Autor Thema: Eigene Gottheiten erlaubt?  (Gelesen 258 mal)

Snow

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Eigene Gottheiten erlaubt?
« am: 13 Mär 2019, 19:37:26 »
Ich finde dazu nichts 100%ig eindeutiges, nur mehrmals dass keine Religion echt/falsch sei und selbst Götterdiener Weihen einfach ihren Herren weiterreichen.

Ich wollte mir einen Todespriester erschaffen und fand Taomai sehr interessant. Persönliche sagt mir das östliche setting und auch das es überwiegend Frauen sind überhaupt nicht zu.

Da ich fast überwiegend auf Cons Spiele wollte ich mich nur rückversichern dass es regelkonform ist mir einfach ein westliches Taomai äquivalent zurechtzulegen und einen Priester dafür zu erschaffen?

Ifram

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Re: Eigene Gottheiten erlaubt?
« Antwort #1 am: 13 Mär 2019, 19:46:07 »
Verbieten kann dir eh niemand was. Die Schaffer des Systems erheben allerdings bei den offiziellen Göttern auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
(Besonders die Verehrung einer eigentlich identischen Gottheit unter anderem Namen anderenorts ist absolut in Ordnung, da hier auch niemand "selbstgestrickte imba-Rosinenpickerei" rufen kann.)
« Letzte Änderung: 13 Mär 2019, 19:48:18 von Ifram »

Padi

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Re: Eigene Gottheiten erlaubt?
« Antwort #2 am: 13 Mär 2019, 19:58:15 »
Ich sehe es ähnlich. Es gibt in Splittermond 121 Götter (glaube ich, Nagel mich nicht darauf fest) und bestimmt 1000 Abwandlungen davon. Das wird niemand bemerken und es ist auch absolut nicht gegen die Regeln.

Aragharrt

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Re: Eigene Gottheiten erlaubt?
« Antwort #3 am: 13 Mär 2019, 20:08:47 »
Es gibt genug bewusste Lücken in verschiedenen Bereichen des Spiels, die man mit eigenen Ideen füllen kann und soll. Das gilt auch für die Götter.
Bau was Du möchtest und hab Spaß!
Wenn du tot bist, merkst Du selbst nicht, dass Du tot bist. Es ist nur für andere Menschen schwer. Genau so ist es, wenn Du blöd bist...

Xandila

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Re: Eigene Gottheiten erlaubt?
« Antwort #4 am: 13 Mär 2019, 23:00:09 »
Wenn du deine Modifikationen von dem Glauben fertig hast, kannst du ihn ja hier im Forum nochmal vorstellen:
Vielleicht finden das auch andere spannend :)

Loki

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Re: Eigene Gottheiten erlaubt?
« Antwort #5 am: 14 Mär 2019, 07:18:01 »
Letztlich musst du das mit den Spielleitern auf den Cons klären, auf denen du den Charakter spielen willst. Aber ich wüsste nicht, wieso man etwas dagegen haben sollte, speziell wenn es eigentlich nur ein anderer Name für einen bereits existierenden Gott ist.

LG
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TrollsTime

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Re: Eigene Gottheiten erlaubt?
« Antwort #6 am: 14 Mär 2019, 07:21:43 »
Selbst klassische Systeme gehen in ihren jüngsten Editionen dazu über,  nicht mehr von einer festen Zahl echter vollwertiger Götter auszugehen und gestatten mehr Synkretisismus, Abwandlungen und Neuschöpfungen.

Umso mehr gilt dies bei Splittermond.

Unser Favorit in unserer Runde ist derzeit die "Herrin vom feuchten Grab" (Flut, Tod, Geduld, Meeresungeheuer, Gnade, Vergeltung, bla)
Quendan zu TrollsTime: "Du musst nicht alle überzeugen!"

Xandila

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Re: Eigene Gottheiten erlaubt?
« Antwort #7 am: 14 Mär 2019, 08:14:29 »
Der entscheidende Punkt ist denk ich, daß dein modifizierter oder neu geschaffener Gott zum einen dir keine deutlichen Vorteile gegenüber einem offiziellen Gott bietet (Balancing halt), und er sollte in der Gegend, wo du ihn hinsetzt, einer aus der zweiten, dritten, ... Garde sein, kein ganz wichtiger Gott (damit er storytechnisch keine Probleme macht, wie es der Fall sein kann, wenn bei dir plötzlich - überspitzt gesagt - in Selenia ein selbstgebauter und nicht mehr Yonnus der Hauptgott wäre)

Ein halbvergessener Gott, eine lokale Variation, eine "Niederlassung" von Gläubigen aus anderen Ecken von Lorakis, ..., die in die Hauptgötterwelt der Gegend kaum eingreifen, und der von der Gestaltung balancingtechnisch an offiziellen Göttern orientiert ist, der sollte auch auf Cons keine Probleme machen.

Weltenwanderer

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Re: Eigene Gottheiten erlaubt?
« Antwort #8 am: 14 Mär 2019, 08:31:36 »
Eigentlich lässt sich doch auch gut rechtfertigen, dass deine Gottheit niemand anderes als Taomai ist - nur eben unter anderem Namen (quasi in eine andere Sprache übersetzt) und mit regional veränderten Riten der Verehrung. So etwas gibt es schließlich auch in RL mehr als einmal. Bekanntestes Beispiel sind sicher die Entsprechungen der römischen Götter für griechische Götter (Zeus - Jupiter usw.). Du kannst also dir eine Geschichte ausdenken, wie die Taomai-Verehrung z.B. nach Selenia gekommen ist (mit Händlern aus Kungaitan, die in Sarnburg ansässig wurden? durch Abenteuerer, die auf ihren Reisen von Priestern der Taomai gerettet wurden?). Über die Jahre hinweg und durch die räumliche Trennung ist es durchaus verständlich, wenn sich dann eigene Formen des Glaubens entwickeln.