Autor Thema: Fallschaden  (Gelesen 1342 mal)

Sinn haben

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Re: Fallschaden
« Antwort #15 am: 23 Jan 2018, 13:26:04 »
Zitat
Vor allen Dingen steht da, dass es nicht möglich ist, höher als 10m aufzusteigen - die letzten 10m über dem Grund lassen sich mit diesem Zauber also nicht überwinden.
Die verstärkte Variante erlaubt schon 15m (und GSW2).

Zitat
Man könnte als Spielleiter also durchaus, von den Regeln IMHO abgedeckt, bestimmen, dass der Zauber wirkungslos verpufft, wenn man von einer Klippe springt und sich dabei weiter als 10m über dem Erdboden befindet (was eben laut Zauberbeschreibung von vorneherein ausgeschlossen wird).
Mal angenommen, von der Klippe sind es 19m bis zu einer Wasseroberfläche, Levitieren aktiviert.
Da ist es schon ein Unterschied, ob man (wie bei Quendan) nach 9m auf der "harten Levitationsoberfläche" aufschlägt, oder (wie bei mir) nach 19m in's Wasser eintaucht mit einem (19m-10m=9m) Fallschaden (der wegen des Wassers wohl vom SL abgemindert wird), oder wie bei Dir nach 19m (Levitieren "wirkungslos verpufft") auf's Wasser.
(Wobei hier die Frage auftaucht, über welchem Material man überhaupt schweben kann)

Zitat
Oder das Levitieren erlaubt es dir, dich 10m über den Abgrund zu begeben, aber nicht nach unten (vom "Start-Level" aus, also das perspektivische 0).
Was meinst Du hier? 10m über den Boden des Abgrunds? Oder 10m seitlich über den Abgrund? Was wenn man auf einer schiefen Ebene oben anfängst zu schweben und sich in Richtung "tiefer" bewegt?

Zitat
Was ich da RAW jedenfalls nicht herauslese ist, dass irgendein Fallschaden gesenkt wird - genau das wird meiner Meinung nach mit dem letzten Satz verhindert. In jedem Fall sollte man vorsichtig sein, im Zusammenhang mit Magie mit real-weltlicher Physik zu argumentieren.
Naja, wenn man mit GSW1 (oder verstärkt 2) gegen die Fallrichtung "ankämpfen" kann, warum sollte das nicht denn Fallschaden senken?
Die Physik funktioniert genauso wie in der Realität, es kommt "nur" zusätzlich noch Magie hinzu.

Loki

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Re: Fallschaden
« Antwort #16 am: 23 Jan 2018, 13:45:05 »
Die verstärkte Variante erlaubt schon 15m (und GSW2).

Das bedeutet, dass man statt 10m eben 15m über dem Boden aufhört zu levitieren. Das wäre eher ein Nachteil für den Charakter (wenn der Schaden ab 10m nicht immer gleich hoch wäre).

Mal angenommen, von der Klippe sind es 19m bis zu einer Wasseroberfläche, Levitieren aktiviert.
Da ist es schon ein Unterschied, ob man (wie bei Quendan) nach 9m auf der "harten Levitationsoberfläche" aufschlägt, oder (wie bei mir) nach 19m in's Wasser eintaucht mit einem (19m-10m=9m) Fallschaden (der wegen des Wassers wohl vom SL abgemindert wird), oder wie bei Dir nach 19m (Levitieren "wirkungslos verpufft") auf's Wasser.
(Wobei hier die Frage auftaucht, über welchem Material man überhaupt schweben kann)

Punkt 1: Wasser als Untergrund hat nicht per se andere Auswirkungen als Stein als Untergrund. Eine etwaige Verringerung der Schadensstufe liegt im Ermessen des Spielleiters. Und ab einer gewissen Höhe würde zumindest ich als Spielleiter hier keinen Unterschied machen.
Punkt 2: Die Rechnung 19m - 10m = 9m ist in diesem Zusammenhang nicht zielführend: Da man sich bis maximal 10m über den Grund levitieren kann, fällt man immer diese 10m, wenn der Zauber endet (denn näher kommst du dem Grund nicht).

Dementsprechend: Ob es einen Unterschied macht, ist Spielleiterentscheid.

Was meinst Du hier? 10m über den Boden des Abgrunds? Oder 10m seitlich über den Abgrund? Was wenn man auf einer schiefen Ebene oben anfängst zu schweben und sich in Richtung "tiefer" bewegt?

Vergiss den Punkt, ich weiß nicht mehr, was ich da gemeint hatte. ::)

Naja, wenn man mit GSW1 (oder verstärkt 2) gegen die Fallrichtung "ankämpfen" kann, warum sollte das nicht denn Fallschaden senken?
Die Physik funktioniert genauso wie in der Realität, es kommt "nur" zusätzlich noch Magie hinzu.

Weil es eben keine Regeln für dieses "ankämpfen" gibt. Du kannst Fallschaden nur auf drei Arten reduzieren: Du springst freiwillig, du rollst dich ab oder zu benutzt eben übernatürliche Hilfsmittel wie Vorteile oder Zaubersprüche. Es gibt regelseitig kein "gegen den Fall anlaufen" oder etwas in der Art. Daher ist die GSW regeltechnisch auch völlig irrelevant. Und, wie schon gesagt: Magisches Wirken mit Physik zu erklären, funktioniert einfach nicht.

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Xandila

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Re: Fallschaden
« Antwort #17 am: 23 Jan 2018, 13:55:49 »
Wenn er höher als 10m (15m) über dem Boden ist, kann er sich - so wie es im GRW formuliert ist - nicht gegen die Fallrichtung bewegen, egal ob mit GSW 1 oder 2, weil er sich damit ja über die Maximalhöhe hinwegbewegen würde.
Vorausgesetzt natürlich, man erlaubt dann überhaupt die Wirkung von Levitieren (weil er eben über der Maximalhöhe ist), was ich nicht tun würde, und Quendan ja auch bestätigt.

Zaubern kann man Levitieren natürlich schon auch im Fall, es wirkt aber dann erst bei 10m über dem Boden. Der Schaden käme dann physikalisch interpretiert auch nicht durch einen Aufprall, sondern durch das abrupte Bremsmanöver von Fallgeschwindigkeit auf Stillstand. Gilt auch ähnlich bei einem Sprung / Schritt über eine Klippe: oben schwebst du noch bis zu 10/15m über der Klippe, bei Überschreiten der Klippe setzt der Fall ein und die Levitierenwirkung setzt in Bodennähe wieder ein.

Ach ja, und Wasser aus 10m Höhe kann je nach Haltung oder Kleidung des Fallenden auch überaus unangenehm sein bis hin zu bösen Verletzungen. "Weicher" als anderer Boden ist das nur, wenn man gut eintauchen kann und es tief genug ist, daß man unter der Oberfläche dann nicht sofort mit dem Grund kollidiert, und die Wasseroberfläche wenigstens ein ganz bißchen in Bewegung ist.

Jeong Jeong

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Re: Fallschaden
« Antwort #18 am: 23 Jan 2018, 14:30:49 »
Wenn er höher als 10m (15m) über dem Boden ist, kann er sich - so wie es im GRW formuliert ist - nicht gegen die Fallrichtung bewegen, egal ob mit GSW 1 oder 2, weil er sich damit ja über die Maximalhöhe hinwegbewegen würde.
Vorausgesetzt natürlich, man erlaubt dann überhaupt die Wirkung von Levitieren (weil er eben über der Maximalhöhe ist), was ich nicht tun würde, und Quendan ja auch bestätigt.

Es geht doch darum, dass ein Charakter mit kanalisiertem Levitieren, der z. B. aus 15 Metern Höhe stürzt, nach fünf gefallenen Metern beginnen könnte, seinen Sturz durch den Zauber über 10 Meter hinweg langsam abzubremsen, bis er auf dem Boden aufkommt.

Xandila

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Re: Fallschaden
« Antwort #19 am: 23 Jan 2018, 14:44:10 »
Aber den Fallschaden kriegt er ja nach den 5m beim Beginn vom Levitieren, nicht nach 15m beim Aufkommen auf den Boden.
Also ja, es würde den Schaden bei diesem Sturz reduzieren, aber eben nicht ganz verhindern.
Für Stürze bis 19m kann Levitieren helfen, das sind dann 0m - 9m Fall.
Wenn das Anfängt, muß man aber ja gar nicht mehr bremsen, sondern kann sich ganz normal mit der Levitierenbewegung bewegen.
(Ausnahme für alles wäre natürlich, wenn der Fallschaden zum Abbruch des kanalisierten Zaubers führt - das könnte dann ziemlich doof enden)
« Letzte Änderung: 23 Jan 2018, 14:47:10 von Xandila »

Jeong Jeong

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Re: Fallschaden
« Antwort #20 am: 23 Jan 2018, 14:46:38 »
Das ist halt die Frage. Quendan hat das so interpretiert, aber der Regeltext ist da denke ich offener.

Xandila

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Re: Fallschaden
« Antwort #21 am: 23 Jan 2018, 14:48:28 »
Wie würdest du dann den Schaden einsetzen lassen?
Gar nicht?
Doch 5m Höhe? (das wäre dann genau die Auslegung, die Quendan auch genannt hat)
Höhe über 10m minus Abbremsmöglichkeit? (wie berechnest du das dann?)

Jeong Jeong

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Re: Fallschaden
« Antwort #22 am: 23 Jan 2018, 15:03:33 »
Erstmal wollte ich nur erklären, was Sinn haben meiner Meinung nach meint. Wie genau ich das machen würde, habe ich noch gar nicht entschieden.

Wenn man ein Abbremsen durch Levitieren zulässt, könnte man z. B. einfach festlegen, dass pro Meter levitieren ein Metter Fall abgebremst werden kann. Fällt man aus 20 Metern, könnte man dann also mit einem unverstärkten Levitieren genau den kompletten Fall unbeschadet überstehen.

Xandila

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Re: Fallschaden
« Antwort #23 am: 23 Jan 2018, 15:24:55 »
Ja, könnte man so machen.
Ist meiner Ansicht zwar eindeutig eine Hausregel, weil selbst wenn man sich übers RAW streiten kann (ich lese dort nichts, daß es Fallschaden abbremst, daher ist es meiner Ansicht nach schon nicht RAW), ist es definitiv nicht RAI, wie man an Quendans Aussage erkennt.
Aber ist eine Hausregel, die es trotzdem nicht übermäßig stark macht, weil ja nicht jeder Fallschaden damit negiert wird, sondern nur mancher verringert.

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Re: Fallschaden
« Antwort #24 am: 23 Jan 2018, 15:48:05 »
Erstmal wollte ich nur erklären, was Sinn haben meiner Meinung nach meint. Wie genau ich das machen würde, habe ich noch gar nicht entschieden.

Wenn man ein Abbremsen durch Levitieren zulässt, könnte man z. B. einfach festlegen, dass pro Meter levitieren ein Metter Fall abgebremst werden kann. Fällt man aus 20 Metern, könnte man dann also mit einem unverstärkten Levitieren genau den kompletten Fall unbeschadet überstehen.

Die Regeln sind da ja schon recht genau. Man kann sich mit max. GS1 fortbewegen. Logischerweise kann man auch nur maximal diese GS1 einsetzen um den Fall abzubremsen - d.h. Fallgeschwindigkeit um GS1 (~1 m/s??) zu reduzieren. Das ist aber nicht sehr viel wenn man schon einen laengeren Fall hintersich hat.
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Re: Fallschaden
« Antwort #25 am: 23 Jan 2018, 15:57:47 »
Das ist aber nicht sehr viel wenn man schon einen laengeren Fall hintersich hat.
Das ist ne ganze Menge, wenn man bedenkt, dass man ab einen Fall von 10 m anscheinend seine maximale Geschwindigkeit erreicht hat (Schaden ist danach gleichbleibend, egal ob man von 10m oder von 1000m gefallen ist). Somit scheint der Reibungswiderstand der Luft enorm zu sein das bei einem so vergleichsweise niedrigen Fall man bereits die Höchstgeschwindigkeit erreicht.
Wenn nicht anders gesagt, dann befassen sich meine Aussagen zu Regeln niemals mit Realismus oder Simulationismus, sondern nur mit Balancing.
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Re: Fallschaden
« Antwort #26 am: 23 Jan 2018, 16:04:03 »
Aus einem bewusst abstrakt-verkürzend dargestellen Regelmechanismus physikalische Gegebenheiten abzuleiten, halte ich für wenig zielführend. Wenn es danach ginge, müssten auch alle Splitterträger Supermenschen und alle Waffen auf Lorakis aus Pappe sein (wenn man die Geschwindigkeit bedenkt, mit der selbst verheerende Wunden heilen und wie wenig Schaden man auf Lorakis mit einem normalen Schwerthieb anrichtet).

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Re: Fallschaden
« Antwort #27 am: 23 Jan 2018, 16:05:51 »
Ok, berechnen (bzw überschlagen) wir es mal:
GSW 1 ist 1m pro 5 Ticks, also grob 1m pro 2,5 Sekunden, sind ca 0,4m/s, das sind ca 1,5 km/h.
Ein fallender Körper beschleunigt mit 9,81 m/s², man kommt damit relativ schnell auf recht hohe Geschwindigkeiten (35 km/h nach 1s, 71 nach 2s, ...) - bei 10m hat man ca 50km/h und braucht etwas mehr als eine Sekunde bis zum Aufprall. Grob überschlagen kann man auf vielleicht 45km/h abbremsen in der Zeit, das würde noch dem Sturz aus ca 8,6 m Höhe entsprechen.
Wenn man also davon ausgeht, daß Levitieren bremsen kann, tatsächlich physikalisch rangeht, kriegt man bei unverstärktem Levitieren und Fall aus 20m Höhe noch den Schaden für einen Fall aus 9m Höhe.

Da 10m aber dem Maximalfallschaden entsprechen, die tatsächliche Maximalfallgeschwindigkeit aber ca 500km/h entspricht, folgt Lorakis da eindeutig nicht irdischen Gesetzen.
Also sollte man ans Levitieren auch nicht mit irdischer Physik rangehen.
Und deswegen bleibe ich dabei, daß Levitieren bei mir einfach gar nicht bremst, was ja auch RAI ist.
« Letzte Änderung: 23 Jan 2018, 16:08:48 von Xandila »

Dahrling

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Re: Fallschaden
« Antwort #28 am: 23 Jan 2018, 16:23:18 »

Die Regeln sind da ja schon recht genau. Man kann sich mit max. GS1 fortbewegen. Logischerweise kann man auch nur maximal diese GS1 einsetzen um den Fall abzubremsen - d.h. Fallgeschwindigkeit um GS1 (~1 m/s??) zu reduzieren. Das ist aber nicht sehr viel wenn man schon einen laengeren Fall hintersich hat.

man kann sich maximal mit GS1 bewegen - das gilt aber auch in Richtung unten dann, oder? Das heißt meine restlichen erreichte GSW muss irgendwohin.
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Re: Fallschaden
« Antwort #29 am: 23 Jan 2018, 16:25:13 »

Die Regeln sind da ja schon recht genau. Man kann sich mit max. GS1 fortbewegen. Logischerweise kann man auch nur maximal diese GS1 einsetzen um den Fall abzubremsen - d.h. Fallgeschwindigkeit um GS1 (~1 m/s??) zu reduzieren. Das ist aber nicht sehr viel wenn man schon einen laengeren Fall hintersich hat.

man kann sich maximal mit GS1 bewegen - das gilt aber auch in Richtung unten dann, oder? Das heißt meine restlichen erreichte GSW muss irgendwohin.
Ich denke da gilt der Zusatz "aus eigener Kraft"
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