Autor Thema: Monster-Montag: Die Orks (Teil 1) - Das Fußvolk  (Gelesen 501 mal)

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Monster-Montag: Die Orks (Teil 1) - Das Fußvolk
« am: 03 Okt 2017, 00:00:04 »
"Orkmond" (Teil 1) - Späher und Krieger der Orks

DISCLAIMER: Orks ins Splittermond sind durch und durch als Gegner gedacht: Es gibt (bis jetzt) keine friedliche Lösung für Orks! Ich bitte darum, entsprechende Grundsatz-Diskussionen ("Das ist aber doof, dass Splittermond-Orks so sind und es wäre viel besser, wenn...") in seperate Threads zu diskutieren.


Hass – Wenn es eine Emotion gibt, mit der man am Besten die Bestien beschreibt, die in Lorakis „Orks“ genannt werden, dann ist es Hass. Hass auf das Jenseits und seine Bewohner, die aus der magischen Domäne vertrieben haben. Hass auf das Diesseits und seine Bewohner, welches die Orks anders als die Gnome niemals akzeptiert haben.


Keine edlen Wilden, keine missverstandene Monster

Orks sind vernunftbegabt. Orks verehren Götter, haben eine eigene Sprache, können Kreaturen zähmen und Gebäude errichten. Und doch gibt es eines, was die Orks von allen anderen humanoiden Völkern unterscheidet: Sie weigern sich, sich mit der Welt zu arrangieren. Sie machen keine Kompromisse, keine Diplomatie. Sie zähmen ihre Kriegsbestien, in dem sie diese solange foltern, bis sie ihnen gehorchen. Sie vernichten ganze Wälder, um ihre Siedlungen zu bauen. Sie vergiften Land und Fluss, Tier und Pflanze, und zwingen der Natur IHRE Regeln auf. Das sehen manche Gelehrten zumindest als der Grund für die „Verorkung“ der Landschaften auf, in denen sich die Orks niedergelassen haben.


Für jedes Problem gibt es einen Ork

Ein anderer Unterschied zu den anderen Rassen ist das Fehlen von persönlicher Freiheit bei den Orks. Orks werden bewusst von den Brutmüttern für ihre Aufgaben geschaffen – und vernichtet. Ein Ork, der seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann, endet meist als Mahlzeit für seinesgleichen, Brutmütter ernähren sich sogar ausschließlich nur von dem Fleisch ihrer Sprößlinge oder anderer vernunftbegabten Wesen.

Bekannt sind folgende 9 Ork-"Typen": Die Späher, die Krieger, die Arbeiter, die Schänder, die Bestienreiter, die Berserker, die Elitekrieger, die Priester und schließlich die Brutmütter.

Für diese Woche wollen wir uns die zwei verbreitesten Ork-Typen anschauen: Die Orkspäher, die in ihre Sprache Tlek genannt werden, und die als Krieger bezeichneten Orks, welche tatsächlich eher das „Basismodell“ eines Orkes darstellt, die sich selbst Srih nennen.


Augen und Ohren der Sippe – Die Späher

Mit ihren großen Augen und überdimensionierten Schädel mag man glauben, dass die kleingewachsenen Späher Orkkinder seien. Doch die Späher der Orks sind vollausgewachsen und speziell dafür geschaffen, Beute zu finden, zu verfolgen, Hinterhalte zu legen und die Lager der Orks zu bewachen.

Im Nahkampf ist ein Orkspäher nur unwesentlich gefährlicher als ein Rattling und fast genauso zerbrechlich. Im Fernkampf hingegen, können sie hingegen ihr Geschick mit dem Kurzbogen zeigen und damit die Taktiken ihrer Feinde empfindlich stören.

Als vernunftbegabte Wesen verstehen Orkspäher, wie wichtig Informationen sind. Daher vermeiden sie in der Regel Kämpfe, bei denen sie sich nicht zu 100% sicher sind, dass sie ihre Gegner vollständig töten können, ohne dass diese eine Möglichkeit haben, zu fliehen und Verbündete zu benachrichtigen.

Auf der anderen Seite lassen sich Orkspäher auch nicht einfach gefangen nehmen. Zwingardische Geschichten erzählen davon, wie eine eingesperrte Gruppe von Orkspähern sich gegenseitig auffrass, bevor man ihre Erinnerungen lesen konnte.

Wenn Späher mit anderen Orks zusammenarbeiten, achten sie immer darauf, dass ihre Erkenntnisse möglichst schnell jedem Ork in ihrer Gruppe bekannt sind. Aufgrund ihrer geringen Körperkraft haben sie eine eher niedrige Stellung gegenüber den anderen, stärkeren Orktypen, sind aber durch ihre gute Wahrnehmung häufig unentbehrlich. Dennoch enden sie im Falle einer Hungersnot in der Regel als erstes auf der Speisekarte. Wiederum würden Späher nicht zögern, sich den Bauch an einen gefallenen oder halbtoten Kameraden vollzuschlagen.


Das Rückgrat der Sippe – Der Krieger

Wie wichtig Kämpfen und Töten für die „Kultur“ der Orks ist, zeigt sich daran, dass der „gewöhnliche“ Ork als „Krieger“ bekannt ist. Orkkrieger mögen eher ungelenkt und tumb aussehen, doch sie sind sehr zäh und lassen sich auch nicht so leicht täuschen, wie es gerne in Kindermärchen erzählt wird.

Normalerweise bevorzugen sie eine aggressive Herangehensweise, in der sie versuchen, ihre Gegner mit roher Gewalt möglichst schnell auszuschalten, doch wenn sie die entsprechenden Ziele oder Anweisungen bekommen haben, können sie auch defensiv kämpfen. Sie verstehen auch durchaus, taktische Vorteile durch Terrain und anderen Umständen für sich auszunutzen, tendieren aber normalerweise zu der geradlinigsten Lösung.

Über die Gefahr, die ein Orkkrieger darstellt, scheiden sich teilweise die Erzählungen. Sorgt in der Termark schon die Sichtung eines einzigen Kriegers dafür, dass ein ganzes Dorf in Panik verfällt, erzählen sich die Zwingarder Geschichten von Helden, die sich ihren Weg durch ganze Horden geschlagen haben. Jungen Rekruten wird aber in der Regel beigebracht, dass sie einen Orkkrieger möglichst nicht alleine angreifen sollten, sofern sie dadurch nicht einen Kameraden oder Unschuldigen beschützen oder sich der Unterstützung der Valkyrji sicher sind.

Arbeiten Krieger mit anderen Orktypen zusammen, übernehmen sie meist die grobe Arbeit für ihre Vorgesetzten oder treiben die schwächeren Orks wie Arbeiter oder Schänder an. Sie sind aber alles andere als sicher davor, als Futter für diese schwächeren Orks zu enden, wenn sie nach einem Kriegszug nicht mehr von den Brutmütter benötigt werden. Meistens benutzen diese dann Gift, um überzählige Krieger massenweise umzubringen.
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Re: Monster-Montag: Die Orks (Teil 1) - Das Fußvolk
« Antwort #1 am: 03 Okt 2017, 00:01:56 »
Ork-Späher

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Taktiken für Späher

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Taktiken gegen Späher

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Re: Monster-Montag: Die Orks (Teil 1) - Das Fußvolk
« Antwort #2 am: 03 Okt 2017, 00:02:50 »
Ork-Krieger


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Taktiken für die Ork-Krieger

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« Letzte Änderung: 03 Okt 2017, 16:35:33 von SeldomFound »
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Re: Monster-Montag: Die Orks (Teil 1) - Das Fußvolk
« Antwort #3 am: 04 Okt 2017, 19:07:17 »
Super, vielen Dank!
Mein Charakter (HG1) hatte ordentlich "Berührung" mit Orks, und das waren schon Zusammenstöße die etwas besonderes hatten, doch selbst für andere Arten von Gegnern gibt mir solch eine Zusammenstellung noch etwas - hier primär als Spielleiter, da unser GM glücklicherweise in vielen Bereichen "sein Ding" macht, also aus dem Kanon übernimmt was passt, und dann ergänzt oder ändert was er für richtig hält.

wusch

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Re: Monster-Montag: Die Orks (Teil 1) - Das Fußvolk
« Antwort #4 am: 12 Okt 2017, 15:04:45 »
Eine sehr schöne Übersicht Lexa, es gefällt mir das es mehr Überblick über die Orks gibt. Ich würde mich sehr gerne mal in einem Abenteuer mit denen Auseinander setzen.