Autor Thema: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander  (Gelesen 24966 mal)

Ravenking

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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #75 am: 24 Aug 2019, 17:23:26 »
Ob und warum man Halbelfen spielen mag, muss wohl jeder, der es möchte, selbst beantworten - ich kann es für mich besser aus der SL- und Welt-Perspektive beantworten:

Mir gefällt der aktuelle Hintergrund ohne biologisch mögliche Kinder zwischen den Rassen auch ziemlich gut. Aus Plotgründen (wie genannt) aber auch wie Sindaja sagt, weil ich es für mich persönlich eher glaubhaft finde, dass so unterschiedliche Rassen sich nicht einfach mischen können. (Das ist aber bloss eine Tendenz, kein Ausschluss: auch Welten, in denen das möglich wäre, könnte ich mir grundsätzlich denken).

Die Frage, ob etwas magisches über die Biologie hinaus möglich ist, wäre dann noch mal eine andere. Das hängt dann letztlich davon ab, wie man sich die Magie und ihre Mächtigkeit in einer Welt vorstellt. Ich kann mir beides denken: Magie, die so mächtig ist, dass sie Fortpflanzungsgrenzen überwinden kann. Aber auch Magie, die an manchen Stellen (und eben auch genau hier) eine Grenze ihrer Macht hat.

Warum sollte es plausibel sein, dass Magie, die andereswo so mächtig ist, solche Dinge nicht kann?
Nun, vielleicht ist ja die Frage nach Leben und Tod eines beseelten Lorakiers etwas ganz spezielles, das nur die Götter (oder vielleicht nicht mal die?) beeinflussen können? Immerhin ist ja auch die Magie der Wiederauferstehung extrem begrenzt - klar gibt es Geisterwesen und Untote, aber "normale" Wiederauferstehung geht gerade mal wenige Ticks nach dem Tod.
Wieso gibt es dann hier nicht mächtige Feen, die jeden toten Herrscher wieder ins Diesseits holen, wenn Erbstreitigkeiten anstehen?
Mir scheint, dass eine solche Magie vielleicht nicht göttergewollt ist  :P
« Letzte Änderung: 24 Aug 2019, 17:56:45 von Ravenking »
The rain made a door for me and I went through it, the stones made a throne for me and I sat upon it.
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TrollsTime

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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #76 am: 24 Aug 2019, 17:55:36 »
Ich bleibe dabei: In einer Welt mit Magie, wie sie in Lorakis dargestellt wird, müsste es zwangsläufig irgendwann irgendwo ein paar Halbelfen geben. Und ja: Ich bleibe dabei, dass sich daher die derzeitige Hintergrundsetzung beißt.
Und da stellen sich für mich zwei Fragen (bzw bleiben immernoch offen, weil sie teils schon gestellt wurden, und du sie bisher noch nicht für mich zufriedenstellend beantwortet hast):
Punkt 1: Warum ist es für dich zwangsläufig, daß es das gibt, wenn der Hintergrund wie du selber feststellst, eindeutig sagt, daß es das nicht gibt?
Weil in meinen Augen der Hintergrund selbst in diesem Teilaspekt das Problem darstellt. Ergo ist die Setzung an sich dann das Problem in diesem Teilaspekt.
Zitat
Und btw, die meisten von uns schließen ja gar nicht aus, daß es mit irgendwelchen obskuren Feen- oder Göttermagie oder seltenen, komplizierten Ritualen möglich ist, fortpflanzungsfähige Chimären zu erschaffen - schon allein, weil das ja wie man an den Naga sieht, bei den Drachlingen eben schonmal passiert ist.
Point taken, wie ich bereits schrieb.
Zitat
Nur würde das dann eben so, wie der Hintergrund beschrieben ist, etwas sein, das so selten, so abwegig oder so verboten ist, daß es solch ein Wesen nicht oft geben kann und es auch in vielen Fällen nicht offen unterwegs sein kann. ...
... reine Spekulation deinerseits. Ich lege eher "pro Spieler aus".
Zitat

Punkt 2: Warum unbedingt Halbelfen? Was macht die für dich hier so erstrebenswert gegenüber all den anderen Möglichkeiten Exoten zu haben, die zum einen hintergrundkonform wären und zum anderen gegenüber anderen Fantasywelten auch sogar tatsächlich exotisch. Denn irgendwie scheint es für dich immer nur um die zu gehen, nicht um Mischwesen unter den anderen Rassen. Btw, was ist eigentlich deine Sicht dazu? Sind die Halbelfen für dich nur Stellvertreter für alle anderen Mischungen der anderen Spielerrassen oder willst du wirklich nur Halbelfen bzw genauer gesagt Mensch-Alb-Mischungen und die anderen nicht? Und wenn ja, warum?....

Ich würd mich echt freuen, wenn du auf diese Fragen konkret antworten könntest.
@TrollsTime: ich fände es auch interessant, die genaue Motivation deiner Position zu wissen.

Geht es dir vor allem darum, dass du gerne Halbelfen spielen möchtest? Und wäre es für dich nicht ausreichend, das in deiner Gruppe zu hausregeln? Weil du auch in deiner privaten Runde immer nur mit "offiziellem" Hintergrund spielen willst oder auf Cons mit deinem Char dann nicht ankommen könntest?
...
Es geht mir nicht explizit um "Halbelfen". Diese sind Stellvertreter für alle möglichen Misch(SC)-Spezies. Im Gegenteil: Ein Zulassen von Halbelfen, aber anderen Mischspezies nicht, fände ich am schlimmsten.
Ihr seid hier ja noch relativ bis sehr diplomatisch. Als ich damals Zworke in einem DSA-Forum vorgeschlagen habe, AYAYAY

Zitat
... Und warum sind die für dich so wichtig, daß du dafür bereit bist einen bisher stimmigen Hintergrund in Teilen über den Haufen zu werfen?
Zitat

Oder geht es dir eher darum (so wirkt zumindest deine Argumentation), dass es dir einfach aus Prinzip total gegen den Strich geht, dass es im Hintergrund von Lorakis einen so eklatanten Logik-Fehler gibt?  :P
....
Unser Hauptkommunikationsproblem ist ja gerade, dass ich den Hintergrund in diesem Teil eben nicht als stimmig ansehe (s.o.)

Mir ging es darum, dass jemand mit genügend Motivation und magischen Möglichkeiten irgendwann mal eine für ihn zufriedenstellende Lösung gefunden haben müsste. [...]
Ich bleibe dabei: In einer Welt mit Magie, wie sie in Lorakis dargestellt wird, müsste es zwangsläufig irgendwann irgendwo ein paar Halbelfen geben.
Nicht, wenn dieses in der Welt von Lorakis schlichtweg unmöglich ist. Dann kannst du noch so viel Zeit haben und noch so viel Geld in die Forschung etc. stecken und wirst trotzdem niemals Halbalben bekommen.

Und die Autoren haben sich halt derzeitig dafür entschieden, dass es im offiziellen Hintergrund schlichtweg nicht möglich ist.
...
Warum darf man gerade das nicht kritisieren?
Wenn ich ein gutes Buch lese und in Teilen geht es mir gegen den Strich, verdamme ich ja auch nicht das ganze Werk, bemängel aber ohne weiteres diesen Teilaspekt!
Bei Regelwerken dito.
Aber bei Hintergrundaspekten tun sich viele schwer, die Kritik an sich als legitim anzusehen.
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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #77 am: 24 Aug 2019, 17:57:33 »
Zitat von: Raven King
Um das vielleicht noch mal zu verdeutlichen und zu verallgemeinern: fiktive Welten sind IMMER unlogisch, irreal und unauthentisch (selbst in den Aspekten, die scheinbar aus der realen Welt übernommen werden - einfach, weil auch hier die Auswahl und Interaktion menschengemachte und fantastische Setzung ist).
In den meisten Fällen stört uns das aber überhaupt nicht (Stichwort: suspension of disbelief - auch wenn ich mich wiederhole). Wir schlucken kommentarlos, dass es Magie gibt, dass es Elfen gibt - obwohl sich auch daraus total unlogische Dinge ergeben (wie bitte soll denn der Schwebezauber wirken, wenn es doch offenbar in Lorakis Gravitation gibt? usw.).

Aber es gibt eben immer mal wieder einen Punkt, wo unsere innere Bereitschaft, die Fiktion als Wirklichkeit anzusehen, aussetzt. Aber da wir ganz viel Unlogik an anderer Stelle problemlos annehmen, ist die Unlogik wohl kaum der wirkliche Grund, denn sonst müssten wir ganz viele Dinge ablehnen - sondern eben eher das persönliche Gefühl, genau diese eine Unlogik in der fantastischen Welt nicht mehr plausibel und stimmig zu empfinden. Und das ist bei jeder Person interessanterweise an ganz anderen Stellen.

Mal ein persönliches Beispiel von mir: ich hab kein Problem mir Alben mit Spitzohren und Langlebigkeit oder Gnome mit Hörnern aus Feenwelten vorzustellen. Aber bei Vargen: mit der Schnauze sollen die ernsthaft menschliche Sprache artikulieren? Ich bitte dich, das ist sowas von unlogisch und unglaubhaft- geht gar nicht...
Da setzt es ganz persönlich bei mir aus - aber mir ist bewusst, dass das persönlich ist und viele Spieler überhaupt kein Problem damit und vielleicht nicht mal drüber nachgedacht haben.
Und da ich in Lorakis spielen will, meinen Spielern auch Varge erlauben und selbst Varge als NSC darstellen will, schlucke ich diesen inneren Protest dann einfach runter und sage mir: he, ist halt Fantasy, was soll's
Point taken. Lässt mich n Stückweit umdenken.
Vielleicht ist es so, dass wir jeweils manche Aspekte leichter schlucken können als andere, nur ist das halt von Typ zu Typ verschieden.
« Letzte Änderung: 24 Aug 2019, 18:34:13 von TrollsTime »
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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #78 am: 24 Aug 2019, 18:03:32 »
Irgendwie bschäftigte mich die Frage nun auch.
Ich bin ja generell der Meinung, daß man das, was einem am offiziellen Hintergrund nicht paßt, einfach für die eigene Gruppe hausregelt - irgendwo in einem uralten Rollenspiel stand auch mal quasi "Spielt das Spiel wie ihr wollt. Es gibt keine Regelpolizei, die vorbeischaut."

Dann fragte ich mich - wann, wo und warum spiele ich Halbelfen?
Also bei DSA z.B. Warum? Weil ich spitze Ohren nett finde und auch die damit verbundene magische Affinität (weshalb ich sie auch nur bei magiebegabten Charakteren spiele), aber keine Lust habe auf "elfische Weltsicht".
Also die Lösungen von DSA und AD&D fand ich ja noch schlechter...
Zitat
Da aber nun die Splittermond-Alben in verschiedensten Kulturformen kommen und deutlich bodenständiger sind und es auch für Magie keinen Unterschied macht, kann ich für ersteres einfach Alben spielen, für zweiteres hätte ich die freie Wahl.
... GEKÜRZT...

 Halb... auch wenn es sie durch Magie gibt, sähe ich als absolute Ausnahme an und somit höchstens als Thema für magische Ergänzungsregeln. Die man sich ja, wenn man sie wirklich spielen möchte, auch selbst basteln könnte... Oder man beschließt einfach, daß sich alles mischen kann und spielt so. Regeltechnisch wäre da wahrscheinlich wenig an Angleichung nötig. Vielleicht ein Splitterpunkt mehr, wenn eine Hälfte Mensch ist. Verbesserte Eigenschaften als Kombination derer der Eltern - von jedem eine. Dann vielleicht in den Abenteuern auch ein paar NSCs ummodeln. Das sind natürlich nur kurze Brainstorming-Blindschüsse, wie ich vorgehen würde, wenn meine Spieler plötzlich nur noch glücklich sind, wenn sie etwas Halb... spielen dürften.
Jupp, kann gerne unter "Exotisch" oder "selten" oder "in manchen Gegenden schlecht angesehen" laufen.... nur, das ist eh so bei gefühlt 50% der SCs...

@Ravenking:
Konnte deinen Post nicht mehr einbinden, ohne mich zu wiederholen, habe dir einfach n "Danke" geschickt.
« Letzte Änderung: 24 Aug 2019, 18:09:23 von TrollsTime »
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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #79 am: 24 Aug 2019, 18:30:54 »
Nachdem ich hier nicht jedes Gegenargument vollwertig berücksichtigen konnte versuche ich es mal mit einer Zusammenfassung:

1. Hintergrundsetzungen und Autoren
Angenommen, eine Hintergrundsetzung wäre widersprüchlich oder zu crumpy, verkorkst wasauchimmer. Dann erwarte ich grundsätzlich von den Autoren, dass sie diese Setzung nicht verzweifelt untermauern oder in die nächste Edition retten (s.g. "Rattenschwanzproblem"), sondern dass sie das Problem möglichst schnell lösen. Im schlimmsten Fall, dass sie die Setzung umkrempeln. Im besten Fall durch leichte Aufweichung und bessere Argumente für die gerettete Settung.
a)Disclaimer: " Annahme: Ich hätte recht!" ungleich "Ich habe recht"

2. Warum spielt man Halbelfen?
a) Weil man sich in Elfen mit ihrem irrsinnig langen Leben nicht so gut hineinversetzen kann, bei kurzlebigeren Halbelfen aber schon, ohne gleich die "Albenheit" komplett aufzugeben.
b) Weil man die Vorteile der Elfen will, aber nicht ihre Nachteile---> bei mir nicht gegeben
c) Aus romantischen/dramaturgischen Gründen
d) weil man es lustig findet einen Gnarg zu spielen --> Klingt albern? Aus den gleichen Gründen spielen manche Spieler einen Vollwarg oder kleinen Gnom...
e) Weil man als "Kind zweier Welten" eine bessere Motivation für Abenteuer hat
f-n)...

3. Warum schluckst die Unlogik bei Wargen, aber nicht die Unlogik bei der Nichtexistenz von Halbelfen?
Danke Raven King (?).  Zum einen ließ mich das ein großes Stück weit umdenken, zum anderen war das wirklich ne schwere Kopfnuss für mich, die ich erst nicht lösen konnte, denn im Grunde hast du ja recht.
Das kann ich nur spielphilosophisch beantworten:
a) Im Zweifel bin ich (mittlerweile) "Pro Spieler" und das heißt hier, dass ich eine vermeintliche oder tatsächliche Unlogik eher in Kauf nehme, wenn sie zu einer größeren Auswahl an Konzepten führt.
Führt sie aber zu einer kleineren Auswahl, bin ich eher oder gar strikt dagegen.
b) "Gründe lassen sich finden"
Im Zweifel sag ich mir eher "Es wird schon eine Erklärung geben, ich habe sie nur noch nicht gefunden", als dass ich (wie früher bei mir) Gegenargumente suche.
c) "Aber strikt bei Exploiting"
Abweisend reagiere ich nur noch, wenn jemand versucht, durch das Durchsetzen von Ausnahmen sich einen Vorteil ggü anderen Spielern zu verschaffen.
Beispiel: Bei kleinen Mischrassen muss man drauf aufpassen, dass der "VTD+4"-Bonus nicht mit STÄ- oder BEW-Boni gepaart wird. Auch sollte man bei Rassen, die von Haus aus 2 Punkte auf Kampf-Eigenschaften gewähren sehr vorsichtig sein.
Bei Warg oder Gnom ist das Balancing in meinen Augen gewahrt und dies sollte man bei "Mischlingen" im Hinterkopf behalten.... Allerdings auch bei den Rattlingen, die voraussichtlich ja VTD+4 bekommen werden, aber evtl auch einen BEW-Bonus.
-----

Hoffe ich konnte alle Gegenfragen jetzt beantworten.
Einer Meinung müssen wir ja nicht sein, aber ich will mich verständlich machen und Missverständnisse und unnötigen Streit verhindern.
« Letzte Änderung: 21 Feb 2020, 13:16:20 von TrollsTime »
Quendan zu TrollsTime: "Du musst nicht alle überzeugen!"

Xandila

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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #80 am: 24 Aug 2019, 19:54:56 »
Erstmal danke, daß du auf unsere Antworten so ausführlich eingehst, TrollsTime!

Nur leider ist ein ganz zentraler Punkt auch nach diesen Antworten für mich mich immernoch nicht klar: was vom Hintergrund es für dich zwangsläufig macht, daß Mischlinge existieren müßten.
Liebe zwischen verschiedenen Rassen wird ja thematisiert, auch Kinderwunsch (oder Kindernotwendigkeit, wenn es um die Erbfolge geht), und Liebe ist ja möglich (dynastische Gründe mal außen vor, aber die machen ja auch so manch andere Liebe innerhalb derselben Rasse unmöglich), für Kinder wurden auch einige Lösungen gefunden (wie gesagt, Seleniaband)
Daß es den Wunsch nach leiblichen Kindern bei Paaren unterschiedlicher Rassen geben kann in einer Welt, wo die Rassen so eng beieinander leben - keine Frage, das halte ich auch nicht nur für plausibel sondern für wahrscheinlich.

Aber daraus ergibt sich doch nicht automatisch, daß mit genug Geld, Macht oder Magieeinsatz das dann zum einen auch zwingend machbar sein muß und zum anderen auch gesellschaftlich soweit akzeptiert würde, daß dieser Mischling sich nicht verbergen müßte.
Um mal einen irdischen Vergleich zu ziehen - auch wenn ich das bei Fantasywelten normalerweise nicht so gut finde: gleichgeschlechtliche Paare gibt es. Unter ihnen gibt es auch viele mit Kinderwunsch. Es gibt dafür Lösungen, nur eben keine, wo das Kind dann ein leibliches Kind beider Elternteile ist. Sicherlich gibt es aber auch Paare, die sich das trotzdem wünschen würden. Auch mit noch so viel Geld und Macht ist das aber (zumindest derzeit) nicht möglich.
Wieder zurück in Lorakis finde ich es also absolut passend zum Hintergrund, daß es diesen Wunsch geben kann - gerne auch daß an seiner Umsetzung geforscht wird - aber daß es dafür keine Lösung gibt.

Irgendeine Methode schienen die Drachlinge zu kennen, wie man ja an den Naga sieht, stimmt. Aber die Drachlinge hatten ganz andere Methoden und Möglichkeiten bei der Magie, die im aktuellen Lorakis weitgehend vergessen sind. Und ob das eine ganzbare Methode für Paare mit gemeinsamem Kinderwunsch wäre, ist auch nochmal dahingestellt.

Von daher ist deine schlichte Aussage: die Hintergrundsetzung sei eben ein Teil des Problems für dich noch keine Erklärung für die Frage nach dem "Warum", die ich dir ja gestellt hatte.
Vor allem, weil zumindest hier du der einzige zu sein scheinst, für den es sich "zwangsläufig" aus Teilen des Hintergrund ergibt, daß es Mischwesen geben müßte - es ist also augenscheinlich etwas, was für andere sich nicht zwingend in dieser Form logisch ergibt, weitere Erklärungen wären also sinnvoll, damit wir eine Chancen haben, das zu verstehen.
Ansonsten drehen wir uns nämlich im Kreis, wenn du nur sagst: "vom Hintergrund her muß das aber so sein" und die meisten anderen hier "der ist aber aktuell stimmig und manches wäre es nicht mehr, wenn es welche gäbe", und dafür auch Beispiele/konkrete Argumente/... gebracht haben.

TrollsTime

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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #81 am: 24 Aug 2019, 21:01:48 »
Wir wichten halt unterschiedlich.
Was sich für dich "noch" harmonisch in den Hintergrund einbettet, tut es für mich nicht mehr.
Was sich für dich auf Ebene von Drachlingsmagie bewegt, bewegt sich für mich auf Zaubergrad 4 oder vielleicht Feenmagie.
Wo du den Plots in Selenia und Wintholt Vorrang vor anderen Erwägungen gibst, ist es für mich genau andersrum.

Und nein, ich bin nicht der einzige, wie du an manchen anderen Posts gemerkt haben solltest.
------
Vielleicht anders:
"Den Hintergrund" gibt es uU gar nicht. "Der Hintergrund" setzt sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen und manche harmonisieren halt mehr miteinander, andere nicht. Was für mich dann "ordentlich hakt", ist für andere eine Lappalie oder komplett irrelevant. Damit muss ich leben.

Ich frag mal im Gegenzug nach dem "Warum":
Warum
...Es gibt dafür Lösungen, nur eben keine, wo das Kind dann ein leibliches Kind beider Elternteile ist. Sicherlich gibt es aber auch Paare, die sich das trotzdem wünschen würden. Auch mit noch so viel Geld und Macht ist das aber (zumindest derzeit) nicht möglich.
Wieder zurück in Lorakis finde ich es also absolut passend zum Hintergrund, daß es diesen Wunsch geben kann - gerne auch daß an seiner Umsetzung geforscht wird - aber daß es dafür keine Lösung gibt.
...

Vielleicht habe ich es überlesen. Aber ich sehe nicht, dass hier im Thread dafür eine "ingame" Antwort gegeben wurde.
Eine dramaturgische gab es nach dem Motto "Manche schöne Plots wären dann unseres Erachtens nicht mehr möglich". Kann ich n Stückweit nachvollziehen.
Ansonsten hieß die Antwort "Ist so, weil Setzung!". Das ist aber eine Design-Antwort, wenn überhaupt.
"Ingame" hingegen...

Ich vermute, wir kommen hier schlichtweg nicht weiter. Weder kann ich dir eine zufriedenstellende Antwort liefern, warum es innerlorakisch zwingend eine Lösung geben muss, noch kannst du mir eine zufriedenstellende Antwort liefern, warum es innerlorakisch zwingend keine Lösung geben kann.

Da muss man sich halt als Ehrenleute trennen.
------

Wo wir aber Konsens haben, ist dass (zumindest) die Drachlinge etwas ähnliches konnten.
Nur ziehen wir da unterschiedlich tolerante oder restriktive Folgerungen raus.

------
Viel interessanter wäre doch folgende Frage:
Hätte ich wesentliche Probleme, wenn ich mit dir spielen würde und es gäbe keine Halbelfen und Co.?
Oder hättest du wesentliche Probleme, wenn es umgekehrt wäre?
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Yinan

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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #82 am: 24 Aug 2019, 21:01:53 »
Aber bei Hintergrundaspekten tun sich viele schwer, die Kritik an sich als legitim anzusehen.
Weil das schlichtweg nur eine Frage des Geschmacks ist!
Bei Regeln sieht das anders aus. Bei Regeln kann man teilweise objektive Wertungen abgeben, ob das Ziel, das die Regeln erfüllen sollen, auch erfüllt wurde. Das geht nicht immer, aber gerade bei Splittermond, bei dem gilt "Balance > Simulatonismus" kann man es objektiv darauf kritisieren, ob bestimmte Regeln von der Balance her passend sind oder nicht bzw. das Ziel der Balance erfüllen.

Bei Hintergrundaspekten hast du das aber nicht. Da hast du schlichtweg Vorlieben von einzelnen Personen und das wars. Beim Thema "Mischlinge" kannst du hat keine wirklichen Argumente geben, sondern nur bzgl. der eigenen Vorliebe reden bzw. die eigene Vorliebe als Argument anbringen, was halt nicht zweckführend ist.

Aber deswegen kannst du ja in deiner Runde ohne weiteres sowas einführen wenn du willst! Nur der Hintergrund steht halt so fest, und wenn man hier die Meinung der Leute ließt, scheint die absolute Mehrheit der Meinung zu sein, dass es besser ist, dass es bei Splittermond keine Mischlinge gibt. Und so sehen das offenbar die Autoren auch. Folglich wird es da wohl in absehbarer Zukunft keine Änderung daran geben.
Und alle Argumente, die du dagegen anbringen kannst, haben letztendlich ihre Wurzel bei "Ich hätte es aber lieber so".
Wenn nicht anders gesagt, dann befassen sich meine Aussagen zu Regeln niemals mit Realismus oder Simulationismus, sondern nur mit Balancing.
----
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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #83 am: 24 Aug 2019, 21:07:23 »
Aber bei Hintergrundaspekten tun sich viele schwer, die Kritik an sich als legitim anzusehen.
Weil das schlichtweg nur eine Frage des Geschmacks ist!
Bei Regeln sieht das anders aus. Bei Regeln kann man teilweise objektive Wertungen abgeben, ob das Ziel, das die Regeln erfüllen sollen, auch erfüllt wurde. Das geht nicht immer, aber gerade bei Splittermond, bei dem gilt "Balance > Simulatonismus" kann man es objektiv darauf kritisieren, ob bestimmte Regeln von der Balance her passend sind oder nicht bzw. das Ziel der Balance erfüllen.

Bei Hintergrundaspekten hast du das aber nicht. Da hast du schlichtweg Vorlieben von einzelnen Personen und das wars. Beim Thema "Mischlinge" kannst du hat keine wirklichen Argumente geben, sondern nur bzgl. der eigenen Vorliebe reden bzw. die eigene Vorliebe als Argument anbringen, was halt nicht zweckführend ist.

Aber deswegen kannst du ja in deiner Runde ohne weiteres sowas einführen wenn du willst! Nur der Hintergrund steht halt so fest, und wenn man hier die Meinung der Leute ließt, scheint die absolute Mehrheit der Meinung zu sein, dass es besser ist, dass es bei Splittermond keine Mischlinge gibt. Und so sehen das offenbar die Autoren auch. Folglich wird es da wohl in absehbarer Zukunft keine Änderung daran geben.
Und alle Argumente, die du dagegen anbringen kannst, haben letztendlich ihre Wurzel bei "Ich hätte es aber lieber so".

Sicher, aber das meine ich ja mit "legitim". Nicht "ich habe recht", sondern "die Kritik ist nicht einfach Unsinn oder unangebracht".

Belassen wir es dabei.
Ich hätte halt gerne Mischlinge und einen möglichst freien Spielerspeziesbaukasten*, spätestens sobald Naga und Rattlinge spielbar sind, und würde dafür auch gerne Teile des tatsächlichen oder vermeintlichen Hintergrunds auch offiziell opfern.
Anderen ist das egal.
Wieder andere (in deinen Augen die Mehrheit) wollen das auf keinen Fall.

Argumente und Meinungsbilder sind ja ausgetauscht.

Gute Nacht!

*Unter der Bedingung, dass das Balancing gewahrt bleibt.
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Xandila

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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #84 am: 24 Aug 2019, 21:50:57 »
Viel interessanter wäre doch folgende Frage:
Hätte ich wesentliche Probleme, wenn ich mit dir spielen würde und es gäbe keine Halbelfen und Co.?
Oder hättest du wesentliche Probleme, wenn es umgekehrt wäre?
Wenn du bei mir spielen würdest, würde ich wie schon weiter vorne gesagt, nicht alles, was Spieler vielleicht gern hätten, auch zulassen. Selbstgebaute nicht offizielle Sachen müssen in das passen, was ich vorhabe zu leiten, damit es an meinem Tisch möglich wäre. Und wie ja schon gesagt, lasse ich auch nicht jede theoretisch denkbare Kombination von offiziellen Sachen zu, wenn das Ergebnis für das Abenteuer, was ich vorhabe, zu unpassend wäre.
Wenn offiziell etwas einbaut werden würde, dann hoffe ich, daß das auf eine Weise passiert, die weitaus eleganter ist als manche nachträglichen Änderungen in anderen Welten - wenn es sich mit bis dahin Bestehendem aus meiner Sicht zu sehr beißt, dann will ich nicht ausschließen, daß das dann eine Publikation wäre, die ich ignorieren würde.
Wenn ich an Spieltischen anderer Leute bin, die über Hausregeln, Eigenbauten oder Hintergrundänderungen Sachen deutlich anders machen würden, als das bei mir der Fall wäre, dann kommt es stark auf die konkrete Situation und die konkreten Änderungen an, ob ich das für das für diese Runde als "naja, find ich zwar seltsam, aber ist dann jetzt mal so" akzeptiere oder ob ich mir doch lieber eine andere Runde suche, die mehr zu meinem Spielstil passt.
Um jetzt mal in ganz ausführlich die schon öfter hier von verschiedenen Leuten gegebene Aussage "was jede Runde am eigenen Spieltisch macht, ist sowieso deren Sache" darzustellen.


Vielleicht habe ich es überlesen. Aber ich sehe nicht, dass hier im Thread dafür eine "ingame" Antwort gegeben wurde.
Eine dramaturgische gab es nach dem Motto "Manche schöne Plots wären dann unseres Erachtens nicht mehr möglich". Kann ich n Stückweit nachvollziehen.
Ansonsten hieß die Antwort "Ist so, weil Setzung!". Das ist aber eine Design-Antwort, wenn überhaupt.
"Ingame" hingegen...

Ich vermute, wir kommen hier schlichtweg nicht weiter. Weder kann ich dir eine zufriedenstellende Antwort liefern, warum es innerlorakisch zwingend eine Lösung geben muss, noch kannst du mir eine zufriedenstellende Antwort liefern, warum es innerlorakisch zwingend keine Lösung geben kann.
Meinst du jetzt eine innerlorakisch biologisch-magisch-wasauchimmer-theoretische Antwort als Begründung?
Falls ja finde ich diese Forderung mehr als nur etwas befremdlich, weil man dort dann sich in diversen Fragen, die gar nicht alle explizit festgelegt sind, auf wissenschaftlichem Wege bewegen müßte, was schlicht unmöglich ist.
Ja, es ist richtig, daß "es gibt auf Lorakis keine Mischlingskinder bei Sex zwischen zwei unterschiedlichen der Spielerrassen" eine Setzung ist. Genauso wie ganz vieles andere von Lorakis eine Setzung ist, die Magieverfügbarkeit, die Geographie, das Vorhandensein und die Wirkung der Mondsplitter, ... Ob einem das nun gefällt oder nicht, ist wie Yinan schon sagt, schlicht eine Geschmackssache.
Innerhalb dieser Setzung - und nur innerhalb davon argumentiere ich innerlorakisch - finde ich es stimmig und logisch, wie die Fragestellung "wenn nun aber zwei Personen unterschiedlicher Spielerrassen sich lieben bzw ein gemeinsames Kind haben wollen" im darauf aufbauenden Hintergrund beantwortet wird. Innerhalb davon können wir auch gerne weiter argumentieren.
Wenn du aber schon bei "die Setzung finde ich unlogisch" ansetzt, dann bringt das Argumentieren gar nichts, weil es eben Geschmackssache ist.

Ich persönlich finde dabei auch, es ist ok, wenn es jemandem nicht gefällt, ich würde mich aber daran stören, wenn zum jetztigen Zeitpunkt (Dauer, die Splittermond schon in der Form auf dem Markt ist und Anzahl der Hintergrundbände, die alle auf den existierenden Setzungen aufbauen) eine von diesen Setzungen so gravierend geändert würde, wie du es dir wünscht, weil das dann eben vielen bestehenden Hintergrundbücher widerspricht, wenn es nicht wirklich sehr geschickt eingebaut wird, so daß es sinnvoll erklärt, warum ingame alle bis dahin falsch lagen.

Auch ansonsten wäre ich ehrlich gesagt kein Freund von der Idee eines Rassen-/Speziesbaukasten, wenn ich mir anschaue, wie kompliziert und vom Balancing teils problematisch der Kreaturenbaukasten geraten ist ...
Bisher nur als NSC-Rassen vorhandene auch Spielern zugänglich zu machen, das ist eine Sache, die sind alle schon mehr oder weniger in die Welt eingebaut und haben damit einen Platz darin, auch wenn sie nicht in jede Kultur und Gegend gleich gut passen würden. Aber komplette Eigenbauten? Falls ja wie gesagt, mit großer Wahrscheinlichkeit nicht an meinem Tisch.

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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #85 am: 25 Aug 2019, 08:27:30 »
Sehr schöner Post, Xandila!

An der einen Stelle wollte ich nur wissen, wie ein Paar innerlorakisch mit der Antwort umgehen würde "Es gibt keine Lösung!", insbesondere, wenn sie Zugriff hätten auf besondere magische Kräfte und Quellen.

Kann aber dahinstehen.

Ich fand den Post sehr schön und für mich hat sich der Bedarf weiterzuargumentieren damit erledigt. Danke
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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #86 am: 27 Feb 2021, 14:58:18 »
Ich bin reichlich spät hier hereingeschneit, aber ich fand es irgendwie schade, dass es keine "natürliche" Möglichkeit für romantische Beziehungen unterschiedlicher Rassen gibt. Ich denke, für meine Gruppe würde ich es offenhalten, aber vermutlich (im Sinne von realen Regelkonsequenzen) es so handhaben, dass eine Rasse sich in den Kindern als dominant erweist (zum Beispiel die Rasse der Mutter). Das würde bedeuten, dass zum Beispiel zwischen Albenvater und Vargenmutter, die Kinder zum größen Teil Varge sind. Im Rollenspiel und bei der Charaktererstellung kann man ihnen ja albische EIgenschaften verleihen (zum Beispiel die Liebe zur Poesie, Romatik oder magischen Affinität).

Xandila

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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #87 am: 28 Feb 2021, 00:06:14 »
Romantische Beziehungen sind ja möglich ;)
Nur leibliche Kinder gibt es eben daraus dann nicht, wenn man nach den offiziellen Regeln spielt.

Aber wenn man es bei sich unbedingt einbauen will, könnt ich mich noch am ehesten damit anfreunden, wenn tatsächlich kein Mischwesen, sondern ein Kind einer der beiden Rassen dabei rauskommt.

Im Rollenspiel und bei der Charaktererstellung kann man ihnen ja albische EIgenschaften verleihen (zum Beispiel die Liebe zur Poesie, Romatik oder magischen Affinität).
Vergiss nicht, das, was du da nennst, sind größtenteils Klischees aus anderen Rollenspielwelten, nicht aus Splittermond!
Magische Affinität zB hat hier eigentlich jeder. Und auch Poesie und Romantik sind keine typischen Albeneigenschaften hier. Alben bewegen sich etwas eleganter und geschmeidiger, haben charakteristische optische Merkmale (spitze und gute Ohren, feingliedrige Gesichter mit hohen Wangenknochen, große Augen mit der Fähigkeit Dämmersicht), leben vergleichsweise lang und haben dadurch ggf eine etwas andere Sicht auf die Welt und haben selten mehr als ein Kind gleichzeitig. Das sind die Hauptunterschiede von Alben zu den anderen Völkern. Andere Eigenschaften mögen mit den Kulturen der Albenreiche zu tun haben, die aber jeweils eher von dem Reich (Harmonie mit Naturgeistern und Tieren bei den Dämmeralben zB, das Streben nach Perfektion und Vollkommenheit bei den Schwertalben, ...) geprägt sind. Und Alben, die in anderen Kulturen aufwachsen, werden durch die geprägt sein.

Lorthar

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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #88 am: 07 Mär 2021, 13:36:18 »
Im Rollenspiel und bei der Charaktererstellung kann man ihnen ja albische EIgenschaften verleihen (zum Beispiel die Liebe zur Poesie, Romatik oder magischen Affinität).
Vergiss nicht, das, was du da nennst, sind größtenteils Klischees aus anderen Rollenspielwelten, nicht aus Splittermond!
Magische Affinität zB hat hier eigentlich jeder. Und auch Poesie und Romantik sind keine typischen Albeneigenschaften hier. Alben bewegen sich etwas eleganter und geschmeidiger, haben charakteristische optische Merkmale (spitze und gute Ohren, feingliedrige Gesichter mit hohen Wangenknochen, große Augen mit der Fähigkeit Dämmersicht), leben vergleichsweise lang und haben dadurch ggf eine etwas andere Sicht auf die Welt und haben selten mehr als ein Kind gleichzeitig. Das sind die Hauptunterschiede von Alben zu den anderen Völkern. Andere Eigenschaften mögen mit den Kulturen der Albenreiche zu tun haben, die aber jeweils eher von dem Reich (Harmonie mit Naturgeistern und Tieren bei den Dämmeralben zB, das Streben nach Perfektion und Vollkommenheit bei den Schwertalben, ...) geprägt sind. Und Alben, die in anderen Kulturen aufwachsen, werden durch die geprägt sein.
[/quote]
Falls ich das mit den Zitaten vergeigt habe, tut es mir leid, und gleich steht hier ein Link :D Aber ich verstehe, was du meinst, dass es nur wenige typische EIgenschaften von Völkern gibt, weil alle eigentlich alles sein können. Ein Alb der in Selenia aufwächst wird nur wenig mit den Vindarai (glaube die wurden so geschrieben o.O ) von der Albensee gemein haben. Dennoch würde ich sagen, dass die großen Albenkulturen sehr stark von den typischen Elfenkulturen der Fantasy inspiriert sind. Ich meine die Alben der Albensee, findet man auch bei Tolkien, und der großen Liebe zum Meer und zum Segeln, darüber hinaus sind auch die Hochelfen von Warhammer auf ihrem Donut Ulthuan für ihre Häfen und Segelkunst bekannt. Die Alben des Immersommewalds mit ihrer lebendigen Gottheit erinnert sehr an Lothlorien mit Galadriel, die ebenfalls ein Wesen von unglaublicher Macht war und in ihrem beinahe ewigen Wald gelebt haben. Die Dämmeralben sind ebenfalls die eher wäldlich geprägten Elfen, die allerdings eher an die Elben des Düsterwaldes oder an die Waldelfen aus Warhammer erinnern.

Daher kam meine Idee mit den Rollenspielelementen

Lorthar

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Re: Frage zu Rassen Verbindungen untereinander
« Antwort #89 am: 07 Mär 2021, 13:36:52 »
Ahh ich habe es glorreich mit den Zitaten verhauen :D