Autor Thema: Göttliche erscheinungen / Avatare und Diener entwerfen und in die Welt einbinden  (Gelesen 704 mal)

Suzabi

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Hey,

für ein Abenteuer was ich derzeit schreibe soll es zwei Wesen geben, welche mehr oder weniger göttlich sind.
Beide Charakter waren in meiner Vorstellung Avatare zweier böser Gottheiten, wobei einer der Gottheit den Rücken gekehrt hat und ihm lediglich Fähigkeiten eines Nektromanten o. ä geblieben sind.

Seine Aufgabe wird es sein, den Spielern eine Waffe zu schaffen, die erlaubt einen seiner Art zu töten.
Er selbst hat derzeit menschliche Gestalt lebt aber schon fast 300 Jahre.

Ich wollte das eigentlich damit erklären, das beide "Avatare" sind, aber nachdem ich den Götterband gelesen habe, sind Avatare in Lorakis etwas anders als in meiner vorstellung.
Sie kommen viel seltener vor und ihre Vernichtung bring das Gleichgewicht durcheinander und somit starke Nachfolgen.

Meine Frage, wie könnte ich diese beiden fast göttlichen Diener einer Gottheit alternativ darstellen?
Sie sollen normalerweise nicht einfach getötet werden können, aber beim abwenden von der Gottheit ihre kräfte soweit verlieren, dass sie nicht stärker sind als ein gewöhnlicher Magier (dennoch aber fast 300 Jahre lebzeit erreichen können).

P.S ich muss die beiden auch irgendwie in Werte und Fähigkeiten packen können, da einer der beiden als Boss geplant ist, daher auch die Waffe
« Letzte Änderung: 16 Okt 2018, 12:47:55 von Suzabi »

SeldomFound

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Nimm einfach stattdessen Immergewesene, also hohe Wesen der mythischen Domäne.

Such dir dazu dann eine passende Schablonen aus dem Bestiarium des Götterbandes aus und pass es an.

Daran kannst du aber auch erkennen, dass hohe Götterdiener echt üble Gegner sind und du vielleichst die Epicness etwas zurückschrauben möchtest.

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« Letzte Änderung: 16 Okt 2018, 13:59:58 von SeldomFound »
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Suzabi

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Such dir dazu dann eine passende Schablonen aus dem Bestiarium des Götterbandes aus und pass es an.

Daran kannst du aber auch erkennen, dass hohe Götterdiener echt üble Gegner sind und du vielleichst die Epicness etwas zurückschrauben möchtest.

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Ich hatte eigentlich nicht vor darauß etwas episches zu machen, auch die Spieler sollen eig. nicht erfahren das es sich darum handelt.
Ich wollte für mich nur eine Igame begründung warum der eine 300 Jahre lebt und der andere als "Gott" angebetet wird.

Daher muss ich den epic Grad irgendwie Hart runter schrauben. Charaktere der Stufe 1 sollten sowas eig. nicht begegnen, geschwige denn töten.
Der zweite Charakter soll eig. als Guide den Spielern helfen. Nicht direkt eingreifen. Also der 300 Jahre alte Charakter.

Sturmkorsar

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Wenn es nicht ganz so mächtig werden soll: Drachlinge können ziemlich alt werden.
Vielleicht sind es auch einfach nur zwei sehr alte, sehr mächtige Drachlingszauberer, die sich seit Jahrhunderten gegenseitig in Schach halten und das Auftreten der Abenteurer sorgt nun dafür, dass eine Seite gewinnt.

Suzabi

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Wenn es nicht ganz so mächtig werden soll: Drachlinge können ziemlich alt werden.
Vielleicht sind es auch einfach nur zwei sehr alte, sehr mächtige Drachlingszauberer, die sich seit Jahrhunderten gegenseitig in Schach halten und das Auftreten der Abenteurer sorgt nun dafür, dass eine Seite gewinnt.

Die Idee gefällt mir theoretisch sogar ganz gut, wäre das aber nicht vollkommener zufallen, soviele gibt es von denen ja nicht? Vorallem in Menschengestalt.

SeldomFound

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Es gibt durchaus noch einige und in Sadu ist eine der Kriegsherrschern tatsächlich eine Drachling, die sich als Mensch tarnen kann.

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Sturmkorsar

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Es gibt noch genug. Und die Erklärung ist relativ einfach.
Auf der Insel war das Versteck des "bösen" Drachlings. Der "gute" Drachling hat ihn aufgespürt und es kam zu einem Zweikampf.
Durch die Katastrophe des Mondfalls wurden die beiden in ihrer Macht so geschwächt, dass es keinen Sieger mehr gab und sie fielen - womöglich in irgendeiner Höhle/Kellergeschoss - in eine Starre, aus der sie erst wieder erwachten, als die Insel als Gefängnis genutzt wurde. Beide versuchten durch die neuen Bewohner Macht zu gewinnen, in dem sie sich z.B. als Gott anbeten ließen oder die Führung einer Gruppierung übernahmen oder ähnliches.
Die beiden können aktiv unter den Gefangenen wandeln oder diese nur durch ihren Geist beeinflussen. Wer mehr Anhänger - oder mächtigere Anhänger (Splitterträger) - hat,  ist im Vorteil und kann den ewigen Zweikampf beenden.
Und vielleicht stellt sich ja auch am Ende heraus, dass der, der die Abenteurer unterstützt, eigentlich der "Böse" in diesem Konflikt ist.

Suzabi

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Es gibt noch genug. Und die Erklärung ist relativ einfach.
Auf der Insel war das Versteck des "bösen" Drachlings. Der "gute" Drachling hat ihn aufgespürt und es kam zu einem Zweikampf.
Durch die Katastrophe des Mondfalls wurden die beiden in ihrer Macht so geschwächt, dass es keinen Sieger mehr gab und sie fielen - womöglich in irgendeiner Höhle/Kellergeschoss - in eine Starre, aus der sie erst wieder erwachten, als die Insel als Gefängnis genutzt wurde. Beide versuchten durch die neuen Bewohner Macht zu gewinnen, in dem sie sich z.B. als Gott anbeten ließen oder die Führung einer Gruppierung übernahmen oder ähnliches.
Die beiden können aktiv unter den Gefangenen wandeln oder diese nur durch ihren Geist beeinflussen. Wer mehr Anhänger - oder mächtigere Anhänger (Splitterträger) - hat,  ist im Vorteil und kann den ewigen Zweikampf beenden.
Und vielleicht stellt sich ja auch am Ende heraus, dass der, der die Abenteurer unterstützt, eigentlich der "Böse" in diesem Konflikt ist.

Das war tatsächlich mein Ursprungsgedanke (weil ich eigentlich gar kein Fan von Göttern usw. bin, das macht das ganze immer zu übernatürlich), aber ich wusste nicht das es noch genug Drachlinge gibt. Dachte die wären sozusagen komplett ausgestorben.
Dann hatte ich die Story da wohl nicht richtig gelesen.

Sturmkorsar

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Nein. Ganz ausgestorben sind sie nicht.
Im Bestien und Ungeheuer sind ein paar Beispiele aufgezählt, im Feinde und Schurken ist einer aufgeführt und auch im Ruinen und Paläste.
Es sind sicherlich nicht viele, aber ein paar sind in abgelegenen Gegenden entkommen oder schlafen in irgendwelchen verborgenen Kammern.

Suzabi

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Danke :)

Dann kann ich jetzt die eigentlich Ursprungs Idee umsetzen, dass der "gute" Drachling und der "böse" theoretisch an das selbe glaubten und der gute hat dem ganzen den Rücken gekehrt und damit begonnen die machenschaften der anderen zu vereiteln.
Der böse hat sich beim Mondfall schwer verletzt und hat sich in seinem Tempel verbunkert. Darin schläft er und nährt sich an den Anhängern die ihn als "gottheit" anbeten.

Den Tempel hat er mit einem Zauber belegt wodurch der gute ihn nicht betreten kann. Die Spieler sollen ihn daher für für den guten töten, oder ihn dort hinein bringen, damit er den anderem im Kampf stellen kann.

Das ist doch defnitiv nicht so überdreht episch und trotzdem noch logisch und nachvollziehbar oder? ::)