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Autor Thema: Die Pyramiden von Pirimoy / Bewertung & Rezensionen  (Gelesen 508 mal)

Thallion

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Die Pyramiden von Pirimoy / Bewertung & Rezensionen
« am: 23 Apr 2018, 11:13:27 »
Hier könnt ihr eure Meinung zum Roman Die Pyramiden von Pirimoy abgeben.
Das Ganze ist im Uhrwerk Web-Shop als Buch erhältlich oder als PDF im .



Wiki-Artikel
Die Pyramiden von Pirimoy

Roman-Übersicht
Hier gelangt ihr zu der Auswertung und Übersicht bereits bewerteter Spielhilfen:
https://rollenspiel-bewertungen.de/splittermond/romane/

Klappentext:
Als Lian, eine Piriwatu, eines Tages auf einen jungen Mann trifft, der sich als Arko Melasgar ausgibt, merkt sie sofort, dass dieser etwas im Schilde führt. Nichts Geringeres als eine der 13 Pyramiden von Pirimoy zu übernehmen ist sein Ziel. Doch Arko ist nicht, wer er vorgibt zu sein, und Lian verfolgt als Anhängerin der Piriwatu-Rebellen ihre ganz eigenen Ziele. Als schließlich ein Streit unter den 13 Admirälen der Pyramiden entbrennt, beginnt in der Feenwelt ein Kampf um Leben und Tod, den niemand vorausgesehen hat ...

Dim Lovac

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Re: Die Pyramiden von Pirimoy / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #1 am: 24 Apr 2018, 09:11:09 »
Dieses Buch stellt mich vor einige Rätsel. Nach dem guten Start der Reihe mit Nacht über Herathis wurde Die Pyramiden von Pirimoy zu einer herben Enttäuschung.

Das Buch wirkt wie eine unfertige Romanskizze, etwas, das einmal ein fertiges Buch werden möchte, aus Versehen jedoch gedruckt und verkauft wurde. Würde nicht nach gefühlt (und manchmal tatsächlich) jedem Satz ein Absatzwechsel kommen, das Buch wäre nur halb so dick. Überhaupt die Sätze: Dieser kurze, abgehackte Stil gefällt mir nicht. Für Actionszenen ist er wunderbar geeignet, um Spannung zu erzeugen, über das ganze Buch wirkt er gegenteilig. Bei mir ist dadurch kein Lesefluss aufgekommen, sondern Monotonie.

So wenig abwechslungsreich wie die Sprache, so platt die Charaktere. Zwar bekommt jede wichtige Figur ganz artig ein Kapitel(chen), in dem sie ihre Hintergrundgeschichte erzählen kann, aber das gibt ihr nicht unbedingt Tiefe (und stammt oft aus der Mottenkiste der Küchenphilosophie). Über den Rest des Buches bleiben sie zweidimensionale Pappaufsteller.

Der Skizzencharakter des Buches verstärkt sich dadurch, dass die wenigsten Figuren einen Namen haben: der Naga, der Varge … Mitunter wird das begründet, auf eine Weise, die raffiniert wirken möchte, es aber nicht ist. Selbst Hauptfiguren bleiben davon nicht verschont, wird eine doch konsequent ›der Lügner‹ genannt – und als sich das dann mal ändert, musste ich kurz nachdenken, ob vielleicht eine andere Figur gemeint ist.

Ein weiteres großes Manko ist die Hauptfigur. Sie hat zwar einen Namen, würde sie die Piriwatu genannt werden, würde es jedoch nicht weiter auffallen. Ohne das Cover hätte ich nicht einmal eine Ahnung, wie sie aussieht. Ihre Handlungen machen einfach keinen Sinn, und ob sie Motor der Handlung oder bloß Chronistin ist, ist einem irgendwann auch egal. Sie verachtet Städter und sehnt sich nach dem Dschungel (muss ja, so als Klischee-Halbwilde), dabei kennt sie nichts anderes als die Stadt und kommt im Dschungel nicht klar. Dadurch, dass der Roman überwiegend (von den Kapiteln, in denen jemand seine Geschichte erzählt) aus ihrer Sicht geschrieben ist, hat man zusammen mit der Sprache den Eindruck, dass sie sehr, sehr dumm ist. Und sich keine Namen merken kann.

Mitgefiebert habe ich mit keiner Person, irgendwann wollte ich nur noch mit dem Buch durch sein.

Leider ist zudem das Korrektorat eine Katastrophe: Fehlende oder falsche Kommata (wenn es mal Nebensätze gab) und eine hohe Anzahl an Fehlern, die ich bisher bei Splittermond-Produkten noch nicht erlebt habe.

Dabei hat der Roman eigentlich Potential. Ich glaube, dass sich in ihm eine spannende und atmosphärische Geschichte verbirgt. Doch leider nimmt der Schreibstil dem Buch jegliche Kraft. Und tolle Ideen (wie etwa das Konzept der Feenwelt) gehen darin unter.

Fazit: Für mich ist Die Pyramiden von Pirimoy ein unfertiges Buch mit oberflächlichen Charakteren, einem nüchternen, abgehackten Schreibstil, der alle Atmosphäre erstickt, und einem erschreckend schlechten Korrektorat. Alles in allem ein mangelhaftes Werk (Note 5). Wer es auf sich nimmt, kann aber interessante Ansätze für eine eigene Geschichte in Pirimoy finden.

barbarossa rotbart

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Re: Die Pyramiden von Pirimoy / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #2 am: 27 Apr 2018, 10:45:53 »
Der Roman hätte länger sein können. Von der Thematik und den Charakteren war er besser als der erste. Hier hatte man Charaktere, deren Motivation man wirklich nachvollziehen konnte. Aber es gab auch Elemente, die mir überhaupt nicht gefielen.
Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.
Der ganze Rest hingegen war wirklich gut gelungen. Deshalb gibt es eine 3.

Penslinger

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Re: Die Pyramiden von Pirimoy / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #3 am: 30 Apr 2018, 09:25:28 »
Ich kann mich dem Post Dim Lovac nur anschließen.

Ich kann mich mit dem Schreibstil und der Darstellung der Charaktere einfach nicht anfreunden. Ich empfand den Schreibstil sprunghaft und extrem verwirrend.
Der Plot hat prinzipiell Potenzial und könnte eine wirklich tolle "Indiana Jones"-Story sein. Die Art und Weise wie die Geschichte "erzählt" wird, verhunzt das Potenzial allerdings.

Die Charaktere wirken wie Abziehbilder ohne erkennbaren Grund für ihre Handlungen oder Reaktionen auf bestimmte Situationen.
Meine Bewertung wäre 3/10 Punkten.

sehr enttäusche Grüße
Penslingers Seele
« Letzte Änderung: 30 Apr 2018, 09:27:37 von Penslinger »
Sukara. "Nein, das ist nicht der Lastesel des Händlers den wir suchen sollen, der hat ja graue und nicht weiße Bäckchen (Anm. gemeint war Päckchen)!"
Gruppe: "Zustimmendes Nicken"
SL: "Kopf - Tisch."

SirPadric

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Re: Die Pyramiden von Pirimoy / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #4 am: 11 Mai 2018, 14:32:15 »
Ich habe vorher auch "Nacht über Herathis" gelesen und fand es einen sehr schönen und lebhaften Blick auf Lorakis.

"Die Pyramiden von Pirimoy" haben mich auch enttäuscht. Ich fand es an vielen Stellen verwirrend. Wer will noch mal was? Und warum? Was macht der Naga da schon wieder? Ist der nicht tot? Ist es vielleicht ein anderer Naga? Hmm, auch egal. Vielleicht würde es beim zweiten Mal lesen etwas klarer werden. Ich werde es aber auf keinen Fall ein zweites Mal lesen.

Ich glaube nicht, dass Namen da geholfen hätten. Ich persönlich finde es nämlich okay, wenn es "den" Naga ohne Namen gibt. Einige Figuren brauchen keine Namen, sondern können gut und gerne mit Ihrem Titel oder ihrer Herkunft identifiziert werden. Mich stört das nicht.

Die wirklich immens vielen Fehler reissen einen immer wieder raus. Das sind wirklich viel zu viele Fehler. Was war da los?

Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.

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Es bleibt die Hoffnung, dass das dritte Buch so gut ist, wie es mir bisher angepriesen wurde.  ;)

Albenkind

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Re: Die Pyramiden von Pirimoy / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #5 am: 11 Mai 2018, 22:54:39 »
ich fand den Roman super, er hat mir sehr gefallen, ich fand die Chars sehr gut ausgearbeitet und auch die Feenwelt war sehr gut dargestellt. Ich kann meine Vorredner nicht nachvolziehen, was sie so schlecht daran fanden aber die Geschmäcker sind ja zum Glück auch unterschiedlich.
Mir hat das Buch sehr viel Freunde und Spaß bereitet ich habe "Nacht über Herathis" auch gelesen und weiß gar nciht welches der beiden Bücher ich besser finden soll, eingendlch sind beide gut für mich.
Ich fand es sehr schön das ein Naga in der Geschichte aufgetaucht ist.