Autor Thema: Eskalation von Giftwirkungen  (Gelesen 13705 mal)

SeldomFound

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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #15 am: 05 Apr 2015, 14:27:42 »

Und, Seldom, ein Heiler hilft bei Blutend aus Giften nicht, da die Giftwirkung während der Behandlung NICHT gestoppt wird. (Du musst erst das Gift als Ursache behandeln und währenddessen sind die 60 Ticks vorbei.)

Ich habe mich jetzt auch eher allgemein auf den Zustand Blutend bezogen. Aber ja, ein Heiler hilft im Falle eines Blutungsgiftes nur, wenn er "Giftbann" oder zumindest "Geh noch nicht" besitzt.

Aber eigentlich ist es meine Meinung nach auch nur diese Kombination von Gift und Zustand "Blutend", die wirklich kritisch ist. Bei einem Gift, das "benommen" macht, ist die Regel ja wieder halbwegs sinnvoll. Sie ist eben vor allem einfach.


« Letzte Änderung: 05 Apr 2015, 14:39:43 von SeldomFound »
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Quendan

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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #16 am: 05 Apr 2015, 14:58:22 »
Habt ihr hier alle SeldomFound richtig verstanden? Die Reaktionen lassen mich vermuten, dass nicht.

Wem die Lösung mit Würfeln zu heftige Ergebnisse bringen kann, der sollte einfach die im Buch angegebene Alternative wählen und gar nicht für Gifte würfeln - sondern pauschal und ohne zu würfeln 11 als Ergebnis der 2W10 nehmen. Dann sind solche starken Ausreißer nach oben auch nicht mehr möglich. Und ist auch alles regelgerecht und so wie es im Buch steht.

Loki

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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #17 am: 05 Apr 2015, 15:19:59 »
@Quendan

Es ist aber, bei allem Respekt, ein Riegel, den man gar nicht vorschieben müsste, wenn die Original/Standard-Regeln nicht so übertrieben wären. Wie schon weiter oben gesagt - wenn ich eine "Regelkrücke" für eine bereits bestehende Regel einbaue, dann muss ich mir doch beim Design-Prozess schon überlegen, ob die bestehende Regel nicht prinzipiell zu heftig ist. So hat man jetzt die Wahl zwischen "unausweichlichem Charaktertod" (alias Blutend 8, wenn man es so handhabt wie es eigentlich gemeint ist) oder (im Vergleich) "praktisch keine Auswirkungen" wenn man mit der 19 gegen die 16 würfelt.

BTW hat niemand bestritten, dass die Alternativregel regelgerecht wäre.

LG
« Letzte Änderung: 05 Apr 2015, 15:26:27 von Loki »
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Avalia

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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #18 am: 05 Apr 2015, 15:29:18 »
Da du ja für die Erkenntnis der Motivation anderer (die leider völlig daneben liegt), einen anderen Thread aufmachst, versuche ich hier mal beim Thema zu bleiben.

Mir geht es nicht darum, irgendeinen Regelschreiber oder Autor schlecht zu machen, sondern mir geht es darum, wie man mit dem leichtest erhältlichen Gift (Klingenfett, 10 Lunare, Kleinstadt) und natürlichen Vergleichbarkeiten dessen umgeht, um Spieler eben nicht zu töten. Dabei hilft ein "es ist doch nur dieses Gift" leider überhaupt nicht. Deshalb richtete sich die ursprüngliche Frage auch danach, wie andere Spielleiter damit umgehen. Mir war durchaus bewusst, dass es ein Sonderfall ist, der möglicherweise sogar einfach nur durchgerutscht ist, weil die meisten Tiergifte lediglich Benommenheit verursachen (und die Finsterschwinge [Sterbend], die Hydra [Sterbend] und die Schnappechse Gegner sind, auf die man sich vorbereiten kann).

Ich werde es einfach analog zu Sterbend auf Blutend 3 cappen, das funktioniert dann schon *denk*.

@Quendan: Das mit dem 11 nehmen ist okay.
« Letzte Änderung: 05 Apr 2015, 17:17:04 von Avalia »
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Cifer

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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #19 am: 05 Apr 2015, 15:42:19 »
Zitat
Ich werde es einfach analog zu Sterbend auf Blutend 3 cappen, das funktioniert dann schon *denk*.
Ich würde eher vorschlagen, zum Beispiel nur eine Zustandsstufe für je 2 EGs (plus eine Stufe Start) zu vergeben. Auch Blutend 3 kann ja mit seinen 3*9 Schaden schon ordentlich wehtun, wenn man bedenkt, dass da gerade mal 2 EGs wirken.

(Auch bei der Finsterschwinge finde ich es relativ krass, dass deren Biss mit nur 6 Würfelpunkten Unterschied irgendwas zwischen "Das solltest du in ein paar Tagen mal behandeln lassen..." und "Schnell, wem vermachst du dein cooles 5er Relikt!?" bedeuten kann.)

SeldomFound

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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #20 am: 05 Apr 2015, 15:55:53 »
Bei Finsterschwingengift gilt die Regel nicht. Sterbend-Stufen addieren sich nämlich nicht.

Also ist wirklich nur Blutend ein Problem.

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Avalia

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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #21 am: 05 Apr 2015, 16:19:28 »
Warum sollten sie sich nicht addieren? Es steht nur Sterbend dort, nicht Sterbend 1 oder 2 oder 3. Damit sollte das gelten, was im Eingangspost zitiert wird.

Zitat
Erreicht oder übertrifft das Gift den Widerstand, erleidet das Opfer die unter Wirkung angegebenen Zustände (S. 168). Verfügt ein auf diese Weise erlangter Zustand über sich addierende numerische Abstufungen, beträgt die Stufe grundsätzlich 1, erhöht sich jedoch pro Erfolgsgrad bei der Vergiftung um 1 weiteren Punkt.

Denn das ist auch bei Sterbend der Fall :(
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Cifer

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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #22 am: 05 Apr 2015, 16:23:11 »
Zitat
Erreicht oder übertrifft das Gift den Widerstand, erleidet das Opfer die unter Wirkung angegebenen Zustände (S. 168). Verfügt ein auf diese Weise erlangter Zustand über sich addierende numerische Abstufungen, beträgt die Stufe grundsätzlich 1, erhöht sich jedoch pro Erfolgsgrad bei der Vergiftung um 1 weiteren Punkt.
Der relevante Teil (den ich anfänglich auch überlesen habe) ist das "sich addierende" - Sterbend-Zustände werden aus gutem Grund nicht addiert, sondern separat voneinander abgehandelt.

Avalia

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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #23 am: 05 Apr 2015, 16:24:43 »
Ah gut. :)
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Dunbald

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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #24 am: 05 Apr 2015, 16:42:16 »
Zitat von: Avalia
[...]wie man mit dem leichtest erhältlichen Gift (Klingenfett, 10 Lunare, Kleinstadt) und natürlichen Vergleichbarkeiten dessen umgeht, um Spieler eben nicht zu töten.
Klingenfett hat Giftstufe 1 genauso wie alle anderen Gifte im GRW die Blutend verursachen.

Desweiteren sehe auch ich immer noch nicht, dass die Giftregeln irgendwie kaputt wären.
Ein Gegengift für Grad 1 Gifte kostet auch nur 10 Lunare, davon kann man durchaus einige dabei haben.

Alles in allem stellt es sich für mich so dar, als wäre ein unvorbereiteter Charakter zielsicher an seinem Schwachpunkt angegriffen worden und hat Pech gehabt.
Da darf mMn. der Charakter auch bei sterben, es hätte im Kampf gegen einen starken Gegner ebenso passieren können.

Cifer

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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #25 am: 05 Apr 2015, 17:31:31 »
Zitat
Klingenfett hat Giftstufe 1 genauso wie alle anderen Gifte im GRW die Blutend verursachen.
Das ändert nur marginal was - sind dann halt 4 Punkte Würfelergebnis weniger, also eine Zustandsstufe.

Zitat
Desweiteren sehe auch ich immer noch nicht, dass die Giftregeln irgendwie kaputt wären.
Ein Gegengift für Grad 1 Gifte kostet auch nur 10 Lunare, davon kann man durchaus einige dabei haben.

Alles in allem stellt es sich für mich so dar, als wäre ein unvorbereiteter Charakter zielsicher an seinem Schwachpunkt angegriffen worden und hat Pech gehabt.
Da darf mMn. der Charakter auch bei sterben, es hätte im Kampf gegen einen starken Gegner ebenso passieren können.
Aber ist ein Stufe-1-Gift wirklich das Äquivalent zu einem "starken Gegner"? Hier hatten doch eigentlich weder die Giftstufe noch die Werte des Charakters groß den Ausschlag gegeben. Hätte man korrekterweise mit Stufe 1 gearbeitet und hätte der Charakter einen 21er KW (nach Zähigkeit) gehabt, wären es durch den Triumph immernoch 4 EG gewesen, also 15 Schadenspunkte alle 15 Ticks bzw. 45 Schadenspunkte insgesamt.

Ist es wirklich Sinn der Regel, dass unabhängig von den Werten des Charakters wirklich nur der Besitz eines Gegengifts über Leben und Tod entscheidet?

Nekio

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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #26 am: 05 Apr 2015, 17:52:22 »
Hm, es kommt drauf an wie hart man an den Regeln spielt, Genesis ist nützlich,
Aber ich denke das ein guter Heiler in der Gruppe damit umgehen kann, auch ohne Gegengift.
Er kann den Schaden gegenheilen und zur not " Geh noch nicht" auf den Betroffenen wirken und ihn dann
von Grund an wieder aufbauen. Klar ist das Gift recht stark, aber ich denke meine Gruppe würde es nicht witzig finden
wenn ich sie mit Samthandschuhen anfasse als Spielleiter, grade wenn man eine Spieler hat der sich auf die Rolle des Heilers freut.

Dunbald

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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #27 am: 05 Apr 2015, 18:16:55 »
Zitat von: Cifer
Hier hatten doch eigentlich weder die Giftstufe noch die Werte des Charakters groß den Ausschlag gegeben. Hätte man korrekterweise mit Stufe 1 gearbeitet und hätte der Charakter einen 21er KW (nach Zähigkeit) gehabt, wären es durch den Triumph immernoch 4 EG gewesen, also 15 Schadenspunkte alle 15 Ticks bzw. 45 Schadenspunkte insgesamt.
Öhm ja Giftstufe und Werte des Charakters hätten etwas ausgemacht.
Wäre der KW 2 Punkte höher gewesen+ Einsatz eines Splitterpunkts und AA, wäre man auf mind. 22 gekommen, damit wären es bei einem Triumph nur noch Blutend 4 gewesen also 12 Schaden, gesamt 48 Schaden (die Hälfte von dem aus dem Eingangspost), bei einem Triumph wohlgemerkt und das über 60 Ticks.

Dazu kommt noch, dass dieses Gift selbst bei einem Triumph auf HG 2 kaum noch reelle Chancen hat überhaupt zu treffen.

Zitat von: Cifer
Ist es wirklich Sinn der Regel, dass unabhängig von den Werten des Charakters wirklich nur der Besitz eines Gegengifts über Leben und Tod entscheidet?
Aber das ist ja mitnichten so.
Der Charakter hat seinen KW fast vollständig vernachlässigt und dennoch hat das Gift eine 45%ige Wahrscheinlichkeit, dass ihm überhaupt etwas passiert.
Mit 18 KW ist man noch bei einer 28%igen Wahrscheinlichkeit.
Das hieße das man um auch nur einmal betroffen zu werden ca. drei Gifte verabreichen müsste, die wiederum 30 Lunare kosten.
EDIT: Für das Geld könnte man sich drei Söldner für 12 Tage anheuern und hätte noch was über.

EDIT2: Geh noch nicht hilft nur gegen Sterbend nicht Blutend, aber gegenheilen kann man trotzdem.
« Letzte Änderung: 05 Apr 2015, 18:22:29 von Dunbald »

SeldomFound

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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #28 am: 05 Apr 2015, 18:37:07 »
@ Dunbald

Ich muss hier wohl einwenden, dass KW 16 den Durchschnittswert eines gewöhnlichen, lorakischen Menschen entspricht. Dies ist kein außergewöhnlich tiefer Wert und insofern kann ich die Bestürzung, einen Charakter durch einen solchen unglücklichen Zufall zu verlieren sehr gut verstehen.

Die Frage ist jetzt nur: Darf ein Charakter einfach so durch Würfelpech sterben?

Als Alternative bietet das GRW den festen Wurf gibt, der solche Spitzen vermeidet... Nur hat dann Klingenfett normalerweise überhaupt keine Wirkung (15 gg. 16). Und wenn man dann das Ergebnis auswürfelt hat, man dann vielleicht ein Spitzenergebnis von 24, was in diesem Falle 2 EG entspricht, also Blutend 3 und damit fast unwiederruflich den Verlust von 36 Lebenspunkte, was durchaus auch einen gewöhnlichen Menschen in Lorakis umbringen kann (und einen Alben oder Gnom erst recht).

Nun, ist das jetzt ein Fehler in dem System, den wir bei der Beta hätte bemerken sollen?

Vielleicht, doch ich würde sagen, in den meisten Fällen funktioniert das System der Vergiftung. Das eigentlich Problem, das ich hier sehe, ist der doch relativ hohe Schaden durch Blutung, der aufgrund der Regelung, dass man erst die Ursache aufheben muss, nicht von einem Heiler verhindert werden kann.

Aber das ist eben meiner Meinung nach ein spezieller Fall, der erst aus der Verbindung von diesen beiden Komponenten entsteht.



EDIT: Übrigens, bezüglich der Heilung von Giften durch Heilkunde...

Zitat von: GRW, S.140
Probe: Einfache Heilkunde-Probe. Die Schwierigkeit beträgt 20 zuzüglich des doppelten Giftgrades. Pro Vergiftung darf nur eine einzige Probe pro Tag abgelegt werden. Die Probe nimmt 30 Ticks in Anspruch. Die Giftwirkung läuft während des Heilungsversuchs weiter.

Also, erstmal Avalia hat recht, die Wirkung des Giftes läuft weiter, während der Behandlung, bei Blutend (Gift) gehen auf jeden Fall schon mal einige Lebenspunkte verloren.

Aber da die Behandlung nur 30 Ticks dauert, kann ein schneller Eingriff eines Heilers durchaus den maximalen Schaden durch Blutend um die Hälfte verringern!

Naja, es bleibt aber dennoch eine gefährliche Mischung, gerade am Anfang, wenn Würfe gegen die 22-24 auch für den Hauptheiler alles andere als selbstverständlich sind.

Also Jungs, haltet immer mindesten einen Antidot Q1 bereit, ihr werdet es am Anfang brauchen, wenn ihr Pech habt.
« Letzte Änderung: 05 Apr 2015, 19:14:00 von SeldomFound »
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Re: Eskalation von Giftwirkungen
« Antwort #29 am: 05 Apr 2015, 20:49:45 »
Zitat von: Cifer
Hier hatten doch eigentlich weder die Giftstufe noch die Werte des Charakters groß den Ausschlag gegeben. Hätte man korrekterweise mit Stufe 1 gearbeitet und hätte der Charakter einen 21er KW (nach Zähigkeit) gehabt, wären es durch den Triumph immernoch 4 EG gewesen, also 15 Schadenspunkte alle 15 Ticks bzw. 45 Schadenspunkte insgesamt.
Öhm ja Giftstufe und Werte des Charakters hätten etwas ausgemacht.
Wäre der KW 2 Punkte höher gewesen+ Einsatz eines Splitterpunkts und AA, wäre man auf mind. 22 gekommen, damit wären es bei einem Triumph nur noch Blutend 4 gewesen also 12 Schaden, gesamt 48 Schaden (die Hälfte von dem aus dem Eingangspost), bei einem Triumph wohlgemerkt und das über 60 Ticks.

Dazu kommt noch, dass dieses Gift selbst bei einem Triumph auf HG 2 kaum noch reelle Chancen hat überhaupt zu treffen.
Alles richtig, allerdings ändert das nichts an meinen Argumenten. Ich sage ja nicht, dass das Gift in jedem Fall zu stark ist, sondern, dass es eben zu extrem ungleichen Ergebnissen führen kann - ein mäßiger Wurf bewirkt überhaupt nichts, ein extrem guter tötet mal eben einen Charakter. Das ist doch eigentlich ein Indiz dafür, dass der Giftmechanismus zu stark skaliert.

Zitat von: Cifer
Ist es wirklich Sinn der Regel, dass unabhängig von den Werten des Charakters wirklich nur der Besitz eines Gegengifts über Leben und Tod entscheidet?
Aber das ist ja mitnichten so.
Der Charakter hat seinen KW fast vollständig vernachlässigt und dennoch hat das Gift eine 45%ige Wahrscheinlichkeit, dass ihm überhaupt etwas passiert.
Mit 18 KW ist man noch bei einer 28%igen Wahrscheinlichkeit.
Das hieße das man um auch nur einmal betroffen zu werden ca. drei Gifte verabreichen müsste, die wiederum 30 Lunare kosten.
EDIT: Für das Geld könnte man sich drei Söldner für 12 Tage anheuern und hätte noch was über.
Wenn du jetzt aber mit dem "=X-Söldner"-Argument kommst, kannst du auch das Antidot nicht mehr einfach als "nur 10 Lunare" abtun.

EDIT2: Geh noch nicht hilft nur gegen Sterbend nicht Blutend, aber gegenheilen kann man trotzdem.
Geh noch nicht sorgt dafür, dass man theoretisch kurzzeitig unter Todgeweiht kommen kann, ohne direkt binnen 15 Ticks durch Sterbend III abzutreten - natürlich muss man es danach irgendwie behandelt bekommen oder den Charakter unter Dauerbewachung stellen.