Autor Thema: Bevölkerungszahlen zu gering?  (Gelesen 11772 mal)

Jeong Jeong

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Re: Bevölkerungszahlen zu gering?
« Antwort #60 am: 04 Feb 2020, 11:26:22 »
Am Design von Burg Kyningswacht war ich nicht beteiligt, kann dazu also leider nichts sagen. Genauso war die Blutwache keiner meiner Schwerpunkte, aber ich hatte während der Banderstellung aus Interesse und Spaß zumindest einmal kurz überschlagen, wie viele Leute etwa jedes Jahr dazu antreten müssen. Das Problem dabei ist, dass historische Zahlen zur mittelalterlichen Bevölkerungsverteilung nach dem Alter als Orientierungshilfe für Zwingard schwer zu finden sind. Für die Toskana hatte ich damals aber zumindest Zahlen von 1427 gefunden: 
0-14 = 37%
15-59 = 48%
60+ = 15%

Wenn die 48% auf die 45 Jahrgänge der 15-59 jährigen gleichmäßig verteilt sind und die Bevölkerungsverteilung in Zwingard in etwa dieselbe ist, dann würden die 20-jährigen Zwingarder etwa 1% der Bevölkerung ausmachen. Dementsprechend wären es 9.200 Frauen und Männer, die jedes Jahr gleichzeitig zur Blutwache antreten. Jetzt war die mittelalterliche Toskana vermutlich ein deutlich günstigerer Lebensraum als Zwingard, aber dafür haben die Zwingarder Magie. Nimmt man eine zu höheren Altersgruppen hin abnehmende Bevölkerungszahl an (Zwingard wird ja vermutlich keine überalternde Gesellschaft haben), kann die Zahl der 20-jährigen Zwingarder*innen aber theoretisch auch noch einmal deutlich höher sein. Letzten Endes sind hier denke ich zahlreiche Verteilungen der Altersgruppen dank Magie und ständigem Kriegszustand plausibel, weswegen die Zahl der gleichzeitig Blutwacht leistenden für die eigene Spielrunde meiner Einschätzung nach relativ frei wählbar ist.