Autor Thema: Lorakischer Thorgal Ägirsson  (Gelesen 5324 mal)

Finarfin

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Lorakischer Thorgal Ägirsson
« am: 21 Mär 2015, 21:18:32 »
Seit meiner Kindheit bin ich ein großer Fan der Thorgal-Reihe von Rosinski (erst Carlsan Verlag, nun Splitter Verlag).

Da mir seit kurzem die Bände wieder vor die Pupille gehüpft sind, und in Lorakis ja bekanntlich alles geht, habe ich mich gefragt, wie die Abenteuer Thorgals in Lorakis umsetzbar wären, sowohl von den Örtlichkeiten als auch von den übernatürlichen Möglichkeiten her.

Eines ist schon mal klar: Das ganze „Sohn der Sterne“-Thema klappt so nicht, es gibt keine Außerirdischen – zum Glück – und übersinnliche Fähigkeiten sind ja beinahe normal. Damit fällt auch das „Tötet die Hexer“-Thema flach.

Aber sonst?

Schauen wir mal:

Grundsätzliches:
Die Wikinger scheinen ja die Frynjord zu sein. Wenn es nur um ein nordisches Volk geht, könnte man auch auf Nyrdfing oder Winholt zurückgreifen.

Bd. 1 „Der Sohn der Sterne“
Das Thjazi-Thema passt ja 1:1 in die Feenwelt, ggf. mit Brücken zur Götterwelt. Nidhogg jedenfalls könnte die Gefallene Göttin sein oder eine böse Feenkönigin. Letzteres passt wohl vom Powerlevel her. Ggf. könnte man alle Götter bei Thorgal durch Feen ersetzen … damit wäre auch Tir Durgachan als Basis-Ort denkbar. Manches bedarf keiner fremden Welt. Hjalmgunnar könnte auch so im lorakischen Diesseits herumlaufen.

Bd. 2 u. 3. „Die Rache der Zauberin“ und „Die Insel des ewigen Frosts“
Gut, wenn wir generell im Norden Dragoreas sind, dann passt irgendeine nicht kartographierte Insel als Zielort der Handlung, die Wächter im Turm wieder als Feen. Wie die Ringe der Freir umzusetzen sind, weiß ich nicht, da hoffe ich auf den Magieband. Das „Sohn der Sterne“-Thema samt Raumschiff entfällt dann (wäre eher was für DSA1 ohne den Retcon zu DSA2).

Bd. 4 „Die Greise von Aran“
Ein abgelegenes „Königreich“ oder eher Fürstentum irgendwo in bergiger Wildnis … Kyngeszinnen oder Graulenklamm bieten sich hier an, oder die kleineren Bergzüge im nördlichen Winholt. Die Wohltäter kann man wieder zu Feenwesen erklären, oder besser zu Zauberern, damit sie auch sterblich genug sind. Ist ja effektiv ein klassisches „Besiege den Bösen Zauberer im Turm“-Szenario.
Die Wächterin der Schlüssel ist schon spannender. Mit ihren Fähigkeiten, die Weltenübergänge nach egal wohin zu überwachen, scheint sie kein Feenwesen zu sein, sondern eher eine Minigottheit oder eine Gesandte einer Gottheit. Bei einer Abenteuerumsetzung könnte man das offenlassen.

Bd. 5 u. 7 „Die Galeere des Todes“ und Der Fall von Brek Zarith“
Maßgebliches Problem ist die Lokalisierung Brek Zariths. Die Dekadenz wirkt wieder sehr patalisch auf mich. Aber ein mächtiges Reich zum komplett zerschmettern haben wir so nicht, ggf. sollte man Shadar den Mächtigen zu einem patalischen Fürsten herabstufen, der sich im Alleingang einige Gebiete am Äußeren Meer einverleibt hat (und mit dessen Ende der aktuelle Zustand von Lorakis erreicht wird).
Das Ganze Thema um Jolan hingegen fällt wohl flach, ein Junge, der zaubern kann, ui, toll. Die Helden bräuchten also eine andere Motivation, naja, Shadar ist ja der klassische Böse König, wird schon klappen, sollte ich daraus eine Kampagne machen. Galathorn muss nur edel genug wirken.

Bd. 6 „Jenseits der Schatten“
Ohne Jolan und Aaricia funktioniert es eigentlich nicht, aber generell, als Plot, ins Totenreich eindringen, um die Seele eines geliebten oder sonstwie benötigten Menschen zurückzufordern … tja, wie ist das mit dem lorakischen Totenreich? Könnte man daraus eine Reise ins Reich der Geister machen, oder muss man dafür die Götter aufsuchen? Das macht die Wächterin der Schlüssel ggf. noch interessanter für den Besuch. Aber wie es im lorakischen Totenreich zugeht, ist hier echt die Frage …

Bd. 8 „Die Macht der Träume“
„Sohn der Sterne“-Thema, abgehakt. Den Band mochte ich eh nie.

Bd. 9 „Das Volk der Pfeile“
Irgend ein Fürstentum im Norden von Lorakis wird sich schon finden lassen, gerade Winholt mit seinem Bogenschieß-Faible bietet sich hier an. Die kelten sind dann aus Tir D. Kris de Valnor könnte dann eine dalmarische Kämpferin sein.

Bd. 10 – 13 „Das Land Qa“ und der ganze Kram
Ein Dschungel mit angrenzender Wüste, Gotor oder Gulong vllt.
„Sohn der Sterne“ blah, blah, s.o. Tanatloc und Ogotai sind dann zwei Zauberer, die mit unterschiedlichen Zielen sich zu Herrschern aufgeschwungen haben, die Luftschiffe machen so Sinn, da Flugmagie in Lorakis ja extrem hochstufig ist, so dass eine pseudonaturwissenschaftliche Lösung passt.

Bd. 14 „Aaricia“
Für den Rollenspielbedarf eigentlich unergiebig, aber wenn Vigrid ein Fee /Feerich?? Ist, sollte man das als Backstory für einen Chara verwursten können.

Bd. 15 „Der Ring des Phaios“
Und wieder nordische Bergwildnis, ich neige zu Winholt, weil man von dort aus Zugang zu mehr und verschiedeneren Meeren hat.
Woher der Ring kommt, ist auch bei Thorgal nicht geklärt, also warum dann in Lorakis?

Bd. 16 „Lupine“
„Sohn der Sterne“ blah, blah, s.o., ansonsten ein Szenario mit bösen Räuberhauptmann/Fürstensohn im Norden. Kein Übertragungsproblem, aber außer für ein paar nette Sequenzen – ich mag den starken Idioten – rollenspielerisch mMn nur wenig verwertbar.

Bd. 17 „Die Wächterin der Schlüssel“
Wenn die „Greise von Aran“ übertragen sind, klappt das problemlos, da es eine direkte Fortsetzung ist. Nidhogg haben wir ja auch wohl als böse Fee geklärt.

Bd. 18 „Das Sonnenschwert“
Ersetze „Laserpistole“ durch ein mächtiges Kampfartefakt, und die Sache funzt, solange die Gegend unzivilisiert genug ist (mal wieder Winholt).
Für Details sollte man auf den Magieband warten, damit das etwas wird, das auch mächtig genug ist.

Bd. 19 „Die Unsichtbare Festung“
Hier muss man mMn wohl oder übel die Götter bemühen. Allerdings sehe ich wenig Bedarf bei den typischen Rollenspielcharakteren, ihren Namen in der Erinnerung der Götter und des Schicksals auszulöschen. Wenn man die folgenden Abenteuer verwursten will, kann man das durch eine normale Amnesie auch lösen.

Bd. 20 „Die Verbannten“
Welches Volk auch immer als Wikingerersatz hergehalten hat, spätestens hier wird es genauer ausgestaltet. Irgendwie kann man Helden schon in Ungnade fallen lassen. Die Shaiganstory passt hier weniger hin, es sei denn, ein Mitspieler muss sich an dieser Stelle für längere Zeit ausklinken (Auslandsjahr o.ä.) und stimmt dem Verfahren mit der Amnesie zu. Das ist aber nicht planbar.

Bd. 21 „Die Krone des Ogotai“
„Sohn der Sterne“ blah, blah, s.o.

Bd. 22 „Im Land der Riesen“
Abgesehen davon, dass die Shaiganstory schwer umsetzbar ist, könnte das Land der Riesen entweder eine Feenwelt sein oder man könnte es nach Gontcharia verpflanzen. Eigentlich eine schöne Geschichte, man muss nur einen anderen Grund finden, dorthin zu reisen.

Bd. 23 „Der Käfig“ (ich hoffe, dass ich mich mittlerweile nicht verzählt habe)
Shaiganstory Abschluss. Fertig.

Bd. 24 “Arachnea“
An Gontcharia vorbei un zwischen Dalmarien und Jagodai verschlägt es uns nun in die Kristallsee. Die Spinne ist ja irgendwie nur verzaubert, da brauchen wir noch nicht einmal Feen. Da pflanzt man einfach eine Insel ins Meer.

Bd. 25 „Der Blaue Tod“
Mittlerweile landen wir an der Küste Pash Anars; Ashurmaszaan oder Aitushar, passt! Der Blaue Tod ist halt eine Krankheit, die Pygmäen sind Dschungelgnome, passt!

Bd. 26 „Das Reich unter der Wüste“
„Sohn der Sterne“ blah, blah, s.o. gecancelt.

Bd. 27 – 29 „diverse byzantinische Abenteuer“
Vielleicht hat ein mertalischer Stadtstaat Kolonien errichtet (in Aventurien hätte ich ja Al’Anfa genommen), ansonsten ein Kiesowsches Heldengängelungsszenario. Böse Schurken, die die Helden herumschubsen und von ihnen gestürzt werden, samt Flucht aus dem Sklavenlager.
Könnte man dafür auch Patalis als Schurkenstaat nehmen? Muss ja nur der eine oder andere bitterböse Stadthalter/Adlige sein.

Bd. 30ff. „Manthor-Plot”
Das wird tricky, v.a., da wir noch nicht wissen, worauf das alles hinausläuft. Manthor alleine ist eine Herausforderung: Ein Magier, der seine eigene Welt baut, im Krieg mit Göttern oder Feenfürsten steckt, da ist Kahaniel ja noch ein herkömmlicher Bösewicht. Und die Jahvus-Story passt da auch kaum ins Bild. Das lasse ich erst einmal. Und Jolan … „Sohn der Sterne“ blah, blah,…………….

Was haltet Ihr von meinen Gedanken?
Halbwegs schlüssig?
Kann man also die Thorgalbände gut für lorakische Abenteuer ausschlachten, ggf. als Thorgal-Kampagne?


Finarfin

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Re: Lorakischer Thorgal Ägirsson
« Antwort #1 am: 22 Mär 2015, 17:44:51 »
Nachtrag!

Wie ich gerade noch einmal nachlesen konnte im Band "Die Krone des Ogotai", ist Brek Zarith ein kleines Fürstentum auf einer Insel im Südwesten (vom Nordland aus gesehen).

Das könnte man gut auf den Artanischen Inseln ansiedeln ... sind die schon vergeben? Den Weltenband werde ich erst einen Tag nach der Sommersonnenwende erhalten, weswegen meine Informationsquellen auf das GRW und die Wiki begrenzt sind.

Quendan

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Re: Lorakischer Thorgal Ägirsson
« Antwort #2 am: 22 Mär 2015, 19:40:04 »
Das könnte man gut auf den Artanischen Inseln ansiedeln ... sind die schon vergeben?

Zu den Artanischen Inseln ist außer dem Namen noch nichts festgelegt.

Finarfin

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Re: Lorakischer Thorgal Ägirsson
« Antwort #3 am: 22 Mär 2015, 20:09:18 »
Das ist schon einmal vielversprechend.

Sind die Frynjord tatsächlich als die Wikinger Lorakis' gedacht. Nicht, dass sowas ein Problem wäre, dann wäre es eben ein zwergischer Thorgal, der sich in die Tochter eines lokalen Häuptlings verliebt.

Gäbe es noch ein anderes passendes Volk?
Wintholt scheint ja keine nennenswerte Seefahrtstradition zu haben bisher, vllt. Nyrdfing?

"Das Volk der Pfeile" könnte man zwar wegen der Bogenschießerei gut nach Wintholt verlagern, aber die Geschichte mit dem Stein von Kerridwen passt besser mit den Leuten aus Tir Durgachan, die dann die Diebe bis zum jeweiligen "Umbria" verfolgt haben. Da dies sehr nach dem Northumbria klingt (und wenig nach dem italienischen Umbria aussieht), sollte man das wohl eher nach Nyrdfing verlagern, da das ja was Englisches hat und neben Tir liegt.

Dann läge "Aran" in den Kyngeszinnen oder den Tir Mynidd, im durgachisch-nyrdfingischen Grenzgebiet an der Küste der Sturmsee könnte man "Die Galeere des Todes" ansiedeln, "Der Fall von Brek Zarith" fände dann auf den Arthanischen Inseln statt. Hmmmm, daraus könnte man echt eine Kampagne machen.

Travita

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Re: Lorakischer Thorgal Ägirsson
« Antwort #4 am: 30 Mär 2015, 16:18:15 »
Bd. 10 – 13 „Das Land Qa“ und der ganze Kram ...

Ja, Thorgal! Diese Serie war auch immer Ideengeber und Inspirator meinerseits...

Die Land Qa Kampagne würde ich so aufziehen:
Einer der Kontrahenten (Tlanatoc oder Ogotai) bekommt Wind von einer Prophezeiung (Orakel von Ioria?) wonach es einem der Helden bestimmt ist, ein mächtiges Reich zu stürzen. Somit werden die Helden von einer der Parteien geholt... und das Abenteuer beginnt. Im Lande Qa dann muss man sehen, wie sich alles entwickelt, da würd ich nur den Sandkasten bereit stellen. Denn im Finale wird's dann wahrscheinlich so sein, dass eines der Reiche stürzt... und wenn es das eigene ist, die Prophezeiung war ja da nicht so präzise (a la Krösus "... wirst du ein großes Reich zerstören").


Waldviech

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Re: Lorakischer Thorgal Ägirsson
« Antwort #5 am: 04 Apr 2015, 10:48:29 »
Zitat
Das ganze „Sohn der Sterne“-Thema klappt so nicht, es gibt keine Außerirdischen
Ich frage mich allerdings grade, ob das nicht auch vage mit einer Rasse von Feenwesen funktionieren würde. So wie ich Thorgal versteh (habe die Reihe nur stückweise gelesen, daher kann ich falsch liegen) ist sein "Außenseitertum" ja schon ein wichtiger Punkt.
(Die Alternative, Lorakis so umzubauen, dass echte Außerirdische passen, hätte natürlich auch was. Theoretisch würden z.b. die Drachlinge ja auch als Hightech-Zivilisation funktionieren. Aber da kriegen die Puristen ja wieder Schlaganfälle  ;D ;D ;D)

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Re: Lorakischer Thorgal Ägirsson
« Antwort #6 am: 04 Apr 2015, 11:05:34 »
Ich finde jetzt den Unterschied zwischen einen Außerirdischen und einem Feenwesen narrativ auch nicht sonderlich groß und wenn man Geschichte über die Entführung durch Feen mit denen über die Entführung durch Außerirdische vergleicht, merkt man auch recht schnell, dass diese Geschichten eigentlich sehr gleich sind.

Die Sache bei Außerirdischen ist einfach, dass sie nicht Magie (eine Kraft, die so funktioniert, wie es die Narrative erfordert) benutzen, sondern ausreichend fortgeschrittene Technologie (eine Kraft, von der man annimmt, dass sie "wirklich" so funktionieren könnte).

Desweiteren hängen an den Begriffen der Magie und der Technologie unsere Konstruktionen von Vergangenheit und Zukunft: Magie wird besser, je älter das Wissen ist, Technologie wird besser, je neuer das Wissen ist. Unsere Einstellung zur Vergangenheit und zur Zukunft, zu den Gedanken der Romantik und der Moderne, bestimmt dabei sehr stark auch unsere Einstellung zu Magie und Technologie, obwohl das eigentlich Schwachsinn ist.
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Re: Lorakischer Thorgal Ägirsson
« Antwort #7 am: 04 Apr 2015, 11:11:21 »
Zitat
Die Sache bei Außerirdischen ist einfach, dass sie nicht Magie (eine Kraft, die so funktioniert, wie es die Narrative erfordert) benutzen, sondern ausreichend fortgeschrittene Technologie (eine Kraft, von der man annimmt, dass sie "wirklich" so funktionieren könnte).
Selbst die Grenze verschwimmt. Das ist auch nur so, wenn der Autor tatsächlich einen gewissen "Hard-Sci-Fi-Anspruch" hat. Es ist halt die narrative "Tünche", die besagt, dass das was dort passiert mit genügend Wissen erklärbar wäre. (Der Witz an der Sache ist, dass das bei Magie, wie sie in Fantasyrollenspielen präsentiert wird, aber genau so ist. Das die Erklärung dann realweltlich betrachtet Mumpitz ist, ist eine andere Sache).

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Re: Lorakischer Thorgal Ägirsson
« Antwort #8 am: 04 Apr 2015, 11:14:21 »
Ja, das stimmt wohl. Es ist in erster Linie diese feste Assoziation von Magie=Romantische Vergangenheit und Technologie=Moderne Zukunft, die meiner Meinung nach dazu führen, dass manche Leute die Idee von Außerirdischen in Fantasy-Geschichte nicht sonderlich mögen.
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Waldviech

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Re: Lorakischer Thorgal Ägirsson
« Antwort #9 am: 04 Apr 2015, 11:17:12 »
Zustimmung - zusammen mit dem Umstand, dass auch nicht jeder auf "Genremischungen" steht.

Edit: Aber irgendwie frage ich mich ja jetzt schon, wie Splittermond wohl aussähe, wenn man es eher wie Numenera oder andere Sci-Fantasy aufziehen würde.  ;D
« Letzte Änderung: 04 Apr 2015, 11:19:13 von Waldviech »

Finarfin

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Re: Lorakischer Thorgal Ägirsson
« Antwort #10 am: 07 Apr 2015, 20:35:32 »
Die Idee hatten wir vorgestern auch.

Da einer von uns mit dem Regelwerk von Numenera nicht so wirklich zufrieden war - als absoluter Gamist hat er sofort gesehen, dass es nur zwei sinnvolle Charakterkonzepte gibt, der Rest kann das, was ihr Spezialgebiet ist, langfristig schlechter als diese zwei - dachten wir erst daran, Numenera mit Splittermondregelwerk zu bespielen, aber vieles hätte dann sehr geholpert, so dass im Moment die Idee im Raum steht, Splittermond für ein SciFan-Universum zu nehmen, das auf einer meiner vielen Karten für eine eigene Welt beruht. Zuvor dachten wir noch, das in Lorakis einzubauen, aber für solch gavierende Veränderungen war uns das schöne Lorakis dann doch zu schade.