Umfrage

Wie hat dir das Abenteuer "Vangaras Prüfung" gefallen?

Note 1
2 (25%)
Note 2
5 (62.5%)
Note 3
1 (12.5%)
Note 4
0 (0%)
Note 5
0 (0%)
Note 6
0 (0%)

Stimmen insgesamt: 8

Autor Thema: Vangaras Prüfung / Bewertung & Rezensionen  (Gelesen 1107 mal)

Thallion

  • Moderator
  • Full Member
  • *****
  • Beiträge: 173
    • Profil anzeigen
Vangaras Prüfung / Bewertung & Rezensionen
« am: 05 Mär 2018, 12:56:42 »
Hier könnt ihr eure Meinung zum Abenteuer Vangaras Prüfung abgeben.

Wiki-Artikel
Vangaras Prüfung

Abenteuer-Übersicht
Hier gelangt ihr zu der Auswertung und Übersicht bereits bewerteter Abenteuer:
https://rollenspiel-bewertungen.de/splittermond/abenteuer/

Klappentext:
In den Verheerten Landen, eine von der Finsternis verwüstete Ödnis nördlich von Selenia, vegetieren verdorrte Gewächse neben abscheulichen Monstern. Nur dank des Wächterbundes sind diese Bestien noch nicht über die Grenzen hinaus vorgedrungen – aber der Arm der Finsternis ist länger als befürchtet. Sogar auf Burg Bärenwehr sind ihre Schatten zu spüren, obwohl das Umland noch friedlich ist und fast einem idyllischen Waldstück gleicht. Jedoch werden ihre Grundfesten von einem Mord erschüttert, der sich in der Nacht von Vangaras Prüfung ereignet – ein Ritual, das den neuen Komtur der Burg in sein Amt erheben sollte. Eile ist nun geboten, da die Burg samt Bewohner nur eine kurze Zeit durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten ist. Können die beherzten Abenteurer das Verbrechen aufklären, bevor sich der sinistere Mörder aus dem Staub machen kann?

Vangaras Prüfung ist ein Abenteuer aus der Reihe der Mondsplitter, kurzer und spielfertig aufbereiteter Abenteuer für ein bis zwei Spielabende. Ein Mondsplitter zeichnet sich dadurch aus, dass er durch seine Kürze und die Aufbereitung der Informationen nur geringe Vorbereitungszeit benötigt. Alle Abenteuer dieser Reihe nutzen die vereinfachten Regeln aus der Splittermond Einsteigerbox, können aber auch mit geringem Aufwand an das vollständige Regelwerk angepasst werden.
« Letzte Änderung: 22 Mär 2018, 12:47:47 von Thallion »

Anguisis

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 54
  • Wer Angst hat vor dem Fall, der muss kriechen.
    • Profil anzeigen
Re: Vangaras Prüfung / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #1 am: 13 Aug 2018, 15:05:27 »
Ich hab am Wochenende den Mondsplitter geleitet und kann sagen, dass ich sehr begeistert bin.
Das Abenteuer diente uns zur Überbrückung der Urlaubszeit, da 2 von meinen 4 Spielern nicht da waren und die anderen beiden Spieler gerne weiterspielen wollten. Passend war, dass beide aus dem Wächterbund kommen und somit durch das Abenteuer der Background der SC´s gleich viel detaillierter wurde.

Vom Plot her, hatte ich etwas Befürchtung, dass ein Detektiv-Plot nicht durch einen Mondsplitter dargestellt werden kann, da meine SCs erfahrungsgemäß jede Kleinigkeit und jede Info kritisch hinterfragen. Wenn da mal eine Aussage nicht zu einer anderen Aussage passt, wird gnadenlos in diese Richtung ermittelt; auch wenn der Widerspruch nicht gewollt war und vom Fertigabenteuer kommt. Klar, kann man das als SL wieder gerade biegen, aber schöner ist es doch, wenn es stimmt. Und das tut es beim Mondsplitter. Alle Infos, die von den NSc´s gegeben wurden, passen zusammen und fügen sich zum großen Ganzen.

Die Struktur des Mondsplitters war sehr übersichtlich und gut. Ich hatte am Abend keine Schwierigkeiten zwischen den Abschnitten hin und her zu springen.

Spieldauer betrug bei uns zackige 5 Stunden, aber das Tempo mag auch der geringen Anzahl von Spielern geschuldet sein.

Fun-Fact: Die beiden Spieler gehen jetzt in den Urlaub und die beiden anderen kommen jetzt wieder. Mit denen werde ich den 5. Mondsplitter (Im Rücken des Feindes) spielen und finde es gerade sehr cool, dass es Querverbindungen zwischen den beiden Splittern gibt. Top! Da kann sich die Gruppe beim nächsten gemeinsamen Abend über die Familie Ranodis austauschen.

Gesamtnote: 1
I am The Ancient, I am The Land

Grolmori

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 10
    • Profil anzeigen
Re: Vangaras Prüfung / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #2 am: 10 Sep 2018, 12:04:06 »
Wir haben Vangaras Prüfung in unserer Gruppe von Epic Adventures www.epic-adventures.de am 8. September innerhalb von 13 Stunden am Stück gespielt. Das Abenteuer bekam in unserer schriftlichen Reflexion eine Durchschnittsnote von 1,6, wobei hier Spielleiter und Abenteuer separat bewertet und am Ende zusammengerechnet werden. Das Abenteuer kam bei den meisten Spielern sehr gut an. Wir hatten im Digital Handout (TV) alle Lagepläne und Verdächtigen mit Infos jederzeit abrufbereit, was extrem hilfreich bei diesem Abenteuer war.

Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.

Sehr schön ist die Querverbindung zum nächsten Mondsplitter-Abenteuer. Allgemein ist das Abenteuer sehr gut gelungen und hat uns wirklich gut gefallen. Für die knappe Seitenzahl (DinA5, daher sind es ca. 16-18 Din A4-Seiten) ist hier eine Menge Plot geboten. Allerdings sollte sich der SL sehr gut vorbereiten. Eine erfahrene Truppe dreht hier jeden Stein um und man muss alle Hintergründe und Motivationen der NPCs hervorragend kennen, um passend reagieren zu können. Aber das ist ja bei fast jedem Detektiv-Abenteuer so. Außerdem sind Mondsplitter-Abenteuer ohnehin für Einsteiger konzipiert, eine Experten-Runde wird dem Spielleiter das Leben etwas schwer machen ("Wo findet man den Wachplan?", "Welche Wachen hatten wann Dienst?", "Ich forsche in den Chroniken nach Ereignissen aus 20 Jahren Burggeschichte", "Ich reise zu den anderen Burgen und befrage dort alle", etc.). Vielleicht ist Vangaras Prüfung für Neueinsteiger auch zu komplex gehalten. Es sind wirklich viele Querverbindungen und Motivationen im Spiel. Die muss man auf jeden Fall gut in der Hand haben. Ansonsten: Absolute Kaufempfehlung!

LG Marc

« Letzte Änderung: 10 Sep 2018, 12:40:40 von Grolmori »

4 Port USB Hub

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1.008
  • Jetzt mit USB 3.0 Ports
    • Profil anzeigen
Re: Vangaras Prüfung / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #3 am: 04 Dez 2018, 14:36:25 »
. Es war z.B. nicht klar, ob der Innere Rat die Krypta in der Nacht verlassen darf oder nicht. Dadurch ergeben sich natürlich auch unterschiedliche Möglichkeiten für einen Mord. Logisch: die Spieler haben alle nach jedem kleinsten Detail zur Zeremonie befragt und dazu hat man leider wenig gefunden. z.B. "Gibt es Wachen vor der Krypta? Wenn ja, sind diese an bestimmte Wachpläne gebunden?" Klar, das kann man improvisieren und selbst gestalten, aber die Spieler kommen wie immer auf die ausgefallensten Ideen und wollen Namen, Dienstnummer und Alibis überprüfen. Ohne Vorbereitung in diese Richtung sieht man da alt aus als Spielleiter und erfahrene Leute merken das sofort.
ok bei den Details der Zeremonie gerat ich auch ins Schwimmen, aber gerade der Wachplan wird doch extensiv ausgebreitet und bei jedem NSC steht dabei in welchen Schichten sie dran waren, das versteh ich nicht.
Zitat
Ebenfalls gefehlt hat mir eine Beschreibung der Wohnunterkunft von Thorvald und Vareith, den beiden Opfern. Natürlich wollten die Spieler diese Orte aufsuchen und lediglich die Wohnungen des Inneren Rats wurden beschrieben. Dadurch, dass diese so akribisch beschrieben waren, ergab sich hier eine Logiklücke, denn die "Funde" waren durch Improvisation nicht ganz so detailreich wie die Funde in den Wohnungen des Inneren Rates durch das Abenteuer. Natürlich kann dies dem Platz im Buch geschuldet sein, aber dafür hätte man den optionalen Ogerangriff am Ende lieber weglassen können, der ohnehin fast nur aus Wertekästen bestand. Die Hohenpriesterin wurde übrigens am heftigsten verdächtigt und hatte viel zu viel Angriffsfläche, die man kaum subtil aushebeln konnte.
In Thorvalds Wohnung wohnt ja erstmal eine Zeitlang die Hohepriesterin, daher konnt ich darauf verweisen dass sie da nach einem Monat wohl keine Spuren mehr finden konnten. Der Gnom sollte nach der Ernennung in eben jenes Zimmer umziehen und hatte daher auch schon seine Sachen gepackt so dass in seiner Kammer nicht viel zu durchsuchen war.


Mein Fazit: im Grundsatz ein gutes Detektivabenteuer, ein paar Probleme wurden ja schon angesprochen.
Was ich noch zu meckern fand:
- die Motivation von Tandar bleibt den SCs lange vorenthalten und ohne Motiv wusste keiner so recht warum Tandar schuldig sein sollte. Musste da schon recht viel mithelfen und ein paar mehr Spuren legen damit sie draufkommen
- rein nach AB braucht man Empathie/Redegewandheit Proben gegen ~29 um Tandar zu enttarnen. schon ziemlich heftig, auch auf HG2, wenn man keinen echten Spezialisten mithat.
- warum sieht der Boesewicht als einziger von den 4 Verdaechtigen auch tatsaechlich wie ein Boesewicht aus? Beim Vorzeigen der Portraits zeigten die Spieler direkt auf Tandar und meinten, der sieht so aus als sei er es. Auch der Nachname (Schattenklaue) ist so ein klassischer Villain-Name und passt so garnicht zu einem Heiler. Zum Glueck war der Nachname nirgendwo auf den handouts abgedruckt so dass Tandar bei mir einfach Tandar hiess.
Für Fetzenstein! Nieder mit Knax!