Autor Thema: GK 7 fix ist Verbesserungswürdig  (Gelesen 630 mal)

markus_d

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GK 7 fix ist Verbesserungswürdig
« am: 12 Jul 2019, 13:22:08 »
Bei einigen Manövern (z.B. Abdrängen und Umreißen) steht fix das sie bis GK7 funktionieren.
Das macht Sinn wenn das ein Mensch macht mit GK 5.

Aber wenn eine Maus solche Manöver macht kann das ja nicht bis GK7 funktionieren.
Eine Maus (GK1) kann eine andere Maus und vielleicht eine Katze (GK2) abdrängen oder umreissen aber auf keinen Fall einen Menschen.

Deshalb sollte das besser heissen:
"Dieses Manöver funktioniert nur gegen Gegner bis maximal eigene Größenklasse+1"

Und als Zusatz vielleicht noch das ein EG ausgegeben werden kann damit es gegen "Eigene GK +2" wirkt.

SeldomFound

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Re: GK 7 fix ist Verbesserungswürdig
« Antwort #1 am: 12 Jul 2019, 13:33:44 »
Die GKs sind halt nicht in gleichmäßigen Abständen. Es gibt zwischen GK 3 bis 6 ungefähr 20 bis 50 cm Schritte, aber der Unterschied zwischen GK ist im Schnitt 50 bis 100 cm. Und darüber hinaus werden die Abstände noch extremer, besonders im Bezug auf die Masse.

Ich würde sagen, dass man Sonderregeln für GKs unter 3 und über 7 braucht, mit einem einfachen "bis GK+X" ist es nicht getan.

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Dahrling

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Re: GK 7 fix ist Verbesserungswürdig
« Antwort #2 am: 12 Jul 2019, 13:34:06 »
Das wäre ein ziemlicher Balancingeingriff, weil die spielbaren Rassen ja auch unterschiedliche GKs haben. Ich kann mir kaum vorstellen, dass TrollTimes Gnomenbarbar das ok fände.
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Re: GK 7 fix ist Verbesserungswürdig
« Antwort #3 am: 12 Jul 2019, 14:37:53 »
Das wäre ein ziemlicher Balancingeingriff, weil die spielbaren Rassen ja auch unterschiedliche GKs haben. Ich kann mir kaum vorstellen, dass TrollTimes Gnomenbarbar das ok fände.

 :D :D :-* Der nicht, aber vielleicht mein Gnomberserker.

Die kleinsten Tiere, die überhaupt "Umreißen" haben, sind meiner Erfahrung nach Hunde und Wölfe und da nicht mal alle.
Selbst wenn: Noch kleinere Tiere haben oft vernachlässigbare Angriffswerte, denen bringt "Umreißen" auf dem Papier nichts
Zuguterletzt: Nicht nur die Größe drückt Standfestigkeit aus, sondern auch der Körperliche Widerstand. Wenn der riesige Varg-SC den vernachlässigt.... Pech gehabt...
Immerhin sind SCs Zweibeiner, die kippen realistisch betrachtet eh eher um als Vierbeiner.

Zu Guter letzt:
Alle SC haben derzeit Größenklasse 3-6. Ergo haben auch die meisten Gegner 3-6. Der Rehdachs wollte eine Regel schaffen, die innerhalb dieses Rahmens zuverlässig funktionieren soll. Tut sie.
Muss sie aber nicht bzw soll sie aber nicht darüber hinaus. Insbesondere um Slapstick bei Bossgegnern zu verhindern.

EDIT:
Einen Gnom als Kämpfer zu maxen, funktioniert zwar.
Wenn man aber nicht auf "VTD über alles", ergänzt um "darf auf keinen Fall getroffen werden" setzt, funktioniert es bei JEDER anderen Spezies besser.
Waffenloser Kampf geht auf STÄ/BEW. Versuche mal einen effektiven "Umreißer" als Gnom und dann mal als Nichtgnom zu bauen...
Spätestens auf HG2 sind andere Spezies wesentlich besser geeignet (Weil dann auch "0er"-Gegner kaum noch gebräuchlich sind)
« Letzte Änderung: 12 Jul 2019, 14:43:48 von TrollsTime »
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Grimrokh

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Re: GK 7 fix ist Verbesserungswürdig
« Antwort #4 am: 12 Jul 2019, 15:04:09 »
Gibt es in irgendeinem Splittermondbuch Kreaturen mit einer GK von unter 3 die über Abdrängen oder Umreißen verfügen?

Wie ich die Regelredaktion kenne, wurde die Anmerkung "max. GK 7" einfach deshalb gewählt, weil sie für alle SC gleich gelten soll. Wie schon erwähnt, würde ein Gnom sonst einen Nachteil gegenüber einem Varg haben, der vom Balancing her anderweitig kompensiert hätte werden müssen. Durch die Regelung mit GK 7 sind aber alle Charaktere gleichberechtigt. Vom Fluff her kann man sich am Spieltisch auch gern überlegen, inwiefern ein Umreißen bei einem Varg anders aussieht als bei einem Gnom. Nur das Ergebnis ist eben dasselbe.
Sollte es ein Monster geben, für das diese Regelung keinen Sinn macht, dann wäre es aber durchaus sinnvoll, wenn bei diesem eine dezidierte Ausnahme angeführt ist.

Die Intention hinter der Regelung im GRW lautet für mich jedenfalls in erster Linie:
Dieses Manöver funktioniert für Abenteurer nur gegen Gegner bis maximal Größenklasse 7.
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Verdammnis

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Re: GK 7 fix ist Verbesserungswürdig
« Antwort #5 am: 12 Jul 2019, 15:53:40 »
Tiefer Schwerpunkt (KW) > GK

Ein Großer Gegner, der nicht stabil steht, fällt schneller als ein Kleiner mit festem Stand.

Ja es klingt komisch wenn ein Gnom einen Doppelt so großen (nur nach GK, nicht nach Metern oder Masse) Vargen umwirft, aber wenn man sich Judo oder dergleichen anschaut, ist es Möglich.

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Re: GK 7 fix ist Verbesserungswürdig
« Antwort #6 am: 14 Jul 2019, 14:42:33 »
oder im außergewöhnlichen Fall eines Gnoms mit maximierter Stärke und einem Vargen mit vernachlässigten körperlichen Werten:
Stell dir vor, ein Schimpanse spränge dich an.
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Re: GK 7 fix ist Verbesserungswürdig
« Antwort #7 am: 15 Jul 2019, 08:39:10 »
Worauf ich hinauswill:
Man muss mal gucken, ob man nicht vielleicht Äpfel mit Birnen vergleicht oder ob man es überhaupt noch mit Obst zu tun hat...

Es gibt so viele Sonderfälle, gerade bei den Skurilitäten individuellen Charakterbaus, dass man da kein allgemeingültiges Urteil treffen kann.

Man müsste beispielsweise einen durchschnittlichen Gnom mit einem durchschnittlichen Varg vergleichen und ja, da würde ein "Umreißen" ingame komisch wirken.... nur hat ein durchschnittlicher Gnom gar kein "Umreißen". Da ergibt sich das Problem also garnicht.

Dann kann man einen maximierten Gnom mit einem maximierten Varg vergleichen. Nur zum einen wird das "Umreißen" dann auch für den Gnom schwieriger oder der Varg ist dank "Stehaufmännchen" auch wieder Schwuppdiwupp auf den Beinen oderoder.

Und ingame ist doch eh klar, dass ein Varg eher mit seinen Pranken auf die Planken schickt, während ein Gnom sich wohl eher an Fußfegern, Hodentritten und diversen Aikido-Versatzstücken versuchen wird. Da steht dann in beiden Fällen "Waffenlos" auf dem Protokoll mit exakt dem gleichen Wert und der gleichen Meisterschaft, aber ingame ist die Technik eine ganz andere...

----
Etwas OT: Wenn einem eine Regel komisch oder auf den ersten Blick nicht sooo authentisch wirkt, empfehle ich jedem:
Zelebriere nicht, was dir komisch vorkommt,
versuch nicht verzweifelt, Punkte zu finden, die die Nichtauthenzität untermauern können,

im Gegenteil: Finde Punkte, durch die das ganze doch noch authentisch wirkt.
Das sorgt auch für mehr Spielspaß!
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Re: GK 7 fix ist Verbesserungswürdig
« Antwort #8 am: 15 Jul 2019, 11:40:15 »
Zitat
Es gibt so viele Sonderfälle, gerade bei den Skurilitäten individuellen Charakterbaus, dass man da kein allgemeingültiges Urteil treffen kann.

Naja, allgemein gültig ist, daß Varge einen Punkt Abzug auf Wil bekommen, und damit leichter umreißbar sind, als andere Spezies.
Gleichzeitig bekommen sie 2 Bonuspunkte auf Stärke, so daß sie üblicherweise besser umreißen können.
Die Größenklasse ist in beiden Fällen nicht Teil der Berechnung.

Die Regel mit der GK7 als Grenze ist eine (einfache!) Regel, die sich auf die normalen spielbaren Spezies der Chars (und deren mögliche Gegner) bezieht. Die Regel ist nicht dafür gedacht, einen Zweikampf zwischen den (Klein)Tierbegleitern der Chars zu simulieren. Wenn einem eine Situation zu merkwürdig vorkommt, wenn man sie mit den normalen Regeln abhandelt, dann muß man halt ein wenig handwedeln.

TrollsTime

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Re: GK 7 fix ist Verbesserungswürdig
« Antwort #9 am: 15 Jul 2019, 11:54:10 »
@ Sinn haben
Ja, aber mir ging es eher darum, dass das was am Ende beim Charakterbau üblicherweise herauskommt, sich eh nicht auf "Gnom(tm) vs Varg(tm)" reduzieren ließe, weil leicht vergleichbare Charaktere nur höchst selten dabei herauskommen.
Und zwar insbesondere "ingame" gesehen.

Hinzukommt, dass wir ja irgendwie ein Freibausystem haben.
Wenn ein Spieler tatsächlich der Meinung ist, dass "groß=stark='kippt nicht um'" bedeute, ja dann soll er den Charakter doch gefälligst so bauen.
Ist halt ein Stück weit Eigenverantwortung...
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