Umfrage

Nach welcher Spielphilosophie spielst du Splittermond?

Play to win/Play to succeed
15 (31.9%)
Play to lose
0 (0%)
Play to struggle
2 (4.3%)
Play for drama
8 (17%)
Play to flow
21 (44.7%)
Play to lift
1 (2.1%)
Play to audit
0 (0%)

Stimmen insgesamt: 47

Autor Thema: Nach welcher Spielphilosophie spielst du Splittermond? Only SCs Please!  (Gelesen 1031 mal)

Gregorius

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Und die auf tanelorn verlinkte Umfragte ist ziemlicher Mist, meiner Meinung nach. Obwohl ich keine der offensichtlichen "Taktiker" Anworten, wie "Kämpfe müssen gut geplant werden" und "ich optimiere meine Helden" ausgewählt habe bin ich TROTZDEM ein Taktiker. Warum? Offensichtlich ist man auch ein Taktiker, wenn man bei der Auswahl der Helden anderen den Vortritt lässt und nicht vom Spieltisch verschwindet sobald man mal nicht in der Szene ist. Und nur Powergamer entlasten die SL, alle anderen sind zu doof ihren Heldenbogen selbst auszufüllen. WTF...
« Letzte Änderung: 11 Okt 2018, 11:02:16 von Gregorius »
“If the real world were a book, it would never find a publisher. Overlong, detailed to the point of distraction-and ultimately, without a major resolution.”
― Jasper Fforde, Something Rotten

rparavicini

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Naja das so ein Ding eher das Niveau eines Bravo-Psychotests hat, als den einer wissenschaftlichen Arbeit, war nun nicht verwunderlich. Bei mir kommt auch Storyteller vor Method Actor raus und Powergamer nur als drittes, wobei wenn es ernsthafter evaluieren würde Powergamer weit an erster Stelle liegen.

Es ist ein Anhaltspunkt, aber nicht vollumfänglich.
Meine Beiträge beziehen sich, wenn nicht explizit anders gesagt, immer nur auf die geltenden Regeln und meine persönliche Meinung. Ich erheben keinen Anspruch auf die ultimative Wahrheit, oder verbiete anderen Leuten in ihrer Runde etwas anders zu machen :)

rillenmanni

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Ich würde ja zu Play to suceed tendieren, ja, wenn die Beschreibung dazu nicht existierte. Folgender Satz passt mir nicht in mein Konzept: "So wird auch der Plot in der Regel so geschrieben, dass die Teilnehmenden mit einem Erfolg das Spiel beenden." - Ich spiele zwar, um die gestellten Herausforderungen an die Gruppe zu meistern, aber das Scheitern auf jeder denkbaren Ebene gehört voll dazu. Insofern reagiere ich immer allergisch darauf, wenn ich merke, dass ich zum Erfolg getragen werde.

Was kreuze ich denn nun an?
Während die Opfer sich umkrempeln und der Professor nicht zu erreichen ist, reißt Rillen-Manni voller Wut eine Waffe an sich ...

rillenmanni

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Und die auf tanelorn verlinkte Umfragte ist ziemlicher Mist, meiner Meinung nach. Obwohl ich keine der offensichtlichen "Taktiker" Anworten, wie "Kämpfe müssen gut geplant werden" und "ich optimiere meine Helden" ausgewählt habe bin ich TROTZDEM ein Taktiker. Warum? Offensichtlich ist man auch ein Taktiker, wenn man bei der Auswahl der Helden anderen den Vortritt lässt und nicht vom Spieltisch verschwindet sobald man mal nicht in der Szene ist. Und nur Powergamer entlasten die SL, alle anderen sind zu doof ihren Heldenbogen selbst auszufüllen. WTF...

Da schießt Du aber in Deiner Bewertung übers Ziel hinaus. Die Kriterien des Fragebogens liegen ja offen und sind durch Diskussionen beeinflusst und beeinflussbar. Dh es liegt eine Übereinkunft vor, welche Frage in welchem Maß entweder dem einen oder dem anderen Typ zugerechnet wird. "Ziemlicher Mist" und "WTF" trifft es da nicht. Ich persönlich kann zB gut nachvollziehen, weshalb man bei ggf gehäuftem Verlassen des Tischs Punkte in CG macht bzw bei Verweilen in TT.
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JohnLackland

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@Rillenmanni: Play to flow, es enthält Play to lose wie Play to suceed und man darf sich über den Erfolg freuen und trotzdem viel Mist bauen°°
Spielst du schon oder diskutierst du noch über die Regeln?

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Ich würde ja zu Play to suceed tendieren, ja, wenn die Beschreibung dazu nicht existierte. Folgender Satz passt mir nicht in mein Konzept: "So wird auch der Plot in der Regel so geschrieben, dass die Teilnehmenden mit einem Erfolg das Spiel beenden." - Ich spiele zwar, um die gestellten Herausforderungen an die Gruppe zu meistern, aber das Scheitern auf jeder denkbaren Ebene gehört voll dazu. Insofern reagiere ich immer allergisch darauf, wenn ich merke, dass ich zum Erfolg getragen werde.

Was kreuze ich denn nun an?
Ich glaube Play to Succeed ist hier einfach der falsche Begriff. Gewinnen kann man nur, wenn es auch möglich ist zu verlieren. Die Beschreibung trifft eher auf den Bier&Brezen Stil zu.
Für Fetzenstein! Nieder mit Knax!

rillenmanni

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Oh, Play to flow! ... Danke.

Aber da steht etwas von "maximaler Immersion". Hui! Nee. Das darf ich nicht ankreuzen. Zumindest nicht, stünde ich unter Eid. :) Ich stehe eigtl meistens (nur) neben meiner Spielfigur. Der Rest der Beschreibung ist aber OK.

Und ja, dann ist Play to succeed wohl nicht meines.
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arnadil

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Das ist vielleicht auch einfach eine Schwierigkeit der Übertragung aus dem Liverollenspiel zum Pen and Paper. Einige der Beschreibungen beziehen sich schon recht stark auf die Besonderheiten des Live RPG.

rillenmanni

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Dann kreuze ich jetzt das Flow-Ding an! So! (OMG! Immersion! :)) )
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Kreggen

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Umfrage in Englisch. Verstehe ich nicht. Egal.
Ich spiele, um eine Freizeitbeschäftigung zu haben, die mir Spaß macht. "Spaß haben" habe ich in der Abstimmung leider nicht gefunden.

Dann hast du die Fragestellung missverstanden. Die Frage ist nicht "Warum spielst du Splittermond" sondern "Welche Spielart von Splittermond spielst du, um Spaß zu haben"

Oh, ich denke schon, dass ich das verstanden habe…  ;D

Play to win/Play to succeed; Fokus dabei ist, mit einem Erfolgserlebnis aus dem Spiel oder der Szene zu gehen -> Solange mir die Story gefällt und die Mitspieler und der SL gut drauf sind, ist mir das völlig egal, ob ich am Ende des Tages ein Erfolgserlebnis habe oder nicht. Der Weg ist das Ziel. Fällt also flach.

Play to lose - Fokus des Spiels ist es, innere oder äußere Konflikte möglichst dramatisch zu verlieren.  -> na, wer daran Spaß hat. Konflikte hab ich im richtigen Leben genug. Brauch ich in meiner Freizeit nicht. Fällt also flach.

Play to struggle: Kern des Play to Struggle ist der innere und äußere Konflikt. Der Charakter hat einen oder in den meisten Fällen sogar mehrere Konflikte, die ihn antreiben und Spiel generieren sollen -> oh Mann, schon wieder Konflikte. Siehe oben. Fällt also flach.

Play for drama: Fokus des Spiels ist eine möglichst dramatische Entwicklung des Charakters und von Szenen. Dafür machen Spielende auch bewusst Fehler -> Drama, Baby, Drama. Der Unterschied zwischen Konflikt und Drama ist mir nicht wirklich klar. Drama hab ich im Büro. Brauch ich nicht in meiner Freizeit. Fällt also flach.

Play to flow: Fokus ist eine maximale Immersion in den Charakter -> Immersion, das neue „coole“ Schlagwort der Saison. Fragt einer nach der Chipstüte, reißt es alle aus der Immersion. Sagt einer die Uhrzeit, reißt es alle aus der Immersion. Maximale Immersion mag im LARP sicherlich ziemlich cool sein, am Tisch brauche ich das zumindest nicht. Auch als SL nicht. Wir sind Menschen und keine Elfen/Zwerge/Varge aus einer fiktiven Rollenspielwelt. Fällt also flach.

Play to lift: Fokus des Spiels ist es, andere Charaktere anzuheben und dabei auch eigene Nachteile in Kauf zu nehmen –> Den Ansatz verstehe ich nicht. Man spielt doch als Team und nicht, um ausschließlich anderen Spaß zu bereiten. Fällt also flach.

Play to audit: Die Spielenden dieses Ansatzes sind lieber passive als aktive Teilnehmer. Ihr Fokus liegt darauf, vor allem andere bei ihrem Spiel zu beobachten und Teil einzelner Szenen zu sein -> Ah ja. Wäre da das Verweilen vor dem Fernseher nicht besser geeignet? Let’s Plays bei Youtube ansehen oder so? Als SL würde ich einen Spieler, der nur dabeisitzt und nichts zum Spiel beiträgt, nach dem 3. Abend freundlich bitten, den Platz freizumachen. Fällt also auch flach.

Und was soll ich nun ankreuzen?  8)
Splittermond? Ich wünsche mir einfache Regeln in einer fantastischen Welt, keine Wirtschaftsimulation mit Micromanagement!

JohnLackland

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Na nix, dann fällt das halt flach
Spielst du schon oder diskutierst du noch über die Regeln?

rillenmanni

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Ich glaube, Kreggen, Deines ist Play for drama mit leichten Abzügen, anghängig davon, wie stark Du für "Spaß am Tisch" eher die Story oder die Leute benötigts. Die Beschreibung ist leicht überspitzt, um sie besser von den anderen abgrenzen zu können. Für mich stand Dein Schlüsselsatz in der Entgegnung auf Play to succeed.

Ich hingegen benötige Herausforderungen! :)
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rillenmanni

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Vielleicht ist es bei mir auch Play to struggle? Hängt davon ab, inwieweit man den dort auf den eigenen Charakter gesetzten Fokus auf "die Gruppe" oder "die Spielwelt" ausdehnen darf.
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Gregorius

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Da schießt Du aber in Deiner Bewertung übers Ziel hinaus. Die Kriterien des Fragebogens liegen ja offen und sind durch Diskussionen beeinflusst und beeinflussbar. Dh es liegt eine Übereinkunft vor, welche Frage in welchem Maß entweder dem einen oder dem anderen Typ zugerechnet wird. "Ziemlicher Mist" und "WTF" trifft es da nicht. Ich persönlich kann zB gut nachvollziehen, weshalb man bei ggf gehäuftem Verlassen des Tischs Punkte in CG macht bzw bei Verweilen in TT.

Mag schon sein, "Taktiker" ist halt nur das Gegenteil von dem was ich spiele und auch dachte angegeben zu haben. Natürlich kann man schwache und starke Indikatoren mischen -sogar in der gleichen Frage- aber die Gewichtung sollte dann auch entsprechend angepasst werden. Egal, solche Umfragen sind in der Regel sehr ungenau und ich bin so oder so kein großer Freund von Schubladen.
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― Jasper Fforde, Something Rotten

Mr.Renfield

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... und ich bin so oder so kein großer Freund von Schubladen.


ich schon, aber ich bin meine eigene Schublade!
Nicht ich ignoriere Plots.
Viele Spielleiter wollen Plots erzwingen, die meinen Charakter ignorieren!