb&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=_XrzUoadMISItQa2hoGQDQ&ved=0CAkQ_AUoAQ&biw=1280&bih=916)
Da dürfte die Assoziation dann wieder eher passen :)
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Unerwartet waren für mich die Minotauren als Beschützer des Landes
Oh, jetzt sehe ich erst, dass das ja im Text hier missverständlich ist. :D
Lamassus haben einen Stier-UNTERleib und einen Menschenkörper. Und sie sind geflügelt. Ich editiere das im Artikel gleich mal so, dass es deutlicher wird. Und hier ist auch ein Bild der historischen Lamassu aus der mesopotamischen Mythologie, die als Vorbild dienten:
(https://forum.splittermond.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.livius.org%2Fa%2F1%2Fmesopotamia%2Fkhorsabad_lamasu.jpg&hash=0e4d39b4ac491cfb3c0215b3d8cad80e)
[Edit] Im Westen wäre ich jetzt tot. ;)
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Ah, okay - das passt auch besser.
Ich kannte Lamassu bisher gar nicht. Was man nicht alles aus P&P RPGs über die eigene Weltgeschichte und Mythen lernt... ;)
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Wenigstens kommt diesmal keiner und behauptet, wir hätten die von WoW geklaut. ;)
Dabei gabs Lammasu-Kampfwerte schon im AD&D-Monsterhandbuch...
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Wenigstens kommt diesmal keiner und behauptet, wir hätten die von WoW geklaut. ;)
Ich kann mich jetzt bei WoW an keine Lamassu erinnern ... wo sollen die denn angesiedelt sein? Dann geh ich gleich mal nachschauen ... Aber auf Myranor hat's welche, wenn ich mich recht entsinne ...
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Keine Ahnung, was es in WoW gibt, davon habe ich mich immer ferngehalten. Ich hab nur in der Vergangenheit schon ein-, zweimal erlebt, dass irgendwelche jungen Menschen ein vollkommen legitimes Fabeltier, das schon in den ehrwürdigsten Vorzeiten des P&P irgendwo in einem Monster Manual durchs Bild lief, als "eindeutig von WoW abgekupfert" bezeichnet haben. Weiß jetzt aber gar nicht mehr, ob das in Splittermond-Zusammenhang war.
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Keine Ahnung, was es in WoW gibt, davon habe ich mich immer ferngehalten. Ich hab nur in der Vergangenheit schon ein-, zweimal erlebt, dass irgendwelche jungen Menschen ein vollkommen legitimes Fabeltier, das schon in den ehrwürdigsten Vorzeiten des P&P irgendwo in einem Monster Manual durchs Bild lief,
... oder schlimmer noch: einen von Museumswänden anstarren konnte ;)
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Keine Ahnung, was es in WoW gibt, davon habe ich mich immer ferngehalten.
Ich kann Dir zum Heinz-Con mal ein paar Ingame-Filmchen zeigen, die ich immer auf dem Tablet mit mir rumschleppe ... sind alle so 3 Minuten-Clips, Hauptsächlich mit Zwergen ;D
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Mich haben orientalische Settings immer schon sehr gereizt, insbesondere finde ich schön, dass hier weniger Arabien, als Persien und Indien als Vorbild dienen. Sehr verlockend.
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Ich schließe mich hier mal Welf an.
Mit Orientalischen Settings kann ich auch nicht allzu viel anfangen, Farukan klingt aber ganz in Ordnung.
Aber was genau ist denn eigentlich ein Nephilim? Und wie kann ich es töten?
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Ich liebe orientalische Settings und die leider viel zu kurze Einsicht in Farukan ( ;)) macht wirklich Lust auf mehr. Ich freue mich wirklich unendlich auf den Weltenband.
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Aber was genau ist denn eigentlich ein Nephilim? Und wie kann ich es töten?
Es handelt sich dabei um riesenhafte Humanoide, die der Sage nahc aus der verbotenen Verbindung von Sterblichen und Götterboten hervorgegangen sein sollen. Vom Slot her erfüllen sie grob eine Rolle wie Oger oder Trolle in anderen Settings, sind aber auch zaubermächtig.
Und töten kann man sie am besten mit Mut und einem langen Speer. Dazu gibt es sogar ein Bild im Weltband. ;D
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Aber was genau ist denn eigentlich ein Nephilim? Und wie kann ich es töten?
Hahaha... na ganz einfach, mit 3W10!
;D
Und gib bescheid wenn Du damit fertig bist, ich mach dann ein leckeres Gulasch draus. Immer nur Gnom ist auch langweilig. ga ;)
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Es handelt sich dabei um riesenhafte Humanoide, die der Sage nahc aus der verbotenen Verbindung von Sterblichen und Götterboten hervorgegangen sein sollen.
Sterbliche? Auch ggf. Varge und Alben? Oder ist man hier auf Menschen eingefahren?
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Hahaha... na ganz einfach, mit 3W10!
Verdammt da hätte ich auch drauf kommen können ;)
Vom Slot her erfüllen sie grob eine Rolle wie Oger oder Trolle[...]
Und gib bescheid wenn Du damit fertig bist, ich mach dann ein leckeres Gulasch draus. Immer nur Gnom ist auch langweilig. ga ;)
Du willst also zarte, saftige Gnome gegen ein Oger-Substitut eintauschen? :P
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Mal abseits der Kochrezepte für Gnomen, ist zwar kein Takasadu aber immerhin nah dran.
Informativ wie alle anderen "Unter der Lupe" Artikel aber grundsätzlich mag ich Orientsettings gar nicht. Dennoch lesen sich die verschiedene Auslegungen des Ehrenberiffs interessant ebenso der Part über die Lamassu.
Wie halten es eigentlich die verschiedenen Shahiren untereinander? Gibt es da schwärende Konflikte?Lange gepflegte Fehden?
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Sterbliche? Auch ggf. Varge und Alben? Oder ist man hier auf Menschen eingefahren?
Ich hab da ganz bewusst von Sterblichen gesprochen. ;)
Wie halten es eigentlich die verschiedenen Shahiren untereinander? Gibt es da schwärende Konflikte?Lange gepflegte Fehden?
Klar, die gibt es. :) Besonders schwelend ist der Konflikt zwischen den Shahiren von Fedirin und Ashurmazaan. Letzterer wird von seinem fedirischen Gegenstück als ehrloser Emporkömmling gesehen. Was fällt ihm ein, sich den Titel eines Shahirs anzumaßen, wo doch seine Vorfahren nicht besser waren als Schweinehirten? Die fedirische Shahirslinie blickt auf eine jahrtausendealte Tradition zurück - entsprechend gebührt ihr ganz klar eine Herausragende Stellung ... etc. pp.
Entsprechend gibt es auch entlang der Sümpfe am Ashur immer wieder Scharmützel und Grenzstreitigkeiten.
Nennenswert ist noch der Shahir von Demerai, der zwar nicht direkt mit anderen Shahiren im Clinch liegt, das aber vor allem weil er dafür keine Zeit hat. Er muss sich schließlich Verschwörern, Meuchlern und Intriganten in seinem eigenen Shahirat erwehren. ;) Führt aber natürlich auch immer wieder dazu, dass er aus anderen Shahiraten angefeindet wird und es dann doch Konflikt gibt.
Das sind soweit die deutlichsten und "festen" Konflikte. Andere Konflikte können natürlich jederzeit anhand von konkreten Situationen aufbrechen oder entstehen.
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Nennenswert ist noch der Shahir von Demerai, der zwar nicht direkt mit anderen Shahiren im Clinch liegt, das aber vor allem weil er dafür keine Zeit hat.
Zumindest glauben das die anderen Shahire ;) Der Shahir von Demerai weiß: Fehden gewinnt man viel leichter, wenn man der einzige ist, der weiß, dass sie bestehen ;)
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Ich hake mal an anderer Stelle nach. Götterboten, was muss ich mir darunter vorstellen?
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Ich hake mal an anderer Stelle nach. Götterboten, was muss ich mir darunter vorstellen?
Na von den Göttern gesandte Wesen. ;) Die können je nach Gottheit gänzlich unterschiedliche Formen haben, wie es ja irdisch auch ist. Man denke zum Beispiel an die klassischen Engel, aber auch an Hermes, an die Diener indischer Gottheiten oder was weiß ich. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
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Wenn ich mich recht erinnere, dann haben laut altem Testament einige Engel menschliche Gestalt angenommen und sind gegen Gottes Willen sexuelle Beziehungen mit menschlichen Frauen eingegangen, was Gott nicht so toll fand und in weiterer Folge dann auch die Sintflut über die Erde kommen ließ (auch weil die Schlechtigkeit der Menschheit generell immer mehr ein Greuel in seinen Augen wurde). Die Kinder der gefallenen Engel (in weiterer Folge Dämonen) und Frauen hießen jedenfalls Nephilim (was hebräisch wohl 'Riese' bedeutet) und waren offenbar allesamt grausam und boshaft.
Ich finde es auf jeden fall schön, dass in Splittermond vermehrt Wesen adaptiert werden, die etwas ungewöhnlicher als die 08/15 Fantasykost sind :)
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100 Punkte an Grimrokh für das Auffinden der Inspiration. ;D
Und ja, das hebräische "naphil" heißt übersetzt in der Tat "Riese".
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Naja die alttestamentarischen Halbengel sind ja auch nur ne schlechte Version der älteren zoroastrischen "Riesen". Wie Uli ja schon schrieb sind sie bei uns deutlich eher mit einem Oger oder Troll vergleichbar als mit anderem was so die Popkultur (http://img-cache.cdn.gaiaonline.com/2e36703ac0b0e8fe268a1f5582ac01ff/http://i189.photobucket.com/albums/z170/The_Unknown_Nightmare/darksiders_by_shalizeh-d3llwsl.jpg) draus (http://fc08.deviantart.net/fs70/i/2010/063/7/5/Nephilim_Soldier_by_kokodriliscus.jpg) machte (http://www.deviantart.com/art/Jazz-The-Nephilim-118230424).
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Popkultur-Nephilim? Dann darfst du auf keinen Fall die für Computerspieler vermutlich bekannteste Interpretation (http://diablo.wikia.com/wiki/Nephalem) weglassen ;)
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Popkultur-Nephilim? Dann darfst du auf keinen Fall die für Computerspieler vermutlich bekannteste Interpretation (http://diablo.wikia.com/wiki/Nephalem) weglassen ;)
Naja, mehr als den ähnlichen Namen haben Nephilim und Nephalem aber auch nicht gemeinsam.
Nephalem ist nur der Begriff für Menschen, denen es bewusst ist, dass sie Nachkommen von Engeln und Dämonen sind und die ihre Macht akzeptieren und formen können.
Dazu kommt, dass es bei Diablo keine Göttermythologie gibt.
Aber ja, natürlich ist die Inspiration die Gleiche. Ich wollte nur schnell den wesentlichen Unterschied in den Raum werfen.
http://diablo3.gamona.de/wiki/Nephalem_(Diablo)
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Gefällt mir. Ich frage mich nur: Warum sollte ein Farukani einen Lamassu töten? Immerhin haben sie offenbar das Land vor den Drachlingen beschützt.
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Gefällt mir. Ich frage mich nur: Warum sollte ein Farukani einen Lamassu töten? Immerhin haben sie offenbar das Land vor den Drachlingen beschützt.
Ich glaube da hast du was missverstanden. Kein Farukani (zumindest kein halbwegs geistig gesundert) würde einen Lamassu töten wollen. Die Frage oben bezog sich auf die Nephilim. Und die mag man sehr wohl töten wollen. ;)
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Und was sind die Aschlinge?
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Eigentlich komisch das in ganz Farukan kein Mondtor steht...
Hm, wenn man bedenkt, dass diese (Tore) selber schon älter als die Drachlinge sind, könnte man doch vermuten, dass hier vielleicht doch irgendwo eines versteckt stehen könnte. *grübel*
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Und was sind die Aschlinge?
Übelgesinnte Wesen, die aus Asche und Ruß zu bestehen scheinen und den Lebenden die Lebenskraft entziehen. In den farukanischen Sagen heißt es, es handle sich dabei um die rachsüchtigen Geister jener Ehrlosen, die aus der Gemeinschaft der Farukanis ausgestoßen wurden.
@Eyb: Tja, wer weiß ... wer weiß ... ;)
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Wow, cool. Ich bin bisher davon ausgegangen das Farukan eine Region wird die ich erbittert ignorieren werde da mir dieses Arabische, 1001 Nacht, Wüste etc. überhaupt nicht zusagt. Aber wie mir scheint liegt der Fokus stärker auf Altorientalischen, Babylon und so was. Das könnte mir dann doch gefallen :)
Es ist schon angemerkt worden, aber gerne nochmals. Freue mich sehr das nicht die gewohnte Fantasykost serviert wird, sondern auch viele Kreaturen aus antiken Mythologien ihren Platz finden.
Sind die Nephilim eigentlich durchgehend "böse" oder einfach nur schlecht drauf und man könnte auch mal einem "gut gelaunten" begegnen? Dachte nämlich immer die Nephilim wären cool und Gott einfach nur mies drauf.
Okay, ich gebs zu. Ich kenn die nur wegen der Band Fields of the Nephilim, und oberflächerlicher Recherche diesbezüglich. Hab sie mir immer wie den Goliath vorgestellt der von David erschlagen wird, weniger wie dümmliche Oger.
Und die Aschlinge, sind die auch irgendeiner mythologie Entsprungen oder ne Eigenkreation? Im letzterem Fall finde ich den Namen etwas ungeschickt. Bilde mir immer ein da fehlt noch ein "R" im Namen ;)
EDIT:
Hm, wenn man bedenkt, dass diese (Tore) selber schon älter als die Drachlinge sind, könnte man doch vermuten, dass hier vielleicht doch irgendwo eines versteckt stehen könnte. *grübel*
Da muss noch ein Peitschenschwingender Ar(s)cheologe Artefaktesammler mit Hut Nachforschungen betreiben ehe er sich eine Gruppe wackerer Abenteurer zusammen mieten um das verschollene Mondtor von Farukan zu finden. Blöd nur wenn das Gegentor ebenfalls irgendwo verschüttet ist.
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Ich liebe 1001 Nacht.
(Und wer mal die erwachsenen Version gelesen hat, bekommt auch gleich an ganz anderes Bild von dem Setting.)
Aber ich liebe auch so Soft-1001-Nacht-Sachen wie Douglas Fairbanks, Sindbad usw. und so fort.
Auf DIESES Settings freue ich mich ungemein!
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Blöd nur wenn das Gegentor ebenfalls irgendwo verschüttet ist.
Steht nicht in Ultia ein versiegeltes Tor... ;)
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Vielleicht haben die Lamassu was gegen Mondtore gehabt und die Dinger weggemacht. Man kann da sicher Abenteuerstoff draus machen.
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Und die Aschlinge, sind die auch irgendeiner mythologie Entsprungen oder ne Eigenkreation? Im letzterem Fall finde ich den Namen etwas ungeschickt.
Wahrscheinlich heißen die in Wirklichkeit H-Linge und den Autoren ist da etwas durcheinander gekommen, weil es aus dem französischen stammt ;)
BTW: Ich hoffe ja noch immer, dass auch die Drachlinge eine wohlklingendere Eigenbezeichung für sich selbst hatten, die man verwenden kann.
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Sind die Nephilim eigentlich durchgehend "böse" oder einfach nur schlecht drauf und man könnte auch mal einem "gut gelaunten" begegnen? Dachte nämlich immer die Nephilim wären cool und Gott einfach nur mies drauf.
Okay, ich gebs zu. Ich kenn die nur wegen der Band Fields of the Nephilim, und oberflächerlicher Recherche diesbezüglich. Hab sie mir immer wie den Goliath vorgestellt der von David erschlagen wird, weniger wie dümmliche Oger.
Sie erfüllen zwar einen Ogerslot, sie sind aber mitnichten dumm. Etwas tumb vielleicht, aber man kann mit ihnen auch reden - aber die meisten wollen das sicher nicht, denn mit dem Essen spielt man nicht. ;) Es spricht mE aber gar nichts dagegen, dass auch bei Nephilim einzelne aus der Art schlagen und vielleicht etwas neugieriger oder gar weniger missgelaunt gegenüber anderen Völkern sind.
Und die Aschlinge, sind die auch irgendeiner mythologie Entsprungen oder ne Eigenkreation? Im letzterem Fall finde ich den Namen etwas ungeschickt. Bilde mir immer ein da fehlt noch ein "R" im Namen ;)
Die haben keine direkte Entsprechung, nein. Und vor infantilem Humor ist natürlich kein Name gefeit. Aber hey, wir spielen hier schließlich auch SM. ;D
BTW: Ich hoffe ja noch immer, dass auch die Drachlinge eine wohlklingendere Eigenbezeichung für sich selbst hatten, die man verwenden kann.
Wie sie sich selbst nannten ist nicht bekannt bzw. für Menschen nicht aussprechbar. Aber die Gelehrten haben durchaus eine wohlklingenere Bezeichnung für sie, die du verwenden kannst - steht im Weltband jedenfalls drin. ;)