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Autor Thema: Die Perle Telwaris (Badashan) / Bewertung & Rezensionen  (Gelesen 1873 mal)

Thallion

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Wiki-Artikel
Die Perle Telwaris

Abenteuer-Übersicht
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Klappentext:

Auf der Suche nach einem verschollenen Schiff des Shahirs von Badashan stoßen die Abenteurer weit in das Auge von Telwari vor – und entdecken unter der Wasseroberfläche weit mehr als einen kostbaren Schatz.

Knut Knutsen

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Re: Die Perle Telwaris (Badashan) / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #1 am: 10 Mär 2022, 16:02:23 »
Die Perle Telwaris ist eines der beiden im Band Badashan – Im Reich des Affengottes enthaltene Abenteuer und beschäftigt sich auf 10 Seiten thematisch mit dem Auge von Telwari.

Klappentext: Auf der Suche nach einem verschollenen Schiff des Shahirs von Badashan stoßen die Abenteurer weit in das Auge von Telwari vor – und entdecken unter der Wasseroberfläche weit mehr als einen kostbaren Schatz.

Einstieg und Hintergrund: Der Shahir von Badashan möchte ein Artefakt an sich bringen, das jedoch kurz nach seinem Auffinden bereits wieder verschollen ist. An dieser Stelle wird von einem Angriff auf das transportierende Schiff geschrieben, wer oder was dafür verantwortlich ist, bleibt jedoch verborgen und wird auch im späteren Verlauf nicht aufgeklärt. Die Abenteurer melden sich auf einen Anhang, um an einer Bergungsexpedition teilzunehmen, und mangels anderer Alternativen, werden die Abenteurer (für einen immens hohen Lohn) angeworben, auch wenn sie sich womöglich gar nicht eignen, da sie Teil einer Vision des Auftraggebers waren.


Abschnitt 1 – Vorbeitung: Etwas obskur aus meiner Sicht wird es dann direkt zu Beginn, denn die Abenteurer werden zunächst ausgeschickt, um einige Artefakte zu besorgen. Wäre das nicht bereits im Vorfeld sinniger gewesen? Und statt eine Meisterkarte zu erwerben, wäre mir zuerst eingefallen, den einzigen Überlebenden des Schiffsunglücks mit auf die Fahrt zu nehmen. Nun ja. Zudem wird eine konkurrierende Piratenbande eingeführt, die die gleichen Artefakte an sich bringen will, und möglicherweise kommt es bereits hier zu einer Konfrontation, die ist aber optional.

Abschnitt 2 – Tauchgang: Das untergegangene Schiff liegt im Geisternebel, einer Gegend, die Reisenden das Schicksal einer Stadt des einst im Auge von Telwari lebenden Menschenvolkes vor Augen führt und in die Geisterwelt blickt. Bei Tauchgängen kann das Artefakt geborgen werden, doch erst durch die (nicht zwingende) Konfrontation mit den Piraten wird diese Szene dramatisch. Die Art und Weise, wie das im Abenteuer umgesetzt ist, sagt mir aber nicht zu. Die Piraten sind klar überlegen und erst, wenn die Abenteurer unterliegen, erhalten sie eine rettende Vision, die den Haigott Shanvuttam (oder einen seiner Diener) herbeibeschwört, der dann die Piraten besiegt. Der Abschluss des Abenteuers lässt einmal mehr auf ein Folgeabenteuer schließen, diesmal mit möglicherweise gravierenden Auswirkungen auf Badashan und andere Anrainer des Auge von Telwari.

Fazit: Ich finde das Abenteuer schwierig zu bewerten. Zum einen haben wir hier eines der seltenen HG 3-Abenteuer, was sich aus dem möglichen Kampf mit den Piraten und deren Unterwasser-Verbündeten ergibt. Allerdings ist dieser Kampf bei guter Vorbereitung gar nicht zwingend und das Abenteuer kann auf diese Weise gänzlich ohne Konfrontation enden (denn auch die Begegnung in der Stadt ist optional). Und so sehr ich verschiedene Enden und Möglichkeiten, kampffrei Erfolg zu haben, mag, so wirkt es hier ein wenig merkwürdig, denn ohne die Piraten bleibt im Grunde nur ein bisschen Sightseeing zum Untergang der Tulawi. Hinzu kommt, dass hier sehr viel Regel-Kleinklein beschrieben wurde, das aus meiner Sicht über das notwendige Maß hinausgeht. Als Beispiel sei die Auflistung möglicher Handelspartner für die zu Beginn zu beschaffenden Artefakte mit unterschiedlichsten Handelspreisen gennant, da geht unglaublich viel Platz drauf, den ich lieber für eine Beschreibung der Unterwasserstadt oder eine stärkere Einbindung der Nixen gehabt hätte. Insgesamt aus meiner Sicht ein durchschnittliches Abenteuer, dass zwar interessante Ansatzpunkte bietet, diese aber leider nicht in den Mittelpunkt stellt. Ich vergebe daher eine 4.