Autor Thema: Monster-Montag: Das Konzept  (Gelesen 2174 mal)

SeldomFound

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Monster-Montag: Das Konzept
« am: 19 Sep 2017, 00:01:30 »
Dies ist eine Idee, dir mir schon seit einiger Zeit im Kopf herumspukt.

Ich möchte möglichst jeden Montag mir eine Kreatur aus den Büchern von Splittermond vornehmen und genau anschauen. Dabei möchte ich Stärken und Schwächen analysieren und mir überlegen, wie man auf die eine Seite die Kreatur möglichst effektiv ausspielen kann und wie Spieler auf der anderen Seite mit ihr am Besten fertig werden.

Diese Ideen möchte ich gerne in seperaten Threads zur Diskussion stellen.

Da ich nicht weiß, ob ich die konkreten Zahlen der Werte nennen darf, wollte ich folgende Umschreibungen benutzen:

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Große Schwachstelle

Aspekte des Monsters, die man ohne großen Aufwand gegen es ausnutzen kann.

Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.

Unvorbereitet

Aspekte des Monsters, in denen man es mit geringen Aufwand überwältigen kann.

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Vorbereitet

Aspekte des Monsters, gegen die man schon etwas Aufwand einsetzen muss, wie etwa hohe Fertigkeitswerte oder Zauber.

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Sehr gut vorbereitet

Aspekte, durch die ein Monster zumindest durchschnittliche HG-1-Charakteren einiges abverlangt.

Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.

Experte

Diese Aspekte des Monsters verlangen auch bei einer starke Heldengruppen einen gewissen Aufwand und können es für durchschnittliche Heldengruppen von Heldengrad 1 bis 2 zu einer sehr schweren Begegnung machen.

Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.

Legendär

Diese Aspekte erlauben ein Monster auch Abenteurer auf Heldengrad 3 bis 4 bei der Stange zu halten. Für durchschnittliche Sterbliche wird das Monster dadurch zu einem Alptraum.

Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die einzelnen Posts sollen wie folgt aussehen:

1. Einführungstext -> Soll ein Gefühl von dem Monster geben, Aufbau ähnlich wie im Monstermanual von D&D 5e.

2. Offensive -> Analyse der Angriffsfähigkeiten des Monsters

3. Defensive -> Analyse der Verteidigungsfähigkeiten des Monsters

4. Taktiken für das Monster

5. Taktiken gegen das Monster

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Liste der bisher erschienen Posts:

1. Mondsteindrachen: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5553.0

2. Rattlinge: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5568.0

3. Orks:

- Teil 1: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5585.0
- Teil 2: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5606.0
- Teil 3: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5623.0
- Teil 4: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5637.0
- Teil 5: ...

4. Riesenspinnen: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5686.0

5. Waldtrolle: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5710.0

6. Frostbestien: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5721.0

7. Reifjungfern: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5745.0

8. Schneefrauen: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5799.msg122743#msg122743

9. Traumbringer: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5848.0

10. Gargyle: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5866.0

11. Zheng: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5925.0
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Wenn ihr Kommentare, Vorschläge oder spezielle Wünsche für den Monster-Montag habt, postet sie in diesen Thread hier.



Seldom Found
« Letzte Änderung: 19 Feb 2018, 22:57:30 von SeldomFound »
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Wandler

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Re: Monster-Montag: Das Konzept
« Antwort #1 am: 19 Sep 2017, 18:24:20 »
Hallo SeldomFound,

ich bin etwas gespalten was die Behandlung der Kreaturen angeht.
Erst mal aus der Sicht von Spielleitern - super! Uneingeschränkt Kudos. Zu oft vergesse ich als Spielleiter wichtige Aspekte, und anderen in der Gruppe ist es auch schon so gegangen. Aus anderen Forenteilen sehe ich dass es oftmal Probleme gibt dass sich Kreaturen und Gegner unter Wert verkaufen, zu "schwach" sind um eine starke Gruppe so richtig zu fordern.
So gesehen nimmst Du mir damit Arbeit ab und inspirierst auch für andere nicht genannte Gegner.

Bei Spielern frage ich mich nach dem Ziel: Was hier präsentiert wird ist ja Spielerwissen, nicht Charakterwissen. Dieses Wissen auf die Charaktere zu übertragen wäre meines Erachtens nicht ganz richtig.
Als Ergebnis entsprechender Recherche- oder sozialen Proben die gute bis sehr gute Wissensquellen anzapfen wäre das Wissen wieder legitim - dann aber eben vom Spielleiter zur Verfügung gestellt.

Daher extra Dank fürs Verpacken der Informationen als Spoiler - somit können die Leser je nach Absicht mehr oder weniger lesen.

Ein kleiner Hinweis noch auf die Kategorisierung: Sie springt zwischen Beschreibungen die sich auf die Kreatur bezieht (Große Schwachstelle, Legendär) und Beschreibungen die sich auf die Spielercharaktere beziehen (unvorbereitet) hin und her.
Die Umschreibungen finde ich super - vielleicht wären andere Bezeichnungen (von sehr schwach ... über durchschnittlich ... bis legendär) angemessener.
Was eine HG1 Gruppe mit viel Vorbereitungen immer noch schwer findet könnte ein Klacks für eine HG3 Gruppe sein.

Vorschlag:
Variationen von Kreaturen (und zu denen zähle ich auch Räuber und ähnliches).  :)
Eigentlich will ich als Spielleiter den Spielern Überraschungen bieten, und als Spieler solche erleben - dann könnten Rattlinge, Räuber und kleinere Drachen doch immer wieder wieder interessant werden (je nach Heldengrad).

SeldomFound

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Re: Monster-Montag: Das Konzept
« Antwort #2 am: 19 Sep 2017, 21:40:00 »

So gesehen nimmst Du mir damit Arbeit ab und inspirierst auch für andere nicht genannte Gegner.

Vielen Dank, das ist ungefähr auch mein Ziel bei diese Idee.


Zitat
Bei Spielern frage ich mich nach dem Ziel: Was hier präsentiert wird ist ja Spielerwissen, nicht Charakterwissen. Dieses Wissen auf die Charaktere zu übertragen wäre meines Erachtens nicht ganz richtig.
Als Ergebnis entsprechender Recherche- oder sozialen Proben die gute bis sehr gute Wissensquellen anzapfen wäre das Wissen wieder legitim - dann aber eben vom Spielleiter zur Verfügung gestellt.

Da habe ich mir jetzt keine Gedanken darüber gemacht. Der Plan war eher meine Gedanken hier offen zur Diskussion zu stellen und ich erwarte solche Reaktionen wie "Ja, dass könnten die Abenteurer machen, aber dann kann das Monster einfach X tun!". Kurz, es dient eher dazu, dem SL einen Vorteil zu geben, da er dadurch leichter mögliche Taktiken der SC vorhersehen kann.

Dazu kommt noch, dass es ja durchaus erfahren Drachenjäger, Untotenvernichter und Feenbändiger in der Welt gibt und deren Vorgehensweise muss ein SL ja auch irgendwie kennen.


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Ich verstehe, aber eigentlich war es so gedacht, dass die Beschreibung komplett aus der Sicht der Monster geschieht: "Unvorbereitet" soll hier bedeuten, dass das Monster in diesem Bereich auf mögliche Angriffe unvorbereitet ist. Ein Monster mit einem "unvorbereiteten" Wert in Heimlichkeit zum Beispiel ist nicht gut daran sich an seine Gegner anzuschleichen.



Zitat
Vorschlag:
Variationen von Kreaturen (und zu denen zähle ich auch Räuber und ähnliches).  :)
Eigentlich will ich als Spielleiter den Spielern Überraschungen bieten, und als Spieler solche erleben - dann könnten Rattlinge, Räuber und kleinere Drachen doch immer wieder wieder interessant werden (je nach Heldengrad).

Ich könnte mir mal verschiedene Aufsätze anschauen und schauen, welche Auswirkungen diese haben. Außerdem könnte man über "Tucker's Kobolds" (http://tuckerskobolds.com/) für Splittermond vorrausgesetzt.

Kurzform: Ein ausreichend gut vorbereitetes Dungeon (wo man unter anderem im Prinzip alles in Brand setzen und ganze Gänge über die Abenteurer einreißen lassen kann), macht auch aus dem schwächsten Monster ein mächtiges Problem. Zumindest in den Old School Spielen, in Splittermond mag das nicht ganz so gut funktionieren...
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Gromzek

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Re: Monster-Montag: Das Konzept
« Antwort #3 am: 20 Sep 2017, 10:18:40 »
Die Idee finde ich schön, ich würde aber kein quantitatives Ranking bevorzugen, sondern eine qualitative Bewertung der Stärken und Schwächen bevorzugen. Damit kann man die Monstern nicht nur für HG1 Charaktere bewerten, sondern für den Bereich, in dem sie Gegner der Helden sind. Eine quantitative Analyse fürht sonst dazu, dass jedes Monster ab einem Gewissen Niveau (MG 3/X - 4X) ausschließlich herrausragende bis legendäre Werte besitzt. Damit wird die Arbeit, die du dir machst jedoch überflüssig weil jedem klar ist, dass die meisten Gegner mit dem Monstergrad 3/X oder 4/X eine HG-1 Gruppe mit Leichtigkeit zerfetzen kann.

Zu Truckers Kobolds kann ich nur sagen, dass gut gespielte Gegner ungleich gefährlicher sind als "stumpfe" Gegner. Das fängt an beim natürlichen Vorkommen der Gegner (z.B. Krokodile im Wasser) und geht bis zu strategisch arbeitenden Banditen/cleveren Dungeons und Fallen. Bei Strategien muss man aber auch aufpassen, dass sie nicht explizit gegen die Gruppe ausgelegt sind wenn die Fähigkeiten der Gruppe dem Gegner unbekannt sind (die klassischen Wegelagerer wissen nicht, dass sich der Hamster der Bardin in eine 3m große Bestie verwandeln kann). Zudem sollten es auch eine Möglichkeit für die Helden geben, das Hindernis zu bewältigen.

Eine Zusammenfassung der Stärken und Schwächen der Monster ist eine super Sache. Wo sind sie stark, wo nicht ist für Spielleiter und auch kundige Spieler interessant. Wie immer gibt es das Problem, Spieler und Charakterwissen zu trennen und deswegen sind Spoiler super. Vielleicht kannst du mit den Monstern aus dem GRW anfangen, dann hast du keine großen probleme bei Zahlen und Werten der Gegner.

SeldomFound

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Re: Monster-Montag: Das Konzept
« Antwort #4 am: 20 Sep 2017, 11:58:19 »
@ Gromzek

Schau dir meinen Beitrag zu den Mondsteindrachen an. Ich glaube, da bin ich schon auf deine Wünsche eingegangen.

Denn ich stimme dir zu: Ein Felsriese zum Beispiel mag im offenen Einzelkampf eine große Herausforderung sein, ist aber wegen seiner geringen GW leicht zu täuschen oder einzuschüchtern.
« Letzte Änderung: 20 Sep 2017, 11:59:55 von SeldomFound »
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JohnLackland

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Re: Monster-Montag: Das Konzept
« Antwort #5 am: 20 Sep 2017, 12:06:58 »
Was hat ein Normal SL und Spieler von so einer Analyse? Wir hatten auch mal bei unserer Doppelkopfrunde jemanden der statistische Auswertungen geführt hat wer wie spielt und so weiter. Gebracht hats auch nicht. Ich verstehe den Sinn des ganzen nicht.... draußen scheint die Sonne... wäre auch mal was am Montag die näher zu suchen^^.
Spielst du schon oder diskutierst du noch über die Regeln?

Saegge

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Re: Monster-Montag: Das Konzept
« Antwort #6 am: 20 Sep 2017, 13:00:08 »
Kudos an dich Seldom!
Finde ich eine sehr schöne Idee. Nach deinem Erläuterungspost hier, war ich etwas skeptisch, weil ich nicht ganz verstanden hab, wie du das aufbauen willst, aber der tatsächliche Monsterpost gefällt mir sehr gut!

Was hat ein Normal SL und Spieler von so einer Analyse? Wir hatten auch mal bei unserer Doppelkopfrunde jemanden der statistische Auswertungen geführt hat wer wie spielt und so weiter. Gebracht hats auch nicht. Ich verstehe den Sinn des ganzen nicht.... draußen scheint die Sonne... wäre auch mal was am Montag die näher zu suchen^^.

Ich weiss nicht, ob ich schon als normaler SL gelte oder vorher noch zwei Grade aufsteigen muss  :P aber ich hab eine direkte Vorstellung vom Monster bekommen und wie ich es einsetzen könnte. Dabei ist insbesondere Interessant, dass das Monster von vielen Seiten beleuchtet wird. Die bloßen Statblocks sind grade bei vielen Zaubern und Meisterschaften unübersichtlich und ich muss ggf viel nachschlagen oder lasse es untern Tisch fallen. Dadurch, dass Monster so eine Stärken und Schwächen Auflistung kriegen, sehe ich deutlicher in welcher "Geschmacksrichtung" ein Gegner daherkommt und insbesondere sehe ich die Möglichkeit in den Posts ausgefallenere Strategien für das Monster zu demonstrieren, mit denen man beim Überfliegen der Beschreibung oder der Werte nicht gerechnet hätte, die die Werte des Monsters aber durchaus mit einer plausiblen Wahrscheinlichkeit zulassen.

Bonuspunkte für inspirierendes "Schlag doch mal XY nach". Bei der Fülle an Monstern kann ich mich ein welche mit einer coolen Beschreibung erinnern, aber wenn ich nen bestimmten Kampf nachbauen will, muss ich doch wiederum lange Blättern um ein passendes Monster zu finden. Natürlich kann das bei einem Vieh pro Woche keine Riesenenzyklopädie werden, aber wenn auch grade mal die Monster betrachtet werden, die man nicht immer sofort im Hinterkopf hat, finde ich das durchaus bereichernd.

JohnLackland

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Re: Monster-Montag: Das Konzept
« Antwort #7 am: 20 Sep 2017, 13:53:55 »
Dafür reichen mir die Viecherbeschreibungen, sehe das eh als Vorschlag und nicht als verpflichtend. Mir kommt es halt in diesem Forumsteil immer so vor als ob MiniMaxen das wichtigste ist, egal auf welcher Seite. In der Beschreibung steht nur was zum Kampf, da steht nix weiter drin wie es sonst eingesetzt wird im Rollenspiel als Stilelement usw. Das ist aber das was für mich wichtig ist als Spielleitung. Es ist für mich halt wie ist ein Boss in einen MMORPG aufgebaut, seine schwächen sind usw. da frage ich mich, wo ist der Mehrwert außer als Kloppvieh.
Spielst du schon oder diskutierst du noch über die Regeln?

TrollsTime

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Re: Monster-Montag: Das Konzept
« Antwort #8 am: 20 Sep 2017, 14:06:50 »
Dafür reichen mir die Viecherbeschreibungen, sehe das eh als Vorschlag und nicht als verpflichtend. Mir kommt es halt in diesem Forumsteil immer so vor als ob MiniMaxen das wichtigste ist, egal auf welcher Seite. In der Beschreibung steht nur was zum Kampf, da steht nix weiter drin wie es sonst eingesetzt wird im Rollenspiel als Stilelement usw. Das ist aber das was für mich wichtig ist als Spielleitung. Es ist für mich halt wie ist ein Boss in einen MMORPG aufgebaut, seine schwächen sind usw. da frage ich mich, wo ist der Mehrwert außer als Kloppvieh.
Dafür müssten wir wohl einen eigenen Thread aufmachen, in dem wir Viehzeugs und Monstren eher aus Fluffsicht beschreiben. Gerne dann auch Eigenerfindungen.
In Sachen "Fluff" fällt mir zB die "Kuschelige Coshoggo-Koryphäe" ein, die mir in einem SF-Setting fast zwei Mal ne Gruppe gekillt hätte, dabei ist sie echt niedlich...
Quendan zu TrollsTime: "Du musst nicht alle überzeugen!"

Wandler

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Re: Monster-Montag: Das Konzept
« Antwort #9 am: 20 Sep 2017, 18:30:13 »
Ich denke gerade dass so etwas wie "Variationen" sowohl Crunch als auch Fluff mitbringen.
Schon wieder zwanzig Rattlinge (Gähn).
Zehn gut vorbereitete Rattlinge im richtigen Gelände, aus dem Hinterhalt, mit gescheitem Anführer, taktischen Vorteil sind da schon etwas anderes.

Auch vor dem Hintergrund eben nicht immer das Mega-Hammer-Monster auspacken zu müssen finde ich solche Betrachtungen interessant.
"Wir haben da ... was waren es doch gleich - ja son'n paar Rattlinge plattgemacht".
"Wir sind in einen Hinterhalt geraten und haben mehrere Tage lang mit den hinterhältigen Guerillaattacken der Rattlinge zu kämpfen gehabt" - das macht für mich einen großen Unterschied aus.

Vielleicht gibt es so erfahrene Spielleiter hier die das alles schon automatisch machen, und bei praktisch allen Gegnern / Bestien in Betracht ziehen - ich jedoch freue mich auf die Anregungen die solche Forenbeiträge bringen können.

Wandler

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Re: Monster-Montag: Das Konzept
« Antwort #10 am: 20 Sep 2017, 19:54:11 »
Das sind Beispiele für Modifikationen von Gegnern:

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Einige solcher Betrachtungen sind ja schon bei dem ersten Montagsmonster eingeflossen - und das finde ich super. Für mich sind das erweiterte "Plot Hooks" - Vorschläge wie Gegner, Begegnungen, Bestien neu und unverbraucht auftauchen können.

Es wäre schön wenn Du ein oder zwei mögliche (passende!) Variationen pro Kreatur einfließen lassen könntest, damit könnten sich Crunch (gefährlicher oder leichter zu besänftigen) und Fluff (denkwürdiges, nicht notwendigerweise gefährliches Zusammentreffen) für solch eine Kreatur inspirieren.

EDIT: 1-2 Variationen pro Kreatur ...
« Letzte Änderung: 20 Sep 2017, 20:00:51 von Wandler »

derPyromane

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Re: Monster-Montag: Das Konzept
« Antwort #11 am: 22 Sep 2017, 13:59:58 »
Ich finde den Mondsteindrachen grandios. Maximum Kudos von meiner Seite. Ich, bzw. meine Gruppe, ist eher keine MinMax Partie. Daher sind mit Werte grobem Beschreibungen wichtiger als 23% Chance auf XY. Mir kommen sofort viele Ideen, wenn man sich den Post durchliest und den Gedanken freien Lauf lässt. Seldom fasst hier zusammen was für einen Abenteueraufbau wichtig ist. Die Monster/Drachen als Teil von Lorakis erschienen zu lassen und nicht als KlopfOpfer ist da SL Aufgabe. Wobei was red' ich da. Das ist natürlich im Sinne der Gruppe zu lösen. Da gibt es wohl kein richtig oder falsch.

Als Anregung oder Kritik von meiner Seite: Bei einer solchen Bearbeitung machen nur große Gegner Sinn. Wenn du dich auf crunch konzentrierst, werden Strauchdiebe, Rattlinge oder ähnliches nicht vorkommen. Bzw. wird es weniger Sinn man diese anzuführen, da man von einer Strategiehilfe getrost absehen kann.

Oder anders. Mach das Mal für Rattlinge. Der Mondsteindrache war gut zu lesen, spannend und sehr hilfreich. Von einem Rattlingsequivalent wäre ich mehr als beeindruckt.
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SeldomFound

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Re: Monster-Montag: Das Konzept
« Antwort #12 am: 22 Sep 2017, 15:21:59 »

Oder anders. Mach das Mal für Rattlinge. Der Mondsteindrache war gut zu lesen, spannend und sehr hilfreich. Von einem Rattlingsequivalent wäre ich mehr als beeindruckt.

Kommt darauf an, was für Rattlinge du meinst?

- Die Rattlinge wie aus dem GRW?
- Die Rattlinger-Anführer aus dem Unreich-Band?
- Die Ogratts?
- Besondere Individueen wie der Kampfkunstmeister aus der Schildkrötenprovinz, der Hohepriester der Spinnengöttin Gagamba oder Biribosch der Unsterbliche?
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Re: Monster-Montag: Das Konzept
« Antwort #13 am: 22 Sep 2017, 15:38:56 »
Ohne "derPyromane" vorgreifen zu wollen:

Rattlinge in Variationen - damit sie eben keine "ach-gähn-die-sind-ohnehin-harmlos" Gegner bleiben ...
Sie stehen für mich stellvertretend für viele Gegner die scheinbar Gruppen mit HG2+ nicht mehr so richtig ernst nehmen,
weil sie
  • Nicht kampfstark genug sind um die Gruppe zu fordern
  • Immer ähnlich (und als Gegner) wahrgenommen werden

EDIT: Zusatz mit Hinweis auf dP

derPyromane

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Re: Monster-Montag: Das Konzept
« Antwort #14 am: 22 Sep 2017, 16:25:00 »
Der Wandler trifft das schon recht gut. Mir geht es gar nicht so sehr um die "einen" oder die "anderen" Rattlinge. Wie gesagt auch nicht um einen Wert oder ob dieser exakt passt, sondern vielmehr um die spannende Begegnung die aus mehr besteht als aus blanker Überzahl.

Welche Taktik würden Rattlinge (egal welche; steht dir frei) anwenden um sich zu verteidigen, wenn sie den Gegner kennen? Wie sehen streunende Rattlinge aus, die eine Gegend wirklich unterjochen und nicht einfach nur lästig sind. Vielleicht gehen meine Gedanken da zu weit oder vielleicht passt das nicht zum Thema. Vielleicht gibt es sowas auch nicht in Lorakis.

Der Mondsteindrache scheint Herausforderung genug zu sein, um so eine gute und ausführliche Beschreibung zu verdienen. Wie sähe das bei Rattlingen aus, ohne einfach die Anzahl nach oben zu schrauben?
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