Autor Thema: Gasthaus am Mondpfad zwischen Sarnburg und Palitan  (Gelesen 4056 mal)

Irian

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Gasthaus am Mondpfad zwischen Sarnburg und Palitan
« am: 01 Aug 2014, 22:40:49 »
Hallo Leute,

ich dachte mir, hier wäre vielleicht der rechte Ort für ein Brainstorming, um eines der Gasthäuser auf dem Mondpfad zwischen Sarnburg und Palitan auszugestalten. Vielleicht könnte am Ende ja sogar eine kleine Spielhilfe hier fürs Forum dabei herauskommen.

Ich mache mal den Anfang mit ein paar Fragen und ihr könnt dann kommentieren und ergänzen, was euch sonst noch so einfällt oder was zu klären wäre...

Wurde das Gasthaus erbaut von Wesen aus Lorakis oder wurde ein Feenwelten-Gebäude umgestaltet? Ist das Gasthaus eine Mischung aus westlichen und fernöstlichen Einflüssen? Wäre cool, aber auch logisch? Ändert das Gebäude wie andere Wegmarken seine Gestalt? Wen ja - wann? Und wie wirkt sich das auf die Bewohner aus? Was passiert, wenn die Tore geschlossen sind? Ist es drinnen größer als draußen?

Kann man Wildtiere für Fleisch jagen? Hält man Nutztiere für Fleisch, Milch, Eier usw? Wie würde sich das auf die Tiere auswirken? Wäre ein Gashaus ohne Nutztiere überhaupt denkbar? Wenn man alle Nahrungsmittel durch die Mondtore zum Gasthaus bringen müsste - wäre ein Gasthaus wirtschaftlich sinnvoll (wäre es nicht besser, wenn jede Karawane nur die Nahrungsmittel für sich selbst mitnimmt)?

Arbeiten Feenwesen im Gasthaus? Wäre spannender wenn ja - aber passt das zu den Splittermond-Vorgaben? Wer betreibt das Gasthaus? Müssen es Gnome sein?

Gefahren? Könnte das Gasthaus vom Mondpfad gelöst werden? Angriffe aus der Feenwelt? Treibt ein Daueraufenthalt in den Wahnsinn? Der Wächter des Pfads als regelmäßiger geheimer Gast?

Namen? Irgendetwas mit Monden? Oder etwas mit Bezug zu Feen? "Kaltes Eisen"?

sindar

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Re: Gasthaus am Mondpfad zwischen Sarnburg und Palitan
« Antwort #1 am: 05 Aug 2014, 19:02:58 »
Mal ein paar mir plausibel erscheinende Ideen:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwelche Feen ein Interesse daran haben koennten, ein solches Gasthaus zu betreiben. Meinem Feenbild nach koennen die mit Geld nichts anfangen, und die Gegenleistungen, die eine Fee fordert, wird kaum ein Lorakier gerne erbringen. Ergo: Betreiber sind Lorakier.

Alles per Mondtor 'reinzuschaffen kann unter guenstigen Bedingungen wirtschaftlich sinnvoll sein. Haben wir ja auch hier auf der Erde: Manche Inseln haben Gasthaeuser, in denen garantiert Zeug serviert wird, dass per Schiff oder Flugzeug draufgeschafft werden muss. Sehe ich hier in Irland: Einige der vorgelagerten Inseln sind Touristenattraktionen, auf denen sich Gasthaeuser halten. Die Gueter muessten dann per sozusagen "dauergebuchter" Karawane hergeschafft werden. Die koennte sich dann gut einer sowieso hindurchziehenden Karawane anschliessen.
Ich waere extrem vorsichtig damit, irgendetwas auf dem Pfad oder der umgebenden Feenwelt zu nutzen - es sei denn, man hat das ausdrueckliche Einverstaendnis des Waechters. Der ist derzeit sehr freundlich, aber diese Freundlichkeit ist etwas, das ich nicht per Ausnutzen gefaehrden wollte. Wenn der Waechter einverstanden ist (und wer weiss, vielleicht koennen ihm die Betreiber sogar eine Gegenleistung bieten? Ich wuesste im Moment aber nicht, was das sein sollte...), ist das Nutzen der Pfadwelt natuerlich guenstiger. Nur: Dieses Einverstaendnis des Waechters strapaziert meine Suspension of Disbelief doch ziemlich. Man zieht Ressourcen aus seinem Pfad heraus, ohne dass es fuer den Pfad selbst einen Sinn hat. Wenn jemandem etwas einfaellt, wie man dem Waechter oder dem Pfad etwas Passendes als Gegenleistung liefern koennte, sieht das anders aus, aber mir faellt gerade nichts ein.
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Yinan schrieb: Die Regeln von Splittermond versuchen nicht, realistisch zu sein.
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Irian

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Re: Gasthaus am Mondpfad zwischen Sarnburg und Palitan
« Antwort #2 am: 08 Aug 2014, 11:10:22 »
Zitat
Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwelche Feen ein Interesse daran haben koennten, ein solches Gasthaus zu betreiben. Meinem Feenbild nach koennen die mit Geld nichts anfangen, und die Gegenleistungen, die eine Fee fordert, wird kaum ein Lorakier gerne erbringen. Ergo: Betreiber sind Lorakier.
Ich würde auch sagen, dass ein Gasthaus wohl von Lorakiern betrieben würde. Aber könnte es nicht ein paar exotische Wesenheiten (a la Kobolde, Brownies, Pixies, Tiermenschen usw.) geben, die sich dort verdingen – als Bänkelsänger, Rausschmeißer, Bedienung o.Ä.? Weil sie z.B. verstoßen wurden, sich verliebt haben, bei jemandem in einer Lebensschuld stehen, sich im Geheimen von den Träumen der Gäste ernähren o.Ä.? Vielleicht sind einige der Lorakier auch im Insgeheimen Feenwesen?

Zitat
Alles per Mondtor 'reinzuschaffen kann unter guenstigen Bedingungen wirtschaftlich sinnvoll sein. Haben wir ja auch hier auf der Erde: Manche Inseln haben Gasthaeuser, in denen garantiert Zeug serviert wird, dass per Schiff oder Flugzeug draufgeschafft werden muss. Sehe ich hier in Irland: Einige der vorgelagerten Inseln sind Touristenattraktionen, auf denen sich Gasthaeuser halten. Die Gueter muessten dann per sozusagen "dauergebuchter" Karawane hergeschafft werden. Die koennte sich dann gut einer sowieso hindurchziehenden Karawane anschliessen.
Kurz hinter den Mondtoren kann klingt eine solche Versorgung machbar… aber in der Mitte des Weges könnte es problematisch werden, weil ich mir nicht so recht vorstellen kann, dass es sich lohnt, Lebensmittel so weit durch die Tore zu bringen… Liegt das Gasthaus in der Mitte des Wegs, wäre es doch vermutlich für Händler auf beiden Seiten des Pfads profitabler, wertvolle Waren zur anderen Seite zu transportieren, anstatt Dörrfleisch zu einem Gasthaus…
Insofern könnte es sein, dass ein Gasthaus an einem Mondpfad kaum oder gar keine eigenen Nahrungsmittel anbietet, sondern dass sich die Karawanen selbst versorgen und man allenfalls die Zubereitung übernimmt (und vielleicht noch Selbstgebranntes anbietet ;-) )

Zitat
Ich waere extrem vorsichtig damit, irgendetwas auf dem Pfad oder der umgebenden Feenwelt zu nutzen - es sei denn, man hat das ausdrueckliche Einverstaendnis des Waechters.
Jep, würde ich auch so sehen. Die Frage wäre eher, was z.B. mit einer mitgebrachten Schafsherde oder Hühnerschar geschieht? Kann man Nutztiere auf Dauer in dieser Umgebung halten?

Nevym

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Re: Gasthaus am Mondpfad zwischen Sarnburg und Palitan
« Antwort #3 am: 08 Aug 2014, 13:45:52 »
Hab jetzt nicht genauer nachgelesen, aber als ich das erste Mal von den Herbergen in der Feenwelt auf den Mondpfande las hatte ich sofort ein "klares" Bild im Kopf...
Gnome, Hobbitse, skurile Feenwesen und Mischwesen tummeln sich rund um ein Haus daß Harry Potter, Anne Geddes-Bildern oder die Illustrationen aus Kinderbüchern Anfang/Mitte des letzten JH.
Unter Wikipedia finden sich einige interessante begriffliche & bildliche Ansätze unter "Gnom" und "Puca"
Meine Vorstellungen wären die z.B. aus "Illustration by E. Stuart Hardy for "The Book of Gnomes" Fred. E. Weatherly, 1895."
und weitere Bilder im Wiki unter "Commons: Gnome – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien"
insbesondere das hier (und weitere):
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Men_hur_kommer_man_in_i_berget,_fr%C3%A5gade_tomtepojken.jpg

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bertall_-_Jakobs_Rueckkehr_als_Zwerg.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Heinrich_Schlitt_Gnom_mit_Zeitung_und_Tabakspfeife.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Illustration_by_Frank_Pape_from_the_Diamond_Fairy_Book_6.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Meno_M%C3%BChlig_Jagdprozession_der_Zwerge.jpg
Auch die Bilder von Józef Ryszkiewicz-Świrysz jr (1888-1942) in obigem Link
und noch viel mehr, außer die blödsinnigen Gartenzwerg-"Arrangements"

Gerade dieser Mondpfad erscheint mir eher wie ein "Spazierweg" durch die Feenwelt, etwas wie die Illustrationen von Wilhelm Busch oder Hauff oder gearde auch John Bauer, auf den ich grad gestoßen bin. So in etwas stelle ich mir diesen Mondpfad vor und dort gibbet es dann auch Gras und anderes, vielleicht macht sich der Wächter dieses Pfads grad einen Spaß daraus sein Gefolge das "Diesseits" der Welt wie in einem "lebenden Museum" zu illustrieren - und was ist da besser geeignet als eine Herberge mit allem was so auf Lorakis dazugehören würde...

Oder auch einfach aus Wohlwollen Bedingungen, die auf begrenztem Gebiet gar nicht so unterschiedlich zum Diesseits sind...
« Letzte Änderung: 08 Aug 2014, 13:58:26 von Nevymn »
Ich bin der Sand im Getriebe - ich kommentiere - ich kritisiere - ich phantasiere
The only real prison is fear, and the only real freedom is freedom from fear. (Aung San Suu Kyi)