Autor Thema: Kanalisierte Zauber den ganzen Tag aktiv halten: Für und Wider  (Gelesen 38956 mal)

Plasmatreck

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Amerkung der Moderation: Für alle Teilnehmer an dieser Diskussion gelten die in folgendem moderativen Posting geposteten Ansagen: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5179.msg106982#msg106982

Da dieses Thema hier schon einmal kurz angesprochen wurde, würde mich interessieren was andere Spieler und Leiter davon denken.

Es gibt Alchemika, die auch als Magischer Modifikator für Attributsfertigkeiten gelten und 1h halten (max Bonus +2 wenn ich mich recht erinnere)

Viele Spieler nehmen "Katzenreflexe", "Bärenstärke", "Eulengespür" als "Tagesbuff" oder "Morgenritual". Da die Boni dadurch relativ hoch sind führt für die meisten Spieler kein Weg um diese zauber herum, um mit anderen, die diese täglich nutzen überhaupt mithalten zu können.
(Beispiel ansonsten kann der Stolze Ritter, der eine sehr gute Ausbildung genossen hat, in Kampf u.a. verschiedene Waffen, Diplomatie, Länderkunde, Tierführung usw. ganz schön gegen einen einfachen Kämpfer abstinken, der sich zum Kampf vielleicht nur noch Stärkungsmagie angeeignet hat. So bleibt vielen keine Wahl, als diese Attributszauber in ihr Arsenal aufzunehmen, da sie sich sonst häufig sehr unterlegen sehen).

Ich denke das Problem an diesen Zauber ist nicht die HÖHE des Bonus sondern eher, das diese Kanalisiert sind und einfach den ganzen Tag aufrecht erhalten werden können.
Persönlich fände ich es wohl besser wenn diese eine "Wirkungsdauer" hätten. Man im Kampffall dann auch Ticks dafür aufwenden müsste diese zu aktivieren, wohingegen Kämpfer ohne diese "Buffs" meist direkt Kampfbereit sind.
Um mein Argument etwas zu untermauern ziehe ich mal den Zauber "Segnung" heran. Kurz im Kampf benutzt schon erhalten alle Proben für 5min (also wohl den ganzen Kamp) einen Bonus in höhe von 2 Punkten. 1h Wirkdauer für die anderen Attributszauber fände ich deutlich mehr "Balanced".
« Letzte Änderung: 29 Mär 2017, 13:28:07 von Quendan »

Fenarvien

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Re: Attributszauber
« Antwort #1 am: 24 Mär 2017, 19:00:30 »
Meiner Meinung geht die Frage eher in die Richtung "Sollte es kanalisierte Zauber geben?"  Das angesprochene Problem des betrifft nämlich nicht nur Attributszauber sondern so ziemlich sämtliche anderen Zauber die als guten-Morgen--Buffs muss/gebraucht werden.

Ich persönlich bin daher auch überhaupt kein Freund davon und glücklicherweise denken auch die meisten meiner Spieler so und sprechen kanalisierte Zauber, also dezidiert auch jene mit Attributerhöhung direkt vor einer Tätigkeit wo sie denken er sei nützlich und lassen ihn im Anschluss fallen. Diese Spielweise ist natürlich nur durch Gruppenkonsen möglich, denn dieses unstimmige Morgenbuffen ist natürlich weitaus optimierter.

Plasmatreck

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Re: Attributszauber
« Antwort #2 am: 24 Mär 2017, 19:09:01 »
Vielleicht sollte ich das auch einfach mal im Gruppenkonsens ansprechen.
Denn unter anderem sind diese "Guten Morgen Buffs" auch immer blöd zu kontrollieren. Sagen wir die Gruppe ist ca. eine Woche unterwegs 3 von 5 Leuten sprechen täglich 1-3 "Guten Morgen Buffs", die für sie vielleicht auch nicht so einfach zu schaffen sind, die Woche wird Reise wird "geskippt" und damit auch die Buffs. Vielleicht hätten sie ja aber auch mehrfach gepatzt und sich damit ordentlich verletzt. Wäre eventuell durchaus problematisch.
Auch möglich: Die Zauber werden "rückwirkend gesprochen" mit der aussage "Jetzt brauche ich ja meinen "Guten Morgen Buff". Ein wenig Nervig ist das schon.

SeldomFound

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Re: Attributszauber
« Antwort #3 am: 24 Mär 2017, 19:16:24 »
Generell habe ich nichts gegen das sogenannte "Frühstücksbuffen". Es ist einfach Teil der Welt von Lorakis und um diese Zauber in größeren Ausmasse zu nutzen, benötigt man viel Fokuspunkte, was auch (indirekt) EP kostet.
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Chanil

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Re: Attributszauber
« Antwort #4 am: 24 Mär 2017, 20:37:53 »
Stärkungsmagie, besonders die Buffzauber sind praktisch für JEDEN Charakter ein muss!
Du kannst immer genau das Attribut buffen, welches Du für deine Rolle am meisten brauchst.
Wobei die Menge an Fokus begrenzt ist und sich die Frage stellt, will ich Attribute buffen, oder meine Verteidigung.
Bei uns wird meist die Verteidigung gebufft, wir haben nur einen Charakter der damit angefangen hat seine Attribute zu buffen.
'Nomis' schrieb am 17 Juli 2012 - 11:26:

Anbei erwähnt, ist gesunder Menschenverstand, anders als viele annehmen, sehr variabel in seiner Ausprägung und keinesfalls eine feste Größe in Art, Umfang oder Funktion.

rparavicini

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Re: Attributszauber
« Antwort #5 am: 24 Mär 2017, 23:43:11 »
(Beispiel ansonsten kann der Stolze Ritter, der eine sehr gute Ausbildung genossen hat, in Kampf u.a. verschiedene Waffen, Diplomatie, Länderkunde, Tierführung usw. ganz schön gegen einen einfachen Kämpfer abstinken, der sich zum Kampf vielleicht nur noch Stärkungsmagie angeeignet hat. So bleibt vielen keine Wahl, als diese Attributszauber in ihr Arsenal aufzunehmen, da sie sich sonst häufig sehr unterlegen sehen).

Ich verstehe gerade nicht wo das Problem daran ist, das ein Charakter welcher seine Ressourcen auf mehrere Gebiete verteilt, in einem einzelnen Gebiet schlechter ist als ein Charakter welcher sich auf ein Gebiet spezialisiert? In den anderen von ihm gesteigerten Bereichen ist er dafür besser als der Spezialist.

Diese Spielweise ist natürlich nur durch Gruppenkonsen möglich, denn dieses unstimmige Morgenbuffen ist natürlich weitaus optimierter.

Was genau ist an Morgenbuffen in Splittermond unstimmig?
Meine Beiträge beziehen sich, wenn nicht explizit anders gesagt, immer nur auf die geltenden Regeln und meine persönliche Meinung. Ich erheben keinen Anspruch auf die ultimative Wahrheit, oder verbiete anderen Leuten in ihrer Runde etwas anders zu machen :)

Etschbeijer

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Re: Attributszauber
« Antwort #6 am: 25 Mär 2017, 10:16:15 »
Unserer Erfahrung nach sind diese "Buffs" gar nicht übermächtig, denn mithilfe eines störenden Angriffs kann man die kanalisierten Zauber sehr effektiv raus nehmen. Da wären die zeitlich abhängigen Buff wesentlich stärker. Da es ein freies Manöver ist, ist es tendenziell einfacher anzuwenden als Umreißen und ein ausgebildeter Reiter kann da wesentlich gefährlicher sein, denn ihn bekommt man schwieriger vom Reittier runter.
Außerdem kann Lärm und andere widrige Umstände das Kanalisieren von Zaubern erschweren (es ist schwierig eine Felswand hochzuklettern, während es regnet und starker Wind weht und sich dann noch auf das aufrechterhalten eines Zaubers zu konzentrieren). Zumindest wird das bei uns in den Gruppen berücksichtigt und das hat dieses "Frühstückbuffen" zum Teil in einen Nachteil verwandelt, denn plötzlich hat der Fokus für andere Zauber gefehlt.

Fenarvien

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Re: Attributszauber
« Antwort #7 am: 25 Mär 2017, 10:27:19 »

Was genau ist an Morgenbuffen in Splittermond unstimmig?

Stimmigkeit hat keine einheitliche Definition. Deshalb bezieht sich jede Aussage darauf, wie auch auf die meisten anderen nicht wohldefinierten Begriffe  auf eine subjektive Meinung oder eine meist kulturell geprägte Auslegung der Gemeinschaft welche ihn verwendet. Wir haben uns genau deshalb entschlossen auf Morgenbuffen zu verzichten, weil wir es innerhalb der Gruppe als sehr unstimmig empfinden. Das kann sich für euch selbstverständlich anders anfühlen, dann solltet ihr es so spielen wie ihr euch am besten in die Welt hineinversetzen könnt.

Hier ein Auszug davon warum wir uns dafür entschieden haben:
- Kanalisieren erfordert Konzentration, auch wenn das regeltechnisch keine Nachteile bringt ist das anstrengend.
- Manche der typischen Morgenbuffs verändern das Aussehen, eine gewisse Eitelkeit haben wohl viele Helden.
- Der Zaubervorgang kann den Zauberer verletzen, warum sollte er sich freiwillig jeden Tag, wo er erwartet dass er den Effekt nicht mal benötigt, antun.
- Zaubern, soweit man kein Priester ist, schadet der Umwelt, will man das wirklich ohne einen Nutzen zu erwarten.

Der TE hat darauf verwiesen, dass er mit permanent kanalisierten Zauber (oder genauer: Attributszauber) manchmal Probleme hat. Ich habe die Frage ergänzt um die Aspekte welche für meine Gruppe davon nicht passend sind und einen Lösungsansatz geliefert.

Christian

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Re: Attributszauber
« Antwort #8 am: 25 Mär 2017, 10:36:36 »
Also ich würde es dem SC/Spieler selbst überlassen, ob er seinen Fokus die ganze Zeit für einen möglicherweise überflüssigen Buffzauber binden möchte oder flexibel reagieren möchte, was aber bei einem Überraschungsangriff wieder nachteilig für den Helden ist.
Außerdem binden die Zauber neben dem - bei einem Kämpfer meist nicht üppig vorhandenen - Fokus ja auch die EP für die Magieschulen. Dann kann der Kämpfer eben scheinbar besser kämpfen, wobei der Ritter theoretisch noch die Möglichkeit hat, durch seine sozialen Fähigkeiten einen Kampf zu verhindern :P
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Re: Attributszauber
« Antwort #9 am: 25 Mär 2017, 10:52:53 »
Unserer Erfahrung nach sind diese "Buffs" gar nicht übermächtig, denn mithilfe eines störenden Angriffs kann man die kanalisierten Zauber sehr effektiv raus nehmen. Da wären die zeitlich abhängigen Buff wesentlich stärker. Da es ein freies Manöver ist, ist es tendenziell einfacher anzuwenden als Umreißen und ein ausgebildeter Reiter kann da wesentlich gefährlicher sein, denn ihn bekommt man schwieriger vom Reittier runter.
Außerdem kann Lärm und andere widrige Umstände das Kanalisieren von Zaubern erschweren (es ist schwierig eine Felswand hochzuklettern, während es regnet und starker Wind weht und sich dann noch auf das aufrechterhalten eines Zaubers zu konzentrieren). Zumindest wird das bei uns in den Gruppen berücksichtigt und das hat dieses "Frühstückbuffen" zum Teil in einen Nachteil verwandelt, denn plötzlich hat der Fokus für andere Zauber gefehlt.


Wovon redest du da?

1. Man kann kanalisierte Zauber nicht mit störenden Angriffen unterbrechen. Störende Angriffe funktionieren gegen das Aufrechterhalten von Kontinuierlichen Aktionen, nicht gegen schon gewirkte, kanalisierte Zauber.

2. Was hat das mit Reitern zu tun?

3. Die Kanalisierung erzeugt streng nach Regeln keinerlei Einschränkungen für den Zauberer! Man muss dafür nicht mehr mentale Konzentration aufwenden als beim Atmen.
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rparavicini

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Re: Attributszauber
« Antwort #10 am: 25 Mär 2017, 11:04:03 »
Stimmigkeit hat keine einheitliche Definition. Deshalb bezieht sich jede Aussage darauf, wie auch auf die meisten anderen nicht wohldefinierten Begriffe  auf eine subjektive Meinung oder eine meist kulturell geprägte Auslegung der Gemeinschaft welche ihn verwendet. Wir haben uns genau deshalb entschlossen auf Morgenbuffen zu verzichten, weil wir es innerhalb der Gruppe als sehr unstimmig empfinden. Das kann sich für euch selbstverständlich anders anfühlen, dann solltet ihr es so spielen wie ihr euch am besten in die Welt hineinversetzen könnt.

Ich habe die Frage nicht als Angriff gesehen, sondern wollte nur wissen was für Euch daran unstimmig ist.

Hier ein Auszug davon warum wir uns dafür entschieden haben:
- Kanalisieren erfordert Konzentration, auch wenn das regeltechnisch keine Nachteile bringt ist das anstrengend.
Wenn das bei Euch per Gruppenkonsens/Hausregel so definiert ist, spricht da auch nix dagegen.
Jeden Morgen einen Dauerlauf zu machen ist auch anstrengend, trotzdem machen es Leute.
- Manche der typischen Morgenbuffs verändern das Aussehen, eine gewisse Eitelkeit haben wohl viele Helden.
Auch das ist ein vollkommen valider Grund, diesen Zauber nicht den ganzen Tag auf sich haben zu wollen, aber für mich persönlich nicht unstimmig. Für bestimmte (oder gar viele) Charakter nicht passend? Bin ich voll bei dir! Für das Setting nicht passend? Seh ich nicht so.
- Der Zaubervorgang kann den Zauberer verletzen, warum sollte er sich freiwillig jeden Tag, wo er erwartet dass er den Effekt nicht mal benötigt, antun.
Sport kann mich auch verletzen, Extremsport noch wahrscheinlicher, trotzdem machen es unzählige Leute immer wieder. Über Rauchen fange ich gar nicht an ...
- Zaubern, soweit man kein Priester ist, schadet der Umwelt, will man das wirklich ohne einen Nutzen zu erwarten.
Wir verwenden jeden Tag unzählige Sachen die eine bescheidenen ökologischen Fußabdruck haben, auch wenn es sinnvollere Alternativen gäbe (die halt andere Nachteile haben können).

Was ich mit all diesen Sachen ausdrücken will, ist das es vollkommen in Ordnung, und nicht schlecht oder falsch ist, wenn sich alle oder einige dafür entschließen sich nicht am Morgen "vollzubuffen". Ich sehe es aber nicht als unstimmig für Lorakis/Splittermond an.

Der TE hat darauf verwiesen, dass er mit permanent kanalisierten Zauber (oder genauer: Attributszauber) manchmal Probleme hat. Ich habe die Frage ergänzt um die Aspekte welche für meine Gruppe davon nicht passend sind und einen Lösungsansatz geliefert.

Ich glaube mein Kern"problem" mit deiner Aussage war einzig das Wort "unstimmig". Hättest du stattdessen geschrieben "bei uns in der Gruppe nicht gerne gesehen" oder was ähnliches, hätte ich nicht mal gefragt, weil das vollkommen OK ist für mich, jeder soll und darf spielen wie es der Runde Spaß macht.

Unstimmigkeit hört sich für mich nur immer an wie "nicht zum Setting passend" und nicht "nicht zum Stil meiner Runde passend" an, und da sind für mich halt riesige Unterschiede. Ein StG 44 wäre für mich in Lorakis unstimmig, eine magische Repetierarmbrust, welche von mir aus auf eine ähnliche Kadenz wie das StG 44 kommt, jedoch nicht. Beides will ich aber in meinem Lorakis nicht haben, auch wenn für mich eines davon stimmig wäre.

Sprich ich habe einzig eine Formulierung etwas anders aufgenommen, als sie so ich es nun verstehe, von Dir gemeint war, somit, keinerlei Angriff beabsichtigt. Auch die kurze Formulierung meiner Frage, war nicht abwertend gedacht, sondern einzig de, Tippen am Handy geschuldet.
Meine Beiträge beziehen sich, wenn nicht explizit anders gesagt, immer nur auf die geltenden Regeln und meine persönliche Meinung. Ich erheben keinen Anspruch auf die ultimative Wahrheit, oder verbiete anderen Leuten in ihrer Runde etwas anders zu machen :)

Gonzo

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Re: Attributszauber
« Antwort #11 am: 25 Mär 2017, 11:04:28 »
Stimmigkeit hat keine einheitliche Definition. [...] Wir haben uns genau deshalb entschlossen auf Morgenbuffen zu verzichten, weil wir es innerhalb der Gruppe als sehr unstimmig empfinden. Das kann sich für euch selbstverständlich anders anfühlen, dann solltet ihr es so spielen wie ihr euch am besten in die Welt hineinversetzen könnt.
Word. Ich empfinde das buffen als tägliche Praxis auch als unstimmig, weil es mE dann auch anders in den Regeln verhaftet wäre. Was alltägliches muss sicherlich nicht täglich ausgewürfelt werden oder muss der Schwertkämpfer wenn er sein Schwert schärft und im Morgengrauen ein paar Schwungübungen macht in den meisten Runden darauf würfeln? Für mich fühlt sich buffen rein zur Prophylaxe doch eher nach Computerspiel an, am besten noch kombiniert mit einem Heiltrankfundus der dann immer kurz vor knapp zum hochleveln der Lebenskräfte wieder Einsatz findet.
Aber das ist nur meine Ansicht soll doch jeder nach seiner Façon selig werden.

Nachtrag:
Unstimmigkeit hört sich für mich nur immer an wie "nicht zum Setting passend" und nicht "nicht zum Stil meiner Runde passend" an, und da sind für mich halt riesige Unterschiede.
Unstimmig steht doch für unschön bzw. Dissonanz aufweisend, finde den Begriff für die Spielrunde und den Gruppenkonsens passend, da ja dort auch das Setting bestimmt wird, der Kanon wird mE immer interpretiert.
« Letzte Änderung: 25 Mär 2017, 11:09:45 von Gonzo »

heinzi

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Re: Attributszauber
« Antwort #12 am: 25 Mär 2017, 11:56:18 »
Mir sagen 24h Zauber die relativ universelle Boni bringen auch nicht wirklich zu.

Eventuell könnte es Sinn machen, für Leute mit dieser (oder ähnlicher) Meinung eine "Systemanpassung" (S. 262 GRW) einzuführen: "Brüchiges magisches Feld"
 
Die folgenden Absätze aus "Magie und Umwelt" (GRW S. 197) werden gestrichen:
"Hierzu ist es nötig, dass der Zauber selbst ausgelöst wird, schon länger kanalisierte Zauber zählen für diese Zwecke nicht."
"Priester, die Magie direkt von ihrem Gott erhalten und nicht aus der Umwelt entnehmen, laufen niemals Gefahr, diese Auswirkungen hervorzurufen."

Klar, bis zur Stufe 3 (200 Punkte in wenigen Minuten) mit den ersten regeltechnischen Auswirkungen, ist es dann immer noch ein weiter weg, aber mit dieser Systemanpassung könnte man erklären, warum es - insbesondere an Orten mit größerer Menschenansammlung - eher unüblich ist, den ganzen Tag mit Fokus 8 Katzenreflexe rumzulaufen...

Grimrokh

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Re: Attributszauber
« Antwort #13 am: 25 Mär 2017, 12:13:18 »
Nachdem es wiederholt zu unschönen Resultaten auf der Zauberpatzertabelle gekommen ist, hält sich das Wirken von kanalisierten Zaubern am Morgen bei meinen Gruppen stark in Grenzen. Nur ein Spieler bufft relativ regelmäßig seine VTD, ein Klingenwächter, der halt "allzeit bereit" sein will. Dafür nimmt er dann eben auch mal starke Kopfschmerzen und eine blutende Nase o. ä. in Kauf. Ich finde das überhaupt nicht unstimmig und wie gesagt ist übermäßiges Buffen "zum Frühstück" überhaupt kein Thema bei uns, da hat es auch keine zusätzlichen Verbote und Hausregeln gebraucht. Zudem ja wie bereits von anderen hier erwähnt auch die Flexibilität leidet, wenn man Fokus bereits in aller Früh bindet und nicht mehr schnell situationsbezogen reagieren kann. Und es besteht immer die Gefahr, dass kanalisierte Zauber abbrechen, wenn man Gesundheitsstufen oder das Bewusstsein verliert.
When you think all is forsaken listen to me now: You need never feel broken again. Sometimes darkness can show you the light.

Yinan

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Re: Attributszauber
« Antwort #14 am: 25 Mär 2017, 13:08:23 »
Unserer Erfahrung nach sind diese "Buffs" gar nicht übermächtig, denn mithilfe eines störenden Angriffs kann man die kanalisierten Zauber sehr effektiv raus nehmen.
Wie soll das gehen?
Ein störender Angriff sorgt nur dafür, dass die Entschlossenheits-Probe schwerer wird damit die grade kontinuierliche Aktion die man macht nicht unterbrochen wird.
Ein störender Angriff macht absolut gar nichts bei bereits kanalisierten Zaubern.

Der störende Angriff modifiziert auch nicht die Entschlosssenheitsprobe dier man machen muss, wenn man auf Verletzt, Schwer verletzt oder Todgerweiht erreicht um zu schauen, wie viele der kanalisierten Zauber man noch weiter kanalisieren kann.
Denn er wirkt halt nur zum UÄnterbrechen von kontinuierlichen Aktionen, die gerade gemacht werden (und einen Zauber weiterhin zu kanalisieren fällt nicht darunter).

Edit: Sollte wohl nächstes mal die anderen Antworten erst lesen, befor ich schreibe... Seldom hat das ja auch schon längst angesprochen :P
« Letzte Änderung: 25 Mär 2017, 13:13:00 von Yinan »
Wenn nicht anders gesagt, dann befassen sich meine Aussagen zu Regeln niemals mit Realismus oder Simulationismus, sondern nur mit Balancing.
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