Autor Thema: Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen  (Gelesen 379 mal)

barbarossa rotbart

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Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen
« am: 02 Jan 2018, 16:19:38 »
Ein von vielen Historikern benutzter Ausdruck ist der der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen, der nichts anderes bedeutet als, dass nichte alle überall auf dem gleichen Stand* sind. Der höchste erreeichte Stand muss nicht unbedignt der am weitesten verbreiteste sein. In der Regel ist er es nämlich nicht, wie man in der Realität sehen kann, denn in der Gegenwart befinden sich nämlich noch sehr viele Regionen auf einem Stand den man mit dem Mittelalter, der Bronzezeit oder sogar der Altsteinzeit vergleichen kann. Deshalb ist es interessant, mal zu fragen, wie es in Lorakis aussieht. Sind alle Kulturen/Regionen auf dem gleichern Stand, oder gibt es Unterschiede?

* technologisch, kulturell etc.

Xandila

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Re: Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen
« Antwort #1 am: 02 Jan 2018, 16:32:18 »
Hast du dir den Weltenband durchgelesen?
Daß nicht alle Kulturen und Religionen auf demselben technologischen oder demselben kulturellen Stand sind, wird dort doch deutlich, finde ich.
Worüber man diskutieren kann, wäre nur, welche Region man wo einordnet, wenn man zB Gruppen oder eine Rangliste erstellen will.

Zelon

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Re: Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen
« Antwort #2 am: 02 Jan 2018, 17:29:01 »
Hmm, also bei den wilderen Regionen wie Tir Durghachan können wir das wohl ausschließen. Bei den großen Reichen müsste man überlegen: Pash Anar würde ich als sehr fortgeschritten sehen, da es sich ja auch vom Drachlingsreich abspalten konnte und auch wesentlich älter ist als der Rest. Eventuell ist es sogar das Fortschrittlichste Reich.

Danach würden die Länder von Takasadu kommen (zumindest in Sachen Medizin), während Selenia auf Grund des Mondtores zu Takasadu da ziemlich gleichzieht (zumindest im Kernland). Bis auf Patalis und der mertalische Städtebund würde ich sagen, dass die anderen dragoreanischen Reiche etwas hinterherhinken, da sie auch nicht so global und mächtig wie die drei Groß-/Mittelmächte des mittelalterlichen Kontinents aufgestellt sind.

Das ist zumindest meine private Interpretation des technologischen Standes der Länder. Zum Rest fällt mir jetzt nichts ein, also keine Ahnung wie es an der Smaragdküste aussieht.

Wandler

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Re: Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen
« Antwort #3 am: 02 Jan 2018, 18:15:54 »
Selbst innerhalb eines Landes dürfte es zwischen Stadt (hoch) und Land (niedrig) große Unterschiede geben, insbesondere dort wo große Entfernungen zurückzulegen sind oder die Reisegeschwindigkeiten niedrig sind.
Es gibt auch mehrere Dimensionen wie schon vom Autor des ersten Beitrags angedeutet, Kultur UND Technologie UND Magie - es ist damit nicht gesagt dass alle drei Dimensionen an den gleichen Stätten hoch ist. Somit könnte es durchaus Dschungel geben in denen hoch entwickelte Stämme leben (Magie, eventuell Kultur), auch wenn die Technologie nicht ganz das Niveau anderer Zivilisationen erreicht hat.
Und dann ist auch die jeweilige Sichtweise von Kultur zu berücksichtigen: Was schon in der realen Welt relativ ist - Selenia und Zhoujiang könnten die jeweils andere Kultur als etwas "zurückgeblieben" bis barbarisch bewerten.  :)