Umfrage

Nach welcher Spielphilosophie spielst du Splittermond?

Play to win/Play to succeed
15 (27.3%)
Play to lose
0 (0%)
Play to struggle
2 (3.6%)
Play for drama
9 (16.4%)
Play to flow
28 (50.9%)
Play to lift
1 (1.8%)
Play to audit
0 (0%)

Stimmen insgesamt: 55

Autor Thema: Nach welcher Spielphilosophie spielst du Splittermond? Only SCs Please!  (Gelesen 1858 mal)

JohnLackland

  • Beta-Tester
  • Hero Member
  • ***
  • Beiträge: 2.977
  • Nicht Beißen!
    • Profil anzeigen
    • Oh Kultes
Wie spielst du Splittermond? Die Begriffe stammen alle aus dem LARP, lassen sich aber wunderbar auf Pen & Paper anwenden. Bitte aus Spielersicht ankreuzen.

Begriffserklärung:

Play to win/Play to succeed
Fokus dabei ist, mit einem Erfolgserlebnis aus dem Spiel oder der Szene zu gehen. Konflikte zu verlieren bereitet den Spielenden in der Regel weniger Spaß, als sie erfolgreich zu verlassen. Viele Rollenspielrunden verfolgen dies als Teil ihres Spielkonzeptes. So wird auch der Plot in der Regel so geschrieben, dass die Teilnehmenden mit einem Erfolg das Spiel beenden. Vermutlich wäre daher Play to succeed ein neutralerer Begriff, der dem gamistischen Ansatz gerechter werden könnte.

Play to lose
Fokus des Spiels ist es, innere oder äußere Konflikte möglichst dramatisch zu verlieren. Dafür machen Spielende bewusst Fehler, um Angriffsfläche zu bieten. Es besteht hier natürlich die Gefahr, dass Verlieren zum Selbstzweck wird, was nicht unbedingt die Immersion fördert. Das ist aber nicht das Ziel von Play to lose. Die Niederlage soll in sich schlüssig sein und nicht krampfhaft, im Sinne von unglaubwürdig, erzwungen sein. Unter anderem, soll dieser Ansatz zu einer Entspannung im Spiel führen. Rechnet man fest eine Niederlage für Konflikte ein, soll man unverkrampfter an diese herangehen.

Play to struggle
Kern des Play to Struggle ist der innere und äußere Konflikt. Der Charakter hat einen oder in den meisten Fällen sogar mehrere Konflikte, die ihn antreiben und Spiel generieren sollen. Spielende gehen in jede Auseinandersetzung mit dem Wissen, aber nicht dem absoluten Ziel, diese verlieren zu können. Ziel ist es, ebenfalls möglichst viele Spielende an den Konflikten teilhaben zu lassen. Auch hier gilt der Ansatz wie bei Play to lose. Das Bewusstsein um eventuelle Niederlagen, kann Szenen entspannen.

Play for drama
Fokus des Spiels ist eine möglichst dramatische Entwicklung des Charakters und von Szenen. Dafür machen Spielende auch bewusst Fehler. Spielende gehen in jeden Konflikt mit dem Wissen, aber nicht dem absoluten Ziel, ihn verlieren zu können. Ziel ist es weiterhin, für dramatische Szenen eine möglichst große „Bühne“ zu haben, um viele Charaktere einzubinden. Spielende versuchen das Maximale aus einer Szene herauszuholen und lösen Konflikte eher offen und dramatisch.

Play to flow
Fokus ist eine maximale Immersion in den Charakter. Das Ziel ist es, aus Sicht des Charakters logisch zu handeln. Spielszenen werden, positiv und negativ, so gestaltet, dass Anspielmöglichkeiten für andere Spieler geschaffen werden. Diese Szenen müssen dabei nicht zwangsläufig im Fokus vieler Spieler sein. Ebenso versuchen Spielende, möglichst viele Angebote der anderen Teilnehmenden anzunehmen.

Play to lift
Fokus des Spiels ist es, andere Charaktere anzuheben und dabei auch eigene Nachteile in Kauf zu nehmen. Auf kleine und große Siege in Szenen müssen sich Spielende nicht konzentrieren, da dies ihre Mitspieler /Charaktere für sie tun, so wie sie sich auf deren Siege fokussieren. Dies bedeutet, dass Spielende einen Fokus auf kleine und große Niederlagen legen können, die anderen Teilnehmenden unmittelbar zu einem Erfolg in einer Szene verhelfen.

Play to audit
Die Spielenden dieses Ansatzes sind lieber passive als aktive Teilnehmer. Ihr Fokus liegt darauf, vor allem andere bei ihrem Spiel zu beobachten und Teil einzelner Szenen zu sein. Im Mittelpunkt des Geschehens möchten sie selten oder nie sein. Das Ergebnis einer Szene ist im Grunde egal, wichtiger ist es, dabei keine zu tragende Rolle zu spielen.


[Edit: Rechtschreibung]
« Letzte Änderung: 10 Okt 2018, 17:25:08 von JohnLackland »
Spielst du schon oder diskutierst du noch über die Regeln?

Wandler

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 252
    • Profil anzeigen
Würden Mehrfachnennungen Sinn machen? Auch wenn ich Schwerpunkte setze - ein Spielstil alleine für Splittermond passt für mich nicht.

JohnLackland

  • Beta-Tester
  • Hero Member
  • ***
  • Beiträge: 2.977
  • Nicht Beißen!
    • Profil anzeigen
    • Oh Kultes
Such dir das aus nach dem du am meisten spielst, habe mit Absicht keine Mehrfachauswahl gemacht^^.
Spielst du schon oder diskutierst du noch über die Regeln?

Xandila

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 835
    • Profil anzeigen
Dann werde ich mit Absicht nicht abstimmen ;)
Abgesehen von Play to loose können bei mir unterschiedliche der Konzepte im Vordergrund stehen, das hängt von der Spielrunde ab, vom Abenteuer, von dem Char, den ich gerade spiele, von den Mitspielern, und was deren bevorzugte Konzepte sind, auch von meiner Laune und Motivation an dem Tag, ...
Play to audit ist eher selten, meist ist eins von Play to succed, Play for drama oder Play to flow im Vordergrund, aber "das ist meine hauptsächliche Spielphilosophie" - tut mir leid, das kann ich dir nicht sagen.
Es muß sich für mich passend anfühlen, und ich möchte am Ende Spaß gehabt haben - aber dafür gibt es eben kein pauschales Rezept, zumindest bei mir nicht.

Jeong Jeong

  • Korsaren
  • Hero Member
  • *
  • Beiträge: 3.627
  • Kapitänin Zahida
    • Profil anzeigen
Ich mag es, wenn ich Gelegenheiten bekomme, meinen Charakter und seine Besonderheiten darzustellen. Ich habe das selbst mal mit "ein Abenteuer soll mir eine Bühne geben" umschrieben, würde aber mittlerweile noch ergänzen "aber nicht nur mir, sondern allen". :) Ist das play to flow?

JohnLackland

  • Beta-Tester
  • Hero Member
  • ***
  • Beiträge: 2.977
  • Nicht Beißen!
    • Profil anzeigen
    • Oh Kultes
@Xandilla: hemm jetzt will ich mal mit dir spielen :)
@Joeng Joeng: Yo kannste so sehen.
« Letzte Änderung: 10 Okt 2018, 18:22:20 von JohnLackland »
Spielst du schon oder diskutierst du noch über die Regeln?

Zauberfeder

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 8
    • Profil anzeigen
Bei mir passt bei einer Einzelnennung am ehesten Play to flow. Play to succeed und Play to struggle sind für mich als Elemente des Rollenspiels ebenfalls wichtig, typischerweise hat Charakterkonsistenz und Immersion Priorität über "innerweltlichen Erfolg".
Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit.

Olibino

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1.023
    • Profil anzeigen
Ich habe jetzt mal Play to Suceed genommen,  knapp vor Play to Flow. Ich schmiede sehr gerne Pläne, natürlich um Erfolg zu haben.

Es findet übrigens im Tanelorn gerade eine sehr ähnliche Umfrage mit ausführlicheren Fragen statt.

Jeong Jeong

  • Korsaren
  • Hero Member
  • *
  • Beiträge: 3.627
  • Kapitänin Zahida
    • Profil anzeigen
Es findet übrigens im Tanelorn gerade eine sehr ähnliche Umfrage mit ausführlicheren Fragen statt.

Da kam bei mir folgendes bei raus:

Power Gamer: 71%
Butt-Kicker: 42%
Tactician: 58%
Specialist: 17%
Method Actor: 83%
Storyteller: 63%
Casual Gamer: 42%

Spitze! ;D

Wandler

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 252
    • Profil anzeigen
Habe jetzt mal abgestimmt, aber ein Konzept alleine tut es für mich nicht.
Sobald sich ein Charakter zu entwickeln beginnt ist Immersion wichtig - inklusive inneren Konflikten. Dabei will ich schon erfolgreich sein.
Auch andere Konzepte will ich nicht ausschließen - deren Belohnung kann auch ein "Erfolg" sein - wenn einem das Konzept nicht aufgezwungen wird.
So wie Xandila sagt: Es kommt auf viele Faktoren an, und selbst in derselben Gruppe, mit dem selben Charakter können in einer Szene der direkte Erfolg im Vordergrund stehen - in der nächsten etwas das sehr viel mehr mit Immersion zu tun hat, bis hin zu Rückschlägen.

Xandila

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 835
    • Profil anzeigen
Hab den Fragebogen auch mal ausprobiert, bei mir kam das raus:
Power Gamer: 33%
Butt-Kicker: 29%
Tactician: 58%
Specialist: 25%
Method Actor: 46%
Storyteller: 63%
Casual Gamer: 42%
Storyteller passt ja durchaus zu drama und flow :) Taktiker ... - naja, es ist zumindest schön, wenn wir einen Plan haben - auch wenn der dann meisten sowieso ganz anderes sich entwickelt ;)

@ John: Vielleicht schaffen wir es ja nächstes Jahr beide zum Forentreffen?

Olibino

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1.023
    • Profil anzeigen
Hier sind meine Werte:

Power Gamer: 63%
Butt-Kicker: 25%
Tactician: 79%
Specialist: 0%
Method Actor: 67%
Storyteller: 54%
Casual Gamer: 25%

Loki

  • Korsaren
  • Hero Member
  • *
  • Beiträge: 2.285
  • Q: Sein v ¬Sein
    • Profil anzeigen
    • Google
Power Gamer: 54%
Butt-Kicker: 38%
Tactician: 71%
Specialist: 42%
Method Actor: 75%
Storyteller: 92%
Casual Gamer: 33%

Ansonsten am ehesten Play to win / succeed.
Give a man a fire and he's warm for a day, but set fire to him and he's warm for the rest of his life. (Jingo)

Chalik

  • Beta-Tester
  • Hero Member
  • ***
  • Beiträge: 2.145
  • Forentreffen-Orga
    • Profil anzeigen
Meine Werte:

Power Gamer: 29%
Butt-Kicker: 17%
Tactician: 71%
Specialist: 38%
Method Actor: 63%
Storyteller: 79%
Casual Gamer: 42%

SeldomFound

  • Beta-Tester
  • Hero Member
  • ***
  • Beiträge: 9.736
  • Wohin auch die Reise geht, ich bin da
    • Profil anzeigen
Bei mit waren es bei dieser Umfrage über 80% Taktiker und Storyteller.
Patience is a virtue, possess it if you can
Seldom found in woman
Never found in man