Nur ein kurzer Einwurf: Wir haben während der Regelerstellung diskutiert, ob es Tränke geben soll, die Fokus schneller wieder verfügbar machen oder mehr Fokusdurchlauf ermöglichen, uns dann aber bewusst dagegen entschieden. Die wird es vorerst nicht geben.
Ich lasse meinen Spielern relativ viel Handlungsspielraum und bevorzuge „Sandbox“ Abenteuern gegenüber „Railroad“ Abenteuern. Das heißt ich weiß vorher nicht wo und wann die Helden in eine vorbereitete Situation kommen werden. Damit ich die Helden weder langweile noch umbringe müssen die Begegnungen bei Bedarf etwas skaliert werden. In der Regel habe ich ein Version für „voll ausgeruht“ und eine Version für „angeschlagen“ in der Tasche. Mit Instant-Tränken wird das alles noch etwas komplexer, denn ich muss ein „Powerlevel“ mehr berücksichtigen um angemessen spannende Situationen zu ermöglichen: Es muss dann zwischen „ausgeruht mit Tänken“, ausgeruht ohne Tränke“ bzw. „angeschlagen mit Tränken“ und „angeschlagen ohne Tränke“ unterscheiden werden. Tränke die die Regeneration stärken bleiben da in ihrer Wirkung berechenbarer.
Warum halte ich persönlich Fokustränke für arbeitsintensiver als reine LP-Tränke? Mehr Lebenspunkte sind in erster Linie im Kampf von Bedeutung und agieren dort relativ vorhersehbar. Unseren reichen Schurken mit den Taschen voller Heiltränke (er teilt nicht gerne, ist ja seine Ressource) behandele ich gedanklich einfach wie die Kämpfer mit relativ vielen LP und gut ist. Aber wenn unsere beiden „Vollmagier“ pro Begegnung (auch soziale Konflikte, Detektivarbeit usw.), plötzlich deutlich mehr Fokus auf einmal verbraten könnten muss ich auf sehr viele Dinge gleichzeitig achten. Mehr Lebenspunkte ist erst mal nur „kann länger kämpfen“ denn mit LP kann man aktiv nichts machen. Mit Fokuspunkten hingegen lässt sich unglaublich viel anstellen, Heilen und Schaden sind dabei auch nicht das was mir Sorgen bereitet.
Es gibt im Zhoujiang-Band eine Trankwirkung, die für eine Stunde allen verzehrten Fokus in erschöpfen umwandelt. Der Kaufpreis dürfte bei 25 Lunare pro Anwendung liegen.
Balancing und Fokustränke:
1)WENN nur wenige Spieler Fokustränke verwenden und diese wenigen Spieler diese Tränke nur verwenden, um vielleicht mal 1x/Abenteuer einen Zauber mehr zu sprechen, kannst du da auch mit inoffiziellen Tränken freigiebig sein.
2) WENN Fokustränke nur verwendet werden, um die Regeneration vorzuziehen ohne dass das aufs Abenteuer große Auswirkungen hat, ist das ebenfalls kein Problem.
(Beispiel: Man will ein Artefakt magisch untersuchen. Der Fokus ist alle. Es ist 15.00 Uhr. Die nächste Ruhephase ist erst um 18.00.
Um das Ding JETZT zu untersuchen, wird ein Fokustrank getrunken.)
3) WENN die Spieler massiv von Ruhephasen Gebrauch machen und sich dadurch die Abenteuer aus Sicht des SL zu sehr verzögern, sind inoffizielle Fokustränke (und Heiltränke ebfs) sogar zu empfehlen.
4) SOLLTE ABER der Gebrauch von Fokustränken dazu führen, dass die Spieler im Ergebnis nur ihren verfügbaren Fokus vergrößern statt teure EP dafür auszugeben, würde ich davon abraten.
5) SOLLTEN teure One-Shot-Zauber plötzlich Standard werden, würde ich auch davon abraten.
Selbiges gilt, wenn statt einem Buff plötzlich ständig drei Buffs gezaubert werden.
@ Gregorius
Der Sachverhalt wurde in dem anderen Thread aber durchaus kontrovers diskutiert.
Balancing und Fokustränke:
1)WENN nur wenige Spieler Fokustränke verwenden und diese wenigen Spieler diese Tränke nur verwenden, um vielleicht mal 1x/Abenteuer einen Zauber mehr zu sprechen, kannst du da auch mit inoffiziellen Tränken freigiebig sein.
2) WENN Fokustränke nur verwendet werden, um die Regeneration vorzuziehen ohne dass das aufs Abenteuer große Auswirkungen hat, ist das ebenfalls kein Problem.
(Beispiel: Man will ein Artefakt magisch untersuchen. Der Fokus ist alle. Es ist 15.00 Uhr. Die nächste Ruhephase ist erst um 18.00.
Um das Ding JETZT zu untersuchen, wird ein Fokustrank getrunken.)
3) WENN die Spieler massiv von Ruhephasen Gebrauch machen und sich dadurch die Abenteuer aus Sicht des SL zu sehr verzögern, sind inoffizielle Fokustränke (und Heiltränke ebfs) sogar zu empfehlen.
4) SOLLTE ABER der Gebrauch von Fokustränken dazu führen, dass die Spieler im Ergebnis nur ihren verfügbaren Fokus vergrößern statt teure EP dafür auszugeben, würde ich davon abraten.
5) SOLLTEN teure One-Shot-Zauber plötzlich Standard werden, würde ich auch davon abraten.
Selbiges gilt, wenn statt einem Buff plötzlich ständig drei Buffs gezaubert werden.
Jupp, ich wollte da nur 5 Spielertypen bzw Situationen aufzeigen sowie das je nachdem, ein Fkustrank keine Probleme aufwirft oder gar nützlich sein könnte.
Würde ich einen zügigen aber längeren Dungeoncrawl leiten wollen, gäbe es unter Garantie Fokustränke in dem Abenteuer.
Interessante Idee. Und wie genau können die genutzt werden? Stellen die einfach verbrauchbaren Fokus zur Verfügung? Kann man sich selber aufladen? Irgendeine Probe oder einfach nur "machen"? Und in welcher Menge wird da Fokus gegeben?
Kurz darüber nachgedacht wie ich es machen würde als SLSorry but you are not allowed to view spoiler contents.
So funktionieren Fokuspunkte in Splittermond nicht. Es handelt sich hierbei nicht um eine inneres Energiereservoir, sondern um eine Masse für die magische Leitfähigkeit eines Wesens. Du nutzt deinen Körper wie eine Linse, um die Magie der Umwelt oder deines Gottes zu fokussieren. Dabei wird die Linse sozusagen beschlagen oder schwärzt sich, um bei diesem Gleichnis zu bleiben.Schön innerweltlich erklärt. Mir geht's aber um die regeltechnische Wirkung; ob einem die Quelle nun hilft "seine Linse zu säubern" oder ein "inneres Reservoir zu füllen" ist fluff und da kann ich auftischen was ich mag oder weglassen was nicht; aber für die Balance am Spieltisch muss ich ja die Wirkung anpassen. Darauf zielte meine Überlegung ab.
Ein "Fokusbrunnen" in diesem Sinne, wäre eher eine Form von Heilquelle, welche die "Linse" wieder säubert.
Interessante Idee. Und wie genau können die genutzt werden? Stellen die einfach verbrauchbaren Fokus zur Verfügung?