Autor Thema: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen  (Gelesen 11183 mal)

heinzi

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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #15 am: 11 Sep 2015, 07:41:47 »
Da ich Stadt-Abenteuer so mag - wie wäre es mit einer Mega-Sandbox für eine größere Stadt mit vielen kleinen, teilweise ineinander verwobenen Abenteuern + eingebetteter Kampagne mit Meta-Plot, der erst im Verlauf sichtbar wird. Vorzugsweise in einem 1001-Nacht setting.

Am genialsten wäre natürlich, wenn die Helden in einem der kleinen Abenteuer die Kampagne unbewusst ins Rollen bringen und sich hinterher eventuell Vorwürfen machen, dass sie das ganze Schlamassel erst ausgelöst haben  :D.

Stichworte:
- Verfolgungsjagden durch die 3-dim-Stadt via Häuserlauf oder Fliegendem Teppich
- Zaubererduelle/Magierturnier
- Uralte Grabkammern & Kanalisationen mit vielen Fallen und Rätseln
- frei planbarer Einbruch in einen großen Palast inkl. jump & run Elementen
- die Zerstörung einer alten Kanope setzt eine gefährliche Seuche/die 7 Plagen /einen mächtigen Widergänger (a la die Mumie) frei
- die Helden geraten zwischen die Fronten eines uralten Konflikts zwischen Assasinen und "Templern" und müssen sich für eine Seite entscheiden :)
- der böse/gute Wesir möchte mittels einen mächtigen Relikts die Macht an sich reißen
- eine uralte & verfluchte & seit langer Zeit versiegelte Zauberschule soll neu eröffnet werden
...
« Letzte Änderung: 11 Sep 2015, 08:24:21 von heinzi »

TrollsTime

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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #16 am: 11 Sep 2015, 09:06:53 »
Man darf sich aber auch nicht täuschen hinsichtlich der Mega-Kampagnen von DSA:
Die meisten waren in ihrer Gesamtsicht vielleicht genial, vielleicht auch nur im verklärten Rückblick.
Fast jede hatte aber auch ein paar Dreckflecken, die zumindest diesen Part fast unspielbar machten.
A) Ich habe bei DSA3 mit Leidenschaft die G7 geleitet, "Rohals Versprechen" brach mir aber das Genick. Vielzuwenig roter Faden, vielzuviel Improvisationspflicht, dazu 200 NSC. Das Ding eignete sich als Spielhilfe "Who is who der Magierschaft", aber nicht als vernünftiges Abenteuer.
B) "Jahr des Greifen"=geniale Romane. Das erste Abenteuer war auch genial, weil es endlich mal eine Schlacht spielbar umsetzte, das zweite Abenteuer war eine gekürzte Frechheit (zumindest unter DSA3)
C) Bei DSA4 haben wir nochmal die G7 angefangen. Hier brach uns "Grenzenlose Macht" mit ebenso grenzenloser Langeweile das Genick. Lag sicher auch am Spielleiter, aber das Abenteuer macht es schon extrem schwierig, es spannend und logisch umzusetzen...
D) Thronfolgekampagne im Horasreich: Auch so ein geniales Ding. Aber nach dem xten Intrigenplot mit x² NSC waren manche Spieler einfach heillos überfordert.
E) Die Railroading-Problematik bei der G7 und auch der Drachenhalskampagne kommt noch hinzu...

Deshalb bin ich seitdem extrem vorsichtig mit "Mega-Kampagnen"...
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Weltengeist

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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #17 am: 11 Sep 2015, 09:49:58 »
@Troll: Ich zitier mich einfach mal selbst:

Ich bin mir sogar sicher, dass wir die sogar besser hinkriegen als die G7... ;)

Die Probleme der G7 sind bekannt. Trotzdem stehen bis heute total viele Leute drauf. Und ich bin mir sicher - absolut sicher - dass unter den Splittermond-Autoren Leute sind, die das heutzutage um Klassen besser hinkriegen würden als die von dir genannten 90er-Jahre-Railroadingorgien.

Anmar

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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #18 am: 11 Sep 2015, 10:09:00 »
Und das einige der Autoren jetzt wissen, wie man es nicht macht.
Mit einer Buschtrommel gesendet.
Verbreite nur auf Fakten basierende Gerüchte.
Ludo Liubice Der Lübecker Spieleverein. Es werden auch Rollenspiele gespielt.

Leonor

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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #19 am: 11 Sep 2015, 10:40:10 »
Ich mag auch große "Mega-Kampagnen", wobei ich denke dass mit diesem Begriff nicht jeder das gleiche meint.
Für mich heißt es einfach nur dass alle einzelnen Abenteuer einen roten Faden haben den diese verfolgen.
Dabei muss es sich doch nicht zwangsläufig um Änderungen des Settings oder Landstrichen handeln wie manche "Kampagnengegner" ins Rennen führen werden.

Hier mal meine Kampagnen-Wünsche:
- mehr (nicht alles) über die Drachlings Herrschaft erfahren (z.B. mit Dungeons und Erkundungs-Abenteuer)
- das schon mehrmals erwähnte "80 Tage um die Welt" Setting (lässt verschieden Orte, Regionen und auch den ein oder anderen Pfad erleben)

Ich würde es schön finden im Zuge einer mehrbändigen Kampagne einfach "die neue große Welt" (zumindest einige Teile) erleben zu können.
Da bieten sich einfach Reise-/Erkundungsabenteuer in Verbindung mit einem Wettkampf oder verschiedenen Parteien mit dem gleichen Ziel an.

TrollsTime

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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #20 am: 11 Sep 2015, 13:09:41 »
@Troll: Ich zitier mich einfach mal selbst:

Ich bin mir sogar sicher, dass wir die sogar besser hinkriegen als die G7... ;)

Die Probleme der G7 sind bekannt. Trotzdem stehen bis heute total viele Leute drauf. Und ich bin mir sicher - absolut sicher - dass unter den Splittermond-Autoren Leute sind, die das heutzutage um Klassen besser hinkriegen würden als die von dir genannten 90er-Jahre-Railroadingorgien.
Und eben diese Leute loben die G7 teilweise über den grünen Klee ohne an die Detailprobleme und -schwächen zu denken.

Aber ja: Aus Fehlern lernt man und schon die Thronfolgerkampagne war wesentlich ausgewogener.

@ Leonor
Signed!
Bei freien Kampagnen mache ich meist ne Mischung aus Megaplot-Plot-Miniplot. Läuft ganz gut in letzter Zeit.
Der letzte Megaplot war "Findet den Orkenhort", Plot dort war A) Rajhageweihte nach Teshkal und Lowangen eskortieren und B) weitere Spuren zum Orkenhort finden und sammeln. Miniplots waren diverse wie I) verwunschenes Hexenhaus II) Angriff von Namenlosen Reitern undundund.
Ähnlich fände ich auch offizielle Kampagnen schön

Ansonsten was du sagst
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Nevym

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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #21 am: 11 Sep 2015, 16:58:38 »
So 20 Posts sind da, wird Zeit vor dem WE auch meinen Senf dazuzugeben...
[...]
Das liest sich wie Powergamingkatalog wie es ihm in Comics steht, ein starker Gegner kommt nach den noch stärkeren Gerner anderen und wenn alles nicht mehr geht dann gehen sich die guten an die Gurgel.

Ich wünsche mir Abenteuer und Kampagnen die auf die Rüstungsspirale und immer abgefahrenere und gepowerte Ideen verzichten. Mich nerven all diese Blockbuster wo eine krasse Sache die nächste Jagd,  sage da nur die ganze Marvelcomicverfilmung und all die ganzen Hollywoodblockbuster der letzten Jahre.... ich bin sogar ein Gegner der Herr der Ringe Verfilmung, hat für mich eines der schönsten Bücher zur Massenware verkommen lassen und eine Vorstellung zementiert wie Dinge auszusehen haben.
[...]
Das von Seldoms Spieler ist genau das, was bei mir Grauen erzeugt... Leider mal wieder als Einstieg gleich DAS Negativ-Beispiel und schon das erste ++ für JohnLackland
Die Mehrzahl der Kampagnen sollte eben nicht "TheNextBigThing" (er)zeugen und schon im Bauch haben (müssen). Keine "Rüstungsspirale" - Keine "pflügen wir den Nächsten Teil um" Sachen, wie es seit der Borbarad-Kampagne beim Konkurenten "State of The Art" ist (und aktuell schon wieder! - diesmal "nur" eine Stadt?)

Ich habe Lust auf große Kampagnen wo Dinge entdeckt werden können, aufgebaut und verändert. Ein Teil des Unreichs zu befreien fände ich spannend, vielleicht dort zu siedeln und so eine Kampagne zu spielen. Eine Kampagne, wie in 80 Tagen um die Welt, wo eine Wette ist zwischen Personen wer am schnellsten alle offene Mondportale einmal bereist ohne ein Portal doppelt zu benutzen und so weiter.
Phileasson auf Lorakisch, Jules Verne in so vielen seiner Romane - als Abenteuer! Als Kampagne!
Da wäre ich gerne dabei!

Ich für meinen Teil bin sehr, *sehr* skeptisch was diese "Metaplots" im Rollenspiel angeht. Diese "großen, fetten" Kampagnen die das Setting massiv verändern sollen sind meiner Erfahrung nach nahezu immer irgendwie lächerlich und/oder langweilig. Dann entsteht dadurch nahezu unausweichlich das Problem, dass die Settingbeschreibung, die vor 2 Jahren rausgekommen ist, nach dem nächsten großen "Metaplotabenteuer" schon wieder komplett veraltet ist, und ich irgendwann überhaupt keinen Überblick mehr habe, was wann wie... Und wenn dann mal eine neue Settingbeschreibung rauskommt ist die natürlich voller Spoiler für besagtes Abenteuer, mal ganz zu schweigen davon, dass ich kein großer Anhänger davon bin, wenn Settingbeschreibungen eine so kurze Halbwertszeit haben.

Mir persönlich wäre es eigentlich fast lieber, wenn es für Splittermond keine Kampagnen dieser Art geben würde... Aber ok, ich bin hier bereit, mich positiv überraschen zu lassen, wenn das besser gemacht wird als ich es gewohnt bin.
"Entdeckungskampagnen" könnten aber auch koordiniert mit neuen, detaillierteren Hintergrundbänden veröffentlicht werden. Die Kampagnen bleiben spielbar, der Hintergrundband wird erlebbar! Eigentlich "nur" eine Fortführung des bewährten Anthologie-Band-Systems zu den Beschreibungs-Bänden...
Internsiviert wäre es dann eine Kampagne - z.B. "Diplomatische Missionen für Selenia" - zum kennenlernen von Dragorea.
Ich wäre auch gerne positiv überrascht - und Lorakis, ihr Autoren und die Redax HAT das Potential dazu.

Da ich ja schon zitiert wurde: Ja, ich bin durchaus ein Fan großer Kampagnen. Und ich habe auch kein Problem damit, wenn sie die Welt verändern. [...]aber eine Welt, in der sich wie bei einer Daily Soap am Ende jeder Folge nichts verändert haben darf, ist noch schlimmer.

Abhilfe für das Konsistenzproblem hatte ich an anderer Stelle auch schon vorgeschlagen: Die Änderungen, die durch eine große Kampagne entstehen, müssten an zentraler Stelle - z.B. in der Splitterwiki oder auf den Downloadseiten - dokumentiert werden. Die kann sich dann jeder Besitzer eines Regionalbandes hinten reinlegen, und gut ist.

Am Ende ist es jedenfalls so, dass es viele Leute gibt, die auf große Kampagnen stehen. Sehr sogar. Mir ist beispielsweise kein Abenteuer im deutschsprachigen Raum bekannt, das dermaßen Kultstatus genießt wie die G7. Und solange es so viele Leute gibt, die sich für epische Kampagnen begeistern, sollte es auch für Splittermond welche geben. Ich bin mir sogar sicher, dass wir die sogar besser hinkriegen als die G7... ;)
Der Daily-Soap-Aspekt ist schon auch ein gutes Argument.
Aber es bleibt da die Frage, wie schnell soll die Veränderung vor sich gehen / wie schnell sollen die Veränderungen stattfinden??
Und damit wie erlebbar/Konsumierbar/kaufbar (vor allem für die etwas langsameren, aber meist finazstärkeren und ausdauernderen Leute) soll es denn sein?
(Technische) Möglichkeiten und Methoden das konsistent, konstruktiv zu produzieren und zu nutzen gibt es genug!
Und vielleicht schafft es SpliMo auch solche Dauerbrenner-Themen/-Kampagnen wie die geile SR-Kampagne um die Droge Tempo, die ich erleben durfte, die Phileasson-Sage, Borbarad-Kampagne, Simiala oder auch m.E. JdF/Quanions-Queste hinzukriegen. Wäre einfach toll.

Mal ne Frage, die mir grade im Geiste rumschwebt. Braucht man für eine große Kampagne nicht auch einen großen Plot? Die Borbarad Kampagne hat, mMn, nur funktioniert weil die Welt bereits entabliert und geliebt wurde und sehr viele vertiefte Handlungsstränge aufwies.

Nicht unbedingt. Die Phileasson-Kampagne ist das genaue Gegenbeispiel: Die entstand zu einer Zeit, als Aventurien noch ein ziemlich weißes Laken war, und hat ganz, ganz viele Setzungen, mit denen man sich bis heute rumschlägt, überhaupt erst eingeführt.
Und den Beitrag hier möchte ich nochmal herausstellen, denn er zeigt gut, daß es auch ohne "Region-umpflügen" und "Neuen Weltenband nach Kampagne" geht (wie auch bei Simiala und soweit ich das überreiße auch bei der Quanionsqueste und der o.g.SR-Kampagne ... Mensch mir fällt der Name net ein oder der )
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Für was wäre ich:
  • Da schon so oft erwähnt:
    "in 80 Tagen durch alle Portale" (wie schon mal erwähnt gar nicht möglich, selbst mit Mega-Magie)
  • Arakea - Vond den Schädelkorsaren, durch Dämmerwald und Jaguar-Dschungel auf der Suchen nach den Caiyu /Gottesbestien
  • Ein (kleines) Rätsel der Kristall-Chroniken
  • Unter heißer Sonne - Wüsten, Steppen, Savannen - Pash Anar
  • noch was für Takasadu
  • ...

Wem reicht das nicht für die nächsten Jahre?
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Frolo

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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #22 am: 14 Sep 2015, 16:02:19 »
Hallo,

ich persönlich finde Kampagnen sehr gut. Natürlich kann man so etwas auch selber kreieren und dann viel besser an seine Gruppe und Spieler anpassen, aber mal ehrlich, wer hat die Zeit und Lust dazu. Ich persönlich brauche keine perfekt Wort für Wort ausgearbeitete Kampagne wo ich die Beschreibungen vorlese, sondern einen ungefähren Rahmen, die Namen und Spielwerte der Protagonisten und einen roten Faden an dem man sich entlanghangelt und wo auch mal links und rechts geschaut wird falls die Spieler sich nicht daran halten (was sie ja eigentlich nie tun).
Sehr schön fand ich in dem Zusammenhang die Shadowrun Kampagne Geisterkampagne, wo dies sehr gut umgestzt war, aber auch die Pathfinder Adventure Paths haben dies mehr oder weniger gut umgesetzt.

Es gibt also 2 Möglichkeiten für Kampagnen:
- Eine lokale Kampagne die ncihts am Welthintergrund ändert, dafür aber kürzer sein kann. (lokal kann sich natüprlich was ändern, aber das betrifft dann zu 99% keine anderen Abenteuer/Kampagnen
- Eine global verändernde Kampagne, wo dann auch gerne die herrschende Weltordnung umgeworfen wird, die aber dann ein ganzes Heldenleben, also HG1 bis HG4+ umfasst, sodass man seine Charaktere danach zur Ruhe setzt und sich überlegt ob man auf dieser veränderten Welt was spielt oder auf der "originalen" und diese Kampagne halt ignoriert. Für den zur Ruhe gesetzten Charakter hat es Auswirkungen, aber für die anderen nicht, so dass man nicht jedes mal etwas am Kanon verändern muss (wohl aber Kann).

Gruss Frolo

Saint Mike

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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #23 am: 15 Sep 2015, 08:37:03 »
Um ehrlich zu sein, ist so ziemlich alles, was ich leite auf "Kampagne" ausgerichtet: ich liebe einen roten Faden und eine regionale Komponente für meine Spieler, mit der ich einzelne AB's verbinde. Manchmal bemerken meine Spieler das nicht mal, aber mir erleichterts das "Warum machen die das?" - Problem der Schurken.
Aktuell ist das mittels offizieller Publikationen in Arwingen gut möglich, habe das glaube ich auch schon bei den Rezensionen der AB's (Ich meine es war der Krähenwasser Band) mal geschrieben.

"Kampagnen" wären für mich auch Anthologien (Unter Wölfen ist ja auf dem Weg) mit einem vorbereiteten roten Faden, Mit dem "Mega" kann ich soviel nicht anfangen, lese aus dem Kontext aber tatsächlich auch Weltumwerfungen heraus. Hier bietet SpliMo eine gute Alternative: die weißen Flecken. Hier kann ich mich als SL austoben, da es zu keinem offiziellen Bruch kommt. Allerdings wird es dazu wohl auch keine AB's geben. Wer es bereits vorbereitet haben will, wird sich wohl gedulden müssen, die Welt ist irdisch gerade erst ein gutes Jahr alt, das wird wohl noch eine Weile Kanon bleiben. ;)
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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #24 am: 15 Sep 2015, 12:19:52 »
Ich frage mich aktuell wie viele Abenteuer eine solche Kampagne eigentlich umfassen sollte und wie komplex jedes Abenteuer für sich sein sollte?
Wie sind Eure Meinungen dazu?

Saint Mike

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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #25 am: 15 Sep 2015, 13:30:26 »
Das hängt natürlich ganz schwer vom Umfang der einzelnen AB's ab. Bisher hat sich für mich bewährt: 3-5 One Shots und ein etwas größeres (=umfangreicheres) AB, verknüpft zu einer Kampagne. In Summe also was bei 10 - 15 Spielabende. Wenn dann nach der größeren Geschichte noch Interesse seitens der Spieler bestand, wieder 1-2 One Shots als erzähleriche Vorbereitung, dann zum nächsten größeren Event, bis das Pulver verraucht war und neue Helden her sollten.

Variante 2: Bei DSA habe ich mir später meist ein Werk heraus gesucht, dass ich gern spielen wollte und dann thematisch so viele AB's davor gepackt, dass die Helden ungefähr die geforderte Menge an AP hatten. Übersetzt wäre dass dann wohl, bis alle den HG erreicht haben, der Vorrausgesetzt ist.

« Letzte Änderung: 15 Sep 2015, 13:33:01 von Saint Mike »
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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #26 am: 15 Sep 2015, 18:00:42 »
Ich frage mich aktuell wie viele Abenteuer eine solche Kampagne eigentlich umfassen sollte und wie komplex jedes Abenteuer für sich sein sollte?
Wie sind Eure Meinungen dazu?
Den von Saint Mike erwähnten roten Faden versuche ich schon lange über die Einzelabenteuer zu legen....
Mit recht seltsamen Auswirlkungen bei den verschiedenen Spielgruppen und auch noch unterschiedlich nach Systemen.
Aktuell ist das grad mal ziemlich heftig bei meinem Splittermond-Abenteuer. Was als einfache Entdeckungsreise - ohne die übliche Gängelung und den Zwang bestimmte Wege zu verfolgen  - begann, mündet mittlerweile in ein Abenteuer mit einzhelnen Episoden von Kampagnen-Ausmaß.
Vielleicht hängt es am Thema, vielleicht an mir als SL oder den Spielern, aber egal auf welcher Seite ich mich befand, egal ob von mir erdacht/geschrieben oder nur gespielt, die "besten Abenteuer" wurden eher lang...

Also ereicht ein Abenteuer mit mehr als 2 Szenarien/Szenen um ein Kampagne draus zu machen.
Als Kampagnen kenn ich nur "Geisterkartelle" (SR) und die schon genannten aventurischen Geschichten. Die besten waren mir die, die mehrere größter Abenteuer enthielten, gewürzt und/oder verbunden mit kleineren "Dazwischen"-Szenarien, die das ganze verbinden...
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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #27 am: 15 Sep 2015, 18:22:07 »
Ich frage mich aktuell wie viele Abenteuer eine solche Kampagne eigentlich umfassen sollte und wie komplex jedes Abenteuer für sich sein sollte?
Wie sind Eure Meinungen dazu?

Natürlich haben alle Größen von Kampagnen ihre Existenzberechtigung. Ich selbst bevorzuge allerdings welche, die nicht das ganze Heldenleben verschlingen (G7 oder ein kompletter PF-Abenteuerpfad wäre jetzt nicht so mein Ding), sondern einfach eine größere Geschichte darstellen. "Donner und Sturm", "Steinerne Schwingen" oder "Wächter des Imperiums" wären für mich gute Beispiele für in sich geschlossene Kampagnen, die auch von einer Gruppe gespielt werden können, die sich nicht vier Jahre lang jede Woche für 10 Stunden trifft ;).

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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #28 am: 15 Sep 2015, 19:28:44 »
Ich denke grade an sowas:
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Das ist ansich nichts neues. Aber eben der Klassiker, der immer wieder Spaß macht. Ich hatte überlegt mich daran zu machen das ganze zusammen zu schreiben aber ich habe schnell gemerkt, welch ein Aufwand das ist, allein das erste Abenteuer zu "erdenken", nieder zu schreiben und es dabei noch ausreichend komplex zu gestallten.

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Re: "Mega-Kampagnen für Lorakis" Ideen und Meinungen
« Antwort #29 am: 15 Sep 2015, 19:38:15 »
Ich hatte überlegt mich daran zu machen das ganze zusammen zu schreiben aber ich habe schnell gemerkt, welch ein Aufwand das ist, allein das erste Abenteuer zu "erdenken", nieder zu schreiben und es dabei noch ausreichend komplex zu gestallten.

Das ist eben die Sache. Wenn man sich mal anschaut, wieviel Arbeit in so einer Rollenspiel-Kampagne drinsteckt...

Beispiel: Die Wächter des Imperiums für Myranor; eine mittelgroße Kampagne in der von mir oben angesprochenen Größenordnung. Besteht aus zwei Bänden, zusammen 142+224=366 Seiten. Bei der Schriftgröße kannst du davon ausgehen, dass du doppelt so viele Seiten Standard-A4 an Text liefern musst. Also so um die 700 Seiten. Dann muss das Ganze natürlich noch von jemandem lektoriert werden, und wenn es dir auch nur annähernd so geht wie mir bei der Kristallsee-Anthologie, dann kannst du danach die Hälfte nochmal neu schreiben.

Das ist schon hammermäßig aufwändig und der Grund dafür, warum ich oben auf die Frage, warum ich nicht einfach selbst eine Kampagne schreibe, geantwortet habe: Keine Zeit.

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