Autor Thema: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame  (Gelesen 5772 mal)

Cherubael

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Re: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame
« Antwort #150 am: 17 Mär 2018, 20:23:53 »
Varroo schaut leicht irritiert. Auch ihm ist dieser Name kein Begriff.
Jedoch wird er nicht so schnell klein beigeben. Zu viel hat er mit diesem Alben bisher erlebt, um im Ernstfall tatenlos zu zu sehen.

Er lauscht den kommenden Ausführungen, um zu erfahren, mit wem sie es diesmal zu tun bekommen sollen.
"Ich wusste, dass sie wussten, dass ich es wusste.
...
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Re: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame
« Antwort #151 am: 27 Mär 2018, 16:35:37 »
Silberbock

Finubars Ausbruch hat die Mannschaft offensichtlich stark verstört. Deutlich ist die Angst und die Verwirrung in ihren Gesichtern zu lesen.

Es ist Kaldra, die zwergische Zimmerfrau, die zuerst darauf eingeht. Mit gereizter Stimme antworte sie Finubar: "Also wenn du einen Todeswunsch hast, dann wird ihn dir die Weiße  Katze sicherlich gerne erfüllen. Warte einfach nur, bis sich ihr Schatten über dich legt und - ruck, zuck - " Sie macht eine Handbewegung als würde den Deckel eines Fasses aufreißen, "schon hat sie dir deinen Kopf von den Schultern gerissen."

Kaldra nimmt ein Stück Kautabak in den Mund, bevor sie schmatzend weitererzählt: "Aber das heißt nicht, dass sie deine Seele ins Paradies segeln lassen wirst. Denn mit deinen Kopf stiehlt sie dir auch deine Seele, verschließt sie darin wie in eine Wasserflasche und bringt dich den finsteren Göttern der Jaguarkriegern da, die sicherstellen, dass deine Seelen für alle Ewigkeiten Höllenqualen erleiden muss." Gegen Ende hin wird dabei Kaldras Stimme immer dunkler und unheimlicher, aber während Vrreda, die vargische Leichmatrosin darauf mit zünftigen Schlottern reagiert, scheint der Rest der Mannschaft eher etwas genervt zu sein. Offensichtlich liebt Kaldra solche Horrorgeschichten.

Überraschend meldet sich auf einmal Vrreda: "V-Vielleicht ist das ja der Grund, warum sie Finubar töten soll. Damit sie seine Seele zur Befragung abgeben kann. Bei uns... ich meine bei den Vaigarr hat der Schamane manchmal die Geister von Toten beschworen, um ihnen Fragen zu stellen. Könnte das hier derselbe Grund sein?"
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Cherubael

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Re: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame
« Antwort #152 am: 27 Mär 2018, 17:57:21 »
Varroo nickt.

"Auch bei den Tarr ist es Brrauch, die Geisterr der Ahnen um Rrat zu frragen. Jedoch wärren diese äußerst erzürnt, hätte man sie zu diesem Zweck allein ermorrdet.

...

Was könnten die Jaguarre von Euch wollen?"
fragt er Finubar.
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Finubar

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Re: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame
« Antwort #153 am: 27 Mär 2018, 19:57:54 »
"Nichts mehr, sie können mich ruhig holen. Ja, ich habe in meinem Kopf den Schlüssel zur Karte und zur Vergangenheit, aber der Ort ist durch meinen Wunsch geschützt. Es bringt nichts mit meinem Wissen den Ort zu finden ... sie sind wohl noch sauer wegen neulich ...

Ist sie denn schon an Bord? Lasst uns doch einfach auslaufen ... und länger als geplant auf hoher See bleiben. Sie muss essen und trinken und je nachdem wie schnell die Vorräte zur Neige gehen, wissen wir ob wir einen blinden Passagier an Bord haben. Oder wenn Mannschaftsmitglieder zu verschwinden beginnen...

Wer ist diese Person überhaupt? Was wisst ihr? Wie geht sie vor?"
ich setze mich wieder, stecke mir eine Pfeiffe an und lausche aufmerksam den weiteren Ausführungen ...
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Re: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame
« Antwort #154 am: 28 Mär 2018, 10:47:48 »
Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass der Gott dem diese Mörderin huldigt selbst von den meisten Priestern unseres Volkes nicht beim Namen genannt wird. Viele glauben, dass sein Erstarken das Ende dieser Welt bedeuten würde. Scheinbar versucht sie aber genau das. knurrt Icno als Kommentar zu den Ausführungen von Kaldra.

Ich würde ja gerne sagen, dass ihre Ausführungen nur Schauergeschichten sind. Aber sie ist wirklich ein Meister der Verkleidung. Soweit mir bekannt ist tritt meist nur ein gewisser Bartosch auf, als eine Art Adjutant und Unterhändler. Sie selber haben nur wenige zu Gesicht bekommen - und die meisten konnten nicht mehr davon berichten. Sie muss eine außergewöhnlich Kämpferin sein - und noch viel besser Angriffe aus dem Hinterhalt planen und ausführen können. Man sagt ihr sei noch nie jemand entkommen. Was sicher nicht daran liegt, dass sie Fehler totschweigt, denn wie auch hier lässt sie vorher Gerüchte streuen. Das Opfer soll wissen, dass und wer kommt...
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Re: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame
« Antwort #155 am: 28 Mär 2018, 20:29:27 »
Haben wir diesen Bartosch schon hier in der Gegend gesehen? Vielleicht sollten wir ihn ausfindig machen, um herauszufinden, was man von mir will? Vielleicht gebe ich die Informationen ja auch freiwillig heraus - wenn mir das Angebot nützt.
Icno, erzähle mehr von dem dunklen Gott deines Volkes.....wer ist es? Was macht ihn aus? Wofür steht er?


Ich ziehe an der Pfeife, lege meine Waffen offen auf den Tisch - wenn der Gegner so gut ist, wie man behauptet, ist es wohl eh sinnlos, sich zu wehren. Dennoch konzentriere ich mich und murmle leise einige Sätze vor mich hin, während ich fragend in die Runde sehe ...
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Re: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame
« Antwort #156 am: 08 Apr 2018, 12:06:34 »
Silberbock

Wieder hat sich Stille im Raum ausgebreitet.  Ira spricht schließlich weiter: "Laut unseren Informanten wurde Bartosch vier Tage nach unserer gemeinsamen Abreise aus dem Dämmerwald in einer Taverne gesehen. Er hat dort fragen nach euch gefragt, Finubar, daher glauben wir, dass ihr Xarshas Ziel seid. Die Botschaft wurde uns mithilfe von Botenvögel gesandt und auch wenn bekannt ist, dass Xarsha innerhalb von wenigen Tagen die Dschungel Arakeas durchqueren kann, ich denke nicht, dass sie schon hier ist. Doch für den Fall der Fälle haben wir in der Tat schon das Schiff durchsucht und Wachposten aufgestellt."

Mit ruhiger Stimme fährt sie fort: "Jetzt, da ihr hier seid, halte ich es auch für ausgeschlossen, dass Xarsha schon hier ist.  Denn ansonsten hätte sie euch schon umgebracht, als ihr alleine wart. Nein, ich glaube, wir haben einen Vorsprung und wir sollten so  früh wie möglich aufbrechen."

"Was Bartosch angeht, er ist genauso schlüpfrig  und verstohlen wie seine Herrin und in den wenigen Fällen, wo man ihn zu fassen bekam, befreite seine Herrin ihn umgehend und ließ niemand am Überleben. Doch wenn es tatsächlich Informationen sind, die Xarsha haben will, dann könnten unter Umstände tatsächlich Verhandlungen möglich sein. Es gab tatsächlich einige Berichte darüber, dass sie in letzter Zeit sich auch als Schatzsucherin und "Beschafferin" von Artefakten betätigt, scheinbar für einen äußerst einflussreichen Kunden."

"Und dieser 'Kunde' wäre vielleicht auch der beste Ansatzpunkt: Es gibt nämlich in der Tat einige Überlebende. Vier überlebten, weil der Auftrag vorzeitig zurückgezogen wurde und zwei konnten den Auftragsgeber ausfindig machen und umbringen, bevor er Xarsha bezahlen konnte. Doch es gab einen Überlebenden, der sogar drei direkte Begegnungen mit Xarsha überlebte...

Ira lächelt.

"Und er ist der Kapitän unseres Schiffes..."
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Re: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame
« Antwort #157 am: 09 Apr 2018, 12:00:11 »
Icnopill hatte eine ganze Weile geschwiegen und zugehört. Er murmelte etwas auf Xagu, was trotz der fremdartigen Sprache als Gebet erkennbar, bevor er sich an Finubar wendete um die Frage zu beantworten. Ich weiß nicht viel über diesen Gott. Es ist schon ein Zufall, dass ich überhaupt seine Existenz kenne. Die Priester sprechen nicht über ihn, einer nannte aber mal diesen Gott "der alles nimmt und verschlingt" - Wobei diese Übersetzung die Bedeutung sehr verharmlost. Wer einmal begonnen hat ihm zu dienen, wird dies tun bis zu seinem Tod. Aber selbst dieser liegt dann nicht mehr in der eigenen Hand. Schlimmstenfalls ist es dieser "Gott", der sie als Werkzeug nutzt um diese Artefakte zu beschaffen.

Er machte eine kurze Pause und schien nachzudenken.
Wenn ich davon ausgehe, dass sie noch schneller ist als ich, könnte sie schon hier sein. Zumindest kann sie jeden Moment eintreffen. - Und halten wir bitte fest: diese Vier haben überlebt weil sie es wollte. Nicht weil sie entkommen sind. Abgesehen vielleicht von...
er sah fragend zum Käptain.
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Re: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame
« Antwort #158 am: 09 Apr 2018, 13:00:20 »
"Dann schlage ich vor, wirr brrechen auf, und sprrechen den Kapitän unterrwegs. Auf offener See sollte die weiße Katze uns keine Gefahr sein."

Der Tarr ist nicht wirklich erfreut darüber, früher als nötig wieder über Wellen zu reiten, aber hier bleiben scheint die noch schlechtere Idee zu sein..
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Re: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame
« Antwort #159 am: 09 Apr 2018, 20:01:46 »
Ich nicke Varroos Äußerung zu, um meine Zustimmung anzudeuten. Ein Bleick an meine Seite lässt mich in dieser Situation allerdings deutlich die treue Kunai vermissen ...

"Dann lasst uns ablegen und den Kapitän fragen, wie man dieser Person auf die Schliche kommt und wie man eine Begegnung mit ihr überlebt ..." ... sage ich durchaus nachdenklich in die Runde "Oder ist seine letzte Begegnung mit dieser Person der Grund, warum er dem Tode nahe an sein Bett gefesselt ist? Und ist der Grund seiner Reise, dass er nach Heilung sucht? Oder muss er selbst noch Wissen weitergeben, dass niemand anderes erfahren darf ??"

Ich ziehe von der Pfeife, packe meine Waffen wieder und gehe forschen Schrittes in Richtung der Kapitänskajüte, darüber nachgrübelnd, welches wertvolle Artefakt oder Wissen ich besitzen könnte...
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Re: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame
« Antwort #160 am: 11 Apr 2018, 19:21:59 »
Silberbock

So schnell wie möglich werden die nötigen Vorbereitungen getroffen, um das Schiff startklar zu machen. Schon nach einer Stunde habt ihr den Hafen verlassen.

Währenddessen wurdet ihr informiert, dass der Kapitän sich nun genug ausgeruht habe, um mit ihm sprechen zu können. Kaum betretet ihr die dunkle Kajüte, grüßt er euch mit den Worten:

"Ich weiß schon, was du mich fragen willst, Finubar, doch ich fürchte, ich habe eine schlechte Nachricht für dich: Ich weiß nicht, ob du so viel Glück haben wirst wie ich."

Der Kapitän sitzt aufrecht in seinem Bett. Der fahle Schein einer Asteria-Perle erhellt seine Konturen und ihr sehr einen alten Gnom, mit silbernen Hornaufsätzen. Falten strecken sich über sein Gesicht und es sieht aus, als wäre seine Haut aus zerknülltem Pergament. Dennoch seine Augen bleiben scharf.

"Nimm Platz, und ich erzähle euch von meiner Begnung mit Xarsha, vor 20 Jahren, als sie noch nicht als die 'Blutige' weit bekannt war..."
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Re: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame
« Antwort #161 am: 13 Apr 2018, 13:36:46 »
Ich nehme mir einen Hocker....stell ihn so, dass ich stets Kapitän, Bullauge und Eingang der Kajüte im Blick habe und setze mich dann, die Falkaa griffbereit in meinen Schoß gelegt.

"Nun denn, ich bin ganz Ohr ...."
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Re: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame
« Antwort #162 am: 13 Apr 2018, 14:01:39 »
Unsicher, ob er nun beruhigt sein soll, ist Varroo doch zumindest ein wenig froh, dass sie wieder auf See sind. Auch wenn das nunmal auf See ist. Dieses Geschunkel wird er nicht vermissen.

In der Kajüte stellt er sich in eine Ecke und erwartet die Geschichte.
« Letzte Änderung: 25 Apr 2018, 22:16:28 von Cherubael »
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Re: Zurück nach Ioria - oder: Die Herrin der Mondsteinmaske - Ingame
« Antwort #163 am: 23 Apr 2018, 23:15:34 »
Silberbock - Kapitänskajüte


Ruhig und entspannt beginnt der Kapitän seine Geschichte:

"Ich denke, es ist keine Überraschung, wenn ich euch sage, dass man als bekannter Abenteurer sich in seinem Leben nicht wenige Feinde macht. Manche werde zu Freunde, andere hingegen waren mal Freunde, doch der Mann, der mir vor 20 Jahren Xarsha auf den Hals hetzte, war immer ein Schuft. Ein Mann, der es mit Sklavenhandel zum Reichtum brachte und doch neidisch auf meine Erfolge als Schatzsucher war, wollte er doch selbst ursprünglich als ruhmreicher Abenteurer bekannt werden. Doch er hatte das Pech, dass ich vor 80 Jahren sein Rivale auf seiner ersten Schatzsuche wurde. Ich gewann und dabei - was mich selbst überraschte - ehrlich und fair. Er verzieh mir dies nie und 60 Jahre lang legte er mir jeden erdenklichen Stein in den Weg. Manchmal war er in der Tat lästig, mal aber nur nervig."

Der Kapitän seufzte:

"Doch als ich vor 20 Jahren an sein Sterbebett trat und ihn mein Beileid aussprach, hatte ich es wohl übertrieben. Voller Hass änderte er sein Testament, um mir mein Mitleid, dass er als Verhöhnung verstand, zurückzuzahlen. Von seinem Vermögen wurde eine Reihe von Attentäter angeworben und Xarsha war eine von ihnen."

"Xarsha war damals schon ganz gut, aber noch impulsiv und ungeduldig. Außerdem hatte sie zahlreiche Konkurrenten auf der Jagd nach meinen Kopf. Dieser Wettkampf der Attentäter ist eine faszinierende Geschichte, doch ich will euch - und mich - nicht mit unnötigen Details in einer solchen Lage langweilen. Um es kurz zu machen: Wir konnten die meisten Attentäter gegeneinander ausspielen und kümmerten uns dann um den Rest. Xarsha kam bei diesem Wettstreit erstaunlich weit, sie schaffte es bis auf Platz 3, könnte man sagen. Und das bei einer wirklich starken Konkurrenz, muss ich euch sagen."

"Nun, aber hier der eigentliche Punkt: Dreimal griff mich Xarsha im Laufe dieses Wettstreites an. Das erste Mal versuchte sie es mit dem direkten Weg, ein Frontalangriff. Ich entkam durch mehr Glück als Verstand. Beim zweiten Mal war es ein vergifteter Pfeil aus dem Hinterhalt. Leider hatte sie Pech und einer der Attentäter, der selbst die Beute einstreichen wollte, heilte mich mit einem Gegengift, um mich dann selbst töten zu können. Und beim dritten Mal lief sie uns mit einer Gruppe von anderen Attentäter in die Falle. Wir dachten, sie wäre dabei gestorben und erst später fand ich heraus, dass sie überlebt hatte. Doch zu diesem Zeitpunkt war der Auftrag schon abgelaufen."
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« Antwort #164 am: 24 Apr 2018, 21:49:41 »
Ich lausche den Ausführungen des Kapitäns gebannt, rauche dabei mein Pfeifchen ...

"Hmmm, interessant. Wie kann man denn mit den Kreisen der Attentäter Verbindung aufnehmen? Ich würde schon gern wissen, wer es warum auf mich abgesehen hat - oder wann der Auftrag abläuft ... " sage ich in ruhigem Ton.

"Können wir ausschließen, dass sie an Bord ist? Wir sollten Vorräte an Nahrung umd Wasser täglich zu unterschiedlichen Zeiten kontrollieren, um sehen zu können, ob wir einen blinden Passagier beherbergen. Oder vielleicht zeigt ein Mitglied der Besatzung, dessen Identität geraubt wurde, Verhaltensauffälligkeiten...?"
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