Autor Thema: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen  (Gelesen 14690 mal)

SeldomFound

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #15 am: 31 Mär 2015, 00:50:55 »
Vergleiche zu irdischen Kulturen sind halt praktisch für mich als Spielleiter, gerade weil ich dann sofort ein paar Klischees an der Hand habe, mit denen ich zufällige Charaktere oder die Atmosphäre eines Ortes generieren kann.

Für mich ist zum Beispiel auch etwas Französisches an Selenia und wenn ich mal Arwingen beschreibe, habe ich immer irgendwie Marseilles im Kopf als grobes Bild.

Ich brauche einfach auch diese klare Bilder im Kopf, damit ich mich auch für die Beschreibung entsprechend motivieren kann!
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Weltengeist

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #16 am: 31 Mär 2015, 07:33:59 »
Arwingen? Marseilles? Wow. Wie kommst du denn darauf?

Bei mir schwingt bei der ganzen Vergleiche-Geschichte tatsächlich die Sorge mit, das nächste Midgard / Aventurien zu kriegen. Ich gehöre ja zu den alten Säcken, die schon seit DSA1 dabei waren, und ich habe den Effekt daher schon mehrfach in epischer Schönheit erlebt. Wer sich mal die allerersten Bücher zu DSA1 reinzieht, der wird überrascht sein zu sehen, dass dort überhaupt kein Versuch vorlag, so zu sein wie irgendein irdisches Vorbild. Im Gegenteil. Das Havena der Grundbox war ein unfassbares Dreckloch von einer Fantasy-Hafenstadt, das direkt aus einem Sword&Sorcery-Roman von Howard, Leiber oder Wagner hätte entsprungen sein können. Da liefen sogar Orks auf offener Straße rum, und das waren keinesfalls missverstandene Wilde wie später, sondern einfach nur Arschlöcher mit Fell. Auch Städtenamen wie Festum tauchen schon sehr früh auf, aber das war lange bevor jemand auf die Idee kam, es könne im schönen Bornland liegen, wo alles irgendwie ist wie in Russland.

Aber das ging nicht lange gut. Die "wir brauchen doch Inspiration aus der wirklichen Welt"-Fraktion übernahm im Nullkommanichts das Ruder. Ein bisschen Hochmittelalter-Kaiserreich hier, ein bisschen holländische Hafenstadt dort, und schon nach wenigen Jahren hatten wir das wohlgeordnete Aventurien mit seinen RL-Inspirationen, das wir heute kennen. Und bevor jetzt jemand sagt: "Sowas würde heute nicht mehr passieren", den verweise ich an Myranor. Dort ist das Umschreiben von "richtig abgedrehtes Fantasy-Imperium" auf "römisches Imperium mit Furries" gerade erst passiert. Auch hier, damit die armen Fans es sich besser vorstellen können.

Vermutlich ist diese Ähnlichkeit zum bereits Bekannten auch ein Teil des DSA-Erfolgsmodells, aber für Lorakis müsste ich das jetzt nicht auch wieder haben. Und am allerwenigsten verstehe ich, wie jemand wie Rotbart, der sich ja ganz ausdrücklich über die starke RL-Anlehnung von Midgard oder Aventurien aufregt, jetzt nichts dringenderes zu tun hat, als in Lorakis gleich wieder welche zu suchen oder gar einzuführen.

Ich verstehe schon das Problem, dass wir über viele lorakische Kulturen derzeit noch zu wenig wissen, um sie uns plastisch vorstellen zu können. Das geht mir in vielen Fällen genauso. Aber ich denke, dass es der falsche Weg ist, sie jetzt wieder mit irdischen Vorbildern gleichsetzen zu wollen. Stattdessen fand ich es bisher ergiebiger, die Autoren hier im Forum so lange zu löchern, bis sie mehr über ihre Vorstellungen von "ihrer" Region ausspucken. Hat bei mir beispielsweise bei Zwingard gut funktioniert. Nach dem Lesen der Regionenbeschreibung im Weltenband war das für mich zunächst "yet another fantasy kingdom with knights". Durch die Diskussion im Zwingard-Thread und die Benennung aller Inspirationen ist es für mich aber sehr viel greifbarer geworden und ist jetzt eine meiner Lieblingskulturen auf Dragorea.

Ich schlage daher vor, dass wir den lorakischen Kulturen die Chance geben, etwas Eigenständiges zu werden, und nicht schon wieder nach irdischen oder aventurischen Äquivalenten suchen, nur weil es so schön bequem ist.
« Letzte Änderung: 31 Mär 2015, 08:51:34 von Weltengeist »

gunware

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #17 am: 31 Mär 2015, 08:40:35 »
Ich schlage daher vor, dass wir den lorakischen Kulturen die Chance geben, etwas Eigenständiges zu werden, und nicht schon wieder nach irdischen oder aventurischen Äquivalenten suchen, nur weil es so schön bequem ist.

Ich hoffe, dass Dein Vorschlag wahr wird.
Ich bin der letzte Schrei der Evolution. Als sie mich erschaffen hatte, schrie sie: "Oh Gott, was habe ich denn gemacht?!"

Quendan

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #18 am: 31 Mär 2015, 11:13:26 »
Farukan ist entspricht eindeutig Persien und zwar dem vor-slamischen Persien.

Farukan bedient sich eindeutig auch bei altpersischen Elementen, da hast du völlig Recht. Das ist aber nicht das einzige (und damit ist "entspricht" auch etwas kurz gegriffen). Daneben gibt es nämlich auch alt-mesopotamische Elemente (Optik, Zikkurate, Lamassu), ebenso wie Anleihen bei 1001 Nacht (Djinne), Indien (diverse Fabelwesen, Badashan), Tibet (Turubar), zentralasiatischen Nomadenkulturen (Chorrash), Byzanz (Vargengarde) und sogar ostasiatischen Sachen (Padishah in seinem goldenen Käfig). Dazu dann noch genuine Elemente wie der Ehrenkodex samt starkem Einfluss auf den gesellschaftlichen Stand.

Und das ist bei den meisten Regionen so: Es lassen sich sicher Anleihen und Inspirationen diverser irdischer Kulturen finden, aber eine einfache Gleichsetzung funktioniert nicht.

Chalik

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #19 am: 31 Mär 2015, 11:15:45 »
Und das ist bei den meisten Regionen so: Es lassen sich sicher Anleihen und Inspirationen diverser irdischer Kulturen finden, aber eine einfache Gleichsetzung funktioniert nicht.

Und das finde ich auch genau gut! Durch irdische Anleihen gelingt es einem sehr viel einfacher sich atmosphärisch in die Welt zu finden, zeitgleich gibt es aber auch noch genug Unterschiede zu unserer Welt um es sehr spannend und unvorhersehbarer zu machen.

Weltengeist

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #20 am: 31 Mär 2015, 11:35:26 »
Was mir in dem Zusammenhang auffällt: Gerade für Länder, die eine eigenständige Kultur aufweisen sollen, braucht man eigentlich sehr viel Material, um eine gemeinsame Vorstellung zu erschaffen. Ich selbst fände hier übrigens Comics optimal, aber auch alle anderen Formen von Bildern und Kurzgeschichten wären hilfreich. Oder sowas wie die "So lebten sie zur Zeit der..."-Reihe; die ist mit ihren vielen Abbildungen zu allem (Gebäude, Kostüme, Alltagsszenen, Kriegsführung,...) für mich bis heute eine der besten Inspirationsquellen für historische Settings.

Ja, ich weiß, sowas ist natürlich nicht bezahlbar :'(. Aber vielleicht fühlt sich ja der eine oder andere Hobbyzeichner berufen, aus den Hinweisen der Autoren Bilder zu den einzelnen Regionen zu basteln? Es würde mich ja selbst in den Fingern jucken, aber als Zeichner bin ich leider eine Null...

JohnLackland

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #21 am: 31 Mär 2015, 11:50:22 »
Wenn ich ein Buch empfehlen darf, vor allem was Kleidungsstile betrifft und als  Inspirationsquelle dient. http://www.taschen.com/pages/de/catalogue/classics/all/44938/facts.racinet_vollstaendige_kostuemgeschichte.htm
Die Jubiläumsausgabe gibt es auch für kleines Geld.
Spielst du schon oder diskutierst du noch über die Regeln?

barbarossa rotbart

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #22 am: 31 Mär 2015, 11:53:55 »
Erstens, ich habe es aufgesteckt, die Liste zu erstellen. Zwar gibt es doch so manche eindeutigen Anlehnungen aber die sind zum Glück nicht so dominant wie in Aventurien, Midgard oder so manchen anderer Rollenspielwelt (wo dann aber meist die exotischeren Regionen betroffen sind). bei manchen Kulturen ist es so, dass die Namen in die eine Richtung zeigen, die Tracht in eine andere und verschiedene andere kulturelle Elemente zusätzlich noch in mehrere ganz verschiedene.

Zweitens, zwar hat Weltengeist vollkommen recht, was Havena und das frühe Aventurien (zu DSA1-Zeiten) betrifft, da hat man wirklich nur wenig auf irdische Vorbilder Wert gelegt, aber man hat auch viel mit Klischees gearbeitet (wie z.B. die Thorwaler). Erst mit DSA2 hat man ein ganz neues Aventurien aufgebaut, welches heute ja immer noch existiert, obwohl viele der guten Ideen aus der DSA2/3-Zeit aus manchmal wirklich unverständlichen Gründen abgeschafft wurden.

Drittens, noch ein Kommentar zu Weltengeists langen Beitrag. Selbst die frühen Sword & Sorcery-Welten von Howard und Konsorten waren nicht frei von irdischen Vorbildern. Nehmen wir einmal Howards Hyboria: das maächtige Aquilonien entspricht im vielen dem hochmittelalterlichen Frankreich oder England, das verruchte Stygia Ägypten und Cimmeria Howards Vision der ursprünglichen Kelten. In vielen anderen Fantasy-Welten sieht es ähnlich aus.

Viertens, mit seinem letzten Beitrag hat Weltengeist vollkommen recht. Ich denke aber, dass Farbtafeln mit einer darstellung der typsichen Kleidung da vollkommen reichen. Ich denke da an die wirklich schönen Tafeln, die Caryad früher für DSA gezeichnet hat (auch wenn die nur B&W waren). Die von Weltengeist erwähnte "So lebten sie zur Zeit der..."-Reihe ist nämlich besonders bemerkenswert, da man dort nicht auf moderne Empfindlichkeiten Rücksicht genommen hat, was leider bei allen neuern Büchern dieses Typs der Fall ist.

Jan van Leyden

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #23 am: 31 Mär 2015, 12:07:46 »
Ich schlage daher vor, dass wir den lorakischen Kulturen die Chance geben, etwas Eigenständiges zu werden, und nicht schon wieder nach irdischen oder aventurischen Äquivalenten suchen, nur weil es so schön bequem ist.

An such hast du Recht, nur... eine eigenständige Kultur zu entwickeln ist schon ein umfangreiches Projekt. Und was willst du so lange tun bis sie fertig ist?

Aus praktischen Gründen bietet der "ist wie..." Ansatz schon eine Menge Vorteile, besonders wenn man diese Kernaussage durch eine Nennung der Inspirationsquellen ergänzt. Wenn man ihn als Ausgangspunkt nimmt, ist eine weitere Verfeinerung, die von der irdischen Vorlage abweichen kann und soll, doch möglich.

Insbesondere wenn man sich mit Mischkulturen befasst. Wie beeinflussen sich die Kulturen einander benachbarter Länder? Welche Spuren haben geschichtliche Ereignisse in den Kulturen hinterlassen?

Nein, meiner Meinung nach muss der "ist wie..." Ansatz durchaus nicht zu einer Beschränkung führen; er ist er ein mächtiger Startpunkt.

Huldvoll winkend

---Jan van Leyden
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barbarossa rotbart

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #24 am: 31 Mär 2015, 12:26:09 »
Man muss doch nicht wirklich jede Kultur vollständig und bis ins kleinste Detail ausarbeiten! ein "ist wie ..." führt häufig leider dazu, dass die betreffende Kultur dann wirklich zu fast 100% so wird und andere, nicht zu diesem Vergleich passende Elemente dann leider verschwinden. Was spricht dagegen Elemente zu haben, die man in den typischen Sword & Sorcery-Geschichten findet?

Feyamius

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #25 am: 31 Mär 2015, 13:35:21 »
Leider bin ich selbst in Splittermond noch nicht genug drin, um hier inhaltlich zu helfen. Aber wenn das hier - am besten in absehbarer Zeit - was wird, mach ich eine schön gelayoutete Einsteigerspielhilfe daraus.

Dafür wäre es toll, wenn sowohl eine Rotbart'sche Minimalentsprechung (mit zwei bis drei Hauptanleihen) als auch ein Quendan'scher Gesamtüberblick (sowas wie das hier) verfügbar wäre. Dann könnte man auf den ersten Blick eine ungefähre Ahnung vom Grundkonzept des Settings haben und mit dem Lesen eines weiteren Absatzes schon ein ordentliches Stimmungsbild vermittelt bekommen. Wer es dann noch genauer will: Weltenband oder (später) Regionalspielhilfen.

Wenn Interesse besteht, mach ich dazu einen Projekt-Thread auf.


Bye, Feyamius.

Kalinos

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #26 am: 31 Mär 2015, 23:26:05 »
Ich kann gerne meine Inspirationsquellen nennen, wenn damit gedient ist.
Allerdings fürchte ich, dass mir bei einigen davon schon meine Mitautoren widersprechen würden.

Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.
Jaguardschungel:
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Westergrom:
Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.
Frynjord:
Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.
Puntani:
Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.
Mahaluu:
Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.
[/spoiler]

In der Regel sind auch nur Teile der Gedanken die sich Autoren gemacht haben (ja, ich schaue Dich an, Drakon (unter anderem)) in die Veröffentlichung gekommen, da viele Aspekte zu einer Kultur gehören, die dann aber nicht wichtig oder spielrelevant genug sind um in den 9000 Zeichen oder so Platz zu haben oder rüber zu kommen.
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Loki

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #27 am: 31 Mär 2015, 23:37:54 »
Was mir beim Blättern so aufgefallen ist: Kann es sein, dass es kein so richtig klassisches (menschliches!) Wikinger-Setting gibt? Wenn ich eine Adaption meines stumpfen Thorwaler-Swafnir-Geweihten Úlfr óþveginn spielen will, wüsste ich nicht, wo ich den hinpacken sollte. Ein bei Frynjord aufgewachsener Mensch (der sich vielleicht á la Hauptmann Karotte im Herzen für einen Zwerg hält) würde zwar einer gewissen Komik nicht entbehren, wäre bei mir aber eindeutig nicht die erste Wahl (eher die sechste ... oder dreizehnte...).
« Letzte Änderung: 31 Mär 2015, 23:40:23 von Loki »
„Erfahrung ist fast immer die Parodie auf die Idee.“
- Johann Wolfgang Goethe

barbarossa rotbart

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #28 am: 31 Mär 2015, 23:39:14 »
Ich habe jetzt endlich den Weltenband, aber dies macht die Sache nun wirklich nicht einfacher, denn genau die Teile, die die Zuordnung zu einem irdischen Vorbild erleichtern, fehlen vollkommen: Beispiele für typische Namen und eine Beschreibung der traditionellen Kleidung. Dazu findet man leider nur etwas im GRW und dort nur für die dort etwas genauer beschriebenen Kulturen.
Das hat aber auch etwas gutes. Man ist viel freier und kann seiner Fantasy freien Lauf lassen und ist nicht so in ein bestimmtes Korset gezwungen, wie es sowohl bei DSA als auch bei Midgard der Fall ist.

Weltengeist

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Re: Irdische Äquivalente zu den Lorakische Kulturen
« Antwort #29 am: 01 Apr 2015, 07:43:42 »
Was mir beim Blättern so aufgefallen ist: Kann es sein, dass es kein so richtig klassisches (menschliches!) Wikinger-Setting gibt?

Gott sei dank nicht, nein. ;D

Die habe ich schon auf Midgard und bei DSA gehasst, weil sie nun wirklich ein ausgelutschtes Klischee sind, das überdies meist nicht mal ins Setting passt (bei DSA besonders krass). Ich vermisse sie daher überhaupt nicht. Und die Frynjord sind der coolste Ersatz für Wikinger, auf die jemand kommen konnte! ;D

Wenn du einen etwas rückständigen Barbarentypen spielen willst, würde ich dir entweder Tir Durghachan, die Jogodai oder tatsächlich Frynjord (und zwar mit einem echten Zwergen) ans Herz legen. Das wäre dann mal "ähnlich aber anders". Wenn du dagegen unbedingt die gleiche Figur spielen willst wie auf Aventurien, dann nimm doch einfach das Original und lass ihn durch die Feenwelten nach Lorakis stolpern ;).
« Letzte Änderung: 01 Apr 2015, 07:45:56 von Weltengeist »