Autor Thema: Regelversplitterung  (Gelesen 4614 mal)

Metzelmann

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Regelversplitterung
« am: 05 Mär 2017, 14:48:09 »
(Ja, pun intended)

Worum es mir geht, ist ein Phänomen, das ich (und wahrscheinlich auch die meisten anderen hier) aus vielen RPG's kenne und zu hassen gelernt habe: Regeln aus Quellenbüchern.

Ich verstehe ja, das es für den Verlag wichtig ist, möglichst viel Material zu verkaufen aber wäre es nicht möglich einmal jährlich (oder so) ein Kompendium herauszubringen, das alle Meisterschaften, Zauber u. Ä. der Quellenbücher des letzen Jahres zusammenfasst?
Wäre ja auch für Leute die bereits alle Bücher besitzen ein Erleichterung, damit ich nicht mehr X bücher mitschleppen muss, nur damit ich alle Regeln für meinen Charakter bei mir habe.

Cheers,
Kai
Ewiger Meister und kreativer Regelmanupulator

Loki

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Re: Regelversplitterung
« Antwort #1 am: 05 Mär 2017, 15:18:31 »
Wenn man sich mal das Jahr 2016 beispielhaft anschaut, dann sind da rausgekommen:

  • An den Küsten der Kristallsee (Abenteuer-Anthologie)
  • Jenseits der Grenzen (Quellenband)
  • Dakardsmyr (Regionalband)
  • Die seidene Stadt (Abenteuer)
  • Im Zeichen der Schlange (Abenteuer)
  • Taschenbuch-GRW
  • Selenia (Regionalband)
  • Surmakar (Regionalband)
  • Bestienmeister (Quellenband)

In Abenteuern stehen normalerweise keine neuen Regeln drin, die klammern wir also mal aus. Das Taschenbuch-GRW bleibt auch mal außen vor, da es ja am Ende nichts anderes ist als das eratierte GRW. Damit bleiben Jenseits der Grenzen, Dakardsmyr, Selenia, Surmakar und Bestienmeister. Jenseits der Grenzen hat 4 Seiten mit Regelerweiterungen, Selenia hat 17 Seiten. Der Bestienmeister-Band besteht im Prinzip komplett aus Regeln (sagen wir 60 Seiten). Zu Dakardsmyr und Surmakar kann ich nichts sagen, aber wenn wir da mal von circa 10 Seiten Regeln pro Buch ausgehen, kommen wir auf knapp 100 Seiten Regeln, die zu 60% aus einem einzelnen Buch stammen. 100 Seiten sind (vermutlich) zu viel für einen Softcover-Band, es muss also ein Hardcover her, was sich massiv auf den Preis auswirken wird. Dazu kommt, dass die an Regeln interessierten Spieler dann natürlich jedes Jahr auf die  Kompendien warten, sodass der Verkauf der anderen Bücher (wenn auch vermutlich nur leicht) zurückgehen würde. Dazu kommt die zusätzliche Arbeit, die in ein solches Buch fließen würde. Selbst wenn man nichts neu schreiben müsste, braucht es ja trotzdem Leute für die Redaktion, fürs Layout und den Satz, und ggf. sollen auch Errata eingebunden werden. Die Zeit würde entsprechend bei anderen Projekten fehlen.

Unterm Strich glaube ich nicht, dass das umgesetzt wird.

LG
« Letzte Änderung: 05 Mär 2017, 15:26:23 von Loki »
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maggus

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Re: Regelversplitterung
« Antwort #2 am: 05 Mär 2017, 15:30:50 »
Ich verstehe ja, das es für den Verlag wichtig ist, möglichst viel Material zu verkaufen aber wäre es nicht möglich einmal jährlich (oder so) ein Kompendium herauszubringen, das alle Meisterschaften, Zauber u. Ä. der Quellenbücher des letzen Jahres zusammenfasst?
Wäre ja auch für Leute die bereits alle Bücher besitzen ein Erleichterung, damit ich nicht mehr X bücher mitschleppen muss, nur damit ich alle Regeln für meinen Charakter bei mir habe.

Hach ja, der schwere Rucksack kann schon zur Last werden. Ich bin mittlerweile auf PDF am Tablet geschwenkt, das ist ein übersichtliches Gewicht. Aber ich verstehe gut, wenn man am Tisch echte Bücher vorzieht.

Die Regelvielfalt über verschiedene Bände hinweg halte ich, insbesondere bei einem vergleichsweise jungen Rollenspielen-System, für ganz normal und unvermeidbar. Was denkst, was hier loswäre, wenn der Verlag zwei Jahre im stillen Kämmerlein verbringt, um die Regelerweiterungen dann in einem geschlossenen Werk herauszubringen ;)

Um der Streuung von Regelelementen Herr zu werden, haben wir zum Beispiel das Splitterwiki, das zumindest als zentrale Referenz taugt. Ich habe die für meinen Charakter wichtigen Regeln in einer kleinen Mappe zusammengefasst, was ja digital wie analog funktioniert. Der Spielleiter hat's da natürlich schwerer, der muss ja theoretisch auf alles zugreifen können.

Unter'm Strich sprichst Du hier eine Problematik an, die mMn dem Rollenspiel inhärent ist. Dass dieses Phänomen durch Verkaufsinteressen des Verlages entsteht, glaube ich nicht. Aber "leichte" Lösungen für die Problematik der Regelstreuung sind natürlich stets willkommen :)
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Sturmkorsar

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Re: Regelversplitterung
« Antwort #3 am: 05 Mär 2017, 15:53:48 »
Bei uns ist das relativ simpel:
An den beiden Hauptspielorten sind die meisten bzw alle Regelwerke vorhanden.

Bei meinen öffentlichen Runden gilt: Ich bringe das GRW, Bestien und Ungeheuer und Mondstahlklingen mit bzw beauftrage Mitspieler, von denen ich weiß, dass sie die Bücher haben (plus evtl andere Bücher, von denen ich vorher weiß, dass sie eine Rolle spielen dürften). Wenn jemand Regeln aus anderen Büchern anwenden will, muss er das Buch mitbringen.

Xandila

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Re: Regelversplitterung
« Antwort #4 am: 05 Mär 2017, 17:29:43 »
Bei Shadowrun habe ich je nach Charakter auch eine ganze Menge Bücher, die ich brauche, als Meister evtl nochmal mehr. Und auch bei DSA, wo mit der Auflage 4.1 vieles zusammengefasst wurde und die "Wege der ..."-Bände kamen, schleppen wir teilweise 5-6 Bücher mit zur Spielrunde.
Ja, es ist schöner, wenn die Sachen zusammengefasst sind. Aber wenn wie hier noch so viel überhaupt ganz neu und zum ersten Mal genauer besprochen wird, dann ist das zwar teilweise lästig, aber die Alternative wäre doch nur, daß es gar keine neuen Regeln bei anderen Quellen- und Regionalbüchern gäbe.

Ein Kompendium oder eine andere Zusammenfassung wichtiger Regeln ist eine nette Idee, aber ich persönlich fänd es zB thematisch interessanter als nach Erscheinungsjahr, und ich bin sicher, andere haben da andere Sortierideen und Prioritäten - wie soll der Verlag das dann am besten machen? Irgendwer wäre immer unglücklich.
Die pdfs in Verbindung mit einem Tablett o.ä. helfen, Gewicht zu sparen, für einen selber wichtige Regeln kann man sich zusammenkopieren (Tipp dazu: mit dem Charaktergenerator Genesis können die Texte zu allen Meisterschaften und Zaubern eines Chars dazu ausgedruckt werden), und bei manchen Sachen kann man sich auch absprechen, daß jeder aus der Runde eins der Bücher mitbringt, falls man es zum Nachschlagen braucht.

Olibino

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Re: Regelversplitterung
« Antwort #5 am: 05 Mär 2017, 18:12:58 »
Ich fände es bei weitem spielerfreundlicher, wenn Quellenbücher und Regelerweiterungen besser voneinander getrennt wären. Ich möchte den Seleniaband nur in Selenia dabeihaben und den Dakardsmyr-Band nur in Dakardsmyr. Regeln zur Abbildung von Turnieren oder Sumpflöchern oder neue Meisterschaften gehören daher meines Erachtens nicht in diese Bände. Und das sage ich obwohl ich die pdf-Versionen habe. Es ist nicht nur eine Frage des Gewichts, sondern auch des Auffindens und der inneren Logik.

Denkbar wären
- Ein Spielerkompendium, dass all die neuen Stärken, Meisterschaften, Zaubersprüche und Ausbildungsvarianten umfaßt, die derzeit in allen Quellenbüchern verstreut sind
- Ein Buch der Wildnis, dass Regeln für Wildnisabenteuer umfaßt, anstatt diese nach und nach in den Quellenbüchern zu veröffentlichen? Gerne auch als Mini-Quellenbuch mit 2 spielfertigen Abenteuern.
- Und anstatt in jedes Quellenbuch ein paar Kreaturen und ein paar Waffen einzustreuen, lieber irgendwann ein B&U 2, und ein MSK 2.

SeldomFound

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Re: Regelversplitterung
« Antwort #6 am: 05 Mär 2017, 18:22:24 »
Ich möchte hierbei nur kurz anmerken, dass man zum Beispiel alle relevanten Meisterschaften zum Reiterkampf, die im Selenia-Band vorgestellt werden, auch im Bestienmeisterband findet!
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Chanil

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Re: Regelversplitterung
« Antwort #7 am: 05 Mär 2017, 18:23:50 »
Es ist nicht schlimm, wenn die neuen Regeln erst mit einem Regionalband oder Abenteuer erscheinen.
Schließlich kommen viele Regeln erst zu Stande wenn man etwas in einem Regionalband oder Abenteuer braucht.

Dennoch sollte es ein jährliches Kompendium geben, welches alle Regeln zusammen stellt.
Viel Aufwand ist das nicht, denn hier muss man nur C&P machen.

Es ist ein Service für die Spieler, der aber sehr wichtig ist.
'Nomis' schrieb am 17 Juli 2012 - 11:26:

Anbei erwähnt, ist gesunder Menschenverstand, anders als viele annehmen, sehr variabel in seiner Ausprägung und keinesfalls eine feste Größe in Art, Umfang oder Funktion.

Loki

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Re: Regelversplitterung
« Antwort #8 am: 05 Mär 2017, 18:29:20 »
Es ist eben nicht nur Copy & Paste. Man braucht jemanden, der alles zusammen schustert, man muss eventuelle Erata besprechen, man braucht jemanden für die grafische Gestaltung, man braucht eine Coverillustration, etc. Und der für mich wichtigste Punkt: Es werden kostbare Mannstunden (aus meiner Sicht!) verschwendet, die man für sinnvollere Projekte benutzen könnte. Ich will nicht ein Jahr länger auf das nächste gute Buch warten müssen, nur für ein Buch, das einen Haufen anderer Bücher überflüssig macht, die ich mir zu dem Zeitpunkt vermutlich schon gekauft habe.
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Re: Regelversplitterung
« Antwort #9 am: 05 Mär 2017, 18:36:34 »
Ich sehe das alles nicht als wirklich riesiges Problem.

Wenn ich als Spieler in einer Runde mit meinem Charakter die Stärken, Zauber, was auch immer aus einem Band brauche, lege ich das Buch der Spielrunde auf den Photokopierer, lichte mir die Seite ab und packe sie in Klarsichtfolie hinter den Charakterbogen. Wenn es mir zu viele solche Seiten werden, schneide ich in Paint o.ä. die Sachen zusammen und drucke mir diese Einzelseite aus.

So entsteht keine Notwendigkeit mehr Bücher mitzunehmen, jeder Spieler hat seine Regeln parat und der Spielleiter kann Dinge ebenso vorbereiten. Und es gibt auch keine Notwendigkeit irgendein Kompendium, welcher Artung auch immer es sein soll, zu verfassen.
Foren-Rollenspiel (Waldläufer von Fort Redikk)
Grainne, Freund der Tiere [v], 4/6 Splitterpunkte
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Chanil

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Re: Regelversplitterung
« Antwort #10 am: 05 Mär 2017, 18:42:02 »
Es ist eben nicht nur Copy & Paste. Man braucht jemanden, der alles zusammen schustert, man muss eventuelle Erata besprechen, man braucht jemanden für die grafische Gestaltung, man braucht eine Coverillustration, etc. Und der für mich wichtigste Punkt: Es werden kostbare Mannstunden (aus meiner Sicht!) verschwendet, die man für sinnvollere Projekte benutzen könnte. Ich will nicht ein Jahr länger auf das nächste gute Buch warten müssen, nur für ein Buch, das einen Haufen anderer Bücher überflüssig macht, die ich mir zu dem Zeitpunkt vermutlich schon gekauft habe.

Ja, es ist mehr Arbeit als reines C&P. Das ist auch mir klar. Aber so viel Arbeit wie die komplette Erstellung eines neuen Bandes in dem alles gemacht werden muss ist es nicht, nicht mal die Hälfte.
Zudem müssen nur die regeln aus einem Jahr zusammengefasst werden. Und nur die Regeln aus Abenteuern und Regionalbänden.

Wie viele Seiten sind das wohl 4-5? Wenn man das grundlegende Layout für die Bände erstellt hat ist es für die kommenden Bänden sehr viel weniger Arbeit.
'Nomis' schrieb am 17 Juli 2012 - 11:26:

Anbei erwähnt, ist gesunder Menschenverstand, anders als viele annehmen, sehr variabel in seiner Ausprägung und keinesfalls eine feste Größe in Art, Umfang oder Funktion.

Br0adsw0rd

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Re: Regelversplitterung
« Antwort #11 am: 05 Mär 2017, 22:13:14 »
Ich weiss, dass man bei D&D 3.x (und somit auch Pathfinder) die zusätzlichen Regeln in die Quellenbände eingebaut hat um diese auch für Spieler interessant zu machen, schliesslich gibt es mehr Spieler als Spielleiter und somit mehr potentielle Käufer.

Rückblickend ist es genau diese Überladung an unzähligen optionalen Zusatzregeln und Versplitterungen, für welche die Version kritisiert wird.

Aber ich kann die Verlage verstehen, die ja ihre Existenz sicherstellen müssen und wüsste selbst auch nicht wie man es besser machen kann.
Ob die neue Strategie von Wizards of the Coast ausser dem Spielerhandbuch nur Spielleiterbücher auf den Markt zu bringen gut ist wird die Zukunft zeigen - leider hat nicht jeder den Luxus sich auf einer Marke ausruhen zu können.

Ich kann natürlich nur für mich selbst sprechen, aber ich habe mir Splittermond wegen dem tollen "Mainstream"-Setting geholt, welches leicht zugänglich für die meisten ist, nicht wegen den Regeln. Regelwerke kommen und gehen, ich habe viele gespielt und es macht durchaus auch manchmal Spass etwas auf eine andere Art zu spielen.

In einer kühlen, sternenklaren Sommernacht als wir gemeinsam am Lagerfeuer sassen und uns Geschichten erzählten, blickte ich nach oben zum blauen, zersprungenen Mond mit seiner Splitterspur.


taranion

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Re: Regelversplitterung
« Antwort #12 am: 05 Mär 2017, 22:23:46 »
Ich mach dann jetzt mal Werbung: ;-)  Wer seine Charaktere mit Genesis erstellt und vom Uhrwerk Verlag die Lizenz gekauft hat, bekommt auf Wunsch die Zauberbeschreibungen und Meisterschaftsbeschreibungen seines Charakters mit ausgedruckt - gerade damit man nicht immer alles an Büchern mitschleppen muss.

JohnLackland

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Re: Regelversplitterung
« Antwort #13 am: 05 Mär 2017, 22:35:20 »
Genesis macht das sehr cool! Ansonsten sind alle Regelwerksergänzungen in den Quellenbücher oft nur neue Stärken, Zauber, Ausbildungen usw. oder sehr optionaler Kram wie Wettkampfregeln im Seleniaband. Das ist aber nichts was den Charakter massiv von anderen Unterscheidet.   Es ist nicht wie bei anderen Systemen das damit massiv relevante Dinge enthalten sind die ganz neue Regelmechanismen einführen.
Spielst du schon oder diskutierst du noch über die Regeln?

TrollsTime

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Re: Regelversplitterung
« Antwort #14 am: 06 Mär 2017, 09:19:38 »
Auch, wenn ich ein Spinner bin, der sich den Seleniaband fast nur wegen der "Flammberge" gekauft hätte,
stimme ich John zu.
GRW, Bestienband und für Waffenliebhaber sicher die "Mondstahlklingen" werden vielleicht benötigt, der Rest ist Gusto.
Wenn man SEHR intensiv in einer Gegend spielt, ist der entsprechende Regionalband interessant, sonst eher nicht.
Zu Turnierregeln, Bardenwettstreite etc...... hmja denkbar, dass man das Thema auch in einer Region weit weg von Selenia bespielen könnte, dann sind die dortigen Regeln vielleicht trotzdem interessant.... kann ich nichts zu sagen.

Die "Regelversplitterung" stört mich ergo wenig. (Auch wenn der Reflex in unserer Gruppe erstmal "FRECHHEIT" schrie, aber dann gingen wir in uns und stellten fest, dass die neue Regelpolitik eben eine andere ist und man schön mit GRW und den beiden o.g. Werken auskommt)
Quendan zu TrollsTime: "Du musst nicht alle überzeugen!"