Autor Thema: Auf dem Splittermond...eine Dark-Fantasy-Kampagnenwelt für Splimo  (Gelesen 2621 mal)

Waldviech

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Mein Gott - ich hab ja schon Ewigkeitszeiten keinen Unfug mehr im Splittermondforum verbreitet! Das muss ich dringend mal wieder ändern. OK - um gaaanz ehrlich zu sein: Erstens gibt es hierzu schon einen Threat im Tanelornforum, und zwar hier:

https://www.tanelorn.net/index.php/topic,105638.0.html

und zweitens ist das Ganze ein Weiterdenken, oder wenn man es böser möchte, ein Recycling hiervon:

http://forum.splittermond.de/index.php?topic=2214.0

Und da im Tanelorn schon ein, zwei Gedanken zusammengekommen sind, geht es erst einmal, ganz stillos, mit Zitaten los (Ich hoffe, das Ganze wird jetzt nicht zu schwer lesbar):

Zitat von: Waldviech
Lorakis hat drei Monde, mit denen man an und für sich mal was machen könnte. Darüber bin ich ja bekennend der Meinung, dass es zu wenig Fantasy im Style von Ambermoon, Albion, Spelljammer und Lionheart gibt.

Beim Rumgekritzel während einer Wartezeit heute entstand die Kritzelei, die unten angehängt ist. Das Ganze brachte mich auf die Idee, das Spelljammer-Splittermond nochmal aufzugreifen! Und was läge näher, als Splittermond auf dem Splittermond zu spielen?   ;D

Folgende Ideen seien mal gegeben:

- Vor der Katastrophe war der Splittermond eine Welt, die Lorakis nicht unähnlich war.

- Da die Drachlinge auch auf dem Splittermond ihr Unwesen trieben, sind auch ihre Sklavenvölker dort zu finden.

- Als der Mond barst und "ETWAS" aus dem Inneren des Mondes entkam, griffen Yonnus und einige andere Götter ein, um die Völker des Splittermonds zu retten. Ihre Macht ist es, die den Rest des Mondes und seine Splitter weitgehend zusammenhalten.

- Die Splitter bilden eine Art "See fliegender Inseln"

- Die Himmels- und die Splitterschicht sind mit fliegenden Reittieren und Luftdchiffen befahrbar. Darunter beginnt die Gewitterschicht, in der die gewaltigen Blitze und Eruptionen stattfinden, die man von Lorakis aus sehen kann.

- Das Schwerkraftzentrum des Splittermondes liegt noch immer im Mittelpunkt desselben

- Ab und zu kommen aus dem formlosen Chaos, das unter der Gewitterschicht liegt,
dämonische Kreaturen nach oben

- Insgesamt ist der Splittermond natürlich "postapokalyptischer" und "außerirdischer" als Lorakis.

- Das Areal, in dem die Action stattfindet, ist ein "Küstengebiet", in dem der von Rissen durchzogene Hauptkörper des Mondes in das chaotische Gebiet der fliegenden Inseln übergeht. Es spielt also quasi am "Rande der Welt und jenseits davon"

Zitat von: Rafael
Love this^^!

- Herrschen die Priester der Mondgötter dann theokratisch als Rat in einer lunaren Hauptstadt über alle? Sie könnten Kreuzzüge starten, um abtrünnige Splitter zu bestrafen. Untereinander gibt es natürlich auch Krach, denn es kann nur eine wahre Mondgottheit geben. Aber diesen Kampf tragen sie im Geheimen aus. Das Amt des Avatars des Mondes wird übrigens von den Hohepriestern der Kulte gewählt. Allerdings gab es lange Zeit keinen Avatar, da es den letzten im gleichen Moment zerriss, als auch der Mond zersplitterte.

- Die Kirchen stellen auch das einzige stehende Heer, die Mondlegionäre. Deren Elite sind ein Heer aus einst unsterblichen Prätorianern, die der Verlust ihres ewigen Lebens in eine tiefe Krise stürzt.

- Rebellische Splitter könnten von elementaren Magiern geführt werden, die durch Feenpakte an elementare Magie gelangten, um dem Klerus etwas entgegenzusetzen. Natürlich haben Geschäfte mit dem Gehörnten ihren Preis.

- Gnome bleiben die Händlerkaste von Lorakis, aber in diesem Fall haben sie Reisen durch das Chaos perfektioniert und lassen es sich dementsprechend vergüten. Das gefällt den Mondkulten und den Alben, die die ältesten und mächtigsten Handelshäuser vor der Splitterung stellten, natürlich gar nicht.

- Zwerge organisieren sich nun in kriegerischen Söldnerclans, da mit dem Entzweibrechen des Mondes auch ihre Reiche untergingen. Ihre Mondkulte sind stark geschwächt, aber das Wort ihrer Hohepriester hat immer noch Gewicht. Und sei es auch nur, weil sie bereit sind alles zu tun, um den Platz ihrer Leute im Rat zu verteidigen. Dasselbe gilt auch für den Rest der Zwerge, die untereinander noch ein paar Rechnungen zu begleichen haben.

- Varge könnten Außenseiter sein, weil man glaubt, dass sie verfluchte Lykantrophen sind die ihren Fluch ihr ganzes Leben mit sich herumtragen müssen.

Das sind so meine ersten Gedanken. Hat Spaß gemacht :D.

Zitat von: Waldviech
Die Idee mit der Kirche ist super! Meine Idee war ohnehin, dass einer der moralischen Mondgötter, (gar Yonnus?) sich für den Erhalt des Lebens auf dem Splittermond sozusagen aufgeopfert hat, und daher als "Weinender Bewahrer" quasi-monotheistisch verehrt wird. Das "Problem" dabei ist, dass der Mond Gott sich durch das Zusammenhalten des Mondes so verausgabt, dass seine ihm auf dem Splittermond zu Gebote stehende Macht kaum noch für etwas anderes ausreicht. (Da ich den Splittermond-Götterband nicht habe, weiß ich allerdings nicht, ob Splimo-Götter so funktionieren könnten). Daher kann er sich nicht so "direkt" um seine Priesterschaft und Anhänger kümmern, wie das auf Lorakis der Fall wäre. Das Ergebnis: Ein entfernter, sehr gütiger Gott, und auf Milde und Nächstenliebe basierende Religion, die durch eine  schamlos korrupten Klerus versaubeutelt wird!

Insgesamt ist die Welt auf dem Splittermond natürlich etwas seltsamer als Lorakis. Ein Teil des linearen Festlandes wird so z.b. vom Ablaufenden Meer dominiert. Ein Ozean, dessen Wasser nach der Katastrophe weitgehend ins Mondinnere abgeflossen ist, so dass das Ablaufende Meer fast überall nur noch zwei bis drei Meter tief ist. Die Bewohner des Ablaufenden Meeres leben in Dörfern auf den Rücken riesiger Taschenkrebskreaturen.
Die "Prinzipalitäten" sind eine Föderation kleiner Splitterfürstentümer und Stadtstaaten, die hauptsächlich demokratisch regiert werden. Ebenso demokratisch ist die "Republik der Toten", der Rest eines ehemals gigantischen, lunaren Imperiums. Die Bevölkerung lebt in halbleeren, gigantischen Metropolen und wird, da die Zahl der Toten die der Lebenden bei Weitem übersteigt, von einem Gremium untoter Geistwesen beraten.
Die aufrechten Paladine der Republik nehmen es freiwillig auf sich, sich mit Vampirismus zu infizieren, um den Kreaturen des Chaos aus dem Mondinneren besser entgegen zu treten.
Die aufstrebende Macht des Splittermonds ist hingegen das junge Königreich Thir-Nyghach - ein seit recht kurzer Zeit zivilisiertes Volk, das mit dem Volk Thir-Dhurgachans aus Lorakis verwandt ist. Think "Britische Seemacht zur Zeit von Francis Drake...nur keltischer und mit fliegenden Schiffen. Das Königshaus von Thir-Nyghach hat vor Kurzem eine eigene, nettere Abart der Mondkirche ins Leben gerufen und nun tobt ein Luftkrieg zwischen Kirche und Königreich, der unter anderem auch mit Freibeutern und über kleinere Stellvertreterreiche ausgetragen wird.

Zitat von: Rafael
Vampir-Paladine! Sold! Die Idee mit dem zerrissenen Gott ist auch gut. Ich würde ihn als den mächtigsten Mond-Gott bezeichnen und jetzt kämpfen die anderen Mond-Götter um die Dominanz. Vielleicht herrschte er so sicher im Sattel, dass die anderen Götter sich an ihn gewöhnten, aber durch das Brechen des Gefängnis entstand ein solches Ungleichgewicht der Macht, dass die Lücke nur schwer zu füllen ist?

Und natürlich bewachten die Zwerge die Siegel zum Gefängnis, die mit ihren Reichen zerbrachen. Vielleicht waren sie sogar das Mächtigste Volk auf dem Mond und deswegen nagt die Zerstörung umso schlimmer an ihnen?

Und der Gott von Thir-Nygach hat natürlich nicht vor sich in die Kirche zu integrieren, während die Drachlinge zurückkehren und im Geheimen versuchen die Siegel wieder zu errichten ... mit Blut als den Mörtel für die magische Mauer :D.

Zitat von: Waldviech
Ich mag die Idee mit den Drachlingen! Das verleiht ihnen was schön Ambivalentes...denn den Splittermond wieder versiegeln wäre grundsätzlich keine so doofe Idee

So, und jetzt schauen wir mal, was im Splittermondforum unter lauter erfahrenen Splimologen so zusammenkommt. :)
« Letzte Änderung: 13 Feb 2018, 12:17:25 von Waldviech »

Waldviech

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Re: Splittermond....auf dem Splittermond
« Antwort #1 am: 06 Feb 2018, 22:42:00 »
Nebenbei habe ich so ein bisschen planlos an einer möglichen Landkarte des "bespielten Gebietes" gebastelt. Siehe Anhang. Reichsgrenzen, Beschriftungen u.a. fehlt natürlich noch. Die Idee ist, dass das Ganze eher die Größenordnung eines der lorakischen Subkontinente hat und nicht den gesamten Mond beschreibt. Bei dem wolkigen Gewaber handelt es sich um einen Blick auf das gewittergeplagte Chaos unter den schwebenden Inseln. Die große dunkelblaue Fläche auf dem Festland ist das oben angesprochene "Ablaufende Meer".

Zelon

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Re: Splittermond....auf dem Splittermond
« Antwort #2 am: 07 Feb 2018, 13:02:18 »
Ach schön, dann muss ich nicht mehr zwischen den Foren hin- und herspringen. Hurra^^!

Jeong Jeong

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Re: Splittermond....auf dem Splittermond
« Antwort #3 am: 07 Feb 2018, 13:25:54 »
Zitat von: Waldviech
Lorakis hat drei Monde, mit denen man an und für sich mal was machen könnte. Darüber bin ich ja bekennend der Meinung, dass es zu wenig Fantasy im Style von Ambermoon, Albion, Spelljammer und Lionheart gibt.

Beim Rumgekritzel während einer Wartezeit heute entstand die Kritzelei, die unten angehängt ist. Das Ganze brachte mich auf die Idee, das Spelljammer-Splittermond nochmal aufzugreifen! Und was läge näher, als Splittermond auf dem Splittermond zu spielen?   ;D

Folgende Ideen seien mal gegeben:

- Vor der Katastrophe war der Splittermond eine Welt, die Lorakis nicht unähnlich war.

- Da die Drachlinge auch auf dem Splittermond ihr Unwesen trieben, sind auch ihre Sklavenvölker dort zu finden.

- Als der Mond barst und "ETWAS" aus dem Inneren des Mondes entkam, griffen Yonnus und einige andere Götter ein, um die Völker des Splittermonds zu retten. Ihre Macht ist es, die den Rest des Mondes und seine Splitter weitgehend zusammenhalten.

- Die Splitter bilden eine Art "See fliegender Inseln"

- Die Himmels- und die Splitterschicht sind mit fliegenden Reittieren und Luftdchiffen befahrbar. Darunter beginnt die Gewitterschicht, in der die gewaltigen Blitze und Eruptionen stattfinden, die man von Lorakis aus sehen kann.

- Das Schwerkraftzentrum des Splittermondes liegt noch immer im Mittelpunkt desselben

- Ab und zu kommen aus dem formlosen Chaos, das unter der Gewitterschicht liegt,
dämonische Kreaturen nach oben

- Insgesamt ist der Splittermond natürlich "postapokalyptischer" und "außerirdischer" als Lorakis.

- Das Areal, in dem die Action stattfindet, ist ein "Küstengebiet", in dem der von Rissen durchzogene Hauptkörper des Mondes in das chaotische Gebiet der fliegenden Inseln übergeht. Es spielt also quasi am "Rande der Welt und jenseits davon"

Das klingt alles sehr krass nach der Scherbenwelt von WoW (auch wenn es solche Konzepte bestimmt auch schon vor WoW gab). Vor allem der Nethersturm ist quasi genau das, da kann man sich vielleicht noch ein paar weitere Inspirationen holen. Bei WoW bauen die Goblins da z. B. an einer Netherrakete, um ins All zu fliegen. ;D

Ifram

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Re: Splittermond....auf dem Splittermond
« Antwort #4 am: 07 Feb 2018, 13:42:06 »
Drachling-Flugscheiben von der Rückseite des Splittermonds

Waldviech

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Re: Splittermond....auf dem Splittermond
« Antwort #5 am: 07 Feb 2018, 14:20:28 »
Ach bitte, ja? Jeder  weiß doch, dass die Drachlinge mit ihren Flugscheiben eigentlich auf dem Roten Finstermond sitzen. In den Kanälen verborgen.  ;D ;D ;D

Was die Warcraft-Parallelen angeht: Japp, die sind da. Das liegt allerdings auch daran, dass Welten mit fliegenden Inseln in der Fantasy genau genommen schon länger ein halbwegs verbreiteter Trope sind. Ein Blick auf diese Seite ist da beispielsweise recht informativ:

http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/WorldInTheSky

Aber dadurch passt es auch wiederum recht gut zu Splimo. Das ungeschriebene Splimo-Motto ist ja "Altbekanntes, gut gemacht".  8)

Ich denke übrigens, dass man das Ganze hier ziemlich gut mit "Luftschiffe in Lorakis" verbinden kann. Ohnehin würde ich davon ausgehen, dass die "magischen Naturgesetze" auf Lorakis und dem Splittermond sehr ähnlich, wenn nicht gar grundsätzlich gleich sind. Kosmologisch würde ich nämlich annehmen, dass Lorakis und der Splittermond Teil der selben Existenzebene sind und tatsächlich nur durch die räumliche Entfernung  voneinander getrennt sind.

Waldviech

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Re: Splittermond....auf dem Splittermond
« Antwort #6 am: 07 Feb 2018, 21:05:47 »
So, nun folgt die Karte von oben mit Beschriftung! Und damit die Namen nicht so völlig ohne Background auf der Karte stehen, ein paar Ideen zu selbigen:

Brygonesse
Das Königreich Brygonesse ist den dragoreischen Feudalreichen sehr ähnlich, sowohl gesellschaftlich als auch optisch. Das Land ächzt, wie viele andere, unter der Fuchtel der Kirche des Weinenden Bewahrers, wird aber vom König, seinen Grafen und falkenreitenden Rittern einigermaßen gerecht regiert. Die Fachwerkhäuser der Bauern und Bürger sehen dragoreisch aus, die Schlösser der Adeligen aber sehen aus wie aus Milchglas gegossene Versionen von Neuschwanstein, da die Bewohner von Brygonesse bekannt dafür sind, Paläste aus lunarem Milchkristall zu erbauen.

Maldradorre
Die bereits oben erwähnte Republik der Toten. Das wüste Ödland wird oft von Kreaturen aus dem Chaos heimgesucht und zeichnet sich durch seine gigantischen, aber fast leeren Palastmetropolen aus. Heimat der noblen "Vampirpaladine", die grundsätzlich den Ehrenkodex der Ritter von Brygonesse teilen, mit diesen aber in Konkurrenz stehen. Die Bewohner Maldradorres binden die Geister ihrer größten Gelehrten in Kristallkugeln. Maldradorre dient der Kirche, hat aber ein gespaltenes Verhältnis zu den Hohepriestern von Glendrys.

Die Föderation der Wolken
Ein Sauhaufen zerstrittener Prinzipalitäten. Dauernd am Rande des Bürgerkriegs und in einer Art "On-and-Off-Beziehung" mit Glendrys.

Glendrys
Die Heilige Insel der Kirche des Weinenden Bewahrers. Die Hauptstadt Glendrys-Metron ist die bevölkerungsmäßig größte Stadt des Splittermondes. Glendrys, und folglich die Kirche verfügt über eine riesige Luftflotte, die oben erwähnten Prätorianer und Heere aus Zwangsrekrutierten aus “allen Teilen der Welt”

Klippland
Ein hanseartiger Zusammenschluss einer ganzen Reihe von zwergischen und gnomischen Bergbausiedlungen direkt an der Bruchkante des Festlandes.

Das Ablaufende Meer
Der langsam verschwindende Ozean des Splittermondes und die Heimat der Shodo-Nomaden, die ihre Fachwerkdorfer auf den Rücken gigantischer Taschenkrebse errichten. Inseln im Ablaufenden Meer werden von den räuberischen Halligbaronen beherrscht. Die Shodo wurden jüngst in einem Kreuzzug von den Heeren der Kirche unterworfen und leiden stark unter den neuen, glendryschen Stadthaltern.

Das Land der blauen Mangroven
Ein riesiges Sumpf- und Dschungelgebiet an der Südküste des Ablaufenden Meeres. Bevölkert von heidnischen Albenstämmen und das neueste Ziel aggressiver Missionstätigkeit durch die Kreuzzügler aus Glendrys.

Durundurque
Ein ehemals großes Königreich. Heruntergewirtschaftet durch kirchliche Statthalter, geschwächt durch einen geheim im Untergrund ausgetragenen Erbfolgekrieg der großen Adelshäuser (die auf Druck der Kirche nicht offen gegeneinander Krieg führen) und heimgesucht von einer mysteriösen Pest. Im Untergrund existieren etliche Kulte, die die Kreaturen des Sturmchaos verehren und ihnen opfern (damit aber wenig mehr erreichen, als sie anzufüttern).

Elbrulex
Eine besonders tief gelegene, finstere Insel, bewohnt von blutgierigen Barbaren, die den ewigen Chaossturm verehren. (Quasi Satanistenwikinger mit fliegenden Schiffen!)

Uldrenne
Das Land der tausend Holzbrücken. Auf den ersten Blick sowas wie ein "Fliegendes Hobbingen". das zufrieden vor sich hin existiert.

Ysseroi
Ein Königreich, dessen Insel in der Mitte durchbrechen zu droht. Ethnische Konflikte zwischen denen, die den Bruch verhindern und denen die ihn beschleunigen wollen, erschüttern Ysseroi. Nach außen ist das Land eher isolationistisch.

Thir-Nhygach
Ehemals barbarische Stämme, die in den letzten beiden Jahrhunderten zu einem der moderneren Königreiche aufgestiegen sind. Ursprünglich Unterstützer der Kirche, doch nun unterstützt die Königin eine in Glendrys als häretisch angesehene Reformbewegung. Daher herrscht ein Luftkrieg zwischen Thir-Nhygach und Glendrys. Thir-Nhygach hat die kleinere Flotte, aber die weitaus besseren Luftschiffe.

Voxeresse
Eine erzreiche Inselgruppe. Glendrys hat einen durundurqischen Adeligen als König von Voxeresse eingesetzt, tatsächlich ist Voxeresse aber ein Chaos aus verschiedensten Piratenfürstentümern, nhygachischen und glendryschen Kolonien und wird nahezu permanent von Barbaren aus Elbrulex überfallen. Dazu auch noch Hauptkriegsschauplatz des Krieges zwischen Thir-Nhygach und Glendrys.

Das rot umrandete Gebiet östlich von Elbrulex, für dass mir noch kein Name eingefallen ist
Ein kleiner Bund aus von Elementarmagiern regierten Stadt- oder besser Städtchenstaaten. Im ernsten Clinch mit der Kirche haben sie sich Freibeuter aus Thir-Nhygach als Schutzmacht angeworben. Ein Endzeitkult arbeitet daran, mittels mächtiger Elementarmagie irgendwie zum Saphiermond (Lorakis) zurückzukehren, bevor die Welt endgültig zerbricht.

Die tiefen Grafschaften
liegen tatsächlich fünf Meilen tiefer als der Rest des Festlandes. Wegen fruchtbarer Ländereien mal von Kolonisten aus Brygonesse besiedelt, vor 300 Jahren aber für unabhängig erklärt, Heute ein Haufen zerstittener Fürstentümer, die alle Nase lang von Chaoskreaturen heimgesucht werden, weil sie es nicht schaffen, eine geeinte Verteidigung zu organisieren.  Wird derzeit massiv von Agitatoren aus dem nahen Thir-Nhygach infiltriert.

Syl- und Duhul-Steppe
werden von abergläubischen Halbnomaden bewohnt, denen alles, was zu nahe am "Rand der Welt" lebt, zutiefst suspekt ist. Daher sind sie sehr xenophobisch. Sie haben irgend einem mächtigen Reich weiter im Süden die Treue geschworen, das mal als "Großkhanat von Xüm" und mal als "Heiliges Plateau von Xom" bezeichnet wird.

Fliegende Wälder
Fliegende Inseln mit verdammt viel Wald. So viel Wald, dass man die Inseln darunter kaum noch sieht.
« Letzte Änderung: 07 Feb 2018, 21:10:54 von Waldviech »

Zelon

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Re: Splittermond....auf dem Splittermond
« Antwort #7 am: 07 Feb 2018, 22:20:03 »
Wir brauchen noch ein paar schräge Lebewesen!

Mondhasen: Frei nach der japanischen Mythologie, handelt es sich hierbei um eine Rasse von spirituellen Hasen, die einst den Drachlingen in den Hintern traten, nur um dann aus unbekannten Gründen sich in einen magischen Schlaf zu begeben. Nach dem Zersplittern des Mondes erwachten sie und sie sind wütend. Ihr Ziel ist es die Lorakier unter ihrer weisen Führung zu vereinen und den Mond erneut zusammenzusetzen. Das tun sie mit Kung-Fu und starken spirituellen Kräften, mit denen sie den Gesetzen der (magischen) Schwerkraft spielen. Es steht jedem Lorakier offen sich ihnen anzuschließen und sich den strengen Gesetzen der Hasenmönche zu unterwerfen. Seltsamerweise verwandelt sich jeder Konvertierte anschließend selbst in einen Mondhasen ...

Der Mondmann: Der gefräßige Riese ist einer der wenigen Unsterblichen des Kosmos, was vor allem an den Früchten eines magischen Apfelbaums liegt, den er entweder den Zwingarder oder den farukanischen Göttern stahl. Ganze Städte wurden von diesem zauberkundigen Tyrannen schon zerstört, der sich Naturalien als Tribut auszahlen lässt, um die Umgebung nicht in einem seiner legendären Fressanfälle zu zerstören. Die weltlichen Herrscher des Mondes würden alles dafür geben, ihn endlich loszuwerden. Und in den Besitz der unsterblich machenden Äpfel zu kommen, könnte auch nicht schaden. Vor allem die unsterblichen Prätorianer der Mondkirche würden ein Vermögen alleine schon für die Samen zahlen ...
« Letzte Änderung: 07 Feb 2018, 22:22:18 von Zelon »

Waldviech

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Re: Splittermond....auf dem Splittermond
« Antwort #8 am: 07 Feb 2018, 22:31:13 »
Hmmm...der Mondmann gefällt mir sehr. Ich fürchte aber, die Mondhasen wären mir in dieser Form einen Stich zu sehr ins Alberne. Vielleicht lässt sich aber auf Basis der Mondhasen was machen. Der Gedanke der Mond-Ureinwohner ist schon ziemlich cool. Vielleicht handelt es sich um ein Feenvolk, dass ziemlich genauso tickt wie beschrieben. Sie sind allerdings nur noch sehr wenige und Formwandler. Der Hasenpart kommt daher, dass sie oft die Gestalt harmlos aussehender Tiere annehmen, wenn sie potentielle Übeltäter oder förderungswürdige Helden beobachten. Und Hasen sind ihnen dazu besonders lieb. Im Übrigen führt dies dazu, dass vielen Mondbewohnern Hasen fast schon heilig sind.

Zelon

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Re: Splittermond....auf dem Splittermond
« Antwort #9 am: 07 Feb 2018, 22:49:26 »
Fairer Punkt mit den Hasen. Deine Idee gefällt mir auch besser :).

Was aber auch funktionieren könnte wären:

Mondkriegerinnen: Einst die Sendboten des weinenden Bewahrers, die in seinem Namen ausgesandt wurden um die Gläubigen zu loben und die Ketzer zu bestrafen. Sie gehörten zu seinen mächtigsten Dienern und wurden von allen geschätzt und gefürchtet. Leider machen sie ohne die Führung ihres Meisters jetzt mehr Ärger als sich die Kirche je vorstellen könnte:

1) Durch das Verschwinden des Bewahrers sind sie jetzt alle "Loose-Canons", die natürlich ihre eigenen Ideen darüber haben was bestraft gehört und was nicht.

2) Es handelt sich hierbei nicht um physische Kriegerinnen, sondern mächtige Geister, die in einen Wirt einfahren und ihn dann verbrennen, da der sterbliche Leib  für solche Macht nicht geeignet ist. Treffen kann es dabei jedem: vom einfachen Bettler, der Brot für die Armen fordert, bis hin zur gläubigen Ritterin, die während einer Schlacht mit ihren Feinden bereit ist alles zu geben. Das macht Aufstände natürlich umso gefährlicher und hat auch schon in der Föderation für einigen Schwund in der Führungsriege und der Zivilbevölkerung geführt. Besonders schlimm wurde es, wenn mehr als eine Mondkriegerin auf einem Schlachtfeld auftauchten und sie sich kein gemeinsames Ziel teilten ...

3) In der Kirche streitet man sich derweil darüber, ob es überhaupt gerecht ist gegen sie vorzugehen, da ihre Kräfte erhalten blieben. Kräfte, die ihnen einst der weinende Bewahrer gab. Deswegen argumentieren vor allem apokalyptische Zweige der Kirche(n), dass sie immer noch sein gerechtes Werk tun und sie indirekt den Klerus ermahnen sollen, sich wieder mehr um die Armen und die Stabilität des Reiches zu kümmern, anstatt sich in weitere Ränke zu verzetteln. Vielleicht wird der Gott dann ja auch zurückkehren und den Mond wieder zusammenführen.

4) Bekämpfen lassen sie sich theoretisch nur durch eine Exkommunikation und eine Bannung in ein heiliges Gefäß. Theoretisch. Es hat bisher noch niemand versucht und kehrte lebend zurück, um davon zu berichten.
« Letzte Änderung: 07 Feb 2018, 23:01:13 von Zelon »

SeldomFound

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Re: Splittermond....auf dem Splittermond
« Antwort #10 am: 07 Feb 2018, 22:52:27 »
Warum nicht einfach das Hasenvolk als Hengeyoukai, wenn man schon einen ostasiatischen Hintergrund nimmt.

Ich wäre außerdem noch für ein engelartiges Volk, dass immer das Gegenteil von dem prophezeit, was tatsächlich eintreten wird.
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Re: Splittermond....auf dem Splittermond
« Antwort #11 am: 08 Feb 2018, 10:05:39 »
Die Mondkriegerinnen sind definitiv gekauft! Ebenso wie die Anti-Orakel-Engel. Das wäre mal eine hervorragende Sorte Feen - das hat einiges an Abenteuerpotential!

Nebenbei mal ein paar inspirative Bilder vom Splittermond:

Stadtszenen aus Maldradorre:






Klosterfestung in Vorxeresse


Irgendwo in Uldrenne


Grafensitz in Brygonesse

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Re: Splittermond....auf dem Splittermond
« Antwort #12 am: 08 Feb 2018, 10:16:42 »
Die ersten drei Bilder erinnern mich irgendwie sehr stark an Dark Souls und Blood Born ^ ^
Wenn nicht anders gesagt, dann befassen sich meine Aussagen zu Regeln niemals mit Realismus oder Simulationismus, sondern nur mit Balancing.
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Waldviech

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Re: Splittermond....auf dem Splittermond
« Antwort #13 am: 08 Feb 2018, 11:15:42 »
Tatsächlich war die Optik eher vom Rollenspiel Agone inspiriert, aber Darksouls passt auch voll wie die Faust aufs Auge. (Wobei ich zugeben muss, Darksouls nie gespielt zu haben)

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Re: Splittermond....auf dem Splittermond
« Antwort #14 am: 08 Feb 2018, 11:56:37 »
Dark Souls passt auch, weil die Spielfigur und andere NSCs essentiell untot sind.

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