Eine Zeit lang habe Ich den Spielern viele Schwierigkeiten vorenthalten, vor allem die, wo es innerlorakisch keinen Sinn macht, dass sie sowas wissen können. Eine Klippe/Baum kann man länger betrachten und sich überlegen, wo man hinklettern soll oder wo der beste Kletterweg ist (Regeltechnisch: Sie kennen die Schwierigkeit und können auch Risikowürfe einsetzen). Wenn es aber um die Widerstände von Feinden ging, habe Ich ihnen nur die EGs mitgeteilt und erzählt, ob es knapp war oder nicht. Denn man kann zwar Personen einschätzen (Dafür gibts ja auch die Meisterschaft) aber das kostet Zeit und setzt solche Aktionen voraus. Einfach mal so nebenbei zu erkennen, dass der andere eine VTD von x hat, kam mir irgendwie unlogisch vor.
Meine Spieler haben mich dann aber auf ein Problem aufmerksam gemacht: Splitterpunkte.
Sage Ich ihnen nicht, welche Schwierigkeit vorliegt, dann können sie die Splitterpunkte nicht wirklich einsetzen, denn sie wissen ja nicht, ob es sich lohnt bzw ob sie dann überhaupt die Probe schaffen. Sag Ich ihnen, dass der Einsatz von einem Punkt die Probe rettet, aber schweige über die Schwierigkeit, dann wissen sie im Prinzip trotzdem mit einer Abweichung von bis zu 3 Punkten die Schwierigkeit. Hinzu kommt, das wir über roll20 spielen und da sehen sie meine Würfe (v. a. im Kampf) und sie sehen ja auf welchem Fertigkeitswert ich die 2W10 drauf packe.
Ich tendiere also mehr und mehr dazu, ihnen einfach alle Schwierigkeiten zu sagen, damit sie sich drauf einstellen können.