Autor Thema: Wachposten a = unbewegtes Ziel?  (Gelesen 1425 mal)

аwtоr zashigajet

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Wachposten a = unbewegtes Ziel?
« am: 29 Nov 2017, 15:52:38 »
Würdet ihr einen Wachposten, der neben einem Tor normal Wache steht als "normales" Ziel über VTD oder als unbewegliches Ziel im Sinne eines Fernkampfangriffes abhandeln. (Das Ziel war sich weder des Schützen, noch des Angriffs bewusst.)
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Loki

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Re: Wachposten a = unbewegtes Ziel?
« Antwort #1 am: 29 Nov 2017, 15:54:48 »
Ich würde die VTD nehmen, da die ja auch den Schutz durch eine etwaige Rüstung repräsentiert, die die Wache vermutlich besitzt. Bei einem unbewegten Ziel würde der Faktor ja komplett wegfallen. Vielleicht könnte man auch die Schwierigkeit für ein unbewegtes Ziel der entsprechenden Größenklasse nehmen und den VTD-Bonus der Rüstung draufrechnen - aber ich glaube, für den Spieltisch wäre mir das zu aufwändig (außerdem wäre die Schwierigkeit dann immer noch 10 + VTD, also lächerlich gering).

LG
« Letzte Änderung: 29 Nov 2017, 15:57:11 von Loki »
„Erfahrung ist fast immer die Parodie auf die Idee.“
- Johann Wolfgang Goethe

Quendan

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Re: Wachposten a = unbewegtes Ziel?
« Antwort #2 am: 29 Nov 2017, 16:09:38 »
Solange der Wachmann bei Bewusstsein und auf seinem Posten ist, ist er kein unbewegtes Ziel im Sinne der Regeln.

Und sei es nur, dass er nach Abschuss noch intuitiv reagieren kann oder eben wie angemerkt Rüstung trägt.

Dass er leichter zu treffen ist, drückt der Taktische Vorteil durch die Überraschung aus. Wenn man unbedingt will, kann man als SL noch einen weiteren Taktischen Vorteil für die Unbeweglichkeit geben, das würde ich aber nicht unbedingt machen.

Waidm4nn

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Re: Wachposten a = unbewegtes Ziel?
« Antwort #3 am: 29 Nov 2017, 16:18:05 »
Da ist mir Quendan glatt zuvor gekommen.. Das was Quendan sagt! :D

Zusatz: Die Wache kann am Tor auch patrouillieren und wenn es nur wenige Meter hin und her sind, darum sehe ich den takt. Vorteil für die Unbeweglichkeit in der Regel auch als unangebracht

ghost_of_darkness

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Re: Wachposten a = unbewegtes Ziel?
« Antwort #4 am: 29 Nov 2017, 17:20:23 »
Ich kann Waidm4nn hier auch nur zustimmen. Die Unbeweglichkeit ist nicht gegeben, daher würde ich weder von den Regeln für Unbewegliche Ziele ausgehen, noch dafür einen eigenen Taktischen Vorteil gewähren. Es könnte ja auch - ganz slap-stick-Comedy-mäßig - sein, dass er sich just in dem Augenblick, in dem der Pfeil abgeschossen wird, bückt und dadurch dem eigentlich sicheren Tod entgeht, sozusagen.

Daher nein, ganz normal gegen die VTD des Ziels mit dem üblichen Taktischen Vorteil durch Überraschung und natürlich eventuellem Bonusschaden durch die Meisterschaft bei Heimlichkeit =)

ghost_of_darkness
Das ist nicht die Signatur, die ihr sucht...

Weltengeist

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Re: Wachposten a = unbewegtes Ziel?
« Antwort #5 am: 29 Nov 2017, 20:31:08 »
Dass er leichter zu treffen ist, drückt der Taktische Vorteil durch die Überraschung aus.

Und er kann keine aktive Abwehr ausführen. Und der Angreifer kann in Ruhe zielen. Und der Angreifer kann (so vorhanden) die Meisterschaft "Überraschungsangriff" benutzen. Das sind schon eine ganze Reihe von Vorteilen, die den Schaden deutlich erhöhen dürften.

Cherubael

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Re: Wachposten a = unbewegtes Ziel?
« Antwort #6 am: 29 Nov 2017, 20:33:56 »
Zumal ein ruhender Abenteurer vermutlich auch nicht als unbewegliches Ziel getroffen werden will, nur weil er den Schützen nicht bemerkt hat.
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Gregorius

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Re: Wachposten a = unbewegtes Ziel?
« Antwort #7 am: 14 Dez 2017, 14:20:13 »
Wenn ein Pfeil aus dem "Nichts/Schatten" kommt aber vor dem Auftreffen ein paar Meter im (beleuchteten) Gesichtsfeld unterwegs ist wäre eine minimale Reaktion als Reflex durchaus möglich. Es reicht ja z.B. das Kinn auf die Brust fallen zu lassen um Helm/Visir besser zu nutzen. Wenn jemand einen schlafenden Gardisten treffen will würde ich eine entsprechend einfache Probe erlauben. Bzw. wenn eine Probe gegen ein Münz-großes Ziel angesagt und bestanden wurde einen "Coup-de-Grace" auf x Meter Entfernung zulassen.
“If the real world were a book, it would never find a publisher. Overlong, detailed to the point of distraction-and ultimately, without a major resolution.”
― Jasper Fforde, Something Rotten