Hallo zusammen!
Ich und meine Runde fangen demnächst nach einer längeren Pause wieder mit Splittermond an und mir fiel für den Anfang die Rolle des Spielleiters zu. Beim Einlesen in die Magieregeln bin ich über die Regeln zur Ritualmagie (
Die Magie, S.158) gestolpert.
Im Prinzip finde ich die Idee dahinter für einen zukünftigen Plotaufhänger fantastisch, aber ich habe eine bestimmte Verständnisfrage: Ist das beabsichtigt, dass der Aufbau eines Rituals und der regeltechnische Ablauf detailliert angegeben ist, die eigentlichen potenziellen Wirkungen aber recht "frei" in ihrer Darstellung sind?
Quasi "ich bestimme die Wirkung X mit einem Ritual Y und den Komponenten Z... und dann passiert das auch bei Erfolg, unabhängig von ähnlichen, aber geringeren Effekten bei Zaubern"?
Spontane Beispiele wären ein Erdbeben auf Basis von Felsmagie, Tsunamis mittels Wassermagie, Schaffung von Chimären durch Verwandlungsmagie oder die Aushebung eines Untotenheeres mit Todesmagie.
Meine Gruppe spielt bei Magiesystemen in anderen Rollenspielen gern recht "regeltreu", deswegen möchte ich mich hier nur vergewissern, dass ich nichts falsch verstehe und Ritualmagie tatsächlich so "ungezügelt" bei Erfolg ist.
Ich habe meine bisherigen Informationen aus der dritten erratierten Neuauflage von 2024.
Ich danke schonmal vorab für eure Hilfe und euer Feedback
